TTB-Neuheit: The Glenlivet Distiller’s Reserve für den Travel Retail

In der us-amerikanischen Datenbank sind die Labels für einen neuen Whisky aus der Destillerie Glelivet aufgetaucht – und nachdem die Füllmenge dabei mit 1 Liter angegeben ist, dürfte dieses Bottling für den Travel Retail gedacht sein. Auch die Produktfamilie, in der die Abfüllung erscheint, legt diese Vermutung nahe.

Der The Glenlivet Distiller’s Reserve Triple Cask Matured ist mit 40% vol. abgefüllt und stammt aus drei Fassarten. Das soll ihm einen fruchtigen und ausbalancierten Charakter geben.

Hier die Etiketten dazu:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: Wiljalba, „Lost Valley“. Neue Platte. Neuer Whisky.

Auf eine interessante Whisky-Neuerscheinung können wir Sie heute aufmerksam machen: Passend zum im August neu erschienenen Album „Lost Valley“ von David Frikell aka Wiljalba, Whiskyfreunden auch als ein Teil der Videoverkostungs-Truppe „Whisky & Vinyl“ bekannt, erscheint am Mittwoch, den 12. Dezember, ein dazu passender Whisky, der Wiljalba „Lost Valley“.

220 Flaschen dieses vom unabhängigen Abfüller Signatory Vintage für Frikell abgefüllten sechsjährigen Bunnahabhain sind ab sofort verfügbar, und die nachfolgende Pressemitteilung, bringt Ihnen mehr Infos zu Musik und Whisky von David Frikell:


Wiljalba, „Lost Valley“. Neue Platte. Neuer Whisky.

Ihr habt Lust auf ehrliche, handgemachte Musik? Bunnahabhain ist für Euch nicht nur ein schwer zu artikulierendes Wort sondern eine spannende Brennerei mit guten Whiskys?

Wiljalba:

„Musik & Whisky gehören für mich manchmal einfach zusammen! Ich bin sehr stolz heute, ergänzend zu meiner neuen Platte Lost Valley, auch einen Wiljalba Whisky vorstellen zu können. Neue Platte, ein dazu passender Whisky … zwei große Träume wurden wahr.“

Der Berliner Singer Songwriter David Frikell veröffentlicht seine Songs unter dem geschichtsträchtigen Namen Wiljalba, den bereits sein Ur-Ur-Großvater vor über 100 Jahren auf der Bühne trug. David war lange Zeit auf der Suche nach seinem persönlichen, musikalischen „Lost Valley“. Die Reise begann im Spätsommer 2011. Erste Ideen, Zeilen und Melodien für ein besonderes Album entstanden. Sie reiften und entwickelten sich über fast sieben Jahre. Genau wie auch ein Whisky der zur selben Zeit zur Reifung in „sein Fass“ gefüllt wurde. 

David: „Das ist in der Musik manchmal wie mit Whisky. Man muss halt auch mal Geduld haben und auf den richtigen Zeitpunkt warten … erkennen, wann die Songs rund sind, wann der Whisky reif ist und in die Flasche gehört.“

Im August 2018 erschien das Album „Lost Valley“ mit 11 Songs auf CD, limitierter Vinyl LP und auch digital für die gängigen Streaminganbieter. Im gleichen Monat wurde auch der Wiljalba Whisky „Lost Valley“ abgefüllt.

David:

„Wenn ich in Ruhe, an einem gemütlichen Abend zu Hause eine Platte auflege und Musik höre, trinke ich dabei gern einen Whisky. Ich finde das passt einfach perfekt zusammen. Du kannst in ein Album so schön „abtauchen“ und viel entdecken. Das geht mit Whisky auch total gut. Irgendwann kam die Frage auf: „Welcher Whisky passt denn zu Deinen Songs?“ Rauchig sollte er sein. Kraft muss er haben. Nicht zu verspielt. Ein schöner „Lagerfeuerwhisky“ wäre ideal, das war mir schnell klar. Vom ersten Ton bis zur Veröffentlichung des Albums … dauerte es fast 7 Jahre. Passend dazu wollte ich nun auch einen Whisky finden, der meine Vorstellungen erfüllt, der in die Stimmung der Musik passt und genauso lange reifte. Fast 7 Jahre eben. Ich habe gesucht und habe Ihn tatsächlich gefunden. Ich bin extrem glücklich und dankbar, dass der Plan aufging und sich das flüssige „Lost Valley“ wirklich bestens trinken lässt. Als Dankeschön an alle Unterstützer, Helfer, Freunde, Zuhörer, und Wegbegleiter wird es für kurze Zeit „Lost Valley“ im Doppelpack geben. Whisky & Platte. In Zusammenarbeit mit whic.de und den Schotten von Signatory Vintage wurde es möglich. Ein fast 7 Jahre alter Bunnahabhain „hört“ nun auch auf den Namen Wiljalba / Lost Valley, wurde exklusiv für mich abgefüllt und setzt diesem ereignisreichen Jahr den i-Punkt … oder Korken auf! Ein Fass. 220 Flaschen. Ehrlich. Kraftvoll. Unverfälscht. Handgemacht. So soll es weitergehen. Auch musikalisch“.

In seinen Liedern besingt David Frikell alias Wiljalba mit warmer, tiefer Stimme Sehnsuchtsorte und beleuchtet die kleinen Dinge, die oft übersehen werden und doch manchmal so besonders sind. Er berichtet musikalisch zeitlos von Abenteuern, der Ferne, dem „Nach Hause kommen“ und der hoffnungsvollen aber dennoch vieles hinterfragenden Suche nach eben diesem metaphorischen „Lost Valley“. Dabei klingt er mal nachdenklich, mal euphorisch, irgendwie rauchig, optimistisch und auch manchmal ein wenig melancholisch.

Neben der Musik pflegt David Frikell noch eine andere große Leidenschaft. Whisky. Seit Sommer 2016 schreibt er über Whisky, organisiert Tastings, verbindet Whisky mit Musik und betreibt gemeinsam mit Andreas Bernhardt den Blog „Whisky & Vinyl“.

Mehr Informationen zu David Frikell alias „Wiljalba“ und „Whisky & Vinyl“ gibt es unter www.wiljalba.com, www.whiskyundvinyl.de, auf Facebook und Instagram

Eckdaten des Whiskys:

  • Herkunftsland: Schottland
  • Region: Islay
  • Brennerei: Bunnahabhain
  • Abfüller: Signatory Vintage
  • Inverkehrbringer: Signatory Vintage Scotch Whisky Co. Ltd Potlochry PH16 5JP/GB
  • Typ: Single Malt Scotch Whisky
  • Rauchig: Ja
  • Farbstoff: Nein
  • Kühlfiltrierung: Nein
  • Alkoholgehalt: 60,7%
  • Fasstyp: Ex Bourbon Hogshead
  • Alter: 6 Jahre
  • Destilliert: 16.09.2011
  • Abgefüllt: 20.08.2018
  • Fassnummer: 704437
  • Anzahl Flaschen: 220

Bladnoch: Master Distiller Ian MacMillan verlässt Anfang 2019 die Brennerei

Nur etwas über drei Jahre lang war Ian MacMillan, der zuerst für die Distell Group arbeitete (Bunnahabhain, Deanston, Tobermory) als Master Distiller für die Lowland-Brennerei Bladnoch tätig. Nun hat er seinen Rückzug aus der Destillerie erklärt.

Ian MacMillan. Copyright Michael Schmidt

MacMillan wird die Brennerei im ersten Quartal 2019 verlassen, ihr aber nach eigenen Angaben noch als Konsulent zur Verfügung stellen. MacMillan möchte in Zukunft als unabhängiger Fachmann arbeiten und in diesem Zusammenhang sein eigenes Unternehmen aufbauen.

Man will die freiwerdende Position bei Bladnoch noch in den ersten paar Monaten des Jahres 2019 neu besetzen, sagte David Prior, der australische Besitzer der Destillerie. Inzwischen hat man Neil Bulloch, der von Ian Macmillan ausgebildet wurde, zum Distillery Manager von Bladnoch gemacht.

Neu: XOP Platinum Port Ellen und Big Peat Platinum Edition von Douglas Laing & Co.

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Könnten das zwei Last Minute Geschenke werden, um unter dem Weihnachtsbaum für Whiskyfreunde glänzende Augen zu erzeugen? Von Douglas Laing & Co. und dem deutschen Importeur Bremer Spirituosen Contor sind wir zeitgleich über die beiden Neuerscheinungen aus dem Haus des unabhängigen Abfüllers aus Glasgow informiert worden. Die beiden Abfüllungen bilden den Abschluss der Jubiläumsbopttlings zum 70. Geburtstag des Unternehmens.

Was es über den XOP Platinum Port Ellen und die Big Peat Platinum Edition zu wissen gibt, erfahren Sie untenstehend in der Pressemitteilung:


Douglas Laing & Co. veröffentlicht XOP Platinum Port Ellen und Big Peat Platinum Edition

Das Beste kommt zum Schluss

Als krönenden Abschluss ihres 70-jährigen Jubiläums lüftet das Glasgower Familienunternehmen Douglas Laing & Co den finalen Vorhang und präsentiert zwei herausragende Abfüllungen: „XOP Platinum Port Ellen 1982 Vintage Single Cask“ – ein 35-jährigen Schatz aus der legendären und 1983 geschlossenen Islay-Distillerie sowie „Big Peat Platinum Edition 26 Years Old“ – die zweite Abfüllung der limitierten Big Peat Trilogie.

Die 35-jährige Port Ellen Einzelfass-Abfüllung ist weltweit auf nur 273 Flaschen limitiert und reifte in einem Refill Sherry Butt. Abgefüllt mit natürlicher Fassstärke von 54,5% überzeugt der Whisky mit Noten von Salz, Teer, Phenol, Kohle und Mokka. Die raren Port Ellen Single Malts waren die Lieblinge von Douglas Laing Gründer Fred Douglas Laing Senior. Ihre Seltenheit und ihr Prestige gepaart mit ihrem eleganten, unverwechselbaren Profil machen sie zur unbestrittenen Wahl für diesen feierlichen Abschluss. Jede einzelne Flasche wurde von Cara Laing und Fred Laing signiert.

 

Die auf nur 3.000 Flaschen weltweit limitierte und in Fassstärke mit 51,5% abgefüllte 26-jährige Big Peat Platinum Edition macht ihrem Namen alle Ehre und strotzt nur so vor Aromen von rauchigem Grillfleisch und einem salzig-süßen Charakter. Ein würdiger Nachfolger und konsequente Weiterentwicklung der im letzten Jahr erschienenen Gold Edition.

Selbstverständlich wurden beide Abfüllungen weder gefärbt noch kältefiltriert.
Cara Laing, Director of Whisky im Familienunternehmen, sagte hierzu:

„Es war ein wirklich bahnbrechendes, bedeutsames und unvergessliches Jahr bei Douglas Laing. Von der Einführung unseres 2x 35 Jahre alten Old Particular „Doublepacks“ im Februar, einem eindrucksvollen Galadinner im August, der Veröffentlichung unserer XOP Platinum Single Cask Serie bis zum jetzigen Big Peat Platinum Bottling. Ich denke wir haben diesen bedeutenden Meilenstein in unserer Familiengeschichte in einem größeren Ausmaß geehrt, als sich mein Großvater jemals hätte vorstellen können. Auf die nächsten 70 Jahre Whisky-Abenteuer!“

Serge verkostet: Bruichladdich

Heute reihen sich bei Serge Valentin auf Whiskyfun die Abfüllungen aus der Islay-Destillerie Bruichladdich hintereinander auf – von einem Handfill aus der Brennerei bis hin zu einer Cadenhead Dumpy Bottle aus dem Jahr 1984, die Bruichladdich aus dem Jahr 1954 enthält.

Was können wir uns erwarten? Wertungen ab 82 Punkten aufwärts, jede Menge interessante Beschreibungen und mit der alten Dumpy Bottle auch ein ganz besonderes geschmackliches Highlight.

Also, ohne weiteres Zögern ans Werk und die Teilnehmer der Verkostung aufgelistet:

  • Bruichladdich 10 yo 2007/2018 ‘Lynne McEwan’ (64.4%, OB, Valinch, Rivesaltes, cask #1308, 396 bottles): 82 Punkte
  • Bruichladdich 10 yo 2007/2018 (62.2%, Dramfool, bourbon barrel, cask #657, 258 bottles): 87 Punkte
  • Bruichladdich 12 yo 2005/2018 (52.6%, The Whisky Mercenary): 90 Punkte
  • Bruichladdich 12 yo 2005/2018 (52.5%, Archives, barrel, cask #1470, 139 bottles) : 90 Punkte
  • Bruichladdich 24 yo 1993/2018 (46.9%, Cadenhead, Authentic Collection, hogshead, 204 bottles): 88 Punkte
  • Bruichladdich 25 yo 1992/2018 (52.8%, Single Malts of Scotland, hogshead, cask #3838, 229 bottles): 88 Punkte
  • Bruichladdich 25 yo 1991/2017 (48.8%, OB for CSW China, French oak, cask # 15/287-22, 276 bottles): 84 Punkte
  • Bruichladdich 25 yo 1958/1984 (92 US proof, Cadenhead Dumpy): 95 Punkte

Und ein paar Bilder von dort haben wir heute natürlich auch für Sie:

Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.
Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.
Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.
Ein Besuch bei Bruichladdich. Bild (c) Lydia Frontczak.
Photo credit: HotDogFrog on VisualHunt / CC BY
Bruichladdich. © Jochen Wied
Bruichladdich. © Jochen Wied

Neu: Bob Dylan’s Heaven’s Door Tennessee Bourbon 10yo

Nach dem erfolgreichen Launch von drei verschiedenen Whiskeys unter seiner Marke Heaven’s Door legt Bob Dylan nach: Der neue Heaven’s Door 10yo Tennessee Bourbon ist ein zugekauftes Destillat (seine eigene Destillerie wird erst 2019 gebaut werden), das nach der traditionellen Methode über  Aktivkohle aus Ahorn aus Tennessee gefiltert wurde. Abgefüllt wird der Whiskey mit 100 Proof, also 50% vol. Alkohol. Die Mashbill stellt sich wie folgt dar: 85% Mais, 8% Rye und 8% gemälzte Gerste.

Die Flasche ziert, so wie schon die ersten Ausgaben, ein Muster aus einem von Bob Dylan gestalteten Metallzaun, der in seinem Black Buffalo Ironworks Studio erzeugt wurde. Mit dem Whiskey bekommt man auch ein Blatt mit den auf einer Schreibmaschine geschriebenen Originaltexten zu  “Maggie’s Farm” und “Subterranean Homesick Blues.”

Kostenpunkt der Abfüllung, die man auch auf der Homepage von Heaven’s Door Whiskey findet: 130 Dollar.

TTB-Neuheit: Hazelburn 14yo Oloroso Cask Matured

Und wieder können wir den Tag mit einer interessanten Neuheit aus der us-amerikanischen TTB-Datenbank beginnen: im nächsten Jahr, wahrscheinlich im Februar oder März, wird die Destillerie Springbank einen Hazelburn 14yo Oloroso Cask Matured auf den Markt bringen, und zwar in einer Auflage von 9900 Flaschen. Der mit 49,3% vol. Alk. abgefüllte Whisky wurde im Ocotober 2004 dreifach destilliert – so wie bei Hazelburn üblich – und dann in frische Oloroso-Fässer gegeben. Abgefüllt wurde er ohne Kühlfiltration.

Hier einmal die Labels zur Ansicht:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Jim Rutledge (ex Four Roses) plant nachhaltige Bourbon-Brennerei in Kentucky

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Acht Monate dem Ende seiner Tätigkeit als Master Distiller von Four Roses und in seinem Ruhestand hat Jim Rutledge schon 2016 angekündigt, er wolle eine eigene Destillerie eröffnen (wir berichteten hier). Er startete dazu ein Crowdfunding-Projekt, welches er aber schon bald nach dem Strart wegen mangelndem Zuspruch wieder einstellen musste. Danach war es ruhig rund um das Projekt.

Nun aber ist offensichtlich wieder Bewegung in die Pläne gekommen. Laut The Spirits Business wird Rutledge gemeinsam mit Stephen Camisa und Jon Mowry von Bedford & Grove LLC, einem Großhändler und Distriubutor von Wein und Spoirituosen in den USA, an der Destillerie arbeiten. Das Projekt soll 20 bis 25 Millionen Dollar kosten.

Entstehen soll die Brennerei in Middletown, Kentucky, und in ihr will Rutledge Bourbon und Rye im alten Stil produzieren. Großen Wert legt man auch sowohl auf die architektonische Ausgestaltung und auf Nachhaltigkeit. Man arbeitet mit der Schwerkraft, produziert sozusagen „einen Hügel hinunter“. Auch die Beiprodukte der Destillation, die Reste von Mais und anderem Getreide, sollen als Biomasse Engergie und Wärem liefern.

Ob die Finanzierung der JW Rutledge Distillery bereits gesichert ist, lässt sich aus dem Artikel allerdings nicht ablesen. Laut der Aussage von Rutledge im Jahr 2016 hatte er aber damals bereits private Financiers gefunden. Ob er damals Stephen Camisa und Jon Mowry meinte und ob diese tatsächlich als Geldgeber auftreten, können wir nicht sagen.

Bonham’s versteigert erste drei Editionen Black Bowmore 1964 im Set

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Suchen Sie noch nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für sich und ihre Freunde? Wie wäre es mit einem kompletten Set Black Bowmore 1964, das am Mittwoch um 10:30 Uhr in 22 Queen Street in Edinburgh von Bonham’s versteigert wird?

Im Set findet sich die Erstausgabe aus dem Jahr 1993, die zweite Ausgabe aus 1994 (jeweils 2000 Flaschen davon wurden produziert) und die dritte und letzte Ausgabe von 1995 mit 1812 Flaschen. So an die 50.000 bis 70.000 Britische Pfund sollten Sie dafür schon einstecken haben.

Es gäbe übrigens auch einen Bowmore 10yo aus dem Jahr 1990 zu ersteigern, der anlässlich der 100-Jahre-Feier zur Eröffnung der Forth Bridge zu Ehren des Prince of Wales von der Destillerie aufgelegt wurde. Er kommt mit einer Holzbox und einem wunderschönen Zertifikat.

Weiters zu ersteigern: The Macallan Select Reserve 52yo aus 1998, zwei The Macallan 1938 aus dem Jahr 1980, ein Glenfiddich 47yo aus 2011 und ein Port Ellen 37yo, der heuer abgefüllt wurde. Auch hier sind belastbare Kreditkarten und gedeckte Konten anzuraten…

Unser Titelbild zeigt ein Detail einer neueren Abfüllung des Black Bowmore 1964

Aufgetaucht: Label zu einem neuen Longrow Red 11yo

Einen eigenen Artikel wollen wir einem weiteren neu in der TTB-Datenbank aufgetauchten Whisky widmen, denn es ist der nächste Longrow Red. Diesmal ist der Whisky 11 Jahre alt, zunächst acht Jahre in Bourbon-Fässern und danach drei Jahre und in Pinot Noir-Fässern gereift, die aus Neuseeland aus den Grant Taylor Valli Vineyards stammen. Abgefüllt wird der neue Longrow Red mit 52.1% vol. Alk. werden, die Ausgabe ist auf 9000 Flaschen beschränkt.

Wann genau der neue Longrow Red erscheinen wird, ist uns noch nicht bekannt. Heuer hat es ja etwas länger als gedacht gedauert. Sobald wir mehr wissen, melden wir uns natürlich bei Ihnen mit den neuesten Informationen.

Hier aber nun die beiden Etiketten zur Abfüllung:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

In einer früheren Version hatten wir die Reifezeit in den Weinfässern zu lange angegeben – wir bitten um Entschuldigung!

TTB-Neuheiten: Kilkerran, Bruichladdich, Douglas Laing

Drei interessante Neuheiten können wir Ihnen heute aus der us-amerikanischen TTB-Datenbank vorstellen – wie immer mit dem Hinweis, dass wir aus der Einreichung dort nie mit Gewissheit sagen können, ob der Whisky dann überhaupt und/oder auch bei uns erscheinen wird. Die Wahrscheinlichkeit bei den drei heute gezeigten Abfüllungen scheint uns dafür aber recht hoch zu sein. Eine vierte Neuerscheinung behandeln wir in einem eigenen, nachfolgenden Artikel.

Zunächst einmal gibt es wohl einen heavily peated von Kilkerran aus der Glengyle Distillery in Campbeltown. Ob dieser nun ein Bestandteil der angekündigten „Work in Progress“-Serie ist, die Ronan Currie uns gegenüber in einem Videointerview enthüllt hat? Ja, denn unten trägt sie die Bezeichnung „Peat in Progress“ – und sie wird auf dem Rückseitenetikett als Batch #1 bezeichnet. Auch interessant: Die Reihe wird wohl aus fassstarken Abfüllungen bestehen, denn dieser hier kommt mit 59.3% Alkoholgehalt in die Flasche.

Hier die Labels:

Nummer zwei auf unserer Neuheitenliste ist der Bruichladdich The Organic 2010, der laut Label erst 2019 abgefüllt werden wird. Er wurde aus Gerste der Mid Coul Farms in den Highlands erzeugt und mit den üblichen 50% ALkoholgehalt abgefüllt werden.

Auch hier haben wir die Labels für Sie:

Last, but not least scheint vom unabhängigen Abfüller Douglas Laing auch eine neue Serie von Einzelfassabfüllungen unter dem Label Old Particular in Vorbereitung zu sein: The Elements Collection. Unter dem Titel „Fire“ wird hier ein 12 Jahre alter Craigellachie abgefüllt werden, der aus einem Sherry Butt stammt. Hier ist es durchaus möglich, dass der Whisky nur für den amerikanischen Markt vorgesehen ist – denn mit 365 Flaschen ist hier eine sehr enge Limitierung gegeben. Vielleicht bekommt Europa in der Serie andere Fässer?

Hier jedenfalls die Etiketten:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Nur noch diese Woche: Bowmore 19yo + 2 Bowmore 12yo mit 2 Kupfermugs gewinnen!

Unser Gewinnspiel, das wir gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland veranstalten, geht in die finale Woche: Gewinnen Sie den außergewöhnlichen Bowmore 19yo French Oak Barrique aus First-Fill-Château-Lagrange-Barriquefässern, der exklusiv für Amazon abgefüllt wurde, und zwei Mal den Klassiker von Islay, den Bowmore 12yo – bei uns mit je zwei stilvollen Kupferbechern als Genusspaket.

Diese tollen Preise können schon zu Weihnachten Ihnen gehören – mit etwas Glück und der richtigen Antwort auf unsere Gewinnfrage.

Wie es geht? Lesen Sie einfach den nachfolgenden Text – in ihm ist alles erklärt!

Aus Tradition modern: Die Destillerie Bowmore

Die Bowmore® Destillerie auf Islay wurde 1779 gegründet und beherbergt das weltweit älteste Scotch Lagerhaus, die legendären No.1 Vaults – eine Schatzkammer besonderen Geschmacks und langer Tradition. Einige der begehrtesten Single Malt Scotch Whiskys wurden hier mit größter Sorgfalt gereift, verwoben in über 230-jährige Geschichte, gelagert in den erlesensten Fässern. Sie demonstrieren eindrucksvoll die einzigartige Handwerkskunst, die die Single Malts von Bowmore zu den begehrtesten Sammlerstücken der Welt macht. Erschließen Sie neue Geschmackswelten.

Bowmore 12yo:

Der Bowmore® 12 Jahre ist einer der beliebtesten 12-jährigen Single Malt Whiskys überhaupt. Durch die teilweise Lagerung in Sherry Fässern überzeugt er mit einem sehr ausgewogenen Geschmack.

Tasting Notes Bowmore 12 Years (0,7l, 40% Vol.)

  • Aroma: Feine Zitronen- und Honignoten werden perfekt ausbalanciert mit der unverkennbaren Bowmore-Rauchigkeit.
  • Geschmack: Süß und köstlich mit den Anklängen von Heidekraut und Honig sowie einer dezenten Torfnote.
  • Abgang: Lang anhaltend und fein

Bowmore 19yo:

Mit dem neuen Bowmore® 19 Jahre offenbart Bowmore® Islay Single Malt Scotch Whisky einen lange gehüteten Schatz. Denn zum ersten Mal lanciert die schottische Destillerie einen Single Malt, der 19 Jahre in First-Fill-Château-Lagrange-Barriquefässern aus Frankreich reifte. Die limitierte Abfüllung ist exklusiv bei Amazon.de erhältlich.

Tasting Notes Bowmore 19 Years (0,7l, 48.9% Vol.)

  • Aroma: Kandierte Äpfel, Honig und leichter Torfrauch
  • Geschmack: Reichhaltig nach Karamell, Waldhonig und exotischen Gewürzen
  • Nachklang: Sommerfrüchte ausbalanciert mit warmen Torfrauch

Und so gewinnen Sie den Bowmore 19yo oder die zwei Bowmore 12yo mit je 2 Kupfermugs:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage, die Sie durch aufmerksames Lesen unseres Beitrags leicht beantworten können: Wie heißt das weltweit älteste Scotch Lagerhaus

a) Bowmore First Dungeon
b) Bowmore No.1 Vaults
c) Bowmore Old Shed

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Bowmore“!

Unter allen richtigen und vollständigen Einsendungen, die uns bis 16. Dezember 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 17. Dezember 2018 bekannt. Der Versand der Preise erfolgt durch Beam Suntory Deutschland. 

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet und seine Lösung mit dem Betreff „Bowmore“ einsendet sowie das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 16. Dezember 2018, 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 17. Dezember 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Deutschland, der Bowmore und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Preise erfolgt durch Beam Suntory Deutschland. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Hinweis zum Datenschutz: Wir erheben nur jene Daten von Teilnehmern, die für die Abwicklung des Gewinnspiels nötig sind (Name, email-Adresse und Postanschrift). Alle in diesem Zusammenhang erhobenen Daten werden nach Abschluss des Gewinnspiels und der erfolgreichen Versendung des Preises ausnahmslos gelöscht und weder für unsere Zwecke weiterverwendet noch an Dritte weitergegeben. Unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden – und geben uns auch die Erlaubnis, Ihren Namen und Wohnort im Falle des Gewinns auf unserer Seite veröffentlichen zu dürfen. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Neu: J.J. Corry The Flintlock

Von irish-whiskeys.de, dem Spezialgeschäft für irische Whiskeys in Deutschland, sind wir über eine Neuerscheinung von The Chapel Gate Irish Whiskey Company informiert worden und möchten Ihnen diesen neuen Whiskey aus Irland, J.J. Corry The Flintlock, anhand der Presseaussendung des Unternehmens vorstellen. In ihr finden Sie nicht nur Hintergründe zur Abfüllung, sondern auch die Tasting Notes dazu:


Neu: J.J. Corry The Flintlock

The Chapel Gate Irish Whiskey Company ist Irland’s einziger Whiskey Bonder und sie reifen derzeit ihren Whiskey im Rackhouse einem Warehouse auf der McGuane Family Farm in Cooraclare, County Clare, Irland. Irish Whiskey Bonding beschäftigt sich damit Whiskey von anderen Destillerien auszusuchen und dann außerhalb der Destillerie reifen zu lassen und zum Schluss den Whiskey zu finishen oder zu blenden, um einen einzigartigen unverwechselbaren Whiskey zu kreiieren.

Whiskey Bonding war früher ein üblicher Weg, um Whiskey in Irland herzustellen und Bonder waren oft Schankwirte und Einzelhändler in kleinen Städten für die Einheimischen. Diese Vorgehensweise starb im frühen 20. Jahrhundert aus, als die Irish Whiskey Industrie kollabierte. Whisky Bonder wurden nicht mehr beliefert, da die bestehenden Destillerien nun voll und ganz den Markt kontrollieren wollten und Bonder nicht mehr beliefert wurden.

The Flintlock ist ein blended Single Malt aus drei 16 Jahre alten Bourbonfass gereiften Whiskeys, die sehr sorgfältig an Hand ihres Geschmacksprofils ausgewählt wurden.

Der Flintlock wurde nach einer Pistole benannt, die gefunden wurde, als die Familie eine Scheune auf dem Grundstück renovierte. Diese Scheune war die original Behausung von Louise früheren Familiengenerationen. Die Pistole kommt aus den 1780ern, einer Ära, wo jeder für die Freiheit Irland’s gekämpft hat. Hier wird die Unabhängigkeit widergespiegelt. Diese Scheune wird nun zum Tasting Room der Chapel Gate Whiskey Company umgebaut.

J.J. Corry The Flintlock TASTING NOTES

Aroma: süß, etwas Kokosnusseiscreme, etwas Zitrone und Honig

Geschmack: helle Fruchtnoten,Pfirsich, süße, Vanille

Nachklang: langanhaltend

Den Deutschlandvertrieb übernimmt Irish Whiskeys
UVP 99,90€

Ralfy verkostet: Tomatin 15yo Moscatel Finish 46% vol. (Review #756)

Einen Tag früher als gewohnt ist Ralfy mit seinem neuesten Verkostungsvideo online – und es geht um einen Highland Single Malt aus der Brennerei Tomatin, die vor mehr als 50 Jahren die größte Malt-Brennerei in Schottland war, bevor sie in Konkurs gehen musste.

Die Größe von damals hat Tomatin nie mehr erreicht, und die Frage, ob das für die Whiskys von dort eher eine gute oder schlechte Sache ist, lassen wir einmal unbeantwortet.

Nicht unbeantwortet allerdings lassen wir, wie Ralfy, den Tomatin 15yo Moscatel Finish,  die limitierte Abfüllung der Destillerie gefällt: Mit 87 von 100 möglichen Punkten kann sie den verlässlichen Verkoster von der Isle of Man doch durchaus überzeugen.

Das diesmal wieder etwas längere, weil mit vielen zusätzlichen Informationen angereicherte Video (etwas über achtzehn Minuten) können Sie obenstehend oder auf Youtube sehen. Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen dabei!