Montag, 01. März 2021, 08:09:12

Bruichladdich: Die Bio-Perspektive

Ist Bio bei Whisky tatsächlich besser? Interessante Gedanken aus Sicht des Whiskyerzeugers

Als einer der Pioniere der Verwendung von biologisch erzeugter Gerste für Whisky hat Bruichladdich, die Islay-Destillerie, die sich im Untertitel des Brennereinamens selbst als fortschrittlich tituliert (progressive hebridian distillers), ein gewichtiges Wörtchen mitzureden in der Debatte, ob biologisch tatsächlich besser ist. Und man widmet dem Thema einen interessanten Beitrag auf der hauseigenen Webseite.

Der Tenor des lesenswerten Artikels: Man hat begonnen, Bio-Gerste zu verwenden, weil man wissen wollte, ob der Geschmack des Whiskys sich dadurch verändert. Die Frage war schnell geklärt: Bio-Gerste brachte tatsächlich eine besondere Cremigkeit in den Geschmack, die man sich so von herkömmlicher Gerste nicht erwarten durfte.

Gerste in Nahmaufnahme. Photo by Cambridge Brewing Co. on Visualhunt / CC BY-ND

Aber ist biologischer Whisky auch tatsächlich besser? Niemand will behaupten, dass er gesünder sei – aber wenn man die weitere, nicht egozentrische Sicht anwendet, dann hat er tatsächlich Vorteile, die ihn „besser“ machen. Die Überlegungen gehen über das reine Erzeugen von Whisky hinaus und sind wirklich lesenswert, weil ja auch Whisky Teil einer Wertschöpfungs- und Ressourcenkette ist und seine Auswirkungen verwoben und mannigfaltig sind. Schauen Sie mal in den Beitrag rein, es zahlt sich aus.

Raymond Stewart von der Kentraw Farm erntet die Gerste auf Richard Macaire’s Foreland Estate. Bild von Bruichladdich

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