Wenn es um das Sammeln von Whisky geht, denkt man meistens vornehmlich an Scotch in allen Varianten, und vielleicht auch noch an Japan. Jedoch hat sich am Primärmarkt ja in letzter Zeit einiges geändert: amerikanischer Whiskey erobert immer mehr Marktanteile und wird auch immer forcierter produziert.
Whiskystats.net hat sich nun in einem eigenen Artikel der Entwicklung von Bourbon und Rye angenommen – und dabei einige interessante Beobachtungen gemacht. Diese wurde wiederum nicht nur im Text, sondern auch in übersichtlich gestalteten Grafiken und Diagrammen dargelegt.
Kurz zusammenfassend: Der Bourbonmarkt im Generellen boomt auch in Auktionen, viel stärker als der von Rye, der mit dem Wachstum von Bourbon nicht mithalten kann (nur knapp Mehr als ein Zehntel sind Ryes, die in den Auktionen auftauchen). Diese Aussage betrifft die Anzahl der gehandelten Flaschen. Im Wert ist die Entwicklung ähnlich, auch wenn sie in letzter Zeit etwas flacher verläuft als bei der Anzahl.
Die meistgehandelte Marke am Sekundärmarkt ist Jack Daniel’s, gefolgt von Four Roses und Wild Turkey. Pappy van Winkle folgt erst auf Platz vier. Pappy van Winkle ist allerdings die wertvollste der Marken.
Whiskystats vereint Anzahl und Wert dann in den sogenannten Bourbon-Index, der in der gleichen Weise berechnet wird wie der Scotch-Index. Und hier zeigt sich dann Erstaunliches: Der Höhepunkt des Bourbon-Index liegt schon mehr als zwei Jahre zurück, in der ersten Jahreshälfte 2016. Seitdem ist er von 140 Punkten auf unter 110 Punkte zurückgegangen.
Interessanter Lesestoff, den unser Leser Jedi da für Sie entdeckt hat.
Die Master Blenderin für Brown-Forman’s Single Malt Destillerien in Schottland, Rachel Barrie, ist als erste Frau aus dem Bereich Scotch Whisky in die Whisky Hall of Fame aufgenommen worden. Barrie, aus Aberdeenshire stammend, wurde am Freitag offiziell in die illustre Runde der früheren Preisträger aufgenommen.
Mit ihrer Arbeit für BenRiach, Glendronach und Glenglassaugh und ihrer schon über 26jährigen Arbeit für die Whiskyindustrie war sie eine logische Wahl für die prestigeträchtige Ehrung, die vom us-amerikanischen Whisky Magazine vergeben wird.
Hintergründe dazu entnehmen Sie der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung. Wir bei Whiskyexperts gratulieren Rachel Barrie zur wohlverdienten Auszeichnung!
RACHEL BARRIE INDUCTED INTO THE WHISKY HALL OF FAME
An Aberdeenshire woman who is one of only a handful of women in the ‘top job’ in the whisky industry has been inducted into Whisky Magazine’s Hall of Fame and is the first woman in Scotch whisky to do so.
As a Master Blender for Brown Forman’s Single Malt Scotch Whisky Distilleries, Rachel Barrie creates some of the world’s finest single malts for The GlenDronach, BenRiach and Glenglassaugh. Her expertise and service to the whisky industry for over 26 years was recognised by Whisky Magazine when she was inducted into their Hall of Fame during a lunchtime ceremony yesterday (Friday 7th December).
The Hall of Fame is the highest accolade The Whisky Magazine can bestow and is their permanent tribute honouring individuals who have made a lasting contribution to the whisky world.
Rachel’s love of whisky began in her childhood, growing up in rural Aberdeenshire, a county in Scotland which has one of the highest concentration of distilleries in the world. Rachel studied chemistry at the University of Edinburgh before beginning her career as a research scientist at the Scotch Whisky Research Institute. She has received numerous industry accolades for her work developing award-winning whiskies in addition to judging international spirits competitions and serving on numerous industry committees. Earlier this year, Ms Barrie became the first female master blender to be given an honorary doctorate by the University of Edinburgh.
Commenting on her induction, Brown-Forman’s Scotch brands Master Blender, Ms Barrie said:
“Being inducted into the Whisky Hall of Fame is an absolute privilege. My ambition has always been to unlock a deeper understanding of the distillation, maturation and provenance of Scotch Whisky, to develop and nurture richness of character and taste and celebrate it with the world; it’s wonderful to be recognised for this. Master Blenders and Distillers are guardians of quality: honouring the legacy and tradition of the past, protecting spirit quality in the present, whilst innovating and continuously improving for the future. The decisions made today provide the foundations for growth that will be built on by the master blenders and distillers that follow. Everyday I am thankful to play my part alongside our talented distillery teams in creating some of the finest whiskies in the world.”
Christoper Coates, Scotch Whisky Editor of Whisky Magazine said:
“Induction into the Whisky Magazine Hall of Fame is the most prestigious honour that we bestow on members of the global whisky industry. This was a particularly special occasion as Rachel is our first female inductee from the Scotch whisky industry and only the 55th individual to be elevated to the Hall of Fame in the twenty-year history of our publication. For more than two decades, Dr. Rachel Barrie has been at the forefront of developing some of our nation’s best-loved Single Malts and we were delighted to honour her achievements.”
In der heutigen Folge von „Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche“ stellen wir Ihnen wie jede Woche Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ vor, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos (oder im Podcast) werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
Hier die Beiträge von heute – wir wünschen viel Vergnügen damit:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Fast solange wie es uns gibt (und das sind inzwischen fast sechs Jahre), gibt es auch unsere Rubrik „Sonntagsvideos“. In ihr zeigen wir Ihnen unter anderem auch Ausnahmen von schottischen Landschaften – so wie heute.
Diesmal geht es die Westküste Schottlands entlang, und zwar auf einem Segelschiff. Pete Birell führte auf seiner Reise eine Drohne für Flugaufnahmen mit sich, und konnte so einige spektakuläre Sequenzen aufnehmen, die er danach auf Vimeo für Interessierte unter der Creative Commons Lizenz zur Verfügung stellte.
Kommen Sie mit ihm und uns mit auf diese Reise, sie dauert zwar „nur“ zweieinhalb Minuten, zeigt Ihnen aber wunderschöne Aufnahmen, unterlegt von passender Musik. Viel Vergnügen und einen schönen Sonntag wünschen wir Ihnen!
Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden (vielen Dank dafür). Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben, auch diesmal wieder mit einigen ausgesuchten Spezialitäten:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Drei Jameson-Whiskeys aus den 40ern, 50ern und 60ern, dazu Octomore 9.1 bis 9.3 aus der Brennerei Bruichladdich und abschließend drei interessante Abfüllungen von Springbank – auch an diesem Samstag lässt Angus MacRaild, die Vertretung von Serge Valentin, bei seiner Verkostung kein vermutbares Highlight aus.
Obwohl: Älter muss nicht immer besser sein, denn neben der unbestreitbaren Tatsache, dass auch früher nicht nur Exzellentes abgefüllt wurde, schlägt auch manchmal die lange Verweildauer in der Flasche gnadenlos zu – und macht aus einem vielleicht damals hervorragenden Whisky einen heute langweiligen Sud.
Darum ist heute in der Verkostung auch nicht alles Gold, was glänzt – die Details dazu gibt es hinter unserem Link, hier einmal die Zusammenfassung:
John Jameson & Son 10 yo Dublin Whiskey (Bow St Distillery, L & E Egan Ltd, 1940s): 76 Punkte
John Jameson & Son 10 yo Dublin Whiskey (Bow St Distillery, T. W. Begge & Co Ltd, 1950s): 83 Punkte
John Jameson & Son 10 yo Dublin Whiskey (Bow St Distillery, A. Millar & Co Ltd, 1960s): 83 Punkte
Octomore 5 yo 2012/2018 (59.1%, OB 09.1, American Oak, 42000 bottles): 86 Punkte
Octomore 5yo 2012/2018 (58.2%, OB 09.2, Bordeaux finish, 12000 bottles): 76 Punkte
Octomore 5yo 2012/2018 (62.9%, OB 09.3, 18000 bottles): 90 Punkte
Springbank 5 yo (43%, OB for Italy, 1.5 litre, circa 1970): 90 Punkte
Springbank 1996/2017 (49.5%, OB Private Bottling for Barrie, Gates Poe, Stevenson & Welsh, cask 12/298, fresh sherry hogshead, 123 bottles): 85 Punkte
Springbank 25 yo 1991 (53.8%, Kinko & Club Qing, 143 bottles): 90 Punkte
Beim Titelbild entscheiden wir uns für die goldene Mitte der Verkostung und zeigen die Brennereien Bruichladdich, wie wir Sie bei unserem Besuch im Oktober vom nahen Pier aus fotografieren konnten – inklusive Islay-Wetter…
Bei Freunden und Sammlern der Whiskys aus der Destillerie Springbank dürfte diese Meldung viel Freude auslösen: seit vorgestern gibt es, allerdings nur in Großbritannien, einen Hazelburn 15yo als Einzelfassabfülung. Hazelburn ist die dreifach destillierte und ungetorfte Variante von Springbank, und diesmal sind es bei der Abfüllung 414 Flaschen geworden.
Das Interessante dabei: Der Whisky stammt aus einem Cognacfass, das im Dezember 2002 befüllt und jetzt im November in die Flaschen gefüllt wurde – und zwar in Fassstärke und mit 53,9% vol. Alk.
Wie kann man an eine Flasche davon kommen? Bei Cadenhead in Campbeltown geht es nur mit dem persönlichen Vorbeischauen, aber andere Händler in UK sollten Flaschen davon führen und auch zusenden können. Ein wenig Recherchearbeit ist wohl nötig. Falls Sie Interesse an der Flasche haben (sie kostet übrigens 75 Britische Pfund), dann drücken wir Ihnen die Daumen!Der Hintergrund unseres Titelbildes stammt von Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen, und zeigt die Destillerie Springbank
Vorgestern stellte die Slyrs Destillerie einen neuen Whisky vor, den SILD Crannog in der Edition 2018 hier berichtet(über die Erstausgabe haben wir vor zwei Jahren ). Mit einer Limitierung auf knapp unter 5000 Flaschen bringt der in kleinen Holzfässern auf einem Kutter bei Sylt gelagert, ist er eine ungewöhnliche Abfüllung für eine Brennerei im Süden Deutschlands.
Was Sie sich vom SILD Crannog erwarten können, lesen Sie im Pressetext, der uns heute erreicht hat:
SILD Crannog Whisky in der neuen Edition 2018: so charaktervoll wie seine norddeutsche Herkunft
Das Warten hat ein Ende: Der SILD Crannog Whisky ist ab sofort in der neuen Edition 2018 verfügbar. Der auf 4987 Flaschen limitierte Single Malt vereint bei selbstbewussten 48 % Vol. die süddeutsche Brennkunst der SLYRS Destillerie mit dem rauen, fein-salzigen Klima der Nordseeinsel Sylt. Für ein besonders intensives und außergewöhnliches Aroma in kleinen Holzfässern auf einem Kutter gelagert, entsteht so eine Whisky-Rarität, die ihresgleichen sucht.
Nordfriesisch-bayrisches Crossover
Hergestellt wird der SILD Crannog Whisky aus original sylter Gerste und reinem Wasser der Sylt-Quelle in der bayrischen SLYRS Destillerie am Schliersee, und zwar in Handarbeit. Das schonende Destillationsverfahren erhält die würzigen Torfnoten des Gerstenmalzes und lässt das Spiel aus zarter Süße und Salzigkeit schön zur Geltung kommen. Anschließend tritt das SILD Destillat seine Heimreise in den Norden an.
Matured at sea
In 30 kleinen Eichenholzfässern schaukelt es auf dem ehemaligen Fischkutter „The Angel’s Share“ im Hafen von List seinem perfekten Reifegrad entgegen. „Ein singuläres und gleichzeitig sehr spannendes Projekt“, so Master Distiller Hans Kemenater. „Denn der intensive Holzkontakt dank der kleinen Fässer, die salzige Meeresbrise, Gezeitenwechsel, das raue Nordseeklima – all das beeinflusst die Entwicklung des SILDS und spiegelt sich darin wieder: facettenreich, charaktervoll, ein echtes Unikat.“
Verfügbar ist die neue Edition der Whisky-Rarität für 79,90€/0,7l bei Weinheiliger auf Sylt, weiteren ausgewählten Fachhändlern oder online unter www.sild-whisky.de bzw. www.slyrs.com.
Über SILD:
SILD ist die historische Bezeichnung der Insel Sylt und Ursprungsort des einmaligen SILD Crannog Whiskys. Was lag näher, als einem so außergewöhnlichen Whisky den Namen seines Entstehungsortes zu geben. Gerste von Sylt, Wasser von Sylt und die international renommierte Brennkunst der bayrischen SLYRS Destillerie sind Garant für ein Geschmackserlebnis sylter Art.
Entstanden ist das nordfriesisch-bayrische Crossover bei zahlreichen Whiskyabenden: Alexander Sievers vom sylter Weinfachhandel Heiliger, Anton Stetter und Hans Kemenater von der SLYRS Destillerie gründeten 2016 die Sylt Destillerie. Gemeinsam hatten sie eine höchst ungewöhnliche Idee: SILD Crannog Whisky – matured at sea. So waren die teuren Lagerkosten auf der Insel hinfällig, zudem transportierte man auf diese Weise echtes sylter Nordsee-Flair in den Whisky. Auch wenn Alexander den beiden Bayern zunächst eine gewisse Ahnungslosigkeit um den slyter Kampf um Schiffsliegeplätze vorwarf und an der Umsetzbarkeit zweifelte, ließ sich das Projekt schließlich dank des whiskyaffinen Hafenmeisters realisieren. Seitdem reift im Hafen von List auf dem Kutter mit dem treffenden Namen „The Angel’s Share“ der einzigartige SILD Crannog Single Malt Whisky heran, getreu dem Slogan des SILD Logos: „Ailön Sylt Whisky – Ripet üp weeter“ „Whisky der Insel Sylt, gelagert auf Wasser“.
Musik und Whisky – keine unbekannte Kombination. Manche Musiker haben ihre eigenen Whiskymarken entwickelt, andere kooperieren mit Herstellern bei der gegenseitigen Unterstützung für das Marketing. In der Tat gibt es immer wieder interessante Synergien und Überschneidungen – so auch zum Beispiel bei der Zusammenarbeit zwischen Ballantine’s und der deutschen Rockband The BossHoss, die Pernod Ricard Deutschland heute bekanntgab.
Alles dazu in der nachfolgenden Pressemitteilung:
The BossHoss katapultiert Ballantine’s in die Rock Liga
Die Whisky-Marke Ballantine’s, deutscher Marktführer unter den Scotch Whiskys, und The BossHoss, eine der erfolgreichsten deutschen Rockbands, geben ihre integrierte Markenpartnerschaft bekannt.
Anfang September startete die Kollaboration zwischen der Whiskymarke und der bekannten deutschen Rockband. Die ersten Highlights der Zusammenarbeit lassen nicht lange auf sich warten. Jetzt im Dezember starten exklusive Gewinnspiele im Handel. Der Hauptpreis: ein Meet & Greet mit den Jungs von The BossHoss. Weiterhin bringt Ballantine’s im März 2019 eine Ballantine’s Finest Limited Edition im The BossHoss Design in den deutschen Handel, die gemeinsam von der Whisky-Marke und den Frontmännern Alec Völkel und Sascha Vollmer gestaltet wird und Elemente des neuen Albums enthält. Darüber hinaus wird Ballantine’s während der „Black is Beautiful Arena Tour”, die im Frühjahr 2019 startet, mit einer Ballantine’s Scotch Bar auf der Bühne präsent sein.
„The BossHoss sind mehr als eine Band, sie stehen für einen unverwechselbaren Sound, einen einzigartigen Lifestyle, getragen von hoher Authentizität! Ballantine’s Scotch Whisky könnte nicht authentischer in diese Welt passen. Cowboys and Whisky sind ein perfect Match.“, so Sophie Kammann, Managerin The BossHoss, Internashville GmbH.
Die Traditionsmarke Ballantine’s steht bis heute für vielseitigen Trinkgenuss und individuellen Geschmack – egal ob klassisch on the rocks oder als Longdrink mit Cola. Diese Mischung aus Tradition und Moderne verkörpern auch die Berliner Country-Rocker The BossHoss. So wie Ballantine’s sich selbst treu bleibt, bleibt auch die Band um Frontsänger Alec Völkel aka Boss Burns und Sascha Vollmer alias Hoss Power ihrem wiedererkennbaren Style-Crossover treu und begeistern damit seit Jahren ihre Fanbase. Beide Partner leben von ihrer Authentizität, sind echt und unverfälscht.
Dass die “Ballantine’s-BossHoss-Kombo” die perfekte Verbindung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit ist, bestärkt auch Jan Voss, Vice President Partnerships & Licensing Universal Music Group & Brands.
„Wir leben in einer Welt, in der Persönlichkeiten zu Marken und Marken zu Persönlichkeiten werden. Die Persönlichkeit von Ballantine’s findet Ausdruck im Marken-Credo „Stay True“. Als Band, die seit Jahren konsequent ihren eigenen Weg geht, steht The BossHoss für genau dieses Credo.”
Andreas Höhner, Head of Brand Management Prestige & Whisk(e)y bei Pernod Ricard Deutschland, sagt zur Zusammenarbeit:
„Ballantine’s und The BossHoss – das ist die Inkarnation von Whisky und Rock’n‘Roll! Wir freuen uns sehr auf diese legendäre Zusammenarbeit!“
Über einen schönen Erfolg mit dem Re-Packaging und Re-Design des Auftritts seiner Whiskys freut sich der unabhängige Abfüller Gordon & MacPhail: Bei den prestigeträchtigen Design & Packaging Masters 2018 gewann der in Elgin in der Speyside beheimatete Familienbetrieb gleich drei Auszeichnungen auf „Master“-Level: Zwei für die Connoisseurs Choice Range und eine für die neue Discovery Range.
Alle Details dazu in der untenstehenden Pressemitteilung auf Englisch:
Gordon & MacPhail awarded three ‘Master’ awards at prestigious Design & Packaging Masters 2018
Single malt Scotch whisky creator Gordon & MacPhail has been recognised for its premium portfolio of exclusive single malt whiskies at The Spirits Business 2018 Design & Packaging Masters, securing three ‘Master’ accolades.
Earlier this year Gordon & MacPhail unveiled its streamlined portfolio, comprising five distinct ranges: Discovery, Distillery Labels, Connoisseurs Choice, Private Collection, and Generations. The company’s commitment to the art of Scotch whisky maturation has been passed down through four generations of the Urquhart family, owners of Gordon & MacPhail.
Two Design & Packaging ‘Master’ medals were awarded to the Connoisseurs Choice range which sits at the heart of Gordon & MacPhail’s portfolio. Celebrating its 50th anniversary in 2018, Connoisseurs Choice has two distinct bottle shapes and packaging, both of which have been recognised with a ‘Master’ accolade. The new premium look and feel rewards whisky drinkers with a thirst for knowledge, incorporating a detailed description of the whisky’s provenance on the label. The Gordon & MacPhail branding is also much more prominent compared to previous incarnations.
The newest addition to Gordon & MacPhail’s portfolio, the flavour-led Discovery range was also recognised with a ‘Master’ award. Launched in May 2018, the range segments releases into three flavour profiles, ‘Smoke’, ‘Sherry’, and ‘Bourbon’. Each Discovery whisky displays a bespoke illustration, designed for each profile in a contemporary linocut style, conveying key flavours.
Commenting on the awards Ian Chapman, Marketing Director at Gordon & MacPhail, said:
“This year has been a very important one for Gordon & MacPhail Whiskies. Feedback from our discerning consumers has been overwhelmingly positive. Receiving these accolades from The Design & Packaging Masters is a pleasing endorsement from our peers of the inspiration and hard work which has gone into the huge project of streamlining our entire portfolio.”
Matt Chapman, Founder of Contagious, the creative agency that worked with Gordon & MacPhail to redesign the portfolio, added
“We are all thrilled to have the efforts of the team heralded by these awards. It has been a pleasure to work with such a respected brand and immensely fulfilling that, together, we’ve managed to create products befitting of Gordon & MacPhail’s exquisite single malts.”
Nach 14 Jahren an der Spitze der Edrington Group wird Ian Curle mit Märzu 2019 als CEO zurücktreten und den Posten an Scott McCroskie abgeben. McCroskie kommt aus dem Board des Unternehmens.
Curle kam im Jahr 1986 zu dem Edrington-Subunternehmen Lang Brothers und wurde dort 1997 Group Operations Director. Seit 2002 war Cule auch Chairman der North British Distillery und ehemaliger Chairman der Scotch Whisky Association.
Ian Curle (links) und Scott McCroskie
Als CEO hat er Edrington zu einem führenden Spirituosenkonzern mit mehr als 3000 Mitarbeitern geformt. Unter ihm wurde The Macallan die wertvollste Whiskymarke der Welt. Auch der Neubau der Destillerie geschah unter seiner Ägide.
McCroskie betonte in einem Statement, dass er beabsichtigt, auf den Leistungen von Curle aufsetzen wolle und den erfolgreichen Weg der Edrington Goup weiterführen will.
Wir wünschen Ian Curle und seiner Familie viel Freude im Ruhestand.
Die zwei Whiskeys und der eine Spirit aus Irland, die Serge Valentin heute verkostet, haben eines gemeinsam: sie sind nicht Mainstream, was ihre Machart betrifft. Und so unterschiedlich wie ihr Zugang zum fertigen Destillat ist, so unterschiedlich werden sie von Serge auch bewertet: schrecklich, gut und enthusiastisch gar nicht.
Der erste Whiskey kommt aus der Hexenküche der West Cork Distillers, die immer schon ein Faible für Schräges hatten (siehe unseren Reisebericht hier). Ein Whiskey in einem mit Torf ausgekohlten Fass gereift – kann das was werden? Serge meint: Nö. Aber eine gewisse Bewunderung für die Idee ist herauszuhören.
Whiskey Nummer zwei kommt aus den Beständen der Tipperary Boutique Distillery und ist ein Ire aus dem Weinfass (wie üblich noch aus den Beständen der Cooley Distillery). Wer Serge kennt weiß, dass er und Weinfässer keine Freunde werden. Selten. Fast gar nie. Diesmal aber doch.
Das dritte Destillat stammt aus der Waterford Distillery von Mark Reynier und ist 261 Tage alt. Volle Sterneanzahl, keine Wertung, aber jede Menge Kraftausdrücke der Begeisterung.
Hier die Daten der Verkostung:
West Cork ‘Glengarrif Series’ (43%, OB, Irish, single malt, Peat Charred Cask Finish, +/-2018): 50 Punkte
Tipperary 8 yo (59.5%, OB, Irish, red wine cask finish, cask #RC00117, 2018): 81 Punkte
Waterford 261 days old 2018/2018 (68.34%, OB/cask sample, Irish single malt, cask #8224): keine Wertung
Die Waterford Distillery im Sommer 2017. Bild (c) Bernd Scheer
Von der Destillerie Kammer-Kirsch haben wir heute eine Pressemitteilung zu zwei neuen limitierten Sondereditionen des Black Forest Rothaus Single Malt Whisky bekommen. Die Informationen zur Edition 2018 Madeira Wood Finish und zur Edition 2018 Banyuls Cask Finish finden Sie folgend:
Black Forest Rothaus Single Malt Whisky präsentiert limitierte Sondereditionen 2018
Faszinierende Fassreifungen des beliebten Schwarzwälder Whiskys
Seit 2011 erscheint jedes Jahr zu dieser Jahreszeit eine Sonderedition des Black Forest Rothaus Single Malt Whiskys, der in besonderen Fasstypen zu seiner Vollendung reifte. Von Jahr zu Jahr variieren die Fasstypen von alt bewährten Fässern bis hin zu außergewöhnlichen neuen Fassarten. Dieses Jahr wird neben einem Single Malt Whisky in Madeira-Fass-Lagerung auch eine Sonderedition mit einer Banyuls-Fass-Reifung angeboten.
In Kooperation der Badischen Staatsbrauerei Rothaus mit der Destillerie Kammer-Kirsch wird seit 2006 Whisky hergestellt, der Whiskykenner als auch Einsteiger mit seinem Geschmack begeistert. Freunde des Rothaus Single Malt Whiskys erwarten jedes Jahr mit großer Freude auf die beliebten Sondereditionen in limitierter Auflage. Sie demonstrieren eindrucksvoll die hohe Handwerkskunst, die die Sondereditionen des vielfach prämierten Black Forest Rothaus Whisky zu beliebten Sammlerstücken macht.
Für beide Sondereditionen wurde im Januar 2015 in der Badischen Staatsbrauerei Rothaus spezieller Malz mit besonders weichem Rothauser Brauwasser gemaischt, vergoren und in der Destillerie Kammer-Kirsch aromaerhaltend in kleinen Kupferbrennblasen zweifach destilliert.
Die Edition 2018 Madeira Wood Finish reifte anschließend zunächst in Ex-Bourbon-Whisky-Fässern und wurde dann im April 2016 in frisch entleerte Madeira Casks umgelagert, um ihre Endreifung zu erlangen. Hier erhielt sie die Geschmacksnuancen der berühmten Madeira-Weine, die für ihre fruchtigen Aromen bekannt sind. An der Nase entwickelt dieser Whisky warme Aromen von Honig mit einer angenehmen Süße. Im Geschmack besticht er durch eine Abfolge von Rosinen, Orangen, Toffee, Eichenholz und Gewürzen, um dann in einem eleganten Abgang von Madeira-Noten zu münden. Diese Edition wurde in Fassstärke von 54,8% abgefüllt.
Die Edition 2018 Banyuls Cask Finish lagerte nach der Destillation zuerst für ein Jahr in Ex-Bourbon-Whisky-Fässern bevor sie im April 2016 die Vollendung ihrer Reifung in frisch entleerten Banyuls Fässern erhielt. Der französische Süßwein Banyuls kommt aus der südfranzösischen Mittelmeerregion Banyuls-sur-Mer. Diese Edition überzeugt im Duft mit Aromen von eingemachten Früchten und einer feinen Würze. Am Gaumen entfalten sich würzig süße Aromen von Bitterschokolade und Karamell, sowie feine Holznoten mit einem Hauch Waldbeerenkonfitüre. Die perfekt ausbalancierte Abfüllung hat einen süß würzigen Abgang. Diese Spezialität wurde in Fassstärke von 54,6% abgefüllt. Beide Editionen werden ungekühlt filtriert, um ihren Charakter voll entfalten zu können.
Nehmen wir uns mal wieder etwas Zeit für Nick Offerman und seine „My Tales of Whisky“ (unsere bisherigen Posts zu dieser Reihe finden Sie hier in einer Übersicht).
Am letzten Sonntag wurde vor dem Eishockey-Spiel der heimischen Chicago Blackhawks gegen die Calgary Flames die bronzene Nick-Offerman-Statue im United Center enthüllt. Diese Mehrzweckhalle ist die sportliche Heimat des Basketball-Teams Chicago Bulls und der Chicago Blackhawks. Im und um das Center sind verschiedene herausragende Sport-Persönlichkeiten dieser Teams durch Statuen verewigt: Michael Jordan, Scottie Pippen und Johnny „Red“ Kerr von den Chicago Bulls sowie die beiden Blackhawks-Legenden Bobby Hull und Stan Mikita.
Nach einer Einleitung von offizieller Seite erhob sich feierlich der rote Vorhang und gab einen bronzierten Nick Offerman frei. In einem Sessel sitzend und mit einem Glas in der Hand, dauerte es fast 39 Minuten, bis Nick zur Flasche Lagavulin 16yo auf dem daneben stehenden Tisch griff, um sich sein Glas mit diesem Single Malt Whisky zu füllen und danach auch zu trinken. Fast 10 Minuten später senkte sich wieder der Vorhang. Das Video dieser Enthüllung finden Sie auf Youtube und oberhalb unseres Posts. Und nehmen Sie sich vielleicht doch bitte die Zeit für dieses 48-minütige Video: Wie Sie sehen können, brachten die anwesenden Sportfans auch so viel Geduld mit.