TV-Tipp: Mit der Bahn durch Schottlands Highlands (rbb, 14.12., 14:15)

Wer heute am Nachmittag eine dreiviertel Stunde Zeit findet, der könnte sich um 14.15 auf rbb die Dokumentation „Der zauberhafte Zug – Mit der Bahn durch Schottlands Highlands“ ansehen (oder für später aufzeichnen). Eine Woche lang wird sie danach noch in der rbb-Mediathek zu sehen sein – somit kommen auch noch all jene, für die wir hier etwas zu knapp dran sind, in den Genuss der Sendung.

Worum geht es überhaupt? Die Webseite von rbb beschreibt den Beitrag auszugsweise so:

Unter Eisenbahnfreunden gilt die West Highland Line als eine der schönsten Bahnlinien der Welt. Und so ist es kein Zufall, dass die Szenen mit dem Hogwarts-Express aus der Erfolgsserie Harry Potter hier gedreht wurden. Im wirklichen Leben ist Harry Potters Zauberer-Zug aber keine Dampflok, sondern ein Dieselzug. Mehrmals täglich verbindet er die Orte der dünn besiedelten Gegend und ist manchmal die einzige Möglichkeit, abgeschiedene Landstriche zu erreichen. Diese Dokumentation erzählt Geschichten in und entlang dieser Bahn.

Wir illustrieren diesen Beitrag mit einem Bild des Glenfinnan Viaducts von Thomas Tucker, das Sie bei Gefallen hier auch als 5MB große Wallpaper-Datei herunterladen können.

Bild: Thomas Tucker

Becle, S.A.B. de C.V. kauft Pendleton Whisky um 205 Millionen Dollar

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Becle, S.A.B. de C.V.? Nie davon gehört? Nun, dieses Unternehmen ist nicht nur der größte Produzent von Tequila weltweit, sondern hat in der letzten Zeit auch durch massive Zukäufe anderer Marken von sich reden gemacht. Für uns Whiskyfreunde sind zwei davon besonders interessant: Bushmills aus Nordirland und Stranahan’s aus den USA.

Jetzt hat der Konzern, der in 85 Ländern der Welt tätig ist, den nächsten Einkauf abgeschlossen. Man erwirbt Pendleton Whisky aus Kanada von Hood River Distillers und legt dafür 205 Millionen Dollar auf den Tisch. Der Kauf, der im ersten Quartal des nächsten Jahres abgeschlossen sein soll, füllt laut den Käufern eine wichtige strategische Lücke in deren Portfolio. Allerdings ist der Abschluss noch vorbehaltlich eventueller Einwände der Behörden.

Hood River Distillers wird den Pendleton Whisky weiterhin abfüllen und freut sich auf die fortgesetzte Zusammenarbeit mit Becle, S.A.B. de C.V..

Die gesamte englischsprachige Pressemitteilung mit allen Details können Sie hier nachlesen.

Serge verkostet: Blends

Wieder einmal hat Serge Valentin Blends im Glas – also Whiskys aus verschiedenen Single Malts und Grain Whisky. Sie stammen diesmal aus verschiedenen Epochen. Neue, die jetzt im Handel erhältlich sind, sind ebenso dabei wie solche, die man nur mehr bei Auktionen erstehen kann oder von Sammlern, die sich diesem Themenfeld gewidmet haben. Oder man hat großes Glück und findet solch einen alten Blend im Keller des Onkels.

Damit hier keine falschen Hoffnungen aufkommen (und die kommen immer wieder auf): Das Meiste, was man in deutschen Onkelkellern findet, sind unspektakuläre Handelsblends aus deutschen Supermärkten oder Kaufhäusern. Spannend sind sie vor allem geschmacklich: Von gut über akzeptabel bis hin zu Pinselreinigungsmittel ist da alles dabei. Wertvoll sind sie in den seltensten Fällen.

Hier aber jetzt die Wertungen der Blends in der Verkostung von Serge heute:

  • Cutty Black (40%, OB, blend, +/-2016): 77 Punkte
  • The Tweeddale ‘The Evolution’ (52%, OB, blend, 2017): 82 Punkte
  • Sansibar 19 yo (45.2%, Sansibar, blend, 2017): 85 Punkte
  • White Heather (70° proof, OB, blend, 1960s): 87 Punkte
  • Justerini & Brooks 20 yo (45.5%, OB, blend, ‘Choicest Liqueur’, 1960s): 72 Punkte
  • Old Rarity 12 yo (40%, OB, Bulloch & Lade, ceramic jug, Italy, Claretta Import, 1970s): 86 Punkte
  • Logan’s ‘Extra Age’ (OB, White Horse, blend, 1940s): 93 Punkte
  • Logan 12 yo ‘De Luxe’ (40%, OB, White Horse, Italy, Carpano, 1970s): 85 Punkte
Photo credit: SliceofNYC via VisualHunt / CC BY

Glenesk Hotel in Edzell ist Hotel mit größter Whiskykarte der Welt

Kennen Sie das Gefühl, wenn Sie in Ihr gebuchtes Urlaubshotel kommen, der erste Blick der Whiskyauswahl in der Hotelbar gilt und Sie das Gefühl beschleicht, einen entsetzlichen Fehler bei der Buchung gemacht zu haben?

Sicher vermeiden können Sie das, wenn Sie erstens einmal generell Ihre Urlaube nur mehr in Schottland verbringen (da ist es ja nicht besonders weit zur nächsten Originalquelle des Wassers des Lebens), und dort sich dann im Speziellen für das Glenesk Hotel in Edzell am Fuße der Angus Glens entscheiden.

Glenesk Hotel © Glenesk Hotel

Dieses ist nämlich nun offiziell das Hotel mit der größten Whiskyauswahl in der Hotelbar weltweit. Das Guinness Buch der Rekorde vermeldet 1.031 verschiedene Whiskys zur Auswahl, und zwar aus jeder arbeitenden Destillerie Schottlands (plus natürlich einiges aus Lost Distilleries). Der teuerste Whisky dabei ist jetzt nicht einmal eine ganz besondere Preziose (aber sicher nicht zu verachten): Um 248 Pfund bekommt man ein Glas des Lagavulin 25. Das bedeutet wohl, dass man vieles Leistbares in der Karte finden wird. Die Liste ist auf zwei Karten aufgeteilt, zu jedem Whisky gibt es auch kurze Tasting Notes.

Glenesk Hotel – Bar. Bild © Glenesk Hotel

Der Hotelbesitzer, Dylan Wren, hat auch noch eine kleine, bescheidene Sammlung von 1.500 Privatflaschen, berichtet The Drinks Business. Die stehen allerdings nicht zum Verkauf und werden daher nicht in die Zahl mit eingerechnet.

Die Homepage des Hotels erreichen Sie hier, dort finden Sie auch noch weitere Bilder.

Wir haben auf Youtube auch ein Video (Diashow) gefunden, das Bilder des Hotels zeigt. Sie sollten vielleicht den Ton ausschalten, es sei denn, Sie sind ein begeisterter Hörer von Fahrstuhl-Reggae. Die Bar sehen Sie bei 1:24. Mehr als auf dem Standbild ist auf dem Video von ihr nicht zu sehen, aber dafür, wie gesagt, noch einige Bilder des Hotels.

Whisky im Bild: Besuch bei Bunnahabhain (10 Bilder)

Wenn man in den Nordosten der Insel Islay reist, so findet man an der Küste, dort, wo sich der Meeresarm zwischen Islay und Jura nach Norden hin wieder etwas weitet, die Brennerei Bunnahabhain. Sie gehört zur Zeit der südafrikanischen Distell Group, so wie Tobermory und Deanston auch, und befindet sich in der Anfangsphase einer umfassenden Renovierung.

Unser Leser Christian Spatt hat sie Mitte September dieses Jahres besucht und uns zehn Fotos von dort mitgebracht, die wir wie immer gerne mit Ihnen teilen wollen – ein wenig Islay-Feeling passt ja zu jeder Tages- und Jahreszeit.

Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt
Bunnahabhain. Bild © Christian Spatt

PR: Neu – Big Peat 25yo von Douglas Laing

Interessantes Neues gibt es aus dem Hause Douglas Laing zu vermelden: Der Big Peat 25yo steht in den Startlöchern um noch vor Jahreswechsel in den Geschäften zu sein, proudly brought to you by Bremer Spirituosen Contor, dem deutschen Importeur. Und es wird nicht die einzige Neuheit in der Big Peat-Serie bleiben. Hier die Pressemitteilung dazu, die wir soeben erhalten haben:

Es wird golden zum Fest – Douglas Laing veröffentlich den Auftakt einer Big Peat Vintage Trilogie

Bremen den 13.12.2017. Mit einem Paukenschlag erweitert Douglas Laing & Co seine Big Peat Range und veröffentlicht mit der Big Peat 25 Y.O. „Gold Edition“ erstmals eine limitierte Big Peat Abfüllung mit einer Altersangabe. Big Peat 25 Y.O. „Gold Edition“ markiert den Startschuss einer dreiteiligen Reihe des beliebten Islay Blended Malts, welche sich, jährlich bis 2019, über Zuwachs freuen darf.

Die Besonderheit bei diesem Blend ist die Altersangabe wodurch die Außergewöhlichkeit dieser besonderen Reihe noch unterstrichen wird. Ganz in Douglas Laing Manier wird Big Peat 25 Y.O. in Fassstärke mit 52,1% Vol., ungefärbt und ohne Kältefiltration abgefüllt. Weltweit ist diese Abfüllung auf nur 3000 Flaschen limitiert. Nach Deutschland schaffen es davon 510 Flaschen und werden exklusiv von der Bremer Spirituosen Contor GmbH vertrieben.

Cara Laing, Director of Whisky bei Douglas Laing, zum Big Peat 25 Y.O.:

„Die Idee zu dieser Vintage Trilogie schwebte schon länger in unseren Köpfen und über die Jahre haben wir viele Fässer probiert und getestet. Aber erst jetzt waren wir vollkommen überzeugt, dass dieser besondere Big Peat reif für eine Veröffentlichung ist. Unsere ganz besondere Vermählung von Islay Single Malts besticht durch reichhaltige, tiefe, phenolische Islay-Aromen, welche die charakteristische, süße Rauchigkeit von Big Peat im Herzen widerspiegeln. Wir sind gespannt darauf zu sehen, wie sich der Geist der Serie in dieser  Trilogie fortschreitet.“

Die 25 Jahre alte Limited Edition von Big Peat wird ab Ende Dezember 2017 im Fachhandel erhältlich sein. UVP: 189,99Euro

Tasting Notes:

Ein einzigartiger Geschmack Islay’s. In der Nase überzeugt der Big Peat 25 Y.O. auf sanfte und reife Art und Weise mit Noten von Bootslack, Strandfelsen und einem rauchigen Grillgeruch. Der Gaumen öffnet sich so süß wie man es vom Big Peat gewohnt ist und zeigt später Nuancen von schwarzem Pfeffer und Rauch. Das Finish hat einen warmen, süßen Charakter bevor köstliche Noten von feuchter Lagerfeuerasche, Kohlenstaub und verkohltem Fleisch erscheinen.

TSB: Interview mit Brendan McCarron (Ardbeg, Glenmorangie)

The Spirits Business hat ein Interview mit Brendan McCarron, seines Zeichens head of maturing whisky stock bei Ardbeg und Glenmorangie, vor allem aber designierter Nachfolger von Dr. Bill Lumsden, über den Ardbeg An Oa und sein Verhältnis zu Bill geführt. Wer schon das Vergnügen hatte, mit Brendan zu sprechen, der weiß, dass seine Antworten meist frei von Marketing-Sprech sind und durchaus tiefere Einblicke zulassen. Hier eine interessante Frage über Single Malts und Cocktails – und Brendans Eingeständnis, dass auch er sich irren kann, in der teilweise wiedergegebenen Antwort:

Do you think either Ardbeg or Glenmorangie should be used in cocktails?

I am an absolute convert, there must be an interview somewhere where I say Scotch in cocktails is rubbish but I think that’s because the first single malt and Scotch cocktails I was drinking were just horrific.

I had a cocktail last night from the Ham Yard in Soho made with a different Islay smoky whisky, so I had that cocktail but asked them to make it with Ardbeg. It was Sherry based and served quite short and it was just brilliant, it was a great way to enjoy Ardbeg…

Das gesamte, sehr interessante Interview finden Sie hier.

Dr. Bill Lumsden und Brendan McCarron bei der Vorstellung des Glenmorangie Bacalta

PR: Finest Spirits 18 – 100 Faces of Bourbon

Die Finest Spirits 2018 in München findet vom 26. bis 28. Januar statt – und hat sich diesmal Bourbon zum Leitthema erkoren. Aber natürlich sind auch andere Whisk(e)ys und andere Spirituosen, wie immer, ebenfalls auf dieser Messe vertreten. Was Sie dort erwartet und worauf Sie sich freuen können, entnehmen Sie bitte nachfolgenden Auszügen aus einer Pressemitteilung, die wir vom Veranstalter erhalten haben:

Die FINEST SPIRITS lässt den Klassiker aufleben

100 FACES OF BOURBON

München, im Dezember 2017 – Zum 13. Mal öffnen sich die Pforten des Münchner MVG-Museums für die FINEST SPIRITS, dem Genuss-Festival des hochprozentigen Geschmacks. Vom 26. – 28. Januar 2018 begegnen sich Newcomer und Szenekenner aus aller Welt und zelebrieren die flüssigen Spezialitäten. Im Rampenlicht: ein amerikanischer Klassiker, der Bourbon. Auf der FINEST SPIRITS 2018 erfährt der Klassiker seinen großen Auftritt und das nicht nur an den Ständen der Aussteller, sondern auch in Masterclasses und an der beliebten FINEST SPIRITS BAR.

EINE PASSION FÜR WHISKY

Sich auf die Anfänge besinnen und die guten alten Zeiten aufleben lassen – das wird auf der FINEST SPIRITS 2018 in die Tat umgesetzt. Damals, vor 13 Jahren, startete die erste
FINEST SPIRITS mit dem Schwerpunkt Whisky. Seitdem hat sich viel verändert: Die FINEST SPIRITS ist mit  rund 10.000 Besuchern zu einem der beliebtesten Genuss- Festivals geworden und die FINEST SPIRITS Bar hat sich zum Herzstück des Festivals entwickelt. Heute umfasst das Angebot alle hochprozentigen Spezialitäten, von Gin über Rum bis hin zu besonderen Likörkreationen. Dabei blieb die Leidenschaft für Whisky immer bestehen.

Deshalb kehrt die FINEST SPIRITS 2018 zurück zu ihren Wurzeln und richtet die Aufmerksamkeit auf den amerikanischen Kult-Whisky: Campari Deutschland präsentiert unter anderem den Wild Turkey, Beam Suntory den Maker´s Mark, einen Kentucky Straight Bourbon Whisky und Diageo seinen Bulleit Bourbon.

DIE FINEST SPIRITS BAR – AUF EINEN BOURBON-DRINK!

An der FINEST SPIRITS BAR, dem Herzstück des Festivals, treffen Tradition und Moderne aufeinander und vereinen sich zu einem geselligen Get-together: neben der klassischen Purverkostung werden die Signature Drinks der besten Münchner Barkeeper ausgeschenkt. Eigens für die FINEST SPIRITS 2018 kreieren die Barkeeper von Juleps, Auroom, Pacific Times, Lux, The Madam Bar, Theresa Bar und Zum Wolf Signature Drinks mit ihren Lieblingsbourbons und zaubern  Geschmackserlebnisse, die zum Verweilen einladen. Was drinsteckt? Verraten wir auf der FINEST SPIRITS 2018!

Verkosten, Austauschen und Neues entdecken: Richie Link, der Mann hinter dem FINEST SPIRITS Bartresen, erwartet die Gäste mit den neuartigen Interpretationen sowie Purverkostungen ausgewählter Bourbons – alles in einer lockeren und offenen Atmosphäre.
Als Vorgeschmack auf die FINEST SPIRITS gibt es die besagten Signature Drinks in den ausgewählten Bars schon ab Anfang Januar zu verkosten. Zum Beispiel kreierte unser FINEST SPIRITS BAR-Mann Richi Link für das Juleps den „Hell’s Bells“ mit Knob Kreek, Oliver von Carnap, Barkeeper in The Madame Bar, mit seinem Lieblingsbourbon Bulleit den „Neo Tokyo“ und John Hofmann mit dem Woodford Reserve ein „Honky Tonk Girl“, den es im Zum Wolf und natürlich auf der FINEST SPIRITS 2018 zum Genießen gibt.

100 FACES OF FINEST SPIRITS STARKE PARTNER – FEINSTE MARKEN

Die Geschichten der Spirituosen werden im Entstehungsprozess geschrieben und auf der FINEST SPIRITS weitergetragen; über 100 nationale und internationale, große sowie kleine Aussteller präsentieren ihre wertvollsten Schätze, darunter Neuheiten und die guten alten Klassiker.

Diesmal mit dabei ist beispielsweise Single Cask Collection, der erste österreichische, unabhängige Abfüller von schottischem Single Malt Whisky. Die Abfüllungen werden unverändert mit ihrer Original-Fassstärke vom Fass in die Flasche gefüllt und versprechen ein einzigartiges Geschmackserlebnis. Bei Moorgin wachsen die Wacholderbeeren ausschließlich auf deutschen Moorwiesen, die dem Gin ein einzigartiges Aroma verleihen und der Bienenhof Pausch brennt seine Edelbrände in speziell angefertigten kupfernen Kesseln und fängt damit das reine Wesen der Frucht ein. Außerdem gibt es den ungetorften Islay Single Malt Classic Laddie und den Islay Dry Gin The Botanist in zahlreichen Variationen am Stand von Bruichladdich zu probieren.

Woody´s haucht wertvollen alten Whiskeyfässern wieder Leben ein: In Handarbeit gefertigt ist jedes Stück ein Unikat; wie der Whiskey, der jahrelang in den Holzfässern vor sich hin reifte.

Von Newcomern bis Branchengrößen – auf der FINEST SPIRITS 2018 findet jeder Spirituosenliebhaber seine Geschmacksrichtung. Auch die Premiumpartner des Festivals fahren kräftig auf und haben so manches flüssige Extra im Gepäck.

FINEST SPIRITS 2018

WANN 26.-28.1. 2018
WO MVG Museum, Ständlerstraße 20, München

ÖFFNUNGSZEITEN Freitag 26.1. | 16 – 23 Uhr Samstag 27.1. | 14 – 22 Uhr Sonntag 28.1. | 13 – 19 Uhr

EINTRITTSPREISE Ein Tagesticket kostet 20 Euro. Im Eintrittspreis enthalten sind mehrere Verkostungs-Coupons der Premiumpartner und der Bustransfer von/ nach Giesinger Bahnhof. Der Vorverkauf ist bereits gestartet !

Lindores Abbey Distillery produziert heute den ersten Whisky

Und wieder eine Premiere in Schottland: Heute ist der Tag, an dem die Lindores Abbey Distillery in Fife ihren ersten Whisky produzieren wird. Zwar wurde die Destillerie bereits im Oktober eröffnet, die tatsächliche Produktion wird aber erst jetzt aufgenommen.

Lindores Abbey Distillery © Kurt Rottenfusser

Die Brennerei auf historischem Grund (in Lindores Abbey wurde schottischer Whisky zum ersten Mal urkundlich erwähnt) ist darauf ausgelegt, jährlich 150.000 Liter zu produzieren. Dafür verwendet man ausschließlich Gerste aus der Region. Man hat um sieben Millionen Pfund aber nicht nur die Brennerei selbst, sondern auch ein Besucherzentrum gebaut und hofft natürlich auf regen Zustrom von Touristen. 

Die Statements der Besitzer zur Eröffnung finden Sie im Artikel auf der Website des Evening Express.

Untenstehend finden Sie ein Video von Vimeo, das die Entstehung der Destillerie in Zeitraffer zeigt.

Serge verkostet: Irische Whiskeys

Einen kurzen Abstecher auf die grüne Insel gönnt sich Serge Valentin heute – oder besser gesagt seinem Gaumen, denn er widmet seine Verkostung heute dem irischen Wasser des Lebens, darunter auch dem  Roe & Co, dem Blended Irish Whiskey von Diageo. Der kommt nicht so besonders weg, für Serge ist er zu vanillig und zu untypisch für einen Iren – besser ergeht es den drei unabhängigen Abfüllungen, die er in der Verkostung hat. Die sind allerdings Single Malts und deutlich älter – das Spielfeld ist also nicht flach, wenn dieser Vergleich erlaubt sei.

Hier die Wertungen der Verkostung:

  • Roe & Co (45%, OB, Irish blended whiskey, +/-2017): 72 Punkte
  • Irish Single Malt 13 yo ‘Batch 2’ (48.4%, That Boutique-y Whisky Company, 2,200 bottles): 83 Punkte
  • Irish Single Malt 27 yo 1990/2017 (51.3%, The Whisky Agency and The Whisky Exchange, bourbon, 150 bottles): 92 Punkte
  • Irish Single Malt 28 yo 1989/2017 (56.2%, Monkey Series Vol.1, Sansibar and LimitedWhisky Inv., bourbon, 164 bottles): 90 Punkte

Unser Titelbild heute zeigt die Küste bei Dublin, Irland.

Photo by Giuseppe Milo (www.pixael.com) on Visual Hunt / CC BY

Ardnamurchan: „Dancey Dispatches“ – November-Newsletter zum Herunterladen

Etwas später als sonst ist der Newsletter der Destillerie Ardnamurchan erschienen. Ihn gibt es nicht mehr allgemein als PDF, aber für Whiskyexperts und unsere Leser hat die Destillerie wieder ein Dokument zur Verfügung gestellt – und wie schon bei den vorigen Ausgaben haben wir die Erlaubnis von Alex Bruce, Managing Director der Adelphi Distillery Ltd., Ihnen die November-Ausgabe von Dancey Dispatches als PDF zum freien Download zur Verfügung zu stellen.

Klicken Sie einfach hier auf Dancey_Dispatches_November_2017, um die neueste Ausgabe herunterzuladen. Themen diesmal unter anderem: Neue Bottlings von Adelphi, die in Kürze erscheinen werden, ein Bericht von einem Adelphi-Tasting in Broomhall, auf welchen Festivals man in der letzten Zeit war und ein Interview mit Visitor Center Assistant Manager Sophie Yorke. Viel Vergnügen!

Ardnamurchan im Januar 2015. Fotorechte bei Mark Armin Giesler

PR: Bremer Spirituosen Contor erweitert taiwanesisches Whisky-Portfolio um Yushan Blended Malt Whisky

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In ihrer heutigen Presseaussendung informiert das Bremer Spirituosen Contor über den taiwanesischen Neuzugang Yushan Blended Malt Whisky in seinem Portfolio:


Die Bremer Spirituosen Contor GmbH übernimmt ab sofort den deutschlandweiten Vertrieb des neuen taiwanesischen Yushan Blended Malt Whiskys. Dieser Whisky stammt aus der taiwanesischen Nantou Distillery, die im Jahr 2016 mit dem Omar Single Malt Whisky erstmals auf den internationalen Whiskymarkt getreten ist. Yushan Taiwanese Blended Malt Whisky kombiniert traditionelle Fähigkeiten mit einem Hauch von Modernität und ist ab sofort im gut sortierten Fachhandel erhältlich.

Inmitten der idyllischen Landschaft Taiwans liegt die atemberaubende Naturschönheit Yu Shan, besser bekannt als „Jade Berg“. Mit ihrem neuen Whisky Yushan hat die Destillerie Nantou eine Hommage an die Schönheit und Spiritualität des Berges geschaffen. Der Whisky wird aus 100% Gerstenmalz hergestellt und ist ein Blended Malt aus in Bourbon- und Sherryfässern gereiften Malt Whiskies. Der Hauptbestandteil ist Malt Whisky der Nantou Destillerie. Man verzichtet traditionell auf eine Färbung und füllt mit 40% Alk. Vol. ab..Yushan Blended Malt WhiskyAus dem Hause Nantou stammen ebenfalls zwei Single Malts von Omar, gereift in Ex-Bourbon- und Ex-Sherryfässern, die auch im Vertrieb des Bremer Spirituosen Contors sind. Die Destillerie ist umgeben von der prächtigen Gebirgskette Bagua und liegt nahe dem Fluss Maolue. Die Region ist vor allem für seine Teeproduktion bekannt. 2008 öffnete die Destillerie, die nach dem gleichnamigen Ort benannt ist, erstmals ihre Türen. Heute ist sie die zweitgrößte in Taiwan und wird seit 2012 von dem Direktor Puli Pan geführt.

Tasting Notes
Der Yushan Blended Malt Whisky zeigt in der Nase leichte Cerialien und Trockenfrüchte. Am Gaumen finden sich saftiger Honig und tropische Früchte. Im Finish bleiben raffinierte und delikate gelbe Früchte mit Gerstenmalz.

Bisher teuerste Flasche Whisky bei Christie’s um 114.000 Pfund versteigert

Man nehme: Fässer der Destillerie Dalmore aus dem Jahr 1868, 1878, 1926 und 1939, lasse sie von Richard Paterson kunstvoll blenden und fülle den resultierenden Whisky in 12 Flaschen. Eine davon trage man zum Auktionshaus Christie’s, wo man diese auf gut 40.000 bis 60.000 Pfund schätzt und versteigere sie.

Aus der Versteigerung erhält man dann 114.000 Pfund, die höchste je in einer Auktion bei Christie’s bezahlte Summe für eine Flasche Whisky. Der Dalmore Kildermorie (er erhielt seinen Namen von dem See nahe der Destillerie, aus dem die Destillerie ihr Wasser bezieht) ging an einen im Artikel auf scotchwhisky.com nicht näher genannten Käufer, der ihn somit etwas günstiger bekam als jener, der ihn im Jahr 2011 am Flughafen in Singapur um 125.000 Pfund kaufte.

Serge verkostet: Tullibardine 1993 x5

In der Einleitung zu seiner heutigen Verkostung spricht Serge ein recht interessantes Thema an, das Whiskyfreunden, die den Markt der unabhängigen Abfüller beobachten, nicht unbekannt sein dürfte: Manchmal kommt es zu richtigen „Schüben“ von Abfüllungen aus einer bestimmten Destillerie, und dabei meist eines bestimmten Jahrgangs.

Dieser Umstand liegt daran, dass Destillerien oft mehr als ein Fass aus ihren Beständen verkaufen, und diese dann an Broker gehen, die die Fässer an Unabhängige weiter verkaufen. So kommt oder kam es dann zu massig Abfüllungen von zum Beispiel Imperial 1995, oder, wie in diesem Jahr, Tullibardine 1993.

Fünf davon hat Serge Valentin heute verkostet, und es ist interessant zu sehen, welche Unterschiede er zwischen den einzelnen Abfüllungen aus Einzelfässern notiert:

  • Tullibardine 24 yo 1993/2017 (52.5%, Sansibar, 272 bottles): 83 Punkte
  • Tullibardine 24 yo 1993/2017 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, cask # cask 12026, 262 bottles): 83 Punkte
  • Tullibardine 24 yo 1993/2017 (52.1%, Valinch & Mallet, bourbon hogshead, cask #17-947, 234 bottles): 85 Punkte
  • Tullibardine 23 yo 1993/2017 (47.1%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 270 bottles): 85 Punkte
  • Tullibardine 24 yo 1993/2017 (45.5%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 264 bottles): 86 Punkte
Bilder aus Tullibardine. Bild © Bernd Scheer