Schon am 25. Dezember ist der ehemalige Distillery Manager und Senior Brand Ambassador von Four Roses, Al Young, im Kreise seiner Familie verstorben.
Young begann seine Karriere in der Whiskeyindustrie im Jahr 1967 bei Joseph E Seagram und Sons und arbeitete in mehreren der Destillerien des Unternehmens in Kentucky und Indiana, bevor er bei Four Roses in Lawrenceburg 1990 Distillery Manager wurde.
2007 wurde er zum Senior Brand Ambassador ernannt. Young war auch Mitglied der Kentucky Distillers’ Association (KDA) und wurde in deren Hall of Fame aufgenommen. Er war auch für sein phänomenales Wissen über die Geschichte des Bourbon bekannt.
Young hinterlässt seine Frau Gretchen und drei Kinder.
Im Peak District planen Lindsay und Karl Bond die höchst gelegene Whisky-Brennerei im Vereinigten Königreich, Schottland ausgenommen (wir berichteten). Die Beiden übernahmen im Oktober letzten Jahres den Pachtvertrag für den 206 Jahre alten Pub ‚Cat & Fiddle Inn‘. Das ‚Cat & Fiddle Inn‘ liegt 515 m über dem Meeresspiegel. Eigentlich wollte sie die Keller des Gebäudes nur zur Lagerung ihres Whiskys verwenden, den sie neben Gin und in ihrer The Forest Distillery produzieren. Doch die Beiden erweiterten ihre Planungen und Vorhaben. So soll hier nun auch eine neue Whisky-Brennerei entstehen. Und auch der Pub, der seit 2015 geschlossen ist, wieder eröffnet werden. Bei crowdfunder.co.uk starten sie eine Kampagne, um für diese Projekt erweiterte finanzielle Möglichkeiten zu erhalten. Diese endete Anfang Dezember, das Ziel von £ 50.000 wurde mehr als erreicht. Insgesamt können sich Lindsay und Karl über £ 54.548 freuen. Die Kosten einer Renovierung des alten Gebäudes belaufen sich allerdings auf £ 250.000. Doch schon im April soll der Pub wieder eröffnet werden. Über einen Zeitplan für die geplante Destillerie konnten wir jedoch noch keine Einzelheiten finden. Wir wünschen den Beiden viel Erfolg bei ihrem ehrgeizigen Projekt.
Das Cat & Fiddle Inn soll eine Destillerie werden. By Dave Dunford – Own work, CC BY-SA 2.5, Link
Ein interessantes Tasting-Paket hat Serge Valentin zum Start in das neue Jahrzehnt zusammen geschnürrt. In der Verkostung finden wir Whiskies und Spirits junger Brennereien aus Schottland, England und Irland. Der Einstieg ist der Lowland-Brennerei Daftmill mit einem 11-jährigen Whisky mit einer hohen Bewertung vorbehalten. Aus der englischen The Lakes Distillery finden wir die beiden Whiskymaker’s Reserve No.1 und No 2, welche mittelprächtige erhalten. Und den Abschluss bilden zwei Samples aus der Waterford Distillery. Von der Brennerei des ehemaligen Bruichladdich-Mitbesitzers Mark Reynier ist noch keine Abfüllung erhältlich. Aus diesem Grund finden sich in der heutigen Verkostung ’nur‘ zwei Samples aus dieser irischen Brennerei. Auch wenn diese Proben keine Bewertung erhalten, so lassen ihre Verkostungsnotizen die Vorfreude auf die erste Abfüllung dieser Brennerei größer werden.
Die heutige Session auf Whiskyfun in der gewohnten Kurzübersicht:
Daftmill 11 yo 2008/2019 (55.5%, OB, for The Whisky Bars of Scotland, bourbon, cask # 068/2008) 89 Punkte
The Lakes ‘Whiskymaker’s Reserve No.1’ (60.6%, OB, England, 2019) 80 Punkte
The Lakes ‘Whiskymaker’s Reserve No.2’ (60.9%, OB, England, 2019) 84 Punkte
Waterford 3 yo 2016/2019 ‘Ratheadon’ (50%, OB, Irish, sample bottle) keine Wertung
Waterford 2 yo 2016/2019 ‘Rathclough’ (50%, OB, Irish, sample bottle) keine Wertung
Zwei Dutzend Whiskyfässer werden ab 22. Januar 12 Tage lang versteigert, in der wahrscheinlich ersten Online-Auktion, die ausschließlich Whiskyfässern (natürlich solchen mit Inhalt) gewidmet ist.
Es wird die erste von vier geplanten Auktionen der Firma Cask Trade sein, so ein Bericht der BBC, und sie ist mit Fässern aus Privatbesitz bestückt. Alle Fässer sind vom Auktionshaus auf Echtheit und rechtmäßigen Besitz überprüft worden.
Mit dabei bei der Auktion sind zum Beispiel ein Springbank sherry hogshead aus dem Jahr 1995 (Schätzwert £40,000-£50,000) und ein Fass aus Glen Ord, das 2015 befüllt wurde und auf £2,000-£3,000 geschätzt wird.
Die Auktion wird auf der Webseite auctionyourcask.com online gehen. Dort kann man sich jetzt bereits über die Modalitäten für das Einreichen von Fässern und das Bieten informieren.
Am ersten Tag des Jahres wollen wir Sie zu einer traditionsreichen Familiendestillerie in der Speyside mitnehmen – die großen Wert darauf legt, als Highland Brennerei bezeichnet zu werden. Glenfarclas zählt zu den bekanntesten und beliebtesten Brennereien unter Whiskyfreunden, und wenn man etwas über die Destillerie sagt, dann fällt einem wohl zuerst ein, dass sie ein ausgezeichnetes Fassmanagement betreiben und daher nach wie vor eine Reihe von Abfüllungen in der Core Range anbieten können. Aber auch ihre „Familiy Casks“, die Vintage-Bottlings, sind beliebt und begehrt (und leider auch nicht mehr ganz billig).
Jochen Wied war im Sommer 2019 bei Glenfarclas und hat seinen Besuch mit der Kamera dokumentiert. Wir dürfen seine Bilder hier veröffentlichen und sagen herzlichen Dank dafür. Kommen Sie also mit und sehen Sie sich bei Glenfarclas um (Die Bilder lassen sich durch Anklicken vergrößern):
Glenfarclas – ein fotografischer Rundgang von Jochen Wied
Mag das neue Jahr auch manch Neuerung, Änderung oder Modifikation bringen. Unsere Whiskys des Monats müssen auch 2020 die bekannten und bewährten Kriterien erfüllen. An erster Stelle steht, fast selbstverständlich, eine uns überzeugende Qualität. Hinzu kommt eine hohe Verfügbarkeit. Dieses Kriterium schließt Einzelfass-Abfüllungen und stark limitierte Bottlings aus. Und natürlich müssen auch zukünftig unsere Whiskys des Monats zu einem recht attraktivem Preis erhältlich sein. Unser Whisky des Monats Januar ist The Glenlivet 18yo.
Glenlivet – die Brennerei mit Konfliktpotential
Auch wenn eine Brennerei schon seit mehr als 100 Jahren existiert, ihren Charakter und der ihres Whiskys ändert sich meist nur punktuell und in Nuancen. Die Destillerie Glenlivet (gälisch für ‚Tal des Flusses Livet‘) war schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts bekannt und berühmt für ihren Whisky von herausragender Qualität. Zudem zeigte sie auch zu Beginn des 19. Jahrhunderts, dass die Menschen hinter dieser Brennerei in der Speyside auch Konflikten nicht unbedingt aus dem Weg gehen. Als ab 1823 der „Act of Excise“ das illegale Brennen von Whisky in Schottland erschwerte und zugleich die legale Produktion unterstützte, war es George Smith, der als erster in der Region Speyside eine offizielle Lizenz zur Whiskyherstellung erwarb und 1824 die Destillerie Glenlivet errichtete. Damit zog er sich, vorsichtig formuliert, den Unmut seiner illegal brennenden Kollegen zu. Fortan sicherte sich George Smith mit zwei geladenen Steinschloss-Pistolen neben seinem Bett eine ruhige Nacht und einen erholsamen Schlaf sowie sein Überleben und den Fortbestand seiner Brennerei. Mit einem gewissen Stolz präsentiert Glenlivet in seinem Besucherzentrum diese beiden Pistolen – oder zumindest zwei ähnlich aussehende.
Fotograf / Quelle: Pernod Ricard Deutschland
The Glenlivet – unmissverständlich
Die Zahl der illegalen Brennereien in der Speyside reduzierte sich durch den „Act of Excise“ deutlich. Innerhalb von zehn Jahren verschwanden sie fast vollständig. Die legale Brennerei Glenlivet konnte mit ihren Whiskys erfolgreich die Bedürfnisse des Marktes decken. Neben der rechtlich unbedenklichen Produktion war dafür vor allem die hohe Qualität ihres Produkts verantwortlich. Glenlivet war das Synonym für herausragender Whisky, der Name Glenlivet bürgte für einen feinen Genuss. Was lag also für die anderen Brennerei im Tal des Flusses Livet näher, sich diesen Namen auszuleihen?
Glenlivet. Picture von Y. Kono. Published under GNU License
Die Destillerien stellten dem Namen ihrer Whiskys ein ‚Glenlivet‘ voran, die Möglichkeit einer Verwechselung war so gegeben. Der studierte Jurist John Gordon Smith, jüngster Sohn des Gründers George Smith, übernahm nach dem Tod seines Vaters 1871 die Leitung der Brennerei und bereitete der Vielzahl der Glenlivet-Whisky ein juristisches Ende. Zwar konnte die Verwendung der Bezeichnung ‚Glenlivet‘ durch die anderen Brennereien aus dem Tal des Flusses Livet nicht unterbunden werden. Doch die Familie Smith sicherte sich die exklusive Verwendung von drei weiteren Buchstaben in Verbindung mit dieser Ortsangabe. Seit 1880 heißen die Whiskys aus der Brennerei unmissverständlich: The Glenlivet.
The Glenlivet 18yo – ein komplexer Speysider par exellence
Die Whiskys der Brennerei The Glenlivet sind mit ihren fruchtigen Aromen typisch für die Whisky-Region Speyside. Bei unserem Whisky des Monats The Glenlivet 18yo kommen zu diesen Frucht-Aromen heller Früchten und Rosinen noch Nuss-Noten hinzu. Eichennoten und ein zarter Anflug von Rauch ergänzen das komplexe Aromen-Spektrum und komplettieren einen wunderbar Gaumen schmeichelnden Whisky.
Fotograf / Quelle: Pernod Ricard Deutschland
The Glenlivet 18yo findet sich sowohl im Getränke-Einzelhandel als natürlich auch im Whisky-Fachhandel. Preislich liegen wir hier im Bereich zwischen 60 und 70 €. Mancher Einzelhändler bietet diesen Whisky temporär zu einem attraktiveren Aktions-Preis an als andere Mitbewerber.
Der Jahreswechsel ist eine beliebte Zeit für Rück- und Ausblicke, gute Vorsätze, „xxx des Jahres“ und so weiter. Für uns ist es vor allem ein Anlass, Ihnen allen zu danken. Zu danken für das Interesse an dem, was wir Tag für Tag für Sie tun – und dass dieses Interesse von Tag zu Tag, von Monat zu Monat größer wird, und zwar in einem Ausmaß, das wir – in unseren Anfängen im Jahr 2013 – nicht für möglich gehalten haben.
Hier ein paar Zahlen dazu: 2019 sind wir im Vergleich zum Vorjahr und unter den unbestechlichen Augen von Google Analytics nochmals gewachsen, und zwar um 26% bei den Besuchern, 31% bei den Sitzungen und 23% bei den Artikelaufrufen. Fast eine halbe Million Besucher waren es 2019, die sich für unsere Inhalte interessierten – und sie haben unsere Artikel über 2,4 Millionen Mal aufgerufen.
Solche Zahlen verpflichten, zumal sie in unserem Fall nicht durch Foren oder einen Shop „aufgefettet“ werden, sondern tatsächlich das Interesse an Informationen über Whisky in all seinen Spielarten repräsentieren. Dementsprechend haben wir uns auch angestrengt, Ihnen neben der aktuellen Berichterstattung Whisky auch aus erster Hand erlebbar zu machen.
2019 haben wir Destillerien in Südafrika, Indien, Deutschland, den USA, Schweden, Dänemark, England, Taiwan, Irland und natürlich auch Schottland besucht und Berichte von dort mitgebracht, zum Teil mit exklusiven Einblicken, die Sie in dieser Art sonst nirgendwo gefunden haben (einige Bilder davon unten stehend). Wir haben Messen besucht, Interviews geführt, Whiskys verkostet, recherchiert und informiert. Und es hat bei aller Arbeit viel Spaß gemacht. Das muss auch einmal gesagt werden.
In diesem Sinne wird es Sie sicher nicht verwundern, dass wir auch nach fast sieben vollen Jahren Whiskyexperts (in denen wir Sie keinen einzigen Tag ohne einen Beitrag ließen) nach wie vor große Lust haben. Lust auf Whisky, Lust auf die Leute, die mit Whisky zu tun haben – sei es als Genießer oder in Destillerien, im Handel oder im Vertrieb, Lust auf Whiskyexperts und das Arbeiten für Sie.
Was können wir also jetzt schon über Whiskyexperts 2020 sagen? Dass vieles, was Sie gewohnt sind, gleich bleiben soll. Und dass sich einiges dennoch ändern wird. Hinter den Kulissen haben wir im Dezember zum Beispiel an einem sanften Redesign der Seite gearbeitet. Wir wollen damit unseren Auftritt auf den verschiedensten Endgeräten harmonisieren und optimieren – PC, Tablet quer und hoch, Handy. Und wir wollen die über 11.000 Artikel, die sich mittlerweile in unserem Archiv befinden und einen Wissensschatz zu Whisky aus den letzten sieben Jahren darstellen, besser und übersichtlicher präsentieren, denn wir können aus unseren Analysedaten sehen, dass viele der Artikel auch nach Jahren noch recht gefragt sind.
Gleichzeitig haben wir den Code etwas optimiert und unserem Server aufgerüstet, sodass das Redesign auch etwas mehr Geschwindigkeit bringen sollte.
Das sanfte Redesign wird pünktlich mit 1. Januar online gehen, und wir hoffen, dass es so sanft ausgefallen ist, dass es erst auf den zweiten Blick auffällt. Gewohntes sollte eben nicht zu schroff geändert werden.
Auch viele gewohnte Rubriken werden wir im nächsten Jahr wie gehabt fortsetzen: Die Whiskyvideos der Woche von deutschen Vloggern ebenso wie die „Fremden Federn“, in denen wir auf Verkostungsnotizen aus der deutschen Whiskyszene hinweisen. Beide Formate sind sehr beliebt, und wir freuen uns, dass wir so die Szene ein wenig unterstützen können. Ersetzen werden wir allerdings in absehbarer Zeit unsere Sonntagsvideos – es wird leider immer schwerer, gutes und vor allem unter CC-Lizenz erhältliches Material zu finden.
Ansonsten bleibt uns nur noch, Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr zu wünschen – und ein glückliches, friedvolles und erfolgreiches 2020. Wenn wir uns sorgsam umschauen, dann leben wir als Mitteleuropäer in einer guten Region in einer guten Zeit und unter guten Umständen. Zu ändern und zu verbessern gibt es immer was – und wenn wir unsere Energie darauf verwenden, es vor allem und zuerst bei uns selbst zu tun, dann kann das Gute nur besser werden.
In diesem Sinne wünschen wir: Frohes Feiern! Und ausnahmsweise ist heute auch anderes als Whisky erlaubt 😉
Auf Whiskyfun findet sich heute ausnahmsweise kein Tasting, sondern eine Zusammenfassung der liebsten Whiskys (und Malternatives) von Serge Valentin im Jahr 2019, ergänzt um die Lieblingswhiskys von Angus MacRaild, die „Zitronen“ des Jahres und die Malternatives, also die Spirituosen, die keine Whiskys sind.
Konkret gibt es folgende Listen:
Beste neue Abfüllungen
Beste ältere Abfüllungen
Abfüllungen mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis
Beste Malternatives
Die Zitronen des Jahres
Serge’s Jahressieger
Angus‘ Jahresssieger
Und natürlich werden die einzelnen Abfüllungen hier nicht verraten – sondern sind hier nachzulesen…
Bei St. Kilian inRüdenau nimmt man für das nächste Jahr eine hochkarätige personelle Ergänzung vor. Thomas Flothmann, der jahrelange Geschäftsführer von SLYRS, wird das Management-Team von St. Kilian Distillers ab dem 1. März 2020 verstärken.
Hier alle weiterführenden Infos in der Pressemitteilung der Brennerei:
THOMAS FLOTHMANN VERSTÄRKT AB 1. MÄRZ 2020 ST. KILIAN DISTILLERS
Rüdenau, 31. Dezember 2019. Mit Thomas Flothmann verstärkt sich das Management-Team von St. Kilian Distillers ab dem 1. März 2020 um einen erfahrenen Whisky-Manager und rüstet sich weiter als größte Whisky Destillerie Deutschlands für die zukünftige Expansion.
Flothmann war jahrelang Geschäftsführer der SLYRS Whisky Destillerie am Schliersee, dem „Ice Breaker“ der im internationalen Vergleich noch jungen deutschen Whisky-Szene. Der erfahrene Manager hat mehr als drei Jahrzehnte die nationale Konsumgüterszene im In- und Ausland mitgeprägt, unter anderem in leitenden Positionen im Beiersdorf Konzern. Vor seinem Einsatz bei SLYRS lebte er lange Zeit im Ausland (UK, USA, Frankreich) und war unter anderem 12 Jahre für die Marken Nivea, Elastoplast, Atrixo, Labello und Eucerin in Großbritannien und Irland verantwortlich. Der gebürtige Holsteiner ist Vater von drei Kindern und hat das Golfen und Segeln zum Hobby. Die weitere Distribution und die Entwicklung von St. Kilian als Premiummarke wird im Zentrum seiner Tätigkeit im unterfränkischen Rüdenau sein. Die Nähe zum Zentrum der Rhein-Main Neckar Metropolregion mit nur 45 Minuten Distanz zum Frankfurter Flughafen / Frankfurter Kreuz sieht Flothmann als große Chance:
„Ich freue mich sehr auf meine zukünftige Aufgabe bei St. Kilian und verfolge die beachtliche Aufbauleistung des Teams in Rüdenau von Anfang an mit großem Respekt. Die Geolokation von St. Kilian Distillers als Besucher-Destillerie könnte nicht besser sein. Nahezu 6 Millionen Menschen leben im Umkreis von 90 Minuten, 70 Millionen Fluggäste nutzen den Flughafen RheinMain jährlich. Die Stadt Frankfurt als europäische Bankenhauptstadt und internationales Messezentrum hat 10 Mio. Übernachtungen im Jahr.“
Mario Rudolf, Master Distiller und Geschäftsführer bei St. Kilian begrüßt die Verstärkung:
„Mit einem so erfahrenen Betriebswirt und Brand Manager hat St. Kilian alle Chancen, zukünftige Initiativen und Expansionswege sinnvoll und mit Tempo zu gehen, dabei Fehler zu vermeiden und in den kommenden Jahren das Geschäft weiter auszubauen. Als Master Distiller und Produktionsleiter bei St. Kilian kann ich mich mit meinem Team dabei voll und ganz auf die Produktion, unsere Produktvielfalt und auf die Qualität und Innovation unseres Single Malt Whiskys – made in Germany fokussieren. Ein Traumjob, der mir unendlich Spaß macht.“
Gründer und Firmeninhaber Andreas Thümmler fügt hinzu:
„Wie auch Thomas Flothmann habe ich an der European Business School studiert, einer der Kaderschmieden für Manager in Deutschland. Wir sind beide in unserer DNA geprägt von Internationalität und der Ambition, das Beste aus einer Firma und ihren Produkten herauszuholen und mit unserem jungen motivierten Team zuerst Deutschland und später die Welt als Whiskymarke zu erobern. Dafür haben wir alle Mittel, viel Zeit und Geduld und vor allem schon heute einen Champions League verdächtigen Whisky. Die Erfahrung, der Tatendrang und das Netzwerk von Thomas Flothmann werden uns in Zukunft auf unserem Weg begleiten.“
ST. KILIAN – WHISKY MADE IN GERMANY
St. Kilian produziert Single Malt Whisky – Made in Germany und inspiriert von Whiskykulturen aus aller Welt. Hier trifft reines Gerstenmalz auf echte schottische Pot-Still-Brennblasen – und jahrzehntelanges WhiskyKnow-how auf deutsche Ingenieurskunst.
Die Whisky-Destillerie der St. Kilian Distillers liegt nur eine Autostunde von Frankfurt am Main entfernt am ganz in der Nähe der romantischen Fachwerkstadt Miltenberg am Main in Unterfranken. Die Region ist eng mit dem irischen Heiligen Kilian verbunden. Dieser hätte sich vor 1500 Jahren wahrscheinlich kaum erträumen können, Namensgeber einer Whisky-Destillerie zu werden.
Einen interessanten Perspektivenwechsel kann man mit einem Artikel des irischen Agriland-Journals vornehmen: Das Landwirtschaftsmagazin hat heute einen Artikel aus dem August neu veröffentlicht, der sich mit der Ballykilcavan Farm beschäftigt. Diese irische Farm aus dem County Laois versucht, sich mit zusätzlichen Ideen mehr Unabhängigkeit durch weitere Einnahmequellen zu schaffen. Eine davon ist eine eigene Brauerei, die andere die Zusammenarbeit mit der Waterford Distillery.
Die Waterford Distillery im Sommer 2017. Bild (c) Bernd Scheer
Für die Waterford Distillery von Marc Reynier baut man Laureate-Gerste an. Im Artikel wird auf die Besonderheiten der Gerstensorte eingegangen, und auch auf die schon länger andauernde Beziehung mit der Waterford Distillery. Auch ein Video (das wir Ihnen aus Copyright-Gründen hier nicht zeigen können) ist im Artikel enthalten, ebenso einige Fotos von der Farmarbeit.
Man erfährt zum Beispiel, dass die Farm im letzten Jahr den gewünschten Protein-Gehalt in der Gerste nicht erzielen und daher nicht an die Waterford Distillery verkaufen konnte. Auch erfährt man von den Eindrücken des Farmers, als er den New Make aus seiner Gerste verkosten konnte:
David tasted his whisky straight off the still and was able to compare it to the previous year’s whisky. While he admits he isn’t a whisky buff he did notice a difference from one year to the next.
On one occasion, David tasted whisky from a heavy soil and a light soil.
“There was a huge difference – one was quite floral and there were different aromas off it. The other one was a little bit dull and heavy.”
Ein interessanter ausführlicher Artikel, der Einblicke in die Arbeit derer gibt, die für Destillerien arbeiten.
Am Abend vom Montag auf den Dienstag warten Fans von Ralfy immer auf sein neuestes Video – aber heute, zum Jahreswechsel, hat sich der Whiskykenner von der Isle of Man eine Pause gegönnt und keine neue Verkostung vorgenommen.
Stattdessen gibt es, nun schon einige Tage alt, ein Video über seinen persönlichen Whisky des Jahres und einige Gedanken zum abgelaufenen Jahr und den Zustand der Whiskyindustrie, so wie ihn Ralfy aus seiner Sicht erlebt.
Natürlich wollen wir Ihnen nicht verraten, welchen Whisky sich Ralfy ausgesucht hat – das würde dem Video dann doch einiges an Spannung nehmen, aber soviel sei schon mal verraten: Es geht nicht um irgendeinen ausgefallenen Single Cask Whisky oder eine spezielle und limitierte Abfüllung, sondern um einen Malt, der weit verbreitet erhhältlich ist.
Und es ist ein Highlander. Damit aber genug der Spoiler – viel Vergnügen mit dem knapp über 20 Minuten langen Video, das Sie auf Youtube oder bei uns sehen können.
Sie ist mit Sicherheit nicht die schönste Brennerei Schottlands, und obwohl sie den Namen des höchsten Berges des Landes trägt, liegt sie doch nahezu auf dem Meeresniveau: Ben Nevis. Aber was man über die Destillerie in japanischem Besitz und ihren Whisky sagen kann ist, dass von dort sehr gute bis außergewöhnliche Tropfen kommen.
Serge hat heute sechs Abfüllungen aus Ben Nevis verkostet, darunter auch zwei Originalabfüllungen, und bis auf zwei als gut bis sehr gut befundene Bottlings sind die Wertungen alle mit einer Neun vorne:
Ben Nevis 26 yo 1974/2000 (56.4%, OB, hogshead, cask #2895, 190 bottles): 91 Punkte
Ben Nevis 23 yo 1996/2019 (53.6%, Chorlton Whisky, butt and hogshead, 439 bottles): 90 Punkte
Ben Nevis 19 yo 1996/2016 (51.8%, OB, Private Cask, cask #1424): 93 Punkte
Ben Nevis 2013/2018 (57.2%, The Maltman, Joecy’s Choice, cask #300, 262 bottles): 85 Punkte
Ben Nevis 23 yo 1996/2019 (52.2%, Thompson Bros. for The Amber Light, Royal Mile Whiskies, refill sherry, 497 bottles): 92 Punkte
Ben Nevis 22 yo 1996/2019 (46.5%, House of McCallum, cask #01041, 347 bottles): 84 Punkte
Zu Weihnachten und ins neue Jahr hinein haben wir noch einmal ein ganz besonderes Gewinnspiel für Sie, das nicht nur Game of Thrones Fans ein Leuchten in die Augen zaubern wird: Gemeinsam mit unserem Partner Diageo Deutschland verlosen wir ein komplettes Set der drei Whiskys von Johnnie Walker zur Game of Thrones Serie!
Bis zum 6. Januar, also nur noch diese Woche, können Sie bei uns den White Walker by Johnnie Walker gemeinsam mit den beiden Johnnie Walker A Song of Ice und Johnnie Walker A Song of Fire gewinnen – indem Sie uns einfach sagen, mit wem Sie die Blends dann genießen wollen. Dann braucht es nur noch ein wenig Glück, und die Flaschen kommen im Dreierpack zu Ihnen.
Und damit die Vorfreude noch etwas steigt, hier noch Infos zu den drei Whiskys:
White Walker by Johnnie Walker
Der einzigartige, limitierte Whisky wurde von den rätselhaftesten und gefürchtetsten Charakteren der gefeierten Serie inspiriert – den White Walkern (zu deutsch: Weiße Wanderer). Aus dem eisigen Norden treibt der Nachtkönig seine Armee der Untoten voran: mit ihren eisblauen Augen bringen die White Walker die Kälte des Winters mit sich. Genau so bringt nun auch White Walker by Johnnie Walker die ersten Anzeichen der kalten Jahreszeit mit sich.
George Harper kreierte zusammen mit dem Blending-Team von Johnnie Walker diesen innovativen Whisky, in dessen Herzen sich zwei Single Malts aus den nördlichsten Destillerien Schottlands finden: Cardhu und Clynelish. Diese limitierte Edition wird am Besten eiskalt serviert. Direkt aus dem Gefrierschrank, überrascht die gekühlte Flasche mit einer ganz besonderen Verpackungstechnologie, die den Winter mit sich bringt.
Bei niedriger Temperatur zeigen sich auf der Flasche Eisrisse in leuchtend blauer Farbe – gleich den Augen der White Walker. Der White Walker by Johnnie Walker enthält Noten von karamellisiertem Zucker, Vanille und frischen roten Beeren. George Harper, Blender bei Johnnie Walker, nutzte den kalten Norden Schottlands als Ausgangspunkt für White Walker by Johnnie Walker. „Whiskys aus Clynelish haben lange, schottische Winter überstanden, ebenso wie die Nachtwache, die sich in die langen Winter nördlich der großen Mauer gewagt hat. Clynelish ist also die perfekte Grundlage, um diesen einzigartigen Whisky zu kreieren,“ so George Harper.
Johnnie Walker A Song of Ice und Johnnie Walker A Song of Fire
Die beiden limitierten Abfüllungen von Johnnie Walker sind zwei unterschiedlichen Häusern von Westeros gewidmet: „A Song of Ice“ steht für das Haus Stark, in der Serie und den Büchern mit dem hohen Norden und eisigem Winter verbunden und als Erbauer der Mauer bekannt. Auf der Flasche sehen wir einen weißen Schattenwolf. „A Song of Fire“ repräsentiert das Haus Targaryen – die Flasche zieren ein Drache und feurige Elemente.
Im „A Song of Ice“ findet sich unter anderem Single Malt aus der Brennerei Clynelish – er ist mit 40.2% vol. abgefüllt. Das rauchige Element im „A Song of Fire“ stammt aus der Brennerei Caol Ila auf Islay. Dieser Blend kam mit 40.8% vol. in die Flasche.
Gemeinsam mit dem White Walker bilden sie eine einzigartige Trilogie rund um Game of Thrones-Serie. Ihre unterschliedlichen Charaktäre machen sie so spannend und abwechslungsreich wie die erfolgreiche Fantasy-Saga – und zu einem tollen Gewinn, den Sie sich nicht entgehen lassen sollten.
Und so gewinnen Sie Game of Thrones-Whiskys von Johnnie Walker:
Sagen Sie uns einfach, mit wem Sie die Whiskys genießen wollen und warum.
Die Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Game of Thrones“!
Unter allen Einsendungen mit einer Antwort und dem richtigen Betreff, die uns bis 6. Januar 2020, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner der Preise und geben sie am 7. Januar 2020 bekannt. Die Gewinne werden durch unseren Partner Diageo Deutschland versendet.
Pro Haushalt ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage beantwortet und seine Antwort mit dem Betreff „Game of Thrones“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 6. Januar 2020, 23:59 Uhr. Die Gewinnerin/der Gewinner wird am 7. Januar 2020 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Diageo sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Gewinn wird von Diageo Deutschland versendet, wir übermitteln dafür die Gewinneradresse an das Unternehmen. Diese Daten werden dort wie alle Adressdaten bei uns nach Abschluss des Gewinnspiels sofort und unwiederbringlich gelöscht.
Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Willkommen zur 160. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche, die letzte in diesem Jahr. Wie immer bringen wir in ihr Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Ausgabe 160 finden Sie wieder jede Menge neue Videos für Sie:
Whisky a. d. S. e. Amerikaners – Barrell Whiskey – Barrel Project
Malt Mariners – Benromach 100 Proof
Whisky Evening – Craigellachie 23yo
Whisky & Vinyl – Timorous Beastie 25yo
Pat Hock – Ben Ben Bracken vom Discount Lidl
Whisky Plausch – Grangestone Rum Finish (Discounterwhisky)
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!