Nein, diese Überschrift enthält keine Fehler. Sie soll nicht lauten: Warum man Whisky mit Eis trinken soll, denn das wäre nicht richtig. Richtig ist vielmehr, dass man Eis mit Whisky trinken soll. Und mit sonst keiner anderen Spirituose. Und das kommt so:
Im Fachmagazin Annals of Microbiology wurde unlängst ein Artikel veröffentlicht, der die Kontamination von Eiswürfeln mit allen möglichen Bakterienstämmen nachweist. 60 Proben von Eiswürfeln, gezogen an verschiedenen Orten wie Bars, Eisspendern oder in Haushalten, wurden auf ihre mikrobiologische Belastung untersucht – und man fand 52 verschiedene Bakterienstämme darauf. Manche davon waren in der Lage, bei Menschen Infektionen auszulösen.
Alkohol über Eis zu geben, ist eine gute Möglichkeit, um diese Bakterien abzutöten. Aber: Nicht jede Art von Alkohol ist dazu gleich gut geeignet, schreibt Men’s Health. Manchmal ist sogar eine andere Flüssigkeit besser. Während in Wodka vier Stämme überlebten, waren es bei Cola oder Martini nur zwei. Und bei Tonic nur einer.
Und hier kommt die Auflösung, warum man Eis mit Whisky trinken sollte: Bei Whisky überlebte kein einiziger Bakterienstamm. Null. Zero. Nada. Das liegt vor allem an seinem pH-Wert von 4.2, der also relativ sauer ist, im Gegensatz zu Wodka, der mit 6.0 recht neutral daherkommt.
Unser Profi-Tipp: Trinken Sie Whisky aber immer ohne Eis. Da sind nämlich dann gar keine Bakterien drin, und man schmeckt mehr ;-).
Wer die Sendung „Wir in Bayern“ am 6. Dezember versäumt hat, in der es unter anderem auch um fränkischen Whisky geht, der kann in der Mediathek des BR bis Ende nächsten Jahres, den recht liebevoll gestalteten Beitrag nachsehen. Viele in der deutschen Whiskyszene bekannte Gesichter tauchen darin auf, und wir erfahren auch mehr über einige Brennereien aus der Gegend, die mit ihrem Whisky auch über die Landesgrenzen hinweg für Aufsehen sorgen.
Begleiten Sie die Redaktion des BR auf ihrer knapp sieben Minuten dauernden Tour de force durch das Whiskyland Franken und treffen Sie unter anderem Patrick Grasser, Bernd Schäfer und Reinhard Engel von der Hausbrauerei Altstadthof in Nürnberg, um nur einige zu nennen. Hier geht es zum Beginn des Beitrags in der Mediathek.
Seit 2005 produziert die Daftmill Distillery Spirit. Zwölf lange Jahre hat es bei der Frage nach dem ersten Whisky aus der kleinen Brennerei geheißen: „When it is ready“ – also auf Deutsch in etwa: Wenn er soweit ist. Ist er nun soweit?
Wie Drinks Retailing heute in seiner Online-Ausgabe berichtet, wird der Londoner Spirituosenhändler und unabhängige Abfüller Berry Bros & Rudd der globale Distributor der „single estate farm distillery“, und nachdem solche Deals nicht auf Verdacht geschlossen und schon gar nicht angekündigt werden, scheint es nicht mehr lange bis zum ersten Whisky aus der Destillerie der Familie Cuthbert zu dauern.
Viel wird dort übrigens nicht produziert, gerade mal zwei Monate im Sommer und zwei Monate im Winter, wenn es die übrige landwirtschaftliche Arbeit erlaubt. Man verwendet auch ausschließlich Gerste, die auf den eigenen Feldern in den Lowlands angebaut wird.
Wann ist es nun also soweit? Ian Cuthbert sagt: „In the very near future“ – und wir werden für Sie dann natürlich berichten.
Dass man als Mitarbeiter oder Besitzer einer Werbeagentur Gefallen an Whisky findet, mag dem Beruf zuzuschreiben sein – und kommt nicht nur in einer bekannten Fernsehserie vor, sondern auch in der Realität, und da auch weit über den bloßen Genuss hinaus.
Ein schönes Beispiel dafür sind die Besitzer der Spreewood Distillery in Schlepzig Brandenburg, alle drei Agenturleute aus Berlin, denen ein Fasskauf zum Brennereikauf „entgleist“ ist. Wie sie das machten, warum und was sie mit der nun seit einem Jahr in ihrem Besitz stehenden Brennerei vorhaben, lässt sich in einem kurzweiligen Artikel der Berliner Morgenpost online nachlesen. Da erfährt man zum Beispiel auch, dass man sich nun daran macht, einen reinen Roggenwhisky zu brennen:
„Roggenwhisky ist würziger, voller und fetter als Whisky aus Weizen oder Mais“, sagt Heuser. „Wie das Land Brandenburg auch.“ So entstand die Idee, als erste Brennerei in Deutschland reinen Roggenwhisky zu brennen. Das Getreide kommt von der Agrargenossenschaft um die Ecke, denn Brandenburg ist Roggenland. Sogar diverse amerikanische Whisky-Brennereien kaufen ihren Roggen in der Mark.
Marco Bonn vom Brühler Whiskyhaus hat uns in einer Pressemitteilung darüber informiert, dass die ersten sechs Abfüllungen der „Local Dealer Selection“ jetzt in Deutschland angekommen sind. Dabei handelt es sich um eine Initiative von sechs Händlern mit Ladengeschäft, die gemeinsam für ihre Kunden eine Selektion limitierter und vor allem ausgesuchter Whiskys anbieten. Alles Wissenswerte zu dieser interessanten Aktion lesen Sie nachstehend in Marcos gewohnt pointierter Art:
Die ersten sechs Abfüllungen der „Local Dealer Selection“ sind da!
An einem herrlichen Tag im Oktober ergab es sich, dass eine kleine, aber sehr feine Gruppe von Deutschen Whiskyliebhabern die Reise nach Schottland antrat.
In einem kleine Örtchen Namens Pitlochry fanden Sie bei ach gastlichen Leuten Einzug und wurden mit dem Feinsten, was die Fässer hergaben verwöhnt.
Nach einer unglaublichen Zeit, die wie im Schlafe verging, wart aus dieser Reisegruppe eine Gemeinschaft von Gleichgesinnten geworden. Sie riefen sich ab nun „The Local Dealer“.
Voller Freude können wir heute – Wir das sind sechs der wohl bekanntesten, fachkundigsten, mit den feinsten Gaumen ausgestattetsten Whiskyhändler Deutschlands – die Geburt der neusten Signatory Serie „Local Dealer Selection“ verkünden.
Alle Abfüllungen dieser neuen Serie sind von uns persönlich vor Ort ausgesucht worden und wurden ohne Farbstoff und ohne Kältefiltration in Fassstärke abgefüllt. Diese Abfüllung wird es nur bei uns sechs Händler zukaufen geben.
Die ersten 6 Abfüllungen, die wir für Euch ausgesucht haben sind folgende:
Glenlivet 10 Jahre
First Fill Sherry Hogshead N° 900133 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 294 Flaschen (2007 / 66,5% Vol. / 0,7l) á 79,90 Euro
Bunnahabhain 13 Jahre
First Fill Sherry Butt N° 800194 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 558 Flaschen (2004 / 61,5% Vol. / 0,7l) á 89,90 Euro
Deanston 11 Jahre
First Fill Sherry Butt N° 900125 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 288 Flaschen (2006 / 62,7% Vol. / 0,7l) á 69,90 Euro
Clynelish 21 Jahre
Refill Sherry Butt N° 6523 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 552 Flaschen (1996 / 53,3% Vol. / 0,7l) á 109,90 Euro
Linkwood 20 Jahre
Hogshead N° 7547 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 250 Flaschen (1997 / 55,8% Vol. / 0,7l) á 104,90 Euro
Fettercairn 28 Jahre
Hogshead N° 2032 – Single Malt Scotch Whisky – limitiert auf 178 Flaschen (1988 / 54,5% Vol. / 0,7l) á 139,90 Euro
Kommenden Donnerstag (vorausgesetzt die Abfüllungen werden dann eingetroffen sein – wir sind uns aber sehr, sehr sicher) werden wir alle Abfüllungen öffnen und von 16:00 bis 20:00 Uhr „als Open-Bottle-Party für 15,00 Euro (für alle 6 Drams) Eintrittsgeld für Euch präsentieren.
Drei reife und einen jungen Speysiderohne konkrete Destillerieangabe verkostet Serge Valentin heute, und schon wieder kann man sich vor lauter guter Bewertungen nicht retten: Sie bleiben, zumindest was die Alten betrifft, allesamt über 90 Punkten.
Wie kommt es eigentlich dazu, dass solche Whiskys ohne Destillerieangabe abgefüllt werden? Nun, in den meisten Fällen bekommt der unabhängige Abfüller das Fass nur unter der Auflage, den Destillerienamen nicht zu nennen. Die Gründe dafür sind in der Firmenpolitik gelegen, die die eigene Marke für sich behalten will und darüber bestimmen will, welche Art von Whisky in welcher Qualität unter dem Namen X auf den Markt kommt. Verständlich und nachvollziehbar.
Wenn man über australischen Whisky spricht, dann spricht man zumeist über das Wasser des Lebens, das in Tasmanien hergestellt wird. Diese Insel südlich des Haupkontinents ist das Schottland der südlichen Hemisphäre und überstrahlt alles, was am Festland gemacht wird – zumindest in der internationalen Wirkung.
Dabei wird auf dem australischen Kontinent nicht nur ebenso Whisky gemacht wie in Tasmanien, vieles davon braucht sich vor der Inselkonkurrenz nicht zu verstecken. The Whiskey Reviewer verdanken wir eine kompakte Zusammenfassung über einige der Whiskys, die am Kontinent erzeugt werden, und die wir Ihnen hiermit ans Herz legen. Acht Destillerien werden da mit ihren Produkten vorgestellt, und vor allem mit Links zu ihren Homepages, sodass weiterführenden Informationen nichts im Wege steht.
Wer sich abseits der acht dort vorgestellten Brennereien über australischen Whisky informieren will, findet bei uns auf dieser Seite ebenfalls dutzende weiterführende Artikel mit Links.
„Tolles Gewinnspiel, ehrlich!“ oder „Toller Gewinn! Wir würden uns sehr freuen“ – so oder ähnlich sind die Reaktionen, die wir auf unsere aktuelle Verlosung erhalten. Und gemeinsam mit unserem großzügigen Partner Beam Suntory Deutschland haben wir diesmal tatsächlich einen Hammerwhisky für den Gewinner: Den Bowmore 26yo French Oak Wine Matured – ein wirklich exklusives Weihnachtsgeschenk, das die Herzen von Whiskyfreunden höher schlagen lässt. Mit diesem außergewöhnlichen Preis, dem wertvollsten Whisky, den wir bei Whiskyexperts jemals verlost haben, möchten wir uns auch für die Treue unserer Leserschaft und den stetig wachsenden Zuspruch bedanken! Ohne Sie könnten wir nicht das für Sie tun, was wir gerne tun: Ihnen Nachrichten und Hintergründe liefern, damit Sie sich Ihre eigene Meinung bilden können!
Noch eine Woche lang können Sie mitmachen – aber tun Sie es lieber heute als zu spät!
Gewinnen Sie den Bowmore 26yo French Oak Wine Matured aus der Vintner’s Trilogy
„Vintner“, also Winzer, erklärt die Inspiration hinter den drei Abfüllungen der Reihe: Wein- & Sherry-Veredelungen. Die ersten beiden Auskopplungen aus der Serie sind Bowmore 18 Years Manzanilla Cask (52,5 Vol.-%) und Bowmore 26 Years French Oak Wine Matured (48,7 Vol.-%). Alle Single Malts lagerten in den berühmten No.1 Vaults – dem ältesten Whisky-Lagerhaus Schottlands – unter dem Meeresspiegel und bauen auf das charakteristische Geschmacksprofil von Bowmore auf.
Der Bowmore 18 Years Manzanilla Cask, die erste der beiden bislang erschienenen Abfüllungen, schmeckt nach gewürzten Sevilla-Orangen, Rübensirup, reifen Johannisbeeren, gesalzenem Karamell und einem leichten Hauch von Menthol und Kamille, ausbalanciert durch weiche Ringlotten, Vanillekaramellen und frischen Torfrauch.
Bowmore 26yo French Oak Wine Matured
Der Bowmore 26 Year Old Wine Matured reift die ersten 13 Jahre in ehemaligen Bourbon-Fässern, um danach 13 Jahre in Barriquefässern gelagert zu werden. Dadurch entwickelt er eine Farbe dunklen Bernsteins. In der Nase vermischen sich Rote-Johannisbeer-Marmelade, Kampferöl und Kirschkuchen mit erdigem Rauch und verwandeln sich unter Zugabe von Wasser in würziges Eichenholz, tropische Früchte wie Papaya und Mango und süßen Honig. Der vollmundige Whisky entwickelt am Gaumen Aromen von eichengewürztem Rauch und dunkler Schokolade, mit einem langen Abgang und dem für Bowmore typischen dezenten Salzaroma. Bowmore 26 Year Old Wine Matured wird in Fassstärke (48,7 Vol.-%) abgefüllt.
Im Handel ist diese Rarität um ca. € 420,- verfügbar.
Und so gewinnen Sie den Bowmore 26yo French Oak Wine Matured bei Whiskyexperts:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie alt sind alle drei Abfüllungen der Vintner’s Trilogy zusammen?
a) 56 Jahre
b) 64 Jahre
c) 71 Jahre
Kleine Hilfe: Zum ersten Mal haben wir über die drei Bottlings im September dieses Jahres hier berichtet, und mit den Angaben dort können Sie auch die drei Altersangaben zur richtigen Lösungszahl addieren.
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Bowmore“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 17. Dezember, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 18. Dezember 2017 bekannt. Der Gewinn wird durch Beam Suntory Deutschland versendet.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Bowmore“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 4. Dezember 2017 bis 17. Dezember 2017, 23:59. Der Preisträger wird am 18. Dezember auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand erfolgt durch Beam Suntory Deutschland.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Wie üblich präsentieren wir Ihnen hier auch an diesem Sonntag Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben und mit denen wir Sie einladen wollen, ein wenig auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen. Hier sind die Beiträge, die wir Ihnen heute, in Folge 53, vorstellen können:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Feiern Sie mit uns Premiere: Das erste Mal seit vielen Jahren bringt Serge Valentin auf seiner Website am Sonntag nicht Malternatives, also Spirituosen abseits von Whisky. Diesmal hat Angus MacRaild nach gestern erneut das Regiment übernommen und bringt den zweiten Teil seiner Entdeckungsreise durch Asien – besser gesagt durch Abfüllungen, die er dort bei Freunden und Bekannten verkosten konnte.
Und die haben es wieder in sich: Zwischen 89 und 96(!) Punkte vergibt er für das, was er dort verkostet – und da sind Schätze dabei, nach denen man sich alle siebzig Finger ablecken würde, so man diese Anzahl hätte.
Ohne viel weiteres Geschreibe – hier sind die Bewertungen der Verkostung:
Isle of Jura 1966/2000 (43%, Mackillop’s Choice, cask #1870): 92 Punkte
Springbank 25 yo 1954/1979 (80 proof, Cadenhead Dumpy, Mario Rossi import): 92 Punkte
Dufftown 40 yo (45.3%, OB, early 1970s, Italian import): 90 Punkte
Laphroaig 12 yo (80 proof, Cadenhead tall bottle, early 1970s): 89 Punkte
Ardbeg NAS / 10 yo (80 proof, OB, early 1970s): 93 Punkte
Ardbeg 10 yo (43%, OB, late 1970s, Genova import): 92 Punkte
Springbank 10 yo (59%, OB, sherry, late 1970s, Sutti import): 95 Punkte
Rosebank 37 yo 1966/2003 (48.6%, Douglas Laing Old & Rare for Japan Import Systems, 122 bottles): 92 Punkte
Laphroaig 18 yo 1966/1985 (54%, Gordon & MacPhail for Intertrade, 250 bottles) : 94 Punkte
Caol Ila 21 yo 1968/1989 (58.5%, Gordon & MacPhail for Intertrade, 297 bottles): 94 Punkte
Ardbeg 29 yo 1967/1996 (52.0%, Kingsbury, sherry, cask 923): 96 Punkte
Ardbeg 28 yo 1967/1995 (53.2%, Signatory Vintage, sherry butt, cask 574, 488 bottles): 95 Punkte
Bowmore ‘over’ 12 yo (No strength stated, OB for Japan, 1980s, half bottle): 89 Punkte
Highland Park 30 yo 1985/2015 (51%, Silver Seal, cask 372, 215 bottles): 91 Punkte
Und wieder illustrieren wir den Artikel mit dem Bild der „Siegerdestillerie“…
Unsere heutigen Sonntagsvideos nehmen Sie mit in die Winterlandschaften Schottlands. Zwei Filme mit einem besonderen Zauber, den Sie in Full HD genießen können.
Obenstehend finden Sie das Video von PaddaPictures, das Gegenden um Oban, Loch Lomond und Stalker Castle zeigt – man spürt förmlich die Kälte durch den Monitor kriechen. In den knapp zweieinhalb Minuten ist die Lichtstimmung der kurzen Tage in den Highlands perfekt eingefangen.
Fast noch frostiger sind die Aufnahmen im zweiten Video, das CairnHunters auf Youtube eingestellt hat. Das kurze Video (1:40) zeigt einen Sonnenuntergang über Loch Muik in den Cairngorms. Eisig, aber wunderschön!
Wir wünschen Ihnen allen einen ebenso wunderschönen Sonntag und melden uns dann später wieder mit den Whiskyvideos und Podcasts der Woche!
Hunter Laing, das Unternehmen von Stewart Laing und seinen beiden Söhnen Scott und Andrew, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr den Gewinn vor Steuern leicht erhöhen können. Man konnte nun 1.2 Millionen Pfund erlösen, in der Vorjahresperiode waren es 1.1 Millionen Pfund. Der Wert des lagernden Whiskys erhöhte sich in dieser Zeit um 600.000 Pfund auf 6.6 Millionen Pfund.
Diese Steigerung wurde trotz wesentlich stärker steigenden Ausgaben erzielt, die vor allem durch den Bau der Destillerie Ardnahoe auf Islay aufliefen – dort investiert man ja bekanntlich an die acht Millionen Pfund. Zudem hat man die Zahl der Angestellten in dieser Periode auf 25 erhöht (das Geschäftsjahr endete am 30. April), und ist nun bereits bei fast 30 Personen angelangt.
Interessant auch, dass laut dem Bericht in Herald Scotlandder am schnellsten wachsende Exportmarkt des Unternehmens in China liegt. Insgesamt exportiert man in 65 Länder, der größte Markt sind die Vereinigten Staaten von Amerika.
Dem Brexit sieht man bei Hunter Laing übrigens relativ gelassen entgegen und betont, dass Europa nicht der wichtigste Markt für das Unternehmen ist.
Wenn man nach Asien reist (und dort die richtigen Leute kennt), kann man auf Abfüllungen schottischen Whiskys stoßen, die selbst abgebrühte Maltaktivisten zum Hervorbringen japsender Geräusche zwingen. Angus MacRaild, der an Samstagen Serge Valentin auf Whiskyfun vertritt, übertitelt seine heutigen Verkostungsnotizen dementsprechend mit dem schönen englischsprachigen Ausdruck „Maltoporn“.
Was sollen wir viel erzählen? Bitte genießen Sie, mangels vorhandener Samples, zumindest die großen Namen und die hohen Wertungen, die man Ihnen in der Verkostung serviert – und für tiefergehende Beschreibung der Erlebnisse und Gefühle folgen Sie einfach der Verlinkung:
Dalmore 20 yo (43%, OB, Duncan MacBeth, late 1960s): 93 Punkte
Glen Scotia 8 yo (46%, OB, bottled +/- 1960): 94 Punkte
Speyburn 13 yo 1971 (40%, Gordon & MacPhail, Connoisseur’s Choice, mini): 83 Punkte
Littlemill NAS (43%, OB, short cap, Aldo Zini import Genova, early 1970s): 92 Punkte
Springbank 10 yo (57%, OB, Sutti import, +/- 1980): 94 Punkte
Das Ganze beuntertitelt sich auf Whiskyfun übrigens als „Teil 1a“ – wir dürfen also auf Fortsetzungen gespannt sein.
Und: Zu Ehren der Punktesieger illustrieren wir den Artikel mit Bildern der beiden Destillerien, die ja nicht wirklich weit entfernt voneinander zu finden sind…
Über diesen, in der Überschrift beschriebenen, Artikel des Online-Magazins berichten wir nicht, weil wir ihm primär einen besonderen Wert zur tatsächlichen Bestimmung der „Besten“ beimessen, sondern, weil sich durch ihn die generelle Problematik der Preisverleihungen im Whiskybereich so schön festmachen lässt. Aber alles der Reihe nach:
Das Magazin Maxim hat in einem Beitrag die Whisky-Competitions des laufenden Jahres durchforstet und eine Liste von neun Whiskys zusammengestellt, die in diesen Wettbewerben Preise einheimsen konnten und die damit zu den weltbesten zählen sollten. Man hat sich nach eigenem Bekunden an der „Wichtigkeit“ und „Objektivität“ der Wettbewerbe orientiert, und so eine Auswahl getroffen.
Wie Maxim selbst anmerkt, haben bei diesen neun Wettbewerben neun verschiedene Whiskys gewonnen – es scheint also nicht so einfach zu sein, sich auf die wirklich „Besten“ zu einigen. Was weiters auffällt ist, dass die Liste hauptsächlich amerikanische Whiskeys enthält, einen Iren, einen Schotten und einen Whisky aus Taiwan. Das mag daran liegen, dass Maxim ein Magazin aus den USA ist und daher die Wahrnehmung auch leicht in diese Richtung verschoben ist (oder daran, dass die amerikanischen Whiskeys schlicht besser sind? Und: was ist „besser“).
Wie gesagt, die Liste an sich (die Sie komplett hier einsehen können) ist vielleicht nicht so interessant wie die Überlegungen, die Sie selbst anhand ihrer zum Thema Whiskyauszeichnungen anstellen können.