Whisky im Bild: Isle of Skye – Der Zahn der Zeit (Wallpaper)

Wieder einmal möchten wir Ihnen ein rechtefreies Bild in hoher Auflösung präsentieren, das sich unserer Meinung nach prächtig in jeder Whiskyecke macht – oder entweder als Bildschirmschoner oder als Desktophintergrund.

Diesmal ist es ein Foto von Thomas Robertson, und es zeigt ein verfallenes Haus auf der Isle of Skye, Heimat der Destillerien Talisker und Torabhaig. Die wunderbare Lichtstimmung und seine eigenartige Mischung aus Schroffheit und Sanftheit machen es unserer Meinung nach besonders.

Das 3314 x 2211 Pixel große Bild ist ein unkomprimierter Download von 1.5MB, untenstehend finden Sie es verkleinert und komprimiert zum Ansehen.

PR: Neu – Murphys Moin Beag Irish Whiskey 43,8%

Von The Whisky Shop Hartheim haben wir eine Information über einen exklusiv bei ihnen erhältlichen irischen Whiskey namens Murphys Moin Beag erhalten, der sich durch die Nachreifung in einem Portweinfass auszeichnet, in dem zuvor Islay-Whisky lagerte. Den Whiskey beschreibt der Whisky Shop Hartheim wie folgt:

Neu – Murphys Moin Beag Irish Whiskey 43,8%

“Moin Beag” steht für lightly peated. Das heißt, die Schlussreifung erfolgte im ehemaligen Portweinfass, in dem zuvor ein Islay Single Malt reifte. Für geübte Whiskyfreunde sind daher in ihm ganz feine Islay Aromen und die Portweinsüße, incl. der rötlichen Farbe in dem Whiskey zu finden.

Insgesamt wurde der Whisky in drei Fässern gefinisht: Finish im Süßwein Fass, Sherry Fass und anschließend im Islay Fass. Er zeigt tolle Farbe und neue Aromen für einen irischen Whiskey.

Der Murphys Moin Beag Irish Whiskey ist mit 43,8% Alkohol abgefüllt und in einer 0,35L-Flasche zum Preis von Euro 26,50 verfügbar (Literpreis Euro 75,7) Es gibt ihn auch als Mini mit 0,10L  um Euro 10,00.

TWR: Interview mit Jeff Arnett, Jack Daniel’s Master Distiller

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Vor 17 Jahren begann Jeff Arnett seine Arbeit bei Jack Daniel’s, damals als Quality Manager. Jetzt ist er Master Distiller in Brown-Formans Flaggschiffbrennerei und der wohl mit Abstand bekanntesten Destillerie für Tennessee Whiskey.

The Whiskey Reviewer hat mit Jeff Arnett ein Interview geführt, in dem es anfangs um seinen Werdegang und seine Verbundenheit mit Jack Daniel’s geht, später dann um Produktstrategie und auch um den momentanen Trend zu Rye Whiskey.

Wie sehr sich die Szene und der Markt in seiner Zeit bei Jack Daniel’s geändert haben, kann man aus diesem kleinen Ausschnitt aus dem englischsprachigen Interview entnehmen:

EB: That may bring some new Jack Daniel’s expressions.

JA: When I became the Master Distiller, we just had three products in the Jack Daniel’s familyGentleman’s Jack, Single Barrel and Old Number 7. Since 2011, we have come with at least one new product every single year. We work on ten products in the offer If you look at the extensions of the single barrel, rabbit and of course our first rye.

Das komplette Interview können Sie hier finden.

Jeff Arnett

Serge verkostet: Jungspunde und New Make

Etwas ungewöhnlich fällt die Verkostung von Serge Valentin heute aus, widmet er sich doch diesmal den Jüngsten in der Whiskyfamilie – und sogar solchen, die es noch nicht einmal zum Whisky geschafft haben.

Die Rede ist von jungen Whiskys, wie dem aus Ailsa Bay, einer (nicht mehr ganz) neuen Brennerei im Süden, von William Grant, oder New Make Spirit wie jener aus der Isle of Raasay Distillery (den wir hier bei Whiskyexperts ebenfalls bereits probieren durften und nicht weniger beeindruckend fanden als Serge es tut). Dazu kommen dann fünf Spirits aus Japan, die man bei uns wohl ohne Beziehungen nicht bekommen wird können.

Jedenfalls eine höchst interessante Verkostung, die in ihrer Gänze zu lesen besonders lohnenswert ist. Hier jedenfalls mal die nackten Daten dazu:

  • Ailsa Bay (48.5%, OB, +/-2017): 75 Punkte
  • Raasay new make (63.5%, OB, 5/10/17): keine Punkte
  • Asaka ‘New Pot’ (63%, OB, Japan, 7/2/17): keine Punkte
  • Nagahama ‘New Make’ (59%, OB, Japan, lightly peated, 2016): keine Punkte
  • Okayama ‘New Born Whisky’ (60%, OB, Japan, +/-2017): keine Punkte
  • Mars ‘Tsunuki’ (60%, OB, Japan, 12/2016): keine Punkte
  • Nagahama ‘New Make’ (59%, OB, Japan, 2016): keine Punkte

Unseren Artikel haben wir mit einem Bild der Raasay Distillery illustriert, das uns die Brennerei zur Verfügung gestellt hat.

Video: Wie unterscheidet sich US Single Malt von Scotch?

Einer recht interessanten Frage geht ein Videointerview nach, das Whisky Advocate mit Matt Hofmann, dem Master Distiller der Westland Distillery in Seattle geführt hat: Wodurch unterscheidet sich amerikanischer Single Malt von dem, der in Schottland hergestellt wird? Und wodurch unterscheidet er sich von Bourbon?

Während die zweite Frage leichter zu beantworten ist (denn da gibt es natürlich viele Unterschiede in der Herstellung und den verwendeten Getreidesorten), ist die Antwort auf die erste Frage durchaus nicht so auf der Hand liegend: Bei amerikanischem Single Malt kommt die Regionalität wesentlich mehr ins Spiel als in Schottland, das ja geografisch im Vergleich relativ begrenzt ist, und ob ein Single Malt in Seattle oder in South Carolina gemacht und gereift wird, bringt durchaus unterschiedliche Ergebnisse.

Das fünf Minuten lange Videointerview finden Sie hier.

PR: Loch Lomond Single Malts werden „The Spirit of The Open“

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Die Loch Lomond Group hat uns darüber informiert, dass man eine fünfjährige Partnerschaft mit der offiziellen Meisterschaft des Golfsports, „The Open“ eingegangen ist und sich ab sofort offiziell mit den Single Malts als „The Spirit of The Open“ bezeichnen darf.

Die Partnerschaft umfasst auch dir Ricoh Women’s British Open und gilt für die gesamte Range der Single Malts aus der Highland-Destillerie.

Mit diesem Deal mit The R&A ist man über die Fernsehübertragungen von The Open in 600 Millionen Haushalten weltweit in fast 200 Ländern vertreten. Die Zusammenarbeit ist einmal bis 2022 ausgelegt.

The Claret Jug und der Loch Lomond 18 Year Old Single Malt Scotch Whisky, photographed am 18. Tee in St. Andrews als Zeichen der Partnerschaft zwischen der Loch Lomond Group und The Open

Man wird im Rahmen dieser Partnerschaft auch diverse Special Editions auf den Markt bringen, die sich an Whiskyfreunde und Golffreunde gleichermaßen richten sollen, so die englischsprachige Presseaussendung weiter.

Der CEO der Loch Lomond Group, Collin Matthews, im Originalton:

“We are extremely proud to have agreed this prestigious partnership and association with The R&A for The Open and the Ricoh Women’s British Open. There is an incredibly strong alignment between the worlds of whisky and golf, two of Scotland’s most iconic gifts to the world. There is also a great fit between those who follow golf and whisky, with research showing clearly that many golfers across the world enjoy a regular dram.

“Our partnership with The R&A is the perfect means for Loch Lomond Whiskies to use the fabulous platforms of both championships to grow further, both in the UK and internationally, and it also demonstrates our strong commitment and ambition to becoming a premium global brand.”

Colin Matthews, CEO of Loch Lomond Group, und Martin Slumbers, Chief Executive, The R&A

PR: Französische Single Malt Whisky Rozelieures zum ersten Mal auf der Prowein

Von Rozelieures Single Malt Whisky haben wir heute eine Presseaussendung erhalten, die über einen erstmaligen Auftritt der Marke auf der Prowein in Düsseldorf informiert. Die Prowein ist nach eigenen Angaben die Weltleitmesse für Wein und Spirituosen, der größte Branchentreff für die Fachleute aus Anbau, Erzeugung, Gastronomie und Handel. Die Messe findet vom 18. bis 20. März statt.

Hier der PR-Text, den wir von der Destillerie aus Lothringen erhalten haben:

Französische Single Malt Whisky Rozelieures zum ersten Mal auf der Prowein

Stand Nummer 12C65

Rozelieures – Single Malt Whisky aus Lothringen – stellt zum ersten Mal auf der Prowein aus. Schon vertreten in Australien, Deutschland, Finnland, Italien, Japan, Schweiz, Spanien und den USA, bestätigt Rozelieures somit seine internationale Expansion sowie seine Ambition, weitere Märkte zu erschließen.

Der Vertrieb in Deutschland erfolgt über Ferrand Deutschland GmbH.

1860 gegründet, produziert die Destillerie Rozelieures seit 150 Jahren Mirabelle Eaux-deVie, sowie seit 20 Jahren mehrere Single Malt Whiskies. Das in der 5. Generation geführte Unternehmen besitzt über 250 Hektar Gerste auf lehm- und- kalkhaltigem Boden. Vom Mälzen der Gerste über das Maischen und die doppelte Destillation bis zur Fassreifung werden alle Produktions-Stufen im Hause mit höchster Sorgfalt ausgeführt. Gelegen in der Nähe vom Vulkan Essey-la-Côte, verarbeitet mit natürlichem Wasser aus den Vogesen, sind sämtliche Rozelieures-Produkte authentisch, rein und vom Terroir geprägt.

Serge verkostet: Tormore, horizontal

Gestern ging es bei Serge Valentin um eine vertikale Verkostung einiger Abfüllungen aus der Destillerie Tormore – also von jungen hin zu älteren Bottlings. Heute aber bleibt es – bis auf eine Ausnahme – bei einem einzigen Jahrgang, sodass man die Verkostung mit einigem Recht als „horizontal“ bezeichnen könnte.

Konkret handelt es sich um den Jahrgang 1988, und die Ergebnisse der Verkostung sind – unabhängig vom jeweiligen unabhängigen Abfüller (sorry, der musste sein) – ziemlich uniform bei etwa 85 Punkten.

Nicht ganz so gut schneidet der letzte der fünf Malts in der Verkostung ab, der aber aus dem Jahr 1985 stammt und schon vor 15 Jahren veröffentlicht wurde:

  • Tormore 28 yo 1988/2016 (51.6%, Sansibar and S Spirit Shop, 228 bottles): 84 Punkte
  • Tormore 27 yo 1988/2016 (51.6%, North Star Spirits, bourbon hogshead and Madeira, 200 bottles): 84 Punkte
  • Tormore 28 yo 1988/2016 (50.4%, Antique Lions of Spirits, 254 bottles): 85 Punkte
  • Tormore 28 yo 1988/2016 (63.3%, The Single Malts of Scotland, barrel, cask #0602, 165 bottles): 85 Punkte
  • Tormore 17 yo 1985/2003 (43%, Krüger, Ship No. 1, 390 bottles): 75 Punkte
Destillerie Tormore, Foto von Tasma3197, CC-Lizenz

Neu: Teeling 34yo – der älteste irische Whiskey kommt für den US-Markt

Der nach eigenem Bekunden älteste irische Whiskey, der jemals zum Verkauf kam, ist heute in Irland von Teeling vorgestellt worden. Der Teeling 34yo ist ein 1983 destillierter irischer Single Malt, der in ex-american Oak Bourbonfässern gelagert wurde und jetzt mit gerade noch 40.9% Alkohol in die Flasche kam. Die 38 Flaschen, die es von ihm gibt, sind exklusiv für den amerikanischen Markt gedacht und sollen dort am 1. März erscheinen.

Der Teeling 34yo zeigt laut Teeling in der Nase eine komplexe, florale Note und soll auch im Geschmack durch die lange Reifung dicht und komplex sein.

Wer den Whiskey, der in einer auwendigen Verpackung aufgelegt wird, erwerben will, muss laut The Spirits Business dafür 5000 Dollar auf den Tisch legen.

Macallan-Fass aus 1989 um £242.200 bei Whisky-Online-Auctions verkauft

Knapp 272.000 Euro brachte ein Refill Sherry Hogshead der Destillerie Macallan aus dem Jahr 1989 bei einer Versteigerung bei Whisky-Online-Auctions ein – und erzielte damit den (wahrscheinlich) Weltrekord für ein Fass dieses Jahrgangs.

Fass #1248 hat nach Angaben des Auktionshauses genug Inhalt, um damit an die 257 Flaschen mit einer Alkoholstärke von 52.75% abfüllen zu können. Damit der neue Besitzer des Fasses seinen Kaufpreis hereinbekommt, müsste er € 1.060 pro Flasche verlangen – PLUS Auktionsgebühren, allen Kosten für das Abfüllen und für Steuer und Zoll.

Der Vorbesitzer des Fasses hatte dieses im Jahr 1994 für 2700 Pfund erworben und kann sich jetzt natürlich über einen gigantischen Return on Investment freuen.

Der Preis, der für dieses Fass jetzt erzielt wurde, ist ungewöhnlich hoch: Ein Fass aus dem Jahr 1995 wurde vor drei Monaten um 52.100 Pfund verkauft, eines vom selben Fasstyp aus dem Jahr 1990 um 135.100 Pfund, ein größeres Fass aus dem Jahr 1996 in der selben Auktion um 168.300 Pfund, wie uns das Auktionshaus in seiner Pressemitteilung wissen ließ.

Serge verkostet: Tormore, vertikal (mit Video)

Tormore ist auch architektonisch eine interessante Brennerei, denn obwohl sie erst in den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts erbaut wurde (genauer gesagt 1958), ist sie doch schon ein Klassiker, was das Aussehen betrifft und steht unter Denkmalschutz.

Besonders eindrucksvoll ist Tormore aus der Luft, wir haben hier ein Video, das die Brennerei aus Sicht einer Drohne zeigt, bevor wir uns mit der Verkostung durch Serge beschäftigen:

Die Whiskys aus Tormore werden hauptsächlich für Blends verwendet, allerdings gibt es auch Single Malts aus der Brennerei, einerseits als Originalabfüllungen, andererseits bei Unabhängigen. Sechs dieser unabhängigen Abfüllungen und eine Originalabfüllung hat Serge Valentin heute verkostet.

Wertungsmäßig befinden wir uns dabei wieder im oberen Bereich, keine der sieben Abfüllungen erhält weniger als 84 Punkte. Hier die punktuelle Auflistung der Abfüllungen in der Verkostung von heute:

  • Tormore 12 yo (40%, OB, +/-2017): 85 Punkte
  • Tormore 2002/2017 (45%, Gordon & MacPhail, Private Collection, Côte Rôtie Wood Finish, 4000 bottles): 84 Punkte
  • Tormore 20 yo 1995/2016 (59.4%, Hunter Laing, Old Malt Cask for HNWS Taiwan, refill butt, cask #HL12137, 248 bottles): 89
  • Tormore 20 yo 1995/2015 (53.1%, The Single Cask Collection, bourbon hogshead, 220 bottles): 87 Punkte (übrigens drei Punkte mehr als hier bei der letzten Verkostung)
  • Tormore 19 yo 1995/2015 (55.7%, Chapter 7, bourbon hogshead, cask #20159): 87 Punkte
  • Tormore 24 yo 1992/2016 (54.3%, Signatory Vintage, bourbon, casks #5694 + 5695, 338 bottles): 88 Punkte
  • Tormore 25 yo 1992/2017 (55.9%, Hunter Laing, The First Editions, refill butt, cask #13311, 434 bottles): 87 Punkte
Destillerie Tormore. Bildrechte bei Lars Pechmann.

PR: Neu – Clonakilty Irish Whiskey

Von irish-whiskeys.de, dem Spezialisten für irische Whiskeys aus Ranstadt, haben wir Informationen über eine neue Abfüllung aus dem Süden der grünen Insel erhalten:  Nach dem Prot Cask Finished Whiskey erscheint nun der Clonakilty Irish Whiskey mit Virgin Oak Finish. Der gesourcte Whiskey ist ab sofort über irish-whiskeys.de erhältlich. Die Tastingnote hat exklusiv Spirituosenexptertin Julia Nourney für diesen Whiskey geschrieben.

Neu – Clonakilty Irish Whiskey

Im Süden Irlands, an den rauen Klippe des Atlantiks befindet sich eine neue Destillerie im Bau: Clonakilty Distillery.

Das Gebäude der Destillerie steht bereits, auch die Brennblasen sind schon bestellt und im ersten Halbjahr 2018 soll die Destillerie in Betrieb genommen werden. Die Familie Scully betreibt seit der 8. Generation Gerstenfelder am Fuße des Galley Head Leuchtturms. Durch das mediterrane Klima an der Atlantikküste verleiht dem Korn ein besonderes Aroma. Diese Gerste wird für die Herstellung des Whiskeys verwendet werden. Clonakilty Distillery wird sich auf die Herstellung von Single Malt und Single Pot Still Whiskey konzentrieren.

Bereits jetzt schon haben sie ein Lagerhaus direkt an der Küste, in dem bereits einige tolle Whiskeyfässer liegen und darauf warten abgefüllt zu werden. Auch der zukünftige Whiskey aus der eigenen Destillerie wird in diesen Warenhäusern lagern. Die Lage direkt an der Küste verleiht dem Whiskey einen einzigartigen Geschmack.

Außerdem soll in der Destillerie auch Gin gebrannt werden. Die Botanicals für den Gin werden entlang der Atlantikküste ausgesucht, um dem Gin einen einzigartigen Geschmack zu verleihen.

Obwohl die Clonakilty Distillery noch nicht in Betrieb ist, brachte Brennereieigner Michael Scully eine Abfüllung auf den Markt. Ein sehr ausgewogener Blend von 8- bis 10-jährigen Grain und Single Malt Whiskeys anderer irischer Brennereien. Nachdem die Whiskeys vermählt wurden, durften sie ihre Flitterwochen in Virgin Oak Casks verbringen. Durch das Finish hat der Whiskey nochmals eine besondere Komplexität erhalten. Der Whiskey wird in kleinen Chargen hergestellt. Somit wird gewährleistet, dass der Whiskey konstant mit hoher Qualität abgefüllt wird.

Tasting Notes:

Farbe: leicht golden

Nase: sanfte Würznoten, Vanille, Getreidefelder an einem warmen Sommertag, reife Früchte wie Äpfel, Birne und Ananas, Zesten von Orangen

Gaumen: wieder Gewürze, aber dismal mit mehr schwarzem Pfeffer und Ingwer, immer noch getreidig und reife Früchte. Später kommen Röstaromen von Haselnuss und Mandeln und etwas weiches Leder entwickelt sich. Insgesamt sehr klar und weich. Da der Whiskey nur eine kurze Zeit im American Oak Fass lagerte, bleiben die Holzaromen im Hintergrund und haben nur eine unterstützende Rolle

Nachklang: der Whiskey bleibt elegant und nicht zu intensiv, aber die Würznoten bleiben und kommen immer wieder in Wellen

Bemerkung: ein leicht zu trinkender Whisky, der zu jeder Gelegenheit passt und klare irische Whiskeynoten zeigt.

Unverbindliche Preisempfehlung 44,90 EUR

In Deutschland vertrieben durch: Irish Whiskeys, Niddaer Landstraße 7, 63691 Ranstadt

Springhead Distillery in Dorset sucht Finanzierung

2.75 Millionen Pfund – das ist die Summe, die die geplante Springhead Distillery im englischen Springehad, Blackmore Vale in Dorset von Investoren braucht, um die Pläne einer Brennerei in die Tat umzusetzen.

Hutch und Alex Wright, Vater und Sohn, sind die Gründer der im Süden Englands geplanten Brennerei, und sie wollen neben Whisky dort auch andere Spirituosen herstellen. Geplant ist, so der Bericht in The Spirits Business (dort findet man auch eine Zeichnung der geplanten Brennerei), alle Zutaten für das Brennen aus einem Umkreis von 50 Meilen zu beziehen und damit auf lokale Qualität zu setzen.

Ein Vorteil der Destillerie wäre es zudem, so die Gründer, dass man nicht unter den strengen Regeln des schottischen Whiskys produzieren müsse, sondern experimenteller an die Sache herangehen könne.

Die erforderliche Summe will man über eine GrothInvest, eine Plattform zur gemeinschaftlichen Finanzierung, aufbringen – die Mindestbeteiligung soll laut dem Bericht 2500 Pfund betragen.

Weitere Infos können Sie auch einem Bericht in Privateequitywire.co.uk entnehmen.

Unser Titelbild zeigt die ländliche Gegend zwischen Springhead und Compton Abbas, in der die Brennerei geplant ist.

Photo credit: Stewart Black on Visualhunt.com / CC BY

Video: Ralfy verkostet Longrow Rundlets & Kilderkins 11yo (Review #713)

Aus der Destillerie Springbank gab es vor einigen Jahren eine interessante Dreierserie mit jeweils einer Abfüllung von Springbank, Hazelburn und Longrow: Rundlets & Kilderkins. Benannt war die Serie nach zwei Fassgrößen, die von Schmugglern zum Transport des Whiskys verwendet wurden, 15 und 18 Gallonen. Der Longrow Rundlets & Kilderkins war die zweite Veröffentlichung, nach dem exzellente Springbank und vor dem vielleicht nicht ganz so ausdrucksstarken Hazelburn.

Ralfy gibt dem Longrow Rundlets & Kilderkins aus dem Jahr 2013 in seiner Besprechung 88 Punkte. Warum er das tut und was er sonst noch so über den Whisky zu erzählen hat, können Sie im obenstehenden Yourtube-Video sehen. Im Video #445 hat er übrigens den Hazelburn 10yo Rundlets & Kilderkins etwas besser bewertet, mit 89 Punkten, Serge hat den Longrow vor fast 5 Jahren mit 87 Punkten bewertet…