Die Speyside Distillery teilt sich mit mit der Region Speyside ihren Namen, und einen Teil davon mit den Brennereien Glen Spey und Speyburn – was die Sache im Kopf nicht immer einfach macht. Und noch dazu führen sie manche Verzeichnisse auch als Highland-Destillerie, was sie wiederum in eine Gruppe mit Glenfarclas bringt, die zwar auch in der Speyside liegt, sich selbst aber umgekehrt gerne als Highland-Brennerei betrachtet. Was, um dem Ganzen jetzt noch den verwirrenden Finalpunkt hinzuzufügen, völlig richtig ist, aber für jede Speyside-Destillerie gilt, da die Speyside ja ein Teil der Highlands ist.

Aber konzentrieren wir uns aufs Wesentliche – ihre Whiskys. Die hat Serge Valentin heute unter die Lupe genommen. Fünf Stück sind es, eine Destillerieabfüllung und vier Unabhängige. Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Speyside ‚Spey Chairman’s Choice‘ (40%, OB, +/-2017): 78 Punkte
  • Speyside 21 yo 1996/2017 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, cask #12019, 362 bottles): 85 Punkte
  • Speyside-Glenlivet 21 yo 1996/2017 (61.7%, Cadenhead, Sherry Cask, 354 bottles): 88 Punkte
  • Speyside 15 yo 2000/2016 (60.7%, Master of Malt, cask #2381): 82 Punkte
  • Speyside-Glenlivet 24 yo 1991/2016 (50.5%, Cadenhead, Small Batch, 630 bottles): 77 Punkte
Speyside Distillery. Bild: Potstill.org