Mittwoch, 27. Januar 2021, 04:42:22

Whiskypilz: Diageo kann in den USA geklagt werden

Langjährige Leser unserer News-Site haben wahrscheinlich die Geschichte rund um die Probleme und Klagen in Bezug auf den Whiskypilz mitverfolgt (die Berichte dazu finden Sie hier). Es geht um eine Pilzart, die durch den Ethanolausstoß bei der Whiskyproduktion perfekte Bedingungen vorfindet und gerne auf Fassaden wuchert.

Zwei Unternehmen, Chivas und Diageo, sind nach unserem Wissensstand von Anwohnern mit Klagen wegen dieser Pilze konfrontiert, Diageo allerdings hat gegen die Klage Einspruch eingelegt, da sie ihrer Meinung nach unter dem Clean Air Act in den USA nicht verpflichtet sei, die Abluft der Produktion so zu reinigen, dass der Pilz nicht entstehen könne. Zudem hat man sich auf den Standpunkt zurückgezogen, der Pilz sei im entsprechenden Klima ohnehin natürlich vorkommend.

Zumindest die Berufung auf den Clean Air Act wurde, laut einem Bericht auf Whiskycast, der natürlich noch wesentlich ausführlicher ist als diese Zusammenfassung, nun von einem Gericht zurückgewiesen, sodass der Prozess gegen Diageo weiter gehen kann. Es wird interessant sein zu sehen, wie sich die Sache entwickelt, denn solche Prozesse haben zumeist Signalwirkung, egal, wie sie ausgehen…

Ein von Baudoinia compniacensis, dem "Angel's Share-Pilz" befallenes Whiskylagerhaus in Willowyard, Beith, North Ayrshire, Schottland. Bild von Rosser1954 Roger Griffith, CC-Lizenz.
Ein von Baudoinia compniacensis, dem „Angel’s Share-Pilz“ befallenes Whiskylagerhaus in Willowyard, Beith, North Ayrshire, Schottland. Bild von Rosser1954 Roger Griffith, CC-Lizenz.

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