Serge verkostet: Spannendes von Bruichladdich

Wissen Sie, was ein Pleonasmus ist? Ein weißer Schimmel, zum Beispiel, oder ein schwarzer Rappe – also wenn man etwas mit einem Attribut versieht, was ohne ihm auch schon alles sagen würde.

In diesem Sinne könnte man die Überschrift dieses Artikels auch als einen Pleonasmus deuten, denn Langweiliges kommt selten aus der Islay-Brennerei Bruichladdich. Die vier Abfüllungen, die sich Serge heute von dort ausgesucht hat, sind es jedenfalls nicht. Wenn man die Beschreibungen, die vor den Benotungen stehen, ansieht, dann findet man darin ungewöhnliche Geschmacksbeschreibungen und -zusammenstellungen.

Und alle vier unabhängigen Bottlings können in der Verkostung auch bei den Punkten kräftig zulangen, wie man hier sieht:

  • Bruichladdich 12 yo 2005/2017 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, cask #11830, 276 bottles): 88 Punkte
  • Bruichladdich 6 yo (55.9%, Dramfool, bloodtub, cask #4091, 2017): 89 Punkte
  • Bruichladdich 15 yo 2002/2017 (57.1%, North Star Spirits, 264 bottles): 87 Punkte
  • Bruichladdich 17 yo 1990/2007 (57.9%, Riegger’s Selection, cask #34): 82 Punkte
Photo credit: HotDogFrog on VisualHunt / CC BY

Neu: Redbreast Dream Cask 32yo

Einen ganz besonderen Whiskey haben Irish Distillers angekündigt: Der Redbreast Dream Cask 32yo stammt aus Fässern in einem Lagerhaus in der Midleton Distillery, die im Jahr 1985, genauer gesagt am 31. Oktober, befüllt wurden. Es handelte sich um ex-bourbon casks. Im Jahr 2011 wurden die Fässer in ein first fill oloroso sherry bitt umgefüllt und im letzten Jahr dann erstmals abgefüllt, allerdings nur in wenige kleine Sampleflaschen für den World Whisky Day. Der Rest verblieb bis heuer im Fass.

Jetzt hat man von diesem Whiskey 861 0.5l-Flaschen mit 46.5% Alkohol und ohne Kältefiltration abgefüllt, die um € 500,- pro Flasche verkauft werden, allerdings nur an Mitglieder von The Birdhouse, dem Online-Club der Destillerie. Mitglieder werden in den nächsten Tagen in jenen Ländern, in denen man den Whiskey kaufen kann, benachrichtigt (die USA gehört übrigens nicht dazu, da man dort Whisky nich in 0.5l-Flaschen anbieten darf).

Wer den Whiskey haben möchte und noch kein Mitglied in The Birdhouse ist: Hier kann man beitreten.

Neu: Swiss Mountain Single Malt Whisky «Ice Label» Edition 2018, «Aged 9 years»

Über ihre neueste Abfüllung Swiss Mountain Single Malt Whisky «Ice Label» Edition 2018 informiert uns Rugenbräu in ihrer heutigen Pressemitteilung. Nähere Informationen zu diesem 9-jährige Whisky mit einer limitierten Anzahl von 997 Flaschen finden Sie im folgenden Text:

Ab sofort steht er bereit: der exklusive Swiss Mountain Single Malt Whisky «Ice Label» Edition 2018. «Die Abfüllung ist soeben erfolgt, der 9-jährige Whisky wird in einer limitierten Anzahl von 997 Flaschen angeboten», bestätigt Kurt Althaus, Master Distiller bei der Rugenbräu AG.

«Ice Label» 2018 mit neuer Verpackung

Der Swiss Mountain Single Malt Whisky «Ice Label» Edition 2018 «Aged 9 years» wurde im ewigen Eis in einer Eisgrotte auf dem Jungfraujoch, auf 3‘454m und bei konstant -4 Grad, ausgereift. «Der Whisky besticht durch seine dunkle Bernsteinfarbe und einer weichen Textur mit langanhaltender, intensiver Fülle», schildert Althaus. Komplexe Aromen mit einer leicht holzigen Note bis hin zu Karamell runden den Genuss ab.Die limitierte Edition 2018 wird neu in einer Rundverpackung angeboten. Angelehnt an den Ort der Reifung ziert eine Eisgrotte die Verpackung und das Alter des Whiskys ist prominent aufgeführt. Der im Jahr 2017 als Schweizer Whisky des Jahres ausgezeichnete Whisky gilt als Flaggschiff der Rugen Distillery und erzählt zugleich die Geschichte der Jungfraubahn mit dem Jungfraujoch – Top of Europe.

Weltweit einzigartig …

Im Frühling 2018 wurde unter der Leitung des Master Distiller, Kurt Althaus, ein Whisky im Tropenhaus Frutigen zur Reifung deponiert: «Aktuell sind wir weltweit die einzige Whisky-Distillerie, welche Whiskys im Eis, im Felsenkeller und in den Tropen reifen lässt und dies in einem Radius von rund 50 km, beziehungsweise innerhalb einer Region», weiss Remo Kobluk, Geschäftsführer der Rugenbräu.

Weitere Informationen: www.rugen-distillery.ch / www.rugenbraeu.ch

„Scotch is Coming“ – Video zur Johnnie Walker White Walker GoT Edition

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Gestern haben wir ja über einen neuen Eintrag für einen Johnnie Walker White Walker Game of Thrones Edition berichtet, der in der TTB-Datenbank aufgetaucht ist. Heute können wir Ihnen ein knapp 20 Sekunden langes Teaser-Video von Youtube zeigen, das uns vor allem auch etwas im Titel über das Erscheinungsdatum der Sonderabfüllung verrät: Herbst 2018. Noch immer nicht können wir sagen, ob der Whisky auch in Europa zu haben sein wird – aber ein wenig Zeit ist ja noch hin.

Derweilen also viel Vergnügen mit dem obenstehenden Youtube-Video. Nur ein Teaser, wie gesagt ;-).

Nikkei Asia Review: Die japanische Whisky-Krise gefährdet Boom

Dass man in Fachgeschäften in Deutschland in Bezug auf japanischen Whisky von einer Mangelwirtschaft reden muss, ist augenscheinlich. Nun gibt es aber immer mehr Berichte, dass auch in Japan die Situation als „austrocknend“ bezeichnet werden muss.

Gerade mal 12 Flaschen Hibiki kann man täglich am größten Duty Free Shop auf dem Tokioter Flughafen Haneda ins Regal stellen, und die, so Manager Michihiko Takano laut Nikkei Asian Review, sind innerhalb von 10 Minuten restlos ausverkauft.

Anderen Marken wie Yamazaki haben ein ähnliches Schicksal. Kaum stehen sie (in kleinen Stückzahlen zu einem hohen Preis) zum Verkauf, sind sie schon wieder weg. Und die Händlerpreise für den Yamazaki 12 liegen doppelt so hoch wie der empfohlene Verkaufspreis – und der Anstieg hat sich in den letzten Wochen beschleunigt.

Grund dafür: Die großen Produzenten haben den Boom der letzen Jahre einfach maßlos unterschätzt und kommen mit der Produktion nicht mehr nach. Jetzt fürchtet man, dass die Situation, bei der die Nachfrage das Angebot weit übersteigt, entweder den Markt schnell abkühlen oder gar eine Blase erzeugen könnte.

Es sieht so aus, als hätte man sich die Situation auch mit Marketing zum Teil selbst eingebrockt, nachdem man einen nach einer langen Flaute anziehenden Markt mit zusätzlichen Kommunikationsmaßnahmen weiter angestachelt hat. Die Bestände sind mittlerweile so niedrig, dass manche ein Stocken des Wachstums bis 2020 erwarten. Man überlegt sich auch neue Strategien, um die Nachfrage zu befriedigen.

Yamazaki. Bild © Roman Hurth
Yamazaki. Bild © Roman Hurth

So hat man laut dem Bericht bei Suntory damit begonnen, New Make als ideale Zutat für den Highball zu promoten (jener Longdrink, der Japans liebste Darreichungsform für Whisky darstellt). Auch will man mehr amerikanischen Whiskey für den heimischen Markt importieren. Bleibt abzuwarten, ob die japanischen Konsumenten auf diesen Zug aufspringen.

Mehr über die interessante Situation in Japan im ausführlichen Artikel auf Nikkei Asian Review.

Serge verkostet: Ein Duett aus Deanston

Die Distell-Gruppe stammt aus Südafrika und besitzt in Schottland drei Destillerien: Bunnahabhain, Tobermory und Deanston. In den letzten Jahren hat man sich um diese Brennereien – man kann es fast nicht anders sagen – liebevoll gekümmert und tut es auch jetzt noch, sei es durch Renovierungsarbeiten, sei es durch sorgsame Produktpflege.

Und diese Investitionen von Zeit, Geld und Herzblut haben sich bezahlt gemacht: Alle drei Brennereien produzieren auf hohem Niveau und haben sich mit schönen Abfüllungen viele Freunde gemacht. So auch Deanston, wo man gerade bei den Standardabfüllungen kontinuierlich an der Qualität gearbeitet hat.

Serge Valentin hat heute zwei Bottlings aus der Destillerie verkostet, eines davon ist auch bei uns gängig, das andere nur in Übersee zu finden. Auf welcher Seite der Erde Sie uns auch gerade lesen – freuen kann man sich über beide Abfüllungen.

Und das sind die Flaschen, die heute in der Verkostung zu finden sind:

  • Deanston 18 yo (46,3%, OB, +/-2017): 87 Punkte
  • Deanston 14 yo (57.9%, OB for Quaich Bar Singapore, Spanish oak, 200 bottles, 2017): 87 Punkte

Und wie wäre es mit einer kleinen Galerie von Bildern (Das Titelbild, hier nicht dabei, stammt übrigens voon Marcel Freudenstein)?

Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer
Fässer in Deanston. Bild: Marcel Freudenstein
Das Fass aus dem Film Angel’s Share.Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Lagerhaus von Deanston. Bild: Marcel Freudenstein
Stills von Deanston. Bild: Marcel Freudenstein
Die Destillerie Deanston. Copyright Michael Schmidt
Deanston. Bildrechte: Bernd Scheer

Video: Ralfy verkostet Ledaig 13yo Amontillado Cask Finish (Review #725)

Auch wenn Tobermory auf der Insel Mull momentan gerade eine Renovierungsphase durchläuft, hindert es das Management der Destillerie natürlich nicht daran, immer wieder neue Abfüllung zu veröffentlichen – so wie zum Beispiel den Ledaig 13yo Amontillado Cask Finish (für Whiskyneulinge: Ledaig ist der Name, unter dem Tobermory getorfte Abfüllungen auf den Markt bringt).

Der im Sherryfass gefinishte Ledaig ist für Ralfy interessant genug, um ihn in der 725. Ausgabe seiner Videotastings genauer unter die Lupe zu nehmen. Und er bekommt von ihm satte 91 Punkte – und wir Zuhörer den Hinweis, dass der Ledaig locker so manchen Islay-Whisky schlägt. In der Tat hat sich Ledaig in den letzten Jahren fantastisch entwickelt, und diese Originalabfüllung scheint laut Ralfy ein weitere Beweis dafür zu sein.

Knapp 15 Minuten dauert das obenstehende Video – wir wünschen viel Vergnügen damit!

Whisky im Bild: Strathisla (Wallpaper)

Heute bleibt uns etwas Zeit, Ihnen wieder ein rechtefreies Bild als Wallpaper anzubieten. Rechtefrei bedeutet, dass Sie das Bild, solange sie die Lizenz mit dem Bild weiterverbreiten (Sie finden Sie in der Bildunterschrift), dieses nach Gutdünken verwenden und verändern können – auch für kommerzielle Zwecke.

Unser heutiges Wallpaper in den Dimensionen 4980 x 2910 Pixel stammt von george333123g und zeigt ein Detail in der Destillerie Strathisla. Wenn Sie es hier unkomprimiert herunterladen, ist es knapp 10MB schwer – untenstehend zeigen wir Ihnen eine kleinere und etwas beschnittene Version zum Ansehen.

Photo credit: george333123g on Visualhunt.com / CC BY-SA

Neu in der TTB Datenbank: Johnnie Walker White Walker GOT-Edition, CB The Spaniard

Zwei Neuheiten haben wir zu Beginn der Woche für Sie aus der US-amerikanischen TTB-Datenbank herausgesucht (aus eine größeren Anzahl von neuen Einträgen, die wir Ihnen aber nur in Stichworten vorstellen möchten).

Zunächst einmal scheint es eine Sonderauflage von Johnnie Walker zu geben, die besonders für Fans der Serie „Game of Thrones“ interessant sein sollte: Johnnie Walker White Walker. Abgefüllt mit 41.7% Alkohol, lautet der Trinkvorschlag: aus dem Tiefkühler.

Wird es den auch in Europa geben? Wir wissen es nicht. So jedenfalls sieht das Artwork aus:

Auch von Compass Box gibt es Neues zu vermelden. Hier ist das Label für einen „Compass Box: The Spaniard“ eingereicht worden. Aufmerksame Leser von Whiskyexperts werden jetzt stutzen, denn das haben wir bereits am 4. April berichtet – aber diesmal scheint es eine generelle Veröffentlichung zu sein, nicht limitiert auf 360 Flaschen für eine Bar in den Vereinigten Staaten – und mit 43% abgefüllt statt mit 46%. Auch geht es dabei nicht um hauptsächlich Sherryfässer, sondern um spanische Weinfässer. Alles Wissenswerte dazu finden Sie auf der Rückseitenetikette:

Weiters zu erwähnen wären ein Eintrag für einen Tullibardine The Murray mit einem Châteaunef-du-Pape Finish und ein Macallan Classic Cut 2018.

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

Neu: The Glenlivet Captain’s Reserve (Cognac-Finish)

Im Verlauf des Spirit of Speyside Festivals hat Glenlivet an diesem Wochenende eine neue Abfüllung vorgestellt – den The Glenlivet Captain’s Reserve, laut eigenen Angaben „die erste in großem Stil veröffentlichte Abfüllung mit Cognac-Finish“ (Abfüllungen mit Cognac-Finish gab es schon vorher, unter anderem von Bruichladdich, Deanston, Arran und Lognmorn).

Der The Glenlivet Captain’s Reserve stammt aus ex-bourbon und ex-sherry casks und wurde danach für mindestens sechs Monate im Cognac-Fässern gefinisht. Benannt ist er nach Captain William (Bill) Smith Grant, dem Urgroßenkel des Gründers. Dieser hat im ersten Weltkrieg für Frankreich gekämpft.

Geschmacklich beschreibt ihn Alan Winchester, Master Distiller, so: 

notes of ‘mandarins in syrup, ripe poached pears and chocolate dipped raisins

In der Destillerie kann man den NAS-Whisky (abgefüllt mit 40% Alkohol) bereits um 50 Britische Pfund erwerben. Der The Glenlivet Captain’s Reserve kommt noch im Mai in den Global Travel Retail und wird im Sommer im Handel erhältlich sein. Dass er auch in Deutschland erhältlich sein wird, ist wahrscheinlich – wir werden Sie gesondert darüber informieren.

Herzlichen Dank an einige unserer Leser, die uns auf die Neuigkeit aufmerksam gemacht haben.

Ein sechs Sekunden kurzes Video, das Tilt Amsterdam für die Destillerie produziert hat, stellt den The Glenlivet Captain’s Reserve auf Vimeo vor:

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (74)

Auch in der laufenden Woche haben die Vlogger und Podcaster wieder einige neue und interessante Beiträge verfasst, die wir Ihnen wie jeden Sonntag vorstellen wollen. Es sind Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.

Dies sind die Einträge, die wir Ihnen in der 74. Folge unserer Übersicht präsentieren dürfen:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube  – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Video: Schottlandtour im Camper (3 Videos)

Sonntag ist bei uns immer Videotag – mit Ansichten von und Einsichten in verschiedene Whiskyregionen rund um die Welt.

Heute machen wir einmal Pause vom ausschließlichen Drohnenflug und laden Sie dazu ein, Florence Morgan und die Familie auf einem Trip durch Schottland in einem selbst umgebauten Fiat Ducato zu begleiten. Die drei Folgen, die in den letzten drei Wochen erschienen sind, zeigen die Trip in sehr schönen Bildern, und sie sind dabei auch ein sehr persönlicher Youtube-Reisebericht, der mit viel Liebe gestaltet ist. Teil 1 finden Sie obenstehend, Teil 2 und Teil 3 haben wir unten angehängt. Viel Vergnügen damit!

Whisky Advocate: Die fünf besten fassstarken Bourbons unter 75 Dollar

Amerikanischer Whiskey erlebt bei uns momentan eine gewisse Blüte – was an der steigenden Verfügbarkeit, neuen Abfüllungen und dem im Verhältnis zum Scotch nach wie vor attraktiven Preis liegt.

Wer sich etaws näher mit Bourbons beschäftigt, der wird schnell feststellen, dass besonders die fassstarken Abfüllungen sehr viel zu bieten haben – und dass hier auch die großen Firmen wie Jim Beam (z.B. mit Booker’s) oder Heaven Hill (z.B. mit Elijah Craig) ausgesuchte Qualitäten bieten, die sich vom Üblichen (was ja auch schon nicht gefallen kann) abheben.

Auf Whisky Advocate sind nun fünf fassstarke Bourbons unter der Preisgrenze von 75 Dollar beschrieben, die zum Großteil auch bei uns erhältlich sind und den Preis auch in Euro halten können. Als sechste Variante kommen im Artikel noch die in einigen US-Geschäften erhältlichen Eigenabfüllungen vor, die aber für uns wenig Relevanz haben.

Die anderen fünf (oder vielleicht vier, denn der Stagg Jr. wird nur über Spezialimport zu haben sein) verdienen aber einen Blick. Mehr zu ihnen im angesprochenen Artikel.

Whiskyfun: Angus verkostet Ben Nevis und Teaninich

Highland Games, Ostküste gegen Westküste – so könnte man die heutige Verkostung auf Whiskyfun beschreiben, die diesmal, am Samstag, wieder Angus MacRaild in Vertretung von Serge Valentin durchführt. Ben Nevis wird gemeinsam mit Teaninich verkostet, beides Destillerien mit einem interessanten Geschmacksprofil.

„Sieger“ in dem Sinn gibt es bei solchen Paarungen natürlich nicht, sondern „nur“ vier interessante Abfüllungen, die Lust aufs Kosten machen.

Hier die Bottlings, die heute zur Verkostung kamen:

  • Ben Nevis 21 yo 1996/2018 (47.5%, Thompson Bros., refill sherry butt, 436 bottles): 91 Punkte
  • Ben Nevis 19 yo 1997/2018 (57.1%, Scotch Malt Whisky Society, #78.41 ‘A real sherry monster’. Refill oloroso butt. 726 bottles): 85 Punkte
  • Teaninich 33 yo 1983/2018 (46%, Berry Bros, hogshead, cask #6739): 90 Punkte
  • Teaninich 32 yo 1983 (50.5%, Scotch Malt Whisky Society, #59.54, ‘Elegant, class and simply beautiful’. Refill hogshead, 186 bottles): 90 Punkte
Ben Nevis. © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen