Die letzte der Reihenverkostungen mit Mortlach steht heute an, und dabei ist jetzt auch der 25jährige in der Originalabfüllung, der sehr schön für den Paradigmenwechsel bei Diageo steht, aus dem Zulieferer von Blends eine Premiummarke zu machen. 30 Mortlachs hat Serge also diese Woche verkostet, und der „Sieger“ dabei war der heutige 1989er von Silver Seal…
Mortlach 25 yo (43.4%, OB, 50cl, +/-2015): 89 Punkte
Mortlach 25 yo 1989/2015 (52.4%, Silver Seal, cask #3911, 480 bottles): 92 Punkte
Mortlach 1994/2012 (55.2%, Malts of Scotland, sherry hogshead, cask #MoS 12059, 235 bottles): 86 Punkte
Mortlach 16 yo 1992/2009 (57.2%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 263 bottles): 77 Punkte
Mortlach 26 yo 1988/2015 (56.1%, Cadenhead, Authentic Collection, butt): 88 Punkte
Mortlach 17 yo 1991/2008 (56.6%, Villa Konthor, Limburg, sherry): 78 Punkte
Wie Herald Scotland heute berichtet, hat sich die Speyside Distillery (sie produziert die Marke Spey) von der Clydesdale Bank eine Finanzierungszusage über 2.3 Millionen Pfund gesichert, um auf die steigende Nachfrage aus dem asiatischen Raum (genannt werden vor allem Vietnam, Malaysia und China) reagieren zu können. Welche Maßnahmen mit dem Geld gesetzt werden, verrät der Artikel allerdings nicht.
Die in den Highlands gelegene Speyside Distillery beschäftigt weltweit 84 Mitarbeiter in Produktion und Vertrieb. In Deutschland wird sie durch Caminneci Wine & Spirit Partner vertrieben, in Österreich durch das Potstill von Dr. Mario Prinz.
Puristen dürfen diesen Artikel ganz einfach überlesen; Wagemutige, Experimentierfreudige und Unkonventionelle werden vielleicht ihre Freude an den Anregungen haben, die der Artikel auf D’marge bietet. Er stellt neun verschiedene Arten vor, Whisky auf neue und ungewöhnliche oder verquere Art zu genießen.
Nichts für Puristen ist er deshalb, weil er gleich als erste Idee dazu auffordert, Whisky auf Eis zu probieren. Mitgeliefert wird gleich eine Anleitung dazu, das passende Eis selbst herzustellen. Die Empfehlung, Whisky aus einem passenden Glas zu trinken, lassen wir mal aus – das werden die meisten von uns sowieso schon tun – aber Whisky über einen Eiswürfel aus Kaffee gegossen oder mit Sriracha Sauce zum Hot Toddy gemacht, oder auch der selbstgemachte Blend sind schon interessantere Variationen, wenn man mal Lust auf Schräges hat.
Einfach mal lesen – erlaubt ist ja immer, was Spaß macht…
Whisky schmeckt am besten, wenn man ihn teilt. Und genau das machen wir jetzt: Wir verlosen unter unseren Lesern das Sample, das wir vom Destillerie-Eigentümer Gordon & MacPhail zur Verkostung ihres neuen Benromach 35yo erhalten haben (unsere Tasting Notes finden Sie hier). Das ist Ihre Chance, einen – unserer Meinung nach – hervorragenden Whisky verkosten zu können, bei dem die Flasche im Handel an die 600 Euro kosten wird.
Dieses Sample des Benromach 35yo können Sie von Whiskyexperts gewinnen!
Bei unserer Verkostung waren wir extra sparsam (siehe Bild), sodass von den 5cl, die wir erhalten haben, sicher noch knapp an die 4cl für unsere glückliche Gewinnerin oder unseren glücklichen Gewinner übrig sind. Und das bedeutet: Sie können Ihren Gewinn dann mit einem Freund genießen – denn wie gesagt: Whisky schmeckt am besten, wenn man ihn teilt.
Und so können Sie das Sample des Benromach 35yo gewinnen:
Geben Sie diesem Artikel bitte ein Like – entweder auf unserer Website oder auf Facebook (falls Sie nicht bei Facebook sind, kann dieser Punkt natürlich entfallen)
Teilen Sie ihn bitte mit einem Freund – im Social Network Ihrer Wahl oder per mail.
Beantworten Sie bitte aus rechtlichen Gründen folgende Gewinnfrage: Die Destillerie Benromach liegt in der
a) Lüneburger Heide
b) Speyside
4. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 7. Februar 2016, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den Gewinner des Preises.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Am Wettbewerb kann jeder teilnehmen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 7. Februar 2016, 23:59. Der Gewinner wird am 8. Februar auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Das Hamburger Abendblatt hat einen Vorbericht zur ab morgen stattfindenden Hanse Spirit veröffentlicht. In ihm finden wir ein Interview mit Gründer und Veranstalter Chris Rickert zur Messe und ihren Highlights. Hier ein kurzer Ausschnitt:
Hamburger Abendblatt: Seit der Premiere im Jahr 2011 hat sich die Zahl der Messebesucher versiebenfacht. Wie erklären Sie sich diesen Run auf hochwertige Spirituosen? Gibt es einen Whisky-Boom?
Chris Rickert: Die Begriffe Boom, Hype und Ähnliches würde ich zurzeit eher noch immer auf Gin beziehen. Whisky ist seit gut 15 Jahren extrem präsent und in der Wahrnehmung die Spirituose mit der höchsten Qualität und dem höchsten Ansehen. Gute Spirituosen haben vor allem etwas mit Lebensqualität zu tun. Mit Zeit, die man genussvoll und meist mit guten Freunden verbringt. Man tut sich was Gutes und nimmt sich dafür in unserer schnelllebigen Welt auch mal eine entspannte Auszeit.
Mortlach, Mortlach, Mortlach und jetzt ausnahmsweise Mortlach: Die Mortlach-Woche bei Serge Valentin setzt sich am vierten Tag mit – erraten – Verkostungen von Abfüllungen aus der Destillerie Mortlach fort. Heute sind es aber nur drei davon. Die 82.5 Punkte für den Mortlach von Blackadder sind übrigens kein Tippfehler von uns, Serge erklärt in seiner Verkostungsnotiz, wie es dazu kommt:
Die Provenance-Serie von Douglas Laing bietet Single-Cask Whiskys und ist im Portfolio des unabhängigen Abfüllers im Einsteigerbereich angesiedelt. Wie man jetzt auf der Website und in einer Presseaussendung erfahren kann, hat man sich entschlossen, der Serie ein Rebranding zu verpassen und die Packungen neu zu gestalten. Sie sind nun im Design näher an der Old Particular-Linie angesiedelt, wie man unserem Bild entnehmen kann.
Gleichzeitig wurden auch die 14 neuen Abfüllungen aus der Serie vorgestellt – allesamt relativ junge Single Malts in Einzelfassabfüllungen, jeweils mit 46% abgefüllt (die Links führen auf die Produktdetailseiten bei Douglas Laing für nähere Infos):
Nachtrag: Wie wir gerade erfahren haben, sind die Provenance-Abfüllungen ab sofort auch beim Bremer Spirituosen Contor erhältlich – dort wird es ab Mitte März auch die neuen Abfüllungen von Glenturret (wir berichteten hier) geben.
Wie der Torquay Herald berichtet (und Springbank Urgestein Frank McHardy auf Facebook postete), wird die Bovey Tracey Town Hall tatsächlich das Gebäude für die Dartmoor Distillery. Ein 999jähriger Pachtvertrag wurde zu diesem Zweck unterschrieben.
Die Dartmoor Distillery wird die erste Whiskydestillerie in Devon, im Süden Englands. Die Planungsgenehmigung ist ebenfalls bereits erteilt worden. Im Gebäude sollen auch ein Bistro, eine Weinbar und ein Besucherzentrum entstehen.
Von der Destillerie gibt es momentan nur eine sehr rudimentäre Website. Sie gehört Simon Crow, Besitzer des Edgemoor Hotel in der Stadt, und Greg Millar, Direktor von Guttervax Ltd in Bovey Tracey.
Über 50 Jahre war und ist David Stewart, der scheidende Malt Master von The Balvenie, in der Whiskyindustrie tätig, und nicht umsonst wurde dieser Grandseigneur des schottischen Whiskys für seine Verdienste im letzten Jahr von der Queen mit dem Titel „Member of the British Empire“ (MBE) ausgezeichnet.
Mit seinem Schaffen für The Balvenie war er auch ein Wegbereiter der Finishes, deren Siegeszug im Jahr 1993 mit The Balvenie DoubleWood 12 Year Old begann und die heute aus dem Portfolio der Destillerien nicht mehr wegzudenken sind.
Wir hatten die Gelegenheit, David Stewart, der Interviews eher reserviert gegenübersteht, einige Fragen zu stellen, die er uns schriftlich beantwortete. Die Übersetzung unserer Fragen und seiner Antworten bringen wir hier.
Den Artikel haben wir mit Bildern von David Stewart bei seiner Arbeit garniert, darunter auch ein älteres aus einer Zeit, als nicht nur beim Whisky noch vieles anders war…
Mr. Stewart, mit mehr als 50 Jahren Erfahrung und in der Rückschau: Welches war, Ihrer Meinung nach, die wichtigste Entwicklung in der Whiskyindustrie die die Art, Whisky zu machen, oder vielleicht auch ihn wahrzunehmen, verändert hat?
In der Destillerie Balvenie hat sich eigentlich wenig verändert. Manchmal sagen wir: Sollte William Grant hierher zurückkehren, würde er wenig Veränderung bemerken. Wir machen Whisky immer noch sehr traditionell. Wir sind eine der wenigen Destillerien in Schottland, die noch ihren eigenen Mälzboden haben und unsere eigene Gerste keimen lassen können. Wir haben auch eine eigene Fassbinderei, weil wir glauben, dass es sehr wichtig ist, dass wir uns selbst mit erfahrenen Küfern um unsere Fässer kümmern.
Ich denke, dass die wichtigste Veränderung in den letzten 20 Jahren die Einführung von Finishes war. Wir trugen mit dem The Balvenie DoubleWood 12 Year Old dazu bei, als wir ihn 1993 am Markt einführten und er vom Stand weg durchaus überwältigend positiv aufgenommen wurde. Wir haben viele Abfüllungen mit Finishes gemacht, mit Port-, Rum- oder Madeirafässern, um nur einige zu nennen.
Ein 12jähriger Whisky, der in diesem Jahrtausend gemacht wurde, schmeckt dann doch relativ unterschiedlich zu einem, der vor 40 Jahren in die Flasche kam. War die Herstellung anders, oder liegt es daran, dass, wenn auch der Whisky in der Flasche nicht mehr altert, er sich dennoch in ihr verändert? Oder fallen wir einfach einem Trugschluss anheim, wenn wir glauben, älter sei bei Whisky besser?
Zunächst einmal: Als Malt Master achtet man darauf, Whisky in den Abfüllungen sehr konsistent zu produzieren, was den Geschmack anbelangt – und in der Hauptsache gelingt das auch sehr gut. Wir sagen dass, wenn der Whisky in Glas gefüllt wurde, er sich nicht mehr verändert. Jedoch: Über längere Zeit können darin doch leichte Veränderungen passieren. Ein anderer Faktor, der mitspielt , könnte der Umstand sein, dass die Industrie jetzt viel mehr amerikanische Eichenfässer einsetzt als vor 40 Jahren, als zum Gutteil europäische Eichenfässer in Form von Sherryfässern zum Einsatz kamen. Bei unseren Abfüllungen können auch leichte Unterschiede in den Zusammenstellungen der Fässer für die Unterschiede verantwortlich sein.
Single Malts werden heute als die wertvollsten und besten Whiskys angesehen, und wir scheinen kollektiv die Wertschätzung für Blends und Blended Malts etwas verloren zu haben. Ihre Meinung dazu?
Ich stimme Ihnen zu wenn Sie meinen, dass Single Malts viel mehr Aufmerksamkeit als Blends erhalten und die meisten Tastings sich um diese drehen. Aber man darf nicht vergessen, dass sie gerade einmal rund 10% der Produktion der Destillerien ausmachen, also sind Blends eigentlich immens wichtig. Und man kann auch sagen, dass es eine Kunst ist, einen Blend immer konsistent im Geschmack zu halten, gibt es doch immens viele Grains und Malt Whiskys, die dafür verwendet werden. Ein Master Blender muss die Charakteristiken von so vielen Whiskys – egal ob Malt oder Grain – aus ganz Schottland kennen, um im Fall des Falles den einen durch den anderen ersetzen zu können, wenn es einmal notwendig wird, damit sich der Gesamtgeschmack des Blends nicht verändert. Beim Single Malt geht es eher um das Alter und die Fassauswahl, um Konsistenz zu schaffen.
Und zum Abschluss noch: Wären Sie ein Whisky – welcher wären Sie und warum?
Ich denke, das müsste dann der The Balvenie DoubleWood 12 Year Old sein. Dieser Whisky hat durch seine Charakteristik Balvenie auf der Whiskylandkarte während der letzten 20 Jahre sichtbar gemacht. Es war der Wegbereiter aller Finishes und er war so erfolgreich, dass er viele andere Finishes von uns und der gesamten Industrie nach sich gezogen hat.
Mr. Stewart, danke für Ihre Zeit und die Antworten.
Verkostet von Bernhard Rems Sample von Benromach Distillery via Gordon & MacPhail
Nase: Der anfänglich eher zurückhaltende Eindruck weicht bald fruchtigen Aromen von Quittengelee, gedämpften Noten von Orangenmarmelade, Mus von reifen, grünen Trauben mit Zimt und Anklängen von frischem, grünem Holz. Dann gesellen sich rote Beerenfrüchte und reife Kumquats dazu. Das Ganze wirkt leicht und unbeschwert, so wie die Früchte in Gelee auf Obstkuchenboden, und wird mit jeder Minute im Glas immer lebendiger im Erscheinungsbild.
Gaumen: Der Benromach 35yo tritt honigsüß an, fast schon sahnig, aber sofort setzt sich wieder der opulente Eindruck eines Fruchtkuchens durch. Man schmeckt reife, grüne Trauben, hauchzart in Milchschokolade getunkt, getoppt mit zerstoßenem bunten Pfeffer. Dann Zucker- und Honigmelonen, und zwar das sämige Innere, sowie subtile Tabaknoten, die mit der Fruchtigkeit auf interessante Weise einerseits kontrastieren, aber auch harmonieren.
Finish: Fast endlos, wärmend. Fruchtig, süß und würzig streiten um die Dominanz im Abgang, letztlich verschwinden zunächst die pfeffrigen und dann die süßen Noten. Es bleibt Frucht und wieder dieser zarte Hintergrund aus hauchdünnen Tabakblättern.
Alles in allem: Man freut sich immer mal über die jungen Spunde, die ihre Lebensart überzeugt in die Welt trompeten – das hat was, das kann was. Aber dann kommt so ein gesetzter Herr daher, und der fängt an zu erzählen, und man hört ihm gebannt zu, weils einfach fesselnd ist und dabei nicht von der Lautstärke lebt, sondern von der Stimme und dem, was er zu sagen hat.
So einer ist der Benromach 35yo – faszinierend und vielschichtig und interessant in jeder Phase der Begegnung. Die 43% sind gut gewählt, sie machen ihn einerseits zugänglich, andererseits beschneiden sie nicht die Komplexität, die er bietet. Nicht das geringste Anzeichen von Altersschwäche trübt sein Erscheinungsbild, bei aller Reife ist er lebendig und zeigt ein changierendes Spiel von Geschmacksnoten. Mit Freuden, mit Leichtigkeit und mit Nachdruck verleihen wir ihm das Prädikat Spitzenklasse.
Seit Beginn des Jahres verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden.
Bei Serge ist heute in der Verkostung von Abfüllungen der Destillerie Mortlach die dritte Tranche an der Reihe. Sechs Abfüllungen sind es diesmal, und davon wird sich wohl keine mehr im regulären Handel befinden. Die Bewertungen reichen dabei von schwachen 69 bis zu starken 89 Punkten:
Mortlach 21 yo (40%, Sestante, +/-1990): 82 Punkte
Mortlach 14 yo 1997/2011 (57.7%, The Whisky Cask, bourbon): 86 Punkte
Mortlach 13 yo 1988/2001 (43%, Signatory Vintage, sherry, cask #2638, 948 bottles): 69 Punkte
Mortlach 10yo 1989/2000 (57.2%, Wilson & Morgan, Barrel Selection): 89 Punkte
Fast 8% mehr Bourbon und Tennessee-Whiskey konnte in den USA im Vorjahr abgesetzt werden, berichten mehrere US-amerikanische Quellen, darunter auch der Lexington Herald Leader aus Kentucky. Wertmäßig waren das 2.9 Milliarden Dollar. Auch bei den Exporten steht ein Plus von 4%, allerdings bedeutet das wertmäßig eine Abnahme von 2.7%, was Wechselkursschwankungen geschuldet sein dürfte.
Bemerkenswert auch, dass das meiste Wachstum aus dem Premium-Segment kam (interessanterweise beginnt das bei Bourbon lt. der Definition durch die Distilled Spirits Council of the U.S. bei 30 Dollar). Hier betrug es satte 25.2%.
Auch für 2016 blickt man hoffnungsvoll auf den heimischen Markt sowie auf die globalen Exportmärkte.
Titelbild: Die Willet-Distillery in Bardstown, Kentucky.
Von Springbank kommt gerade eine neue Abfüllung aus der Abfüllanlage: Springbank Local Barley 16yo. 9000 Flaschen wird es von diesem mit 54.3% abgefüllten Whisky geben, der, wie der Name schon sagt, mit Gerste aus dem Umland hergestellt wurde, genauer gesagt von der Low Machrimore Farm in Southend. Mit dem Erscheinen in UK ist in den nächsten Wochen zu rechnen.
Der 1999 destillierte Local Barley wird nur der erste einer Serie von Springbank sein, die mit regionaler Gerste hergestellt ist. Den Erscheinungstermin für Deutschland und eine offizielle Preisangabe haben wir noch nicht in Erfahrung bringen können.
Der unabhängige Abfüller Douglas Laing öffnet ein neues Geschäftsfeld für sich: Laut einer Mitteilung auf der offiziellen Website übernimmt Douglas Laing ab sofort den europaweiten Vertrieb der Core Range von Glenturret. Die zur Edrington Group gehörende Destillerie hat im November neue Abfüllungen präsentiert (wir berichteten hier), und zwar The Glenturret Sherry Edition, The Glenturret Triple Wood Edition und The Glenturret Peated Edition – diese werden in den Vertrieb von Douglas Laing übernommen. Sie werden ab Mitte März beim Bremer Spirituosen Contor erhältlich sein.
Herzlichen Dank an Petra Milde von meinwhisky.com für den Hinweis.
Titelbild: Glenturret Destillerie, Foto von Garrit, CC-Lizenz