Wie Serge zu Beginn seiner Verkostungsnotizen ganz richtig anmerkt, gibt es von Aberlour zwar jede Menge alte Bottlings (die geschmacklich oft umwerfend sind), aber nicht unbedingt Massen an unabhängigen Abfüllungen.
Heute hat er von jeder der beiden Gattungen eine Flasche in der Verkostung – beide in etwa gleich lang gereift, aber im Abstand von 30 Jahren erschienen.
Der Unabhängige kann sich punktemäßig gegen die Originalabfüllung aus dem Jahr 1989 nicht ganz durchsetzen, erhält aber dennoch eine sehr gute Bewertung in der Verkostung:
Aberlour 24 yo 1995/2019 (61.3%, Liquid Treasures, eSpirit for 10 years dailydram, bourbon hogshead, 139 bottles): 86 Punkte
Aberlour 25 yo 1964/1989 (43%, OB, 75cl) : 92 Punkte
Im Zuge unserer Berichterstattung über die Genehmigung des Antrags für den Neubau der Port Ellen Distillery haben wir auch erwähnt, dass der bereits eingereichte Bauantrag für die Farkin Distillery (sie soll zwischen dem Ort Port Ellen und der Brennerei Laphroaig entstehen, allerdings nicht direkt am Meer) von den Betreibern wieder zurückgezogen wurde.
Der Grund dafür war nicht klar: Es hätte sein können, dass der Bau durch die Betreiber, Speciality Drinks Limited und die Farkin Distillery Limited, doch nicht vorgenommen werden sollte, oder aber es wäre möglich gewesen, dass man den Antrag hätte abändern wollen.
Wie unsere in diesen Dingen absolut zuverlässigen Quellen berichten, ist die zweite Variante der Grund gewesen. Es gibt nun einen neuen Bauantrag für die Farkin Distillery – und dieser sieht massive Änderungen für den Bau der Brennerei vor.
Geplant war ja eine architektonisch recht moderne Brennerei, jetzt ist nach den vorliegenden Unterlagen ein in der Gestaltung recht traditioneller Bau mit Pagodendach geplant. Die Gebäude scheinen dreistöckig angelegt zu sein. Als Architekten fungiert übrigens Norr.
An der technischen Ausstattung und der Kapazität der geplanten Brennerei (1.2 Millionen Liter pro Jahr, vier Brennblasen) hat sich hingegen wenig geändert. Warum man das Design nun derart stark verändert hat, kann man nur mutmaßen – auch ob die Gründe bei den Bauherren oder bei den Behörden lagen, ist eine offene Frage. Wir werden Sie natürlich weiter auf dem Laufenden halten.
Willkommen zur 161. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche, der ersten für 2020 – und durch die Weihnachtsurlaube etwas weniger umfangreich als sonst. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Ausgabe 161 finden Sie diese drei neuen Videos für Sie:
Pat Hock – Meine Tops & Flops 2019
World Wide Whisky – Glenfarclas 25 Jahre Whisky.de exklusiv
Whisky a. d. S. e. Amerikaners – Talisker Blind Challenge
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
In Grindelwald in Tasmanien im Tamar Valley, hat laut The Tasmanian Examiner das Turner Stillhouse mit der Whiskyproduktion begonnen und damit der langen Liste tasmanischer Whiskybrennereien eine weitere hinzugefügt.
Grindelwald in Tasmanien
Im Vorjahr hat der in den USA geborene Gründer Justin Turner mit der Ginproduktion begonnen und die Brennblasen für Whisky montiert sowie den Prozess justiert, nun ist er in der Lage, eigenen Whisky zu brennen.
Die Anlage ist aus internationalen Quellen zusammengefügt: So sind zum Beispiel die Fermentationstanks aus Deutschland, während die Brennblase aus Portland, Oregon stammt. Sie dürfte nach dem Dafürhalten des Gründers die einzige amerikanische Brennblase in Australien sein.
Man will bei Turner Stillhouse die gesamte Whiskyproduktion im Haus halten, also nicht zum Beispiel die Wash von Brauereien zukaufen und anliefern lassen.
Man ist für die Produktion eines bourbonartigen oder eines Rye Whiskys eingerichtet, und man will in der Produktion auch diesen amerikanischen Stil betonen. Zur Lagerung wird man vor allem auf Weinfässer der umliegenden Weinproduzenten zurückgreifen – und natürlich auch in der Beschaffung der Zutaten lokal agieren.
In frühestens zwei Jahren (so lange muss australischer Whisky im Fass reifen) können wir dann mit Whisky aus dem Turner Stillhouse rechnen.
Wie schon angekündigt, werden wir am Sonntag die Whiskyvideos am Morgen nur mehr hin und wieder bringen können, da der Pool an qualitativ hochwertigen und unter CC-Lizenz verfügbarem Material nach und nach versiegt.
Wir haben uns überlegt, wie wir am Sonntag dennoch für den gewohnten Augenschmaus sorgen können – und wollen zu diesem Zweck eine Tradition aufgreifen, die wir schon länger nicht mehr gebracht haben: Wunderschöne rechtefreie Bilder, die Sie für sich privat oder sogar geschäftlich ohne Einschränkung verwenden können.
Die Bilder drehen sich natürlich alle um Whisky und Whiskey und die Regionen und Destillerien, in denen er erzeugt wird. Sie müssen nicht immer unmittelbar damit zu tun haben – aber immer mit der Faszination der Gegenden und des Wassers des Lebens.
In diesem Sinne starten wir heute mit einem Wallpaper, das eine Aurora in Schottland zeigt und wohl an einem uns nicht näher bekannten Loch aufgenommen wurde (vielleicht kennt einer unserer Leser ja den Ort, an dem das Bild entstanden ist?)
Das Bild in Originalgröße (7000×2737 Pixel, knapp 4MB) können Sie hier als zip-Datei herunterladen – untenstehend finden Sie eine verkleinerte Version.
Die berühmte Auslegeruhr an der Ecke Princes Street und Hope Street in Edinburgh wird im Rahmen der Fertigstellung der Johnnie Walker Experience von Fachleuten liebevoll restauriert und soll danach Teil des Besucherzentrums sein.
Diageo, das Unternehmen hinter Johnnie Walker und zahlreichen Destillerien in Schottland, hat uns dazu einige Bilder sowie eine englischsprachige Pressemitteilung gesendet, die wir gerne für Sie hier teilen:
Restoration of one of Edinburgh’s best-loved clock gets underway
The famous cantilever clock on the corner of Edinburgh’s Princes Street and Hope Street is to be lovingly restored as part of the project to create the Johnnie Walker Princes Street global visitor attraction in the heart of Scotland’s capital.
The clock has been dormant over recent years after being allowed to fall into disrepair, but it will now be brought back to life as part of investment in the Johnnie Walker Princes Street visitor experience.
Expert clockmakers from one of the UK’s leading specialist heritage clock restoration companies, Cumbria Clock Company, have been commissioned to dismantle the timepiece so it can be taken to their workshop and fully restored to its original glory.
Known locally as the “Binns Clock” after the former department store that first installed it in 1960, the clock became renowned as a meeting point for Edinburgh residents, particularly as a romantic rendezvous point for people going on dates.
Ewan Andrew, Diageo President of Global Supply and Procurement, said:
“We are really excited to be working with the skilled craftspeople from Cumbria Clock Company to carefully restore the clock and bring it back into use. It is such an important part of the cityscape and is so fondly regarded by Edinburgh locals that it will be great to reinstate it as it used to be.
“With the restoration we want the Johnnie Walker Princes Street clock to once more become an iconic meeting place for the people of Edinburgh.”
Mark Crangel, the clockmaker from Cumbria Clock Company who is overseeing the restoration, said:
“We repair, maintain and conserve public clocks all over the world, from the largest clocks in the UK to local church clocks – but every clock has its own story.
“It’s great to be working on this clock because it is such a well-known landmark in Edinburgh. It’s not worked for a while now and with a lot of moving parts, so it will be a demanding job but it will be incredibly satisfying to see the clock working again as it did when it was first installed 60 years ago.”
The clock had fallen into disrepair over a number of years, including the hand painted highland figures that march out of the clock to mark the hour and half hour falling out of use. The restoration will see the mechanical procession of pipers brought back into use to once again mark the time on the corner of Edinburgh’s most famous thoroughfare.
Work is well underway to meticulously restore the building at 146 Princes Street with many of its beautiful heritage features preserved where possible and integrated into the visitor experience.
Diageo is currently investing over £185 million in Scotch whisky experiences in Scotland, the biggest single investment programme ever seen in the whisky tourism sector. As well as the Edinburgh location, the company is also investing to transform its existing 12 distillery visitor attractions across Scotland and a £35 million investment to reopen the iconic distilleries of Port Ellen and Brora.Whisky from Diageo’s distilleries all over Scotland contribute to Johnnie Walker, but four distilleries – Glenkinchie, Cardhu, Caol Ila and Clynelish – will be linked directly to the Johnnie Walker venue in Edinburgh, representing the ‘four corners of Scotland’ and the regional flavour variations crucial to the art of whisky-making. Together these sites will create a unique Johnnie Walker tour of Scotland, encouraging visitors to the capital city to also travel to the country’s extraordinary rural communities.
Am heutigen Samstag hat wieder Angus MacRaild das Regiment auf Whiskyfun übernommen – und er widmet sich mit seiner Verkostung zwei alten Signatory-Abfüllungen aus der Destillerie Glen Grant. Die erste Abfüllung stammt aus dem Jahr 1996 und enthält einen 31 Jahre alten Whisky, der 1965 destilliert wurde. Abfüllung Nummer 2 wurde ein Jahr später gebrannt, aber erst 2016 in die Flasche gegeben. Damit ist sie 50 Jahre alt.
In der Verkostung nehmen beide Bottlings locker die Hürde von 90 Punkten:
Glen Grant 31 yo 1965/1996 (58.4%, Signatory Vintage for USA, cask #5849, sherry, 176 bottles): 91 Punkte
Glen Grant 50 yo 1966/2016 (54.6%, Signatory Vintage, cask #884, sherry hogshead, 108 bottles): 92 Punkte
Jede Woche erscheinen viele neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den Abertausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt?
Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun 78 Folgen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 78 und zum Auftakt des Jahres (deshalb und durch Weihnachtsurlaube wohl etwas weniger als sonst) ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Über die Weihnachtszeit und den Jahreswechsel haben wir ein Gewinnspiel für Sie am Laufen, das nicht nur Game of Thrones Fans ein Leuchten in die Augen zaubern wird: Gemeinsam mit unserem Partner Diageo Deutschland verlosen wir ein komplettes Set der drei Whiskys von Johnnie Walker zur Game of Thrones Serie!
Bis zum 6. Januar, also nur noch bis Montag, dem Dreikönigstag, können Sie bei uns den White Walker by Johnnie Walker gemeinsam mit den beiden Johnnie Walker A Song of Ice und Johnnie Walker A Song of Fire gewinnen – indem Sie uns einfach sagen, mit wem Sie die Blends dann genießen wollen. Dann braucht es nur noch ein wenig Glück, und die Flaschen kommen im Dreierpack zu Ihnen.
Und damit die Vorfreude noch etwas steigt, hier noch Infos zu den drei Whiskys:
White Walker by Johnnie Walker
Der einzigartige, limitierte Whisky wurde von den rätselhaftesten und gefürchtetsten Charakteren der gefeierten Serie inspiriert – den White Walkern (zu deutsch: Weiße Wanderer). Aus dem eisigen Norden treibt der Nachtkönig seine Armee der Untoten voran: mit ihren eisblauen Augen bringen die White Walker die Kälte des Winters mit sich. Genau so bringt nun auch White Walker by Johnnie Walker die ersten Anzeichen der kalten Jahreszeit mit sich.
George Harper kreierte zusammen mit dem Blending-Team von Johnnie Walker diesen innovativen Whisky, in dessen Herzen sich zwei Single Malts aus den nördlichsten Destillerien Schottlands finden: Cardhu und Clynelish. Diese limitierte Edition wird am Besten eiskalt serviert. Direkt aus dem Gefrierschrank, überrascht die gekühlte Flasche mit einer ganz besonderen Verpackungstechnologie, die den Winter mit sich bringt.
Bei niedriger Temperatur zeigen sich auf der Flasche Eisrisse in leuchtend blauer Farbe – gleich den Augen der White Walker. Der White Walker by Johnnie Walker enthält Noten von karamellisiertem Zucker, Vanille und frischen roten Beeren. George Harper, Blender bei Johnnie Walker, nutzte den kalten Norden Schottlands als Ausgangspunkt für White Walker by Johnnie Walker. „Whiskys aus Clynelish haben lange, schottische Winter überstanden, ebenso wie die Nachtwache, die sich in die langen Winter nördlich der großen Mauer gewagt hat. Clynelish ist also die perfekte Grundlage, um diesen einzigartigen Whisky zu kreieren,“ so George Harper.
Johnnie Walker A Song of Ice und Johnnie Walker A Song of Fire
Die beiden limitierten Abfüllungen von Johnnie Walker sind zwei unterschiedlichen Häusern von Westeros gewidmet: „A Song of Ice“ steht für das Haus Stark, in der Serie und den Büchern mit dem hohen Norden und eisigem Winter verbunden und als Erbauer der Mauer bekannt. Auf der Flasche sehen wir einen weißen Schattenwolf. „A Song of Fire“ repräsentiert das Haus Targaryen – die Flasche zieren ein Drache und feurige Elemente.
Im „A Song of Ice“ findet sich unter anderem Single Malt aus der Brennerei Clynelish – er ist mit 40.2% vol. abgefüllt. Das rauchige Element im „A Song of Fire“ stammt aus der Brennerei Caol Ila auf Islay. Dieser Blend kam mit 40.8% vol. in die Flasche.
Gemeinsam mit dem White Walker bilden sie eine einzigartige Trilogie rund um Game of Thrones-Serie. Ihre unterschliedlichen Charaktäre machen sie so spannend und abwechslungsreich wie die erfolgreiche Fantasy-Saga – und zu einem tollen Gewinn, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Und so gewinnen Sie Game of Thrones-Whiskys von Johnnie Walker:
Sagen Sie uns einfach, mit wem Sie die Whiskys genießen wollen und warum.
Die Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Game of Thrones“!
Unter allen Einsendungen mit einer Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 6. Januar 2020, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 7. Januar 2020 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Diageo Deutschland versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Game of Thrones“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 6. Januar 2020, 23:59 Uhr. Die Gewinnerin/der Gewinner wird am 7. Januar 2020 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Diageo sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Diageo Deutschland versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradresse an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Vor knapp einem Monat, am 6. Dezember, haben wir über den Start einer Crowdfunding-Kampagne für die von Annabel Thomas gegründete Nc’nean Distilleryberichtet – man wollte 1 Million Pfund (das entsprach einem Anteil von 5.68% an dem Unternehmen) aufstellen, um in den weiteren Ausbau der Brennerei in den Highlands östlich von der Insel Mull und von Tobermory voranzubringen und den Start des ersten Whiskys in diesem Jahr zu unterstützen.
Wie nun scottishgrocer.co.uk heute berichtet, ist die Kampagne auf seedrs.com erfolgreich für das Haupziel abgeschlossen worden – bleibt aber dennoch für Stretch Goals offen (danke an unseren Leser Joskef K., der uns darauf hingewiesen hat). £1,040,128 hat man eingenommen und wird das Geld nun vor allem in die nachhaltige Produktion investieren.
Annabel Thomas, Mitgründerin und CEO der Brennerei, formuliert die Strategie für die Destillerie so (ein Zitat aus der Presseaussendung vom Dezember):
We’ve seen a real consumer demand for authentic and sustainable brands and we believe the Scotch category has yet to tap into a new audience base by attracting them with innovative products, which is where we’re looking to build further on our success to date.
Nach einigen sehr umfangreichen Bildergalerien möchten wir Ihnen heute eine etwas kleinere Sammlung von Bildern präsentieren – zu einer Brennerei, für die es seltsamerweise sehr wenig gute Aufnahmen gibt: Ben Nevis. Die in japanischen Besitz stehende Highland-Destillerie ist kein klassischer Destillerie-Bau, sondern hat eher industriellen Charme. Und sie liegt am Fuß des namensgebenden Bergs (der höchste in Schottland) fast auf Seehöhe.
Jochen Wied hat während seines Sommerurlaubs 2019 die nachfolgenden fünf Bilder aufgenommen – und uns so sehr schöne Aufnahmen der etwas schmucklosen Brennerei zur Verfügung gestellt. Durch einen Klick können Sie diese vergrößern:
Harvey Nichols in Edinburgh wird ab sofort einen neuen Whisky von The English Whisky Company führen – den Harvey Nichols Peated Burgundy Cask Single Barrel English Whisky.
Auch wenn auf der Flasche keine Altersangabe steht, so kann man sich das Alter selbst leicht ausrechnen: Destilliert 2007, abgefüllt 2019, ist es wahrscheinlich der älteste bislang auf den Markt gekommene englische Whiskey.
Neben seinem Alter hat die auf 280 Flaschen limitierte Abfüllung noch zwei weitere Besonderheiten: Sie ist mit 38ppm so torfig wie manche Abfüllungen aus Caol Ila, und sie wurde über die gesamte Reifezeit in einem 250 Liter fassenden Burgunderfass gereift (Pinot Noir). Abgefüllt wurde der Whisky mit 51% vol.
Zum Geschmack zitueren wir die Originalbeschreibung auf der Webseite von Harvey Nichols, wo man die Abfüllung auch online bestellen kann (allerdings nicht nach Deutschland, Sie bräuchten dann eine englische Lieferadresse):
Those lucky enough to have travelled to the foodie mecca that is Mexico’s Oaxaca will be familiar with the local mole, made using toasted nuts and sesame seeds, dried fruit, Christmassy spices, dark chocolate and earthy smoked chillies. Those who haven’t, can experience these wonderful aromas and flavours in this whisky, not to mention cherry chocolate liqueurs, summer pudding, lapsang souchong, leather bound books, smoked paprika, freshly brewed coffee, and something that evokes sipping malty Horlicks around a bonfire on a winter night. There’s nothing else quite like it.
Wenn Sie Interesse an einer der Flaschen haben und eine UK-Lieferadresse angeben können, so können Sie diese hier im Webshop von Harvey Nichols um 110 Pfund plus Versand erwerben.
Dass amerikanischer Whiskey nicht nur aus Kentucky oder Tennessee stammt, ist mittlerweile Allgemeinwissen. Auf der Landkarte des US-Whiskeys ist zum Beispiel auch Texas eine interessante und gut mit Destillerien bestückte Region.
Wer sich ein wenig näher mit der Whiskeyproduktion in Texas und vor allem der dort ansässigen Treaty Oak Distillery beschäftigen will, der findet im Artikel „Whiskey Industry Flourishing in Texas“ in Spectrum News vor allem ein Video über die oben erwähnte Treaty Oak Distillery (die ersten Aufrufe sind frei zugänglich, danach verschwindet die Seite hinter einer Paywall).
Im Video (und auch im Artikel, der eigentlich nicht viel mehr als ein Transkript des Audios im Clip ist) erfährt man zum Beispiel über die typischen klimatischen Bedingungen in Texas und auch, dass man bei der Brennerei viel Wert auf lokale Zutaten legt:
Texas-style bourbon, like the one crafted at Treaty Oak, means using Texas products from start to finish.
“We buy all of our grain from Texas farmers. These are heirloom seed, non-GMO of course, organically farmed corn and wheat,” said Powell.
Am Sekundärmarkt für Whisky haben sich in der letzten Zeit Anzeichen gemehrt, dass es zu einer gewissen Abkühlung bei der Preisentwicklung kommen könnte. Andererseits zeigt er sich auch wieder mehr als robust, wenn man andere Indikatoren ansieht.
So zum Beispiel hat das Auktionshaus Bonhams vermeldet, dass man im abgelaufenen Jahr über 15 Millionen Pfund (umgerechnet 17,6 Millionen Euro) mit Auktionen im Bereich Wein und Whisky umgesetzt hat. Dieser Umsatz wurde vor allem von Rekordauktionen bei alten Macallan-Abfüllungen getragen.
Im Mai 2019 hat Bonhams in Hong Kong zwei 60 Jahre alte Macallans für £751,703 und £814,081 verkauft, eine dritte Flasche aus der Serie wurde dann in Edinburgh um £848,750 an den Mann gebracht. Ein Fass von Macallan 22yo brachte £342,271.
Unser Bild zeigt den Macallan Valerio Adami 1926, der um £848,750 versteigert wurde
Die Rekorde bei Macallan sind laut Angaben von Martin Green, dem Leiter der Whiskyabteilung in Edinburgh, nur das Tüpfchen auf dem I. Insgesamt sei die Nachfrage für Abfüllungen von Bowmore, Glenfiddich, andere Macallans und Whiskys von geschlossenen japanischen Brennereien sehr hoch, vor allem im asiatischen Raum.