Whisky im Bild: Springbank renoviert

Auch an Destillerien nagt der Zahn der Zeit – und wo das geschieht, dort muss hin und wieder renoviert werden. So wie jetzt bei Springbank – wo es aber aktuell nicht das Gebäude selbst betrifft, sondern „nur“ den Hof. Der Zugang zum Filling-Store ist bei dieser Campbeltown-Destillerie gerade nicht möglich, ansonsten aber geht der Betrieb ungestört weiter…

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Whisky Cocktail: Wildbret von Reinhard Pohorec

Wildbret-Reinhard-Pohorec-270x300Unser Autor Reinhard Pohorec ist nicht nur ein ausgewiesener Whiskykenner, sondern auch ein kreativer Bartender, der international vielbeachtete Cocktails kreiert (zuletzt in der American Bar im Savoy, London). Einer davon hat es nun auf Liquor.com geschafft – vorgestellt von Bar-Legende Gaz Regan. Und natürlich können wir Ihnen diese Komposition von Reinhard namens „Wildbret“ nicht vorenthalten:

 

 

 

 

 

 

Wildbret

45ml Jägermeister

25ml rauchigen, torfigen Islay Whisky in Fasstärke (Reinhard empfiehlt Ardbeg Corryvreckan)

30ml Calvados

1 Spritzer Boker’s Bitters

2 Spritzer Aphrodite Bitters

1 Zitronenzeste, als Garnitur

Mit handgeschnitztem Eis kalt rühren, anschließend in eine vorgekühlte Coupette oder Cocktailschale abseihen und mit einer Zitronenzeste parfümieren und garnieren.

Wildbret

Black Bottle: Back in Black

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18 Monate lang führten Burn Stewart Distillers für ihren Blend „Black Bottle“ eine weltweite Konsumenten-Forschung und Design-Entwicklung durch. Nun präsentieren sie die Umsetzung der Ergebnisse. Wie The Spirit Business berichtet, kehrt „Black Bottle“ wieder zu seinen Wurzeln aus dem 19. Jahrhundert zurück. Der Blend wird wieder, wie bis 1914, in einer schwarzen Flasche abgefüllt. Damals musste die schwarze Flasche einer dunkelgrünen weichen, da die Lieferung dieser aus Deutschland aufgrund des 1. Weltkrieges eingestellt wurde. Das Blending wird sich mehr an der ursprünglichen Rezeptur orientieren, diese präsentierte Blumen- und Holzaromen gepaart mit Frucht, Rauch, Honig und Muskat Das heißt, er wird weniger Islay enthalten, dafür eine „Rückkehr zu seinen Nord Ost Wurzeln“, also einen größeren Anteil an Speyside-Malts.

Ab Oktober wird wird die neue schwarze Black Bottle erhältlich sein, die UVP liegt bei etwa 18 £.

Neue Whiskys aus Österreich: RARE Selection J.H.

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Es tut sich was in Österreich: Die 1. österreichische Whiskydestillerie erweitert ihr Sortiment. Jasmin Haider (im Bild rechts), ausgebildete Destillateurin und seit 3 Jahren für das Marketing der von ihren Eltern gegründeten  Familiendestillerie Waldviertler Whisky J.H. verantwortlich,  war an der Kreation der drei neuen Abfüllungen, die im September vorgestellt wurden, maßgeblich beteiligt. Sie meint: „Speziell an der neuen Serie RARE Selection ist, dass die Whiskys in verschiedenen gebrauchten Fässern gelagert werden. Die Geschmacksnoten, Aromen und Farbstoffe, die durch diese Vorbelegungen im Fass bleiben, werden vom Whisky aufgenommen und bereichern in Kombination mit den einmaligen Nuancen der heimischen Eiche das Geschmackserlebnis“.

Drei neue Abfüllungen sind erhältlich:

  • RARE Selection Single Malt J.H. : Gelagert im Wineskyfass
    100% Gerstenmalz, hell geröstet. 7 Jahre gelagert in einem gebrauchten Winesky Fass (Traubenedelbrand, 46 %Vol.);
    Fruchtige Süße mit herben Karamell- und Bitternoten, malziger Abgang
  • RARE Selection Single Malt J.H.: Gelagert im Süßweinfass  (TBA Riesling)
    100% Gerstenmalz, hell geröstet (46% Vol.). 5 Jahre gelagert in einem gebrauchten TBA Riesling Weinfass von Schloß Gobelsburg;
    Karamellaromen, fruchtig, malzig milde Note im Abgang
  • Special Rye Malt Selection J.H.: 100% Roggenmalz, dunkel geröstet (46% Vol.); 6 Jahre in Manhartsberger Sommereiche gelagert.
    Durch den höheren Alkoholgehalt intensiver im Geschmack, sehr malzig, einzigartige schokoladige Nougatnote

Bruichladdich: Blog über Gerste auf Islay und 100% Islay Barley

Raymond Stewart von der Kentraw Farm erntet die Gerste auf Richard Macaire's Foreland Estate. Bild von Bruichladdich
Raymond Stewart von der Kentraw Farm erntet die Gerste auf Richard Macaire’s Foreland Estate. Bild von Bruichladdich

Mit ihrer Abfüllung „Islay Barley“ hat Bruichladdich den ersten zu 100% aus Islay-Gerste bestehenden Whisky gebrannt (später dann zog Kilchoman mit dem 100% Islay nach). In einem Blogbeitrag beschäftigt sich Bruichladdich nun mit der Tradition des Gersteanbaus auf der Insel, der nicht so eindeutigen Historie, die industrielle Revolution, den Crinan Canal und den Excise Act von 1823. Ein wirklich lesenswerter Artikel mit viel Hintegrundinfo.

Whisky im Bild: Ardbeg Seaview Cottages

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Der Ausblick ist nicht übel, die Umgebung für Islay-Liebhaber mehr als ideal: Das Ardbeg Seaview Cottage nimmt jetzt Buchungen für 2014 entgegen. Bis zu 6 Erwachsene können in drei Schlafzimmern untergebracht werden – und diese Unterbringung erfolgt im Herzen der Destillerie. 220 Pfund pro Tag (Minimum 2 Tage) mögen jetzt einmal nach sehr viel klingen, sollte man aber die Reise in Vollbelegung antreten, dann ist das sogar mehr als erschwinglich. Lassen Sie sich jedenfalls von diesen Bildern inspirieren…

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Laphroaig Live: The Whisky That Never Sleeps

Für diejenigen, denen gestern das Laphroaig Live Tasting zu spät in der Nacht war: Die komplette Veranstaltung gibt es auf ihrer Website als Aufzeichnung, oder für die Klickmüden, unter unserem Beitrag.

Neu: Laphroaig An Cuan Mór

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laphroaig_An_Cuan_Mor_0913The Moodie Report gibt bekannt, dass Laphroaig seine Travel Retail Exklusive Serie komplettiert . Nach Laphroaig Cask PX im letzten Jahr und Laphroaig Cask QA im April dieses Jahres wird die letzte Abfüllung Laphroaig An Cuan Mór (gaelisch für „Der große Ozean“) sein.

In seinem Interview mit whiskyundfrauen gab Laphroaig’s Distillery Manager John Campbell nähere Informationen über diese Abfüllung:

„Der Name ist An Cuan Mor. Er wird eine Abfüllung aus frischer Europäischer Eiche sein. Wir benutzen 7 verschiedene Arten von Französischer Eiche, und wir benutzen 8 bis 12 Jahre alten Brand, den wir dann mischen und in europäischer Eiche nachreifen, etwas länger als ein Jahr, die erste Batch-Abfüllung war 16 Monate. Wenn man ein Alter wissen will, dann ist der größte Teil etwa 10 Jahre alt. Es ist frische Europäische Eiche, für etwas länger als ein Jahr. Er gefällt mir sehr gut, denn man erhält viel Pfeffer, der von der europäischen Eiche herrührt, und auch viele Fruchtaromen, und unterschiedliche Geschmacksmerkmale, die von der frischen französischen Eiche stammen.“

Jede Flasche ist einzeln nummeriert und hat einen Alkoholgehalt von 48%, im Gegensatz zu den vorherigen Abfüllungen gibt es den An Cuan Mór in einer 0,7l Flasche. Der Preis wird bei 95 € liegen.

Wir verkosten Standards: Lagavulin 16 Jahre

An der „Mulde, in der die Mühle steht“ – das bedeutet Lagavulin – sollen sich bis Mitte des 19. Jahrhunderts nicht weniger als zehn Destillen befunden haben, natürlich illegale, wie es in diesen Zeiten in Schottland (und erst recht auf Islay) üblich war. Auch in der jetzigen Destillerie wurde damals schon gebrannt, jedoch wurde sie erst 1816 durch John Johnston offiziell gegründet und dadurch legal.

In der 1987 geschaffenen Serie Classic Malts repräsentiert Lagvulin die Whiskyregion Islay und war mit einem Alter von 16 Jahren der älteste. Bei Lagavulin wird, ähnlich wie bei seinen nächsten Nachbarn Laphroaig und Ardbeg, deutlich getorftes Malz verwendet.

Von der Lagavulin Distillery aus blickt man auf die Burgruine von Dunyvaig Castle, dem Stammsitz des Clans MacDonald, als diese als Lords of the Isles über Islay und die umliegenden Hebrideninseln herrschten.

This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license. Author Céréales Killer
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Author Céréales Killer

Lagavulin 16 Jahre 43% vol.

Nase: Einladender Rauch, kaum eine alkoholische Note, eine elegante Nase

Gaumen: Vorne ein kleine überraschende Süße, relativ ölig, gut eingebundener Alkohol, torfig-rauchig im Hintergrund, sehr rund und elegant

Finish: lang und wärmend

Alles in allem: Nicht umsonst ist der Lagavulin 16 Jahre der meistverkaufte der Classic Malts. Wer bis jetzt rauchige Single Malts gemieden hat, sollte sich den Lagavulin 16 Jahre gönnen und sich auf die Umarmung eines Bären freuen.

4.6 Sterne. Spitzenklasse

Serge verkostet: Vier Ardbeg (inkl. Uigeadail)

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Dass man nicht immer ganz tief in die Brieftasche greifen muss, um excellenten Whisky zu bekommen, haben wir ja zum Beispiel bereits mit unserer Verkostung des Talisker 10 festgestellt (und werden es bei einer neuerlichen Standards-Verkostung in Kürze nochmals unter Beweis stellen). Auch Serge Valentin von Whiskyfun teilt diese Erfahrung – und heute bei seiner Verkostung von vier unterschiedlichen Ardbeg erhält die Standardabfüllung Uigeadail hervorragende Noten. Für ihn ist der Uigeadail momentan seine liebste Ardbeg-Abfüllung, und mit 92 Punkten sicherlich mehr als empfehlenswert. Hier also die Ardbeg-Abfüllungen, die Serge heute verkostet hat:

  • Ardbeg ‚Uigeadail‘ (54.2%, OB, +/-2013): 92 Punkte
  • Ardbeg 1979 (43%, Nisshoku Osaka, Japan, 490ml, +/-1995?): 94 Punkte
  • Slim Cowell’s Personal Selection VII Islay 1980/1993 (60%, Slim Cowell): 91 Punkte
  • Ardbeg 1974/1991 (56.2%, Scotch Malt Whisky Society, #33.12, 75cl): 95 Punkte (mit Wasser aber nur um 70 Punkte)

Neu: Redbreast 21yo (mit Update am 27.9.13)

Im Dabbous in London (der Head Chef dort war ein Schüler von Raymond Blanc – daher ist das Lokal eher in der höheren Kategorie angesiedelt, um es mal vorsichtig zu sagen), wurde heute eine Erweiterung der Range des irischen Redbreast Whiskeys (ein Single Potstill Whiskey, der in der New Middleton Distillery hergestellt  und von den Irish Distillers, die zu Pernod Ricard gehören, produziert wird) vorgestellt: Der Redbreast 21yo. Ihn wird es zunächst mal in den USA und in England geben – über ein Erscheinen am Kontinent können wir mit unserem Wissensstand nichts Verbindliches sagen. Jedenfalls: Der Redbreast gehört zu den feinen irischen Whiskeys (die Fassstärke ist wirklich empfehlenswert), der 21yo sollte also ebenfalls Freude machen. Wir können Ihnen hier das amerikanische Label der Flasche präsentieren:

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Zusatzinfos 27.9.2013, 09:50: Laut The Spirits Business wird der Redbreast 21yo auch in Kontinentaleuropa veröffentlicht, allerdings auf Grund der kleinen verfügbaren Menge ausschließlich über La Maison Du Whisky in Frankreich. Ganz billig wird er allerdings nicht: Der empfohlene Verkaufspreis liegt bei € 180,-.

Exklusiv: Jim Beam Bus in Wien

Ein alter Greyhound Bus aus dem Jahr 1938, stilgerecht renoviert für Jim Beam – das ist die interessante und ziemlich einzigartige Location, die sich Jim Beam zur aktuellen Präsentation der Produkte an die Kosumenten ausgesucht hat. Die letzte Station der Europatour des Busses war und ist Wien – und Whiskyexperts war heute auf der Mariahilfer Straße mit dabei.

Ein Stück Geschichte, liebevoll renoviert. Und: Dieser Bus ist ein unverschämt lautes Tier...
Ein Stück Geschichte, liebevoll renoviert. Und: Dieser Bus ist ein unverschämt lautes Tier…
Man beachte bitte die Unterbodenbeleuchtung und die wenig dezenten Auspuffröhren ;-)
Man beachte bitte die Unterbodenbeleuchtung und die wenig dezenten Auspuffröhren 😉

 

Auf einer Presse-Tour über den Ring präsentierte Jim Beam hauptsächlich seine Party-Produkte wie den Jim Beam Honey, einen Honiglikör auf Whiskybasis mit 35%, oder den Red Stag, einen Beerenlikör, ebenfalls auf Basis des Jim Beam, diesmal mit 40% (aus rechtlichen Gründen dürfen sich diese Getränke nicht Whisky nennen – und wenn man sie gekostet hat, dann haben sie auch sehr wenig mit Whisky zu tun – schmecken aber durchaus sehr witzig). Als „richtigen“ Bourbon gab es den Devil’s Cut mit 45% zu verkosten. Seine Besonderheit ist eine patentierte Methode, den Whisky aus dem Bourbon-Fass nochmals speziell zu extrahieren, was ihm eine besonders holzige Note verleiht.

Jim Beam weiß, wie man dem (beim Presseevent hauptsächlich weiblichem) Publikum die Produkte präsentiert *g*
Jim Beam weiß, wie man dem (beim Presseevent hauptsächlich weiblichen) Publikum die Produkte präsentiert *g*

 

Eher nicht als Whisky erkennbar war der Jim Beam Lime Splash – ein Mixgetränk mit Limette und gerade mal 4.6% Alkohol, also erfrischend und etwa in der Stärke eines leichten Bieres.

Der Anteil von Bourbon in dieser Dose ist dysproportional zur Größe des Logos ;-)
Der Bourbon- Anteil in dieser Dose ist disproportional zur Größe des Logos 😉

 

Alles in allem eine recht gelungene Präsentation, auch wenn das Hauptaugenmerk eher auf den Mischprodukten und weniger auf den reinen Bourbon lag.

Wer die witzige Atmosphäre im Jim Beam Bus selbst erleben will und gerade in der Nähe von Wien ist, hat am Freitag und am Samstag nochmals dazu Gelegenheit. Es gibt im Bus während der Ring-Tour (sie dauert etwa 45 Minuten Kostproben und ein kleines, witziges Quiz – und nebenbei die Möglichkeit, mit einer echten amerikanischen Legende des Verkehrs unterwegs zu sein (der Greyhound ist ein echter Hingucker). Hier finden Sie jeweils ab 16 Uhr den Bus stationiert:

  • Freitag, 27.9.2013: Grillparzerstr. am Rathauspark, 1. Bezirk
  • Samstag, 28.9.2013: Mariahilferstraße, etwa Höhe Nr. 12, 6. Bezirk

Auch wenn es für Puristen eher Ungewöhnliches zu verkosten gibt: Es macht Spaß und bleibt in Erinnerung.

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Neu: Glen Garioch 1999

Wie vermutet: der neue Glen Garioch ist ein Jahrgangswhisky aus dem Jahr 1999 und seit damals durchgehend im Oloroso Sherry Cask gereift. Er wurde als Batch #30 mit 56.3% abgefüllt. Er ist nicht kühlfiltriert (ob er gefärbt ist, darüber lässt sich weder derPressetext noch die Verpackung wirklich aus).

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Zu Weihnachten: Writer’s Tears Irish Whiskey in Fassstärke

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Writers Tears Cask 2013Wie uns der Importeur Bremer Spirituosen Contor heute informierte, wird es ab Oktober den irischen Whiskey Writer’s Tears auch in einer limitierten Sonderabfüllung abgefüllt mit 53 Volumenprozent in Fassstärke geben. Weltweit gibt es nur 2.500 Flaschen dieser Komposition aus Single Malt und Single Pot Still, in Szene gesetzt wird sie durch einen massiver Holzrahmen und einem attraktiven Geschenkkarton. Die UVP beträgt 79 €.

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Für den Irish Whisky-Einsteiger gibt es den original Writer’s Tears in einer Präsentbox inklusive zweier tropfenförmiger Whiskey-Gläser. Auch diese Präsentbox wird am Oktober im Spirituosenfachhandel erhältlich sein, die UVP ist hier 32€.