Whiskymesse The Village Nürnberg 2018 – ein Fotobericht

Am letzten Wochenende fand in Franken die Whiskymesse The Village Nürnberg 2018 statt, einer der Höhepunkte des Messejahrs für Whiskyfreunde. Von Publikum wie auch von Ausstellern hoch frequentiert war sie, und was man nach der Messe so hörte, für beide ein voller Erfolg.

Unser Leser Rainer Edlinger vom Whisky-Circle Pinzgau hat wie in jedem Jahr die Messe besucht, und er hat uns, die wir diesmal leider nicht dabei sein konnten, seine fotografischen Eindrücke zur Verfügung gestellt, damit wir die Bilder mit Ihnen teilen können. Begeben Sie sich mit uns auf einen Rundgang durch die Messe, gewinnen Sie einen Eindruck davon, falls Sie nicht dort sein konnten – und falls Sie es waren, dann schwelgen Sie in Erinnerungen. Auf geht’s!

Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau
Eindrücke aus Nürnberg 2018. © Rainer Edlinger, Whisky-Circle Pinzgau

Malt Maniac Awards 2018: Die Gewinner

Seit 2003 vergeben die Malt Maniacs, eine Gruppe erfahrener und enthusiastischer Whiskyfans, ihre jährlichen Malt Maniac Awards – die Auszeichnungen für besondere Whiskys, die sich in einer Blindverkostung als beste ihrer Kategorie durchsetzen konnten.

Dabei wird wie folgt vorgegangen: Die Preise werden allein für den Geschmack vergeben, und zwar in drei Kategorien: Daily Drams bis 50 Euro, Premium bis 150 Euro, und Ultra Premium mit einem Preis ab 151 Euro. 

In den Kategorien gibt es jeweils fünf Preisträger: Kategoriesieger, bester Sherry Whisky, bester rauchiger Whisky, bester „naturbelassener“ Whisky und Thumbs Up. Zudem wird ein Gesamtsieger aller Kategorien gekürt, nämlich jener, der die insgesamt höchste Punktezahl erhält.

Die Gewinner aller Kategorien sind hier auf der Seite der Malt Maniacs ersichtlich, untenstehend ist eine Liste jener Abfüllungen, die wegen ihrer hohen Punktewertung eine Goldmedaille gewinnen konnten (sie überschneidet sich natürlich mit der Liste der anderen Preisträger):

  1. Kavalan 2009/2017 ‘Solist’ (58.60%, OB, C#S090306031, Sherry Cask, 481 Bts.)
  2. Kavalan ‘Solist’ 2008 (58.6%, OB, C#S081217041, Sherry Cask, 476 Bts.)
  3. Edradour 11yo 2005/2016 (59.1%, OB for Drunken Master Bar, C#90, Sherry cask)
  4. Glen Grant 1965 (43.6% Gordon &MacPhail for LMDW, First Fill Sherry Cask, 19 Bts)
  5. Yamazaki 25yo (43%, OB, Sherry)
  6. Kavalan 2009/2017 ‘Solist’ (58.60%, OB, C#S090306024, Sherry Cask, 461 Bts.)
  7. Ledaig 12yo 2005/2017 (61.1%, Cadenhead’s for HNWS Taiwan 12th Anniversary)
  8. Kavalan 2009/2016 ‘Solist’ (57.10%, OB, C#S090306012, Sherry Cask, 498 Bts.)
  9. Undisclosed 22yo 1993/2015 (52.70%, Chieftain’s Choice, C#3612, First Fill Sherry Butt, 579 Bts.)
  10. Amrut 2011/2016 (56.50%, OB for Hot Malt, C#4122, PX Sherry Cask, 624 Bts.)
  11. Edradour 11yo 2004/2016 (57.6%, OB, C#426, 674 Bts.)
  12. Glenlivet 2007 (66.6%, Signatory Vintage for Whisky Live 2017, C#900188, 343 Bts.)
  13. Kavalan 2010/2017 ‘Solist’ (59.40%, OB for LMDW C#0100505013A, Port Cask, 196 Bts.)

Bain’s: Die Dekonstruktion des südafrikanischen Single Grains

Die meisten Whiskyfans werden von der Distell Group das erste Mal gehört haben, als diese südafrikanische Firma im April 2013 für £160 Millionen die schottischen Burn Stewart Distillers kauften. Seitdem gehören die Brennereien Tobermory, Bunnahabhain und Deanston zu diesem Unternehmen, welches eines der führenden Produzenten von Spirituosen (u.a. Bain’s), Wein und weiteren alkoholischen Getränken auf dem afrikanischen Kontinent ist.

Zusammen mit ihrem deutschen Vertriebspartner Diversa Spezialitäten GmbH präsentiert Distell in dieser Woche zwei ihrer Brennereien und deren Whiskys – Bain’s und Deanston – in Deutschland. Gestern Abend begann diese Deanston/Bain’s Roadshow ihre Tour in Oberhausen im Whiskyhort. In unserem heutigen Bericht widmen wir uns ganz dem Grain Whisky aus Südafrika. Morgen werden wir uns dann näher mit der Brennerei Deanston und ihren Whisky beschäftigen.

Die Eröffnung dieses Tastings oblag Andy Watts. Er ist der Master Distiller der südafrikanischen The James Sedgwick Distillery und als Master Blender der kreative Kopf hinter dem Grain Whisky Bain’s.

Master Distiller Andy Watts von der James Sedgwick Distillery wurde in diesem Jahr vom Whisky Magazine zum Master Distiller of the Year / Rest of the World ausgezeichnet. Bild (c) Whiskyexperts

Obwohl Grain Whisky, also Whisky, der (verkürzt dargestellt) aus einer Getreide-Maische mittels eines kontinuierlichen Brennvorgangs gewonnen wird, den Hauptteil des weltweit produzierten Whiskys stellt, sind die Liebhaber dieser Spielart eines Whiskys sehr überschaubar. Eigentlich zu unrecht, wie uns Andy Watts mit seiner, wie er es nannte, Dekonstruktion des Bain’s aufzeigte. Mittels vier Proben verdeutlichte er den Weg der Reifung, den Bain’s bis zu seiner Abfüllung mit einem Alter von nur 5 Jahren nimmt.

Die Dekonstruktion des Bain’s

Zu Beginn präsentierte uns Andy Watts den auf 40 % Vol. reduzierten Grain Spirit, wie er direkt aus der Brennanlage kommt. Recht leicht und dezent in der Nase, zeigt er sich am Gaumen mild. Dazu kommt eine sehr große Süße, welche mit einer gewissen Künstlichkeit an Kaugummis aus den 70er Jahren erinnert. Doch schon eine dreijährige Lagerung in einem Refill Bourbon Cask (auf 40 % Vol. reduziert) verändert diesen Whisky deutlich, wie Andi uns mit der nächsten Probe zeigt. Weiterhin mild und recht rein, kommen nun schon leichte Holznoten hinzu.

Mit vier verschiedenen Proben zeigte Andy Watts den Reifeprozess des Bain’s auf. Bild (c) Whiskyexperts

Doch Bain’s ist nicht nur einfach in früheren Bourbon Fässern gelagerter Grain Whisky. Seine Reifung findet zweimal statt, wie uns Andi mit den nächsten beiden Proben zeigt. Bain’s wird zunächst für drei Jahre in First Fill Bourbon Casks gelagert. Und in der Nase, wie diese Probe zeigt, sind hier schon deutlich Vanille-Aromen zu erkennen. Hinzu kommt eine ebenfalls deutliche Kokosnuss-Note. Nach diesen drei Jahren reift dieser Grain Whisky dann nochmals in neuen First Fill Bourbon Casks für eine Zeit von 18 bis zu 30 Monaten nach, um dann als Bain’s abgefüllt zu werden. Und diese zusätzliche Reifung bekommt dem Grain Whisky sehr gut. Er wird noch weicher und runder, zudem zeigt er sich mit seinen Vanille-Noten, Kokosnuss-Armonen und Holzwürze sehr mild ausbalanciert. Den größten Zuwachs erhält er im Finish. War es bei den Fassproben zuvor recht kurz, verweilt der Bain’s mit seiner milden Würzigkeit deutlich länger.

Als 1994 endlich das Ende der Apartheid in Südafrika begann, betrat die Welt mit ihren Whiskys auch dieses Land am Südzipfel Afrikas. Vor allem die zwei großen J’s, eins aus Irland und eins aus den USA, wie Andy Watts sie nennt, kamen auf den südafrikanischen Markt. Doch Andy fand, dass diese Beiden nicht so ganz Südafrika entsprechen würden. So beschloss er, ein passenden Whisky zu entwickeln. Für Bain’s wird ausschließlich südafrikanischer Mais verwendet, dieser ist ein Bestandteil für diesen milden Whisky. Das verwendete, weiche Wasser – es fließt auf seinem natürlichen Weg durch sehr alten Sandstein – trägt ebenfalls dazu bei. Die durch die klimatischen Bedingungen ohnehin schnellere und hier dazu noch doppelte Reifung in First Fill Fässern sorgt für einen milden und zugleich aroma-vollen, ausbalancierten Grain Whisky.

Die nächsten Stationen der Roadshow

Die Deanston/Bain’s Roadshow hält heute Abend noch in Wülfrath bei Schlüter Genießertreff. Am Mittwoch bietet Köln dann die letztmalige Gelegenheit, Gastgeber dort ist das Whisky-Depot Köln.

Dienstag, 06.03.2018, 19:00 Uhr
Schlüter’s Geniessertreff, Wilhelmstraße 131 a, 42489 Wülfrath

Mittwoch, 07.03.2018, 18:30 Uhr
Whisky-Depot Köln, Hauptstraße, 39 50996 Köln – Rodenkirchen, in der Rheingalerie

Video: Ralfy verkostet Deanston 12yo (Review #716)

Bei Ralfy gibt es wieder ein neues Video mit einer Verkostung zu sehen – diesmal geht es in die Highlands, in einen Industriebau, der ehemals als Baumwollmühle diente. Die Rede ist von Deanston, der seit 1965 arbeitenden Destillerie, die auch Drehort für einige Szenen des Films „Angels’s Share – ein Schluck für die Engel“ war.

Ralfy verkostet diesmal den Standard aus der Brennerei, den Deanston 12yo, ein mit 46.3% abgefüllter Malt (die Alkoholstärke resultiert aus dem Umstand, dass ab dieser Stärke keine Kältefiltration mehr nötig ist – aus diesem Grund sind die Whiskys der Brennereien der Distell Group, nämlich Deanston, Bunnahabhain und Tobermory, mindestens mit dieser Stärke abgefüllt).

Ralfy mag den Deanston 12yo ganz offensichtlich, denn das Resultat der 12 Minuten dauernden Verkostung ist eine Punktewertung von 88/100 – wieso genau Ralfy vom Whisky angetan ist, das können Sie im obenstehenden Video sehen, das auch auf Youtube zu finden ist.

An den Stills der Destillerie Deanston. Copyright Michael Schmidt

Diageo benennt George Dickel Distillery um, macht Nicole Austin zu General Manager

Was wir bislang unter der George Dickel Distillery kennen (vor allem wegen des gleichnamigen Tennessee Whiskeys), wird in Zukunft Cascade Hollow Distilling Co heißen. Diese Umbenennung, die den Whiskey selbst NICHT betrifft, wurde heute von Diageo, dem Besitzer, im Zuge einer Umstrukturierung und Umorientierung der Destillerie bekanntgegeben.

Als General Manager fungiert dort nun Nicole Austin. Sie kommt von der irischen Tullamore Dew Distillery, die im Besitz von William Grant & Sons steht, wo sie als Project Commissioning Engineer arbeitete. Zuvor war sie bei der Kings County Distillery als Master Blender tätig.

Laut Diageo soll sie bei Cascade Hollow Distilling Co kommerzielle und innovative Strategien für die Leitmarke George Dickel sowie zukünftige Produkte aus der Brennerei entwickeln, so der Artikel in The Spirits Business.

PR: Douglas Laing‘s Scallywag „Easter Edition No. 2“ macht dem Osterhasen Konkurrenz

Das Bremer Spirituosen Contor, deutscher Importeur für Abfüllungen von Douglas Laing, hat uns einen Ostergruß in Form eines Pressetexts gesendet, die die Scallywag „Easter Edition No.2“ ankündigt. Diese schon im Vorjahr beliebte Sonderedition erlebt in diesem Jahr eine zweite Auflage, und das natürlich rechtzeitig vor Ostern, sodass der Scallywag noch Platz im Osternest finden kann.

Hier alle Infos dazu, die wir mit der Pressemitteilung erhalten haben:

Dicke Osterüberraschung reloaded:

Douglas Laing‘s Scallywag „Easter Edition No.2“ macht dem Osterhasen Konkurrenz

Bremen, 06. März 2017. Im vergangen Jahr ließ Douglas Laing & Co. die Ostereiersuche zur Nebensache werden und veröffentlichte mit der Scallywag „Easter Edition“ die erste ihrer Art, exklusiv für den Deutschen Markt. In diesem Jahr möchte das schottische Familienunternehmen an den Erfolg anknüpfen und veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Bremer Spirituosen Contor, mit der Scallywag „Easter Edition No. 2“, die Fortsetzung der beliebten Abfüllung. Streng limitiert auf 444 Flaschen versüßt uns die „Easter Edition“ auch in diesem Jahr das Osterfest mit einem hohen Anteil an Sherryfass gelagerten Whiskys. Zu den süß-fruchtigen Noten von roten Beeren und Orangen reihen sich frühlingshafte Zitrus- und Ingwernoten zusammen mit einem wohltuenden Nachklang von Schokolade. Der Small Batch Blended Malt wird mit 48% vol. abgefüllt und ist nicht kältegefiltert und ungefärbt.

Ab sofort ist die Scallywag Easter Edition in kleiner Menge im gut sortierten Whisky- und Spirituosenfachhandel verfügbar.

Wie man es von Douglas Laing mittlerweile gewöhnt ist, ist auch diese Sonderabfüllung liebevoll und mit viel Witz gestaltet worden. Auf der Flasche verwandelt sich der kleine Strolch „Scallywag“ vom Hund in einen Osterhasen. Verschmitzt und allerliebst – mit Hasenohren und österlichen Elementen – zeigt sich der Foxterrier auf der limitierten Edition. Auf der Hinterseite der Geschenkpackung findet sich noch ein verstecktes Highlight: ein kleiner Hasenpuschel rundet die Osteredition ab. Ein echtes Sammlerstück, das Lust auf den Frühling macht.

Jenny Rogerson, Marketingmanager bei Douglas Laing dazu: 

„Wir freuen uns sehr, dass wir die zweite Auflage der Ei – ndrucksvollen Scallywag Easter Edition exklusiv für den Deutschen Markt bekannt geben können. Ein Körbchen voll mit Orangen, saftigen Rosinen und würzigem Ingwer machen diese Abfüllung zu einem außergewöhnlichem Dram, das sich perfekt mit einem Schokoladenosterei an einem Frühlingstag kombinieren lässt.“  

Douglas Laing’s Scallywag, für den die Foxterrier-Hunde der Familie Laing die Inspiration lieferten, kam erstmals im November 2013 auf den Markt und war direkt ein durchschlagender Erfolg. Gereift in Sherry- und Bourbonfässern enthält der Blended Malt unter anderem Whiskys aus den Destillerien Mortlach, Macallan und Glenrothes. Das Small Batch Bottling aus der Reihe der Remarkable Regional Malts reflektiert damit feinste Aromen der Speyside Region Schottlands.

SCALLYWAG EASTER EDITION NO. 2 in der 0,7-Liter-Flasche; 48,0 % Vol.; UVP: 52,99 Euro

Serge verkostet: Longmorn x7

Diesmal entführt uns Serge mit seinem Tasting in die Destillerie Longmorn in der Speyside. Drei Hauptquellen dafür gibt es, um den Whisky zu probieren: Unabhängige Abfüller (dort ist er zwar nicht allzu häufig, aber auch nicht gerade selten), die Distillery Label-Serie von Gordon & MacPhail (beständig erhältlich) und Originalabfüllungen (hier hat sich in den letzten Jahren einiges verändert, auch preislich).

Wert, sie zu verkosten, sind Whiskys aus Longmorn allemal, der runde, fast schmeichelnde Eindruck, den sie hinterlassen, ist mögenswert. Und sie altern sehr schön, ohne jetzt eine lange Reifung unbedingt zu benötigen.

Sieben Abfüllungen aus Longmorn hat Serge für heute verkostet, und hier sind die einzelnen Bottlings mit ihren Punktewertungen:

  • Longmorn 16 yo 1999/2015 (59.6%, OB, The Distillery Reserve Collection, butt, cask #10449, 816 bottles): 85 Punkte
  • Longmorn 2003/2017 (43%, Gordon & MacPhail, licensed bottling): 87 Punkte
  • Longmorn 28 yo 1989/2017 (45.4%, Valinch & Mallet, bourbon hogshead, cask #17-128, 201 bottles): 89 Punkte
  • Longmorn 22 yo 1988/2011 (54.4%, Silver Seal, 138 bottles): 87 Punkte
  • Longmorn-Glenlivet 26 yo 1990/2016 (55.3%, Cadenhead, bourbon barrel, 162 bottles): 80 Punkte
  • Longmorn 1972/1985 (62%, Scotch Malt Whisky Society, #7.2): 94 Punkte
  • Longmorn 43 yo 1968/2011 (55.4%, Gordon & MacPhail Reserve for Van Wees, first fill sherry butt, cask #909, 523 bottles): 91 Punkte
Longmorn. Bild: Lars Pechmann

Neu: Toiteach A Dhà – ab Mai in Deutschland

Etwas gedulden müssen sich Fans von Bunnahabhain noch, aber zumindest steht nun fest, dass der Toiteach A Dhà, über den wir schon im Januar berichteten (damals gab es einen Eintrag in der TTB-Datenbank), tatsächlich erscheinen wird. Auf der offiziellen Webseite der Destillerie ist nun eine eigene Seite für ihn erstellt worden, und von dort kann man auch ersehen, dass er von Senior Blenderin Kirstie McCallum aus ex Bourbon und Sherry casks zusammengestellt wurde und eine rauchige Note mit sich bringt. Im Vergleich zum ersten Toiteach ist der Whisky mit mehr Sherryfassanteil gevatted.

Auch die offiziellen Tasting Notes des wie üblich mit 46.3% abgefüllten Whiskys kann man nun der Seite entnehmen:

COLOUR: Light Amber Gold

NOSE: Intriguing peatiness with hints of sherry and rich oak.

PALATE: Immediate warming peatiness drift to a sweet Oloroso sherry influence with rich oak, balanced with delicate pepper.

FINISH: Robust length for the discerning palate.

Ab Mai soll der neue Toiteach A Dhà (was soviel bedeutet wie „Rauchig Nr. 2“) auch in Deutschland erhältlich sein. Preis können wir dafür noch keinen angeben.

 

Fünf neue Abfüllungen von Jura ab April

Die Destillerie Jura wird ab April fünf neue Abfüllungen in den internationalen Märkten lancieren und sämtliche alten Abfüllungen einstellen. Das Ganze geschieht im Rahmen der neuen Signature Series – und sie sollen gemeinsam eine neue Rezeptur, spricht wohl Fasszusammensetzung, enthalten, die einen „unterscheidbaren, einladenden Geschmack“ bieten sollen.

Auch das Design der Flaschen für die fünf neuen Abfüllungen ist neu und will eine hochwertigere Anmutung vermitteln. Trotzdem betrachtet man aber das neue Geschmacksprofil von Jura als die bedeutendste Neuerung, mit der man mehr für die Einzigartigkeit der Destilleriemarke tun wird und es dementsprechend als wichtigen Schritt zu einem konsistenteren Erlebnis der Marke Jura versteht.

Die neuen Whisky der Destillerie Jura sind:

  • The Journey, eine NAS-Expression aus American white oak ex-Bourbon barrels (40%)
  • Jura 10 aus American white oak ex-Bourbon barrels (40%) mit Oloroso Sherry casks Finish
  • Jura 12, genau wie Jura 10 aus American white oak ex-Bourbon barrels (40%) mit Oloroso Sherry casks Finish
  • Jura Seven Wood, ebenfalls NAS, gereift in sieben verschiedenen French oak and first-fill American white oak ex-Bourbon barrels (42%)
  • Jura 18, aus American white oak ex-Bourbon barrels (44%) und mit Finish in Rotweinfässern

Die Preise bewegen sich zwischen 33 Pfund für den Journey und 75 Pfund für den Achtzehnjährigen, schreibt foodbev.com.

PR: DIAGEO ist bereit zum Anpfiff! Johnnie Walker mit gratis Tumbler Glas (Österreich)

Auch wenn Österreich und Deutschland im Sachen Whiskyvorlieben doch sehr viel gemeinsam haben, so werden sie zumeist als getrennte Märkte betrachtet, die entweder von eigenen Importeuren bedient oder mit unterschiedlichen Marketingkampagnen bedacht werden. Für Österreich hat sich Diageo zum Beispiel ein Bündel Aktionen zum Start der Fußballsaison einfallen lassen – mit dabei auch Johnnie Walker Red Label. Die whiskyrelevanten Teile der uns dazu übermittelten Pressemitteilung bringen wir wie immer gerne für Sie:

DIAGEO ist bereit zum Anpfiff!

Johnnie Walker kommt mit einem gratis Tumbler-Glas

Wien, 05. März 2018. Der Fußballsommer 2018 steht an. Damit kommen in den Sommermonaten Juni und Juli Freunde und Kollegen zusammen und fiebern gemeinsam für ihre Mannschaft. Mit speziellen Promotionen bietet der Spirituosenhersteller DIAGEO in Österreich ein attraktives Gesamtpaket, um diesen Saisonhöhepunkt am POS ganz besonders zu inszenieren. Mit dabei: Johnnie Walker mit einem gratis Tumbler-Glas.

Johnnie Walker Red Label mit Tumbler gratis

Das gesamte Whisk(e)y-Segment betrachtet (Absatz +7,0 %; Umsatz +8,8 %), positioniert sich Johnnie Walker mit einem Absatzplus von 4,2 % mit an der Spitze der gesamten Kategorie. DIAGEO ruht sich auf diesem positiven Trend jedoch nicht aus und nutzt diesen Sommer, um den Umsatz mit einer speziellen Aktion weiter anzutreiben.

Von April bis Juni 2018 gibt es für alle Käufer den bewährten Johnnie Walker Tumbler gratis dazu. Mit dieser Promotion macht sich Diageo bereit zum Anpfiff und setzt auf sportliche Momente mit Johnnie Walker Red Label.

Ein Einleger mit einem Rezeptvorschlag bietet zusätzlich den perfekten Drink zu jedem Spiel.

Wie funktioniert’s? Zu jedem Johnnie Walker Red Label 0,7 l gibt es ein Tumbler Glas gratis. Der Aktionspreis im LEH beträgt € 11,99 (UVP)

 

Mitmachen! Gewinnen Sie 3×2 Flaschen irischen Whiskey zum St. Patrick’s Day

Bald ist es soweit: Am 17. März feiert man wie jedes Jahr in Irland und dem Rest der Welt den St. Patrick’s Day – in Gedenken an den Todestag des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert lebte. Zu seinen Ehren hält man in ganz Irland, aber auch in anderen Städten der Welt, Paraden ab und veranstaltet Volksfeste.

Auch heuer wollen wir Sie dazu einladen, mit Irland, unserem Partner Beam Suntory Deutschland (der die Preise zur Verfügung stellt) und uns den St. Patrick’s Day zu begehen, und das natürlich mit irischem Whiskey. Aber nicht mit irgendeinem, sondern mit 3×2 ausgesuchten typisch irischen Abfüllungen.

Machen Sie jetzt mit, das Gewinnspiel läuft nur mehr diese Woche!

Hier sind die Flaschen, die Sie bei uns gewinnen können, in der Beschreibung durch Beam Suntory:

Connemara 12 Years Old

Die atemberaubende Region Connemara mit ihrer zerklüfteten Küste, ihren majestätischen Bergen, den klaren Flüssen und den torfhaltigen Moorlandschaften sorgt für alle natürlichen Ressourcen die benötigt werden, um einen reichhaltigen, geschmackvollen Whiskey herzustellen, der den höchsten Ansprüchen genügt. Es liegt daher nahe auf den hand-gestochenen Torf vor der Haustür zurückzugreifen und die Gerste am Ende des Mälzens über Feuer zu trocknen.

Connemara ist heute der einzige rauchige Single Malt Whiskey aus Irland und wird nach irischer Tradition zweifach destilliert. Nach der Lagerung in Ex-Bourbon Fässern entsteht ein ganz besonders ausgeglichener Whiskey mit milder Süße und komplexen Torfaromen.

© Beam Suntory

In Connemara Peated Single Malt 12 Years wurden einige der ältesten Connemara Destillate vermählt für einen Whiskey von großartig aromatischer Vielschichtigkeit und Raffinesse.

Tasting Notes

Aroma: Ausdrucksvolles Aroma mit lebhaften Malznoten und torfiger Rauchigkeit.
Geschmack: Milder, harmonischer Geschmack, in dem fruchtige und torfige Nuancen eine exzellente Verbindung eingehen.
Abgang: Kräftige Würznoten dominieren, ohne die delikate, cremige Torfigkeit zu überdecken.

 

Kilbeggan Single Grain

Bereits seit 1757 wird Kilbeggan Irish Whiskey in der ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt traditionell hergestellt und gilt jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Die heute weltbekannte Old Kilbeggan Distillery wurde 1757 im gleichnamigen Städtchen Kilbeggan aus den Überresten eines ehemaligen Klosters errichtet.

Noch heute wird Kilbeggan in den jahrhundertealten Gemäuern der Destillerie nach irischer Tradition hergestellt. Zweifach destilliert, erhält er die für irische Whiskeys typische Milde und gleichzeitig seinen charaktervollen und harmonischen Geschmack, dessen Geheimnis es zu entdecken gilt.

© Beam Suntory

Der Kilbeggan Single Grain Whiskey ist die Weiterentwicklung des bekannten Kilbeggan 8 Jahre. Kilbeggan Single Grain ist ein deutlich hochwertigerer Premium Blend aus verschiedenen Altersstufen von bis zu 15 Jahren. Durch die Lagerungen in verschiedenen Fässern, unter anderem PX Sherry, Madeira und Bordeauxwein, erhält der Kilbeggan Single Grain einen besonders komplexen Geschmack. Dieser Premium Irish Whiskey hat 43 % Vol.

Tasting Notes

Aroma: Reife Früchte mit Nektar, Pflaume und Zedernholz
Geschmack: Markant und würzig und dabei gleichzeitig mild
Abgang: Vollmundig und langanhaltend mit Anklängen von Kaffee

 

Pot Still bei Kilbeggan © Beam Suntory

Und so gewinnen Sie eines der drei Whiskey-Sets von Beam Suntory zum St. Patrick’s Day:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welchem Jahrhundert lebte der irische Bischof Patrick, von dem der St. Patrick’s Day seinen Namen hat?

a) 5. Jahrhundert
b) 15. Jahrhundert

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „St. Patrick“!

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 11. März 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 12. März bekannt. Der Versand der Flaschen erfolgt dann durch Beam Suntory Deutschland.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „St. Patrick“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 11. März 2018, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 12. März auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Beam Suntory Deutschland.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Serge verkostet: Balblair (und Lieblinge 02/18)

Die erste offizielle Verkostung des Monats bei Serge Valentin bringt jeweils auch die Lieblinge des Vormonats (beste neue Abfüllung, beste alte Abfüllung, beste preiswerte Abfüllung und bester Nichtwhisky). So auch heute, mit recht interessantem Ergebnissen. So ist zum Beispiel der Kilchoman Loch Gorm 2017 als bester preiswerter Whisky ausgezeichnet worden – eine Prämierung, die für uns durchaus nachvollziehbar ist.

In der Hauptsache geht es heute aber um Abfüllungen der Brennerei Balblair, und dabei um vier neuere und ein „historisches“ Bottling. Balblair füllt im Original ausschließlich Jahrgänge ab und ist damit, kurz überlegt, die einzige Destillerie, die das so hält. Wenn man die Punktewertungen betrachtet, die heute zwischen 78 und 92 Punkten pendeln, dann könnte man daraus schließen, dass Balblair mit dem Alter ständig gewinnt – zumindest, wenn es die Zusammenstellung der heutigen Verkostung betrifft:

  • Balblair 2004/2014 (46%, OB, travel retail, 1st release): 78 Punkte
  • Balblair 1999/2017 (46%, OB, 3rd release): 85 Punkte
  • Balblair 1990/2017 (46%, OB): 89 Punkte
  • Balblair 10 yo (100°proof, Gordon & MacPhail, licensed bottling, 75cl, +/-1970): 92 Punkte
  • Balblair 1986/2017 (49.5%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, for Whisky Show Old & Rare 2017, refill sherry hogshead, cask #12649): 88 Punkte

Metallica planen eigene Whiskey-Distillery

Nein, das ist jetzt kein Scherz, sondern eine Meldung, die über die Website Ultimate Classic Rock verbreitet wurde und sich dabei auf Aussagen des ehemaligen Master Distillers von Maker’s Mark, Dave Pickerell, stützt, der auch Geschäftspartner der Musiker für das Unterfangen ist: Metallica wollen ins Whiskeygeschäft einsteigen. Und das gleich richtig.

Seinen Worten nach wollen die Bandmitglieder nicht nur eine eigene Whiskeymarke erschaffen, sondern dazu auch eine eigene Destillerie. Drei Standorte stehen im Gespräch: San Francisco, Louisville und Nashville. Pickerell würde dabei San Francisco und die Bay Area bevorzugen, so seine Aussage im Artikel. Entschieden ist aber noch nichts.

Auch außerhalb der an dem Vorhaben beteiligten Kreise sieht man die Idee positiv. Danny Wimmer, der das jährliche Festival „Bourbon and Beyond“ organisiert, meint, dass so ein Whiskey für die Musikszene und die Whiskeyszene gleichermaßen interessant sei, weil man eventuell damit neue Leute für Whiskey begeistern könne – die Band hätte auch die Möglichkeit, diesen Whiskey massiv zu promoten.

Metallica wäre dann die erste Band, die nicht nur einen Whiskey, sondern auch die dazugehörige Produktionsanlage besäße. Ein Bier, gemeinsam mit Budweiser, macht man ja bereits.

Wir halten Sie auf dem Laufenden!

Metallica bei einem Konzert in London 2017. By Kreepin Deth – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63725726

 

 

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (65)

Auch in der 65. Woche präsentieren wir Ihnen Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.

Was gibt es in dieser Woche Neues? Hier sind die Videos, die wir Ihnen heute am Sonntag vorstellen möchten, in der Folge 65 unserer Serie:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube  – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!