Nach The Glover, The E&K und The Winter Queen bringt Fusion Whisky aus Edinbrugh einen neuen „internationalen“ Whisky, diesmal ein blended Malt aus Schottland und Australien, der sich „The Brisbane“ nennt.
Der Name kommt nicht von der Stadt in Australien, sondern vom berühmten Wissenschaftler, der ihr (und einem Mondkrater) den Namen gab: Thomas Makdougall Brisbane aus Largs in Schottland, wo er 1773 geboren wurde.
Der australische Whisky für den Blend kommt von der Starward Distillery, wo die Abfüllung auch am Wochenende von Alex Bruce, Master Distiller bei Ardnamurchan und Master Blender für Fusion Whisky, vorgestellt wurde. Auch David Broom und Charles MacLean waren vor Ort.
Im Whisky finden wir Anteile von fünfjährigem Starward Whisky aus fünf ex-Apera Fässern, sowie zwei ex-sherry hogsheads aus Glen Garioch und Teile eines ex-sherry butts aus Glen Grant. 932 Flaschen zu je 150 Pfund gibt es von ihm, abgefüllt wurde er mit 57.5%. Wir haben hier auch die englischsprachigen Tasting Notes für Sie:
Mahogany with amber lights. initially nose drying, with freshly baked croissants topped with butterscotch sauce, pecan pie, ginger, runny honey, chocolate éclairs and banoffee.
Chocolate éclairs in the taste with stone fruits in the development: ripe plum, apricot and tinned prune juice.
Sweet overall in the finish; creamy mouthfeel, bitter chocolate and more toffee to finish.
Der Whisky ist übrigens auch der erste, der die Blockchain-Technologie benutzt, um dem Konsumenten die komplette Erzeugungsgeschichte der Flasche auf einer Website nachvollziehbar zu machen. Adelphi hat die Technologie bereits für einen einjährigen Spirit benutzt, dies ist aber das erste Mal, dass sie auf einen Whisky angewendet wird.
Nicht immer werden Einzelfassabfüllungen auch in Fassstärke auf den Markt gebracht. Manchmal füllen sie die Abfüller (ob unabhängig oder in der Destillerie) auch mit Trinkstärke ab. Dies ist auch beim heutigen Whisky in Ralfys Videoreview der Fall.
Es handelt sich um einen 14-jährigen Ben Nevis aus der Destillerie, der im Jahr 2007 mit 46% in die Flasche und dann in eine recht hübsche Holzbox kam. Ralfy hat die Flasche im Video zum Ben Nevis 10yo vor zwei Wochen bereits gezeigt, nun bespricht er sie in seinem neuesten Video, Nummer 717.
87 Punkte gibt es im 15 Minuten langen Video für den Whisky, und wie immer ist es sehenswert auch der Zusatzinformationen, die man von Ralfy bekommt. Sie finden es obenstehend oder direkt auf Youtube.
Nachdem die Australian Whisky Holdings (AWH) im Vorjahr die durch fragwürdige Geschäftsgebarung in der Existenz bedrohte Nant Distillery aufgekauft hatte (Berichte zur Nant Distillery können Sie hier abrufen), hat man sich einige Zeit gelassen, um die weitere Zukunft der Brennerei zu überdenken und die wirtschaftliche Vorgehensweise abzuklären.
Nun ist man laut einem Artikel in The Shout zu einem Ergebnis gekommen und präsentiert der Öffentlichkeit den Plan zur Fortführung der Nant Distillery, die trotz aller Turbulenzen doch ein Stück australischer Whiskygeschichte ist:
Zunächst will man die Produktion in einem ersten Schritt von ca. 400 Fässern im Jahr auf ca. 700 Fässer steigern.
Dazu wird man die bestehende Infrastruktur benutzen, mit einigen leichten Modifikationen an den bestehenden Brennblasen.
Diese Änderungen werden in ca. vier bis fünf Monaten zum Tragen kommen und etwa eine halbe Million Australische Dollar kosten
Die zweite Stufe wird ein zusätzlicher Neubau der Brennerei auf dem Nant-Gelände sein. Dazu hat die AWH bereits zwei Brennblasen, die die existierenden Stills der Destillerie replizieren, in Schottland erworben.
Damit hat man dann die Möglichkeit, je nach Geschäftsgang, die Produktion auf bis zu 1500 Fässer im Jahr auszubauen, sollte man sich zu einem Betrieb rund um die Uhr entschließen.
Diese Ausbaustufe wird nochmals 2.5 Millionen Australische Dollar kosten
Wann man mit der zweiten Stufe des Ausbaus beginnt, ist noch nicht festgelegt, so der Artikel in The Shout.
Let’s do the time warp again – Serge Valentin vergleicht heute mit seiner Verkostung zwei Abfüllungen einer Destillerie, die durch jede Menge Zeit getrennt und jede Menge Gemeinsamkeiten verbunden sind.
Diesmal geht es um Springbank und dabei genau gesagt um den Local Barley 10yo vs. den Springbank Local Barley 32yo aus dem Jahr 1998, der Destillat aus dem Jahr 1966 enthält und für Taiwan produziert wurde.
Serge geht dabei nicht spärlich mit Lob um – der alte Local Barley erreicht astronomische Höhen bei der Punktezahl, aber auch der neue Local Barley kann mt einer Neun an der ersten der beiden Stellen aufwarten. Keine schlechte Wertung für einen gerade mal zehn Jahre alten Malt.
Hier die beiden Whiskys aus der Verkostung mit ihren Daten:
Springbank 10 yo 2007/2017 ‘Local Barley’ (57.3%, OB, 9000 bottles): 90 Punkte
Springbank 32 yo 1966/1998 ‘Local Barley’ (55.1%, OB, Taiwan, cask #496): 94 Punkte
Eine neue Werbekampagne für Jameson hat vor einigen Tagen das Licht der Welt erblickt und gelangt zumindest einmal in den USA zur Verwendung. Die Hauptbotschaft der Kampagne ist „Taste“, also „Geschmack“, und mit zwei (sehr schön gemachten) Clips will man die Bedeutung des Geschmacks bei Jameson visualisieren. Der Slogan: „Taste. That’s why.“
Der erste Film hat die dreifache Destillation bei Jameson zum Inhalt – sie können ihn obenstehend oder auf Youtube sehen. In ihm wird die Geschichte eines gewissen Scully erzählt, der sich im 18. Jahrhundert durch ein Missgeschick in den Annalen der Destillerie verewigte.
Der zweite Film spielt in der Gegenwart und erzählt über Jameson Caskmates, den Whiskey, der in Bierfässern reifte. Sie finden ihn untenstehend oder ebenfalls auf Youtube.
Zu beiden Filmen gibt es jeweils ein mindestens ebenso liebevoll produziertes Making Of (früher waren diese Sekundärclips meist Serviceleistungen der Produktionen für die interne Erheiterung der Kunden, heute werden sie bereits durchgescripted und als weitere Werbemittel in sozialen Netzwerken eingesetzt). Hier ist das Making Of für Scully, das Sie ebenfalls auf Youtube sehen können:
Und hier jenes für „Coopers“, untenstehend oder auf Youtube abrufbar:
Die Kampagne geht natürlich über Videos hinaus, TWBA Dublin hat hier auch mit anderen Kanälen wie Print oder für Outlets und Bars gearbeitet.
Am 17. März feiert man wie jedes Jahr in Irland und dem Rest der Welt den St. Patrick’s Day – in Gedenken an den Todestag des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert lebte. Zu seinen Ehren hält man in ganz Irland, aber auch in anderen Städten der Welt, Paraden ab und veranstaltet Volksfeste.
3×2 ausgesuchte typisch irischen Abfüllungen gab es von Beam Suntory Deutschland zum St. Patrick’s Day bei uns zu gewinnen, und das sind die beiden:
Connemara 12 Years Old
Die atemberaubende Region Connemara mit ihrer zerklüfteten Küste, ihren majestätischen Bergen, den klaren Flüssen und den torfhaltigen Moorlandschaften sorgt für alle natürlichen Ressourcen die benötigt werden, um einen reichhaltigen, geschmackvollen Whiskey herzustellen, der den höchsten Ansprüchen genügt. Es liegt daher nahe auf den hand-gestochenen Torf vor der Haustür zurückzugreifen und die Gerste am Ende des Mälzens über Feuer zu trocknen.
Connemara ist heute der einzige rauchige Single Malt Whiskey aus Irland und wird nach irischer Tradition zweifach destilliert. Nach der Lagerung in Ex-Bourbon Fässern entsteht ein ganz besonders ausgeglichener Whiskey mit milder Süße und komplexen Torfaromen.
In Connemara Peated Single Malt 12 Years wurden einige der ältesten Connemara Destillate vermählt für einen Whiskey von großartig aromatischer Vielschichtigkeit und Raffinesse.
Tasting Notes
Aroma: Ausdrucksvolles Aroma mit lebhaften Malznoten und torfiger Rauchigkeit. Geschmack: Milder, harmonischer Geschmack, in dem fruchtige und torfige Nuancen eine exzellente Verbindung eingehen. Abgang: Kräftige Würznoten dominieren, ohne die delikate, cremige Torfigkeit zu überdecken.
Kilbeggan Single Grain
Bereits seit 1757 wird Kilbeggan Irish Whiskey in der ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt traditionell hergestellt und gilt jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Die heute weltbekannte Old Kilbeggan Distillery wurde 1757 im gleichnamigen Städtchen Kilbeggan aus den Überresten eines ehemaligen Klosters errichtet.
Noch heute wird Kilbeggan in den jahrhundertealten Gemäuern der Destillerie nach irischer Tradition hergestellt. Zweifach destilliert, erhält er die für irische Whiskeys typische Milde und gleichzeitig seinen charaktervollen und harmonischen Geschmack, dessen Geheimnis es zu entdecken gilt.
Der Kilbeggan Single Grain Whiskey ist die Weiterentwicklung des bekannten Kilbeggan 8 Jahre. Kilbeggan Single Grain ist ein deutlich hochwertigerer Premium Blend aus verschiedenen Altersstufen von bis zu 15 Jahren. Durch die Lagerungen in verschiedenen Fässern, unter anderem PX Sherry, Madeira und Bordeauxwein, erhält der Kilbeggan Single Grain einen besonders komplexen Geschmack. Dieser Premium Irish Whiskey hat 43 % Vol.
Tasting Notes
Aroma: Reife Früchte mit Nektar, Pflaume und Zedernholz Geschmack: Markant und würzig und dabei gleichzeitig mild Abgang: Vollmundig und langanhaltend mit Anklängen von Kaffee
Und die Gewinner der drei Whiskey-Sets von Beam Suntory zum St. Patrick’s Day sind:
– Angelika Winecki aus Halle/Saale
– Thomas Zentzis aus Krefeld
– Tina Strasser aus Radevormwald
Wir gratulieren den Glücklichen von ganzem Herzen! Die 2 Flaschen werden nun von Beam Suntory Deutschland an Sie versendet – bitte erlauben Sie einige Tage bis zur Zustellung!
Allen, die diesmal kein Glück hatten, dürfen wir jetzt schon ankündigen, dass wir auch mit dem Osterhasen einen Deal haben ;-). Wir freuen uns daher, Ihnen schon bald wieder ein tolles Gewinnspiel bieten zu können.
Bis dahin wünschen wir schöne Tage und viel Vergnügen mit Whiskyexperts!
Warum nicht die Woche gleich mal mit einem wunderschönen Bild der schottischen Hauptstadt Edinburgh beginnen? In unserer Rubrik „Whisky im Bild“ möchten wir Ihnen heute ein Foto von Adam Wilson vorstellen, das er der Gemeinschaft unter Verzicht auf alle Rechte zur Verfügung gestellt hat. Das bedeutet, Sie dürfen das Foto völlig frei für alle Belange, seien sie privat oder kommerziell nutzen, verändern, ausdrucken, vervielfältigen. Sie dürfen aber natürlich auch Adam Wilson als Urheber angeben, so wie wir es gemacht haben.
Adam hat das Bild auf seinem Heimweg von der Arbeit geschossen, an einem frühen Herbstabend, am Calton Hill. Die Abendsonne hüllt die Stadt in ein fast magisches Licht…
Knapp 4.5MB ist das Originalbild groß (6000×4000 Pixel), das Sie hier unkomprimiert von unserem eigenen Server herunterladen können. Untenstehend finden Sie es wie immer in einer verkleinerten und komprimierten Version zum Anklicken und ansehen.
Bald ist es soweit: Am 17. März feiert man wie jedes Jahr in Irland und dem Rest der Welt den St. Patrick’s Day – in Gedenken an den Todestag des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert lebte. Zu seinen Ehren hält man in ganz Irland, aber auch in anderen Städten der Welt, Paraden ab und veranstaltet Volksfeste.
Auch heuer wollen wir Sie dazu einladen, mit Irland, unserem Partner Beam Suntory Deutschland (der die Preise zur Verfügung stellt) und uns den St. Patrick’s Day zu begehen, und das natürlich mit irischem Whiskey. Aber nicht mit irgendeinem, sondern mit 3×2 ausgesuchten typisch irischen Abfüllungen.
Machen Sie jetzt mit, das Gewinnspiel läuft nur mehr heute!
Hier sind die Flaschen, die Sie bei uns gewinnen können, in der Beschreibung durch Beam Suntory:
Connemara 12 Years Old
Die atemberaubende Region Connemara mit ihrer zerklüfteten Küste, ihren majestätischen Bergen, den klaren Flüssen und den torfhaltigen Moorlandschaften sorgt für alle natürlichen Ressourcen die benötigt werden, um einen reichhaltigen, geschmackvollen Whiskey herzustellen, der den höchsten Ansprüchen genügt. Es liegt daher nahe auf den hand-gestochenen Torf vor der Haustür zurückzugreifen und die Gerste am Ende des Mälzens über Feuer zu trocknen.
Connemara ist heute der einzige rauchige Single Malt Whiskey aus Irland und wird nach irischer Tradition zweifach destilliert. Nach der Lagerung in Ex-Bourbon Fässern entsteht ein ganz besonders ausgeglichener Whiskey mit milder Süße und komplexen Torfaromen.
In Connemara Peated Single Malt 12 Years wurden einige der ältesten Connemara Destillate vermählt für einen Whiskey von großartig aromatischer Vielschichtigkeit und Raffinesse.
Tasting Notes
Aroma: Ausdrucksvolles Aroma mit lebhaften Malznoten und torfiger Rauchigkeit. Geschmack: Milder, harmonischer Geschmack, in dem fruchtige und torfige Nuancen eine exzellente Verbindung eingehen. Abgang: Kräftige Würznoten dominieren, ohne die delikate, cremige Torfigkeit zu überdecken.
Kilbeggan Single Grain
Bereits seit 1757 wird Kilbeggan Irish Whiskey in der ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt traditionell hergestellt und gilt jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Die heute weltbekannte Old Kilbeggan Distillery wurde 1757 im gleichnamigen Städtchen Kilbeggan aus den Überresten eines ehemaligen Klosters errichtet.
Noch heute wird Kilbeggan in den jahrhundertealten Gemäuern der Destillerie nach irischer Tradition hergestellt. Zweifach destilliert, erhält er die für irische Whiskeys typische Milde und gleichzeitig seinen charaktervollen und harmonischen Geschmack, dessen Geheimnis es zu entdecken gilt.
Der Kilbeggan Single Grain Whiskey ist die Weiterentwicklung des bekannten Kilbeggan 8 Jahre. Kilbeggan Single Grain ist ein deutlich hochwertigerer Premium Blend aus verschiedenen Altersstufen von bis zu 15 Jahren. Durch die Lagerungen in verschiedenen Fässern, unter anderem PX Sherry, Madeira und Bordeauxwein, erhält der Kilbeggan Single Grain einen besonders komplexen Geschmack. Dieser Premium Irish Whiskey hat 43 % Vol.
Tasting Notes
Aroma: Reife Früchte mit Nektar, Pflaume und Zedernholz Geschmack: Markant und würzig und dabei gleichzeitig mild Abgang: Vollmundig und langanhaltend mit Anklängen von Kaffee
Und so gewinnen Sie eines der drei Whiskey-Sets von Beam Suntory zum St. Patrick’s Day:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welchem Jahrhundert lebte der irische Bischof Patrick, von dem der St. Patrick’s Day seinen Namen hat?
a) 5. Jahrhundert
b) 15. Jahrhundert
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „St. Patrick“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 11. März 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 12. März bekannt. Der Versand der Flaschen erfolgt dann durch Beam Suntory Deutschland.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „St. Patrick“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 11. März 2018, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 12. März auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Beam Suntory Deutschland.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Woche 66 – und auch heute präsentieren wir Ihnen Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.
Was gibt es in dieser Woche Neues? Hier sind die Videos, die wir Ihnen heute am Sonntag vorstellen möchten:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Die Waterford Distillery, im Besitz von Mark Reynier (ehemals Bruichladdich) hat uns darüber informiert, dass man den weltweit ersten biodynamischen irischen Whiskey erzeugt hat. Man war ja bereits 2016 die erste Brennerei in Irland, die organisch-biologischen Whiskey aus ebensolcher Gerste gebrannt hat, nun hat man nach eigenen Angaben in dieser Richtung einen weiteren Schritt gesetzt und das erste Mal biodynamische Gerste verwendet.
Man verschweigt in der Presseaussendung auch nicht, dass biodynamische Landwirtschaft, übrigens 1924 durch Rudolf Steiner begründet (nach dessen Prinzipien auch die Steiner-Schulen geführt werden), durchaus kontroversiell betrachtet werden kann. Im Prinzip geht es abseits darum, als Bauernhof in allen Belangen selbstversorgend zu sein, also auch, was Dünger anbelangt. Die dahinterliegenden Prinzipien sind teilweise esoterisch und postulieren auch nach Einschätzung der Anhänger nicht wissenschaftlich nachweisbare „kosmische Wirkungsprinzipien“.
Hier ein Schaubild, das uns Bruichladdich mitgeschickt hat und das die Prinzipien der biodynamischen Düngung erklärt:
Warum macht man das bei Waterford? Nun, Mark Reynier ist überzeugt davon, dass die Art und Qualität der Gerste Einfluss auf den Geschmack des Whiskys hat – bei Waterford legt man auch großen Wert auf die sorten- und herkunftsreine Verarbeitung der Gerste. Insofern war die Produktion von biodynamischen Whiskey eine logische Entwicklung.
Wir bringen untenstehend die englischsprachige Pressemitteilung in ihrer Gänze, weil sie unserer Meinung nach zum Verständnis der Intentionen der Brennerei essentiell ist. Die Schreibweise von Whisky ohne „e“ ist so im Pressetext enthalten:
Waterford Whisky Distillery makes history as it distills world’s first biodynamic irish whisky
March 2018 saw Waterford Distillery become the first distillery to create Irish whisky from biodynamic barley.
The innovative Irish distillery set an industry milestone in 2016 when it distilled Ireland’s first organic whisky. The new biodynamic distillation takes it to a whole new level, creating a significant first for the Irish drinks industry.
Biodynamic agriculture, ultimate organics, is the controversial agricultural principal outlined in 1924 by Austrian philosopher Dr Rudolf Steiner, the codified manual, the culmination of 10,000 years of farming know-how. To others it’s just folklore.
The concept involves a farm becoming self-sufficient for all its needs, relying on home-made organic fertilisers and naturally occurring plant insecticides.
As our forefathers knew, the astrological calendar not only predicts tides but guides planting, growing and harvesting. Preparations, unusual to us, such as “horn manure”, made from buried, manure-packed, cow horns, is super efficacious stimulating microbial activity in the soil, seed germination and root development, say adherents; barking mad, say critics.
Working closely with Minch Maltsters, the pioneering farmers that answered the call to grow the biodynamic barley were John McDonnell, Co. Meath; Alan Mooney, Kilcock, Co. Kildare; and Trevor Harris from Naas, Co. Kildare.
Mark Reynier
The distillery received the prestigious Demeter certification from the Biodynamic Association, which it holds alongside its existing certification from the Organic Trust.
Waterford Distillery CEO, Mark Reynier, said:
“Biodynamics is a farming philosophy, a way of life. It’s fascinating to see the world’s greatest wine makers attracted to this time-consuming way of running their farms.
“It started with the fear of losing the accumulated knowledge of millennia to the march of the agrochemical industry last century. It’s about minimal treatments, ancient homeopathic remedies, natural fertilisers focused on enhancing the biodiversity of a naturally healthy soil.
“It all sounds pretty crazy, it’s easy to dismiss as cranky tree-hugging bunkum, but yet it’s funny how the greatest wines in the world are made under this unusual regime. Only natural we should give it a go for our whisky. As part of our extensive research we travelled Alsace, to see bioydynamics in action. So I wanted to extend my thanks to Olivier Humbrrecht and Jean Paul Zusslin – as well as to Trevor Harris, John McDonnell and Alan Mooney for rising to the challenge when I first raised the idea in 2015.”
Though biodynamic farming methods may appear eccentric, many of the greatest wine producers, including the legendary Domaine Zind Humbrecht, Romanee Conti, and Chateau Margaux, maintain biodynamic vineyards.
Head Brewer Neil Conway, added,
“When Mark first mentioned the idea, we thought he was mad. We had to educate ourselves on what exactly biodynamic farming is and how biodynamically grown grain may effect the production process in the distillery. I’ve found biodynamics fascinating, particularly the preparations involved and understanding how they activate and mobilize different nutrients that the barley crop needs.
“The most satisfying part has been the openness of all the people involved in this project. It’s been a real team effort from the biodynamic growers, our maltsters and everyone at Waterford Distillery. We’re all learning from each other during this new chapter of malting, brewing and distilling.”
A new generation of consumers is taking ever-more interest in the provenance of their drinks – how and where the ingredients are grown – which is key to the Waterford philosophy. The distillery’s unparalleled production methods involve distilling barley from 61 individual Irish farms, one a week, in isolation from eld to barrel – with complete traceability.
Ned Grahan, Master Distiller und Mark Reynier
Like no other distillery, by celebrating and exploring the differences in soil, location and microclimate, or terroir as it is known, and extolling the virtue of super-premium wood, both French and American oak, Waterford Distillery aims to create the world’s most profound – and natural – single malt whisky.
The special spirit distilled from biodynamic barley won’t be bottled for several years, but the distillery’s first whiskies are on the horizon.
Waterford Distillery does not source spirit from other producers to be used in its products.
Wieder einmal möchten wir Ihnen als unser Sonntagsvideo einen Clip von The Hovering Scotsman zeigen, der mit seinen Drohnenaufnahmen schon mehrmals auf Whiskyexperts vertreten war.
Diesmal entführt er uns zum Stirling Castle und zum Wallace Monument, wo er mit seiner Mavic Pro gute fünf Minuten exzellente Bilder in hoher Auflösung (4K) für Youtube aufgenommen hat. Der Clip stammt aus dem Herbst des Vorjahres.
Stirling Castle ist ein Schloss in Schottland. Es liegt über der Altstadt von Stirling auf dem Schlossberg („Castle Hill“), einem steil aufragenden Hügel vulkanischen Ursprungs. Stirling Castle ist nationales Denkmal und wird von der staatlichen Denkmalschutzbehörde Historic Scotland verwaltet.
Das Schloss spielte aufgrund seiner strategisch günstigen Lage am Fluss Forth eine wichtige Rolle in der Geschichte Schottlands und wurde mindestens sechzehnmal belagert oder angegriffen. In unmittelbarer Nähe fanden drei Schlachten statt, eine vierte wenige Kilometer weiter nördlich. Von etwa 1100 bis 1685 war Stirling Castle eine der Hauptresidenzen der schottischen Könige, danach bis 1964 Hauptquartier des Regiments Argyll and Sutherland Highlanders.
Die meisten Gebäude von Stirling Castle stammen aus der Zeit zwischen 1496 und 1583, als das Schloss unter den schottischen Königen Jakob IV., Jakob V. und Jakob VI. sowie unter der Witwe des Königs Jakob V., Marie de Guise, markant ausgebaut wurde. Einige Gebäudeteile aus dem 14. Jahrhundert sind erhalten geblieben, während die Befestigungsanlagen teilweise aus dem frühen 18. Jahrhundert stammen.
Viel Vergnügen mit den wunderschönen Bildern und einen erholsamen Sonntag wünschen wir – und wir sehen uns hoffentlich etwas später wieder mit den Videoverkostungen und Podcasts der Woche…
Momentan ist es etwas ruhig auf dem Parkett für Firmenkäufe und Destillerieübernahmen geworden – aber nun lässt der CEO der Loch Lomond Group aufhorchen: In einem Bericht von Herald Scotland steht zu lesen, dass die Loch Lomond Group momentan auf der Suche nach geeigneten Übernahmekandidaten ist. Konkret, so Colin Matthew, sei man mit zwei potentiellen Zielen im Gespräch, Genaueres gäbe es allerdings noch nicht zu berichten.
Nachdem man mögliche Übernahmen als Teil der Wachstumsstrategie sieht, denke man nicht an kleine Unternehmen, die es in einer Vielzahl zu kaufen gäbe – die Kandidaten, die man nun im Auge habe, seine „große Brocken“, deren Kauf einen substanziellen Beitrag zum Wachstum bedeuten würde.
Neben dem Beitrag mit den überaus interessanten Infos zum Expansionsdrang der Gruppe gibt es in der heutigen Ausgabe von Herald Scotland auch ein Interview mit Colin Matthew, in dem er sich ausführlich mit dem momentanen Zustand der Gruppe beschäftigt und das für alle Interessierten ebenfalls lesenswert ist. In ihm geht es zum Beispiel auch um Glen Scotia, eine ebenfalls zur Loch Lomond Group gehörige Destillerie in Campbeltown.
Am Donnerstag fand im Rahmen einer Gala der AWA (Austrian Whisky Association) die Verleihung der Auszeichnung des 1. AWA-Botschafters statt – ein Preis, der an jene Personen vergeben wird, die sich um die österreichische Whiskykultur verdient gemacht haben. Eine Pressemitteilung, die wir von der AWA bekommen haben, beschäftigt sich damit, aber auch mit der österreichischen Whiskyszene im Allgemeinen. Nachfolgend der Pressetext, den wir ungekürzt wiedergeben:
AWA-Botschafter 2018 Die Austrian Whisky Association zeichnet aus
Whisky aus Österreich ist längst kein Geheimtipp mehr in der Szene. So verwundert es nicht, dass die Austrian Whisky Association (AWA) als etablierter Verein nun auch jene Persönlichkeiten würdigt, die sich der heimischen Whiskykultur verschrieben haben. Erstmals wurde am 8. März 2018, im PLANTER’s Club in Wien, der AWA-Botschafter ausgezeichnet.
Heimischer Whisky wird immer wichtiger und bedeutender. Noch wird hierzulande der Großteil an Whisky importiert – aber bei den Whiskymanufakturen in Österreich ist noch viel Potenzial nach oben da, weiß Jasmin Haider-Stadler, Vorsitzende der AWA: „Momentan lagern über 300.000 Liter Whisky in den Kellern der AWA Betriebe. Im Jahr 2014 etwa waren es nur knapp über 200.000 Liter – und nicht nur die Produktion wird gesteigert auch die Nachfrage steigt stetig!“
Auszeichnung für den 1. AWA-Botschafter
Die Austrian Whisky Association (AWA) hat es sich zum Ziel gesetzt die heimische Whiskykultur hochzuhalten und bekannter zu machen, ebenso wie der erste ausgezeichnete AWA Botschafter: Rafael Topf.
Jasmin Haider-Stadler, Vorsitzende der AWA, mit Rafael Topf. Bild: Roman Schmidt
Als Oberhaupt der Verkaufsmannschaft von Wiens größtem Getränkefachgroßhändler Del Fabro & Kolarik GmbH verantwortet er ein Spirituosen-Sortiment von über 2.500 regionalen und internationalen Destillaten. Seine besondere Liebe gilt österreichischen Erzeugnissen, zu denen er schon am Anfang seiner Karriere eine besondere Beziehung hatte – „nur wenige internationale Produzenten können den österreichischen Brennern technisch das Wasser reichen – kaum jemand auf der Welt hat mit hochwertigeren Zutaten zu tun als unsere Edelbrenner“, sieht er die heimatlichen Meisterbrenner als Avantgardisten. „Wenn diese Fachleute und versierten Handwerker jetzt auch noch Bar-Spirituosen wie Whisky, Gin und Rum in Angriff nehmen – was kann man sich mehr wünschen?“
Als großer Fan der heimischen Gastronomie und Getränke-Hersteller besucht er laufend Betriebe und Partner im In- & Ausland und pflegt sein Netzwerk in der Wiener Barszene und im internationalen Spirituosen-Business. Rum-Ambassador Ian Burrell zählt ebenso zu seinen regelmäßigen Gästen in Wien wie Spirits-Consultant Jürgen Deibel oder Alcohol-Professor Adam Levy.
Heimische Vielfalt im Glas
Für die Verleihung des AWA-Botschafter hat der Verein heimischer Whiskymanufakturen den PLANTER’s Club nicht nur wegen seines unvergleichlichen Ambientes gewählt, sondern auch wegen der Vielfalt die sie in die Gläser der Gäste zaubern.
Seit über 20 Jahren lädt der PLANTER´s Club nach dem lukullischen Genuss im angeschlossenen Restaurant Livingstone, das für Steaks und innovative Fleischküche bekannt ist, mit mehr als 1000 Whisk(e)ys, Rums und Cognacs zum gemütlichen Ausklang. Die Cocktailbar hat sich ganz dem geistigen Genuss verschreiben, so manche Cocktailmode aufgegriffen und selbst den einen oder anderen Trend gesetzt. So hat man auch die Innovation der heimischen Whiskybrenner erkannt und auch eigene Cocktails „Made in Austria“ kreiert.
Das hohe Niveau, selbst hergestellte Sirupe, verfeinerte Spirituosen und beeindruckende Eigenkreationen machen den PLANTER’s Club zu einer der zur ersten Adressen in Wien, wenn es um einen anspruchsvollen Barbesuch und lokalen Genuss im Whiskybereich geht.
Zuwachs für die heimische Whiskykultur
Der Verein der österreichischen Whiskyproduzenten freut sich über ein neues Mitglied: Die KUENZ Naturbrennerei aus Tirol reiht sich seit Jänner 2018 in die Riege der Betriebe ein, die sich der Qualität und Vielfalt heimischen Whiskys verschrieben haben. Seit über 200 Jahren wird auf dem Erbhof Schnaps gebrannt. Mittlerweile zählen neben Edelbränden und Likören auch Gin und seit November 2017 Whisky zum Sortiment. Obst und Getreide für ihre Produktion produziert die Familie größtenteils selbst.
Auch für die nächste Aufnahmephase steht bereits ein heimischer Vorzeigebetrieb in den Startlöchern. Die Destillerie Farthofer aus Öhling im Mostviertel wird in naher Zukunft AWA Mitglied. Das engagierte Paar Doris und Josef Farthofer zählt mit seinen rund 40 Spirituosen und Likören mittlerweile zu den größten Bio-Spirituosen-Anbietern in Europa. Der Großteil der Rohstoffe, so. z.B. das gesamte Getreide, stammt aus der 45 ha großen eigenen Bio-Landwirtschaft. Seit 2011 brennt Josef Farthofer Whisky aus Roggen, Hafer, Nackthafer, Weizen und Gerste. Farthofers 5 Bio-Whiskies reifen in vier verschiedenen Hölzern.
Aus der Speyside Distillery Benriach gibt es eine Neuauflage zu vermelden: Der BenRiach Cask Strength ist nun als Batch 2 erschienen. Master Blender Rachel Barrie hat darin Fässer aus den Jahren 2006, 2007 und 2008 vermählt. Drei Fasstypen wurden verwendet: Bourbon Barrels, Oloroso sherry casks und virgin oak hogsheads. Abgefüllt wurde in unveränderter Fassstärke mit 60.6%, natürlich ungefärbt und nicht kaltfiltriert.
Das Geschmacksprofil ist laut Angaben der Destillerie noch dichter und intensiver als jenes von Batch #1. In Bälde ist der Whisky von Fachhändlern weltweit zu beziehen, eine Flaschenanzahl für diesen Batch und ein Preis sind uns nicht bekannt.
Hier die offiziellen Tasting Notes in Englisch:
Appearance: Late summer harvest gold. Nose: Toffee apple, apricot and orange blossom with a ginger-spiced barley zing. Palate: Crème caramel and milk chocolate surround sugared almond and ripe nectarine glazed with lime. Finish: Honey and vanilla with candied peel and green apple.