Neues aus der Destillerie Laphroaig: Soeben hat Beam Suntory den neuen Laphroaig 27 Year Old Double Matured für den deutschen Markt offiziell gemacht. Alle Infos zu dem seit September erhältlichen Whisky entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Pressetext:
Limitierter Neuzugang in der Super Premium Serie: Laphroaig 27 Year Old Double Matured
Frankfurt am Main, 25. Oktober 2017 Er ist doppelt gereift, abgefüllt in Fassstärke und streng limitiert: Mit dem Laphroaig 27 Year Old Double Matured setzt Laphroaig seine Super Premium Serie fort. Der exklusive Whisky zeichnet sich durch ein rauchiges Aroma des klassischen Laphroaigs aus, abgemildert durch einen Hauch von Limette und Meersalz. Der Laphroaig 27 Year Old Double Matured ist seit September 2017 im Fachhandel erhältlich.
Der Laphroaig 27 Year Old Double Matured reifte im Warehouse No. 1 zunächst in Hogsheads, anschließend lagerte er in first-fill Ex-Bourbon-Eichenfässern und Quarter
Casks. Für diesen exklusiven Single Malt wurden nur handverlesene Fässer für ein
optimales Finish ausgewählt. Der 27-jährige Whisky ist in Fassstärke abgefüllt und streng
limitiert. „Der Neuzugang in der Super Premium Serie ist etwas ganz Besonderes“, so
Nicole Ehlen, Marketing Director Western Europe. „Nicht nur durch die lange Lagerzeit,
sondern auch wegen der einzigartigen Fassauswahl, freuen wir uns sehr über diesen
unverkennbaren und exklusiven Single Malt.“ Mit Laphroaig 27 Year Old Double Matured
setzt Laphroaig seine Super Premium Serie fort, die das Unternehmen 2015 anlässlich
seines 200-jährigen Bestehen mit dem Laphroaig 32 Year Old begann.
Gerade zur Weihnachtszeit eignet sich diese besondere Abfüllung ideal als Geschenk für
den Whisky-Liebhaber. Der limitierte Neuzugang hat 41,7 Vol. % und ist seit September
im deutschen Fachhandel erhältlich.
Tropische Früchte garniert mit gerösteten Macadamia-Nüssen
Das Aroma des 27-jährigen Whiskys erinnert an einen reifen, tropischen Obstkuchen,
garniert mit fein gehackten, gerösteten Macadamia-Nüssen und Vanillecreme. Im
Geschmack zeichnet er sich durch ein rauchiges Aroma aus, das abgemildert wird durch
einen Hauch von Limette und Nektarine, die den Noten von Meersalz und mildem Chili
weichen. Im Nachklang schmeckt er nach antikem Leder und grünem Tabakblatt. Wie
auch die anderen Sondereditionen der Super Premium Serie wird jede Flasche des
Laphroaig 27 Year Old Double Matured in einer Holzschatulle präsentiert. Deren
Innenraum ist mit handgeschnitzten Abbildungen der Laphroaig Destillerie veredelt. Und
zahlt so auf die mehr als 200-jährige Tradition des Whiskys ein.
Ausgezeichnet und stark nachgefragt: Laphroaig Lore
Zwar nicht ganz so alt, dafür aber ebenfalls von exzellenter Qualität ist Laphroaig Lore.
Dieses Jahr erhielt der Single Malt zwei Goldmedaillen bei der San Francisco World
Spirits Competition. Der Wettbewerb zeichnet seit dem Jahr 2000 durch eine Fachjury
den Geschmack von Whiskys aus der ganzen Welt aus. Lore überzeugte durch seinen
reich-torfigen Geschmack mit würziger Chili-Note. Im Abgang ist er trocken und lange
süß. Erst im vergangenen Jahr brachte Laphroaig den Laphroaig Lore auf den deutschen
Markt – seinen bisher gehaltvollsten Single Malt. Er ist die persönliche Interpretation der
bisherigen Tradition des Laphroaig Destillerie Managers John Campbell. Die Abfüllung ist
in verschiedenen Fässern gereift: Ex-Bourbon Barrels, Oloroso Sherry Hogsheads,
europäischen Eichenfässern sowie Quarter Casks.
Auch heute wieder gibt es sozusagen eine Doppelconférence bei Serge und Angus: Gemeinsam widmen sie sich dem Lagavulin 12yo aus den Special Releases 2017 von Diageo, der jährlichen fassstarken Abfüllung aus der Traditionsdestillerie auf Islay. Zudem verkostet Serge auch einen Lagavulin von Speciality Drinks, den Lg7, der in diesem Jahr erschienen ist.
Zu mäkeln gibt es bei beiden nichts, und auch Serge stellt fest, dass der Lagavulin 12yo aus diesem Jahr vielleicht noch eine Spur süßer ist als der aus dem Vorjahr, aber sowohl Angus wie auch er geben ihm satte 90 Punkte. Der Lg7, den nur Serge verkostet, hat bei ihm ganz leicht die Nase vorne.
Lagavulin 12 yo ‘Special Release 2017’ (56.5%, OB): 90 Punkte bei Serge und Angus
Lg7 (56.8%, Specialty Drinks, Elements of Islay, 2017): 91 Punkte
In der Vorwoche präsentierte Beam Suntory die neue Yamazaki Mizunara Cask 2017 Edition bei einem Event in Hamburg. Dort war auch Mike Miyamoto, der Global Brand Ambassador von Suntory anwesend.
Mike Miyamoto ist eine faszinierende Persönlichkeit, denn er hat das Handwerk des Whiskybrennens von der Pike auf gelernt, in Japan ebenso wie in Schottland. In unserem exklusiven Audiointerview, das wir Ihnen mit Bildern der Veranstaltung unterlegt präsentieren, haben wir mit ihm vor allem über die Besonderheiten des japanischen Whiskys gesprochen – wie sich die Wahrnehmung der Kategorie in Japan selbst verändert hat, wie der japanische Whiskymarkt aufgebaut ist und wie die Einzigartigkeit des japanischen Whiskys in seiner besonderen Herstellungsart begründet liegt.
Wir wünschen Ihnen viel Vergnügen mit unserem Interview und bitten die am Beginn etwas mangelnde Tonqualität zu entschuldigen, sie bessert sich nach kurzer Zeit.
Ergänzung 13:00 – die Wartungsarbeiten sind nun abgeschlossen.
Guten Morgen!
Wegen Wartungsarbeiten an Whiskyexperts kann es heute immer wieder zu eingeschränkter Funktionalität oder kurzfristigen Ausfällen unseres Angebots kommen. Wir versuchen, diese Beeinträchtigungen so kurz wie möglich zu halten und werden Sie benachrichtigen, wenn die Arbeiten beendet sind.
Unser Newsbetrieb wird währenddessen natürlich so gut wie möglich weitergeführt.
Vielen Dank für Ihr Verständnis!
Ihr Whiskyexperts-Team
Gemeinsam mit Thomas Plaue und ca. 30 whiskybegeisterten Gästen konnten wir am 11. Oktober im Union Jack Whisky Pub in Berlin sämtliche 10 Abfüllungen der Diageo Special Releases 2017 verkosten – alle an einem einzigen Abend, alle fachkundig vorgestellt vom Master of Whisky bei Diageo himself. Wieder durften wir, wie schon im vorigen Jahr, dieses Tasting auf Video aufzeichnen und möchten diese Aufnahmen nun in der nächsten Zeit mit Ihnen hier teilen.
Teil 09 – Port Ellen 37yo:
Immer wieder faszinierend sind die Port Ellen-Abfüllungen in den Special Releases. Das 17. Bottling in der Reihe ist übrigens etwas günstiger zu haben als die Vorjahresabfüllung – das ist aber nicht einem abflachenden Whiskyboom zu verdanken, sondern dem schwachen Britischen Pfund…
PORT ELLEN 37 Jahre
Destilliert: 1979 51 Vol.-%
Region: Islay
Fass: Wiederbefüllte Hogshead-Fässer aus Amerikanischer Eiche & wiederbefüllte Fässer aus Amerikanischer Eiche
Max. 2.988 weltweit verfügbar
UVP: 3.099 €
Die ausführlichen offiziellen Tasting Notes:
Wie im letzten Jahr ist es der älteste Port Ellen, der jemals präsentiert wurde. Ein eleganter Klassiker, der stilvoll alle gewünschten Noten bietet. Wer braucht schon Macht, wenn man all diese gut geratene, aber komplexe Eleganz zur Verfügung hat? Mit einem feinen Gleichgewicht aus süßem Obst, Zitrusfrüchten mit Honig, Rauch, Wärme und Eiche?
Farbe: Tiefes 18 Karat Gold.
Nase: Leicht, aber komplex. Torfrauch, feuchte Baumrinde, verkohltes Wachs, Blumen und tropische Früchte, gefolgt von wohlbekanntem Chamois-Leder und Zitronensorbet. Der Duft entwickelt sich wie ein frisch gemähtes Tal voller Wildblumen und Grasflächen. Daraufhin folgt eine dunklere, würzige Erdigkeit mit trockenem Torf und Reisig. Das Leder nimmt Würze auf und alles windet sich in einem zart duftenden Holzrauch. Ein Tropfen Wasser macht das Aroma besonders weich und wachsig und erhöht das Aroma von Duftkerzen mit einem Hauch Zimt und deutlichem Rauch, warmen Gewürzen, Honig sowie tropischen und Steinfrüchten.
Körper: Reichhaltig, mittelschwer bis schwer.
Gaumen: Fabelhaft weich, ölige Textur, süß und fruchtig. Zitrusfrüchte, dann pikante Erdigkeit mit duftendem, feuchtem Gras, reifen Früchten (gewürzten Pfirsichen) und gewürztem, geräuchertem Fleisch. Wie auch bei der Nase bilden sich hier zuerst die erdigen Noten. Sie vermischen sich mit dunkler Schokolade, duftendem Holzrauch und gebrannter Orange, bevor die süßere, leichtere Note von frisch geschnittenen Äpfeln, gewürzt und gesüßt, für ein dynamisches Flair sorgt. Ein Tropfen Wasser mildert die scharfe Würze und lässt Noten von Gartenfrüchten, leichter Holzkohle und weicher Süße mit etwas süßer Minze aufleben.
Abgang: Glatt, wärmend und würzig mit aromatischem Rauch. Vollkornkekse, knackige grüne Trauben und nachhaltige, erdige Noten mit Anklängen an feuchte Blätter und Holzkohle. Wasser bringt diese Noten zur Geltung und sorgt für einen feinen rauchig-wachsigen Nachgeschmack.
Unser Eindruck: In seiner Zurückhaltung liegt seine Größe. Dieser Port Ellen präsentiert sich als eine Abfolge von Geschmackseindrücken, die zusammen eine Geschichte ergeben. Nicht brutal rauchig, eher leichtbeinig tanzt er über die Zunge. Ein paar Tropfen Wasser verträgt er, aber zwingend nötig hat er sie nicht. Für uns noch einen Tick besser als der Port Ellen aus dem Vorjahr, und neben dem Brora steht er völlig gleichberechtigt da.
Freuen Sie sich auf unser Grande Finale morgen mit dem Port Dundas, einem 52 Jahre alten Grain.
Im Rahmen des Vienna Bar- & Spirits Festivals in der Hofburg Wien konnten wir auch ein Interview mit Gordon Dundas führen, seit einiger Zeit Global Brand Ambassador für Ian Macleod Distillers und damit zuständig für Tamdhu und Glengoyne – und nun auch für die Neuerwerbung Rosebank. Uns interessierte vor allem die Ausrichtung der drei Marken und was die Besitzer mit ihnen in der nächsten Zeit planen. So erfuhren wir unter anderem, dass für die nächste Zeit ein fünfzehnjähriger Tamdhu geplant ist, oder dass man mit dem Deal rund um Rosebank auch alle noch vorhandenen Rosebank-Fässer von Diageo kaufen konnte und diese sukzessive für Whiskyfreunde abfüllen wird.
Dies und noch mehr erfahren Sie in unserem obenstehenden Youtube-Interview. Viel Vergnügen!
Gestern berichteten wir darüber, dass Serge Valentin eine Abfüllung von Balvenie aus dem Jahr 1961 verkostete. Sie stammte aus dem Balvenie DCS Compendium Chapter 3, das heute offiziell mit einer Pressemitteilung vorgestellt wurde. Alles Wissenswerte bringen wir hier für Sie in den Worten der Destillerie:
„SECRETS OF THE STOCK MODEL“ –
DIE GEHEIMEN SCHACHZÜGE DAVID STEWARTS
MIT DEM CHAPTER THREE DES DCS COMPENDIUMS ENTHÜLLT THE BALVENIE DIE BISHER VERBORGEN GEBLIEBENEN STRATEGIEN HINTER DER AUFWENDIGEN SINGLE MALT LAGERUNG
Oberhaching, Oktober 2017. Mit der Einführung des The Balvenie DCS Compendiums im Jahr 2015 feiert The Balvenie den dienstältesten Malt Master der Industrie: David Stewart MBE. In einem Zeitraum von fünf Jahren werden fünf einzigartige Chapter herausgebracht, die jeweils fünf Raritäten beinhalten. Nach den erfolgreichen DCS Compendium Chapter One „Distillery Style“ (2015) und Chapter Two „The Influence of Oak“ (2016), erscheint nun das lang erwartete Chapter Three „Secrets of the Stock Model“. Mit diesem Kapitel wird die hochklassige Handwerkskunst David Stewarts MBE geehrt und wie er gekonnt seinen riesigen Erfahrungsschatz und seine Fähigkeiten einsetzt, um die ständig wechselnden Variablen zu kontrollieren, die den Reifeprozess von lagerndem Single Malt Whisky beeinflussen. „Secrets of the Stock Model“ ist ebenso eine Erklärung der geheimnisvollen Entscheidungsprozesse hinter Reifung und Lagerung von The Balvenie wie es eine persönliche Erinnerungsreise durch David Stewarts Whiskyzeit ist. Das Kapitel besteht aus fünf außerordentlich seltenen Single Cask Single Malts, inklusive eines 55 Jahre alten Whiskys – dem ältesten den The Balvenie jemals herausgebracht hat.
Ein Schachspiel auf höchstem Niveau
Die Reifung von Whisky ist wie ein endloses Strategiespiel. Gegner sind die unaufhaltsam verstreichende Zeit und die Unvorhersagbarkeit der Natur. Um gegen beide zu gewinnen, müssen zahlreiche Entscheidungen getroffen werden – welcher Teil des Lagerbestandes wird abgefüllt, welcher Teil reift weiter, in welche Richtung wird sich das Whiskyaroma eines Fasses entwickeln, welche Fässer werden lange halten und welche werden zu viel ihres Inhalts in Form des ‚angels’ share‘ verlieren. Die Lagerentscheidungen, die nötig sind, um ausreichend Whisky aller Altersklassen zu produzieren sowie ihren Bestand und ihre Aromen zu sichern, sind unveränderbar und ihr Resultat ist oft erst Jahrzehnte später zu sehen. Damit wird David Stewarts Aufgabe ebenso komplex wie eine Partie Schach gegen einen Meisterspieler.
Dank David Stewarts fachkundigem Management der The Balvenie Lagerbestände besitzt die Speyside Destillery einen der ergiebigsten Whisky-Bestände der Single Malt Industrie. Dadurch sind Single Malts aller Altersklassen bis weit in die Zukunft gesichert. Der große Bestand bietet auch Freiraum für Innovation und liefert David Stewart das Rohmaterial, um mit verschiedenen Finishingprozessen und Aromen zu experimentieren.
„David’s meisterhaftes Handwerk ist jeden Tag sichtbar in unserer einzigartigen Whisky-Vielfalt – eine Vielfalt aus Whiskys aller Altersklassen und Stilen, produziert in nur einer einzigen Distillerie“, erklärt Sam Simmons, The Balvenie Global Brand Ambassador. „Es zeigt, dass David’s Fähigkeiten als Malt Master und The Balvenies einzigartige Position in der Whiskyherstellung nicht nur auf Geschmack, einer feinen Nase und Kreativität beruht, sondern genauso auch auf Lagerung und Weitsichtigkeit.“
Eine Reise in die Geschichte von The Balvenie
Jeder Single Malt des The Balvenie DCS Compendium Chapter Three „Secrets of the Stock Model“ repräsentiert genau diese einzigartigen Fähigkeiten David Stewarts, der dieses Jahr sein 55jähriges Firmenjubiläum feiert, und steht für jeweils ein prägendes Jahr in der The Balvenie Evolution.
Der Whisky von 1961 ist der älteste im Set und der älteste, den The Balvenie jemals herausgegeben hat. David Stewart nennt ihn „die perfekte Beschreibung des Whiskys, den The Balvenie zu dieser Zeit produzierte“. Die Abfüllung des 1973 Whiskys, der in europäischen Olorose Sherry Butts lagerte, symbolisiert die produktionsstarken 70er Jahre während des Whisky-Booms. Der Single Malt von 1981, gereift in amerikanischen Hogshead Refill Fässern, ist eine Neuauflage des ersten Vintage-Whiskys, den The Balvenie für die Produktion des DoubleWood in 1993 benutzt hat. Zu dieser Zeit entstand auch die charakteristische Flasche, in der noch heute der Single Malt verkauft wird, und die Reifung in zwei Fässern, die durch unseren Malt Master eingeführt wurde. Die Vintage-Abfüllung aus 2004 markiert zwei wichtige Momente in der Geschichte der Destillerie: David Stewarts 30-jähriges Jubiläum als Malt Master und das Jahr, in dem er The Balvenie Thirty einführte.
David Stewart MBE zu Chapter Three: „Als Malt Master gehört das Management des großen und kostbaren Lagerbestands zu den herausforderndsten aber gleichzeitig auch zu den belohnensten Aspekten der Whisky-Herstellung. Dieses Kapitel des DCS Compendiums steht für die strategischen Entscheidungen, die wir über die Jahre getroffen haben, um die verschiedenen Variablen wie den ‚angles‘ share‘, die Entwicklung des Marktes und neue Innovationen mit einzurechnen und so den Lagerbestand zu sichern. Das Verständnis für diese Entscheidungen und wie sie die Destillerie in den nächsten Jahren beeinflussen werden, hat es mir ermöglicht, mit unterschiedlichen Techniken und Finishing-Prozessen zu experimentieren und dennoch eine erhebliche Menge hochwertigen, reifen Whiskys für zukünftige Abfüllungen zu lagern. Ich bin begeistert von der Single Malt Auswahl für dieses Kapitel und ihrer Bedeutung für die The Balvenie Geschichte.“
Wie die vorherigen Kapitel, wird auch „Secrets of the Stock Model“ in einem hochwertigen Rahmen präsentiert, der von The Balvenie Craftsman Sam Chinnery diesmal aus Kirschholz und Messing handgefertigt wurde. Jedes besondere Sammlerstück der weltweit auf 50 Exemplare limitierten Auflage weist eine individuelle Gravur auf. Einzelne Flaschen werden in geringer Stückzahl ebenfalls in einem Kirschholzrahmen erhältlich sein.
Außergewöhnliche Whisky-Kollektion würdigt Lebenswerk von David Stewart MBE
Bestehend aus 25 Single Cask-Raritäten ist das DCS Compendium und das zugehörige Buch eine Dokumentation von David Stewarts MBE Fähigkeiten und seiner Expertise für die zukünftigen Generationen von Craftsmen der The Balvenie Destillerie. Das Begleitbuch der Whisky-Kollektion wurde geschrieben von Dr. Samuel J. Simmons, dem Global Brand Ambassador von The Balvenie und von David Stewart signiert. Es wird ergänzt durch eine Sammlung von Bildern aus dem The Balvenie-Archiv und dokumentiert Davids Handwerk bei der Auswahl der 25 Whiskys des Compendiums. Jedes der fünf Kapitel des Buches demonstriert Davids Fertigkeiten bei der Entstehung des Compendiums.
Weitere Kapitel des DCS Compendiums
Das Chapter One des DCS Compendiums „Distillery Style“ thematisierte den wesentlichen Charakter von The Balvenie und wurde im Oktober 2015 mit großer Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit präsentiert. Ihm folgte im November 2016 das ebenso angesehene und erfolgreiche Chapter Two: „The Influence of Oak“, das die immense Wirkung von unterschiedlichen Eichenfässern auf die Aromen der Whiskys thematisiert. Den ersten drei Kapiteln werden weitere zwei Kapitel folgen, die jährlich bis 2019 veröffentlicht werden. Diese umfassen ebenfalls je fünf besondere Fässer und werden von einem Kapitel im Begleitbuch ergänzt. Die weiteren Kapitel lauten wie folgt:
Chapter Four: Expecting the Unexpected
Chapter Five: Malt Master’s Indulgendce
THE BALVENIE DCS COMPENDIUM „CHAPTER THREE“ WHISKYS
THE BALVENIE 1961
55 Year Old – Cask 4193 Europäische Eiche, Oloroso Sherry Fass, abgefüllt am 14. Juni 1961
TASTING NOTES
Duft: süß, mit Honig, mit einer intensiven Note nach Rosenblüten, Lavendel und einer feinen Würze
Geschmack: reichhaltig mit einem Hauch braunem Zucker, Toffee und Butterbonbon mit anhaltend würzigen Zimtnoten
Nachklang: blumig, mit cremiger Vanille und Gewürze
Alkoholgehalt: 41.7% vol.
THE BALVENIE 1973
43 Year Old – Cask 8556 Europäische Eiche, Oloroso Sherry Fass, abgefüllt am 7. Juni 1973
TASTING NOTES
Duft: reichhaltige Aromen von Eiche und getrockneten Früchten, Marmelade und würzigem Ingwer
Geschmack: saftige Würze gefolgt von Vanillenoten, dunkler Schokolade, Nüssen und einer erdigen Süße von Lakritz
Nachklang: köstliche Balance von getrockneten Früchten und Gewürzen
Alkoholgehalt: 46.6% vol.
THE BALVENIE 1981
35 Year Old – Cask 7824 Refill amerikanische Eiche, abgefüllt am 29. Oktober 1981
TASTING NOTES
Duft: malzig, mit Vanille-Toffee und Heidehonig sowie Zitrusnoten
Geschmack: süß wie Ahornsirup, glasierte Ananas und Zitrusfrüchte mit Vanille und Zimt
Nachklang: malzig und süß mit Schichten von Gewürzen
Alkoholgehalt: 43.8% vol.
THE BALVENIE 1993
23 Year Old – Cask 11621 Refill amerikanische Eiche, abgefüllt am 6. Dezember 1993
TASTING NOTES
Duft: duftend, fruchtig und blumig
Geschmack: süß wie Sirup, Toffee und Honig, ausbalanciert mit weichen Eichen-Vanillenoten
Nachklang: zart, süß und fruchtig
Alkoholgehalt: 51.9% vol.
THE BALVENIE 2004
13 Year Old – Cask 741 Europäische Eiche, Oloroso Sherry Fass, abgefüllt am 19. Januar 2004
TASTING NOTES
Duft: reichhaltig mit Orangenschale ausbalanciert mit Eichen-Tanninen
Geschmack: seidiges Mundgefühl mit dem Charakter von dunklen Früchten und Sherry, feinsinnig und würzig
Nachklang: luxuriös, mit Honig, feinen Gewürzen und Eiche
Alkoholgehalt: 58.2% vol.
Letzte Woche präsentierte Beam Suntory die neue limitierte Yamazaki Mizunara Cask 2017 Edition bei einem Event in Hamburg, bei dem auch der Global Brand Ambassador für Suntory, Mike Miyamoto anwesend war (ein exklusives Audiointerview mit ihm bringen wir demnächst). Was es über den Yamazaki Mizunara Cask 2017 zu sagen gibt, können Sie der nachfolgenden Presseaussendung entnehmen, die wir gerne für Sie wiedergeben:
Neues Meisterwerk aus der Mizunara-Eiche: die limitierte Yamazaki Mizunara Cask 2017 Edition
Beam Suntory präsentiert die exklusive, 18 Jahre lang gereifte Single Malt Sonderabfüllung
Frankfurt am Main, 23. Oktober 2017. Die japanische Traditions-Destillerie Suntory hat Anfang Oktober mit dem Yamazaki Mizunara Cask 2017 eine neue unvergleichliche Super-PremiumEdition gelauncht. Elegante Aromen von Aloeholz* und Zimt sowie ein Hauch von Weihrauch verleihen dem streng limitierten japanischen Single Malt einen intensiven und vielfältigen Charakter.
Suntory Whisky stellt mit Stolz den Yamazaki Mizunara Cask 2017 vor – eines ihrer neuen Meisterwerke. Wie für Chief Blender Shinji Fukuyo typisch, besteht die Sonderabfüllung aus sorgfältig ausgewählten Single Malts, gereift in MizunaraFässern. Im Bestreben, den wahren geschmacklichen Charakter der japanischen Eiche wiederzugeben, verkostete er über hundert Whiskys, die mindestens 18 Jahre lang lagerten. Für ein vielschichtiges, noch lange nachklingendes Erlebnis sorgt ein kleiner Anteil von exquisiten Liquids, die teilweise sogar länger als fünfzig Jahre reiften. „Ich wollte die Seele des Whiskys enthüllen – die Mizunara-Eiche. Das Ergebnis ist eine noch nie dagewesene Komposition von Aromen und Geschmacksnoten, die die Sinne berührt und den Gaumen wachkitzelt“, so Shinji Fukuyo. „Der Genuss soll ein Moment der Offenbarung sein.“
Die Pionierarbeit der Chief Blender
Bereits seit drei Generationen arbeiten Suntory Destillateure mit hochwertigen Mizunara-Fässern und perfektionierten seitdem den Prozess der Herstellung. Die Herausforderung bei der Verarbeitung ist nicht nur das seltene Holz, sondern auch dessen harte Struktur. Dementsprechend ist die edle Eiche alles andere als ideal für die Fassherstellung, denn Mizunara ist ein Hartholz, welches sich sehr schwer fräsen und zusammenfügen lässt. Doch Suntory konzentrierte sich entschlossen auf die komplexe Fertigung von Mizunara-Fässern und machte ihre Produktion so zu einer Kunst. Die Hersteller beobachteten, dass sich ausschließlich Stämme, die gerade gewachsen sind und einen Umfang von mindestens 70 Zentimetern aufweisen, für perfekte Fässer eignen. So inspirierte das Holz dieser seltenen und anspruchsvollen japanischen Eiche Suntory zu einem bedeutsamen Schritt in der Whiskyproduktion – sowohl bei der Perfektionierung neuer Techniken zur Fassherstellung als auch bei der Kreation neuer Aromen.
Das besondere an der Mizunara-Eiche
Der Name Mizunara leitet sich vom hohen Feuchtigkeitsgehalt ab – in Japan bedeutet „Mizu“ Wasser und „nara“ Eiche. Für Suntory repräsentiert der seltene Baum das Streben nach Balance zwischen Japans Natur und dem WhiskyHandwerk. In einer Meisterleistung ist es Chief Blender Shinji Fukuyo gelungen, die Quintessenz der edlen Eiche im unverwechselbaren Single Malt widerzuspiegeln. Die Yamazaki Mizunara 2017 Edition steht für Suntorys Kunst die Mizunara-Eiche zu verarbeiten – über die Fassherstellung und Reifung bis zur Reifung Abfüllung.
Außergewöhnliche Verpackung: eine visuelle Ode an die Mizunara-Eiche
Um das Handwerk und den langen Reifeprozess wertzuschätzen, erscheint die Sonderabfüllung in einer exklusiven Geschenkverpackung – aus Holz von Mizunara-Fässern, in denen bereits Whisky reifte. Jede Box begeistert mit einzigartiger Schönheit. Der auf weltweit 5.000 Flaschen limitierte Single Malt ist ab sofort ausschließlich im ausgewählten Fachhandel erhältlich.
Tasting Notes Yamazaki Mizunara Cask 2017
Farbe: Bernsteinfarben
Aroma: Vollmundig und elegant mit Noten von kostbarem Aloeholz und würzigem Zimt
Geschmack: Leicht süßlich, Trockenfrüchte, Kokosnuss und Orangenmarmelade, seidige Textur
Nachklang: Langanhaltende charakteristische Würze mit Anklängen von japanischem Weihrauch, Aloeholz, Zimt und Säure
Eigentlich könnte die Überschrift auch lauten: Serge, Angus und Whiskyexperts verkosten Port Ellen 17th Release – denn am Nachmittag werden wir das Video mit unseren Eindrücken der neuesten Ausgabe von Port Ellen, die wir in Berlin beim Tasting mit Diageos Thomas Plaue gewonnen haben, online stellen.
Serge verkostet vorab noch eine alte Port Ellen-Abfüllung der Scotch Malt Whisky Society (und gibt ihr eine sehr gute Wertung), dann widmen er und Angus sich dem Port Ellen aus den diesjährigen Special Releases. Und bei ihnen herrscht absolute Übereinstimmung, was ihre Einschätzung des Bottlings in der Verkostung anbelangt: 93 Punkte und Erstaunen darüber, wie konstant hoch Diageo die Qualität der Releases halten kann:
Port Ellen 1981/1991 (64.7%, Scotch Malt Whisky Society, #43.3): 89 Punkte
Port Ellen 37 yo 1979/2017 (51.0%, OB, Special Release, 2,988 bottles) : je 93 Punkte von Serge und Angus
Wenn Sie wissen wollen, ob wir von der Abfüllung ebenso begeistert waren, dann schauen Sie spätestens am Abend wieder vorbei…
Und wieder können wir Ihnen zwei Neuheiten aus der US-amerikanischen TTB-Datenbank vorstellen – aus Copyright-Gründen nur als Link, hinter dem sich dann das jeweilige Artwork verbirgt:
Von Bruichladdich erwarten wir einen The Organic 2009 von den Mid Coul Farms in Dalcross nahe Inverness. Er reifte 8 Jahre in Eichenfässern und wird mit 50% abgefüllt. Das Artwork können Sie hier einsehen (speichern Sie es ruhig lokal ab, das Bild ist wesentlich größer als dargestellt). Danke an Paul Kirbis für den Hinweis.
Nachdem BenRiach vor kurzem den zweiten Batch der Cask Strength Serie bei der Datenbank einreichte, geschah dies nun auch für den Peated Cask Strength. Der Batch #2 wird mit 60.3% abgefüllt werden. Das Artwork sehen Sie hier.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Gemeinsam mit Thomas Plaue und ca. 30 whiskybegeisterten Gästen konnten wir am 11. Oktober im Union Jack Whisky Pub in Berlin sämtliche 10 Abfüllungen der Diageo Special Releases 2017 verkosten – alle an einem einzigen Abend, alle fachkundig vorgestellt vom Master of Whisky bei Diageo himself. Wieder durften wir, wie schon im vorigen Jahr, dieses Tasting auf Video aufzeichnen und möchten diese Aufnahmen nun in der nächsten Zeit mit Ihnen hier teilen.
Teil 08 – Brora 34yo:
Mit Spannung erwarteten wir die neue Abfüllung aus der Destillerie Brora, war doch die aus dem letzten Jahr das erklärte Highlight vieler Whiskyfreunde.
BRORA 34 Jahre
Destilliert: 1982 51,9 Vol.-%
Region: Highlands (Küste)
Fass: Wiederbefüllte Hogshead-Fässer aus Amerikanischer Eiche
Max. 3.000 weltweit verfügbar
UVP: 1.699 €
Die ausführlichen offiziellen Tasting Notes:
Ein zurückhaltender Brora mit allem, was Sie von diesem legendären Malt erhoffen und erwarten. Fein integriert und ausgeglichen. Die gewohnten Grundnoten von wachsiger und duftender Rauchigkeit sind recht reduziert, während der elegante Geschmack dabei eine ungewöhnliche und attraktive Note Szechuanpfeffer bietet.
Farbe: Tiefgold mit guter Perlung und langsamen „Beinen“.
Nase: Zuerst maritime Noten und Minerale, mit getrocknetem Seetang. Danach gewachste Äpfel, feuchtes Stroh, mit einer Spur Geißblatt und Basisnoten von öligen Lappen, die an eine Ciderfarm Werkstatt im Frühling erinnern. Würzigere und etwas staubigere Noten von Erde und gebräunten Blättern entwickeln sich im schwereren, pikanten Zentrum, das sich mit frisch geschälter Borke, Kurkuma und Muskatblüte präsentiert. Gerstenzucker und ein Hauch von Orangensaft oder sogar Dosenananas machen sich bemerkbar und verbinden sich mit Fruchtbonbons und grünen Blättern. Das alles auf einer leicht wachsigen Grundnote, die durch Zugabe von Wasser deutlicher wird, wobei sich auch das leicht blumige Kräuteraroma entwickelt.
Körper: Mittelschwer.
Gaumen: Der Geschmack beginnt süß mit nur einem Hauch der wachsigen Textur, für die Brora bekannt ist. Zuerst ist der Geschmack schärfer als erwartet, mit Noten von Früchten, Chili und frischgemahlenem schwarzen Pfeffer. Nach dem Abklang der Schärfe machen sich fruchtige dunkle Schokolade und weiche Fass-Holzkohle sowie feuchte Eiche, Äpfel und Anis bemerkbar. Die Hitze nimmt langsam zu, und so auch der fruchtige Geschmack. Wasser bringt die wachsige Textur zum Vorschein, mit würzigem und mundkühlendem Szechuanpfeffer, der durch Schokolade, Süßgras und Fruchtbonbons verdeckt wird.
Abgang: Etwas Würze im Abgang, während erdige Schokolade, Gerstenzucker und Anis leicht verblassen und süß-würzige Eiche, säuerlichen Apfel und schokoladenüberzogenes Konfekt hervortreten lassen. Abgerundet wird das Ganze mit einer Prise schwarzem Pfeffer und etwas süßem Obst.
Unser Eindruck: Großartig. So muss ein Whisky sein; komplex, extrem vielschichtig, spannend in jeder Phase. Hier ist alles stimmig und akzentuiert zugleich. Absolute Oberklasse. Leider für die meisten von uns jenseits von gut und böse, was den Preis betrifft, aber wer kann, der soll.
Morgen bringen wir dann die vorletzte Folge aus unserer Reihe – mit den Tasting Notes zum Port Ellen…
Wird Jura in absehbarer Zeit noch eine zweite Destillerie beheimaten? Pläne dafür gibt es, schenkt man einem Artikel in The Drinks Business Glauben, und dahinter steht niemand Geringerer als der Schwiegervater des Ex-Premiers David Cameron, William Waldorf Astor III.
Der Adelige hat Ende August einige Whiskymarken (Astor Whisky, Corran Whisky, Glenbatrick Whisky und Lord Astor Whisky) registrieren lassen und dabei zu verstehen gegeben, dass er eine Brennerei auf Jura zu errichten plant. Wo genau, das ist nicht bekannt, allerdings besitzt Astor ein 81 Quadratkilometer großes Anwesen auf Jura, das Tarbert Estate. Dem Bericht nach will man noch in diesem Jahr einen Bauantrag bei der Argyle and Bute Council einbringen.
Seine Destillerie wäre die zweite Brennerei auf der Insel, neben der Isle of Jura Distillery, die seit 2014 im Besitz der Alliance Global Group steht und 15 Mitarbeiter beschäftigt.
Auf dem Vienna Bar- & Spirits Festival in der Hofburg Wien hatten wir die Gelegenheit, mit Jasmin Haider-Stadler, Geschäftsführerin der 1. und größten Whiskydestillerie Österreichs, über zwei neue Produkte zu reden, die zur Gala oder kurz davor vorgestellt wurden. Auch freut man sich in der Waldviertler Whiskydestillerie J. Haider über die Auszeichnung zum besten Whisky Österreichs, die man im Rahmen der Veranstaltung erhalten hat.
Das etwas über zwei Minuten lange Interview mit Jasmin Haider-Stadler sehen Sie obenstehend oder auf unserem Youtube-Kanal.
Neben dem im Interview erwähnten 12jährigen Rye-Whisky gibt es noch zwei weitere neue Abfüllungen, die demnächst erscheinen werden – wir stellen alle drei hier nochmals in einer Übersicht vor:
Original Rye Whisky J.H. 12
60% Roggen, 40% Gerstenmalz
12 Jahre gelagert, Österreiche Eiche (3. Befüllung), 46%Vol.
RARE Selection Rye Malt J.H. Finish
100% Roggenmalz, hell geröstet
gelagert in österreichischer Eiche (2. Befüllung) mit Finish in gebrauchten Fass des Weingut Christoph Bauer (Likörwein Portweinmethode)
Das erste Finish aus dem Hause Haider!
Single Malt J.H. 12 (Single Cask)
100% Gerstenmalz , hell geröstet
12 Jahre gelagert, Österreiche Eiche (3. Befüllung), 46%Vol.
Aufmerksame Leser unserer Seite werden sich vielleicht daran erinnern, dass die Manufaktur Lehmitz im Sommer für den September ihren ersten Hamburger Malt angekündigt hat. Nun ist es soweit und der Hamburg Malt Whisky ist erhältlich – und wir haben wiederum einen Pressetext erhalten, den wir gerne zu Ihrer Information unverändert veröffentlichen:
Hamburg Malt Whisky jetzt erhältlich
Das „Wasser des Lebens“ auch in Hamburg. Die Manufaktur Lehmitz hat still und heimlich den ersten Hamburg Malt Whisky gelauncht. Seit einigen Tagen ist der Hamburg Malt Whisky erhältlich.
Als nördlichste Hamburger Manufaktur, versteht es die Familie Lehmitz mit den Gegebenheiten in Hamburg sich auseinanderzusetzen. Deshalb wird der Hamburg Malt Whisky in Hamburg nicht gebrannt, sondern ein feines Rohdestillat direkt aus den Destillen nach dem Brennen u.a. aus Schottland geholt.
Reifen tut dieser Whisky dann in der Speicherstadt, bis er soweit zum Abfüllen ist. Die Mindestreife der Hamburg Malt Whiskys beträgt 7 Jahre. Marco Lehmitz, Inhaber der Manufaktur und Destillateurs-Enkel hat verschiedene Fasstypen in dem der Hamburg Malt heranreift.
Der erste Hamburg Malt Whisky reift im ehemaligen Laphroaig Holzfass, die Spezialfüllung reift im ehemaligen Hamburger Rotspon Fass. Die Manufaktur Lehmitz arbeitet eng dabei mit der GS Hamburger Rotspon Manufaktur zusammen.
Nicht nur in Hamburg ist der Hamburg Malt Whisky erhältlich, jedes gut sortierte Tabakfachgeschäft wird mindestens eine Flasche zugeteilt bekommen. Weitere Abfüllungen vom Hamburg Malt werden natürlich folgen. Es wurden in den letzten Wochen eine Fässer noch ins Lager gebracht um auch einen Hamburg Malt mit einem Pedro Ximenez Finish zu erzeugen.
Warum brennt die Manufaktur nicht in Hamburg selbst?
Das nordische Klima ist nicht besonders förderlich für das Produkt
Weiter ist die Verdunstung (Angelsshare) in trockenen Lagerhallen viel höher als in
Schottland.
Die hohen gesetzlichen Auflagen für die Sicherheit der gesamten Anlage (Trockenschaumanlage, Luftaustauschgebläse, Alkoholdampfschranken)
(Explosionsbereich 2)
Warum kommt das Rohdestillat aus Schottland?
Schottland hat das ideale Hamburger Wetter
Bietet mit seiner Nähe zum Meer hervorragende Voraussetzungen
..es schmeckt am besten.
Warum überhaupt einen Whisky aus Hamburg?
Es wird Zeit einer anderen Kultspirituose aus Hamburg zu zeigen, das nach Jahrzehnten
auch etwas Neues in Hamburg sich etablieren möchte.
Hamburg zeigt viele Möglichkeiten sich mit Träumen und Ideen zu verwirklichen, die Idee zum Hamburg Malt hatten wir vor über 7 Jahren bei uns in der Familie.
Was wäre passiert, wenn jemand anderes einen Hamburg Malt Whisky herausgebracht hätte:
Nichts, wir hätten dann unseren Whisky gar nicht erst als Hamburg Malt herausgebracht
sondern als „Lehmitz Whisky“, hier im Hamburger Norden kennt uns jeder.
Die Manufaktur hat außer dem Whisky auch noch andere Produkte?
Ja, wir haben tolle Rums und andere Spirituosen die u.a. in diesem Jahr schon die eine
oder andere Goldmedaille auf internationalen Verkostungen abgeräumt haben.
Wie lange gibt es die Manufaktur Lehmitz schon?
Unsere Familiengeschichte beginnt 1927 im Herzen von Eimsbüttel, mit einer eigenen
Weinkellerei und Likörfabrik. Ernst Lehmitz betrieb damals die Weinkellerei und Heino
Lehmitz, der Sohn von Ernst hat nach der Destillateurslehre die Likörfabrik mit aufgebaut und die Familie Lehmitz hat ganz Hamburg mit den besten Likören und Spirituosen versorgt. Diese Tradition wollten wir gerne wieder aufleben lassen und setzen die Rezepte aus dem Rezeptbuch um.
Wann folgen die nächsten Hamburg Malt Whisky Abfüllungen:
Die nächsten Abfülltermine werden voraussichtlich im ersten Quartal 2018 sein.