Der Bau der neuesten Destillerie auf Islay, Ardnahoe, geht zügig voran (Bilder davon können Sie hier und hier sehen), und eine treibende Kraft dahinter ist Jim McEwan, früher Master Distiller bei Bruichladdich und davor Bowmore. Die Brennerei, die von Stewart, Andrew und Scott Laing, aka Hunter Laing, betrieben werden wird, wird in den USA die Private Casks über K&L Wine Merchants an den Mann bringen, und David Driscoll von dort hat mit Jim McEwan über den Baufortschritt und die zukünftigen Pläne gesprochen und das Interview auf dem Blog des Unternehmens, Spirits Journal, zugänglich gemacht. Hier ein Auszug daraus:
David: Do you have a plan for the house style or character of the whisky?
Jim: Most certainly the majority of the casks we’ll be using—as much as 60%—will be fresh Bourbon barrels from Kentucky. I’m a big fan of ex-Bourbon and as a former cooper I enjoy the American oak with the sweetness and the spiciness it gives to the whisky. I’ll be using wine casks again. Sherry casks are very hard to get today and they’re very expensive because no one is drinking sherry now. It will be a mixture, for sure. It’s nice to have as many options as possible on the menu for the consumer today. You don’t always eat the same food every day and whisky is no different. In the end, the consumer is king and I’d like to reach as wide of an audience as possible.
Den Rest des Interviews zur Destillerie, die schon im Mai 2018 eröffnet werden soll, finden Sie hier.
Jim McEwan auf der Baustelle von Ardnahoe. Bild: Petra Milde, meinwhisky.com
Wenn Sie jetzt ein Déjà-vu haben – wir haben es auch: Zum vierten Mal in Folge widmet sich Serge Valentin den torfigen Abfüllungen der Destillerie Tobermory, die unter dem Namen Ledaig firmieren.
War bislang die Ausbeute an sehr hoch bewerteten Bottlings unter den täglich verkosteten fünf Whiskys sehr hoch, setzt sich der Trend auch heute fort. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass nicht gefällige Ledaigs eher die Ausnahme als die Regel bilden.
Was ist heute dabei? Diesmal sind die Abfüllungen jünger, zwischen zehn und neunzehn Jahre alt, und bilden eine Mischung aus Bourbon- und Sherryfässern. Hier die Benotungen der Verkostung:
Ledaig 11 yo (48%, The Single Malts of Scotland, Time Series, 319 bottles, 2016): 89 Punkte
Ledaig 19 yo 1997/2016 (53.9%, Cadenhead, Single Cask, bourbon hogshead, 252 bottles): 90 Punkte
Ledaig 15 yo 2001/2017 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #11605, 255 bottles): 83 Punkte
Ledaig 10 yo 2005/2016 (57.3%, Signatory Vintage, first fill sherry butt, cask #900151, 650 bottles): 80 Punkte
Ledaig 11 yo 2005/2017 (61.8%, Cadenhead, Authentic Collection, butt, 450 bottles): 87 Punkte
Und auch heute blicken wir einmal nicht auf die Destillerie, sondern auf den Hafen des Ortes, der ihr den Namen verleiht: Tobermory.
Der Hafen von Tobermory. Bildrechte: Marcel Freudenstein
Berry Bros & Rudd, der Wein- und Spirituosenhändler aus London, kennt man als Whiskyfreund vor allem durch seine interessanten unabhängigen Abfüllungen verschiedenster schottischer Destillerien. Regelmäßige Leser von Whiskyexperts werden sich daran erinnern, dass das Londoner Unternehmen auch vor einiger Zeit einen eigenen Bourbon auf den Markt gebracht hat, den Texas Ligation Bourbon, allerdings in einer limitierten Auflage von 2000 Flaschen.
Wahrscheinlich noch weniger bekannt ist, dass Berry Bros & Rudd auch Anteile an einer Destillerie in San Francisco besitzt, nämlich an der Anchor Distilling Company. Und diese Anteile hat man nun durch den Zukauf der Shares des Mitbesitzers Keith Greggor deutlich erhöht, berichtet The Spirits Business. Zu welchem Preis und in welcher Höhe ist allerdings unbekannt.
Im Whiskysektor produziert Anchor Distilling einen Rye, den Old Potrero Rye, aber hat daneben auch an die 400 andere Spirituosen im Programm, die man in den USA vertreibt. Und dieses Vertriebsportfolio ist wohl auch der Hauptgrund für das Engagement der Londoner in San Francisco.
In diesen Minuten ist der neue Highland Herold Winter 2017 erschienen – und unsere Freunde in der Redaktion dort haben auch in der neuesten Ausgabe einen interessanten Mix aus verschiedenen Themen gestaltet.
In der 37. Ausgabe des Magazins finden Sie unter anderem folgende Beiträge:
West Cork Distillers: Ein Bericht von Ernst J. Scheiner über die technikbegeisterten Brenner aus Skibbereen und ihre außergewöhnlichen Methoden. Ergänzt wird der Artikel durch Verkostungsnotizen von Katja Langstrof und Mike Müller zu zwei West Cork Single Malt Irish Whiskeys.
GlenWyvis Reborn: Ein Community Project ermöglichte die Wiedergeburt der Highland Distillery. Ernst J. Scheiner hat die neue Brennerei besucht und mit den Verantwortlichen über die Zukunftspläne gesprochen.
Amrut Raj Igala: Julia Nourney stellt den in diesem Jahr neu erschienenen „König der Adler“ aus Indien kurz vor.
Whisky Review – Brigantia Fass No. 633: Thorsten Herold hat eine Einzelfassabfüllung des Brigantia aus der 1. Bodensee Whisky-Destillerie genau unter die Lupe genommen. Natürlich hat er auch den Whisky verkostet und sein Ergebnis in Notizen festgehalten.
Verdünnung: Wasser im Whisky – der Chemiker Dr. Heinz Weinberger erläutert den Inhalt des im August 2017 im englischen Online-Journal Scientific Reports veröffentlichten Artikels „Dilution of whisky – the molecular perspective“ von Björn C. G. Karlson und Ran Friedman.
Whiskypralinen: Claudia Homburg, die Inhaberin von Claudis Pralinenküche, erklärt ihr Handwerk, für das sie viel Schokolade und eine wohldosierte Menge Whisky benötigt.
Schieferkunst: Torsten Fuß von Tullifield Art & Whisky bietet gemalte Brennereimotive und Whiskysprüche auf Schieferplatten an. Wir waren in seiner Werkstatt zu Gast und haben ihm beim Malen über die Schulter geschaut.
Laut den Angaben der St. George’s Distillery in Roudham ist dies eine Abfüllung, wie es sie in England in den letzten 100 Jahren nicht mehr gegeben hat: The English Whisky Company hat die erste zehnjährige Abfüllung ihres Whiskys auf den Markt gebracht.
Das Fass aus dem Jahr 2006, aus dem der Single Malt der Destillerie in Norfolk stammt, wurde noch unter dem leider verstorbenen Gründer der Brennerei, James Nelstrop, vom damaligen Master Distiller Iain Henderson befüllt. 210 Flaschen hat es ergeben, und diese werden noch vor Weihnachten in den Verkauf kommen.
Im Webshop der Destillerie ist die Abfüllung, die 185 Pfund kostet, als „ausverkauft“ gelistet, aber wer Interesse an ihr hat, der kann sich telefonisch (Nummer auf dieser Seite) an die Brennerei wenden und erhält eine Liste der Händler, wo sie noch zu haben sein soll.
Hier noch die Tasting Notes in der Originalsprache:
Nose: Rich dark fruits, dates, raisins, figs, oaky, Cinnamon and All Spice. Hints of dark cherries and liquorice.
Taste: Spicy, warm, rich and woody. Again raisins, dates, figs, dark cherries and Cinnamon. Light notes of ginger and aniseed.
Tobermory war eine der Destillerien, die in den letzten Jahren sehr freizügig war, was die Abgabe von Fässern an unabhängige Abfüller betraf – speziell im Fall der getorften Variante, Ledaig. Kein Wunder also, dass es davon viele Bottlings in den Regalen gab, und die meisten davon von erstaunlicher Qualität. Junge Ledaigs hatten in der letzten Zeit und haben jetzt einen hervorragenden Ruf.
Fünf dieser unabhängigen Ledaigs verkostet Serge Valentin auch im dritten Teil dessen, was er „Ledaigathon“ nennt, und wieder mit ganz hervorragenden Benotungen, zumindest bei zwei Bottlings. Hier die Bewertungen der Verkostung:
Ledaig 12 yo 2004/2016 (58.1%, The Single Malts of Scotland, hoghsead, cask #1030, 327 bottles): 92 Punkte
Ledaig 17 yo 1999/2016 (51.5%, TWCC, Switzerland, bourbon, 808 bottles): 79 Punkte
Ledaig 9 yo 2007/2016 (58%, Dornoch, Thompson Bros.): 85 Punkte
Ledaig 8 yo 2008/2016 (52.8%, Claxton’s, sherry butt, 645 bottles): 86 Punkte
Ledaig 31 yo 1973/2004 (47.8%, Chieftain’s, sherry hogshead, casks #1711-1712, 120 bottles): 91 Punkte
Und diesmal wollen wir unseren Beitrag nicht mit einem Destilleriebild illustrieren, sondern mit einem stimmungsvollen Bild von der Insel Mull:
In den Highlands soll eine weitere neue Destillerie entstehen, und zwar im „Geisterdorf“ Polphail, einer Siedlung, die für Arbeiter an Ölplattformen gebaut wurde und nun relativ verwahrlost leersteht (Bilder des Baugrunds können Sie auf der Webseite von Darren Baird Architecture sehen).
Die Portavadie Distillery, für die der Bauantrag beim Argyll and Bute Council eingebracht wurde, soll nach der Fertigstellung 60.000 Liter Whisky und Gin produzieren. Eine Baugenehmigung, die man bereits für Lagerhäuser erteilt bekommen hat, wird laut dem Bericht in The Spirits Business nicht genutzt, man will die Fässer an anderer Stelle lagern, bis tatsächlicher Bedarf an Lagerfläche vor Ort besteht.
Ganz neu ist das Projekt übrigens nicht, wir haben bereits im Jahr 2013(!) über die Pläne berichtet – allerdings war es seit damals sehr ruhig um die Destillerie.
Sechs bis acht Arbeitsplätze sollen mit der Destillerie entstehen, die auch ein Besucherzentrum und ein Café, einen Shop und Tastingräume enthalten soll. Auch Wohnraum für die Angestellten ist geplant.
Der Initiator, Alexander Bulloch (Loch Lomond), mittlerweile weit in seinen 80ern, hat bereits 300.000 Pfund in die Pläne gesteckt und will, wenn alle administrativen Hürden genommen sind, Mitte 2018 mit dem Bau beginnen.
Dreifach destillieren – das machen zumeist die Iren. In Schottland war es in den Lowlands üblich, von den alten Destillerien dort brennt aber nur mehr Auchentoshan auf diese traditonelle Weise. Abseits der Lowlands findet man diese Praktik zum Beispiel bei Springbank (ihr dreifach destillierter Malt nennt sich Hazelburn), und unlängst hat die Destillerie Benromach einen dreifach destillierten Single Malt auf den Markt gebracht, bei dem sich ein guter Preis mit guter Qualität trifft.
Ralfy widmet sich aber in seiner Videoreview heute dem Klassiker der dreifach gebrannten Schotten, dem Malt aus Auchentoshan. Und von dort hat er sich die Standardabfüllung ausgesucht, den Auchentoshan 12yo. Es ist ein Re-Review, und diesmal kann der Standard 82 von 100 Punkten einheimsen, was auf Ralfys Skala eher unten angesiedelt ist (Ralfys tiefste Wertung, bei der er noch ein Video online stellt, ist 80 Punkte).
Viel Vergnügen mit dem knapp 16 Minuten langen Video, das Sie natürlich auch auf Youtube sehen können.
Was für ein Gewinnspiel! Gemeinsam mit unserem Partner Beam Suntory Deutschland verlosen wir diesmal einen Hammerwhisky: Den Bowmore 26yo French Oak Wine Matured – ein wirklich exklusives Weihnachtsgeschenk, das die Herzen von Whiskyfreunden höher schlagen lässt. Mit diesem außergewöhnlichen Preis, dem wertvollsten Whisky, den wir bei Whiskyexperts jemals verlost haben, möchten wir uns auch für die Treue unserer Leserschaft und den stetig wachsenden Zuspruch bedanken! Ohne Sie könnten wir nicht das für Sie tun, was wir gerne tun: Ihnen Nachrichten und Hintergründe liefern, damit Sie sich Ihre eigene Meinung bilden können!
Jetzt aber geht’s in die Vollen – mit unserem Weihnachtsgewinnspiel.
Gewinnen Sie den Bowmore 26yo French Oak Wine Matured aus der Vintner’s Trilogy
„Vintner“, also Winzer, erklärt die Inspiration hinter den drei Abfüllungen der Reihe: Wein- & Sherry-Veredelungen. Die ersten beiden Auskopplungen aus der Serie sind Bowmore 18 Years Manzanilla Cask (52,5 Vol.-%) und Bowmore 26 Years French Oak Wine Matured (48,7 Vol.-%). Alle Single Malts lagerten in den berühmten No.1 Vaults – dem ältesten Whisky-Lagerhaus Schottlands – unter dem Meeresspiegel und bauen auf das charakteristische Geschmacksprofil von Bowmore auf.
Der Bowmore 18 Years Manzanilla Cask, die erste der beiden bislang erschienenen Abfüllungen, schmeckt nach gewürzten Sevilla-Orangen, Rübensirup, reifen Johannisbeeren, gesalzenem Karamell und einem leichten Hauch von Menthol und Kamille, ausbalanciert durch weiche Ringlotten, Vanillekaramellen und frischen Torfrauch.
Bowmore 26yo French Oak Wine Matured
Der Bowmore 26 Year Old Wine Matured reift die ersten 13 Jahre in ehemaligen Bourbon-Fässern, um danach 13 Jahre in Barriquefässern gelagert zu werden. Dadurch entwickelt er eine Farbe dunklen Bernsteins. In der Nase vermischen sich Rote-Johannisbeer-Marmelade, Kampferöl und Kirschkuchen mit erdigem Rauch und verwandeln sich unter Zugabe von Wasser in würziges Eichenholz, tropische Früchte wie Papaya und Mango und süßen Honig. Der vollmundige Whisky entwickelt am Gaumen Aromen von eichengewürztem Rauch und dunkler Schokolade, mit einem langen Abgang und dem für Bowmore typischen dezenten Salzaroma. Bowmore 26 Year Old Wine Matured wird in Fassstärke (48,7 Vol.-%) abgefüllt.
Im Handel ist diese Rarität um ca. € 420,- verfügbar.
Und so gewinnen Sie den Bowmore 26yo French Oak Wine Matured bei Whiskyexperts:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Wie alt sind alle drei Abfüllungen der Vintner’s Trilogy zusammen?
a) 56 Jahre
b) 64 Jahre
c) 71 Jahre
Kleine Hilfe: Zum ersten Mal haben wir über die drei Bottlings im September dieses Jahres hier berichtet, und mit den Angaben dort können Sie auch die drei Altersangaben zur richtigen Lösungszahl addieren.
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Bowmore“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 17. Dezember, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerin oder den Gewinner des Preises und geben sie oder ihn am 18. Dezember 2017 bekannt. Der Gewinn wird durch Beam Suntory Deutschland versendet.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Bowmore“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 4. Dezember 2017 bis 17. Dezember 2017, 23:59. Der Preisträger wird am 18. Dezember auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Beam Suntory Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand erfolgt durch Beam Suntory Deutschland.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Schon in der vergangenen Woche hat sich Serge Valentin der rauchigen Abfüllungen der Destillerie Tobermory angenommen, die unter dem Namen Ledaig erhältlich sind (laut Auskunft von Kirstie McCallum, ehemalige Global Brand Ambassador von Tobermory, Bunnahabhain und Deanston, wird der Destilleriename Ledschick, mit Betonung auf der zweiten Silbe, ausgesprochen – aber auch hier kommt eine gewisse regionale Variabilität ins Spiel).
Auch diese Woche beginnt der Altmeister der Verkostungsnotizen mit Ledaig, und zwar mit fünf unabhängigen Abfüllungen – und wiederum gibt es nur eine darunter, die nicht ganz oben in den Punkterängen landet.
Hier also die Probanden der heutigen Verkostung und ihre Punkteergebnisse:
Ledaig 10 yo 2005/2016 (56.6%, Signatory Vintage for Taiwan, 1st fill sherry butt, cask #900149, 616 bottles): 88 Punkte
Ledaig 18 yo 1998/2016 (62.7%, Wilson & Morgan, sherry, butt #800032, 445 bottles): 88 Punkte
Ledaig 13 yo 2004/2017 (55.2%, The Single Malts of Scotland, hogshead, cask #37): 90 Punkte
Ledaig 8 yo 2008/2016 (60.9%, Archives, sherry butt, cask #700712, 609 bottles): 89 Punkte
Ledaig 11 yo 2005/2016 (56.8%, The Single Malts of Scotland, sherry butt, cask #900161, 564 bottles): 79 Punkte
Die Destillerie Tobermory (produziert auch Ledaig). Bildrechte bei Torsten Dahmke.
Heute feiern wir ein kleines Jubiläum: Seit einem Jahr präsentieren wir Ihnen hier jeden Sonntag Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben und mit denen wir Sie einladen wollen, ein wenig auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen.
Und bei dieser Gelegenheit wollen wir uns auch bei den Vloggern und Podcastern bedanken, die die Szene mit ihren Beiträgen bereichern. Diesmal, und das scheint der Vorweihnachtszeit geschuldet zu sein, ist es hier etwas ruhiger als sonst, aber umso interessanter finden wir die Beiträge, die wir Ihnen heute, in der 52. Folge, vorstellen können:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Haben Sie heute etwas Lust auf Abenteuer? Dann laden wir Sie ein auf einen Rundflug mit einem Wasserflugzeug, von Loch Lomond startend, bis hinaus über das Nordende von Jura und wieder zurück.
Unser Flugzeug ist eine Cessna C208 auf Schwimmern, und unser Reisereporter ist iwancanobiRC auf Youtube, der den Rundflug von seinem Vater und dessen Frau geschenkt bekommen hat. Vom Start bis zur Landung zeigen eindrucksvolle Bilder die wunderschöne Landschaft der schottischen Westküste. Und damit Sie immer wissen, wo Sie sind, werden hin und wieder kleine Kartenbilder eingeblendet.
Also, anschnallen und in den Sonntag starten. Wir wünschen viel Vergnügen!
An der A82 bei Altnafeadh, etwas östlich von Glencoe, ist diese wunderschöne Aufnahme von Benjamin Davies entstanden, die wir Ihnen heute als Wallpaper präsentieren wollen. Die nebelige Lichtstimmung passt gut zur Jahreszeit, finden wir, das Grün ist für jene, die nicht unbedingt winteraffin sind, ein schöner Hoffnungsschimmer.
1.8MB und 3998×2533 Pixel sind die Dimensionen des rechtefreien Bildes in Originalgröße, das Sie unkomprimiert wie immer hier herunterladen können. Untenstehend bringen wir es für Sie zur Ansicht in einer auf kleinere Größe reduzierten Version.
Angus MacRaild, die „Samstagsvertretung“ von Serge Valentin auf Whiskyfun, hat sich heute nicht auf eine Destillerie konzentriert, sondern widmet sich dem Paarlauf – zwei Abfüllungen aus der selben Brennerei, die miteinander oder gegeneinander antreten.
Mit dabei sind: Bunnahabhain, Glen Garioch, Bowmore und Springbank, wobei bei Bowmore das Duett ein Triplet geworden ist. Warum die Paarungen so zusammengestellt wurden, wie sie sind, entzieht sich unserer Kenntnis, allzu tiefen Sinn wollen wir aber gar nicht dahinter vermuten – meistens ist ja der Whisky selbst der beste Anlass, ihn zu trinken :-).
Hier die Wertungen der Verkostung, und die sind bis auf eine Ausnahme nicht von schlechten Eltern:
Glen Garioch 21 yo 1993/2015 (57.0%, Berry Brothers for Germany, cask 781) : 87 Punkte
Glen Garioch 24 yo 1990/2015 (55.5%, Dewar Rattray for Alba Import, Germany, Hogshead, #7947): 90 Punkte
Bunnahabhain 31 yo 1976/2008 (48.1%, Murray McDavid Mission, Fino sherry casks, 1134 bottles): 88 Punkte
Bunnahabhain 31 yo 1976/2008 (47.0%, Murray McDavid Mission, Oloroso sherry casks, 1025 bottles): 89 Punkte
Bowmore 11 yo ‘Feis Ile 2017’ (53.8%, OB, Sherry & Wine casks, 2000 bottles): 77 Punkte