Wenn Sie jetzt ein Déjà-vu haben – wir haben es auch: Zum vierten Mal in Folge widmet sich Serge Valentin den torfigen Abfüllungen der Destillerie Tobermory, die unter dem Namen Ledaig firmieren.

War bislang die Ausbeute an sehr hoch bewerteten Bottlings unter den täglich verkosteten fünf Whiskys sehr hoch, setzt sich der Trend auch heute fort. Es scheint tatsächlich so zu sein, dass nicht gefällige Ledaigs eher die Ausnahme als die Regel bilden.

Was ist heute dabei? Diesmal sind die Abfüllungen jünger, zwischen zehn und neunzehn Jahre alt, und bilden eine Mischung aus Bourbon- und Sherryfässern. Hier die Benotungen der Verkostung:

  • Ledaig 11 yo (48%, The Single Malts of Scotland, Time Series, 319 bottles, 2016): 89 Punkte
  • Ledaig 19 yo 1997/2016 (53.9%, Cadenhead, Single Cask, bourbon hogshead, 252 bottles): 90 Punkte
  • Ledaig 15 yo 2001/2017 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #11605, 255 bottles): 83 Punkte
  • Ledaig 10 yo 2005/2016 (57.3%, Signatory Vintage, first fill sherry butt, cask #900151, 650 bottles): 80 Punkte
  • Ledaig 11 yo 2005/2017 (61.8%, Cadenhead, Authentic Collection, butt, 450 bottles): 87 Punkte

Und auch heute blicken wir einmal nicht auf die Destillerie, sondern auf den Hafen des Ortes, der ihr den Namen verleiht: Tobermory.

Der Hafen von Tobermory. Bildrechte: Marcel Freudenstein