Unsere Freunde und Kollegen bei whiskystats.com haben auch in diesem Monat die Auktionspreise von Whisky beobachtet und analysiert, und in ihrem Report stellen sie fest, dass es nun bereits zum dritten Mal in Folge mit dem Index der 500 meistgehandelten Whiskys aufwärts ging, und zwar um 0,5% im Vergleich zum Vormonat.
Das Ganze geschah bei einer sommerbedingten rückläufigen Zahl von Flaschen, die in die Auktionen kamen – an die 25.000 Flaschen waren es diesmal, das sind aber nur 700 weniger als im Juli des Vorjahres.

Interessant dabei ist laut whiskystats, dass Port Ellen nun erstmals das Brand Ranking anführt und damit Macallan als die teuerste Auktionsmarke ablöst. Macallan verlor über die letzten 12 Minate 7,4%, Port Ellen gewann in der selben Zeit 8,5% dazu. Das liegt an Flaschen wie den Macallan 18yo 1982, der 2022 noch an die 3500 Euro in Auktionen erbrachte, nun aber gerade noch bei 1500 Euro liegt. Der Port Ellen 19yo von „The Bottlers“ hingegen entwickelte sich von 1300 Euro im Januar 2026 auf jetzt 2000 Euro.
Weiterer großer Gewinner momentan sind die Abfüllungen aus der Destillerie Brora, die seit dem Vormonat um 9% höher gehandelt werden – im Durchschnitt, versteht sich.
Haben wir nun so etwas wie eine Bodenbildung im Chart für die Preise bei Whiskyauktionen gesehen? Die Anzeichen verdichten sich, der Trend zeigt leicht aufwärts, wenn er auch noch über ein ganzes Jahr betrachtet leicht im Minus ist (-2,52%) – und -23,87% im Vergleich zu vor drei Jahren. Die Zukunft wird es weisen.















