In diesem Artikel geht es ausnahmsweise mal mehr um Geld als um Whisk(e)y – aber wir finden die Infos, die man bei der NZZ unter dem Titel „Amerikanischer Whiskey hält Anleger im Rausch“ finden kann, berichtens- und überdenkenswert.

Aber der Reihe nach: Die NZZ berichtet über den andauernden Höhenflug der Aktien von weltweit operierenden Getränkekonzernen. Konkret geht es um Brown-Forman (Jack Daniel’s), ein Konzern, der durch seine Stärke im amerikanischen Markt und bei amerikanischem Whiskey die Konkurrenz wie Pernod Ricard oder Diageo am Aktienmarkt locker outperformt. Hier ein Ausschnitt aus dem Artikel:

An der Wall Street begeistern sich die Anleger für die Brown-Forman Geschichte. Man finde heutzutage kaum mehr ein Konsumgüterunternehmen, das einerseits dank starken Marken hohe Margen und Wachstum vorzeigen kann und anderseits kaum Konkurrenz hat. Brown-Forman sei so ein Unternehmen. Und die Aktien spiegeln diese Begeisterung, zumal sie mit einem Kursgewinnverhältnis von über 30 weit über dem Branchendurchschnitt handeln.

Aber, so die NZZ weiter, es ist nicht alles eitel Wonne, denn „Trends dauern nicht ewig“. Als Beispiel dafür nennt man den Vodka-Boom der Neunziger, der damals ebenso fulminant boomte und danach all seinen Glanz verlor. Selbiges könne auch beim Whisky passieren, meint die NZZ. Könne, müsse aber nicht.

Insgesamt ein schöner Blick auf den Whiskymarkt aus einem anderen Blickwinkel. Und so etwas ist für alle, die ihren Horizont erweitern wollen, immer lesenswert.

Bild von Graeme Maclean