Wenn man an indischen Whisky denkt, so fallen einem zunächst einmal zwei Marken ein: Amrut, als Pionier des indischen Whiskys am Weltmarkt, und Paul John, der mittlerweile bestens etablierte Whisky aus Goa. Aber in der letzten Zeit bewegen sich immer mehr indische Marken am internationalen Parkett und das Angebot wird vielfältiger.
Nicht nur mit Freude sieht Paul John , Gründer der nach ihm benannten Whiskymarke, diese Entwicklung. Seine Befürchtung ist, dass mit der wachsenden Anzahl an indischen Playern am globalen Markt der Respekt, dem man dem indischen Whisky in der Whiskyszene entgegenbringt, verwässert werden könnte. Im Interview auf Moneycontrol.com spricht er unter anderem auch über die Beteiligung des US-Konzerns Sazerac an Paul John Whisky, und was diese Beteiligung für die Marke bedeutet:
Paul John is one of the few Indian alcobev companies to attract foreign investment. How has having Sazerac on your side helped?
The liquor business is very capital-intensive, especially in the initial stages. That’s why I decided to get in a private equity fund and that’s how Gaja Capital came in. They helped me change the culture of the organisation and introduced several processes. We had a very good run with them. By the time Sazerac came into the picture, we had realised that it would be more beneficial if we got a strategic investor. I had done all I could, and we were aspiring to go international. So, that was a whole new ball game, and Sazerac has helped us gain access to a wider distribution network, tap into their technical know-how, and we have a lot more casks to choose from.
Das gesamte Interview und die einleitende interessante Betrachtung der indischen Whiskyszene können Sie hier nachlesen.
Blends, Blended Malts und Single Malts – quer durch den schottischen Gemüsegarten geht es heute in der Verkostung, die Serge Valentin auf Whiskyfun zum Wochenbeginn veröffentlicht hat. Und auch die Banbreite der Institutionen, die hinter den Abfüllungen stehen, ist enorm: Von Diageo, dem größten Besitzer schottischer Brennereien, über Klaus Pinkernell mit zwei Whiskyshops in der Salzburger Grenzregion bis zu Angus MacRaild aka Whiskysponge sind heute alle möglichen „Urheber“ zu finden.
Es ist – bis auf eine Einzelfassabfüllung für die USA – unseres Wissens nach der einzige offizielle Springbank, der jemals von der Kult-Brennerei in Campbeltown durchgängig in einem Burgunderfass gereift wurde, und er ist dementsprechend begehrt bei Sanmlern. Und bei Genießern natürlich ebenso: Seine originalen Tasting Notes lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen:
Nase: Dicht und reichhaltig mit Mineralien und Warehouse-Geruch, kombiniert mit Ahornsirup, Speck, Cranberry und roten Johannisbeeren. Gaumen: Samtig mit gebuttertem, braunem Toast und Schoko-Shortbread, untermalt von sanften Blatt- und Eichennoten. Finish: Halbtrocken, Lakritze und Minze mit Tanninen.
Bei uns konnten Sie diesen im November 2003 destillierten und im Mai 2016 mit 53,5% vol. fassstark abgefüllten Springbank 12yo Burgundy (mehr Infos auf Whiskybase) gewinnen – wenn Sie Abonnent unseres Newsletters waren oder wurden.
Wir bedanken uns für die zahlreichen Einsendungen – und haben unter allen, die auch Abonnenten des Newsletters sind, einen Gewinner gezogen.
Und den kostbaren Springbank 12yo Burgundy Wood 2016 53,5% vol. gewonnen hat:
Ronny Vogel aus 04600 Altenburg
Ganz herzlichen Glückwunsch – den Preis schicken wir Ihnen in den nächsten Tagen zu. Der Versand erfolgt aus Österreich, gestatten Sie also bitte eine gewisse Postlaufzeit.
Allen, die mitgemacht haben, nochmals herzlichen Dank – und falls Sie nicht zu den Gewinnern zählten, dann gibt es in Kürze wieder neue Chancen auf schöne Preise bei uns. Jetzt machen wir einmal eine Woche Gewinnspielpause, bevor es wieder mit vollem Schwung bei uns weitergeht…
Im Video von heute, am Sonntag, geht es um das „Beast of Dufftown“ – mit diesem Namen belegt Diageo die Destillerie Mortlach. Konkret haben wir heute den Mortlach 13yo Diageo Special Releases 2021 im Glas und erkunden, warum die Fasswahl für diesen Single Malt sehr gelungen ist – und wo er überall seine Kraft entfaltet.
Willkommen zur 288. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs oder Poodcasts ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video oder Podcast ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In der Ausgabe 288 finden Sie die folgenden neuen Videos:
Videos:
World Wide Whisky – A Secret Speyside 14 Jahre – Whic
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Die Holyrood Distillery aus Edinburgh informiert über das neue Fassprogramm für 2022 – eine einzigartige Gelegenheit, ein Fass aus der Brennerei zu kaufen und vor Ort reifen zu lassen. Diesmal gibt es auch eine Spezialität, die der Whiskygeschichte Edinburghs gewidmet ist: Neben heavily peated Fässern wird es auch solche mit Rauch Malt geben.
Mehr dazu in der Pressinformation:
Presseartikel
Für den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich
Holyrood Distillery Launch New Cask Programme For 2022
This year, HOLYROOD DISTILLERY has launched a unique cask programme which includes two distinct ‘peated’ expressions, chosen to emulate the smoky past of Edinburgh’s cityscape. Both casks showcase the interplay between tradition and innovation, utilising different techniques of production to create two unique distillates; Heavily Peated and Rauch Malt.
Smoke once encapsulated Edinburgh, large clouds hung above the city and inhabitants woke to the smell, taste and the sight of smoke, as a result the city became known as ‘Auld Reekie’ (Old Smoky). Holyrood has a strong connection with this time in Edinburgh’s history; the distillery building once housed the old goods shed of the innocent railway, back in 1813 which transported coal that powered Edinburgh’s fires.
Through this year’s cask programme, Holyrood Distillery is keen to bring certain elements of Auld Reekie back to the whisky world with its use of smoked brewers malts and the traditional whisky style of Islay. The first of the two casks, Heavily Peated uses Islay peated malt in a sherry wood. Head Distiller, Marc Watson commented:
“Today, peated whiskies have a symbolic home — Islay. Among distillers and drinkers alike, Islay and its distilleries have reached legendary status. We aim to pay homage to Islay with a heavily peated expression that remains true to ourselves as distillers. Our goal is not to emulate the great distilleries of Islay, but to celebrate them. What would ‘made by Edinburgh’ be if it was instead made by Islay?”
Holyrood distillers found using the Norwegian ale yeast, Kviek, alongside their malts gave a balance of smoke, orange, and a fuller texture to the expression. For maturation they’re using 250 litre Spanish sherry hogsheads, with a choice of either first fill Cream sherry or first fill Pedro Ximénez sherry.
The second cask in the 2022 programme, the Rauch Malt is a true brewer’s whisky, created with smoked brewer’s malt and aged in a lightly toasted port wood. Softening these smoky flavours, the addition of Caramalt has imparted a subtle sweetness to the distillate, finished with small amount of Heavy Peat (50ppm) to create the characteristic coal smoke flavours. For maturation, Holyrood is using 225 litre lightly toasted first fill port barriques.
“We continue to build upon traditional methods of production from brewing to innovate the Scotch Whisky industry. Our lightly peated expression for 2022 builds upon our previous New Make releases, utilising a rich catalogue of brewing malts and speciality yeasts. Our experimentation with smoked malts started a journey of exploration and refinement, culminating in a new way to create and experience lightly smoked whisky.”
At Holyrood Distillery the past inspires, but it never dictates, and their iterative approach means the team are persistently exploring, constantly learning and always building on the Scotch whisky legacy that has come before. Taking inspiration from the city that surrounds them, as well it’s rich brewing heritage; ancient recipes, malts, and fermentation ideas that time has left behind.
Purchasing one of these casks is a rare opportunity to be part of Holyrood’s Scotch journey as they carve out their identity as whisky makers, ahead of the inaugural single malt release later this year. Anyone who purchases a cask will receive a sample spirit on its first, third and tenth birthday.
Für den Samstag haben wir uns einen interessanten Whisky aus einer Speyside-Brennerei von William Grant & Sons ausgesucht: den Balvenie 16yo French Oak. Wir beleuchten, warum ein französischer Aperitif einem schottischen Whisky ganz neue Dimensionen verleihen kann und was Geranien damit zu tun haben.
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
„Fremde Federn“ stellt Ihnen in der nun 205. Folge Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor – eine Sammlung von Meinungen zu verschiedenen Whiskys, die Ihnen ein wenig ein Leitfaden für eigene Entdeckungen sein können. Und wenn Sie sich auf eine eigene Entdeckungsreise begeben wollen, dann finden Sie in unserem Artikel über das richtige Verkosten (vor allem in dem enthaltenen weiterführenden Link) eine hilfreiche Unterstützung.
Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen. Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, kommerzielle Links enthalten. in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein untergeordneter Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und fürsie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Laphroaig-Originalabfüllungen aus verschiedenen Jahren zwischen 1990 und 2021 sind es, die Angus heute im Glas hat. Bis auf einen Sechzehnjährigen sind sie alle zehn Jahre alt, und ausnahmslos erhalten sie sehr gute Bewertungen.
In unserem aktuellen Video werfen wir einen Blick auf einen Whiskey, der für viele der Anfang der Begeisterung für das Wasser des Lebens war: den Jameson Irish Whiskey. Wir reden darüber, warum der stinknormale Jameson ein Welterfolg wurde und was unsere Upgrade-Empfehlung ist.
Das Gewinnspiel läuft nur mehr bis Sonntag – lassen Sie sich dies Chance nicht entgehen…
Es ist – bis auf eine Einzelfassabfüllung für die USA – unseres Wissens nach der einzige offizielle Springbank, der jemals von der Kult-Brennerei in Campbeltown durchgängig in einem Burgunderfass gereift wurde, und er ist dementsprechend begehrt bei Sanmlern. Und bei Genießern natürlich ebenso: Seine originalen Tasting Notes lassen einem das Wasser im Mund zusammenlaufen:
Nase: Dicht und reichhaltig mit Mineralien und Warehouse-Geruch, kombiniert mit Ahornsirup, Speck, Cranberry und roten Johannisbeeren. Gaumen: Samtig mit gebuttertem, braunem Toast und Schoko-Shortbread, untermalt von sanften Blatt- und Eichennoten. Finish: Halbtrocken, Lakritze und Minze mit Tanninen.
Haben wir Ihr Interesse geweckt? Gut. Bei uns können Sie nämlich jetzt den im November 2003 destillierten und im Mai 2016 mit 53,5% vol. fassstark abgefüllten Springbank 12yo Burgundy (mehr Infos auf Whiskybase) gewinnen – wenn Sie Abonnent unseres Newsletters sind oder werden.
Das sind Sie noch nicht? Nun, dann werden Sie das gleich hier – und vergessen Sie nicht, Ihre Anmeldung dann noch mit einem Klick auf den Link in der Mail, die Sie erhalten, zu bestätigen.
Wir wollen mit dieser Aktion noch mehr Whiskyfreunde von den Vorzügen unseres Newsletters überzeugen – so wie bereits bei einem früheren Gewinnspiel, bei dem wir unser Archiv von seltenen und begehrten Abfüllungen geöffnet haben. Darum ist dieses Gewinnspiel ein Dankeschön an alle Menschen, die unseren Newsletter abonniert haben oder abonnieren – und so stets aktuell auf dem Laufenden sind, was Whiskynews betrifft: Wir verlosen diese Flasche EXKLUSIV an Abonnenten unseres Newsletters.
Wichtig: Senden Sie uns dann noch ein Mail mit der Antwort auf die Gewinnfrage unten, und schon sind Sie dabei. Bestehende Abonnenten brauchen überhaupt nur die Frage beantworten.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und viel Freude mit unserem Newsletter!
Und so gewinnen Sie den kostbaren Springbank 12yo Burgundy Wood 2016 53,5% vol.:
Falls Sie noch nicht unseren Newsletter mit täglichen Whiskynews abonniert haben, machen Sie es jetzt hier. Wenn Sie schon Abonnent sind, machen Sie weiter mit Punkt 2.
Beantworten Sie die folgende Gewinnfrage:
In welcher Whiskyregion liegt die Brennerei Springbank? A) Campbeltown B) Islay
Ihre Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Burgundy“!
Unter allen Einsendungen mit der richtigen Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 12. Juni 2022, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir den/die Gewinner:in des Preises und geben ihn/sie am 13. Juni 2022 bekannt. Achtung: Die email-Adresse des Gewinners oder der Gewinnerin muss auch ein Abonnement unseres Newsletters besitzen, ansonsten wird neu gezogen!
Der Gewinn wird durch Whiskyexperts versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland oder Österreich wohnt, Abonnent unseres Newsletters ist, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Burgundy“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 12. Juni 2022, 23:59 Uhr. Der/die Gewinner*in werden am 13. Juni 2022 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen! Herzlichst, Ihr Whiskyexperts-Team
Zum Vatertag hat Lagavulin gemeinsam mit dem amerikanischen Komiker und Schauspieler Nick Offerman (tatsächlich ein eingeschworener Lagavulin-Fan) und seinem Vater, Ric, ein Video unter dem Motto „Vater kann es besser“ gedreht – ein amüsanter Einminüter über die Tatsache, dass Väter einfach die besseren… Väter sind.
Es gibt wohl keinen bekannteren Hersteller von Brennblasen für Destillerien als die Firma Forsyths in Moray. Aber wenige wissen, wie es bei Forsyths in der Produktion aussieht, denn der Betrieb ist nur während des Speyside Whiskyfestivals für kurze Zeit für Besucher geöffnet.
Dank Jochen Wied von Joe’s Tastings können Sie nun aber einen Blick in die „Heiligen Hallen“ der Kupferschmiede werfen und sehen, wie dort Bestandteile der Brennblasen entstehen. Jochen schreibt uns noch einige erklärende Worte dazu:
Es werden hier nicht nur kupferne Potstills hergestellt, sondern u.a. auch Coffey Stills aus Edelstahl (aktuell produziert für eine japanische Brennerei). Einer der größten Kunden aktuell ist ein Mexikanischer Tequila-Produzent, der mit einer Bestellung mehr als 30 Brennblasen geordert hat.
Die Formen der Potstills werden größtenteils von Hand mittels Holzhammer und Holzschablone gehämmert, lediglich bei den dickeren Materialstärken kommen maschinelle Hämmer zum Einsatz.
Die nachfolgenden 32 Bilder der Galerie lassen sich durch Anklicken vergrößern. Viel Freude damit!
Im Jahr 2020 haben wir das Erscheinen des Yamazaki 55yo in Japan in einem Artikel angekündigt. Damals wurde er über ein Lossystem zum Preis von umgerechnet 25.000 Euro vergeben. Dazugekommen wären noch die Reisekosten nach Japan – man hätte also mit etwas Glück eine der 100 Flaschen zum Preis von unter 30.000 Euro erhalten können.
Jetzt wird eine dieser Flaschen bei Sotheby’s in New York versteigert, und man erwartet sich einen Verkaufspreis von ca. 370.000 bis 470.000 Euro (umgerechnet), allerdings haben wir schon einen Verkaufspreis von über 670.000 Euro gesehen, im Jahr 2020 in Hongkong (unseren Bericht dazu finden Sie hier).
Hier die Pressemitteilung zur Auktion – über das Ergebnis werden wir natürlich wiederum berichten.
Presseartikel
Für den Inhalt ist das Unternehmen verantwortlich
Bidding Now Open on Sotheby’s Sale of a Bottle of Japan’s Oldest Whisky
NEW YORK, 9 JUNE 2022 – Bidding is now open on Sotheby’s single-lot sale of a bottle of Japan’s oldest whisky, namely the Yamazaki 55.
Estimated at $400,000-500,000, the Yamazaki 55 is the oldest and most valuable whisky ever bottled in Japan. Having been initially released in 2020 in Japan via ballot for only JP¥3.3 million (around $31,000) each, and internationally the following year in an extremely limited offering, bottles have since achieved six-figure prices at auction.
“A rise in whisky prices has led to new releases increasing in value, with Japanese whiskies among the most sought-after on the secondary market. Aged whiskies are now quite limited in Japan, so much so that Suntory’s aged statement brands have either been discontinued or are only released on highly limited allocation. The Yamazaki 55 is the preeminent whisky from this scarce supply, and it sits in a league of its own. An example of when price is matched not just by rarity, but by quality, this whisky epitomises the key elements collectors search for in a collectible whisky: dark, heavily sherried whisky released in limited numbers with a very high-age statement.”
Jonny Fowle, Sotheby’s Head of Whisky, North America and EMEA
Japan’s love of whisky began in 1853, when a US naval officer named Matthew C. Perry arrived on Japanese shores towards the end of the Edo period. The Tokugawa Shogunate enforced a strict rule of isolation, meaning that no Japanese nationals could leave and no foreign visitors could enter. Commodore Perry brought peace offerings – namely a white flag and a barrel of American whiskey (presumably rye) – and the Shogunate was wooed by his approach to negotiation. As laws concerning isolation relaxed, whisky imports began. This dark spirit enchanted the Japanese palate and encouraged local brewers and distillers to re-create the foreign elixir.
The genesis of whisky distillation in Japan can be largely attributed to two men: Shinjiro Torii, an Osaka-born apprentice pharmacist and wine merchant, who began his journey into spirits with his blend Torys Whisky in 1919; and Masataka Taketsuru, the son of a sake brewer in Hiroshima, who was equipped with the Scottish know-how for distillation following a three-year sojourn in Scotland, where he studied chemistry at Glasgow University and worked at Longmorn, Bo’ness and Hazelburn Distilleries.
Three years after returning to Japan with his wife, and a journal entitled “Report of Apprenticeship: Pot Still Whisky” – which would become the ultimate manual for Japanese whisky-making – Taketsuru entered Shinjiro Torii’s employ as the whisky-maker at Kotobukiya, now known as Suntory. After a hunt for a perfect location for their distillery, they landed on the village of Yamazaki on the outskirts of Kyoto in 1923. And on 11 November 1924, the first spirit ran from their stills.
At this time nobody could have anticipated the quality of the whiskies that Japan’s first ever Single Malt distillery would go on to produce, nor the values that their bottles would command at auction.
The Yamazki 55 Year Old was vatted from Mizunara and American White Oak casks distilled by Shinjiro Torii in 1960 and 1964 respectively, and laid down over half a century ago for three generations, until current Chief Blender Shinji Fukuyo, grandson of the founder, selected and blended these casks to create what is considered a true masterpiece in the world of whisky.
Housed in an immaculate black Mizunara box, reflecting the casks used to age this historic whisky, the bottle is wrapped in layers of ink-black handmade echizen washi paper and fastened with a plaited cord made up of 24 individual strands – the total sum of its packaging reflective of traditional Japanese crafts.
The Yamazaki 55 | Japan’s Oldest Whisky is open for bidding until 17 June. The sale of the Yamazaki 55 is just one of the standout offerings in Sotheby’s New York Luxury Week this June, a bi-annual multi-category auction series dedicated to the increasing trend of cross-collecting in the luxury categories. The series of nine auctions, encompassing Jewellery, Watches, Designer Handbags, Sneakers, Spirits and Wine, is expected to be one of the most valuable in New York to date.