Hohe Gewinne für die Isle of Arran Distillers

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Auch die Isle of Arran Distillers können über das letzte Geschäftsjahr nicht klagen. Der Gewinn vor Steuern konnte um 58 % im Vergleich zum Vorjahr auf £ 549.639 gesteigert werden, berichtet The Herald Scotland. Der Umsatz betrug £ 4,56 Millionen und war damit £ 1 Millionen höher als im Jahr davor. Insgesamt konnte das beste Jahresergebnis der noch relativ jungen Brennerei erzielt werden.

Die Umsatzsteigerungen konnten sowohl auf dem inländischen Markt als auch vor allem beim Export erreicht werden. Frankreich bleibt zwar noch der größte Exportmarkt, jedoch ist es von den USA im Bereich Single Malt Scotch Whisky überholt worden. In der nächsten Zeit sollen weitere Exportmärkte erschlossen werden: Weißrussland, Vietnam und Südafrika als auch Lateinamerika. Hier sehen die Isle of Arran Distillers wie andere Spirituosenproduzenten auch, ein großes Wachstumspotential.

Um den erwarteten Bedarf decken zu können, wurde ein £ 2.000.000 teures Investitionsprogramm gestartet. Eine weitere Lagerhalle wird errichtet (darüber berichteten wir). Innerhalb der nächsten fünf Jahre soll die Produktion an reinen Alkohol auf über 1 Millionen verdoppelt werden. Euan Mitchell, Geschäftsführer des Unternehmens, blickt mit einer gebremsten Euphorie in die Zukunft: „Der Whisky war gut zu uns in den letzten paar Jahren. Es wird sicherlich auch weiterhin in diesem Jahr so sein und im nächsten Jahr auch. Was danach kommt, bleibt abzuwarten…. “

Arran Destillerie, Foto von Paul Birrell, CC-Lizenz
Arran Destillerie, Foto von Paul Birrell, CC-Lizenz

Video: Der erste Gärbottich kommt in der Kingsbarns Distillery an (jetzt auch mit Fotos)

Die Wemyss-Familie freut sich über einen Meilenstein im Aufbau ihrer Kingsbarns Distillery: Heute stellten sie ein Video auf Youtube, das die Lieferung des ersten Gärbottichs für die Destillerie in Zeitraffer zeigt. Bei so etwas kann man selten Augenzeuge sein – hier also eine 150sekündige Gelegenheit dazu:

Addendum: Karen Stewart von Wemyss hat uns noch jede Menge Bilder des Aufstellens geschickt, die wir gleich nach dem Video ebenfalls veröffentlichen:

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Ralfy’s Video Review #467: Campbeltown Loch 21yo

Einen Blend aus der Destillerie Springbank verkostet Ralfy heute in seiner neuesten Video-Review: der Campbeltown Loch 21yo ist mit 46% abgefüllt – und Ralfy meint, er biete gute Qualität fürs Geld. So gut, dass er ihn sogar in der Qualität etwas über (!) dem Springbank 21yo einordnet. Wertung: 90 von 100 Punkten. Interessant wie immer – und diesmal noch mit einer nachgestellten, netten Whiskygeschichte aus Ralfy’s „Jugend“ :-).

Pressemitteilung: „Stronachie – lost in time, not in Spirit“

Von Alba Import erhielten wir eine Pressemitteilung über die neuen Stronachie Abfüllungen aus dem Hause A.D. Rattray, die wir gerne auszugesweise veröffentlichen. Übrigens, den neuen 18jährigen konnten wir schon verkosten – unsere Review finden Sie hier.

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Stronachie – lost in time, not in Spirit“ – neue Abfüllungen aus dem Hause A.D. Rattray
A.D.Rattray feiern die Geschichte von Stronachie Distillery und stellen zum 110. Jubiläum eine neue 10-jährige Variante und ein neues Batch der 18-jährigen Version vor.

Stronachie – einer der legendären Namen in den Annalen von geschlossenen und verschollenen Brennereien wurde 2002 zu neuem Leben erweckt, in Erinnerung an die gemeinsame Vergangenheit von Stronachie Distillery und A.D.Rattray.

Seinerzeit war der Firmengründer von A.D.Rattray, Andrew Dewar, der Repräsentant von Stronachie und verhalf der Marke zu Bekanntheit und Ansehen. In Erinnerung an diese geschäftliche Verbindung hat Tim Morrison, heutiger Inhaber von A.D.Rattray und Nachfahre von Andrew Dewar, die Marke „The Stronachie“ auferstehen lassen. Eine in seinem Besitz befindliche Originalflasche Stronachie Malt aus dem Jahr 1904 gab den Anlass zum Erwerb der Markenrechte und nun, 110 Jahre nach dem Erscheinen der Originalabfüllung bringen A.D.Rattray eine neue 10-jährige Variante des Stronachie heraus und stellen das nächste Batch der 18-jährigen Version vor. Ein neuer retromoderner Auftritt, der an die alte Flasche erinnert, ziert beide Varianten.

Stronachie ist ein Small Batch Highland Single Malt, abgefüllt aus Fässern von Benrinnes Distillery in der Speyside, wie auch auf dem Label genannt. Nachdem eine Probe aus der Originalflasche entnommen wurde, entschied man sich bei A.D.Rattray für Benrinnes Single Malt, da dieser dem Stil des historischen Stronachie sehr nahe kommt.

Das erste Batch des neuen 10-jährigen Stronachie ist ein Vatting aus 27 Bourbon Barrels und Hogsheads aus den Jahren 2002 und 2003. Der neue 18-jährige Stronachie wurde aus nur sechs ausgewählten Bourbonfässern aus dem Jahre 1995 komponiert, die in Sherry-Holz vermählt wurden.

Nick White, Geschäftsführer und Malt Manager bei A.D.Rattray kommentierte: „ Wir sind sehr zufrieden mit dem Stil der beiden neuen Stronachie – würzig und nach Heidehonig – und haben bereits von verschiedenen Seiten sehr positives Feedback erhalten.“

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Fake „Whisky“ im Bild: John Warder, Joens Danhse und Chefas Rigal

Ägypten und China bescheren uns wunderbare Whiskys – oder besser „Wh sky“s, die wir Ihnen unbedingt vorstellen möchten, denn sie erweiteren unseren Horizont (wobei sie dafür wahrscheinlich unsere Geschmacksknospen dezimieren): Hier sind ein paar Bilder von Whiskyfälschungen, wie sie in den Geschäften der oben erwähnten Länder zu finden sind. Ursprünglich wurden sie von Whiskyfreunden aus Hongkong veröffentlicht…

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Home Speakeasy: Besuch bei der Heaven Hill Distillery

Das US-Blog Home Speakeasy hat heute einen Bericht über einen Besuch bei der Heaven Hill Distillery in Kentucky veröffentlicht. Gemeinsam mit den interessanten Bericht kommt auch eine Galerie schöner Fotos von dort (wesentlich schöner als unser Bild, das wir aus Lizenzgründen verwenden) – und ein etwas augenzwinkernder Hinweis über den Wahrheitsgehalt der ganzen Hintergrundgeschichten, die man in Amerika von den Verantwortlichen zu den jeweiligen Destillerien erzählt bekommt. Whiskyexperts wird übrigens in absehbarer Zeit selbst etwas mehr zur Heaven Hill Distillery und ihren Produkten zu erzählen haben – bis dahin ist der Blogbeitrag eine gute Überbrückung.

Heaven Hill Lagerhäuser, Foto von Shadle CC-Lizenz
Heaven Hill Lagerhäuser, Foto von Shadle CC-Lizenz

Serge verkostet: Kanadischer Whisky

Böse Zungen behaupten, in Kanada könne man alles zu Whisky verarbeiten, was sich nicht mehr bewegt. Ganz so ist es natürlich nicht, Faktum aber bleibt, dass kanadischer Whisky in unseren Landen nach wie vor ein Imageproblem hat, das in inferioren Produkten aus den 80ern und 90ern begründet ist, und das sich nur langsam aus den Köpfen der Leute verdrängen lässt. Tatsächlich gibt es in Kanada durchaus sehr interessanten und guten Whisky – man muss ihn nur finden. Serge Valentin von Whiskyfun hat sich aufgemacht, genau jenes zu tun, und verkostet eine Handvoll kanadischer Tropfen (in seinen Notes findet sich auch ein Link zu einer sehr guten Seite, die jede Menge weitere Verkostungsnotizen von und Artikel über kanadische Whiskys hat – auch aus unserer Sicht höchst empfehlenswert). Hier die Resultate von Serge:

  • Canadian Mist (40%, OB, Canadian blend, +/-2014): 74 Punkte
  • R&R Reserve (40%, OB, Canadian blend, +/-2014): 76 Punkte
  • Crown Royal ‚Black‘ (45%, OB, Canadian blend, +/-2014): 69 Punkte
  • Lot No.40 ‘2012 Edition’ (43%, OB, Canadian rye): 85 Punkte
  • Wiser’s 18 yo (40%, OB, Canadian blend, +/-2014): 79 Punkte
Diverse kanadische Whiskys - Foto von Hammersbach, CC-Lizenz
Diverse kanadische Whiskys – Foto von Hammersbach, CC-Lizenz

“family run since 1887” – Glenfiddich startet Werbeoffensive

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Der Marktführer im Bereich Single Malt Scotch Whisky startet eine £ 2 Millionen teure Werbekampagne mit dem Sloagn “family run since 1887”. Wie Offlicence News berichtet, sind ein Schwerpunkt der Kampagne die Stationen der Londoner U-Bahn. Des weiteren wird sie sowohl im klassischen Printbereich als auch online erscheinen. Das Video „Behind The Scenes of our ‚Family Run Since 1887‘ campaign“, auf Youtube oder unter unserem Newsbit ist zu sehen, zeigt den Fotografen Kenji Aoki bei seiner Arbeit für Glenfiddich und lässt einige der Menschen hinter Glenfiddich zu Wort kommen.

Gordon & MacPhail: Michael Urquhart tritt zurück

Ein deutlicher Bruch in der Geschichte des Familienuntenehmens Gordon & MacPhail, einer der bekanntesten unabhängigen Abfüller für schottischen Single Malt, wird im September stattfinden: Michael Urquhart, Managing Director, wird seinen Posten räumen – und zum ersten Mal seit Gründung des Unternehmens wird ein Familienfremder dem Unternehmen vorstehen. Allerdings ist diese neue Person kein Unbekannter, sondern der momentane COO (Chief Operating Officer) Ewen Maintosh. Urquhart wird weiter im Unternehmen bleiben.

Auf Whiskycast gibt es dazu ein Telefoninterview mit den beiden, und einen entsprechenden Artikel, der die Hintergünde der Entscheidung beleuchtet.

Gordon & MacPhail in Elgin
Gordon & MacPhail in Elgin

 

Beam Suntory übernimmt Distribution für Deutschland und USA selbst

Wie bereits in diesem Newsbit angekündigt, hat der Merger zwischen Suntory und Beam auch recht praktische Auswirkungen: Bislang gab es einen Deal mit Gruppo Campari – nun hat Beam Suntory die Distribution für ihre Produkte in Deutschland und den USA ab 1. Juli selbst übernommen, berichtet The Spirit Business in einer Meldung. In Japan wird das bereits so gehandhabt, mit den beiden neuen Märkten umfasst die Eigendistribution dann 70% der Nettoverkäufe. Aber die Umstellung wird weitergehen – im Laufe des Jahres werden auch noch andere Länder mit einer Beam Suntory Salesforce gesteuert werden…

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Serge verkostet: Glenlivet

Glenlivet – bei den meisten Whiskyfreunden beschleunigt sich bei Nennung dieser Destillerie der Puls. Ein ganz großer Name der Vergangenheit – mit solch einer Strahlkraft, dass sich viele Destillerien mit dem Zusatz „-Glenlivet“ versahen (man findet das noch auf alten Abfüllungen oder, wiederbelebt, bei manchen Small Batch Abfüllungen von Cadenhead). Aber auch heutzutage gibt es Abfüllungen von excellenter Qualität (jene von Signatory, die heute auch bei Serge im Test ist und fantastisch abschneidet, bietet auch nach unserer Meinung enorm viel für enorm wenig Geld). Serge Valentin verkostet heute Glenlivet quer durch die Bank – mit interessanten Abfüllungen, von uralt bis aktuell:

  • Glenlivet 18 yo (43%, OB, +/- 2014): 83 Punkte
  • Glenlivet 16 yo ‚Nadurra‘ (53%, OB, batch #0911P, 2011): 87 Punkte (hier in der Redaktion findet man den #0813 noch um einiges besser)
  • Glenlivet 16 yo 1997/2013 (46%, Signatory Vintage, Un-chillfiltered Collection, sherry butt, cask #123546, 742 bottles): 90 Punkte
  • Glenlivet 32 yo 1978/2010 (52,9%, The Whisky Fair and Three Rivers Tokyo, bourbon hogshead, 250 bottles): 85 Punkte
  • Glenlivet (Minmore) 27yo 1973/2000 (47.2%, Cadenhead’s Chairman’s Stock, sherrywood, 246 bottles): 83 Punkte
  • Glenlivet (Minmore) 30 yo 1976/2006 (57.1%, Cadenhead, Chairman’s Stock, sherry butt, 432 bottles): 84 Punkte
  • Glenlivet 25 yo 1964/1989 (53.4%, Cadenhead, Original Collection, 18.75cl): 84 Punkte
  • Glenlivet 1943 (40%, Gordon & MacPhail, +/-1975): 87 Punkte
The Glenlivet Distillery
Glenlivet. Picture von Y. Kono. Published under GNU License

Ardbeg Kildalton: Verkostungsnotiz auf WhiskyIsrael

Auf WhiskyIsrael findet sich eine Verkostungsnotiz zum neuen Ardbeg Kildalton (wir berichteten hier und hier) – und geht man nach dem Geschmack des Verfassers der Notiz, ist dieser Ardbeg einer, auf den man sich als Genießer durchaus freuen kann. Mit 90 von 100 Punkten schneidet er sehr gut ab – besonders gelobt wird, dass er voller Komplexität steckt. Der Preis von 120 Pfund wird allerdings bemängelt (Einiges vom Erlös geht an eine Charity, daher sind das wahrscheinlich etwas andere Voraussetzungen).

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Bruichladdich – The Classic Laddie, Scottish Barley – Video Tasting Notes

Als kleinen Pausenfüller während der WM präsentieren wir Ihnen wunderschöne drei Minuten Video über den Bruichladdich Scottish Barley: Verkostungsnotizen eingebettet in grandiose Bilder, fachkundig geschnitten und mit Ton stimmungsvoll unterlegt. Man muss vorbehaltlos gestehen, dass, was Marketing und Brand Building betrifft, Bruichladdich absolut in der Oberliga der Destillerien mitspielt. Es macht ihre Whiskys weder besser noch schlechter – aber ihre Videos und ihre Auftritte auf Messen und Festivals jedenfalls interessanter…

http://vimeo.com/96821120

Neue Stills in der Lakes Distillery eingetroffen

Jetzt ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zur Produktion geschafft: Laut einem Bericht von The Journal sind die neuen Stills jetzt in der neuen Lakes Distillery eingetroffen. Die Destillerie bei Keswick wird von Geschäftsführer und Gründer Paul Currie geleitet, jener Paul Currie, der gemeinsam mit Vater und Bruder die Arran Distillery aufgebaut hat. Die drei handgemachten Stills aus Kupfer werden es der Destillerie erlauben, 1 Million Flaschen englischen  Single Malt pro Jahr zu produzieren.

Bild: The Lakes Distillery
Bild: The Lakes Distillery