Sollten Sie jemals einen Whisky mit dem Namen Westport im Regal sehen – und sollten Sie ein Fan von Glenmorangie sein – dann haben sich die Richtigen gefunden. Westport ist dem (sicheren) Vernehmen nach der Name für einen „teaspooned“ Glenmorangie – also ein Glenmorangie, der mit einem Teelöffel eines anderen Whiskys versetzt ist (unseres Wissens nach sehr lange mit Glen Moray). Warum man das macht? Nun, weil Glenmorangie nur dann Fässer an Unabhängige herausgibt, wenn sie geblendet werden. Und weil Westport der alte Handelsname für Glenmorangie war.

Bei Unabhängigen findet man immer wieder Westport – zuletzt zum Beispiel bei Wilson & Morgan. Serge Valentin von Whiskyfun hat heute drei dieser Westport Abfüllungen verkostet. Hier die passablen, aber nicht überwältigenden Ergebnisse:

  • Images of Tain ‚Mansfield Castle‘ (53.2%, Malts of Scotland, +/-2014): 81 Punkte
  • Westport 2004/2009 (57.8%, Malts of Scotland, Edition Feinschmecker 2013, sherry butt, cask #FS4): 80 Punkte
  • Westport 13 yo 1999/2014 (52.1%, The Whisky Agency, Liquid Library, refill hogshead, 156 bottles): 83 Punkte
Die Brennblasen von Glenmorangie
Die Brennblasen von Glenmorangie