Im Laufe des gestrigen Abends sind von Facebook in einer umfassenden Aktion Whiskygruppen, die auch für den Tausch und Verkauf des Wassers des Lebens genutzt wurden, vorläufig deaktiviert worden. Die größte deutschsprachige Whiskygruppe auf Facebook mit mehr als 13.000 Mitgliedern, whisky.de, war davon ebenso betroffen wie viele kleinere Gruppen, die dezidiert dem Flaschentausch oder Sampleverkauf gewidmet waren.
Facebook gibt den Administratoren der Gruppen nun Zeit, die Gruppen gemäß den Richtlinien von Facebook zu „säubern“, um diese dann ein weiteres Mal zu prüfen und gegebenenfalls die Gruppe wieder zu öffnen. Sollte diese Überprüfung allerdings negativ ausfallen, wird die betroffene Gruppe von Facebook endgültig und unwiderruflich gelöscht.
Die neuen Richtlinien wurden vor einigen Tagen bereits angekündigt. So dürfen auf Facebook weder Tabak noch Alkohol von Privatpersonen verkauft oder getauscht werden. Inhalte, die Alkohol oder Tabak zeigen, dürfen allerdings nach wie vor gepostet werden, solange sie nicht dem direkten Verkauf dienen.
Kommerzielle Seiten über Alkohol und Tabak dürfen ihre Inhalte nur mehr für Nutzer über 18 Jahre freigeben. das Verschenken sowie Verlosen von Alkohol oder Tabakprodukten auf Facebook oder Instagram ist in Zukunft ebenfalls nicht mehr erlaubt.
Interessanterweise ist das Bewerben von Alkohol und Tabak durch Influencer, die dafür bezahlt werden, nach wie vor erlaubt und unterliegt auch keiner Altersbeschränkung. Es ist aber möglich und wahrscheinlich, dass die Influencer-Richtlinien in absehbarer Zeit ebenfalls verändert werden.
Zum Zeitpunkt, da wir diesen Artikel verfassen, sind weder unsere Whiskyexperts Facebook-Seite noch die geschlossene Gruppe Whiskyexperts-Whiskyfreunde von den Schließungen betroffen. Wir sind auch zuversichtlich, dass sie weiterhin zugänglich sein werden, da wir schon bisher unter Einhaltung der Richtlinien agiert haben (erst ab einem Alter von 18 Jahren zugänglich, kein Verkauf oder Tausch von Whisky).
An diesem Sonntag im Juli können wir Ihnen bereits die 138. Folge der Whiskyvideos und Podcasts der Woche vorstellen, in denen wir Beiträge aus dem deutschen Sprachraum zum „Wasser des Lebens“ bringen, die uns von den Vloggern und Podcastern zugesendet wurden. In den Videos werden sowohl neue als auch ältere Abfüllungen verkostet – alles nach dem eigenen Ermessen der Verkoster und ohne kommerziellen Hintergrund.
Die Liste der teilnehmenden Vlogs ist nicht fix: Wenn Sie meinen, dass Ihr Video ebenfalls dazu gehören sollte, dann können Sie unten herausfinden, wie das möglich wäre.
In Folge Nummer 138 haben wir diese acht Videos für Sie vorbereitet:
Whisky a. d. S. eines Amerikaners – Teeling Single Pot Still Batch 3
Whisky & Vinyl – Cotswolds Founder’s Choice
Wie wir die Beiträge aussuchen: Die Videos und Podcasts werden uns zugeschickt. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben. Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann.
Wollen Sie mit Ihrem Beitrag dabei sein? Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu jeweils bis Freitag, 12 Uhr an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Unser Sonntagsvideo heute ist Augenschmaus und Reisebericht in einem: Wir begleiten Oliver Asbach bei seiner Trip durch die Highlands im Herbst 2018. Es geht von Inverness nach Wester Ross, Torridon, Isle of Skye, Fort William und dann noch kurz nach Edinburgh. Das mit Musik unterlegte Video ist zum Teil mit einem iPhone, zum Teil mit einer DJI Spark Drohne aufgenommen – allerdings, so schreibt Oliver im Begleittext zum Video auf Youtube, ist ihm diese am dritten Tag der Reise in einen Fluss gefallen und unbrauchbar geworden.
Schöne Bilder und sehr persönliche Eindrücke – die etwas über neun Minuten finden wir sehenswert. Viel Vergnügen mit dem Video und bis später, wenn wir Ihnen wieder die Verkostungsvideos der deutschen Vlogger präsentieren dürfen!
Es freut uns sehr, Ihnen wieder eine kleine Miniserie mit fantastischen Aufnahmen im Rahmen unserer Rubrik „Whisky im Bild präsentieren zu dürfen: „Die Schönheit Irlands“ stellt zehn wunderschöne Plätze der grünen Insel Irland vor – kunstfertig eingefangen durch das Talent und Können des Fotografen Siegfried Klingls. Der Franke, der schon unsere Sonderserie „Die Schönheit Schottlands“ gestaltete, ist Betriebswirt und ein leidenschaftlicher Landschaftsfotograf. Der Whiskyliebhaber konnte auf seiner letzten Irlandreise die schönsten Plätze der Insel mit seiner Kamera einfangen – und wir dürfen sie Ihnen hier vorstellen.
5. Kylemore Abbey
Dieses neuschwansteinähnliche Märchenschloss liegt fotogen am Ufer des Lough Pollacappul. Dieses neogotische Haus aus dem 19. Jhd. gehörte ursprünglich dem reichen englischen Großindustriellen Mitchell Henry, der es für seine Frau Margaret und die neun gemeinsamen Kinder baute. Nach dem tragischen Tod seiner Frau ließ er eine Kirche zu Ihren Ehren bauen. Die neogotische Kirche ist eine Kopie der Kathedrale von Norwich und ein Denkmal der Liebe. Mitchell Henry wurde nach seinem Tod 1910 neben seiner Frau in der gotischen Kirche beigesetzt.
Die heute von Benediktinerinnen geführte Abbey war von 1923 bis 2010 eine internationale Internatsschule für Mädchen. Der zum Anwesen gehörende Klostergarten, ein viktorianischer „Walled Garden“ (ummauerter Garten), gehört zu den schönsten Irlands.
Jede Woche erscheinen neue Whisky-Abfüllungen – und gesellen sich zu den zigtausenden dazu, die es bereits gab oder gibt. Wer soll das alles trinken und herausfinden, was wie schmeckt? Blogger tun es – und in der Summe ergibt sich durch sie ein recht schöner Überblick über das, was man ins Glas bekommen kann.
Unsere Rubrik „Fremde Federn“ stellt Ihnen seit nun über einem Jahr Samstag für Samstag Verkostungsnotizen der Blogger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz vor, die uns von ihnen zugesendet wurden. Aus der Vielzahl von Neuerscheinungen und Klassikern haben die Blogger nach ihren Vorlieben Abfüllungen herausgesucht und für ihre Leser beschrieben.
Hier sind die Tasting Notes jener Blogger, die uns für die aktuelle Ausgabe ihre Links gesendet haben:
Die Notes geben die persönlichen Eindrücke der Blogger wieder und müssen nicht der Meinung der Redaktion entsprechen (die ohnehin meist nicht einheitlich ist 😉 ). Viel Vergnügen beim Lesen und bis zur nächsten Ausgabe in einer Woche!
Haben Sie selbst aktuelle Tasting Notes, die wir hier verlinken sollen? Senden Sie uns unter press @ whiskyexperts.net den Link auf Ihre Verkostungsnotizen – bitte mit dem Betreff „Tasting-Link“. Wir publizieren dann jeden Samstag jene Notes, die bis Freitag 12:00 an uns gesendet werden. Wir publizieren die Links, ohne damit die Beiträge dahinter zu werten. Nicht publizieren werden wir Links auf Verkostungsnotizen von Seiten, die entweder kommerziell geführt sind, in Verbindung mit Shops stehen oder solchen, bei denen Tasting Notes nur ein Bestandteil des Outputs der Seite sind, denn wir wollen gezielt der Verkosterszene eine Bühne bieten und für sie zusätzliche Öffentlichkeit schaffen.
Das nennen wir Beständigkeit und Verlässlichkeit: Whiskyfun, die Webseite von Serge Valentin, feiert heute den 17. Geburtstag – ein Anlass, dem Chefverkoster der Malt Maniacs ganz herzlich zu seiner Leistung und zu dem, was er für die Whiskycommunity getan hat, zu gratulieren.
Serge feiert diesen Geburtstag gemeinsam mit Angus MacRaild mit eine Auswahl an Whiskys aus der Brennerei Springbank, die Serge, und nicht nur er, sehr hoch schätzt.
Diese drei Whiskys aus der Verkostung sind sozusagen der Festtagstrunk zum Jubiläum:
Springbank 24 yo 1993/2018 (59.3%, Kingsbury, Or Sileis, hogshead, cask #Z382, 92 bottles): 85 Punkte (Angus 84)
Springbank 12 yo (Proof, Cadenhead, +/-1965): 96 Punkte (Angus: 96)
Springbank 12 yo (57.1%, OB, for the UK, +/-1980): 93 Punkte (95 mit Wasser) – Angus dito
Springbank. Bild (c) ALexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Sehr viel ist noch nicht über ihn bekannt, aber das Wenige haben wir hier einmal für Sie zusammengefasst: Irgendwann im August wird es den 5. Wolfburn Kylver geben, die limitierte Sonderserie aus der nördlichsten Festlandbrennerei Schottlands.
Benannt ist er nach dem 5. Buchstaben des Kylver-Alphabets, Raidō, was soviel bedeutet wie „reiten“ oder „Reise“. Der Whisky ist aus einer Mischung von first-fill bourbon und Pedro Ximénez sherry casks komponiert und wird mit 50% abgefüllt.
In der Nase hat man bei ihm Fruchtkuchen und Mandeln, am Gaumen Butterscotch und getrocknete Birnen sowie Marzipan und Toffee. Im Finish finden sich Eiche und Vanille.
Vom Kylver Raidō wird es nur 900 Flaschen geben – ein Preis wurde noch nicht genannt.
Aus Dublin erreicht uns die Meldung über eine neue Abfüllung von Teeling, die es exklusiv in der Brennerei in der irischen Hauptstadt geben wird. Nach dem Kastanienholz-Finish und der Abfüllung mit dem Finish in ungarischer Eiche hat man nun eine Abfüllung mit einem Finish in Chinkapin Oak (Gelbeiche oder Quercus muehlenbergii) im Angebot.
Der TeelingDistillery Exclusive finished in Chinkapin Virgin Oak casks kam mit 46% Alkoholstärke in die Flasche und kostet im Destillerieshop 60 Euro – es gibt auch eine personalisierte Variante um € 65,- zu kaufen.
Die Details zur dritten Distillery-only Abfüllung (und die Tasting Notes zu allen drei bisher erschienenen Bottlings) können Sie untenstehend in der englischsprachigen Pressemitteilung nachlesen:
The new Teeling Distillery Exclusive Whiskey, finished in Chinkapin Virgin White Oak casks, is now available exclusively in the Teeling Distillery Gift Shop! This new release follows the trend of previous Teeling Distillery Exclusive whiskeys by being matured in unusual cask types. Previously, Teeling have had great success exploring the influence of different wood types with both Chestnut and Hungarian Oak cask finishes.
The most recent member of our Distillery Exclusive range is bottled at 46% ABV and finished in Chinkapin Virgin White Oak casks that have been sourced from Eastern and Central North America. The liquid has a sweet toffee and butterscotch nose, with a oily mouth feel and ripe dates, liquorice and wood spices on the tongue. For the finish, the wood spices remain on the tongue and are accompanied by black pepper and a lingering hint of liquorice.
Like the previous Distillery Exclusive bottlings consumers have the ability to personalise both the bottle and tube label. It’s ideal as a take home memento of your visit to the distillery, or as a nice personal gift!
This rare bottling is available to buy in the Teeling Distillery Gift Shop for €60, with the personalised version costing €65.
See below the flavour profiles of our three Distillery Exclusive bottlings to date!
Distillery Exclusive finished in ex-PX Brandy Chestnut casks
Nose: Light fresh straw bale, peaches & cream, boiled sweets and maple syrup
Taste: Creamy cheesecake, roasted chestnuts, caramelized banana and sweet wood sap
Finish: Unique wood spices tingle on the tongue
Distillery Exclusive finished in Hungarian Virgin Oak casks
Nose: Fresh wood shavings and sandalwood oil with a fresh underlying sweetness
Taste: Sweet wood sap intermingles with subtle spices, dried fruits and notes of toasted oak
Finish: Wood spice on the tongue slowly gives way to a dry tannic finish
Distillery Exclusive finished in Chinkapin Virgin Oak casks
Nose: Sweet toffee and butterscotch, with burnt caramel and wood tannins
Taste: Oily mouth feel coats the mouth, with ripe dates, liquorice and wood spices on the tongue
Finish: The wood spice remains on the tongue, accompanied by some black pepper and a lingering hint of liquorice
Ja, seltsame Schlagzeile – aber was soll man machen, wenn Serge Valentin sich nicht an seine eigene hält und das Duo schnell um eine dritte Abfüllung ergänzt? Eben. Und so haben wir heute über drei Abfüllungen aus der Lowland-Brennerei Auchentoshan zu berichten, zwei Original-Bottlings und eines von Cadenhead.
Der Three Wood kann das Gefallen von Serge nicht erringen, der 19 Jahre alte Auchentoshan von Cadenhead sehr wohl, und ebenso eine fassstarke Originalabfüllung des Auchentoshan 21yo aus dem Jahr 1997.
Auchentoshan ‘Three Wood’ (43%, OB, +/-2018): 79 Punkte
Auchentoshan 19 yo 1999/2018 (52.4%, Cadenhead, Small Batch, 258 bottles): 85 Punkte
Auchentoshan 21 yo 1975/1997 (55.4%, OB): 89 Punkte
Im Beitrag widerspricht Serge übrigens auch der manchmal von Whiskyfreunden artikulierten Vermutung, dass die Einsteigerwhiskys heutzutage besser seien als vor einigen Jahren. Serge meint, es sei eher eine Art Anspruchsmanagement: Das, was man sich leisten kann, hat auch gut zu sein. Wir bieten noch eine dritte Variante an: Heute sind viele Einsteigerwhiskys genau auf den Geschmack der Zeit abgestimmt – und was gefällig ist, gefällt. Oder wie sehen Sie das?
Think big in the US – das scheint gerade das Motto der Getränkegiganten rund um die Welt zu sein: Nachdem Diageo 130 Millionen Dollar in den Bau einer neuen Destillerie in Lebanon, Kentucky steckt (wir berichteten über den Spatenstich hier), ist nun Beam Suntory am Zug.
Bei Jim Beam will man mehr als 60 Millionen Dollar in eine substanzielle Erweiterung der Jim Beam Distillery in Clermont, Kentucky stecken. Man will dort die Fred B. Noe Craft Distillery bauen, das Besucherzentrum ausbauen und – ebenfalls im Rahmen des Ausbauprogramms, das James B. Beam Institute for Kentucky Spirits gründen, und zwar durch eine 5 Millionen Dollar Spende an die University of Kentucky. Mit diesem Institut will man Berufe rund um die Produktion von Whiskey fördern.
Die geplante Fred B. Noe Craft Distillery
In der Fred B. Noe Craft Distillery werden dann die Spezialitätenmarken wie Booker’s oder Baker’s erzeugt, dazu auch die neueste Marke Little Book. Weiters will man dort neue Methoden zur Fermentation und Destillation erforschen. Das Besucherzentrum soll massiv ausgebaut werden und neue Touren anbieten. Auch der Tasting Room dort so völlig neu gestaltet werden.
Gleichzeitig wird man die Tätigkeiten am Brennereistandort unter dem Namen James B. Beam Distilling Co. bündeln – jenem Namen, den das Unternehmen direkt nach der Prohibition hatte.
Wann der Aus- und Neubau fertig gestellt werden sein wird, gab das Unternehmen nicht bekannt.
Hier noch die Original-PR von Beam Suntory:
Beam Suntory Investing $60 Million In Clermont, Reintroducing The James B. Beam Distilling Co.
Investment will build the Fred B. Noe Craft Distillery, enhance the visitor experience and establish the James B. Beam Institute for Kentucky Spirits
CLERMONT, Ky., July 25, 2019 /PRNewswire/ — Today, Beam Suntory is breaking ground on the Fred B. Noe Craft Distillery, which will be the home of future innovation and provide opportunities for education and hospitality. The new distillery is part of a larger $60 million investment to re-establish the James B. Beam Distilling Co. in Clermont, which encompasses the production operations for the flagship Jim Beam® brand, as well as small-batch brands like Booker’s®, Baker’s®, Basil Hayden’s® and Knob Creek®, and next generation brands like Legent™ and Little Book®, and the visitor experience.
„Beam Suntory is excited to honor our roots by investing in the James B. Beam Distilling Co., and setting ourselves up for a bright future in Kentucky and around the world,“ said Albert Baladi, President & CEO, Beam Suntory. „With nearly 225 years behind us, we are proud of our history of entrepreneurialism, craftsmanship and innovation. As the world leader in bourbon, we are thrilled to be laying the foundation for the next 225 years.“
The James B. Beam Distilling Co. was the company’s name immediately following Prohibition and will serve as the name of Beam Suntory’s Clermont operations going forward.
The Fred B. Noe Craft Distillery, named for 7th Generation Master Distiller Fred Noe, will serve as the home for small-batch bourbons like Booker’s and Baker’s, the next-generation brand Little Book, created by 8th generation Beam Distiller Freddie Noe, and serve as a functional production facility to explore new fermentation and distillation techniques. It will be located on the James B. Beam Distilling Co. site in Clermont, Kentucky.
„At Beam Suntory, we like to say that we’re all One Big Family, and what we’re beginning here today reinforces our leadership in bourbon, and sets us up for the future,“ said Freddie Noe. „Now I can’t think of anyone who’s set up the future of bourbon any better than my dad, so I can hardly begin to express my pride in naming this new distillery after him.“
As part of its tourism investment, Beam Suntory will elevate its visitor experience in Clermont, KY and give consumers more reasons to visit, including behind-the-scenes tour across the family of brands from Jim Beam to Basil Hayden’s to Legent, a tasting room, and even customizable experiences.
Beam Suntory recently announced Jim Beam’s $5 million donation to the University of Kentucky, the largest philanthropic donation on company record, to establish the James B. Beam Institute for Kentucky Spirits. This institution, designed in partnership with the University of Kentucky and the Kentucky Distillers Association, will educate the next generation of distillers through a first-of-its-kind curriculum that covers the skills needed to succeed in the distilled spirits industry at the undergraduate, graduate and professional levels.
Each year, Beam Suntory invests more than $500 million to make bourbon in Kentucky.
Whiskyexperts-Leser wissen bereits seit Mai Bescheid: Diageo wird einen Bourbon zur Fernsehserie „The Walking Dead“ auf den Markt bringen, wohl angesichts des großen Erfolges, den man mit den Game of Throne Whiskys erzielen konnte.
Nun sind ein paar Einzelheiten mehr über den Kentucky Straight Bourbon aufgetaucht, und die wollen wir natürlich mit Ihnen teilen: Der Whiskey wird „Spirits of the Apocalypse Kentucky Straight Bourbon“ heißen und nur in den USA erscheinen, wo er ab Herbstals limitierte Edition um umgerechnet 35 Euro zu haben sein wird. Abgefüllt ist er mit 47% Alkoholstärke, der Whiskey selbst ist mindestens vier Jahre alt.
Mehr Infos dazu will Diageo später in diesem Sommer bekanntgeben.
Weitere Funde gibt es heute us-amerikanischen TTB-Datenbank:
Ein 29-jähriger Pittyvaich, gereift in Pedro Ximinez und Oloroso seasoned Casks, abgefüllt in natürlicher Fasstärke von 55,3 % vol., wird, wie wir bereits berichteten, Teil der diesjährigen Special Release Reihe von Diageo. Und es scheint, dass die Labels der 2019er-Abfüllungen aufeinander abgestimmt sind.
Noch dazu aufgetaucht, und völlig unabhängig von der Special Release Reihe, ist ein 50-jähriger Benromach. Ganze 125 Flaschen dieses Whisky wird es wohl geben, abgefüllt wird er, scheinbar in Fassstärke, mit 44,6 % Vol.:
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Wie wir in unserem heutigen Post zum drohenden Streik bei Diageo in Schottland bereits kurz andeuteten, kann Spirituosen-Riese Diageo auf ein starkes letztes Jahr zurück blicken. In einem Artikel der Financial Times finden wir nähere Angaben zu den Ergebnissen.
Das Unternehmen meldete für die zwölf Monate bis Ende Juni einen Gesamtumsatz von 12,87 Mrd. GBP (plus 6 Prozent gegenüber dem Vorjahr). Der Betriebsgewinn stieg um 10 Prozent auf £ 4,04 Mrd.. Die Sparte Scotch Whisky macht insgesamt ein Viertel des Umsatzes aus. Und auch hier nahmen die Umsätze zu und stiegen um 6%. Hierfür verantwortlich sind wohl die Einführung des ‚White Walker by Johnnie Walker‘ sowie alle weiteren Abfüllungen, welche in Verbindung mit der Serie ‚Game of Thrones‘ auf dem Markt erschienen. Hier konnten sicherlich neue Käuferschichten erschlossen werden.
Weitere Angaben und Details zu den Umsätzen von Diageo sowie eine Beurteilung dieser Ergebnisse von Chief Executive Ivan Menezes finden Sie in der folgenden englischsprachigen Pressemitteilung von Diageo:
2019 Preliminary Results, year ended 30 June 2019
Delivering our strategy through strong consistent performance
Reported net sales (£12.9 billion) increased 5.8% with organic growth partially offset by acquisitions and disposals. Reported operating profit (£4.0 billion) increased 9.5%, driven by organic growth
All regions contributed to broad based organic net sales growth, up 6.1%, with organic volume up 2.3%
Organic operating profit grew 9.0%, ahead of top line organic growth, driven by improved price/mix and productivity benefits from everyday cost efficiencies, partially offset by cost inflation and higher marketing investment
Cash flow continued to be strong, with net cash from operating activities at £3.2 billion, up £164 million and free cash flow at £2.6 billion, up £85 million
Basic eps of 130.7 pence increased by 7.4%. Pre-exceptional eps grew 10.3% to 130.8 pence, driven by higher operating profit and lower finance charges, which more than offset an increased tax charge as a result of higher profit
On 25 July the Board approved plans for a further return of capital up to £4.5 billion to shareholders for the period F20 to F22
The final dividend increased 5% bringing the full year dividend to 68.57 pence per share
Ivan Menezes, Chief Executive, commenting on the results said:
“Diageo has delivered another year of strong performance. Organic volume and net sales growth was broad based across regions and categories, with new product innovation being a strong contributor. We expanded organic operating margin ahead of our guidance and increased investment behind our brands ahead of organic net sales growth.
Fiscal 19 has been another year of strong free cash flow delivery at £2.6 billion and we have returned £2.8 billion to shareholders via share buybacks. The Board has approved plans for an additional return to shareholders of up to £4.5 billion over Fiscal 20 to Fiscal 22.
Our focus on quality sustainable growth is backed by a culture of everyday efficiency that enables us to invest smartly in marketing and growth initiatives while expanding margins.
These results reflect the steady progress we are making and as we look ahead we see attractive opportunities to deliver consistent growth and create shareholder value. In the medium term I expect Diageo to maintain organic net sales growth in the mid-single digit range and to grow organic operating profit ahead of net sales in the range of 5%-7%.”
Vom deutschen Importeur Bremer Spirituosen Kontor sind wir über eine neue Abfüllung von Säntis Malt aus der Schweiz informiert worden: Der Säntis Malt Edition Genesis No. 1 erhielt ein Finish in Barriques, in denen zuvor der „Ruster Ausbruch“, ein weißer Süßwein des Weinguts Feiler-Artinger, reifte. Alle weiteren Infos zu dieser streng limitierten Abfüllung sowie Tasting Notes von Julia Nourney finden Sie im folgenden Pressetext:
Säntis Malt Edition Genesis No. 1 mit Süßwein-Finish
Säntis Malt bringt die letzten Flaschen der neuen, streng limitierten Edition auf den Markt
Bremen, den 25.07.2019. Im Frühjahr 2019 brachte die Destillerie der Schweizer Brauerei Locher AG mit dem Säntis Malt Edition Genesis No. 1 eine neue, streng limitierte Edition auf den Markt. Kurt Feiler vom Weingut Feiler-Artinger aus Rust am Neusiedler See überließ Säntis zwei seiner frisch geleerten Barriques, in denen der „Ruster Ausbruch“ reifte, die Krönung der Ruster Wein-Triologie. Dieser weiße Süßwein besticht durch seine konzentrierte Frucht sowie die Eleganz und noble Restsüße. Die Fässer wurden am 14. Juli 2017 in Appenzell mit einem damals sechsjährigen, in historischen Bierfässern gereiften Säntis Malt Whisky befüllt. Genesis, so der Name der neuen Reihe, würdigt die Herkunft und Geschichte des Whiskys, der verwendeten Fässer und deren Vorbesitzer. Entstanden ist eine auf 707 Flaschen limitierte Abfüllung, die zwei unterschiedliche Spezialitäten zu einem neuen, kombinierten Genusserlebnis verschmelzen ließ. Ein außergewöhnlicher Whisky mit eigener Geschichte, authentisch und ehrlich.
Seit dieser Woche stehen die letzten 90 der 707 abgefüllten Flaschen Säntis Malt Edition Genesis No. 1 dem deutschen Spirituosen-Fachhandel zur Verfügung.
Säntis Malt Edition Genesis No. 1 in der 0,5-Liter-Flasche, 49,0 % Vol.; UVP 79,99 Euro
Verkostungsnotizen
von Julia Nourney, Dez. 2018:
Farbe: Dunkles Gold mit Kupfer-Reflexen.
Nase: Intensive Trockenfrüchte insbesondere Aprikose, Kirschen und saftige Rosinen, aber auch ein paar dunkel geröstete Bananenchips, floral wie Freesie, Hyazinthe und getrocknete Rosenblätter, etwas Möbel- und Bienenwachs, Zedernholz, Leder.
Gaumen: Vorwiegend floral und leicht pfeffrig wie Kapuziner-Kresse und Trompetenblumen, würzig wie Zedernholz, Muskat, Kardamom und eine pfannenerhitzte indische Curry-Mischung, die Röstnoten des Malzes zeigen sich in Form von einer mit Fruchtcreme gefüllten dunklen Criollo-Schokolade, kandierter Ingwer.
Nachklang: Zunächst noch floral, dann dominieren die Würznoten und klingen mit warmen Röstnoten von Kakao und Schokolade aus.
Bemerkung: Die Intensität der Aromen wirkt regelrecht ausschweifend und ergibt eine ungeahnte Komplexität. Um diese Fülle angemessen wahrnehmen zu können, sollte man dem Whisky vor dem Genuss etwas Zeit zum Atmen ermöglichen.