Zu den am 25. und 26. 10. stattfindenden Whisky % Tobacco Days 2014 in Hofheim am Taunus wurde folgende Pressemitteilung veröffentlicht, die wir gerne wiedergeben (weitere Veranstaltungen und Informationen dazu finden sie in unserem neuen Eventkalender):
Die Endverbrauchermesse „Whisky & Tobacco Days“ findet bereits zum 7. Mal in Hofheim am Taunus statt. Vom 25. bis 26.10.2014 werden Produkte aus den Ursprungsländern präsentiert und verkauft.
Die Besucher der Stadthalle dürfen sich auf die gewohnt enorme Bandbreite an Whisk(e)ys aus Irland und Schottland freuen. Den Schwerpunkt bilden dabei edle Tropfen überwiegend unabhängiger Abfüller. Aussteller wie die Rum Company und Obsthof am Berg komplettieren wie jedes Jahr das flüssige Portfolio mit außerordentlichen Produkten. Lesungen, Tastings runden das Rahmenprogramm ab.
Als deutschlandweit einzigartige Veranstaltung sind die „Tobacco Days“ Forum für Begegnungen von Genussrauchern, Fachhändlern und Importeuren. Geboten werden herausragende Produkte und umfangreiche Beratung, das alles in einem atmosphärischen Ambiente, das zum Verweilen einlädt.
Ein Trennwand- und Entlüftungssystem vermeidet Beeinträchtigungen im rauchfreien Bereich der „Whisky Days“. In der Halle der „Tobacco Days“ wird zusätzlich das etablierte Luftreinigungssystem Activair 100 von Airbutler International eingesetzt.
Die Veranstalter Thorsten Herold, MacMalt Whisky Home, und Jens Tausch, Cigar & Spirits Consultant, freuen sich wieder auf ein kulinarisches-kulturelles Zusammentreffen der besonderen Art. Tauchen Sie ein in die wunderbare Welt des Genusses.
Und wieder gibt es von einem neuen irischen Single Malt zu berichten, der auch in Deutschland erhältlich ist: Der Glendalough 7 Jahre Single Malt Whiskey . Laut den Angaben des Importeurs reifte er sieben Jahre in ausgesuchten Bourbonfässern. Diese garantieren den vollen, runden und weichen Geschmack des irischen Whiskeys. Der Whiskey wurde vereint mit dem Wicklow Wasser und auf 46 % gebracht. Der Whiskey ist nicht kühlgefiltert.
Hier noch die Tasting Notes:
Vol.%: 46% Farbstoff: Nein Aroma: frische florale Noten, Vanilleeis, Zitrusnoten Geschmack: sehr weich mit Zitrusnoten, Malz- und Holznoten Nachklang: holzig, süß und langanhaltend
Den Glendalough 7yo gibt es bei Irish-whiskeys.de zum Preis von € 46.90
Von Top Spirit erreichte uns heute eine Pressemitteilung über den neuen Highland Park Dark Origins, die wir hier in Auszügen wiedergeben. Er ist ab September im Vertrieb von Top Spirit in ausgewählten Gastronomiebetrieben und Vinotheken in Österreich erhältlich.
Top Spirit holt den geschichtsträchtigen Single Malt ab September nach Österreich
Highland Park, die nördlichste Whisky Destillerie der Welt auf den schottischen Orkneyinseln, präsentiert ein neues Mitglied in ihrer Familie der renommierten Whiskys. Highland Park Dark Origins ist eine Hommage an die leidenschaftliche Arbeit von Magnus ‘Mansie’ Eunson, einem der bekanntesten Master Distillers in den Bergen von High Park in Orkney. Er nutzte Ende des 18. Jahrhunderts die Schatten der Nacht, um heimlich in seinem Keller Whisky herzustellen. Seine dunkle Farbe und den unverwechselbaren Geschmack erhält Dark Origins durch Erstfüllung in hochwertigen Sherryfässern. Der unverwechselbare Single Malt Whisky enthält 46,8 vol. % und ist ab September in Österreich erhältlich.
Hochwertiger Whisky mit mysteriösen Wurzeln
Highland Park Dark Origins ist ein einzigartiger Single Malt Whisky mit 46,8 vol. %. In der Abfüllung kommen – anders als bei den meisten anderen Single Malts – weder Karamell zur Färbung noch Kühlfiltrierungsprozesse zur Anwendung. Seine unverwechselbare Qualität und dunkle Farbe von reichem Mahagoni ergeben sich ausschließlich aus der Lagerung in hochwertigen Sherryfässern, von denen doppelt so viele wie bei der 12-jährigen Standardabfüllung verwendet werden. Dark Origins ist eine Kombination aus würziger Sherry-Note, reifen Bananen, gerösteten Haselnüssen, Bratäpfeln, einem Hauch Schokolade und süßer Rauchigkeit. Im Abgang ist der Whisky gut ausbalanciert. Der zunächst trockene Torf klingt ab und lässt Nuancen von Maraschino-Kirschen und warmer, dunkler Schokolade zu. Der Single Malt ist in einer mysteriösen schwarz-mattierten Flasche, umhüllt von einem dunklen Geschenkkarton erhältlich, der an das nächtliche Schaffen von Magnus ‘Mansie‘ Eunson erinnern soll.
„Mit Dark Origins ist Highland Park eine Hommage an einen Mann gelungen, dem höchste Qualität und Leidenschaft für das Handwerk das Wichtigste waren. Das gleiche Ziel verfolgt Top Spirit, indem wir auf dem heimischen Markt ausschließlich Premium-Marken auf höchstem Niveau anbieten. Deshalb freut es uns besonders, unser Portfolio mit Highland Park Dark Origins um einen gleichermaßen geschichtsträchtigen wie auch hochwertigen Whisky zu bereichern“, freut sich Florian Czink, Marketingdirektor Top Spirit. Der Single Malt Whisky ist ab September im Vertrieb von Top Spirit in ausgewählten Gastronomiebetrieben und Vinotheken erhältlich.
Im Youtube-Kanal von Highland Park gibt es noch ein Video mit einem Statement von Daryl Haldane, Global Brand Advocate Highland Park, zum neuen Highland Park Dark Origins.
Wir haben ja gestern bereits über den neuen anCnoc Cutter berichtet, heute gibt es bereits den ersten Bericht mit Tasting Notes von der Einführungsveranstaltung in Edinburgh. Whiskycorner.co.uk war eingeladen und hat im The Last Word den anCnoc Cutter verkosten können. Wie üblich haben Kirsty und Stewart unabhängig voneinander verkostet, aber ihr gemeinsames Fazit ist, dass der Cutter eine sehr gelungene Vermählung von Highlands und Peat ist.
Wer ein Glenlivet-Fan ist, der wird beim heutigen Tasting von Serge Valentin feuchte Augen bekommen, denn dieser verkostet alte Glenlivets en masse. Alt – sowohl, was den Jahrgang betrifft als auch teilweise das Jahr der Abfüllung in die Flasche. Hier die Probanden – und wenn auch nicht alles Gold ist, was glänzt: wer wäre da nicht gerne dabei gewesen?
Glenlivet 12 yo (43%, OB, unblended all malt, 75cl, +/-1978): 85 Punkte
Glenlivet 12 yo (40%, OB, pure single malt, 75cl, +/-1985): 65 Punkte
Glenlivet 12 yo (43%, OB, pure malt, French import, 75cl, +/-1982): 86 Punkte
Glenlivet 15 yo (43%, OB, pure single malt, 1l, +/-2000): 78 Punkte
Glenlivet 18 yo (43%, OB, pure single malt, +/-2002): 82 Punkte
Glenlivet 16 yo 1986/2002 (58.2%, Glenscoma, sherry, cask #013469, 300 bottles): 83 Punkte
Glenlivet 1993/2006 (53.4%, Whisky-Fässle for Whiskymaniacs Süd-West, sherry): 86 Punkte
Glenlivet 14 yo 1980/1995 (57.3%, Cadenhead, sherrywood): 91 Punkte
Glenlivet 1974 (57%, Gordon & MacPhail, CASK series, twist cap, +/-1993): 80 Punkte
Glenlivet 37 yo 1974/2012 (46%, Berry Bros & Rudd for Whisky.com.tw, cask #5247): 85 Punkte
Glenlivet 38 yo 1973/2012 (48.6%, John Milroy, Frisky Whisky, sherry wood, cask #1005): 88 Punkte
Glenlivet 21 yo 1963/1984 ‚For the Chairman‘ (43%, OB): 78 Punkte
Glenlivet 1961 (57%, Gordon & MacPhail, licensed bottling, 75cl, +/-1990): 91 Punkte
Destillerie Glenlivet. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Schon im Juli konnten wir Ihnen das Label vom neuen anCnoc Cutter präsentieren (siehe hier), nun ist der Whisky endlich offiziell veröffentlicht worden, berichtet The Drinks Report. Der bisher am stärksten getorfte anCnoc wird mit 20.5 ppm Phenol hergestellt und mit 46% abgefüllt. Gerade einmal 2000 Flaschen werden produziert, und sie sind ab sofort im Vereinigten Königreich um 52 Pfund im Handel erhätlich. Die Chancen, dass der Cutter auch nach Deutschland kommt, sind gar nicht mal so schlecht – haben es doch auch die zwei anderen Abfüllungen über den Kanal geschafft…
Wenn man sich durch die Blogs in punkto Verkostungsnotizen arbeitet, um unseren Lesern hier Interessantes vorstellen zu können, dann freut man sich jedes Mal darüber, wie vielfältig die Whiskywelt doch ist, und wie viel einem noch zu entdecken bleibt. Auch diesmal gibt es eine Menge unterschiedlicher Abfüllungen – und Sie sollten sich neben Ihren Favoriten auch Unbekanntes aus unseren Linkkuchen herauspicken:
Maltfascination verkostet Widow Jane, 7yo Straight Bourbon Whiskey, 45.5% aus der Cacao Prieto Distillery – die ist in Brooklyn und scheint mit ihrem Whisky etwas durchaus Gutes geschaffen zu haben.
Der nicht mehr produzierte Macallan 12yo Fine Oak landete im Glas bei The Whiskyphiles – und sie legen sich nicht so richtig fest, wie sie ihn fanden.
Maltandoak hat sich den Bunnahabhain Cruach Mhona eingeschenkt, eine torfige Dutyfree-Abfüllung, die nicht nur unserer Meinung nach ein sehr angenehmen Goto-Whisky ist, den man sich entspannt einschenken kann.
Weiter geht es im selben Blog: Glen Moray 10yo – der wird von Maltandoak mehr als gemocht.
Zu guter Letzt verkostet Loving Whisky den Tomatin Cù Bòcan, den rauchigen Highlander, der die Geister scheidet. Dort ist man eher auf der Seite der Liebhaber dieser Abfüllung
Grain Whiskys haben lange ein Schattendasein neben den Single Malts gefristet, waren auch verschrieen als „Füllstoff“ in Blends. Dabei gibt es ausgezeichnete Blends, die auf ihre Art ganz hervorragend sind. Cameronbridge ist eine der bekannteren Grain Distilleries, und aus ihr stammt der neue Haig Club, den Diageo heftigst mit David Beckham bewirbt. Kann er etwas, und können andere Cameronbridge etwas? Serge hat heute einige Abfüllungen verkostet und geht der Sache auf den Grund. Sein Urteil ist eher durchwachsen:
Haig ‚Club‘ (40%, OB, single grain, 2014): 72 Punkte
Cameronbridge 29 yo 1979/2008 (50.3%, Duncan Taylor, cask #46, 258 bottles): 79 Punkte
Cameronbridge 30 yo 1978/2008 (56.6%, Adelphi, cask #5, 238 bottles): 82 Punkte
Interessant ist, merkt Serge an, dass der Haig Club die gleiche Punktezahl wie der um zwei Drittel billigere und höchst unhübsch verpackte Cameron Brig bekommt…
In unserer regelmäßigen Rubrik “Whiskys des Monats” stellen wir, sehr subjektiv gesehen natürlich, Whiskys vor, die wir besonders mögen – und denen wir eine breitere Öffentlichkeit wünschen. Hier unsere Empfehlung für September:
Behutsam schenke ich ein kleines Glas ein… Die Flüssigkeit liegt satt glänzend in den bauchigen Rundungen, ein vorsichtiges Herantasten, ein erstes „Beschnuppern“. Und nach dem anfangs noch zögerlichen Schluck huscht mir ein Lächeln über die Lippen, wohlige Zufriedenheit breitet sich aus, ich weiß: ich bin zu Hause.
Manch Whisky mag eine neue Erfahrung sein, oft probiert man etwas Neues, wagt sich an Aromenprofile, die einem vielleicht bewusst nicht hundertprozentig vertraut oder lieb sind, aber Whisky ist neben allem anderen nun auch einmal Vielfalt, Experimentierfreude und Faszination der Entdeckung.
Heimkommen
Und dann gibt es diese wenigen besonderen Malts und Blends, vielleicht rein subjektiv, emotionsgeladen oder für Puristen schwer nachvollziehbar, jene Drams, die einem unmittelbar ein Gefühl der Geborgenheit und Vertrautheit schenken.
Für mich ist Clynelish eben jene Destillerie. Ein Whisky mit Geschichte, Ecken und Kanten und einer großartigen Signatur, die sich sehr konsistent wiederfinden lässt, sei es in Originalabfüllungen, Unabhängigen und sogar im Blend. Gleichzeitig kann man schier endlos philosophieren über die theoretischen und technischen Hintergründe, die genau für diesen Stil verantwortlich zeichnen, kann sich in Mythen und Sagen ergehen, oder einfach genießen.
It was a summer of…
Nun ja ’68! Man war dem blumigen Höhepunkt der Flower Power, Woodstock und Neil Armstong’s Mondlandung um ein Jahr voraus, als die aktuelle Clynelish Brennerei aus der Taufe gehoben wurde.
Doch über die historischen Windungen mit Clynelish A und B, Brora gibt es massenhaft Abhandlungen und Berichte, für uns spannend ist an dieser Stelle, was heute passiert und ins Glas fließt.
Clynelish ist eine der weniger bekannten Destillerien, besonders im breiten Sortiment der Eigner Diageo, mit einer satten Ausbringungsmenge von über vier Millionen Litern reinen Alkohols
eine ideale Blendingkomponente und als solche hoch geschätzt.
2002 führte man die 14y Standardabfüllung ein, seit 2005 firmiert der Malt unter der Classic Malt Range.
Auffallend hierbei ist, dass sich Diageo sehr wohl überlegt, mit welchem Alter, Fasstypus und Alkoholgehalt diese Originalabfüllungen auf den Markt kommen. Es ist kein Zufall, dass Talisker mit 45,8% als zehnjähriger Jungspund, Dalwhinnie mit satten fünfzehn und Lagavulin beispielsweise mit sechzehn Lenzen in die Flasche wandern.
So hat auch Clynelish als 14y Old offenbar seine optimale Balance und mit 46% Volumenprozent Alkohol entsprechend Kraft und Charakter.
Die Clynelish-Destillerie
Im Glas?
Der Duft ist betörend, sehr komplex mit Noten von Salzzitrone und maritimen Einsprengseln. Die Nordöstlichen Highlands versprechen hier viel und enttäuschen selten. Sie zeigen ihr etwas rauen, ungewöhnlichen Seiten. Vanille, Brioche und Buttermandel gesellen sich dazu, ein sehr wohlig eingebettetes Spiel aus Rauch, Süße, Trockenfrüchten und Macis, Koriander, Kaffeebohnen geben sich auch ein Stelldichein. Dann ist zu dem ganz dezenten Torf (nein nein!! keinerlei Islay Charakter, Festland Torf, dezent, erdig, Kohlenfeuer) auch eine blumige Note zu entdecken.
Äußerst belohnend ist die Impression am Gaumen, mit Üppigkeit und Druck! Kaum ein Whisky ist so oppulent cremig, chewy, wachsig und elegant, das Mundgefühl stets von einer unverwechselbaren Größe. Auch hier wiederum das Spiel aus Meeresnoten, Zitrusfrische, Fülle und Süße, unterlegt von etwas Holz, Custard und Oberscreme sowie diesem Hauch Rauch, der alles zusammenzuschweißen scheint.
Als Standardabfüllung, und oft klingt dieses Wort für manch engstirnige Whiskytrinker schon leicht anrüchig, ist der Clynelish 14y eine exzellente Wahl. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist ausgezeichnet und man trifft auf eine unglaublich verlässliche, sehr solide Qualität. Die Komplexität, Vielfalt und Extravaganz des Whiskys ist auch für erfahrene Genießer immer wieder eine neue Reise wert.
Ob man im 18. Jahrhundert, wie es Sagen erzählen, wirklich Gold rund um die Destillerie und in den Wasserquellen gefunden hat, sei dahin gestellt. Bedenkt man aber auch Clynelish’s Funktion als einer der Lead Malts von Johnnie Walker Gold Label Reserve, so ergibt sich wieder ein interessantes Gesamtbild. Eine gute Geschichte, über die man bei ein paar Gläsern schmunzeln kann, ist es allemal.
Genauso wird es wohl ein Mysterium bleiben, ob es wirklich die foreshots und faints receiver sind, die für die wachsige Signatur verantwortlich zeichnen, ob die Cremigkeit von der still-Form, Prozessen bei Fermentation oder Destillation kommt, und wo die Lagerung ihre Spuren hinterlässt.
Doch es sind genau jene Mythen, die ein Kribbeln aufkommen lassen, die einem Whisky zusätzlich Persönlichkeit, Angreifbarkeit und Charakter verleihen, und findet man oft einen Anknüpfungspunkt, eine Sympathie, die sich am Papier und besonders auch im Glas findet.
Oft kann das eine Liebe fürs Leben werden und bleiben, eine Brennerei und ein Malt, die einen begleiten, fast ein bisschen, wie nach Hause kommen.
Einen Bourbon hat sich Ralfy diesmal eingeschenkt, genauer gesagt den Evan Williams Single Barrel 2003, eine Einzelfassabfüllung der Heaven Hill Destillerie (mittlerweile sind bereits die 2004er unterwegs, mit einem neuen Labeldesign). 90 von 100 Punkten erhält er, eine formidable Bewertung. Aber Ralfy spricht nicht nur über den Evan Williams, sondern auch über die neue Diageo-Destillerie, in der in Hinkunft unter anderem der Bulleit Bourbon hergestellt werden soll. Aufmerksame Leser von Whiskyeperts kennen natürlich bereits die Details dazu :-). Das Video von Ralfy finden Sie auf Youtube und natürlich hier bei uns:
Und wieder haben wir für Sie die wichtigsten Whiskynews der abgelaufenen Woche in einem Newsflash zusammengefasst: Vom neuen Ardbeg Supernova 2014 bis zum Stellenabbau bei Pernod Ricard, von einer neuen deutschen Destillerie bis zum Nachfolger vom Balvenie Tun 1401. Viel Vergnügen mit den folgenden sechs Minuten hier oder auf Youtube:
Von Dr. Mario Prinz, Inhaber des Potstill Vienna, gibt es folgende neue Information zu Bladnoch und den Vorgängen nach dem Aus für die Armstrongs als Besitzer dieser Lowland-Distillery:
Gerüchte verdichten sich, dass Bladnoch doch nicht an Arran Brewery verkauft werden soll. Mittal Group oder die Vatika Group sollen hinter den Kulissen aktiv sein. Beide wären wahrscheinlich das Ende für Bladnoch in der bisherigen Form.
Die Mittal Group und die Vatika Group sind beides indische Immobilienentwickler, die mit dem Betrieb einer Destillerie relativ wenig am Hut haben, sondern das Objekt und das Grundstück aller Voraussicht nach, sollte sich das Kaufgerücht bestätigen, in gänzlich anderer Form verwerten werden. Ist es wirklich soweit gekommen, dass wir Bladnoch bald als Lost Distillery führen müssen? Wir halten Sie auf dem Laufenden.
Bladnoch Destillerie, Foto von Jonathan Wilkins, CC-Lizenz
Einen neuen Vatted Malt, also einen rein aus Malt Whisky bestehenden Blend, hat Douglas Laing heute angekündigt: Timorous Beastie, hat laut Douglas Laing den typischen Highland-Charakter und einen Geschmack nach Heidehonig. Abgefüllt wurde Timorous Beastie mit 46.8%. Den Namen hat er von einem berühmten Gedicht von Robert Burns: „To a Mouse“.
Die Fässer sind beim Whisky für einen Gutteil des Geschmacks und Charakters verantwortlich. Deshalb unternehmen Destillerien die größten Anstrengungen, um sich mit geeigneten Fässern zu versorgen. Cask Management nennt man das, und das Cask Management richtig zu betreiben, sprich genügen Fässer in ansprechender Qualität für die Whiskyproduktion zur Verfügung zu haben, ist eine der wichtigsten Jobs im Whiskybusiness.
Auf The Star Online findet sich heute ein Artikel über das Cask Management bei Macallan. Von Spanien über die Cooperage in die Destillerie wird der Weg des Holzes mitverfolgt. Interessant zu lesen, auch als Einstieg in diese Thematik.