In den USA ist gestern mit parteiübergreifendem Konsens der „Spirit Act“ beschlossen worden, der steuerliche Erleichterungen für kleine Brennereien in den USA vorsieht. „Klein“ ist dabei in US-Maßsstäben zu sehen, denn alle Destillerien, die unter 378.000 Liter Reinalkohol pro Jahr produzieren, kommen in den Genuß der Erleichterung. Weitere Bedingung: Mindestens 90% der Produktion muss mit US-Rohstoffen bestritten werden.
Die neuen Bestimmungen sehen eine Steuergutschrift auf die Bundesverbrauchssteuer (Federal Excise Tax, FET) für kleine Brennereien vor, die die erforderlichen Kriterien erfüllen. Die ASCA, die American Craft Spirits Association, begrüßte den Schritt der Behörden. Emily Pennington, CEO der ASCA, sagte:
“Every bottle represents a significant investment in American grain, specialty crops, manufacturing, tourism, and local jobs. The Spirit Act recognises that connection and provides meaningful relief to small distillers during a period of economic uncertainty and rising production costs.”
Auch Lee Wood, Präsident der Colorado Distillers Guild, zeigte sich erfreut, würde doch das neue Gesetz die schwierige Lage anerkennen, in der sich vor allem die kleinen Brennereien in den Vereinigten Staaten von Amerika befänden:
“Independent distillers are being squeezed by higher costs across nearly every part of our business – from grain and glass to barrels and transportation. This legislation helps small producers reinvest in employees, agriculture, and local economies while encouraging stronger partnerships between distillers and American farmers.”
















