Wenn man in einer Whiskyrunde über Blends spricht, wird man immer einige Leute finden, die die Nase rümpfen. Blend hat – auch aus historischen Gründen – bei uns einen schlechten Ruf, denn was in Opas Spirituosentruhe stand, war oft tatsächlich nur schwer zu trinken.

Aber: Man konnte schon damals hervorragenden Blends begegnen, auch unter den Billigangeboten – und heute, da der Blend aus verschiedensten Gründen (die man mögen kann oder auch nicht) eine kleine Neugeburt erlebt, zumindest was das Image betrifft, lohnt sich auch für eingefleischte Single Malt Fans ein Blick über den imaginären Tellerrand.

Hilfe dabei könnte ein Artikel auf Bloomberg bieten, der unter dem Titel „The Case for Blended Scotch Whisky“ einen Blick auf diese Gattung wirft. Ohne wirklich tief in das Thema einzusteigen, gibt er doch einige gute Vorschläge, welche Blends man einmal probieren sollte, und neben dem offensichtlichen Vorschlag, sich einmal mit der Marke Compass Box auseinander zu setzen, sind da noch einige weitere Anregungen dabei, wie auch eine Handvoll Hintergrundinfos.

Leichte Lektüre, die einen brauchbaren Einstieg ins Thema bietet.