Die Destillerie Kavalan wird von vielen Whiskyfreunden vor allem für ihre hervorragenden Einzelfassabfüllungen sehr geschätzt – und auch das restliche Portfolio kann immer wieder bei internationalen Wettbewerben überzeugen. Nun ist die Brennerei insgesamt, stellvertretend durch ihre Führungskräfte, ausgezeichnet worden – und zwar bei den World Whiskies Award ins London. Hier die Pressemitteilung dazu – man scheint in ihr übrigens durch die Bezeichnung als „chinesische“ Destillerie ein bewusstes politisches Zeichen setzen zu wollen:
Kavalan wird als erste chinesische Brennerei in die WWA Whisky „Hall of Fame“ aufgenommen
Taipei, Taiwan (ots/PRNewswire) – Herr Tien Tsai Lee, Chairman der King Car Group, und Herr Yu-Ting Lee, Group-CEO, werden als erste chinesische Unternehmer sowie als erstes Vater-Sohn-Team in die World Whiskies Awards (WWA) „Hall of Fame“ aufgenommen.
Die WWA zollt den Lees mit dieser Auszeichnung Anerkennung als zwei der „ganz Großen“ und „berühmtesten Persönlichkeiten in der Branche“.
Damian Riley Smith, CEO der WWA, bezeichnet die Gründer von Kavalan als das „Vater-Sohn-Team, das die Whisky-Industrie weltweit transformiert und deren Grenzen durch unternehmerische Begeisterung und Innovation transformiert hat“.
Er beschrieb ihre Leistungen als „absolut großartig. Sie führten eine neue Kategorie ein und verhalfen Taiwan in der Whisky-Welt zu Ansehen, einem Land, das keinerlei Vorgeschichte in der Whiskybrennerei hat.“
CEO von King Car Kavalan Herr YT Lee sagt dazu:
„Wir haben es den WWA, dem Kavalan-Team und dem verstorbenen Dr. Jim Swan zu verdanken, dass wir Kavalans Traum verwirklichen konnten.“
Die Hall of Fame ist eine permanente Institution zur Anerkennung von Personen, die einen nachhaltigen Beitrag zur Welt der Whiskys geleistet haben. Sie wurde von den 100 größten Persönlichkeiten in der Whisky-Welt inspiriert, die in der 100. Ausgabe des Whisky Magazine erschienen.
Der Kavalan Solist Port gewann den Preis der WWA für 2018 als weltweit bester Einzelfass-Single-Malt-Whisky und als bester taiwanesischer Whisky. Kavalan erhielt bereits zwei der wichtigsten WWA-Preise: Sein Solist Amontillado Sherry Single Cask Strength wurde 2016 zum „Weltweit besten Einzelfass-Single-Malt-Whiskey“ gekürt und sein Solist Vinho Barrique wurde 2015 als „Weltweit bester Single-Malt-Whiskey“ ausgezeichnet.
Die King Group wird später in diesem Jahr ihr neuestes Geschäft starten: Bier.
Von Serge Valentin kommt heute eine Verkostung von Blended Malts, eine Kategorie, die aus mehreren Gründen am Whiskymarkt wieder präsenter wird. Zum einen kann man mit Blended Malts (nicht zu verwechseln mit Blends, die auch Grain Whisky enthalten), dem momentanen Trend nach prominenten Geschmacksrichtungen eher entsprechen, zum anderen ist es auf diese Weise auch möglich, in einem für den Konsumenten etwas weniger schmerzhaften Preisbereich Interessantes anzubieten.
Und eines darf man natürlich auch nicht vergessen: Nicht umsonst sind Blender gefragte Fachleute in der Whiskyindustrie, und mit Ihrem Können und ihrer Erfahrung schaffen sie oft Hervorragendes. Ihre Kunst ist auf keinen Fall weniger wert als die Fähigkeit, ein gutes Fass auszusuchen – um es einmal sehr zurückhaltend zu formulieren.
Serge hat sich heute einige Blends angesehen, darunter zum Beispiel auch den neuen Nectar Grove von Wemyss – und auch wenn dieser nicht der „Star“ der Session war, bekommt er doch eine recht gute Wertung. „Very good blended malts“ ist nicht umsonst der Originaltitel von heute. Hier die Wertungen der Verkostung:
Nectar Grove (46%, Wemyss Malts, blended malt, 9000 bottles, 2018): 82 Punkte
Fine Blended Malt Whisky 24 yo 1993/2018 (54.3%, Whisky-Fässle, sherry hogshead): 86 Punkte
Cadenhead Creations 26 yo 1991/2018 (43.8%, Cadenhead, vatted malt, bourbon hogshead, 288 bottles): 86 Punkte
Vega 40 yo 1977/2018 (48.1%, North Star Spirits, blended malt, 400 bottles, 2018): 90 Punkte
Big Peat ‘London Edition’ (48%, Douglas Laing, blended malt, 2017): 86 Punkte
Nachdem heute die Neuigkeiten sehr langsam eintröpfeln (auch die Whiskywelt bereitet sich auf das Osterwochenende vor), hier wieder einmal etwas zum einfach Schauen: Wir zeigen Ihnen heute drei Bilder von einem wunderschönen Ort auf Islay. Port Askaig liegt an der Ostküste Islays, knapp unterhalb von Caol Ila, und ist nebenbei auch Namensgeber für einen sehr schönen rauchigen Whisky, der seine Herkunft nicht verrät, es sei denn durch seinen Namen ;-).
Hier die drei Bilder, die diesen Küstenort auf Schottlands wohl berühmtester Whiskyinsel schön zeigen:
Auch Österreich darf sich über einen „Best of Show“ bei den World Whiskies Awards (WWA) 2018 in London freuen – genauer gesagt die Naturbrennerei Kuenz aus Dölsach in Tirol. Ihr Rauchkofel Single Malt ist Bester Single Malt Österreichs geworden. Die Presseaussendung gibt alle relevanten Infos dazu – und berichtet auch über ein Fassprogramm der Destillerie, das ab Ostern startet. Hier alles Wissenswerte:
Rauchkofel Single Malt Batch 1 in London als bester Single Malt Österreichs ausgezeichnet
Grund zum Feiern für die Kuenz Naturbrennerei: Die erste Abfüllung des Rauchkofel Single Malt Whisky wurde in London bei den World Whiskies Awards mit Gold ausgezeichnet und erhielt auch den Titel „Best Austrian Single Malt“.
Die Kuenz Naturbrennerei ist seit Jahren für Ihre überaus hohe Qualität bekannt. Im Dezember letzten Jahres bekam die Produktfamilie des Traditionsbetriebes einen bedeutenden Zuwachs: Den Rauchkofel Single Malt Whisky. Batch 1 erfreute sich so großer Beliebtheit, dass er binnen Tagen ausverkauft war. Besitzer einer dieser seltenen Flaschen können sich nun doppelt freuen. Die Erstabfüllung aus dem Hause Kuenz wurde bei den World Whiskies Awards 2018 in London nicht nur mit einer Goldmedaille, sondern auch mit dem Titel „Best Austrian Single Malt“ ausgezeichnet.
Dipl. Ing. Florian Kuenz: „Bei den World Whiskies Awards wurden dieses Jahr über 1000 Whiskies aus der ganzen Welt eingereicht. Dass wir inmitten der Whiskygrößen aus Schottland, den USA, Asien und Australien ausgezeichnet wurden, erfüllt uns mit jeder Menge Stolz. Die hochklassig besetzte Jury war von den Geschmacksnoten nach Muskat, Chardonnay und Nuancen von Bananen und Zimt begeistert. Der Rauchkofel Single Malt Batch 1 wird zudem als delikat und rund beschrieben“
Verliehen wurden die World Whiskies Awards 2018 im Waldorf Hilton London von niemand geringerem als der „Living Legend“ Charles MacLean, der in der Whisky- Szene für seine weltweit geschätzten Fachbücher bekannt ist. Der Titel „World’s best Single Malt“ ging in diesem Jahr an die Hakushu Brennerei aus Japan für ihren 25 Jährigen Single Malt Whisky. Mit dem Prädikat „Best“ wurden nur 62 der über 1000 eingereichten Whiskys ausgezeichnet.
„Unsere Erstabfüllung ist der erste Single Malt aus Österreich der in diesen exklusiven Kreis aufgenommen wurde.“ freut sich Florian Kuenz.
Fassprogramm der Kuenz Naturbrennerei startet
Ab Ostern gibt es nun auch die Möglichkeit ein Whiskyfass der Brennerei zu erwerben. Dafür wurden besondere 30 Liter Fässer gefüllt.
Johannes Kuenz: „Die Fassdauben stammen von ehemaligen Sherryfässern, die zerlegt und zu kleineren Exemplaren umgebaut wurden. Die Fässer werden von uns mit verschiedenen New Makes aus Osttiroler Gerste gefüllt und entwickeln sich sehr individuell.“
Die Fässer lagern einige Jahre im Fasslager am Fuße der Dolomiten und können von Ihren Besitzern besucht, verkostet und natürlich mit nach Hause genommen werden.
In den letzten Jahren hat man sich am Familienbetrieb in Dölsach sehr intensiv mit der Whiskyproduktion auseinandergesetzt und ein umfangreiches Whiskylager aufgebaut. Zu Beginn des Sommers stehen die nächsten Abfüllungen des Rauchkofel Single Malts an. Auch hier hat man wieder auf erlesene Sherry- aber auch Portweinfässer für das Finish gesetzt. Man kann also gespannt sein wie sich der Tiroler Whisky in Zukunft präsentieren wird.
Es ist schon eine Tradition bei Serge, dass er am International Whisky Day den Lieblingswhisky von Autor Michael Jackson verkostet: Macallan. Und es sind zumeist besondere Abfüllungen, die er an diesem Tag präsentiert, Altes, Rares, oder Flaschen, die eine besondere Geschichte haben.
Auch heute sind die beiden Flaschen, die in der Verkostung sind, keine Alltagsware – aber auch nichts, was für Normalsterbliche völlig und absolut unerreichbar wäre (das könnte durchaus auch in Sammlungen von Leuten zu finden sein, die sich schon länger mit Whisky beschäftigen).
Es ist konkret ein Zehnjähriger, der mit 57% abgefüllt wurde und so um 1990 auf den Markt kam, und ein Speymalt, die Bezeichnung für einen Macallan, der aus den Fässern des unabhängigen Abfüllers Gordon & MacPhail stammt. Der wurde 1967 destilliert und 2005 abgefüllt, hat also schon einige Jahre auf dem virtuellen Buckel.
Hier die beiden Flaschen der Verkostung mit ihren Daten:
Macallan 10 yo ‘100 proof’ (57%, OB, 75cl, +/-1990): 90 Punkte
Macallan 1967/2005 (40%, Gordon & MacPhail, Speymalt): 88 Punkte
Douglas Laing, der familiengeführte schottische unabhängige Abfüller, begeht in diesem Jahr den 70. Geburtstag – und man feiert dieses Jubiläum auch mit einigen Sonderabfüllungen, die für dieses Jubeljahr geplant sind und im Laufe des Jahres erscheinen sollen.
Insgesamt vier neue Whiskys aus der XOP Platinum Serie sind nun einmal angekündigt, sowie ein Doppelpack in der Reihe „Old Particular“, das aus zwei Whiskys mit dem stattlichen Alter von je 35 Jahren besteht.
Der Douglas Laing XOP Platinum Ardbeg 25yo wird im April erscheinen und soll 900 Pfund, also umgerechnet rund 1000 Euro, kosten. Der Whisky aus dem Oktober 1992 stammt aus einem Refill Hogshead und ist mit 50.5% in Fassstärke abgefüllt. Er ist selbstverständlich nicht gefärbt und ohne Kältefiltration abgefüllt. Jede Flasche ist von Fred und Clara Laing handsigniert und einzeln nummeriert.
Der Old Particular im Doppelpack, zu dem wir leider aus Schottland noch kein Bild erhalten haben, besteht aus einem Cambus 35yo und einem Caol Ila 35yo, beide in 0.5l-Flaschen abgefüllt. Insgesamt 284 Sets werden weltweit aufgelegt, auch diese sind von Fred und Clara handsigniert. Kostenpunkt: Umgerechnet ca. 500 Euro pro Doppelpack.
Von der Brennerei Heinrich aus Kriftel in Hessen stammt eine Presseinformation , die über einen schönen Erfolg der Whiskys der Brüder Heinrich berichtet. Ihr Whisky Gilors wurde bei der Messe in Berlin mehrfach ausgezeichnet und konnte auch eine Goldmedaille erringen. Weiters wird auf den Tag der offenen Tür der Brennerei hingewiesen.
Wir bringen den Pressetext hier in Auszügen und gratulieren der Brennerei herzlich zum Erfolg:
Hessischer Whisky Gilors gewinnt Kategorie Whisky auf der DESTILLE BERLIN 2018
Gold, Silber und Bronze gehen an… Gilors! Gilors! Gilors!
BERLIN/KRIFTEL (pm) – Das Craft Spirits-Festival DESTILLE BERLIN geht in die siebte Runde, im März 2018 hieß es erneut: Bühne frei für handgemachte Spirituosen! An zwei Tagen präsentierten Brennereien und Likörmanufakturen ihre Produkte: Obstbrände, Gin, Rum, Whisky, Mezcal, Korn, Aquavit, Cognac, Absinth. Immer handwerklich produziert, immer aus durchweg natürlich Zutaten, immer aus unabhängiger Produktion. Spirits mit Geist.
Craft Spirits mit Geist
Unter Craft Spirits versteht man handwerklich produzierte Spirituosen – das Gegenstück zu industrieller Fließbandware. Dahinter steckt eine ganze Bewegung: Junge Brenner entdecken altes Handwerkswissen wieder und haben die Nase voll vom Einerlei seelenloser Massenprodukte. Kleine Unternehmen wagen sich an neue Destillate und bieten den Spirituosen-Multis die Stirn. Das Ergebnis sind Craft Spirits: handgemacht in Kleinproduktion, mit Rücksicht auf die Umwelt produziert, ausschließlich aus natürlichen Zutaten.
Dass Holger und Ralf Henrich von der Brennerei Henrich/Obsthof am Berg aus Kriftel das Brennhandwerk beherrschen, haben sie längst bewiesen. Dass sie mit ihren hochqualitativen und intensiv-aromatischen Produkten auch den internationalen Wettbewerb nicht zu scheuen brauchen, haben sie ebenfalls mehrfach gezeigt. Dass aber Erfolg für die Henrichs allerhöchstens Ansporn zur stetigen Weiterentwicklung ist, das zeigen die Ergebnisse der diesjährigen DESTILLE Berlin. Aus ihrem Sortiment überzeugten die Henrichs mit sechs Whiskysorten erneut die Fachjury. „Wir sind unglaublich stolz und freuen uns sehr, dass all unsere Whiskys auf der DESTILLE Berlin 2018 ausgezeichnet wurden“ so Holger Henrich. „Besonders freuen wir uns darüber, dass der Gilors PX Finish als einziger mit der Goldmedaille in der Kategorie Whisky prämiert wurde.“
Henrich‘s Tag der offenen Tür
Am Samstag, 21. April, lädt die Brennerei Henrich von 11 bis 19 Uhr zum Tag der offenen Tür ein. An diesem Tag haben die Besucher die Möglichkeit an einer Verkostung des „ausgezeichneten“ GILORS teilzunehmen. Hier werden die neuesten Abfüllungen vorgestellt. Aber auch Obstbrände, Liköre & Gin Sieben stehen zur Verkostung bereit. Um 14 Uhr und um 17 Uhr können die Besucher an einer Betriebsführung teilnehmen. Natürlich gehört zu einem Tag der offenen Tür auch ein Rahmenprogramm. So ist die Folkloreband ESMERALS ISLE zu Gast auf dem Obsthof am Berg. Auch andere ansässige Unternehmen stellen ihre Produkte vor. Um Speis und Trank kümmert sich das Team der Apfelwein-Straußwirtschaft.
Lassen Sie sich diesen Event nicht entgehen! Die Brennerei Henrich freut sich auf Ihren Besuch.
Der 27. März ist der Geburtstag des verstorbenen Whiskyautors Michael Jackson, wohl DIE Ikone, wenn es um die Beschreibung und Bewertung des Wassers des Lebens geht. Und es ist der International Whisky Day, der zu seinen Ehren bereits im Jahr 2008 ins Leben gerufen wurde.
An diesem Tag heben Whiskyfreunde in aller Welt Ihr Glas auf Michael Jackson und all jene Menschen, die zur Erzeugung und Verbreitung des Wassers des Lebens beitragen oder beigetragen haben. Gleichzeitig ist es ein Tag, der das Bewusstsein für jene Krankheit steigern soll, der Michael Jackson letztlich zum Opfer gefallen ist: Parkinson.
Die Destillerie St. Kilian in Rüdenau freut sich über eine Auszeichnung bei den World Whiskies Awards in London, die auch für die Zukunft viel erwarten lässt: Im Rahmen der Jurierung wurde der White Dog aus der jungen Destillerie, die noch davor steht, Whisky abfüllen zu können, als weltbester White Dog ausgezeichnet.
Lesen Sie hier die Presseinfo dazu, die die Destillerie veröffentlicht hat:
Weltbester White Dog kommt aus Rüdenau
St Kilian holt Gold bei den World Whiskies Awards in London
Die Gold-Auszeichnung für den weltbesten White Dog holte St. Kilian Distillers am vergangenen Wochenende nach Deutschland.
Mit der Auszeichnung „World‘s Best White Dog“ kürte das internationalen Whisky Magazine
bei seinen World Whiskies Awards 2018 in London den White Dog von St. Kilian Distillers.
Diesen Erfolg bei der international hoch angesehenen Preisverleihungen für Whisky aus der ganzen Welt ergänzt der „Turf Dog“ von St. Kilian Distillers mit der Bronzemedaille.
Rund 550 hochprozentige Köstlichkeiten aus 30 Ländern wurden in diesem Jahr von Branchenexperten, Fachjournalisten und Industrierepräsentanten blind verkostet und bewertet.
„Es ist ein gutes Zeichen, dass wir mit unseren Babys bei diesen Whiskyauszeichnungen mit einem der Top Preise weltweit schon richtig am Start sind und wir jetzt in der Champions League mitspielen. Die Qualität unserer Arbeit zahlt sich aus“,
freut sich St. Kilian Distillers-Gründer Andy Thümmler über den Erfolg.
„Wir haben schon mehrere Auszeichnungen erhalten und es macht uns mächtig stolz, dass unsere Produkte so hoch geschätzt werden“,
betont Master Distiller Mario Rudolf als er die Auszeichnung am Wochenende kommentiert.
WHITE DOG
„White Dog ist das frische, reine Destillat von St. Kilian Distillers und wird aus deutschem Braumalz hergestellt. Von Hand wird es nach der Vergärung und Destillation in Flaschen gefüllt. Der St. Kilian White Dog ist ein reiner und klarer Single Malt, der sich noch nicht Whisky nennen darf. Mit 43 % Alkohol lässt er sich leicht gekühlt, sowohl pur als auch hervorragend in Longdrinks oder klassischen Cocktails genießen.
TURF DOG
Turf Dog ist frische, reine Destillat von St. Kilian Distillers mit deutlich rauchiger Note. Diese Sonderedition wird mit getorftem Malz aus den schottischen Highlands hergestellt und in den klassischen Pot-Stills destilliert. Nach der Vergärung und Destillation wird er von Hand in Flaschen gefüllt. Der St. Kilian Turf Dog hat 49,9 % Alkohol und eine charakterstarker Note. Er darf sich noch nicht Whisky nennen.
Vor elf Jahren veranstaltete das britischen Whisky Magazine erstmals die World Whisky Awards, um die besten edlen Tropfen aus der ganzen Welt zu ermitteln und zu prämieren.
Seit 2015 reift im bayerischen Rüdenau der deutsche Single Malt Whisky. Nach schottischem Vorbild wird der Whisky in einer High-Tech-Anlage produziert. Im Frühjahr 2019 wird der erste fertig gereift sein.
Das heimische Braumalz wird direkt in der heimischen Mühle geschrotet und die Produktion mit fachlicher Unterstützung von Master Distiller Mario Rudolf geleitet. Geht es um modernste Technik der Whisky Produktion nach schottischem Vorbild ist Rüdenau europaweit Vorreiter.
Kurz vor der offiziellen Eröffnung der neuen Destillerie stellt sich die Speyside-Brennerei Macallan mit ihrem Sortiment und dem Design neu auf.
Die neue Flaschenform, die von der Rare Cask Series und dem Rare Cask Black inspiriert wurde, ist unter dem Flaschenhals breiter als am Boden und zeigt den Winkel, den die Flaschen schon bislang trugen, auch als dreidimensionales Design unter dem Flaschenhals.
Zusätzlich wird man den Flaschen besseren Schutz gegen Fälschungen und Wiederbefüllungen mitgeben.
Der 26. März 2018 ist ein ganz besonderer Feiertag für die Kingsbarns Distillery in den schottischen Lowlands: Heute vor drei Jahren hat man dort den ersten New Make abgefüllt (die Destillation begann schon im Januar, aber dies waren Testläufe, um die gewünschte Qualität zu erzielen) – und dieser Spirit darf sich ab heute offiziell Whisky nennen!
Die erste Ausgabe des Whiskys aus der Kingsbarns Distillery wird exklusiv für die Mitglieder des Kingsbarns Founders‘ Club sein und im Sommer abgefüllt. Wer die erste öffentliche Ausgabe nicht erwarten will oder kann, kann sich immer noch im Club einschreiben – die Mitgliedschaft steht immer noch offen.
Untenstehend bringen wir die englischsprachige Pressemitteilung – und obenstehend ein Video, das zur Feier des ersten Whiskys von der Brennerei online gestellt wurde:
Kingsbarns Distillery is delighted to reveal that the first casks it filled on March 23rd 2015 came of age on Saturday and can now be called Scotch Whisky.
The Wemyss family’s fledgling Fife distillery visitor centre was opened to the public on St Andrews Day 2014, with spirit distillation beginning in January 2015. After a few months perfecting the spirit style, the distillery manager, Peter Holroyd, proudly filled the first casks on March 23rd 2015.
Initially, all the casks selected were first fill ex Bourbon barrels from Heaven Hill Distillery in Kentucky. The very first cask filled is on display for visitors to see in the oldest part of the farm steading visitor centre called the doocot. Scotch whisky has to be matured in oak barrels for a minimum of 3 years and a day in a bonded warehouse in Scotland, so sadly unlike all the other casks of maturing spirit, this first cask will never be able to be called Kingsbarns Single Malt Scotch Whisky.
However, to give a preview of what is to come, Peter Holroyd took the chance to take a sample from this first cask to celebrate its 3rd birthday:
“I was very proud to fill this first cask from the spirit I distilled three years ago and am delighted to see the impact that it has had on the colour. On the nose I get custard and apricot Danish pastry, but you still get the Kingsbarns light fruity character. On the palate, there is a wonderful balance of spirit and wood and you can really taste the Kingsbarns signature style.”
William Wemyss on behalf of the family owners stated:
“This is a very exciting time for us at Kingsbarns Distillery uniting the excellent quality barley from local Fife farms, the attention to detail in distilling and the great effort dedicated to acquiring the finest casks for maturing our precious spirit. Now that we have reached the minimum legal age, we can move forwards to sample whisky from our early casks and make some choices regarding the first bottling of our new Lowland malt.”
The first release of Kingsbarns Single Malt Scotch Whisky will be exclusively available to Kingbarns Founders’ Club members and expected in summer 2018. Membership is still available either at the Visitor Centre or on https://www.kingsbarnsdistillery.com .
Ein reines Glenmorangie-Duell steht heute auf dem Programm bei Serge Valentin und Whiskyfun. Er verkostet nämlich den Nectar D’Or gegen die neue Private Edition, den Glenmorangie Spios. Unsere eigenen Verkostungsnotizen, die durchaus positiv ausfielen, können Sie hier nachlesen.
Der Spios hat ja ein wenig die Geister geschieden, weil er – was er unserer Meinung nach ja als Experiment nicht nur darf, sondern auch soll – etwas mit der normalen Linie von Glenmorangie gebrochen hat und mehr das Würzige in den Vordergrund gestellt hat, das ihm durch die ex-Rye Fässer angedieh. Bei Serge stellt er sich einem Glenmorangie aus dem Sauternes-Fass, dem Nectar D’Or – also eigentlich einer ganz anderen Stilistik.
Die beiden trennen sich trotzdem mit einem Unentschieden und recht guten Wertungen. Beim Nectar D’Or meint Serge, er sei wirklich gut gemacht, beim Spios, dass er extrem trinkbar wäre, auch wenn er nicht ganz sein Stil sei.
Die Worte in Zahlen gefasst hier, die ausführlichen Notizen auf Whiskyfun:
Glenmorangie 12 yo ‚Nectar d’Or‘ (46%, OB, Sauternes finish, +/- 2017): 85 Punkte
Glenmorangie ‘Spios’ (46%, OB, Private Edition 9, 2018): 85 Punkte
Vor gut einer Woche fand in Köln eines der internationalen Juroren-Tastings für die Preisverleihungen beim diesjährigen Spirit of Speyside Festival statt. Anwesend war dort auch der Chairman und Director des Festivals, James Campbell.
Uns selbst war es zwar nicht möglich, am Event teilzunehmen, können aber dank des Berichts unseres Gastautors Robin D. Strippel darüber berichten. Er hat nicht nur seine Eindrücke von dort in Text und Bild festgehalten, sondern auch einige zuvor abgesprochene Fragen von uns zu James Campbell mitgenommen, die dieser dann freundlicherweise beantwortete. Finden Sie nachfolgend den Rahmenbericht von Robin D. Strippel und unsere Fragen an James Campbell:
Das Spirit of Speyside Whisky Festival wurde 1999 zum ersten Male veranstaltet und sollte alljährlich das schottische Nationalgetränk und seine besondere Rolle insbesondere für die Speyside zeigen. Es ist seitdem zum größten Event seiner Art weltweit geworden mit über 500 Whisky-bezogenen Events innerhalb von 5 Tagen, eröffnet durch ein exlusives Opening Dinner bei dem alle großen Namen der Speyside vertreten sind. Inzwischen hat sich das Festival stark vernetzt und hat Partner in vielen Bereichen und jeder Region der Speyside, sowie Unterstützer und Sponsoren aus der gesamten Branche.
Dieses Jahr, vom 03. bis zum 7. Mai, werden wieder Whisky-Connaisseure aus aller Welt in das Herz Schottlands kommen um in über 50 Locations an zahlreichen Events und Tastings teilzunehmen und darüber zu berichten.
Im Jahr 2016 fand das Voting für den Spirit of Speyside Festival Award nach 18 Jahren zum ersten Mal außerhalb Schottlands, in Köln statt. Damals noch als Experiment ins Leben gerufen von Peter Klas, Inhaber des Whiskyshops Scotia Spirit Cologne und James Campbell, Chairman des Festivals. Nun wurde aufgrund des großen Erfolgs das Event nicht nur wiederholt, sondern auf zwei weitere Städte ausgeweitet: Amsterdam und New York.
Im mittlerweile 20. Jahr vergibt das renommierte schottische Whiskyfestival einen Preis für die besten Whiskys des Jahres aus der Region Speyside, in der immerhin über 40 Brennereien liegen und die damit die größte whiskyproduzierende Region Schottlands ist.
Am 16.03. konnte erneut eine Gruppe von Whisky-Fans in Köln ihre Stimme für ihre Favoriten abgeben, bei der Gelegenheit konnte ein ausgiebiges Interview beim Tasting geführt werden.
Interview with Chairman & Director, James Campbell:
Whiskyexperts: What makes the Speyside Festival worthwhile to visit?
James Campbell: The Speyside festival is held in over 50 different venues and locations spread throughout the whole region so you have a lot to see and experience surrounding your trip.
There are so many thing to do, you have a lot of distilleries, last year for example Longmore, Tormore, Tamdhu, Balmenach and others who have the possibility of a distillery tour only during the Speyside Festival, the rest of the year they are not opened for visitors. You have very exclusive tastings, whisky auctions, dance and folk events where you can meet whisky writers, bloggers, experts, casual friends as well as all kinds of interesting characters from around the whole world and dozens of other things. We have of course the Awards as a unique Festival event, our Whisky School and the opening and Closing Ceilidhs. We, the Speyside, are basically a miniature version of all of Scotland, you can visit mountains with ski-runs on your visit around the region as well as deep forests or lovely beaches and beautiful old towns.
Whiskyexperts: Why judging abroad?
James Campbell: Actually that was an idea Peter and myself had together. I know him since many years and when he opened his shop and we sat down here in Cologne he asked me what I’d think about making a judging or event abroad involving our Speyside Festival. We talked about it for the next hours and the actual idea was born and planned out. Some months later already we had our first judging abroad here in Cologne. It’s just a great way to show how the whisky community gets together around the world, something you see in Scotland at the Festival too, people from China, from the US and from Germany talk, dance with each other, drink whisky and celebrate. The judgings abroad show this kind of spirit too and just months after we started it in Cologne we got several requests from our contacts around the world to expand it to other countries and have it at their shops and whisky clubs too. After 3 years now, 2 of them with several locations, we also find it very interesting how different the countries vote, last year for example Canada and Germany had similar results on the different categories while Amsterdam was closer to the Scottish voters.
Whiskyexperts: Tell us about how the tasting is held and how the prizes are determined
James Campbell: As you can see we have four categories this year during the tastings: NAS, 12 years and under, 13-20 years and 21 years and over. In each category you compare two competitors and decide which one of the two you like more and after all of them you decide which one is your overall winner.
Concerning the whole process our awards are pretty unique in some ways. The judging takes place in two stages. The first round is a blind nosing and tasting of some great Speyside’s malts by our selected judges, the whiskies for the awards are submitted by the distilleries. In the jury are Bloggers, important people from the whisky industry in the Speyside, also one of our former Festival directors, you can find them on our website.
After that two whiskies from each of the four categories are shortlisted and go forward to the Roving Whisky Awards Judging and Tasting, where visitors and locals can cast their vote during the Festival. Between these two stages of course the international votes for example from Cologne are added to the pool.
We are the award where the real experts, the whisky consumers themselves, have the final and most important vote about who gets the honor to be the winner.
We always work on our judging process and the given rule sets, for example last year was the first time we had the NAS-category. This year there were no whiskies allowed which cost more than 400 Pounds to make it more even especially in the category with the oldest bottlings.
Whiskyexperts: Despite the many different bottlings and cask experiments distilleries are doing, do you think there is still something like a Speyside style or is variety the end of the common denominator?
James Campbell: That’s an interesting question but just one week ago I had a dram with a friend, a Speyside bottling from the 70s, bottled in the 80s and it was finished in a Madeira cask. That’s just one example of many. We always had these “experiments”, in Speyside as well as other regions. We welcome them now even more because the different interesting results can match the taste of new whisky fans around the world. Most of them are just finishes what is a tradition we had with Bourbon/Sherry casks too even earlier. Even within the Speyside we have very different types of distilleries so it’s not just about the finishes defining a Speyside character. But there will always be a very basic resemblance in the core ranges from Speyside distilleries despite this welcomed creativity.
Ein Artikel, der sich mit einem interessanten Nebeneeffekt des Whiskybooms auf Islay beschäftigt, ist heute auf The Scotsman zu finden. Autorin Lesley Riddoch beschreibt darin die Probleme, die die Whiskyproduktion auf Islay mit all ihren Begleitumständen bereitet – vor allem die völlige Überlastung des Transportnetzes, das alles unter dem Titel: „Whisky leaves a bitter taste for Islay„
Wer schon einmal auf Islay war, der weiß, dass auf der Insel die Infrastruktur noch nicht wirklich in diesem Jahrtausend angekommen ist. Es sind zwar nicht viel mehr Bewohner auf Islay, aber der Tourismus und die Destillerien, die entweder massiv ausbauen oder neu dazukommen (im Artikel wird übrigens Surrinder Singhs Projekt nahe Port Ellen noch so erwähnt, als wäre es nicht vom Tisch), belasten das Transportnetz enorm.
Dazu kommen Dinge wie die fortschreitende Automation in den Destillerien, die Arbeitsplätze eher reduziert als ausbaut und die gestiegenen Wohnkosten, die wegen der Belegung von Wohnraum durch den Tourismus entstehen.
Dass auf Islay hier wenig geschieht, um die Negativas für die Bevölkerung aufzufangen, liegt laut dem Artikel auch daran, dass sich die Verwaltung nicht nur über Islay, sondern auch über Jura, Colonsay und einen Bereich auf dem Festland erstreckt und die Machtverhältnisse ungünstig sind, so der Artikel.
Interessant zu lesen und Stoff, um darüber nachzudenken, dass Ursache und Wirkung sich viel weiter vernetzen als man es sich in der Regel gewahr ist…