Wie die gewöhnlich bestens informierte Financial Times berichtet (eventuell hinter Paywall), hat sich Pernod Ricard aus den Verhandlungen rund um einen Kauf/Merger von Brown-Forman zurückgezogen. Gemeinsam hätte man als „Merger of Equals“ einen Jahresumsatz von 16 Milliarden Euro erzielt, nun ist das wegen „unüberbrückbarer Differenzen über die Konditionen gescheitert“.
Auch Brown-Forman hat das Ende der Gespräche bekanntgegeben – und damit könnten die Gespräche zwischen dem Unternehmen hinter Jack Daniels mit Sazerac (wir berichteten hier darüber) Auftrieb bekommen. Von Sazerac gibt es ein Cash-Angebot, Pernod Ricard wollte einen Aktientausch durchführen. Es könnten aber auch andere Bieter in den Ring steigen, da die momentane Situation am Markt ein Zusammengehen von Unternehmen, um dadurch Synergien zu nutzen und Kosten zu senken, angebracht erscheinen lässt.
Der Druck am Markt ist momentan nämlich auch und gerade für die Großen enorm: Brown Forman hat bei den Aktienkirsen im Jahresverlauf 18% eingebüßt, Pernod Ricard sogar 31 Prozent.
















