Acht Monate dem Ende seiner Tätigkeit als Master Distiller von Four Roses und in seinem Ruhestand hat Jim Rutledge schon 2016 angekündigt, er wolle eine eigene Destillerie eröffnen (wir berichteten hier). Er startete dazu ein Crowdfunding-Projekt, welches er aber schon bald nach dem Strart wegen mangelndem Zuspruch wieder einstellen musste. Danach war es ruhig rund um das Projekt.

Nun aber ist offensichtlich wieder Bewegung in die Pläne gekommen. Laut The Spirits Business wird Rutledge gemeinsam mit Stephen Camisa und Jon Mowry von Bedford & Grove LLC, einem Großhändler und Distriubutor von Wein und Spoirituosen in den USA, an der Destillerie arbeiten. Das Projekt soll 20 bis 25 Millionen Dollar kosten.

Entstehen soll die Brennerei in Middletown, Kentucky, und in ihr will Rutledge Bourbon und Rye im alten Stil produzieren. Großen Wert legt man auch sowohl auf die architektonische Ausgestaltung und auf Nachhaltigkeit. Man arbeitet mit der Schwerkraft, produziert sozusagen „einen Hügel hinunter“. Auch die Beiprodukte der Destillation, die Reste von Mais und anderem Getreide, sollen als Biomasse Engergie und Wärem liefern.

Ob die Finanzierung der JW Rutledge Distillery bereits gesichert ist, lässt sich aus dem Artikel allerdings nicht ablesen. Laut der Aussage von Rutledge im Jahr 2016 hatte er aber damals bereits private Financiers gefunden. Ob er damals Stephen Camisa und Jon Mowry meinte und ob diese tatsächlich als Geldgeber auftreten, können wir nicht sagen.