Das sind unsere 5 Auchentoshan-Gewinner

Unser aktuelles Gewinnspiel ist geschlagen – und wir haben unsere Glücksfee in Form eines mehrstufigen Auswahlverfahrens durch Zufallszahlen ihre Arbeit tun lassen, damit Sie das Vergnügen des Gewinnens haben.

Diesmal ging es um insgesamt fünf Flaschen aus der Lowland-Destillerie Auchentoshan, die uns freundlicherweise von Beam Suntory Deutschland zur Verfügung gestellt wurden – und fünf unserer Leser konnten diese feinen Whiskys gewinnen.

  • 1x Auchentoshan Bartender’s Malt
  • 1x Auchentoshan 12yo
  • 3x Auchentoshan American Oak in der Geschenkverpackung mit Emaille-Becher

Hier mehr Infos über die Abfüllungen – und wer sie gewonnen hat. Zunächst aber einmal Wissenswertes über die Brennerei Auchentoshan:

AUCHENTOSHAN – SCOTLANDS ONLY TRIPLE DISTILLED SINGLE MALT WHISKY

Übersetzt bedeutet der Name Auchentoshan, gesprochen Aw-khen-tosh-an, „Ecke des Feldes“. Die Destillerie Auchentoshan gibt es seit 1823 und ist heute eine der letzten Destillerien in den Lowlands, am westlichen Stadtrand von Glasgow. Zudem ist sie die einzige Brennerei mit drei Pot-Stills, die hier früher typisch waren und den Whisky noch dreifach destillieren. Dank diesem aufwändigeren Destillationsprozess und dem Einsatz von typischen Holz-Gärbottichen entsteht ein wunderbar leichter und fruchtiger Whisky, der voller Charakter und Finesse ist. In ausgewählten Bourbon-, Sherry- und Weinfässern reift Auchentoshan so deutlich mehr als drei Jahre oder – bis zu 21 Jahre – zu einem milden Whisky mit vielseitigem Aroma. Dadurch eignet sich Auchentoshan auch perfekt als Basis für einen hochwertigen Cocktail.

Weitere Informationen unter www.auchentoshan.com

Auchentoshan® Bartender‘s Malt (0,7l, 47% Vol.)

Alles andere als ein traditioneller Single Malt

Der Bartender’s Malt ist der Allererste seiner Art und nur in begrenzter Auflage erhältlich. Auchentoshan® hat wie schon oft zuvor gegen die Konventionen der traditionellen Scotch Whiskys und typischer Barkeeper-Wettbewerbe verstoßen und den Herstellungsprozess dieses exklusiven Single Malts ganz den Barkeepern der „New Malt Order“ überlassen.

Der „New Malt Order“-Wettbewerb ermittelt die talentiertesten Barkeeper, die sich von der Menge abheben und ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben – eine Passion, die letzlich in einem neuen Produkt zum Ausdruck kommen sollte.  Alle ausgezeichneten Barkeeper wurden nach Glasgow, der Heimatstadt von Auchentoshan®, eingeladen um jedes einzelne Element des Bartender’s Malt – von der sorgfältigen Auswahl der Fässer, die u.a. amerikanische und deutsche Eichenfässer sowie Sherry-Fässer und Rotwein Barrique Fässer umfasst, bis hin zum außergewöhnlichen Verpackungsdesign zu entwickeln. Ziel war es, den zukunftweisenden Ansatz der Marke und deren Ethos „Distilled Different“ widerzuspiegeln.

Tasting Notes

Aroma: Getrocknete Aprikosen, Honig und Milchschokolade mit leichten Anklängen von Tabakblättern.

Geschmack: Zitronenzesten und Ingwer mit floralen Noten von Kirschblüten.

Abgang: Markant mit einer langanhaltenden Wärme.

Den Auchentoshan Bartender’s Malt gewinnt:

Michael Schottes aus 45525 Hattingen!

Herzlichen Glückwunsch!

 

Auchentoshan American Oak Geschenkverpackung mit Emaille Becher (0,7l, 47% Vol.)

Diese Abfüllung von Auchentoshan reifte ausschließlich in first-fill Bourbonfässern aus amerikanischer Weißeiche und erhält dadurch Noten von Vanille und Zitrusfrüchten gepaart mit dem besonders milden Geschmack von Auchentoshan.

Tasting Notes

Aroma: Bourbon-Vanille und Kokosnuss mit Anklängen von saftigen Zitrusfrüchten.

Geschmack: Erfrischend weich mit Noten von Vanille, Kokos und weißen Pfirsichen.

Abgang: Frisch mit süßer Grapefruit und einem Hauch von Gewürzen.

TRINKEMPFEHLUNG (bzw. Signature Drink)

Auchentoshan & Ale:

  • 3,5 cl Auchentoshan American Oak
  • 5 cl Craft India Pale Ale
  • 2 cl Zitronensaft
  • ¾ Barlöffel Zucker
  • 1-2 Dashes Angostura Bitters
  • Optional: 1 gehäufter Barlöffel Johannisbeermarmelade

Alle Zutaten bis auf das India Pale Ale in einen Shaker mit Eiswürfeln geben und 10 Sek. kräftig shaken. Danach mit dem Pale Ale auffüllen und einem Zitronenachtel garnieren.

 

Je einen Auchentoshan American Oak in der Geschenkverpackung gewinnen:

Winfried Hahn aus 24782 Büdelsdorf
Michael Peters aus 46499 Hamminkeln
Thomas Welsch aus 76596 Forbach

Herzlichen Glückwunsch!

 

Auchentoshan 12 Years Old (0,7l, 47% Vol.)

Dieser 12-Jährige lagerte nach seiner dreifachen Destillierung sowohl in Ex-Bourbon- als auch in gebrauchten Sherryfässern und überzeugt durch seine fruchtig-süßen Zitrusnoten.

Tasting Notes

Aroma: Schmackhafte Crème Brûlée mit sanften Zitrusfrüchten.

Geschmack: Weich und süß mit einem Hauch von Mandarinen und Limetten.

Abgang: Leicht trocken mit einem Hauch von Ingwer.

Den Auchentoshan 12 Years Old gewinnt

Kevin Kostka aus 39108 Magdeburg

Wir gratulieren ebenfalls sehr herzlich!

 

Die Gewinner erhalten Ihre Preise in der nächsten Zeit direkt durch Beam Suntory Deutschland zugesendet. Wir freuen uns mit Ihnen – und wir freuen uns über die zahlreichen Mitspieler.

Wer diesmal kein Glück hatte: Kein Problem. Eine neue Chance gibt es schon bald wieder – mit einem neuen Gewinnspiel und neuen attraktiven Preisen. Bis dahin hoffen wir, dass Sie auch die Neuigkeiten und Informationen, die wir Ihnen täglich bieten, als Gewinn betrachten.

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Whisky im Bild: Talisker (Wallpaper)

Den zweiten Osterfeiertag möchten wir mit einem Wallpaper für Sie beginnen – einem rechtefreien und daher von Ihnen nach Gutdünken verwendbaren Bild, diesmal zu einer der ikonischen Destillerien, wenn es um Insel-Malt geht.

Das Foto der Destillerie Talisker, das unserer Meinung nach ihren Geist sehr schön einfängt, können Sie als unkomprimierten Download in der Größe von 3776 x 2520 Pixel (3.3MB) hier herunterladen. Untenstehend finden Sie es verkleinert zum Ansehen, Anklicken und Vergrößern.

Rechtefrei bedeutet übrigens, dass Sie es zu jedem nur erdenklichen Projekt, auch kommerzieller Natur, verwenden können. Im vorliegenden Fall gibt es allerdings zwei Einschränkungen: Sie müssen den Urheber und die Copyright-Anmerkung zum Bild so dazugeben, wie wir es tun – und Sie dürfen das Bild nicht verändern.

Photo credit: Leveneur on VisualHunt.com / CC BY-ND

Letzter Tag: Gewinnen Sie 5 ausgewählte Single Malts von Auchentoshan!

Frohe Ostern, liebe Leser, und geben Sie dem Osterhasen eine Chance, Sie bei unserem Ostergewinnspiel, das wir gemeinsam mit unseren Partnern bei Beam Suntory Deutschland veranstalten, zusätzlich zu beschenken.

Heute ist der letzte Tag, also mitmachen!

Diesmal geht es um insgesamt fünf Flaschen aus der Lowland-Destillerie Auchentoshan, die uns freundlicherweise von Beam Suntory Deutschland zur Verfügung gestellt wurden – und fünf unserer Leser können diese feinen Whiskys ganz leicht gewinnen:

  • 1x Auchentoshan Bartender’s Malt
  • 1x Auchentoshan 12yo
  • 3x Auchentoshan American Oak in der Geschenkverpackung mit Emaille-Becher

Hier mehr Infos über die Abfüllungen – und danach, wie Sie sie gewinnen können. Also: Weiterlesen, einsenden – und mit etwas Glück sind Sie bei den Glücklichen dabei!

AUCHENTOSHAN – SCOTLANDS ONLY TRIPLE DISTILLED SINGLE MALT WHISKY

Übersetzt bedeutet der Name Auchentoshan, gesprochen Aw-khen-tosh-an, „Ecke des Feldes“. Die Destillerie Auchentoshan gibt es seit 1823 und ist heute eine der letzten Destillerien in den Lowlands, am westlichen Stadtrand von Glasgow. Zudem ist sie die einzige Brennereie mit drei Pot-Stills, die hier früher typisch waren und den Whisky noch dreifach destillieren. Dank diesem aufwändigeren Destillationsprozess und dem Einsatz von typischen Holz-Gärbottichen entsteht ein wunderbar leichter und fruchtiger Whisky, der voller Charakter und Finesse ist. In ausgewählten Bourbon, Sherry- und Weinfässern reift Auchentoshan so deutlich mehr als drei Jahre oder – bis zu 21 Jahre – zu einem milden Whisky mit vielseitigem Aroma. Dadurch eignet sich Auchentoshan auch perfekt als Basis für einen hochwertigen Cocktail.

Weitere Informationen unter www.auchentoshan.com

Auchentoshan® Bartender‘s Malt (0,7l, 47% Vol.)

Alles andere als ein traditioneller Single Malt

Der Bartender’s Malt ist der Allererste seiner Art und nur in begrenzter Auflage erhältlich. Auchentoshan® hat wie schon oft zuvor gegen die Konventionen der traditionellen Scotch Whiskys und typischer Barkeeper-Wettbewerbe verstoßen und den Herstellungsprozess dieses exklusiven Single Malts ganz den Barkeepern der „New Malt Order“ überlassen.

Der „New Malt Order“-Wettbewerb ermittelt die talentiertesten Barkeeper, die sich von der Menge abheben und ihre Leidenschaft zum Beruf gemacht haben – eine Passion, die letzlich in einem neuen Produkt zum Ausdruck kommen sollte.  Alle ausgezeichneten Barkeeper wurden nach Glasgow, der Heimatstadt von Auchentoshan®, eingeladen um jedes einzelne Element des Bartender’s Malt – von der sorgfältigen Auswahl der Fässer, die u.a. amerikanische und deutsche Eichenfässer sowie Sherry-Fässer und Rotwein Barrique Fässer umfasst, bis hin zum außergewöhnlichen Verpackungsdesign zu entwickeln. Ziel war es, den zukunftweisenden Ansatz der Marke und deren Ethos „Distilled Different“ widerzuspiegeln.

Tasting Notes

Aroma: Getrocknete Aprikosen, Honig und Milchschokolade mit leichten Anklängen von Tabakblättern.

Geschmack: Zitronenzesten und Ingwer mit floralen Noten von Kirschblüten.

Abgang: Markant mit einer langanhaltenden Wärme.

Auchentoshan American Oak Geschenkverpackung mit Emaille Becher (0,7l, 47% Vol.)

Diese Abfüllung von Auchentoshan reifte ausschließlich in first-fill Bourbonfässern aus amerikanischer Weißeiche und erhält dadurch Noten von Vanille und Zitrusfrüchten gepaart mit dem besonders milden Geschmack von Auchentoshan.

Tasting Notes

Aroma: Bourbon-Vanille und Kokosnuss mit Anklängen von saftigen Zitrusfrüchten.

Geschmack: Erfrischend weich mit Noten von Vanille, Kokos und weißen Pfirsichen.

Abgang: Frisch mit süßer Grapefruit und einem Hauch von Gewürzen.

TRINKEMPFEHLUNG (bzw. Signature Drink)

Auchentoshan & Ale:

  • 3,5 cl Auchentoshan American Oak
  • 5 cl Craft India Pale Ale
  • 2 cl Zitronensaft
  • ¾ Barlöffel Zucker
  • 1-2 Dashes Angostura Bitters
  • Optional: 1 gehäufter Barlöffel Johannisbeermarmelade

Alle Zutaten bis auf das India Pale Ale in einen Shaker mit Eiswürfeln geben und 10 Sek. kräftig shaken. Danach mit dem Pale Ale auffüllen und einem Zitronenachtel garnieren.

Auchentoshan 12 Years Old (0,7l, 47% Vol.)

Dieser 12-Jährige lagerte nach seiner dreifachen Destillierung sowohl in Ex-Bourbon- als auch in gebrauchten Sherryfässern und überzeugt durch seine fruchtig-süßen Zitrusnoten.

Tasting Notes

Aroma: Schmackhafte Crème Brûlée mit sanften Zitrusfrüchten.

Geschmack: Weich und süß mit einem Hauch von Mandarinen und Limetten.

Abgang: Leicht trocken mit einem Hauch von Ingwer.

Und so gewinnen Sie eine der fünf Flaschen Auchentoshan von Beam Suntory zu Ostern:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage, die Sie durch aufmerksames Lesen unseres Beitrags leicht beantworten können: Wann wurde die Destillerie Auchentoshan gegründet?

a) 1823
b) 1963

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Ostern“!

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 1. April 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 2. April bekannt. Welche Flasche welchem Gewinner zugeordnet wird, entscheidet ebenfalls das Los. Der Versand der Flaschen erfolgt dann durch Beam Suntory Deutschland.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Ostern“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 1. April 2018, 23:59 Uhr. Die Gewinner/innen werden am 2. April auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Beam Suntory Deutschland. Alle Adressdaten werden nach Abschluss des Gewinnspiels gelöscht.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

Wir verdanken den Wikingern den Whisk(e)y

Die Geschichte des Whisk(e)ys muss neu geschrieben werden

Bis jetzt glaubten wir diese Version über die Herkunft von und die Erfindung des Whisk(e)y: Im 5. Jahrhundert begannen christliche Mönche in Irland und Schottland zu missionieren. Neben der Bibel brachten die Mönche den dort lebenden Kelten auch das Wissen und die dazu gehörigen technische Geräte zur Herstellung von Arzneimitteln und Parfüm mit. Und diese Kelten waren dann die Ersten, die eine wasserklare Flüssigkeit destillierten. Diese hieß aqua vitae oder uisge beatha, woraus sich dann im Laufe der Zeit die Wörter Whisky oder Whiskey entwickelt haben. The Northern Research Society for Viking Daily Life kommt zu einem ganz anderen Ergebnis.

„Diesen Quatsch müssen wir jetzt schon seit Jahren lesen“.

Wir treffen uns mit dem Runologen und Sprachwissenschaftler Aegir Krøyer in Wien, und er ist sichtlich erbost. Aegir ist Vorsitzender der „The Northern Research Society for Viking Daily Life“ mit Sitz im norwegischen Stavanger und hat es sich auf die Fahne geschrieben, den Verlauf der Geschichte richtig zu stellen. „Das mit der Christianisierung wird schon einigermaßen stimmen. Nur das mit dem uisge beatha, das ist ein weiterer, in diesem Fall äußerst offensichtlicher, Übersetzungsfehler des Christentums“.

Denn Whisky oder Whiskey leitet sich vom altnordischen vískeýe oder víski ab. So sprachen die Wikinger zu ihrer Hochzeit, diese beiden Versionen dokumentieren nur unterschiedliche Dialekte, nämlich vískeýe im Altwestnordischen und víski im Altostnordischen. „Wir sehen es als unsere Aufgabe an, mit den Missverständnissen und auch Unwahrheiten über unsere Vorfahren aufzuräumen.“ Aegir Krøyer holt weiter aus. „Eine Viking ist im Altnordischen eine weite Schiffsreise. Aus diesem Wort wurden dann die Wikinger. Durch diese weiten Schiffsreisen wurde mit weit entfernte Kulturen Handel betrieben. Sie hatten aber auch kriegerische Eroberungen als Zweck.“ Aegir verschweigt nicht, wofür die Wikinger heutzutage eher bekannt sind. „Die Nordmänner – so nannten sie sich selbst und so nennen wir sie auch – brachten allerdings auch ihre Kultur mit und hinterließen Teile dieser überall in Europa. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Kultur war das gemeinsame Trinken unterschiedlicher alkoholischer Getränke. Dazu gehörte neben Met (altnordisch mjǫðr) und Bier (altnordisch mungát) auch ein stark alkoholisches Getränk mit dem altnordischen Namen vískeýe / víski.“

Die erste Erwähnung von Whisky finden wir in Hamburg

Aegir Krøyer kann dies auch anhand historischer Quellen belegen: „Die Österreichische Nationalbibliothek bewahrt das bedeutendste Manuskript der ‚Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum‚ auf. Geschrieben wurde dies von Adam von Bremen, einem Kleriker und Chronisten, welcher Mitte des 11. Jahrhunderts lebte. Sein Werk besteht aus fünf Teilen. In den ersten drei Teilen schrieb er über die Geschichte des Erzbistums Hamburg. Im vierten Teil allerdings, Descriptio insularum aquilonis, beschäftigt er sich mit Nordeuropa. Dieses Werk gilt als älteste ausführliche Quelle zur Geographie und Kultur Nordeuropas, insbesondere Skandinaviens.“

Adam von Bremen, Geschichte der Hamburger Kirche, 11 Jahrhundert
Quelle: Scan aus Buch: Matthias Puhle (Hrsg.): Otto der Große. Magdeburg und Europa, Bd. II. Katalog, S. 8, https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Adam_von_Bremen.jpg

Wir sind sichtlich beeindruckt, doch der Zusammenhang erschließt uns noch nicht sofort. Aegir fährt fort: „Der Dänenkönig Sven Estridsson (ca. 1020 – 1076 ) diente dem Geschichtsschreiber Adam von Bremen als Quelle für seine Darstellungen. Neben den Feldzügen und Eroberungen gab Sven Estridsson auch detaillierte Einblicke in das alltägliche Leben der Nordmänner. Und nach den erfolgreichen Überfahrten gab es für die Besatzung der Schiffe ein immer gleiches Ritual, welches Sven Estridsson so beschreibt: halda svá til hafnar, víski snerta. Übersetzt heißt dies: Heldengleich im Hafen, trank ich den Whisky mit einem Zug.“

Kaum eine Wikinngerreise dürfte ohne víski geschehen sein: halda svá til hafnar, víski snerta!

„Da die erste urkundliche Erwähnung des schottischen aquavite erst 1494 stattfand, die ‚Gesta Hammaburgensis ecclesiae pontificum‘ allerdings schon zwischen ca. 1070 und ca. 1076 geschrieben wurde, ist es somit wissenschaftlich bewiesen, dass Whisky auf die Wikinger zurückgeht.“ Aegir Krøyer kommt zum Ende seiner Ausführungen. Ob dies auch für den nordamerikanischen Whiskey gälte, werfen wir fragend ein. „Dafür gibt es keine belastbaren Quellen“ antwortet Aegir, „doch wir gehen davon aus, dass Leif Eriksson bei seiner Entdeckung Amerikas Whisky mit an Bord hatte.“

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (69)

Auch heute, am Ostersonntag, präsentieren wir Ihnen Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.

Dies sind die Einträge, die wir Ihnen in der 69. Folge unserer Übersicht zeigen können:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube  – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Whisky des Monats April 2018: Old Ballantruan 10yo

Seit fünf Jahren präsentieren wir Ihnen zu Monatsbeginn einen Whisky, welchen wir beachtenswert finden, der problemlos erhältlich ist und auch preislich im Rahmen bleibt. Diese (stets subjektive) Auswahl erhält von uns das Prädikat „Whisky des Monats“, und wir möchten Klassiker wieder etwas mehr ins Rampenlicht rücken oder unsere Leser einerseits auf neue Pfade führen. So wie in diesem Monat mit dem Old Ballantruan 10yo.

Der Old Ballantruan 10yo ist in mehrerlei Hinsicht ungewöhnlich: Er stammt zwar aus der Destillerie Tomintoul, aber trägt deren Namen nicht groß vor sich her. Weiters ist er ein Speysider – aber dabei einer der wenigen, die sich durchaus torfig präsentieren. Und er ist zudem nicht der einzige Raucher aus Tomintoul, die unter „Peaty Tang“ auch einen unter dem eigenen Namen verkauft.

Tomintoul ist eine der jüngeren Destillerien in Schottland und wurde erst 1964 gegründet. Der Zweckbau in Ballindalloch produziert jährlich knapp über 3 Millionen Liter Whisky und gehört seit dem Jahr 2000 den Angus Dundee Distillers. Viel der auf den vier Stills produzierten Menge landet in Blends, aber man hat sich mit den generell sehr leichten Single Malts durchaus auch einen Namen gemacht.

Tomintoul, August 2017. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Der Old Ballantruan 10yo ist der erste Old Ballantruan, der mit einer Altersangabe versehen wurde. Abgefüllt ist er mit kräftigen 50%, die ihn aber weder scharf noch überwältigend machen. Auch auf Kältefiltration wurde verzichtet.

Wir empfehlen den Old Ballantruan 10yo, weil er einerseits sehr zugänglich ist und süße, cremige Malzigkeit bietet, den Rauch aber durchaus prominent präsentiert. An ihm ist schön zu sehen, dass torfig nicht gleich torfig ist und sich vor allem sehr deutliche Unterschiede durch die Herkunft zeigen. Mit einem Islay-Raucher ist er nur bedingt vergleichbar – bei Verkostungen kann man immer wieder sehen, dass er auch Leute ansprechen kann, die generell nicht den torfigen Whiskys zugeneigt sind.

Sie finden den Old Ballantruan 10yo um ca. 55 Euro im Fachhandel und Online – kein Schnäpchen, aber – so finden wir – sein Geld wert. Wenn Sie mit ihm auf den Geschmack der etwas anderen Rauchigkeit gekommen sind und sich abseits von Islay dieser Geschmacksrichtung widmen wollen, können Sie dann auch noch einen Benromach (ebenfalls Speyside) oder einen Ardmore (Highlands) als weitere Alternativen probieren. Freude machen auch die.

Video: Glencoe und Glen Etive (2 Videos)

Zunächst einmal an alle unsere Leser: Ein frohes Osterfest! Genießen Sie einen wunderbaren Tag und hoffentlich einen spürbaren Frühlingsbeginn! Wir freuen uns, dass wir Sie auch heute begleiten dürfen.

Das tun wir mit gleich mit zwei wunderbaren Videos aus den schottischen Highlands, die sich in 4k-Auflösung der imposanten Landschaft rund um Glen Etive und Glencoe widmen. Das erste Video, knapp 6 Minuten lang, das sie obenstehend finden, stammt wieder einmal von The Hovering Scotsman auf Youtube und wurde dieser Tage hochgeladen. Es zelebriert die Natur und ihre Schönheit – eindrucksvoll wie immer. Leider hat The Hovering Scotsman im Lauf der Aufnahmen seine Drohne geschrottet – und bittet um ein Like als kleine psychologische Kompensation. Bitte erfüllen sie ihm diesen Osterwunsch.

Glencoe ist auch das Thema des zweiten Videos, das wir für Sie auf Youtube ausgewählt haben, diesmal von Nik Cooper (und ebenfalls in 4k). Dabei handelt es sich um ergänzendes B Roll Material, erzählt also keine zusammenhängende optische Geschichte, aber das ist bei solchen Aufnahmen ohnehin eher ohne Bedeutung. Sehen Sie diese vier Minuten untenstehend.

 

Neu: Aberlour Casg Annamh

Still und leise hat sich eine neue Abfüllung von Aberlour in den Handel geschlichen: Der Aberlour Casg Annamh ist seit kurzem für ca. 50-60 Euro im Fachhandel erhältlich.

Der alterslose Aberlour kommt in Batches, das ist nun natürlich der Batch #0001. Casg Annamh bedeutet auf gälisch „seltenes Fass“, und laut Rückseitentext der Verpackung ist diese Abfüllung durch den Geschmack bestimmt, dem ihm ausgewählte Oloroso-Fässer geben. Gelagert wird der Whisky allerdings in drei verschiedenen Fässern, europäische Sherry-Eiche und zwei verschiedene Typen aus amerikanischer Eiche. Abgefüllt wird der Aberlour Casg Annamh mit 48%.

Die Tasting Notes haben wir für Sie übersetzt:

Nase: Reichhaltig und süß mit fruchtigen Noten von Herber Orange, galsierten Kirschen Rosinen und einem Hauch Ingwer.

Gaumen: Süße und fruchtige Noten von Apfel und Zimt, Streusel und reifen Pfirsichen, ausbalanciert mit würzigen Noten von Lakritze und Gewürznelke.

Finish: Lang und reichhaltig. Fruchtig mit etwas trockenem Gewürz.

Whiskyfun: Angus verkostet Glendronach Parliament (3x plus Bonus)

Auch am Karsamstag hat Angus MacRaild auf Whiskyfun von Serge Valentin übernommen, und diesmal widmet sich seine Aufmerksamkeit der Highland-Destillerie Glendronach, und da dem Glendronach 21yo, der auch unter dem Namen Parliament bekannt ist. Er ist die älteste Standardabfüllung aus der Destillerie, und wurde im Jahr 2011 zum ersten Mal aufgelegt. Diese Erstausgabe und die Batches #2 und #3 sieht sich Angus genauer an, um dann einen unabhängigen Glendronach 25yo sozusagen als krönendes Finale zu verkosten.

Es scheint so zu sein, wenn man sich die Notes ansieht, dass die ersten drei Abfüllungen sehr konsistent gemacht wurden. Die Unterschiede sind höchst subtil, und das zeigt sich auch in den Benotungen. Verkostungssieger ist allerdings der Älteste im Quartett:

  • Glendronach 21 yo (48%, OB, ‘Parliament’, 1st release, 2011): 86 Punkte
  • Glendronach 21 yo (48%, OB, ‘Parliament’, 2nd release, 2011): 87 Punkte
  • Glendronach 21 yo (48%, OB, ‘Parliament’, 3rd release, 2012): 87 Punkte
  • Glendronach 25 yo (41.2%, Cadenhead’s Original Collection, 1990s): 91 Punkte
Lagerhäuser der Destillerie Glendronach. Bildrechte bei Marcel Freudenstein

Neu in der TTB Datenbank: Highland Park Valknut und zwei Port Charlotte

Es wird wieder einmal Zeit, einen Blick auf Neuerscheinungen in der TTB Datenbank zu werfen – diesmal sind die schottischen Inseln mit drei Abfüllungen am Zug.

Zunächst einmal hat Highland Park sein Versprechen wahre gemacht und den ersten von zwei Nachfolgern des Highland Park Valkyrie in der Datenbank angemeldet: Highland Park Valknut, benannt nach einem in der Wikingerkunst oftmals verwendeten Stilelement.

Sonderlich viel geben die Label nicht preis über den Whisky – er wird mit 46.8% abgefüllt sein.

Weiters sind da noch die Etiketten der beiden neuen Abfüllungen von Port Charlotte, der torfigen Marke von Bruichladdich: Zunächst einmal wird es einen Port Charlotte Islay Barley 2011 geben, mit 50% abgefüllt und in nicht näher spezifizierten Eichenfässern gelagert.

Neben dem Islay Barley wird es wohl auch eine neue Abfüllung des 10jährigen Port Charlotte Heavily Peated geben. Auch hier wurde mit den für die Marke typischen 50% abgefüllt:

Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf. 

PR: A World Class Night of Spirits

Einen ganz besonderen Abend veranstaltet Diageo, Besitzer vieler schottischer Destillerien und Whisky-Weltmarken am Vorabend der Finest Whisky deluxe in der große Orangerie von Schloss Charlottenburg: Am 7. Juni 2018 findet dort ab 18 Uhr „A World Class Night of Spirits“ statt, ein Fest voller Genüsse in Sachen hochklassiger Whisky und mehr.

Untenstehend finden Sie die Highlights der Veranstaltung, zu der Sie Diageo herzlich einlädt. Die (limitierten) Karten dazu können Sie jetzt schon erwerben – in der Pressemitteilung steht, wie. Über die Finest Whisky deluxe können Sie hier nachlesen:

A World Class Night of Spirits

World Class ist Diageo´s Vision, 
die besten Drinks der Welt 
mit den besten Spirituosen der Welt 
von den besten Bartendern der Welt, 
zu Ihnen nach Hause zu bringen. 

Am Donnerstag, 07. Juni 2018 entführen wir Sie in die Welt von World Class. Genießen Sie einen ganzen Abend voller Geschmack und Unterhaltung. Entdecken Sie Marken wie Talisker, Johnnie Walker und Word Class selbst. Ob pur oder von unserem World Class Bartender als Drink zubereitet, unsere Marken werden Sie begeistern. Das atemberaubende Ambiente der Großen Orangerie im Schloss Charlottenburg in Berlin bildet den Rahmen des Abends. 

Photo credit: katherineprice on VisualHunt / CC BY

Sie erwartet:

Die Eckdaten:

  • Donnerstag, 07.Juni 2018
  • Groß Orangerie Schloss Charlottenburg
  • Spanndauer Damm 22, 14059 Berlin

Das Programm

  • 18.00 Uhr Begrüßungsdrink
  • 18.30 Uhr Bulleit Barbecue
  • 20.00 Uhr Rundgang durch die Markenwelt
  • 21.00 Uhr “As You Like It – Sie erkunden selbst unsere Markenwelten und probieren sich durch unsere Spirituosen“
  • 24.00 Uhr Ende

Neben Abfüllungen der Classic Malt Serie und Distillers Edition sind ausgewählte Special Releases, sowie Ketel 1, Ron Zacapa, Tanqueray, Don Julio und verschiedene World Class Drinks & Cocktails, wie auch das Bulleit Barbecue inklusive. Weitere Special Releases wie die aktuellen Brora und Port Ellen Abfüllungen gibt es für kleines Geld zu probieren. Für die musikalische Umrahmung sorgen IFS Music, die Klassiker aus verschiedenen Musikrichtungen in Jazz, Swing und Chillout interpretieren.

A World Class Night of Spirits erleben Sie für € 79,- pro Person. Karten bekommen Sie hier:

http://www.finestwhisky.de/index.php?p=shop&action=showproduct&id=3073&cid=188&pname=A+WORLD+CLASS+NIGHT+OF+SPIRITS+7.+JUNI+2018

Schnell sein lohnt sich, es gibt nur 300 Karten im Verkauf.

Photo credit: pitpalme on Visual Hunt / CC BY-SA

 

PR: Finest Whisky deluxe im Schloss Charlottenburg

Eine Pressemitteilung zu einer interessanten Whiskymesse in Berlin, die durch ihre Besonderheiten wohl weit über das regionale Umfeld hinaus von Interesse ist, spezifiziert Details über das Programm und die Location: Am 8. und 9. Juni findet in der Orangerie von Schloss Charlottenburg die Finest Whisky deluxe statt. Was Sie dort erwartet (und das ist zum Beispiel ein Tasting ALLER siebzehn bisherigen Special Releases von Port Ellen), können Sie hier nachlesen.

In einem weiteren Newsbit veröffentlichen wir zusätzlich eine Presseinformation zur außergewöhnlichen Vorfeldveranstaltung „A World Class Night of Spirits“ (bitte folgen Sie der Verlinkung, um mehr zu erfahren), zu der Diageo am Abend zuvor einlädt. Hier aber zunächst einmal alles zur Finest Whisky deluxe im Schloss Charlottenburg:

Finest Whisky deluxe im Schloss Charlottenburg

Die Whiskymesse am 8. und 9. Juni 2018 in der Orangerie

Hochwertigen Whisky zu destillieren ist eine Jahrhunderte alte Handwerkskunst. Sie erfordert sehr viel Wissen, Zeit und Kreativität, um mit den richtigen Zutaten unverwechselbare Aromen zu erzeugen.

Am 8. und 9. Juni präsentieren im Rahmen der Messe Finest Whisky deluxe unabhängige Abfüller, Händler und Sammler internationale Raritäten. In der Orangerie des Schlosses Charlottenburg in Berlin werden Spitzenwhiskys nicht nur zur Verkostung, sondern auch zum Kauf angeboten. Internationale Austeller aus Schottland, Japan, Singapore, Belgien, Frankreich und Italien werden Ihre alten und seltenen Whiskies präsentieren.

Die große Orangerie. Photo credit: gnrklk on Visualhunt.com / CC BY-SA

„Die Messe hat einen exklusiven Charakter und richtet sich vor allem an Whiskyfreunde, die sich etwas Besonderes gönnen möchten. Seien Sie dabei, wenn ein 50 Jahre alter Glenlivet von 1938 geöffnet wird oder eine von geschätzten weiteren 1000 Abfüllungen.“,

sagt Uwe Wagmüller, der Veranstalter der Finest Whisky deluxe. „Wir freuen uns auf Ihren Besuch!“

  • Öffnungszeiten: Freitag, 8. Juni, 16.00 bis 23.30 Uhr; Samstag, 9. Juni, 14.00 bis 23.30 Uhr
  • Eintritt: Das Tagesticket kostet an der Abendkasse 40 € (Vorverkauf 30 €), das 2-Tage-Ticket kostet 60 € (Vorverkauf 40 €).
  • Der Vorverkauf hat bereits begonnen und endet am 31. Mai.

Special-Tasting:

Das Port Ellen Full-Range-Tasting (1. – 17. Release) kostet inklusive der Eintrittskarten für beide Tage 390 € (im Vorverkauf 370 €).

Nähere Informationen und Online-Ticketverkauf: http://finestwhisky-deluxe.de

Schloss Charlottenburg. Photo credit: katherineprice on VisualHunt / CC BY

Glenallachie veröffentlicht erste Abfüllungen unter Billy Walker

Heute erreichte uns eine englischsprachige Pressemitteilung der Brennerei GlenAllachie. Wir haben das Wichtigste (inkl. Tastingnotes) über die ersten Abfüllungen seit dem Besitzerwechsel für Sie zusammengefasst und übersetzt:

Master Distiller Billy Walker – er leitete letztes Jahr den Kauf der The GlenAllachie Distillery in der Nähe von Aberlour in Speyside – gibt eine spezielle Abfüllung von limitierten Whiskys als seine erste Produkteinführung heraus.

Nach einer umfangreichen Auswahl der 40.000 Fässer der Brennerei hat Walker sechs Fässer ausgesucht, die zum 50. Jahrestag der Produktionsstarts der Destillerie am 17. Februar 1968 abgefüllt wurden.

Über 3.500 50cl Flaschen wurden als Special Edition Single Cask Whiskys abgefüllt; 720 für das Vereinigte Königreich, 2.391 für General Export und 425 für Taiwan – alle in Fassstärke abgefüllt, mit Preisen von £ 200 bis £ 699.

Die Single-Cask-Abfüllungen werden vor der Markteinführung des kompletten GlenAllachie-Sortiments im Juni veröffentlicht.

GlenAllachie 1978, Cask 10296, Sherry Butt, 55,9%:
Ein Ansturm von Rosinen, dunkler Schokolade und Gewürzen, gefolgt von Noten von Orangenschalen und Lakritz.
120 Flaschen für Großbritannien, 340 für General Export und 68 für Taiwan.

GlenAllachie 1989, Cask 986, Sherry Butt, 57,7%:
Eine Galaxie aus Sultaninen, Ananas und Pflaumenpudding, mit einem Hauch von Gewürzen und Orangenschalen.
152 Flaschen für Großbritannien, 640 für General Export und 92 für Taiwan.

GlenAllachie 1989, Cask 2587, Hogshead, 45,4%:
Die Melange aus dunklen Kirschen, Bananen und Orangenschalen entwickelt sich hin zu dunkler Schokolade und reichen Gewürzen.
80 Flaschen für Großbritannien, 211 für General Export und 32 für Taiwan.

GlenAllachie 1990, Cask 2515, Sherry Butt, 44,9%:
Reichhaltige Sherry- und Rosinenpräsenz, mit einer Unterstützung von dunkler Schokolade, Grapefruit und Gewürzen.
156 Flaschen für Großbritannien, 484 für General Export und 108 für Taiwan.

GlenAllachie 1990, Cask 2517, Sherry Butt, 54,6%:
Der erstaunliche Geschmacks-Regenbogen von Rosinen, Bananen, süßen Nelken und Ananas erstreckt sich bis zu Orangenschalen und dunkler Schokolade.
144 Flaschen für Großbritannien, 524 für General Export und 84 für Taiwan.

GlenAllachie 1991, Cask 100285, Hogshead, 55%:
Wunderbare Noten von Vanille, Karamell, Karamell und Haselnüssen als Hauptdarsteller mit einem Hauch von dunkler Schokolade, Mokka und Gewürzen.
68 Flaschen für Großbritannien, 192 für General Export und 41 für Taiwan.

Serge verkostet: Fünf Abfüllungen aus Bowmore

Die traditionsreiche Islay-Destillerie Bowmore liefert heute den Stoff für die Tasting Notes von Serge Valentin. Bowmore gehört zu Beam Suntory und hat – nach allgemeiner Betrachtungsweise – nach einer Schwächeperiode zu Ende des letzten Jahrhunderts heute wieder einen erfreulichen Status erreicht, was die Abfüllungen aus der Brennerei anbelangt.

Serge Valentin hat heute fünf davon verkostet, darunter eine, die zwar nicht den Namen der Brennerei trägt, aber auf Grund der Familiengeschichte des Abfüllers (ein Morrison), sollte das im Bereich des Wahrscheinlichen liegen (und Serge hats ein kleines Vögelchen gepfiffen – allerdings ohne Garantie). Auch wenn es im Englischen heißt: „assumption contains an ass“ – nehmen wir es einfach mal an ;-). Weniger gut bewertet er diesmal zwei Abfüllungen aus der Vinter’s Trilogy, aber Serges Abneigung gegen Weinfinishes ist kein Geheimnis -und er sagt das auch immer wieder offen.

Hier die Bottlings der Verkostung und ihre Wertungen:

  • Clydeside Distillery 10 yo ‘Islay’ (40%, OB, for Hideo Yamaoka, 2018): 89 Punkte
  • Bowmore 26 yo ‘The Vintner’s Trilogy’ (48.7%, OB, +/-2018): 72 Punkte
  • Bowmore 18 yo ‘The Vintner’s Trilogy’ (52.5%, OB, +/-2018): 83 Punkte
  • Bowmore 15 yo 2000/2015 (58.4%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon barrel, 180 bottles): 91 Punkte
  • Bowmore 12 yo 1998/2010 (51.8%, The Whisky Agency, Liquid Library, bourbon barrel): 87 Punkte