Ihre Islay-Brennerei Ardnahoe steht kurz vor der offiziellen Eröffnung (schon im laufenden Monat könnten die beiden noch ausstehenden offiziellen Genehmigungen erteilt worden sein) – und auch sonst läuft es momentan sehr gut für Hunter Laing.

In einem Artikel in Herald Scotland zeigt sich Besitzer Stewart Laing erfreut über die Geschäftszahlen. Gerade in China sei ein deutliches Wachstum im Vergleich zur Vorjahresperiode (jeweils mit 1. Mai des Jahres) zu sehen. In Europa gäbe es trotz der Unsicherheiten rund um den Brexit „business as usual“ – die europäischen Kunden hätten bislang keine Hamsterkäufe getätigt und man sei mit der Situation zufrieden. Zudem, so Stewart Laing, wäre Europa ja nicht die Welt, wenn es um Whisky geht, auch China, die USA und Taiwan hätten hohes Potential.

Den Lagerwert bezifferte Stewart Laing mit 7.1 Millionen Pfund, 500.000 Pfund mehr als im Vorjahr.

Zur Destillerie Ardnahoe auf Islay meinte David Armour, der Finanzdirektor des Unternehmens, dass man die Kapazität der Brennerei seit den ursprünglichen Plänen verdoppelt hätte, und dass deshalb die Kosten von 8 Millionen Pfund nicht eingehalten werden konnten. Insgesamt befinde man sich aber im Plan.

Stewart Laing meinte, dass es sicher fünf bis sieben Jahre dauern würde, bis der erste Whisky aus Ardnahoe bereit wäre – und man wollte typisch torfigen Islay-Whisky produzieren. 

Ardnahoe aus der Luft. © Ardnahoe Distillery

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