Tobermory war eine der Destillerien, die in den letzten Jahren sehr freizügig war, was die Abgabe von Fässern an unabhängige Abfüller betraf – speziell im Fall der getorften Variante, Ledaig. Kein Wunder also, dass es davon viele Bottlings in den Regalen gab, und die meisten davon von erstaunlicher Qualität. Junge Ledaigs hatten in der letzten Zeit und haben jetzt einen hervorragenden Ruf.

Fünf dieser unabhängigen Ledaigs verkostet Serge Valentin auch im dritten Teil dessen, was er „Ledaigathon“ nennt, und wieder mit ganz hervorragenden Benotungen, zumindest bei zwei Bottlings. Hier die Bewertungen der Verkostung:

  • Ledaig 12 yo 2004/2016 (58.1%, The Single Malts of Scotland, hoghsead, cask #1030, 327 bottles): 92 Punkte
  • Ledaig 17 yo 1999/2016 (51.5%, TWCC, Switzerland, bourbon, 808 bottles): 79 Punkte
  • Ledaig 9 yo 2007/2016 (58%, Dornoch, Thompson Bros.): 85 Punkte
  • Ledaig 8 yo 2008/2016 (52.8%, Claxton’s, sherry butt, 645 bottles): 86 Punkte
  • Ledaig 31 yo 1973/2004 (47.8%, Chieftain’s, sherry hogshead, casks #1711-1712, 120 bottles): 91 Punkte

Und diesmal wollen wir unseren Beitrag nicht mit einem Destilleriebild illustrieren, sondern mit einem stimmungsvollen Bild von der Insel Mull:

Bildrechte: Marcel Freudenstein