Aus der Destillerie Springbank gab es vor einigen Jahren eine interessante Dreierserie mit jeweils einer Abfüllung von Springbank, Hazelburn und Longrow: Rundlets & Kilderkins. Benannt war die Serie nach zwei Fassgrößen, die von Schmugglern zum Transport des Whiskys verwendet wurden, 15 und 18 Gallonen. Der Longrow Rundlets & Kilderkins war die zweite Veröffentlichung, nach dem exzellente Springbank und vor dem vielleicht nicht ganz so ausdrucksstarken Hazelburn.
Ralfy gibt dem Longrow Rundlets & Kilderkins aus dem Jahr 2013 in seiner Besprechung 88 Punkte. Warum er das tut und was er sonst noch so über den Whisky zu erzählen hat, können Sie im obenstehenden Yourtube-Video sehen. Im Video #445 hat er übrigens den Hazelburn 10yo Rundlets & Kilderkins etwas besser bewertet, mit 89 Punkten, Serge hat den Longrow vor fast 5 Jahren mit 87 Punkten bewertet…
Eine Erfolgsnachricht kommt aus Schweden zu uns: Mackmyra hat in Schweden mit MACK den zweiten Platz bei den Verkaufszahlen im Gesamtvolumen der verkauften Flaschen erreicht und will diesen Erfolg nun auch bei uns und in anderen europäischen Ländern fortsetzen, nachdem der MACK im Vorjahr seine Markteinführung hatte. Dazu haben wir eine Pressemitteilung bekommen, die wir hier gerne für Sie veröffentlichen:
MACK by Mackmyra ist auf Platz zwei bei Systembolaget und öffnet neue Türen in Europa.
Der Verkaufserfolg für den schwedischen Single Malt Whisky MACK by Mackmyra geht weiter.
Während des 4. Quartals 2017 war das Produkt der am zweithäufigste verkaufte Single Malt Whisky (im Vergleich zu Single Malt Whiskies aus allen Ländern) bei Systembolaget (Schwedisches Alkohol Handelsmonopol) im Vergleich auf das Gesamtvolumen der verkauften Flaschen. In 2017 wurden vom MACK by Mackmyra 100.000 Flaschen verkauft, mit einer Steigerung von 46% im Vergleich zum Vorjahr 2016, als das Produkt in das permanente Sortiment bei Systembolaget eingeführt wurde und schnell zu Schwedens drittmeistverkauften Single Malt wurde.
Das Volumen der in 2017 verkauften Flaschen bei Systembolaget bedeutet, dass MACK by Mackmyra auch Mackmyras vorherigen Verkaufsrekord für ein einzelnes Jahr bei Systembolaget überbietet.
Im Jahr 2017 startete der Verkauf vom MACK by Mackmyra auch in Deutschland und Frankreich. Der Fortschritt ist vielversprechend und das Produkt wird in ausgewählten Geschäften von der PremiumMulti-Store-Kette Monoprix in Frankreich (Monoprix hat ungefähr 500 Geschäfte in ganz Frankreich) und in ausgewählten Geschäften der Premium-Kette EDEKA Nord (Zu EDEKA Nord zählen rund 720 Geschäfte) angeboten.
„MACK ist ein echter Bestseller, der auch ein hervorragender Exportwhisky sein wird. Die Präsenz des MACK bei Monoprix und EDEKA wird auf zwei großen Märkten in Europa neue Türen öffnen. Auf diesen Märkten ist Mackmyra derzeit am bekanntesten unter Whisky-Enthusiasten und Kennern, aber jetzt haben wir die Möglichkeit, neue und große Verbrauchergruppen zu erreichen, was natürlich erhebliches Potenzial im Verkauf im Laufe der Zeit nach sich zieht, „
sagt Magnus Dandanell, CEO von Mackmyra Svensk Whisky AB.
MACK by Mackmyra wurde für eine neue Generation von Whiskytrinkern mit einem modernen schwedischen Geschmack und Design entwickelt. Man kann Ihn pur genießen oder auch als Zutat in einem Premium Cocktail verwenden. Das Produkt wird in der Mackmyra Gravity Destillerie destilliert, die eine Produktionskapazität von 1,8 Millionen Flaschen an Feinbrand pro Jahr hat.
Auch heute ist noch einmal Caol Ila im Fokus bei Serge Valentin, diesmal aber mit einer kleineren Auswahl und etwas älteren Abfüllungen – so um die 12 Jahre alt. Da darf natürlich der Klassiker aus der Brennerei selbst nicht fehlen, der Caol Ila 12yo, und dazu gesellen sich dann zwei fassstarke Abfüllungen von Gordon & MacPhail, die allerdings keine Einzelfassabfüllungen sind.
Bei den Punkten geht es hoch her, auch die Standardabfüllung kann in den hohen Achtzigern landen – Spitzenreiter ist aber ein elfjähriger Whisky aus dem Sherryfass, der sich satte 92 Punkte sichern kann.
Und weil es nur drei Whiskys heute sind, die Serge präsentiert, fetten wir die ganze Chose mit einigen Bildern mehr auf. Hier aber mal die Wertungen der Verkostung:
Caol Ila 12 yo (43%, OB, +/- 2017): 86 Punkte
Caol Ila 2006/2017 (60.2%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, first fill sherry butts, casks #306183, 306184, 306186, 306187): 92 Punkte
Caol Ila 2005/2017 (56.8%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, first fill sherry butts, casks #301522, 301530, 301532): 86 Punkte
Bei Lufthansa Worldshop oder Heinemann Duty Free ist nun eine neue Abfüllung von BenRiach aufgetaucht, die es im normalen Handel nicht gibt und daher Travel Retail Exclusive sein sollte: BenRiach Quarter Cask Classic. Er ähnelt im Design der getorften Ausgabe des Quarter Cask, ist aber ohne Rauch.
Der BenRiach Quarter Cask Classic ist mit Zuckercouleur gefärbt, mit 46% abgefüllt und kostet in der 0.7l-Flasche 59 Euro. Seine Tasting Notes lesen sich wie folgt:
Aroma: Kandierte Zitrusschale und karamellisierte grüne Birnen mit einem entfernten Hauch von Eukalyptus. Schwarze Vanilleschoten und frischer weißer Pfeffer fügen einen warmen Kontrast zu dem reichen Eichen Aroma hinzu.
Geschmack: Frische Zitronenschale und süßes Eichenholz bestreut mit Puderzucker. Reife Birne und Honig-Aprikosen vereinen sich mit frischer warmer Gerste, die dem Gaumen eine fantastische Tiefe verleihen.
Momentan ist die Abfüllung in Frankfurt, München und Wien zu finden. Ob die Abfüllung auch in den regulären Handel gelangt, steht zu bezweifeln. Im Fall des Falles werden wir darüber natürlich berichten.
Zwei Dinge müssen Sie mitbringen für einen hochinteressanten Artikel über die Geschichte von Edrington (Besitzer von u.a. Macallan): Englischkenntnisse und gutes Sitzfleisch – denn die drei Teile, die der Artikel „From Agnes to Edrington. The true story of Robertson & Baxter (told from a female perspective)“ umfasst, sind keine leicht verdaulichen Häppchen, sondern mehr als solide Kost.
Belohnt werden Sie dafür mit einem Einblick in die Geschichte der Gründerfamilie, wie er so bislang nicht erzählt werden konnte. Die Autorin, margaretemarie vom Blog „whiskyundfrauen. auch für männer.“ hat nämlich auf ein bislang unbekanntes Tagebuch der Agnes Heatley Robertson, Frau des Whiskytycoons William Alexander Robertson und Großmutter jener drei Schwestern, die später bestimmend für Edrington wurden, zugreifen können, das sie in einem Online-Antiquariat fand.
Aus diesen Aufzeichnungen entwirft margaretemarie ein lebendiges Bild der Familie und des Aufstiegs von Robertson aus ärmlichen Verhältnissen zu einem der reichsten Whiskybarone seiner Zeit. Den dreiteiligen Artikel können Sie hier lesen.
Hier ein Ausschnitt aus dem Anfang des ersten Teils:
The second of January 1857 is a cold but clear winter day. Agnes Heatley and William Alexander Robertson are on their way to Hulne Park in the English coastal town of Alnwick. At a small spring, „Lady’s Well“, they take a rest and sit down on an old stone bench. It is a romantic place, and very suitable for kisses. William is 24, ambitious and full of plans. He wants to found his own company and open a wine and liquor agency in Glasgow. To start a family is out of the question, he has neither the time nor the money to do so. But he likes the blue-eyed girl at his side very much, and William is extremely skillful in negotiating. In the seclusion of the winter park, he manages to gain a considerable consession: twenty-year old Agnes agrees to a three-year engagement.
Agnes will capture this moment later in her diary, as many other things in her life alongside the future whisky magnate. While William writes Whisky history by establishing his company, co-founds distilleries and becomes prosperous, Agnes brings 14 children into the world, gets involved in social projects, looks after her husband’s guests, and writes the story of the family. It’s the story of the fairytale rise from humble beginnings and hard times to the upper classes of Glasgow’s bourgeoisie, right into the heart of the Scottish whisky world and into the posh Glasgow millionaire district of Dowanhill. But it is also the story of a woman who, despite all the love for her husband and children, keeps shaking the bars of the social cage in which she sits. Because back then, the world is a man’s world. And so is whisky business.
Empfehlenswerte Lektüre für alle, die sich für die Geschichte der schottischen Whiskyindustrie interessieren.
Sechs Abfüllungen vom unabhängigen Abfüller Valinch & Mallet, ein Port Askaig – und allen ist eines gemeinsam: Sie enthalten jungen, knackigen Whisky aus einer Islay-Destillerie von Diageo: Caol Ila.
Caol Ila produziert ja hauptsächlich für Johnnie Walker, aber füllt auch einige Single Malts selbst ab. Die Politik zur Abgabe an unabhängige Abfüller ist sozusagen situationselastisch: Manchmal, wenn genug da ist, wird der Markt geflutet, manchmal gibt es genau gar nichts.
Tendenz dabei in letzter Zeit: Viel und recht jung. Dem trägt auch Serge Valentin Rechnung und präsentiert sieben Bottlings unabhängiger Abfüller, die – bis auf eine Ausnahme – gerade mal höchstens acht Jahre alt sind. Bei Caol Ila kein Schaden, denn auch wenn sie auch nicht gerade mit hoher Komplexität punkten, so tun sie es mit ihrem Punch. Und auch interessant: Vier der Unabhängigen sind in Koval-Fässern gefinisht worden – eine recht interessante Kombination. Die Frage ist, ob das durch die Kraft des Caol Ila durchscheinen kann…
Seit fast fünf Jahren sind wir nun täglich für Sie da, wenn es um Neuigkeiten und Hintergrundinfos zum Thema Whisky geht. Fast 50.000 Leser pro Monat nutzen unsere Website, aber wir sind auch noch auf anderen Kanälen vertreten – und die möchten wir Ihnen hier einmal kurz vorstellen und Sie bitten, uns vielleicht auch auf diese Art und Weise zu folgen – denn wir bieten dort auch zum Teil unterschiedliche Dinge für Sie an:
Whiskyexperts – Die Seite auf Facebook: Hier posten wir unsere Schlagzeilen und teilen hin und wieder zusätzliche Inhalte, die zu kurz für ein eigenes Newsbit auf unserer Webseite sind. Über 26.000 Leser haben diese Seite abonniert – vielleicht auch für Sie interessant?
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Wieder geht ein tolles Gewinnspiel zu Ende, und diesmal ging es, dank unserer Partner Douglas Laing und Bremer Spirituosen Contor, um drei wundervolle Whiskys aus den Highlands, die wirklich Freude machen. Dementsprechend rege war auch das Interesse, und unsere Zufallsglücksfee musste in einen sehr, sehr tiefen Topf greifen, um die Gewinner zu ziehen.
Wir verlosten als Hauptpreis den Glengoyne 20yo aus der Old Particular-Serie von Douglas Laing, eine Einzelfassabfüllung aus der südlichsten Highland-Destillerie, und für zwei weitere glückliche Gewinner jeweils einmal den Timorous Beastie 10yo, einen Blended Malt aus der Regional Malts-Serie des unabhängigen Abfüllers.
Es galt, gemeinsam mit dem Importeur und dem Unternehmen ein Jubiläum zu feiern:
Vor nunmehr 70 Jahren von Fred Douglas Laing gegründet, ist Douglas Laing & Co. einer der führenden unabhängigen Scotch Whisky Blender und Abfüller, spezialisiert auf feinste Single Cask Abfüllungen. Seit 1948 in Familienbesitz, wird das Unternehmen bis heute von der Laing-Familie betrieben. Ganz nach der Unternehmensphilosophie „no colouring – no chillfiltration – no nonsense“ werden die Whiskys mit einer hohen Fassstärke und nicht-kältegefiltert abgefüllt, um den robusten und einzigartigen Charakter des Whisky zu bewahren.
Neben Old Particular umfasst das preisgekrönte Douglas Laing Portfolio Premium-Spezialitäten, wie Big Peat, Directors Cut, Provenance, Regional Malts und Double Barrel.
Schon bald wird Douglas Laing übrigens auch als Whiskyproduzent auftreten: Man hat vor kurzem die Pläne für eine eigene Destillerie vorgestellt (siehe unseren Artikel hier).
Und hier die Preise und Gewinner:
Der Hauptgewinn: Old Particular Glengoyne 20yo von Douglas Laing
DOUGLAS LAING‘s Old Particular besteht aus einer Reihe von handverlesenen Single Cask Malts aus ganz Schottland. Das bedeutet jede Flasche stammt jeweils aus nur einem einzelnen Fass, ohne mit anderen vermischt zu werden.
Der Glengoyne 20yo stammt aus einem extra für Deutschland abgefüllten Einzelfass und kam mit 45% Alk./Vol. aus einem im Dezember 1996 befüllten Refill Hogshead im November des Vorjahrs in die Flasche – ohne Färbung und kältefiltriert. Dadurch bleiben die natürlichen enthaltenen Öle, Fette und Enzyme im Whisky und leisten ihren eigenen, besonderen Beitrag zur persönlichen Note des Malts.
In der Nase zeigt der Whisky viel Vanille von der Eiche, dazu Nektarinen und Himbeermarmelade auf Toast. Am Gaumen werden Sie Kokoscreme, hasugemachtes Gebäck und frische Zitrus- und Minznoten finden. Das Finish ist lange und kräuterig, dazu zeigen sich Gerste, gedünstete Sommerfrüchte und angekohlte Eiche.
Den Hauptpreis gewinnt:
Nico Klingbeil aus Bremen
Gewinn 2 und 3: Douglas Laing’s Timorous Beastie 10yo Highland Malt
Die Idee zu dieser graueneinflößenden Bestie hat ihren Ursprung in dem Gedicht „To a Mouse“ von Robert Burns, dem berühmten schottischen Dichter der Tavernen und Spelunken. Dieses Hochland-Mäuschen ist eine Ode an die Highlands durch seine wundervolle Kombination aus den besten und typischsten schottischen Highland Malt- Whiskys wie Blair Athol, Glen Garioch, The Dalmore und Glengoyne.
Der Timorous Beastie 10yo ist die vierte Abfüllung in der Serie, die eine Altersangabe trägt, nach dem 18yo, dem Vierzigjährigen und dem 21yo. Ohne Kältefiltrierung und ohne Farbstoffe als Small Batch abgefüllt überzeugt er durch seine Highland-Typik.
Die Nase ist sehr süß, wie warmer Sirup, dazu finden sich saftige, reife Nektarinen. Am Gaumen verspürt man cremigen Honig, warmen, mit Butter bestrichenen Toast, zarte Würze und einen unverkennbar getreidigen Charakter. Im Finish schmeckt man Honigwaben, Orangenzesten und sanfte Anklänge von Früchten.
Die Timorous Beastie 10yo gewinnen:
Sebastian Limke aus Greven Hans-Peter Wilmes aus Herten
Wir gratulieren allen Glücklichen ganz herzlich!
Jetzt dürfen Sie alle und wir mal kurz Luft holen, bevor es schon bald wieder mit einem neuen Gewinnspiel weitergeht. Wir freuen uns drauf, und hoffentlich Sie auch!
Welche Abfüllungen haben die deutschen Vlogger und Podcaster in dieser Woche verkostet? Seit nunmehr 62 Folgen präsentieren wir Ihnen jeden Sonntag Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.
Hier sind die Videos und Podcasts, die wir Ihnen in dieser Woche vorstellen möchten, inklusive zweier Neuzugänge, in der Folge 62 unserer Serie:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kauffaufforderungen im Video.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Heute ist der letzte Tag unseres aktuellen Gewinnspiels, und diesmal geht es, dank unserer Partner Douglas Laing und Bremer Spirituosen Contor, um drei wundervolle Whiskys aus den Highlands, die wirklich Freude machen.
Wir verlosen als Hauptpreis den Glengoyne 20yo aus der Old Particular-Serie von Douglas Laing, eine Einzelfassabfüllung aus der südlichsten Highland-Destillerie, und für zwei weitere glückliche Gewinner jeweils einmal den Timorous Beastie 10yo, einen Blended Malt aus der Regional Malts-Serie des unabhängigen Abfüllers.
Warum wir das tun? Nun, weil wir gemeinsam mit dem Importeur und dem Unternehmen ein Jubiläum feiern:
Vor nunmehr 70 Jahren von Fred Douglas Laing gegründet, ist Douglas Laing & Co. einer der führenden unabhängigen Scotch Whisky Blender und Abfüller, spezialisiert auf feinste Single Cask Abfüllungen. Seit 1948 in Familienbesitz, wird das Unternehmen bis heute von der Laing-Familie betrieben. Ganz nach der Unternehmensphilosophie „no colouring – no chillfiltration – no nonsense“ werden die Whiskys mit einer hohen Fassstärke und nicht-kältegefiltert abgefüllt, um den robusten und einzigartigen Charakter des Whisky zu bewahren.
Neben Old Particular umfasst das preisgekrönte Douglas Laing Portfolio Premium-Spezialitäten, wie Big Peat, Directors Cut, Provenance, Regional Malts und Double Barrel.
Schon bald wird Douglas Laing übrigens auch als Whiskyproduzent auftreten: Man hat vor kurzem die Pläne für eine eigene Destillerie vorgestellt (siehe unseren Artikel hier).
Der Hauptgewinn: Old Particular Glengoyne 20yo von Douglas Laing
DOUGLAS LAING‘s Old Particular besteht aus einer Reihe von handverlesenen Single Cask Malts aus ganz Schottland. Das bedeutet jede Flasche stammt jeweils aus nur einem einzelnen Fass, ohne mit anderen vermischt zu werden.
Der Glengoyne 20yo stammt aus einem extra für Deutschland abgefüllten Einzelfass und kam mit 45% Alk./Vol. aus einem im Dezember 1996 befüllten Refill Hogshead im November des Vorjahrs in die Flasche – ohne Färbung und kältefiltriert. Dadurch bleiben die natürlichen enthaltenen Öle, Fette und Enzyme im Whisky und leisten ihren eigenen, besonderen Beitrag zur persönlichen Note des Malts.
In der Nase zeigt der Whisky viel Vanille von der Eiche, dazu Nektarinen und Himbeermarmelade auf Toast. Am Gaumen werden Sie Kokoscreme, hasugemachtes Gebäck und frische Zitrus- und Minznoten finden. Das Finish ist lange und kräuterig, dazu zeigen sich Gerste, gedünstete Sommerfrüchte und angekohlte Eiche.
Gewinn 2 und 3: Douglas Laing’s Timorous Beastie 10yo Highland Malt
Die Idee zu dieser graueneinflößenden Bestie hat ihren Ursprung in dem Gedicht „To a Mouse“ von Robert Burns, dem berühmten schottischen Dichter der Tavernen und Spelunken. Dieses Hochland-Mäuschen ist eine Ode an die Highlands durch seine wundervolle Kombination aus den besten und typischsten schottischen Highland Malt- Whiskys wie Blair Athol, Glen Garioch, The Dalmore und Glengoyne.
Der Timorous Beastie 10yo ist die vierte Abfüllung in der Serie, die eine Altersangabe trägt, nach dem 18yo, dem Vierzigjährigen und dem 21yo. Ohne Kältefiltrierung und ohne Farbstoffe als Small Batch abgefüllt überzeugt er durch seine Highland-Typik.
Die Nase ist sehr süß, wie warmer Sirup, dazu finden sich saftige, reife Nektarinen. Am Gaumen verspürt man cremigen Honig, warmen, mit Butter bestrichenen Toast, zarte Würze und einen unverkennbar getreidigen Charakter. Im Finish schmeckt man Honigwaben, Orangenzesten und sanfte Anklänge von Früchten.
Und so gewinnen Sie den Glengoyne 20yo oder einen von 2 Timorous Beastie 10yo von Douglas Laing:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welcher schottischen Stadt baut Douglas Laing die eigene Destillerie (im Artikel oben finden Sie eine Verlinkung, die Ihnen bei der Antwort helfen wird)?
a) Inverness
b) Glasgow
c) Aberdeen
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „Douglas Laing“!
3. BITTE teilen Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken. Ein wenig gute Nachrede kann auch uns nicht schaden ;-). Das Teilen ist nicht verpflichtend, aber es würde uns freuen.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 11. Februar 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder Gewinner der Preise und geben sie am 12. Februar 2018 bekannt.
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „Douglas Laing“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab 22. Januar 2018 bis 28. Januar 2018, 23:59. Die Preisträger werden am 12. Februar 2018 auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und BSC sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Die Preise werden durch BSC versendet.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Sonntag ist Videotag bei Whiskyexperts, und zum zweiten Mal in Folge wollen wir Ihnen einen Beitrag von The Hovering Scotsman zeigen, den er erst vor einer Woche mit seiner Phantom 4 Pro aufgenommen hat.
Diesmal begab sich der Filmer an den Loch Moidart, eigentlich ein Meeresarm westlich vom Südende des Loch Shiel in den Highlands. Dort liegt die Ruine des Castle Tioram – und man findet sie malerisch auf einer Insel gelegen, die bei Ebbe vom Land aus begehbar ist.
Wunderschöne Aufnahmen wiederum (sogar in 4k), mit toller Musik unterlegt und knapp 5 Minuten lang. Bite genießen Sie das obenstehende Video, und genießen Sie einen gemütlichen Sonntag mit Whiskyexperts und dem, was wir Ihnen im Laufe des Tages noch bieten können.
Es ist noch gar nicht so lange her, da hat Serge Valentin auf seiner Webseite Abfüllungen aus der Destillerie Glentauchers verkostet. Heute tut es ihm Angus MacRaild gleich, und schenkt sich sieben Abfüllungen aus der Speyside-Brennerei ein.
Bis auf eine davon sollten die meisten noch in den Geschäften erhältlich sein, und das zumeist, ohne den Geldbeutel zu sprengen. Im Alter liegen sie zwischen 9 und 38 Jahren, und bei den Bewertungen gibt es einen Spread von 15 Punkten.
Hier die Bottlings, die Angus verkostet hat, und die dazugehörigen Punktewertungen:
Glentauchers 1991/2010 (43%, Gordon & MacPhail): 76 Punkte
Glentauchers 8 yo 2007/2016 (58.8%, Adelphi, cask #900857, 312 bottles): 82 Punkte
Glentauchers 20 yo 1996/2017 (46%, Berry Brothers, cask #7311): 86 Punkte
Glentauchers 20 yo 1996/2017 (55.3%, Hidden Spirits, cask #617): 83 Punkte
Glentauchers 27 yo 1989/2017 (51.2%, Cadenhead Authentic Collection, Bourbon Barrel, 120 bottles): 89 Punkte
Glentauchers 16 yo 1977/1994 (63.8%, Cadenhead’s Authentic Collection): 90 Punkte
Glentauchers 38 yo 1976/2015 (50.8%, Cadenhead’s Authentic Collection, Bourbon Hogshead, 210 bottles): 91 Punkte
Destillerie Glentauchers. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Wenn man von Glasgow aus die A82 nach Norden fährt und dann auf die A83 abbiegt, kommt man zwischen den Bergen Beinn an Lochain und Beinn Ine an den Loch Restil, ein kleiner See, der malerisch in die Landschaft eingebettet ist.
Unser wunderschönes Bild von dort hat Sean Afnan aufgenommen, und er schreibt dazu:
One of the best things about living in Scotland is just how close you are to stunning scenery, pretty much wherever you are. The Trossachs are often overlooked in favour of the more iconic landscapes of the north-west highlands. But on a cold, clear morning, there are few places I would rather be! Taken with a 10stop ND filter and a long exposure to really bring out the reflections in the water.
Wir bringen dieses rechtefreie Bild für Sie als Wallpaper (knapp 3MB, 4002×2668 Pixel) als Download in unkomprimierter Form hier, und untenstehend als kleineres Bild zum Anklicken und Ansehen.
Wie immer wünschen wir damit ein schönes und erholsames Wochenende, durch das wir Sie in gewohnter Weise mit News und Artikeln begleiten werden.
Die Scotch Whisky Association (SWA), die Lobbygruppe der schottischen Whiskyindustrie, hat gestern neue Marktzahlen veröffentlicht, die für die Produzenten Anlass zur Freude geben: Zum zweiten mal in Folge steigen 2017 die jährlichen Exporte von Scotch im Umfang wie auch im Wert und machen nun 4.36 Milliarden Pfund aus.
Das Mengenwachstum betrug 1.6%, das des Wertes satte 8.9%. Single Malt wuchs dabei um 14.2% auf 1.17 Milliarden Pfund. Insgesamt wurden 1.23 Milliarden Flaschen verkauft.
Die wertmäßig drei größten Märkte dabei: Die USA (922 Millionen Pfund), danach Frankreich (433 Millionen Pfund) und auf Platz 3 dann Singapur (291 Millionen Pfund). Frankreich bleibt, was die Flaschenanzahl betrifft, der größte Markt mit 178 Millionen Flaschen, verlor dabei aber 5.5%. Zweitgrößter Markt sind die USA mit 127 Millionen Flaschen, auf Platz 3 folgt Indien mit 89 Millionen Flaschen.
In Summe kann die Industrie mehr als zufrieden sein, auch wenn die Ungewissheit über die Art und die Auswirkungen des Brexits für den Handel mit der EU, der immer noch 30% des Marktes für Scotch ausmacht, ein Fragezeichen für die Zukunft darstellt.