Serge verkostete: Blendende und nicht so blendende Blends

Wir entschuldigen uns für die Headline – und nachdem wir das einmal aus der Welt geschaffen haben: Serge Valentin greift heute wieder in die Kiste mit den Samples von Blends und kostet sich durch. Für Whiskyneulinge kurz eine Begriffsabklärung:

  • Single Malt: Malt Whisky (Gerste) aus einer Destillerie
  • Blended Malt: Malt Whiskys aus mehreren Destillerien
  • Blend: Malt Whisky(s) mit Grain Whisky (meistens Mais)

Den Ruf, nicht mit der Qualität von Single Malts mitzukönnen, haben Blends in dieser Pauschalität zu Unrecht: Erstens gibt es auch grottenschlechte Single Malts, und zweitens zählt ein kunstfertig komponierter Blend zum Schönsten, was die Whiskygattung bieten kann. 

Das sieht auch Serge so, und in seiner Verkostung finden sich auch ein, zwei wirklich außergewöhnliche Tropfen:

  • Spirit of Freedom ‘45’ (45%, OB, blend, +/-2015): 83 Punkte
  • McPink (43.5%, House of McCallum, blend, 2018): 81 Punkte
  • Spica 29 yo 1989/2019 (45.5%, North Star Spirits, blend, 1000 bottles): 85 Punkte
  • Whisky Trail Vol.4 38 yo 1980/2019 (46.7%, Elixir Distillers, Jazz Series, blend, sherry butt, cask #0035, 445 bottles): 89 Punkte
  • Excalibur 45 yo 1972/2017 (42.2%, Meadowside, blend, 1200 bottles): 91 Punkte
  • Sandy Macnab 5 yo (43%, OB, blend, +/-1970): 77 Punkte

War wohl nix – Brew Dog kübelt Design für neuen Whisky

Aufstehen, Krone richten, weitergehen – unter diesem Motto könnte man die Aktionen von Brew Dog rund um seinen geplanten ersten Whisky namens Young Blood zusammenfassen. Man erinnere sich: Am Wochenende hat James Watt, Mitbegründer des Unternehmens, der Öffentlichkeit via Twitter das geplante Design des neuen Whiskys vorgestellt (siehe unseren Bericht dazu hier). Der sollte, nach drei Kooperationen, die erste eigene Whiskymarke des Brauers werden – und wie es der Firmenphilosophie entspricht, wollte man mit einigen Konventionen brechen:

Aber nicht immer geht so ein Bruch auch gut. Die Reaktionen waren im freundlichen Fall zurückhaltend, in der Regel aber kritisch bis zynisch. „Bartöl“, „Seifenspender“ – so lautete das Urteil mancher Twitterianer. 

Es dauerte keinen Tag, bis James Watt wieder online war und sich für das offene Feedback bedankte. Er kündigte an, dass das Design verworfen würde und man nochmals bei Null anfangen wolle, schreibt The Scottisch Sun. Zudem wurde der ursprüngliche Tweet gelöscht.

Aus Fehlern zu lernen ist die schlechteste Eigenschaft nicht, denken wir…

Pernod Ricard kauft texanische Firestone & Robertson Distilling Co.

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Das Engagement des französischen Luxuskonzerns Pernot Ricard (Besitzer von Marken wie Chivas Regal, The Glenlivet und Jameson) in den USA verstärkt sich zunehmend. Nun hat man sich nochmals aus dem Fundus der amerikanischen Destillerien bedient, nachdem man zuvor bereits 2016 Smooth Ambler und vor kurzem zum Beispiel auch Rabbit Hole gekauft hat.

Durch den Ableger Pernod Ricard USA hat man die texanische Firestone & Robertson Distilling Co. erworben. Die Brennerei ist durch ihre Marke „TX“ in den USA bekannt. Man stellt straight Bourbon und auch Blended Whiskey her. Aber nicht nur die Marke wurde gekauft, zum Deal gehört auch die Whiskey Ranch Destillerie im Umfeld von Fort Worth, die als Besucher- und Veranstaltungszentrum fungiert.

Bei Firestone & Robertson Distilling Co. zeigt man sich über den Deal höchst erfreut, und man hofft darauf, dass man damit das Wachstum beschleunigen könne, ohne die eigenen Wurzeln zu vernachlässigen. Pernod Ricard sieht den Kauf als Teil seines dreijährigen  ‘Transform & Accelerate‘-Strategieplans und betont, dass man die Brand Ambassadors, die viel zum Erfolg der Marke beigetragen haben, weiter unterstützen werde und auch die Brennerei in Fort Worth weiter für die Öffentlichkeit geöffnet halten will. Ein Kaufpreis wurde nicht bekanntgegeben.

 

PR: Neu – Black Corbie Bunnahabhain 2013 Amarone Finish

Die Rolf Kaspar GmbH ist für ihre Black Corbie Abfüllungsreihe schon seit Jahren bekannt. Nun hat man uns mit einer kleinen Pressenotiz über das Erscheinen eines neuen Bottlings in der Serie informiert. Der getorfte Bunnahabhain 2013 wurde zur Abrundung in Amarone Cask Radoux gefinisht. Nachfolgend alle näheren Informationen:


Neu: Black Corbie Bunnahabhain 2013 Amarone Finísh

Jung und kräftig rauchig im Staoisha-Stil – so präsentiert sich unser neuer Black Corbie Single Malt Scotch Whisky. Zur Vollendung durfte er dann noch acht Monate im Amarone Cask Radoux seine Nachreifung erhalten.

Hier die detaillierten Daten zur Abfülllung:

Black Corbie Single Malt Scotch Whisky

Bunnahabhain – Staoisha peated
Islay/Schottland, 5 Jahre alt

Cask #10507
Distilled 16.10.2013
Bottled 25.04.2019
Only 311 bottles
Distilled, matured and bottled in Scotland
59,7%vol., Ex-Bourbon Cask
finished in Amarone Cask Radoux

Der neue Black Corbie Bunnahabhain 2013 Amarone Finish ist ab sofort im Onlineshop von Rolf Kaspar  und bei ausgesuchten Händlern in Deutschland erhältlich.

Serge verkostet: St. Magdalene und Bladnoch- eine alte und eine neue Abfüllung von G&M

Wenn Sie zehn alte Whiskyhasen fragen, welches wohl der beste aller Lowland-Malts sei, dann werden Sie mit Sicherheit nicht selten den Namen St. Magdalene oder Linlithgow hören. Die Whiskys dieser Lost Distillery aus den Lowlands, irgendwo zwischen Edinburgh und Glasgow, haben sehr viele Fans. Leider sind die Bottlings schon sehr teuer geworden, sodass man – sollte man die Destillerie noch nicht kennen – eher bei einem Sample oder bei einem Dram auf einer Messe zuschlagen wird.

Eine Abfüllung aus St. Magdalene hat Serge Valentin heute verkostet, und zuwar die neue aus der Private Collection von Gordon & MacPhail. Dazu, weil selbst bei Serge kein anderer St. Magdalene im Regal mehr steht, gibt es ein altes Bottling von Bladnoch vom selben Abfüller, jedoch aus der Connoisseurs Choice-Serie). Letzteres kann bei Serge nur mittelmäßig punkten – im Gegensatz zum St. Magdalene.

Hier die Wertungen aus der Verkostung:

  • Bladnoch 12 yo 1988/2000 (40%, Gordon & MacPhail, Connoisseurs Choice): 80 unkte
  • St. Magdalene 36 yo 1982/2019 (53%, Gordon & MacPhail, Private Collection, refill American hogshead, cask #2092, 161 bottles): 90 Punkte

Hier ein Bild von dem, was von St. Magdalene noch übrig ist – am Titel haben wir uns für Bladnoch entschieden.

Die alten Gebäude von St. Magdalene – Foto von Tom Sargent, CC-Lizenz

PR: Neu – GlenAllachie Port Pipe 2008 in der Local Dealer Selection

In der Local Dealer Selection gibt es immer wieder spezielle Einzelfassabfüllungen, die die Händler gemeinsam aussuchen und ausschließlich in den eigenen Geschäften und deren Onlineshops verkaufen.

Eine neue Abfüllung ist uns heute angekündigt worden, der GlenAllachie Port Pipe 2008. 767 Flaschen, mit 54.5% alc./vol. sind abgefüllt worden – natürlich ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration. Hier alle Infos dazu aus der Presseaussendung – und die Bezugsquellen:


Neu – GlenAllachie Port Pipe 2008 Local Dealer Abfüllung

Die Local Dealer Selection ist um einen neue Abfüllung bereichert worden: In Kürze sollte es bei den zur Local Dealer Selection zusammengeschlossenen Händlern einen neuen, zehn Jahre alten GlenAllachie geben. Er stammt aus dem Port Pipe mit der Fassnummer 575 und wurde im Mai diesen Jahres abgefüllt. Insgesamt wurden 767 Flaschen in Fassstärke mit 54,5% vol. abgefüllt.

Dieser GlenAllachie präsentiert sich mit einem bronzenen Kupferton und riecht nach Honig, Apfel, Orangenschale mit einem Hauch von Eukalyptus. Am Gaumen ist der Honig wieder präsent, dazu Zwetschgensirup, Orangenzeste, dunkle Schokolade und etwas Zimt.

Alle Abfüllungen dieser Serie sind von den Local Dealern persönlich vor Ort ausgesucht worden und wurden ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration in Fassstärke abgefüllt. Wie auch im Vorjahr wird es diese Abfüllungen nur bei ausgewählten Händlern zu kaufen geben:

Baugenehmigung für neue Destillerie in Killarney/Irland erteilt, Einspruch wurde eingelegt

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Nicht immer ermöglicht eine erteilte Baugenehmigung auch den tatsächlichen Baubeginn für eine Brennerei – oder zumindest nicht zeitnah. Das muss gerade ein Unternehmen in Irland erleben, das ins Whiskeygeschäft einsteigen will.

Wie der Irish Examiner heute berichtet, haben die Behörden die Baugenehmigung für eine neue Destillerie und Brauerei nahe Killarney in Irland erteilt. Das Projekt der Killarney Brewing Company sieht vor, ein ehemaliges Bürogebäude bei Killalee am Ring of Kerry, komplett um- und auszubauen und dort eine Mikrodestillerie sowie eine Brauerei zu errichten.

Man will vor Ort auch Lagerhäuser bauen, zusätzlich ein Besucherzentrum, ein Cafe sowie ein Restaurant, eine Ausstellungsmöglichkeit und einen Parkplatz für Autos und Busse. Bis zu 90 Personen sollen dort Beschäftigung finden – und man plant, bis zu 900 Personen täglich dort begrüßen zu können (die Angabe bezieht sich aber auf die noch etwas fernere Zukunft: das Jahr 2036). Man will 24 Millionen Euro dort investieren – und neben Bier und Gin auch Whiskey produzieren. Über die Kapazität der Destillerie wurden keine Angaben gemacht.

Nun aber zum Haken an der ganzen Sache Die Baugenehmigung wurde zwar erteilt (mit einigen Auflagen: So muss das Restaurant zum Beispiel um Mitternacht geschlossen werden), aber ganz durch ist die ganze Sache noch nicht, denn ein Mitbewerber, die Torc Brewing of Church Close aus Muckross hat Einspruch gegen die Baugenehmigung eingelegt. Begründung: die Pläne würden der Brangefahr durch brennbare Flüssigkeiten wie Whiskey nicht Rechnung tragen.

Wie es in der Sache weitergeht? Wir werden sie natürlich weiter verfolgen und gegebenenfalls wieder darüber berichten.

Killarney in Irland

Hier sind die Gewinner der 10 Fassanteile von Ardnamurchan und der Raasay Distillery!

Gemeinsam mit dem Craft Whisky Club und seiner Caskshare-Plattform aus Schottland haben wir unter unseren Lesern 10 Fassanteile von Fässern aus den Brennereien Ardnamurchan und Isle of Raasay Distillery verlost. Dort lagern jetzt insgesamt 10 Fässer, deren Inhalt nach der Reifung abgefüllt und als Bottling den Anteilhabern übergeben wird. So besitzen Sie dann Ihre ganz spezielle Einzelfassabfüllung, die niemals in den Handel kommt.

Jetzt sind die zehn Anteile vergeben – und selbst wenn Sie diesmal nicht gewonnen haben, können Sie jetzt bei Caskshare vergünstigt zuschlagen – bis Ende Oktober gibt es auf der Plattform einen Rabatt von € 20,- pro Flasche aus der ersten Hälfte jedes Fasses.

Bevor wir aber die Sieger verkünden, nochmals einige Infos zur Plattform:

Was ist Caskshare?

Caskshare ist Crowdfunding für Whiskyfässer. Unsere einzigartige Plattform ermöglicht es Whisky-Liebhabern, Anteile an Fässern zu reservieren, sodass Sie auf viele Vorteile des Fassbesitzes zugreifen können, ohne einen großen finanziellen Aufwand zu benötigen. Kombinieren Sie Ihre Anteile in verschiedenen Fässern und entdecken Sie eine völlig neue Art, sich mit Ihren Lieblingsbrennereien zu verbinden.

So funktioniert Caskshare:

Reservieren: Sie reservieren Anteile an Fässern. Um dies zu vereinfachen, sind die Anteile in Flaschen und Sie können eine oder mehrere Flaschen in Fässern reservieren. Sie können aus verschiedenen Fässern mischen und anpassen. Experimentieren Sie mit verschiedenen Hölzern, verschiedenen Reifedaten, verschiedenen Brennereien. Bauen Sie Ihr eigenes Whisky-Portfolio! Der von Ihnen bezahlte Mindestpreis deckt alles außer Versandkosten ab (einschließlich Mehrwertsteuer und Zoll, sofern sich dies nicht wesentlich ändert). Der Versand erfolgt nach Abfüllung Ihres Whiskys.

Reifen: Ihr Whisky reift in den Brennereien. Alle Ihre Freigaben werden über die Caskshare-Online-Plattform verwaltet. Hier haben Sie Zugriff auf alle wichtigen Informationen und können den Fortschritt Ihrer Aktie auf dem Weg zur Reife verfolgen.

Genießen: Sobald Ihr Whisky die Reifung erreicht hat, wird er von der Brennerei in Flaschen abgefüllt. Wir kümmern uns um Versand und Etikettierung und Ihr Whisky wird zu Ihnen geliefert!

Und das sind die 10 Gewinner der Fassanteile:

Malerisch an der Westküste Schottlands gelegen: Ardnamurchan

Fass 706P – Ardnamurchan

Typ: Ex-Bourbon
Spirit: getorft
Fülldatum: August 2015
Lagerung: Bei Ardnamurchan
Abfülldatum: Kurz nach dem Erscheinen des ersten Ardnamurchan Single Malts – ca. 2021
Abfüllung in Fassstärke

Gewonnen hat: Seija Mielke aus 10243 Berlin

Fass 707P – Ardnamurchan

Typ: Ex-Bourbon
Spirit: getorft
Fülldatum: August 2015
Lagerung: Bei Ardnamurchan
Abfülldatum: 2 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Ardnamurchan Single Malts  – ca. 2023
Abfüllung in Fassstärke

Gewonnen hat: Peter Strobel aus 72072 Tübingen

Fass 708P – Ardnamurchan

Typ: Ex-Bourbon
Spirit: getorft
Fülldatum: August 2015
Lagerung: Bei Ardnamurchan
Abfülldatum: 4 Jahre nach dem Erscheinen des ersten Ardnamurchan Single Malts  – ca. 2025
Abfüllung in Fassstärke

Gewonnen hat: Markus Lison aus 35452 Heuchelheim

Isle of Raasay Distillery

Fass 18/487 – Isle of Raasay Distillery

Typ: ex-Bourbon Four Roses
Spirit: getorft
Fülldatum: Oktober 2018
Lagerung: Bei der Isle of Raasay Distillery
Abfülldatum: November 2031
Abfüllung in Fassstärke

Gewonnen hat: Gisbert Klein aus 90429 Nürnberg

Fass 19/232 – Isle of Raasay Distillery

Typ: Gelbeichenfass (Quercus muehlenbergii)
Spirit: ungetorft
Fülldatum: März 2019
Lagerung: Bei der Isle of Raasay Distillery
Abfülldatum: April 2024
Abfüllung in Fassstärke

Gewonnen hat: Jürgen Reif aus 71672 Marbach

Fass 19/415 – Isle of Raasay Distillery

Typ: ex-Bordeaux Chateau Margaux
Spirit: ungetorft
Fülldatum: April 2019
Lagerung: Bei der Isle of Raasay Distillery
Abfülldatum: Mai 2027
Abfüllung in Fassstärke

Gewonnen hat: Christian Drittler aus 27243 Groß Ippener

Fass 19/233 – Isle of Raasay Distillery

Typ: Gelbeichenfass (Quercus muehlenbergii)
Spirit: ungetorft
Fülldatum: März 2019
Lagerung: Bei der Isle of Raasay Distillery
Abfülldatum: April 2024
Abfüllung: 46% Alk. vol.

Gewonnen hat: Thorsten Hendricks aus 33335 Gütersloh

Fass 18/433 – Isle of Raasay Distillery

Typ: ex-Bourbon Four Roses
Spirit: getorft
Fülldatum: Oktober 2018
Lagerung: Bei der Isle of Raasay Distillery
Abfülldatum: November 2031
Abfüllung: 46% Alk. vol.

Gewonnen hat: Markus Lehnen aus 67105 Schifferstadt

Fass 19/235 – Isle of Raasay Distillery

Typ: ex-Ex american Rye
Spirit: getorft
Fülldatum: März 2019
Lagerung: Bei der Isle of Raasay Distillery
Abfülldatum: April 2029
Abfüllung in Fassstärke

Gewonnen hat: Carina Blake aus A-2103 Langenzersdorf

Fass 19/118 – Isle of Raasay Distillery

Typ: speziell angefertigtes ex-Speysidefass mit 30 Liter
Spirit: ungetorft
Fülldatum: Februar 2019
Lagerung: Bei der Isle of Raasay Distillery
Abfülldatum: März 2022 (rasche Reifung durch kleines Fass)
Abfüllung in Fassstärke

Gewonnen hat: Klaus Wegscheid aus 56626 Andernach

Wir gratulieren allen zehn Gewinnern ganz herzlich. Wir übergeben nun die Namen und Adressen der Gewinner an unseren Partner, den Craft Whisky Club, der Ihnen das Zertifikat Ihres Anteils übermitteln wird.

Freuen Sie sich schon auf das nächste Gewinnspiel rund um Whisky bei uns: nächste Woche geht es wieder los!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Sieht so der neue BrewDog Whisky aus? Twitter meint: bitte nicht.

Nachdem man bereits vor einiger Zeit seitens BrewDog mit drei Kooperationen das Interesse am Whiskymarkt konkretisierte (wir haben hier darüber berichtet), postete James Watt, Mitbegründer des (mittlerweile) Braugiganten BrewDog, Sonntag in der frühen Nacht unserer Zeit ein Bild, das eine mögliche Flaschenform und ein mögliches Design für einen neuen und direkt bei Brew Dog konzipierten Whisky zeigte:

Quelle: Twitter

Zu lesen ist der Name des Whiskys, „Young Blood„, er wird als „Punk Whisky“ bezeichnet und mit den Zusätzen: „No Age Statement, No Bagpipes, No BS“ (ohne Altersangabe, ohne Dudelsack, ohne Bullshit) ausgezeichnet.

Dazu fragte er im Text nach der Meinung der Leute:

Messing about with some potential packaging for our upcoming (and delicious) whisky. Here it is in context. What do you guys think?

Die Reaktion der Leser auf die Flasche, die sich zwischen dem Blend Chivas Regal, dem Blended Malt Monkey Shoulder und dem Single Malt Caol Ila präsentierte, war – um es einmal freundlich auszudrücken – eher zurückhaltend. Von „Flasche für Seifenlotion“ bis „billiges Bartöl“ reichten die Kritiken, und manch einer meinte, das Ganze wäre zu bemüht und dabei zu verkrampft.

Auch sachliche Kritik am Mangel bei der Information über Alter und den Typus der Fassreifung war zu hören, vereinzelt hörte man, so der Bericht in The Scotsman, allerdings auch positive Reaktionen.

Was würden Sie BrewDog zur Flasche, zum Namen und zur Positionierung sagen? Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare… 

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (139)

In dieser ersten Augustwoche können wir Ihnen bereits die 139. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen, in denen wir Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ bringen, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.

Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.

In Folge Nummer 139 haben wir diese fünf Videos für Sie vorbereitet:

Pat Hock – North British 1985/2018 Cadenhead

Whisky Evening – Welches Glas zu welchem Whisky?

Malt Mariners – Jameson Cooper’s Croze

Whisky a. d. S. eines Amerikaners – Eigashima Japanese Single Malt

World Wide Whisky – Glenmorangie Milsean

Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.

Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Photo credit: Wiertz Sébastien on Visual Hunt / CC BY

Video: Mum’s Girls – North Coast 500

Die North Coast 500 ist für Schottland so etwas wie die Route 66 für die USA: Eine landschaftlich überwältigende Strecke, wo der Weg bereits das Ziel sein kann.

Diese 830 km sind schon mit dem Auto eine nicht zu vernachlässigende Größe – mit dem Fahrrad sind sie aber noch imposanter – zumal sie ja nicht durch Flachland führen. Helen und Claire Budge sind diese gesamte Strecke mit dem Rad gefahren – um Spenden für den Kampf gegen Gehirnturmore zu sammeln – und in Andenken an ihren Bruder Matthew und ihre Mutter Lesley.

Die schönsten Bilder ihrer Charityreise hat Chas Whatmore in diesem knapp vier Minuten langen Video eindrucksvoll zusammengefasst und unter der Creative Commons Lizenz auf Vimeo zur Verfügung gestellt.

Wir wünschen Ihnen mit diesem Video einen schönen Sonntag – und melden uns später wieder wie üblich mit den Whiskyvideos der Woche…

Fremde Federn (56): Verkostungsnotizen deutschsprachiger Blogger

Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.

Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.

Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe Nummer 56 ihre Links gesendet haben:

Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!

Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.

PR: Pearse Lyons Distillery bei den Irish Whiskey Masters 2019 mehrfach ausgezeichnet

Jede Menge Preise konnte die in einer ehemaligen Dubliner Kirche ansässige Pearse Lyons Distillery bei den diesjährigen Irish Whiskey Masters des Magazins The Spirits Business einheimsen: Neben zwei Master-Titeln gab es auch drei Goldmedaillen und eine Silbermedaille. Natürlich freut man sich bei der Brennerei über den Preisregen und hat uns dazu die nachfolgende englischsprachige Pressemitteilung geschickt.

Wenn Sie übrigens die Brennerei virtuell besuchen wollen, dann nehmen wir Sie gerne in unserem Artikel hier auf einen Rundgang mit – vielleicht macht das Ihnen Appetit auf einen realen Besuch bei der nächsten Dublinreise…


Pearse Lyons Distillery wins big at the Irish Whiskey Masters 2019

Pearse Lyons Distillery take home six coveted awards

Pearse Lyons Distillery are delighted to announce they have taken home six medals in the Irish Whiskey Masters 2019. The awards run by the Spirits Business have become the last word in awarding excellence in the drinks industry.

This year there were entries from 18 different Irish Whiskey producers. Judged by category, the entries were blindtasted by a panel of international industry experts. Pearse Lyons Distillery came out with a fantastic spread of medals across the categories. All six whiskeys entered were awarded medals, two of which were awarded the top accolade of Master title. In all, Pearse Whiskey and the Ha’penny Whiskey range received two Masters, three Gold and one Silver Medal.

Global Spirits Brand Ambassador Conor Ryan says, “Dr. Pearse Lyons was a pioneer of the new wave of Irish Whiskey Distillers. He began distilling Irish Whiskey in 2012, resulting in us having our own quality stocks of aged whiskey. For our core range to have performed so well using these whiskeys is fantastic. We look forward to bringing exiting new editions we have been working on to the market soon.”

Commenting on the result, President and CEO Dr. Mark Lyons says

“We are delighted to have received these awards. It is a great honor to my father’s legacy that the whiskeys from Pearse Lyons Distillery have performed so well alongside our peers in the Irish Whiskey industry.”

It’s an exciting time for the distillery, having also recently been awarded Best Dublin Tourism Experience Under 100,000 Visitors at the Irish Tourism Industry Awards 2019. In operation since 2017, Pearse Lyons Distillery has quickly become a can’t-miss experience for both tourists and locals.

In addition to the whiskeys, the distillery has been busy producing an array of gins for the Ha’penny Spirits brand and the award winning Míl – both of which have been extremely well received.

The Awards and Whiskeys are detailed below:

Master – Blended

Ha’penny Original Whiskey – 40% ABV

Our Ha’penny Original Whiskey is a very interesting and complex blend of Malt and Grain Irish Whiskeys. The Malt is a mixture of Sherry bodega and Bourbon cask matured malt. The grain is a rare make up of a mixture of both corn and Irish wheat grain Whiskeys, both matured in first fill Bourbon casks.

Master – Blended Premium

Ha’penny Four Cask – 43% ABV

Ha’penny Four Cask Irish Whiskey was created using four different cask types and two styles of whiskey. The Whiskey is a combination Port Pipe Malt, Bourbon Barrel Malt, Sherry Butt Grain & Double Charred Barrel Grain.

Gold – Blended Premium

Pearse 5 Year Original – 43% ABV

Pearse Original is a malt and grain whiskey blend, aged in former Bourbon barrels and Kentucky Bourbon Barrel aged Stout Barrels for 5 to 7 years.

Gold – Blended Super Premium

Pearse Coopers Select – 42% ABV

This Irish Whiskey is a malt and grain blend that the whiskey was first aged in Bourbon casks for four years. The Malt and Grain Whiskey was then vatted together and re-casked into first fill Sherry barrels. This vatted blend was then aged for over four years.

Gold – Single Malt Premium

Pearse 12 Years Founders Choice – 43% ABV

Pearse Founders Choice is a 12 year old Single Malt aged in former Bourbon barrels. Then in 2014 the Whiskey was re casked into freshly emptied Town Branch Bourbon barrels.

Silver – Blended Premium

Pearse 7 Years Distillers Choice – 43% ABV

Pearse Distillers Choice is a malt forward, malt and grain Whiskey blend aged in a combination of former Bourbon, Kentucky Bourbon Barrel Ales Casks and Sherry barrels for 7-9 years.

Neu in UK: Glen Moray Rhum Agricole Cask Finish Project

Im Vorjahr war es ein Whisky, der in Cider-Fässern gefinisht wurde, nun setzt die Speyside-Brennerei Glen Moray ihre Cask Finish Projects mit der zweiten Veröffentlichung fort: Der Glen Moray Rhum Agricole Cask Finish Project ist mit einem Finish in Rum Agrigcole aus Mauritius versehen und wurde mit 46.3% Alkoholstärke ohne Kühlfiltrierung und ohne Fabstoffe abgefüllt.

Master Distiller Graham Coull lagerte einen „nicht zu ausgereiften“ Whisky aus seiner Brennerei für etwa 2 Jahre in den Rumfässern, die zuvor zwischen 10 und 18 Jahren mit St. James AOC Agricole Rum gefüllt waren. Das ergab eine Geschmacksrichtung mit Noten von Marzipan, Aprikosenkonfitüre, Birnendrops, Ananas, Toffeesirup und würzigem Lebkuchen.

Die 3600 Flaschen sind nur für Großbritannien vorgesehen, zunächst einmal gibt es sie exklusiv bei The Whisky Exchange (dort könnte man sie auch von Deutschland aus bestellen), danach, im September, kommen sie generell in den UK-Fachhandel. Preis: £54.99.