Sonntag, 05. Dezember 2021, 06:41:43

Die Gewerkschaft Unite Scotland zu Diageos Gewinnrückgang

Keine Aktien für die Mitarbeiter, jedoch mehr Dividende für Aktionäre

Am Montag berichteten wir über Diageos Umsätze und Gewinne im ersten Halbjahr. Der Spirituosen- und Getränke-Konzern vermeldete einen Rückgang des Gewinns um fast die Hälfte. In den USA zog das Geschäft zwar leicht an (+2%), in anderen Regionen gingen die Umsätze deutlich zurück (Lateinamerika -15%, Afrika -20%, Europa -12%, Asien -16%).

Heute stellt die Gewerkschaft Unite Scotland ihre Sicht auf diese Zahlen dar. Diageo verzeichnete zwar einen „deutlichen Rückgang“ des Betriebsgewinns, erzielte jedoch immer noch einen Gewinn von 2,1 Mrd. GBP. Die Gewerkschaft stellte außerdem fest, dass Diageo plant, den Aktionären eine Dividende von 69,88 Pence zu zahlen. Dies entspräche einer Steigerung von 2% gegenüber dem Vorjahr.


Unite Scotland bemängelt außerdem, dass Diageo auch entschieden hat, in diesem Jahr wegen der Ergebnisse der Gruppe für das Geschäftsjahr 2020 ihren Mitarbeitern Aktien vorzuenthalten. Im Rahmen des Free Shares-Programms von Diageo werden Mitarbeitern mit Sitz in Großbritannien jährlich Aktien angeboten. Die Anzahl der zugeteilten Aktien basiert auf einem Prozentsatz des Arbeitnehmergehalts zum 30. Juni. Dieser Prozentsatz hängt von den Gewinnen von Diageo ab, die im Gesamtjahresergebnis der Gruppe bekannt gegeben werden. Und in diesem Jahr sollen die Mitarbeiter hier leer ausgehen.

Unite Scotland wies weiterhin darauf hin, dass die schottischen Produzenten Edrington und Chivas Regal ihren Mitarbeitern zusätzlichen Jahresurlaub oder finanzielle Zahlungen gewährt haben, als Belohnung für ihren Einsatz und ihre Arbeit während der Pandemie.

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