Video: Kentucky’s Bourbon Trail – How The Best Is Done

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In einer Zeit, in der der schottische Single Malt immer neue Preisschranken durchbricht, gewinnt auf den Weltmärkten der amerikanische Bourbon immer mehr Bedeutung und Marktanteile. Wir bei Whiskyexperts bieten unseren Lesern daher hin und wieder gerne die Gelegenheit, über den Tellerrand zu blicken – und auch unser Sonntagsvideo nutzen wir von Zeit zu Zeit gerne dafür.

Wie auch in dieser Woche: Eine fast einstündige Dokumentation des Reserve Channels über den Kentucky Bourbon Trail zeigt Ihnen in Full HD schöne Eindrücke über den Bourbon aus dieser Region, bespricht und verkostet die gängigsten Marken und führt sie in die Geschichte des Whiskeys ein. Zu sehen hier bei uns oder auf Youtube. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen!

Irland: Burren Distillers Ltd. darf Pläne für Destillerie vorantreiben

Burren Distillers Ltd. darf laut einem Bericht des Irish Examiners die strittigen Pläne für eine Destillerie nahe des romantischen Ortes Ballyvaughan vorantreiben. Die Kommission, die die Pläne für die Burren Distillery begutachtete, hat mit dem OK ihren Vorsitzenden überstimmt, der die Pläne ablehnte.

Bei dem Streit ging es vor allem um Natur- und Landschaftsschutz, aber die Kommission kam zur Auffassung, dass die Destillerie in besiedeltem Gebiet gebaut werden würde und gab deshalb grünes Licht dafür, dass die Pläne weiterentwickelt werden können. Ob die neue irische Destillerie damit auch gebaut werden kann, ist noch nicht gesagt.

Ballyvaughan Bay mit den Burrens im Hintergrund. Foto von Trish Steel [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
Ballyvaughan Bay mit den Burrens im Hintergrund. Foto von Trish Steel [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons

Video: Inside the Jack Daniel’s distillery

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Wate.com bringt auf der Website einen etwas über vier Minuten langen Beitrag von 6abc über die Jack Daniel’s Destillerie – die Reporter haben die Destillerie dort besucht und sich zeigen lassen, wie der Whiskey hergestellt wird. Das Video können Sie sehen, wenn Sie unserem Link hier folgen.

Ebenso auf der Seite: ein begleitender Artikel und eine Slideshow.

So wurde früher bei Jack Daniel's Holzkohle erzeugt
So wurde früher bei Jack Daniel’s Holzkohle erzeugt

Port Charlotte: Wiedereröffnung nicht 2016

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Die Wiedereröffnung einer Brennerei in Port Charlotte auf Islay wurde in letzten Jahren mehrfach angekündigt. Im Jahr 2010 stellte Bruichladdich die Errichtung einer Brennerei in Aussicht, welche im Folgejahr schon mit ihrer Produktion beginnen sollte. Durch die weltweite Finanzkrise wurden diese Pläne erst einmal auf Eis gelegt. Als nächster Termin für eine Wiedereröffnung stand dann das Jahr 2016 im Raum. Doch auch daraus wird erst einmal nichts. Wie die Jungs vom Alkoblog von Carl Reavey, dem Sprecher von Bruichladdich, erfahren haben, ist das vorrangige Ziel des neuen Besitzers Rémy Cointreau, die Destillerie Bruichladdich bis zu ihrer Kapazitätsgrenze auszulasten – wir berichteten darüber im März 2013 wie auch über die gleichzeitige Erweiterungen der Lagerhallen. Somit wird es erst einmal Port Charlotte Whisky weiterhin nur aus den Brennblasen Bruichladdichs geben. Eine Brennerei in Port Charlotte wird aber für die Zukunft nicht ausgeschlossen.

Serge verkostet: Fast nur neue Tomatin

Gleich mal zu Beginn: Der Tomatin Cù Bòcan ist nicht der neue Virgin Oak, sondern die erste Abfüllung, die damals in einer dunklen Verpackung steckte und bereits Anfang 2014 abgefüllt wurde. Er und der neue Tomatin Cask Strength sind die beiden offiziellen Core-Range Abfüllungen im Tasting von heute, flankiert von zwei Abfüllungen, die von Unabhängigen stammen oder für einen speziellen Kunden gemacht wurden. Und diese beiden Letzteren sind auch jene, die gute Bewertungen bekommen. Der Cù Bòcan und der Cask Strength – naja…

  • Tomatin ‘Cù Bòcan’ (46%, OB, peated, 2014): 77 Punkte
  • Tomatin 20 yo 1993/2014 (46%, Malts of Scotland, bourbon hogshead, cask #MoS 14006, 198 bottles): 87 Punkte
  • Tomatin ‚Cask Strength‘ (57.5%, OB, +/-2015): 78 Punkte
  • Tomatin 2003/2014 (58.4%, OB, Macalabur 10th Anniversary, cask #1874, 228 bottles): 89 Punkte
Die Destillerie Tomatin. Foto: Potstill Wien
Die Destillerie Tomatin. Foto: Potstill Wien

Blogrundschau: Unübliches

In unserer Blogrundschau widmen wir uns heute Whiskys, die man nicht überall und jeden Tag sieht. Das muss nicht unbedingt bedeuten, dass sie über die Maßen teuer oder alt sind (kann es aber) – interessant sind sie allemal, auch für die, die sie wahrscheinlich kaum bekommen können:

  • Das Somerset Whisky Blog hat einen drei Monate alten Spirit aus der Cotswolds Distillery verkosten können – man findet ihn durchaus vielversprechend.
  • Auf The Mashtun finden wir eine Verkostung des 23jährigen Blair Athol der Creative Whisky Company – aber hier ist man nur mild begeistert davon.
  • Der Maltimpostor hatte das Vergnügen, einen 35jährigen Brora (Limited Edition) verkosten zu können  – die Tasting Notes sind ebenso speziell wie der Whisky 🙂
  • Der 1975 An Cnoc ist nicht gerade weit verbreitet – was Whisky Israel sehr bedauert, denn ihrer Meinung nach ist dieser Whisky sensationell gut.
  • Der Feis Ile Bowmore der SMWS mit der prosaischen Nummer 3.243 wird auf Maltreview.com sehr gelobt – den gab es allerdings auch nicht in allen SMWS-Ländern
  • Und dann wäre da noch ein siebzehnjähriger Laphroaig 1979 der SMWS mit der Nummer 14.3 – Stilldramming hat ihn verkostet und findet ihn sehr komplex und ungewöhnlich.
Bowmore.  Bildrechte bei Lars Pechmann.
Bowmore. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Bruichladdich stellt zwischen 27.5. und 13.7. Betrieb für Wartungsarbeiten ein

Sechs Wochen lang wird Bruichladdich in diesem Jahr nicht produzieren – um lange notwendige Wartungsarbeiten an einer Reihe von Teilen durchführen zu können. Die Wash Stills, die Condenser, auch der Washback werden gewartet und ausgetauscht, berichtet die offizielle Webseite.

Das bedeutet natürlich auch, dass die Touren in dieser Zeit nur eingeschränkt durchgeführt werden können. Wer also im Juni oder in der ersten Julihälfte Bruichladdich besucht, sollte dies bedenken.

Die Destillerie Bruichladdich.  Bildrechte bei Lars Pechmann.
Die Destillerie Bruichladdich. Bildrechte bei Lars Pechmann.

meinwhisky.com: Erlebnisbericht vom Appenzeller Whiskytrek

Petra Milde von meinwhisky.com ist zur Eröffnung des Appenzeller Whiskytreks (wir berichteten) in die Schweiz gereist, und hat von dort einen ausführlichen Erlebnisbericht mitgebracht. Hier ein kleiner Auszug:

Ein kleiner Film vermittelte uns dann einen Eindruck von der “Fässer-auf-die-Hütten-bringen”-Aktion, als Marco Fritsche, selbst Appenzeller, die Patenschaft für den Whiskytrek übernahm. Der „Götti“ ist stolz darauf, bei allen Transporten dabei gewesen zu sein und nahm natürlich auch heute am Startevent teil. Stolz auf das Projekt ist auch Jörg Hans, Brennmeister zu der Zeit, als dieser Whisky entstand und die verschiedenen Fässer für das Projekt ausgewählt wurden. Auch er fehlte bei diesem Pressetermin und dem weiteren Programm, das uns erwartete, nicht. Und auf diesem Programm stand nun: „Fahrt nach Wasserauen, anschließend kurze Wanderung zum Seealpsee“.

Der Beitrag von Petra ist umfangreich, kurzweilig zu lesen und schön bebildert. Der Appenzeller Whiskytrek scheint auf jeden Fall ein interessantes Ausflugsziel zu sein…

Bild: Petra Milde
Bild: Petra Milde

Serge verkostet: Grain Whisky

Es ist noch nicht allzu lange her, da hat Serge Valentin einen Schwung Grain Whiskys verkostet (siehe hier). Heute setzt er diese Reihe mit weiteren Abfüllungen fort, darunter ein Japaner und der neue Blend von Compass Box. Die Wertungen in der Verkostung? Ganz unterschiedlich – von eher schwach bis ziemlich gut:

  • Cameronbridge 19 yo 1995/2014 (43%, Signatory Vintage, Single Grain Collection): 72 Punkte
  • Hedonism ‘Quindecimus’ (46%, Compass Box, blended grain, 5,689 bottles, 2015): 80 Punkte
  • Girvan ‘Patent Still – Proof Strength’ (57.1%, OB, single grain, +/-2014): 60 Punkte
  • Chita 4 yo 2011/2014 (58.3%, Scotch Malt Whisky Society, Japanese single grain, #G13.1, virgin oak puncheon, 622 bottles): 87 Punkte
Die Destillerie Cameronbridge in den Lowlands, Foto von James Allan, CC-Lizenz
Die Destillerie Cameronbridge in den Lowlands, Foto von James Allan, CC-Lizenz

Neue Landkarte des Whiskys von der Scotch Whisky Association

Die SWA hat heute eine neue, herunterladbare Karte des schottischen Whiskys veröffentlicht. Auf ihr sind alle existierenden Destillerien in Schottland verzeichnet und in der Legende nach Regionen sortiert. Auch die produzierenden Grain Destillerien haben auf der Karte ihren Platz gefunden. Das pdf-Dokument können Sie für den privaten Gebrauch auf dieser Seite herunterladen (Link neu justiert).

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Glen Turner (Glen Moray) mit 151% mehr Gewinn

Sehr gute Zahlen hat die Glen Turner Company (sie besitzen seit 2008 die Glen Moray Distillery) laut einem Artikel in dailyrecord.co.uk zu vermelden: Der Gewinn stieg um 151%, was nicht zuletzt einem Wachstum des Exports um über 14 Prozent zu verdanken ist.

Glen Turner beschäftigt sich mit 120 Mitarbeitern hauptsächlich mit der Erzeugung, Lagerung und Abfüllung von Whisky sowie dem Blending. In diese Richtung gehen auch die Pläne für die nächste Zeit: Man möchte Land zukaufen, um die Lagerkapazitäten ausbauen zu können, so der Bericht.

Die Destillerie Glen Moray. Bildrechte bei Lars Pechmann
Die Destillerie Glen Moray. Bildrechte bei Lars Pechmann

Serge verkostet: Ein Jura-Duo

Zwei Abfüllungen der Destillerie Jura, beide eher schon aus dem Raritätenschränkchen gegriffen denn aus dem Regal – manchmal sind die Verkostungen von Serge Valentin herrlich unaktuell. Aber wen sollte das stören? 99% aller Whiskyfreunde werden 99% aller Whiskys sowieso selbst nicht probieren können – also delektieren wir uns am Unerreichbaren und an unserer geschmacklichen Fantasie. Obwohl: Laut Serge hat man zumindest bei einem der beiden nichts versäumt – beim anderen hingegen sehr wohl.

  • Isle of Jura 13 yo 1988/2002 (46%, Signatory Vintage, Un-Chillfiltered Collection, cask #1645, 378 bottles)  : 70 Punkte
  • Isle of Jura 18 yo 1989/2007 (52.7%, The Bottlers, cask #1107): 90 Punkte
Die Destillerie Jura. Fotorechte: Gerald Petö
Die Destillerie Jura. Fotorechte: Gerald Petö

Wie man seinen eigenen Atholl Brose Whiskylikör macht (englisch)

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Lust auf Whisky einmal anders? Wer es gerne süß hat, der könnte auch mal einen Whiskylikör probieren. Entweder gekauft (da gibt es jede Menge verschiedene Sorten) – oder aber selbst gemacht. Wie das geht, verrät scotsmanfoodanddrink.com in einem bebilderten Artikel, der zum Nachmachen eines traditionellen Atholl Brose einlädt. Vier Zutaten, fünf Schritte – das sollte auch für Kochmuffel locker zu schaffen sein, oder?

 

Atholl Brose. Bild von Schaer Chris (Flickr: IMG_3519) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
Atholl Brose. Bild von Schaer Chris (Flickr: IMG_3519) [CC BY-SA 2.0], via Wikimedia Commons
 

Huffpost: Wie sich kanadischer Whisky verändert

Ein Artikel auf Huffington Post Canada beschreibt, wie sich kanadischer Whisky, der ja nicht nur momentan neben dem amerikanischen Bourbon ein gewisses Schattendasein führt, dem veränderten Geschmack des statistisch durchschnittlichen Whiskytrinkers anpasst, um am Markt wieder besser bestehen zu können.

Im Grunde versucht sich der kanadische Whisky vom Image des sanften, weichen Whiskys zu lösen und kräftigere Geschmacksnuancen zu forcieren. Vorreiter dabei ist Forty Creek, aber auch Canadian Club und Crown Royal ziehen da mit.

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