Tag 19 unseres Leserwettbewerbs ist angebrochen: Schicken Sie uns bis Ende August ein Foto, das mit Whisky zu tun hat und gewinnen Sie von Whiskyexperts.net eine Flasche Glen Grant Five Decades – freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Glen Grant Destillerie. Wie Sie mitmachen können, erfahren Sie hier. Abgestimmt wird dann am Ende des Monats.
Das Bild von heute wurde von Micha-Patric Haus eingesandt. Seine Beschreibung: Das Bild zeigt meine kleine Sammlung, die sich natürlich sehr über Zuwachs freuen würde.
Seit April 2013 betreibt margaretemarie ihren Blog whiskyundfrauen. Seit Jahren ist sie begeisterte Whisky-Genießerin un möchte anderen Frauen mehr Mut machen, es einmal mit einem Glas Whisky zu versuchen.
margaretemarie traf in Muirfield Gillian Macdonald, die nach ihrem Chemiestudium bei Penderyn in Wales als Brennmeisterin die Kunst der Whisky-Herstellung von der Pike auf lernen durfte. Seit 2012 ist sie als Head of Analytics and Whisky Creation verantwortlich für die Whiskys von Glenmorangie und Ardbeg. Ihren beruflichen Werdegang und ihre jetzigen Aufgaben bei The Glenmorangie Company stellt sie in einem Interview sehr ausführlich dar.
Glendronach Destillerie. Bild: K. Schwebke. CC-Lizenz.
Heute verkostet Serge Valentin in den Whisky Fun Towers einige der neuen Single Casks von Glendronach, die im letzten Monat abgefüllt wurden (wir berichteten). Ein äußerst schwieriges und anstrengendes Tasting: Seine Suche nach Makel oder ähnlichem blieb erfolglos, keiner dieser mittelalten Glendrochachs bekam eine Wertung unter 90 Punkten. Aller spätestens jetzt stehen die Single Cask Batch #8 Abfüllungen ganz weit oben auf unserem Wunschzettel.
Glendronach 12 yo (70° proof, OB, 26 2/3 Fl. ozs, +/-1975) 91 Punkte
Glendronach 10 yo 2002/2013 (55.6%, OB, batch 8, Pedro Ximenez puncheon, cask #1988, 664 bottles) 90 Punkte
Glendronach 17 yo 1996/2013 (53.1%, OB, batch 8, Pedro Ximenez puncheon, cask #1490, 709 bottles) 90 Punkte
Glendronach 19 yo 1994/2013 (58.4%, OB, batch 8, oloroso sherry butt, cask #101, 628 bottles) 90 Punkte
Glendronach 20 yo 1993/2013 (52.9%, OB, batch 8, oloroso sherry butt, cask #3, 633 bottles) 92 Punkte
Selten sind sie geworden, die noch anzutreffenden und zu verkostenden St. Magdalene’s aus Linlithgow, einer Destillerie, die nach ihrer Schließung teilweise abgerissen und hauptsächlich in Appartements umgewandelt wurde. Diese unabhängige Abfüllung von Gordon & MacPhail stammt aus den 70ern und wurde mit circa vierunddreißig Lenzen auf die Flasche gezogen.
Nase: Malzig, blumig und mit vollem Getreideimpact legt er los der Whisky, Honig, richtiggehend dunkler Waldhonig, Butterkaramell, gekleidet in einen Mantel aus speckig rauchigen Noten, die immer deutlicher werden, Würze brandet auf, und langsam entwickeln sich die Alterstöne, wie ein feiner Lederbezug, Trockenobst, benetzt mit Möbelpolitur (das meine ich äußerst positiv), Datteln, schwarze Oliven, ein Sortiment aus Rosinen und Feige, plötzlich aber auch wieder frische Akzente, Zitrus, Limettenzeste, gelbe frische Frucht im Wechselspiel mit den Dörrfrüchten, Marille, Mandel, etwas Moos, ein unglaublich farbenprächtiger, ausgeprägter Reigen von Jugend und Alter, in fantastischer Harmonie, Finesse mit der stets präsenten rauchig, leicht torfigen Hintergrundmusik, die drohend den Finger hebt.
Gaumen: Langsam, geschmeidig und mit einer cremigen Fülle wälzt sich der Whisky über Zunge und Gaumen, frische Getreidenoten, weiß rauchige Holznoten, das Opening zeigt einen dezenten Süßehauch, Vanille, creamy oily, bittere Vanilleschote, Salzkaramell, wird immer trockener und würziger, Wacholder stimmt in den Chor ein, Zimt, Sternanis, Macis kitzelt die Geschmacksknospen, kandierter Ingwer, wieder Honig, aber auch die Frische ist noch da, das Holz nie dominant oder überaltert, wunderbar ausgewogen, wie in der Nase auch am Gaumen verspielt, ein Hin und Her aus Jugendlichkeit und perfekter Reife, prickelnd am Gaumen.
Finish: Er will und will nicht weggehen, dieser charmante aber dennoch fordernde Touch von cremiger Vanille, rauchig torfige Ölakzente, Earl Grey und auch grünfruchtige Eindrücke bleiben schier unendlich liegen, war die Süße anfangs spürbar und entwickelte sich dann eher die trockene Würze, so kommen die Wellen wie eine belebte Meeresbrandung immer wieder angerollt, im ständigen Dialog miteinander.
Alles in allem: St. Magdalene ist für mich einer der außergewöhnlichsten und größten Lowlandmomente, die es zu verkosten gibt, und es ist nicht nur die Verklärtheit, die diesen Malt ob seines Status als lost distillery so zauberhaft macht, dies ist ein perfektes Exempel, wie Finesse und filigrane Noten von voller Wucht und Power untermalt werden können, mit Geduld und Perfektion zu einem idealen Reifestatus gebracht, Rauch und Torf dürfen auch in den Lowlands mitspielen…
Mit etwas mehr Alkohol als den 43% vol., die G&M dieser Abfüllung angedeihen lässt, wäre der Whisky vielleicht noch das kleine Quäntchen weiter gegangen, aber dieser Malt ist auch so ein dream-dram, dem man sich stundenlang widmen kann Manchmal darf und muss man halt auch bei dem schottischen Lebenswasser sentimental werden dürfen, ein Trauerlied auf St. Magdalene, ein von uns gegangener Schatz einer Destillerie, ein Lowlander, wie er spannender kaum sein könnte.
Verkoster: Reinhard Pohorec arbeitet zur Zeit als Bartender im Savoy in London und beschreibt sich selbst als leidenschaftlicher Whiskygenießer. Er hat sich in seinem Berufsfeld auf den Purbereich und Whiskys spezialisiert und ist für whiskyexperts als freier Kolumnist tätig.
Ab heute bringen wir zumindest zwei Bilder täglich in unserem Leserwettbewerb, denn wir haben jede Menge Einsendungen bekommen und wir wollen natürlich jedem die Chance auf den Gewinn geben – Ehrensache. Falls Sie noch mitmachen wollen: Schicken Sie uns bis Ende August ein Foto, das mit Whisky zu tun hat und gewinnen Sie von Whiskyexperts.net eine Flasche Glen Grant Five Decades – freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Glen Grant Destillerie. Wie Sie mitmachen können, erfahren Sie hier. Abgestimmt wird dann am Ende des Monats.
Das Bild stammt von Iwo Nawrath, und es ist bei einem Besuch bei Slyrs entstanden. Er schreibt dazu: Während ich in München arbeitete, habe ich einen Tag für die Besichtigung der Slyrs-Destillerie genutzt. Dort sind einige schöne Bilder des Herstellungsprozesses und der Lagerung entstanden. Das Foto mit den Whisky- Fässern ist im natürlichen Licht ohne Nacharbeit entstanden.
Oliver Klimek hat auf seiner Site dramming.com drei der vier neuen Macallans verkostet: Gold, Amber und Sienna. Wir haben ja von der Einführung dieser No Age Statement-Serie berichtet, die die mit Alter versehenen Macallans ablöste – und auch von der ganzen Kontroverse rundherum. Kontroverse hin oder her, Hauptsache, der Whisky ist gut – könnte man sagen. Aber Oliver hat in seinen englischsprachigen Verkostungsnotizen nicht nur Gutes zu berichten. Gold bekommt 81 aus 100 Punkten, fürs Geld, so schreibt er, bekommt man wesentlich bessere Alternativen. Amber erhält 83 Punkte, am Gaumen sei er eher nicht bemerkenswert, ansonsten gefällt er. Sienna wird von Oliver mit 87 Punkten bewertet – er meint, dies sei der einzige der drei Whiskys, bei dem der Sherry-Einfluss, für den Macallan ja so berühmt war, zu bemerken sei.
Seine Zusammenfassung ist eher ernüchternd. Die Zeiten, in denen Macallan das Maß der Dinge war, sei vorbei. Heutzutage sei Macallan ein Whisky unter vielen („ein Glenirgendwas“).
Der 18. Tag unseres Leserwettbewerbs: Schicken Sie uns bis Ende August ein Foto, das mit Whisky zu tun hat und gewinnen Sie von Whiskyexperts.net eine Flasche Glen Grant Five Decades – freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Glen Grant Destillerie. Wie Sie mitmachen können, erfahren Sie hier. Abgestimmt wird dann am Ende des Monats.
Heute kommt das Foto von Tim Glittenberg. Er schreibt uns dazu: Foto wurde während der Besichtigung und Verkostung der deutschen Destillerie Slyrs aufgenommen.
Die Johnnie Walker Housed in Peking und Shanghai bekommen bald ein Pendant in Seoul…
Laut einem Bericht von The Scotsman plant Diageo ein drittes Johnnie Walker Haus in Asien – nach Peking und Shanghai jetzt in Seoul. Diese sehr aufwendigen und teuer eingerichteten Orte dienen dem getränkekonzern dazu, seine hochpreisigen Whiskys stilvoll an den Mann zu bringen. Die Eröffnung des Hauses in Seoul ist für den Jahreswechsel 2013/2014 geplant – und dort soll es auch einen eigenen „Blending Room“ geben, in dem wohlhabende Kunden sich ihre individuellen Bottlings kreieren lassen können.
Im Artikel wird auch erwähnt, dass Diageo heuer das höchste jemals freigegebene Marketingbudget für Whisky bereitgestellt hat – man scheint also von Seiten der Produzenten daran zu glauben, dass die goldenen Zeiten des Whiskys nach wie vor vor uns liegen…
Speyburn Destillerie, Foto von Ann Harrison, CC-Lizenz
Im Sonntagstasting hat Serge heute drei Speyburn im Angebot – alle sehr jung, aber nicht alle aus letzter Zeit. Frisch am Markt sind die ersten beiden, und beide (ein Offizieller und ein Unabhängiger) fallen bei Serge eher durch. Der „Junge“ aus dem Jahr 1986 (Cadenhead, aus der bauchigen alten Flasche) ist da schon eher sein Geschmack:
Speyburn ‚Bradan Orach‘ (40%, OB, +/-2013): 70 Punkte (aber, so Serge, der Preis sei mehr als fair)
Speyburn 7 yo 2004/2012 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #8498): 65 Punkte (und mit Serges Worten: mit 45 Euro viel zu teuer)
Speyburn-Glenlivet 22 yo (46%, Cadenhead, black dumpy, +/-1985): 86 Punkte (Serge: Nicht perfekt, aber er macht Freude)
Loch Lomond ist eine Destillerie für Whisky im Städtchen Alexandria am Südzipfel des gleichnamigen Sees in den schottischen Midlands.
Die Destillerie Loch Lomond wurde durch die amerikanische Littlemill Distillery Company im Jahre 1966 gegründet. 1984 wurde die Destillerie geschlossen und ging 1985 in den Besitz der Familie Bulloch über, die bereits seit 1842 im Spirituosengeschäft aktiv ist. 1987 erfolgte die Wiedereröffnung. Im Jahr 1993 wurde eine Coffey still hinzugefügt. Die Loch Lomond Distillery Co. ist heute das einzige Unternehmen in Schottland, das sowohl Malt als auch Grain Whisky in einer Destillerie produziert und daher einen Single Blend anbieten kann. Die Brennerei stellt Single-Malt-Whisky unter verschiedenen Namen mit unterschiedlichem Charakter her: Loch Lomond, Craiglodge, Croftengea, Glen Douglas, Inchmoan, Inchmurrin und Old Rhosdhu.
Loch Lomond Single Highland Malt Scotch Whisky ist von bernsteingoldener Farbe, von feiner Süße und doch leicht rauchig in der Nase. Im Geschmack ist er weich und geschmeidig, nachhaltig und mild im Abgang. Der Whisky Loch Lomond wird bei Lerner charakterisiert als im „Duft: Gummi, nussig, käsige Nase“ und im „Geschmack: scharf, etwas grün und nach Holz schmeckend, kräftig und mit unausgeglichenem Charakter“.
Die Marke wurde auch durch die Comic-Serie Tim und Struppi von Hergé (1929−1983) bekannt, in der sowohl die Figur Kapitän Haddock als auch Tims treuer Hund Struppi gern einen Whisky namens Loch Lomond trinken, allerdings gab es zu dieser Zeit noch keine Destillerie dieses Namens.
Loch Lomond Destillerie, Foto von David Dixon, CC-Lizenz
17. Tag unseres Leserwettbewerbs: Schicken Sie uns noch bis Ende August ein Foto, das mit Whisky zu tun hat und gewinnen Sie von Whiskyexperts.net eine Flasche Glen Grant Five Decades – freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Glen Grant Destillerie. Wie Sie mitmachen können, erfahren Sie hier. Abgestimmt wird dann am Ende des Monats.
Das Foto von heute ist von Lars Belke. Seine Beschreibung: Rob roy & chivas camoumille sour… Im hintergrund der zürich see… Anlass: Previev chivas 18 pinninfarina… War ein toller Abend
Die irische Whiskey-Brennerei Tullamore Dew erweitert in diesem Sommer ihr Portfolio und präsentiert mit dem Tullamore Dew 14 Jahre den ältesten Whiskey in ihrem Sortiment.
Nach seiner 14jährigen Reifezeit genoss er noch ein achtmonatiges Finishing in Oloroso Sherry Fässern, bevor er in Ein-Liter-flaschen abgefüllt und diese dann in eine Geschenkbox mit einem neunen Design untergebracht wurde. Beschrieben wird er als ein Whiskey mit „einem komplexen und runden Single Malt Geschmack, mit der Fruchtigkeit von reifen Beeren … und einer süßen Gewürz-Note mit einem Hauch von Zimt und Muskat“.
Tullamore Dew 14 Jahre wird ausschließlich in den Flughäfen von Zürich, Antalya, Stockholm und Lissabon erhältlich sein, später auch noch auf Malta und in Genf.
Auch in der von Tradition und Geschichte geprägten Whisky Industrie Schottlands lassen sich immer wieder „Trends“ und marktorientierte Entwicklungen erkennen. Besonders in den letzten Jahren versuchte man durch limitierte Abfüllungen mit einer wunderbaren Hintergrundgeschichte das Käuferinteresse zu wecken, in kleinen batches produziert, aus besonderen Fässern, speziellen Bereichen eines warehouses selektioniert, in einem eigenen Weinfass gefinished.
Eine anderer – und durchaus lobenswerter – Ansatz ist, Whiskys mit höherem Alkoholgehalt, ohne Kühlfiltration und ohne des Einsatzes von Karamell zur Farbkorrektur abzufüllen – eine klare Hinwendung zu einer natürlicheren Präsentation des Produkts und zu Whiskyliebhabern, die Geschmack und Fülle ihres Lebenswassers schätzen.
Die älteste Destillerie der Insel Islay – jaja, diese Altersfeilscherei – begann 2009 mit Lancierung des Bowmore Tempest, rund 12.000 Flaschen, deren Inhalt für ein Jahrzehnt in first-fill bourbon barrels schlummern durfte und zwar im No. 1 Vault direkt am Wasser. Anschließend werden die Fässer noch verheiratet und dürfen sich miteinander anfreunden, bevor es durch die Abfüllanlage geht – non chillfiltered, mit knackigen 55,1% vol. Alkohol, eine Symbiose der eingangs beschriebenen Tendenzen.
Erst kürzlich durften wir eine tasting note des ersten Batches auf Whisky Experts vorstellen, ein Blick in die Vergangenheit, ein selten gewordener Whisky (man sieht, das Konzept geht auf), und mittlerweile ist bereits das Batch #4 auf den Markt gekommen, dem ich mich in der heutigen Verkostung widmen darf. Besonders interessant sind nun sowohl ein Einblick in die unterschiedlichen Beschreibungen und tasting notes, die ich nur jedem Whiskyliebhaber ans Herz legen kann und die immer ganz ehrlich und subjektiv sind, aber auch die Veränderung einer Whiskyserie über die Jahre und diversen Batches hinweg.
Bowmore Tempest Batch #4, 10y, 55,1 % vol.
Nase: Druckvoll, süße Vanille, frisch, Lemoncurd, amerikanische Eiche in Reinkultur, Karamell, Rosinen und etwas Lakritz, laktile Töne von Joghurt kommen auf, hellweißer Rauch, Sägespäne und dezenter Lackcharakter, Basilikum, jetzt wird die Geschichte „speckig“, Hustenzuckerl, Menthol wird immer deutlicher, frischgezupfte Minze, Pfirsich, eine bowmoretypische exotische Fruchtkomponente, die aber nie ganz gegen das Holz ankommt, Macadamianüsse, geschälte Mandeln, salzig dropsige Erinnerungen an Seegras in Kombinationen mit blumigen Zitronenzesten.
Gaumen: Drückend, imposante Frischenote von dieser Menthol-Minz-Paarung, die schon in der Nase da war, in Vanille und Salzkaramell getaucht, holzig stängelige Jugendlichkeit, beginnt süß, bleibt mit Rauch und Tirolerspeckanmutungen liegen, immer noch hält sich diese Buttertoffeesüße, insgesamt aber fein und schlank im Body, kein Schwergewicht, war das Opening noch etwas feurig aufflammend, zieht sich ein recht weicher, sanfter Ton dahin, Alkohol fein verwoben. Mit Wasser wird die Geschichte verspielter, vor und zurück wiegen die Aromen, jetzt kommen auch Kräuter ins Spiel, trockenere Akzente, Petersilie, cremig aber immer noch schlank.
Finish: Die Süße bleibt und bleibt, etwas Wasser bringt dann trockenere Noten, würzige Akzente und Aromen von Rosinen, Vanille-Karamell-Pudding, dazu Liebstöckel etwas Koriander und Pistazien, mittlere Länge mit etwas Potenzial nach oben.
Alles in allem: Ein kraftvoller Whisky, klar, die Jungspundakzente deutlich im Vordergrund, einzig der sehr schlanke Körper des Whiskys und die angedeuteten Muskelpakete wirken nie ganz in Harmonie zueinander, dafür ist das Holz von ausgezeichneter Qualität und das Spiel aus Alkohol, Gerbstoff und Aromatik balanciert.
Verkoster: Reinhard Pohorec arbeitet zur Zeit als Bartender im Savoy in London und beschreibt sich selbst als leidenschaftlicher Whiskygenießer. Er hat sich in seinem Berufsfeld auf den Purbereich und Whiskys spezialisiert und ist für whiskyexperts als freier Kolumnist tätig.
Unser Leserwettbewerb geht in die zweite Hälfte: Schicken Sie uns noch bis Ende August ein Foto, das mit Whisky zu tun hat und gewinnen Sie von Whiskyexperts.net eine Flasche Glen Grant Five Decades – freundlicherweise zur Verfügung gestellt von der Glen Grant Destillerie. Wie Sie mitmachen können, erfahren Sie hier. Abgestimmt wird dann am Ende des Monats.
Das Foto von heute ist von Jan Olsen. Er meint: So würde ich meine Lieblingshobbys gerne verbinden …