FAZ: Kommt Strafzoll für amerikanischen Whiskey?

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Dass die USA mit geplanten Strafzöllen auf Importe verschiedener Güter wie zum Beispiel Aluminium und Stahl den eigenen Angaben nach nationale Interessen schützen wollen, stößt den Handelspartnern, die sich den freien Warenverkehr auf die Fahnen geschrieben haben, sauer auf.

Nach China, die drastische Gegenmaßnahmen angekündigt haben, denkt nun auch die EU über Widerstand durch die Einführung eigener Strafzölle nach, berichtet die FAZ in ihrer heutigen Ausgabe. Das soll einerseits Orangensaft, Kartoffeln und Tomaten betreffen, andererseits gezielt Produkte aus Bundesstaaten, die als wichtige Bastionen für die Politik von Donald Trump gelten. Harley Davidson fällt da darunter, mit Firmensitz in Wisconsin, aus dem Paul Ryan, der republikanische Sprecher des Repräsentantenhauses, stammt. Aber auch Tennessee und Kentucky sollen gezielt in den Katalog aufgenommen werden, da Mitch McConnell dort beheimatet ist – und der ist Mehrheitsführer der Republikaner im Senat.

Das bedeutet, dass Bourbon und Tennessee Whiskey auf der Liste der Produkte stehen, die von Sanktionen der EU betroffen sein könnten. Und das würde wiederum bedeuten, dass sie durch die Zölle doch deutlich teurer werden könnten.

Wie teuer, hängt auch von den Amerikanern ab, die bis April über die Höhe der Strafzölle entscheiden möchten. 24 Prozent ist momentan eine der denkbarsten Varianten, aber es ginge gegen bestimmte Länder noch höher, schreibt die FAZ.

Über weitere Entwicklungen werden wir hier natürlich immer wieder berichten.

Photo credit: jessie essex via Visual Hunt / CC BY

Serge verkostet: Ein Septett aus Laphroiag

Die westlichste der drei südlichen Destillerien auf Islay ist Laphroaig. Man sagt den Whiskys von dort nach, dass sie einen medizinischen, von Jodgeschmack geprägten Charakter haben – und wer schon mal einen Laphroaig verkostet hat (wer nich?), der wird diese Beschreibung bestätigen können.

Sieben verschiedene Abfüllungen aus Laphroaig hat Serge heute auf seiner Liste, bis auf einen Handfilled lauter Unabhängige, und die Punktewertungen können sich auf jeden Fall sehen lassen.

Hier die Liste der Verkostung:

  • William & Son 9 yo 2008/2017 (56.8%, Single Cask Collection, blended malt, bourbon barrel, 260 bottles): 86 Punkte
  • Laphroaig 1998/2015 (54.9%, OB, hand-filled, cask #636): keine Wertung
  • Laphroaig 15 yo 2001/2016 (56.2%, Hunter Laing, The First Editions, refill hogshead, cask #12787, 270 bottles) : 87 Punkte
  • Laphroaig 20 yo 1996/2017 (51.3%, Douglas Laing, Old Particular for HNWS Taiwan, refill hogshead, 178 bottles): 91 Punkte
  • Laphroaig 6 yo 2011/2017 (58.7%, Exclusive Malts for The Whisky Barrel, refill sherry hogshead, cask #195, 337 bottles) : 89 Punkte
  • Lp8 1998/2017 (53.5%, Specialty Drinks, Elements of Islay): 88 Punkte
  • Laphroaig 21 yo 1996/2017 (53.4%, Douglas Laing, Xtra Old Particular, for La Maison du Whisky, refill hogshead, cask #11990, 253 bottles): 89 Punkte
Laphroaig Water to Whisky Tour. Bild © Jochen Wied

 

Video: Ralfy verkostet Tullibardine 21yo – Cadenhead (Review #714)

Nach einigen Originalabfüllungen aus verschiedensten Destillerien steht heute ein unabhängiges Bottling bei Ralfy auf dem Programm. Es geht konkret um die Destillerie Tullibardine in den Highlands, und den unabhängigen Abfüller Cadenhead. Der Tullibardine 21yo ist mit 46.9% Alkohol abgefüllt und stammt aus der Small Batch-Serie, ist also ein Vatting aus mehreren Fässern, das aber in der kombinierten Fassstärke in die Flasche kam.

Die Wertung für den Whisky ist recht hoch: 89 Punkte sind es diesmal geworden (und Ralfy vergibt recht selten Wertungen über 90 Punkte).

Was es über den Whisky, den Geschmack und das Bottling zu erzählen gibt, können Sie in dem knapp über 13 Minuten dauernden Youtube-Video von Ralfy sehen, das wir hier für Sie wie immer auch eingebettet haben. Viel Vergnügen dabei!

Whisky im Bild: Weiterer Baufortschritt bei Ardnahoe (31 Bilder)

Der Bau der Destillerie Ardnahoe, die ja schon in diesem Jahr in Betrieb gehen soll, schreitet in Riesenschritten voran: Einige neue Bilder zeigen den Fortschritt von außen und innen und beweisen, dass man wohl gut im Plan für die Eröffnung liegt – oder zumindest für den Beginn der Produktion im Mai.

Nebenbei erwähnt. Zum Feis Ile wird man auf jeden Fall einen Tag der offenen Tür machen, auch wenn das Besucherzentrum noch nicht in vollem Glanz erstrahlen sollte. Es wird der Montag sein, gemeinsam mit Caol Ila. Wann es dann eine offizielle Eröffnung geben wird, ist noch nicht abgemacht – wir werden es aber mit Ihnen teilen, sobald wir es wissen.

Wir danken der Destillerie für die Erlaubnis zur Veröffentlichung der Bilder – einige davon sind exklusiv hier zu sehen. Genießen Sie den Einblick in die Destillerie auf den insgesamt drei Seiten:

© Ardnahoe Distillery
© Ardnahoe Distillery
© Ardnahoe Distillery
© Ardnahoe Distillery
© Ardnahoe Distillery
© Ardnahoe Distillery
© Ardnahoe Distillery
© Ardnahoe Distillery
© Ardnahoe Distillery
© Ardnahoe Distillery
© Ardnahoe Distillery

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PR: SMWS Open Tastings – Die Welt der Scotch Malt Whisky Society entdecken

Die Scotch Malt Whisky Society geht neue Wege, um Whiskyfreunden die Abfüllungen und Vorzüge der SMWS näher zu bringen. So veranstaltet man ab sofort auch Tastings für Nichtmitglieder, in denen die neuesten Bottlings unter fachkundiger Anleitung verkostet werden – zunächst einmal in München, Frankfurt und Berlin.

Die Termine der nächsten Woche können Sie der nachfolgenden Information entnehmen, die uns von der Scotch Malt Whisky Society übermittelt wurde: 

SMWS Open Tastings – Die Welt der Scotch Malt Whisky Society entdecken

Der renommierteste Whisky-Club der Welt lädt zum Kennenlern-Tasting ein! 

Die Scotch Malt Whisky Society ist ein schottischer Whiskyclub, der anspruchsvollen Whiskyliebhabern die weltweit größte Sammlung seltener und auslesener Single-Cask-Whiskys anbietet. Jeder ihrer Whiskys entstammt einem einzigen Fass und wird in Fassstärke ohne Zusatz von Wasser oder künstlichen Farbstoffen abgefüllt. Den Mitgliedern werden zu Beginn eines jeden Monats die neuesten Abfüllungen vorgestellt und zum Kauf angeboten. 

Aber wie schmeckt so ein fassstarker Whisky eigentlich? Genau das werdet ihr bei diesem Tasting erfahren!  Die erfahrenen SMWS Brand-Ambassadors werdem Euch in die Welt der fassstarken Whiskys einführen und die neuesten Abfüllungen der Scotch Malt Whisky Society mit euch probieren. Von „Young & Spritely“ über „Oily & Coastal“, „Heavely Peated“ oder im Ex-Sherry-Fass gereift, ist alles dabei. Seid gespannt und freut euch auf einen interessanten, fassstarken Abend, der ein echtes Aromenfeuerwerk verspricht.

Sonntag, 25. Februar 2018

Bar Gabanyi
Beethovenplatz 2
80336 München

moderiert von Stefan Gabanyi

Link zur Anmeldung: https://de.smws.com/events/locations/germany/february-non-member-tasting-whisky-munich 

Montag, 26. Februar 2018

Embury Bar
Kirchnerstr. 6-8
60311 Frankfurt        

moderiert von Dominik M. Falger

Link zur Anmeldung: https://de.smws.com/events/february-non-member-tasting-frankfurt 

Donnerstag, 08.März 2018

Hildegard Bar
Marburger Str. 3
10789 Berlin

moderiert von Peter Eichhorn

Link zur Anmeldung: https://de.smws.com/events/locations/germany/march-non-member-tasting-whisky-berlin 

PR: Die neue Whiskybotschaft Private Edition No. 3 – Ledaig 10 Jahre Bordeaux Cask Finish

Neuigkeiten aus Kerken: Die Whiskybotschaft hat uns darüber informiert, dass ab sofort die dritte Private Edition, wieder eine Einzelfassabfüllung in Zusammenarbeit mit Signatory, verfügbar ist.  Diesmal kommt die Private Edition von der Insel Mull, und zwar als getorfter Tobermory unter dem Namen Ledaig (übrigens der ursrpüngliche Name der Brennerei).

Alle relevanten Infos zur neuen Abfüllung und die offiziellen Tasting Notes können Sie dem nachfolgenden Pressetext entnehmen:

Private Edition No.3 Signatory Vintage – Ledaig 10 Jahre Bordeaux Cask Finish

Es ist soweit, unsere Private Edition No.3 ist abgefüllt und trifft Ende nächster Woche bei uns ein. Da bereits im Vorverkauf viele Flaschen verkauft worden sind, gibt es nur noch eine begrenzte Anzahl an Flaschen, die zu Sonderkonditionen erworben werden können! Wer schnell ist, erhält die Private Edition 3 für nur 85,90€ anstatt 95,90€!

Die Private Edition No.3 wurde bereits wie ihre Vorgänger von uns persönlich ausgesucht. Im Vordergrund stand auch diesmal, ein außergewöhnliches Faß zu finden. Höchste Qualität und ein schönes Geschmackserlebnis zum guten Preis- das ist heutzutage nicht mehr einfach zu realisieren. Genau das ist der Grund, warum wir auf Signatory setzen. Aus unserer Sicht bietet Signatory als unabhängiger Abfüller das beste Preis/Leistungsverhältnis. Und so soll es auch bleiben! Wir gehen deshalb davon aus, 2018 noch weitere Private Editions anbieten zu können. Für diesen Zweck werden wir wieder im April nach Schottland reisen, um neue Fässer für Sie zu finden!

Der Hafen von Tobermory. Bildrechte: Marcel Freudenstein

Nun aber zur Private Edition No.3- was verbirgt sich dahinter? Nach zwei Sherry Cask Abfüllungen von Glenlivet stand für uns fest, dass diesmal etwas Rauchiges an den Start gehen muss. Als wir die Fassprobe von Fass Nr.4 in Händen hielten, war uns sofort klar- der ist anders. Der Ledaig aus der Tobermory Distillery lagerte ca. 10 Jahre in einem Bourbon Cask und erhielt danach ein 8 monatiges Finishing in einem französischen Bordeaux Weinfass. Diese Kombination der Reifung hat ihm neben einer wunderbaren Farbe ein sehr komplexes, ungewöhnliches Aromenprofil verliehen. Er wurde natürlich absolut unverändert abgefüllt, d.h. nicht kühlfiltriert, keine Zugabe von Farbstoffen und in Fassstärke mit 59,7% Alkohol. Es gibt nur 311 Flaschen dieser Abfüllung! Einzelnumeriert, in einer schönen Blechdose.

Tastingnote:

Farbe: Goldenes Bernstein

Nosing: Angenehm Rauch, rote Beeren, pfeffrig, orientalische Gewürze, Zedernolz, Tabac

Tasting: schwarze Kirschen, Waldhonig, Vanille, dunkle Schokolade,angenehme Süße, weinige Aromen, Ingwernoten

Abgang: mittellang, angenehm rauchig

Serge verkostet: Tomatin x4

Noch ein Newsbit heute, das sich mit der Highland-Brennerei Tomatin beschäftigt: Serge Valentin hat zu Wochenbeginn diese Brennerei ausgewählt, um Tasting Notes über vier ihrer Whiskys zu schreiben. Drei davon kommen von unabhängigen Abfüllern, eine davon direkt aus der Destillerie, allerdings ist sie eine Einzelfassabfüllung für eine Bar in Singapur und daher wohl eher nicht in einem hiesigen Whiskyschrank zu finden.

Der Spread (um einen technischen Begriff zu verwenden) in der Punktewertung ist nicht gering: 79 Punkte gibt es am unteren Ende, 90  dann für die Top-Abfüllung. Die beiden anderen liegen über der Mitte. Hier die Liste der Abfüllungen der Verkostung:

  • Tomatin 6 yo 2009/2015 (52.8%, Duncan Taylor, Dimensions, cask #900016, 844 bottles): 79 Punkte
  • Tomatin 2007/2017 (58.5%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, casks # casks 4920, 4921, 4922): 85 Punkte
  • Tomatin 23 yo 1994/2018 (47.4%, Cadenhead, Sherry Cask, sherry hogshead, 234 bottles): 87 Punkte
  • Tomatin 1983/2017 (44.6%, OB for Quaich Bar Singapore, hogshead, cask #14192, 158 bottles): 90 Punkte
Tomatin im Winter. Und mit Schafen.

Ardbeg baut neues Still House – verdoppelt Kapazität auf vier Stills

Interessante Neuigkeiten haben Committee-Members gerade von Ardbeg bekommen: Die Islay-Destillerie wird bis 2019 ein neues Still House bauen und damit die Kapazitäten verdoppeln. Ebenso wird ein neuer Boiler Room gebaut werden. Die Produktion soll während der Bauphase wietergehen. Hier die Nachricht im Original:

Dear Committee Member,

We’ve come a long way since re-opening the mothballed Ardbeg Distillery in 1997. This is due in no small part to you, the Ardbeg Committee. Now the Distillery is undergoing a momentous change. And true to form, we wanted you to be the first to hear about it.

As you know, in the world of whisky Ardbeg is a giant, but in this little corner of the world we’re still small by comparison to our Islay neighbours. In fact, we’re the second smallest distillery on the island. But such is the demand for Ardbeg we have decided (after much deliberation) that it is now time for the Distillery to slightly expand.

…but still the same Ardbeg

So plans are a-foot (and currently with the local Council) for a new Still House to allow us to add two more stills, making a grand total of four. In addition, we’re already steaming ahead with the construction of a shiny new Boiler Room.

Rest assured, the iconic white buildings that are now a fixture on Islay’s southern coast aren’t going anywhere. Our new Still House will be very much in keeping with the original Distillery we all know and love. In fact it will sit where several erstwhile warehouses (demolished around 1980) once stood. We’re looking forward to bringing back to life this little corner of the Distillery, restoring it to its former glory.

And while the Distillery lads will enjoy tinkering with the new equipment, we won’t be tampering with the whisky. We’ll still be taking our time crafting every drop of Ardbeg with the love and care it deserves.

A massive thanks

If we get the go-ahead, the work will begin this year for completion in 2019. Meanwhile, the Distillery will be welcoming Committee Members and visitors as usual.

We’ll keep you informed as to the comings and goings – we might even have one or two special surprises up our sleeves just for you. After all, without our Committee Members, we might not be here at all. So here’s to the men and women that have built Ardbeg through the years!

Slàinte!

Ardbeg. Bild © Jochen Wied

PR: Tomatin „Five Virtues“ – „Metal“ und „Water“ endlich verfügbar

Die ersten 3 Elemente „Wood“, „Fire“ und „Earth“ der Five Virtues-Serie von Tomatin sind ja bereits erschienen, nun informiert uns der deutsche Importeur Sierra Madre über die Markteinführung der letzten beiden Abfüllungen der Sonderserie der traditionsreichen Highland-Destillerie.

Die Presseaussendung dazu bringen wir nachfolgend:

Tomatin „Five Virtues“ – „Metal“ und „Water“ endlich verfügbar

Nach der erfolgreichen Einführung der ersten 3 Elemente „Wood“, „Fire“ und „Earth“ ist nun das exklusive Quintett der Tomatin Destillerie komplett.

Tomatin Five Virtues – Das Konzept: Wood, Fire, Earth, Metal and Water – die zentralen Elemente der antiken Philosophen, die unglaubliche Synergien aufweisen. Besonders in Kombination verstärken sich die Elemente noch in ihrer Wirkung. Diese Symbiose – die “Fünf Elemente” ist ein Konzept, das den traditionellen Prozessen und Materialien der Tomatin Destillerie entspricht. Das Wasser nährt das Holz; Holz erhält das Feuer; Feuer ermöglicht Leben auf der Erde; Erde bringt das Metall hervor; Metall sammelt das Wasser; und der Kreislauf beginnt von vorne…

Zur Würdigung der “Fünf Elemente” hat die führende Künstlerin Eva Ullrich ihre Rollen und ihr Zusammenspiel in der Whisky Produktion erfahren dürfen. Das Resultat sind fünf eindrucksvolle Kunstwerke und fünf einzigartige Varianten Tomatin Single Malt. Jede einzelne Variante trägt das jeweilige Kunstwerk auf der Flasche und dem Karton.

Die Anzahl der Flaschen ist streng limitiert und besonders für Liebhaber ein absolutes Must-have. Jede Sonderedition ist individuell und von Expertenhand hergestellt worden und geschmacklich an die Eigenschaften ihres Elements angelehnt.

Metal

Metal (Metall), die vierte Phase innerhalb des Zyklus, wird durch diese Abfüllung verkörpert. Die zwölf Jahre alten Kupferbrennkessel (copper pot stills) liefern ein reines Destillat, das für diese Sonderedition in klassischen first fill Bourbonfässern reifen konnte.

Aroma: weich mit cremiger Vanille und süßer Schokolade sowie mit Makadamianüssen Geschmack: Zitrusfrüchte machen sich gemeinsam mit süßen Gewürzen bemerkbar Abgang: typisch für einen Tomatin Whisky; weich, süß, und leicht
100 % first fill Bourbonfässer
700ml, 46% alc. Vol UVP: 54,95 EUR

Water

Water (Wasser), die fünfte Phase im niemals endenden Zyklus, wird durch diese Abfüllung verkörpert, die dem natürlich weichen Wasser des „Alt-na-Frith“-Flusses gewidmet ist. Der Alt-na-Frith ist ganzjährig die Quelle des weichen Wassers für die Tomatin Whisky Produktion. „Water“ wurde bewusst im Winter destilliert. Er genoss wenig Kontakt mit den Kupferbrennkesseln und erhielt dadurch einen reicheren, volleren Geschmack.

Aroma: reife Früchte mit Honig und Schokolade
Geschmack: reiches Toffee und Marzipan mit Blutorangen-Marmelade
Abgang: wärmend mit einem langen, öligen Finish
50 % Sherryfässer 50 % second fill Bourbonfässer
700ml, 46% alc. Vol UVP: 54,95 EUR

EUGH entscheidet über Streit zwischen Glen Buchenbach und SWA

Der Streit zwischen David und Goliath geht in dieser Woche in die entscheidende Runde: Die Waldhornbrennerei Klotz und die Scotch Whisky Association (SWA) erwarten mit Spannung das Urteil des Europäischen Gerichtshofes, ob der Namenszusatz „Glen“ ein irreführender Bestandteil einer Whiskymarke ist, wenn er auf Whiskys zu finden ist, die nicht aus Schottland stammen.

Bislang war die Waldhornbrennerei Klotz von den Urteilen im Recht gesehen gewesen (unsere bisherigen Berichte dazu können Sie hier in einer Übersicht sehen), ob das letztinstanzliche Urteil ebenso für die deutsche Brennerei ausfallen wird, werden wohl nicht nur die beiden Kontrahenten mit Interesse verfolgen – ist „Glen Buchenbach“ ja nicht der einzige deutschen Whisky, der diesen Namenspartikel in sich trägt – und auch Glen Breton aus Kanada schmückt sich mit dem gälischen Wort für „Tal“. Und auch wir werden Sie über den Ausgang des Verfahrens am Donnerstag rasch informieren.

Wer derweilen etwas tiefer in die Hintergründe eindringen will, der kann das entweder mit obenstehendem Link oder mit diesem Artikel auf Herald Scotland tun.

Glen Buchenbach von der Waldhornbrennerei Klotz aus Berglen-Oppelsbohm. Fotorechte ebendort.

Neue Deutsche Whiskyvideos der Woche (63)

Seit nunmehr 62 Folgen präsentieren wir Ihnen jeden Sonntag Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.

Welche Abfüllungen haben die deutschen Vlogger und Podcaster in dieser Woche verkostet? Hier sind die Videos und Podcasts, die wir Ihnen in dieser Woche vorstellen möchten, inklusive zweier Neuzugänge, in der Folge 63 unserer Serie:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube  – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Video: Scotland’s Blink

An den Sonntagen bringen wir Ihnen immer wieder Filme über Schottland und andere whiskyproduzierende Gegenden, aus Destillerien oder einfach von Landschaften und Kulturstätten.

In der letzten Zeit haben wir gerne auf Drohnen-Aufnahmen zugegriffen – diesmal bleiben wir aber am Boden und bieten Ihnen eine etwas andere Sicht auf Schottland. Das tun wir mit einem Youtube-Video von Anna Szydlowska. Es ist ein Clip, der nicht nur mit imposanten Bildern, sondern auch mit Details und vor allem einer wunderbaren Tonspur voller Geräusche und Stimmungen arbeitet. Etwas über drei Minuten dauert die Reise in die Eindrücke und Geräusche der schottischen Natur, und man wünscht sich dabei, sie hätte mindestens doppelt so lange dauern können. Viel Vergnügen damit und einen schönen Sonntag wünschen wir!

Whiskyfun: Angus verkostet Altes für die Old & Rare Whiskyshow in Glasgow

Am nächsten Wochenende findet in Glasgow die Old & Rare Whiskyshow statt, und Angus MacRaild, der Serge am Samstag mit den Tasting Notes vertritt, ist einer der Organisatoren.

Was liegt also näher, ein paar der Schätze, die dort zu finden sein werden, zu verkosten und die Tasting Notes online zu stellen? Und um Schätze handelt es sich bei den Abfüllungen, die heute auf der Liste stehen, sehr wohl: Nichts ist da dabei, was man heute noch mal locker im Geschäft kaufen könnte, bis auf den Glengoyne 40yo vielleicht, aber da knirscht dann das Konto bei den meisten von uns wahrscheinlich so laut mit den Zähnen, dass man es bis Glasgow hören könnte.

Apropos Glasgow: Sehen Sie sich einmal die untenstehende Liste an – ob da in den Tasting Notes wohl etwas dabei ist, wofür es sich das nächste Wochenende und zwei Flugtickets zu opfern lohnen würde?

  • Macallan 25 yo 1967/1993 (43%, OB, Anniversary Malt): 89 Punkte
  • Ben Wyvis 31 yo 1968/2000 (51%, Signatory Vintage, cask #685, hogshead, 191 bottles): 90 Punkte
  • Highland Park 1966/1979 (75 proof, Berry Brothers): 93 Punkte
  • Glenlivet ‘Pure Malt Over 10 Years Old’ (75 proof, Sworder & Co Ltd, -/+ 1960): 92 Punkte
  • Glenlivet ‘Pure Malt Over 10 Years Old’ (75 proof, Sworder & Co Ltd, -/+ 1970): 91 Punkte
  • Glenlivet Solera (48.3%, Thompson Bros, drawn from solera 6/4/94, 20 bottles): 94 Punkte
  • Glengoyne 40 yo (56.8%, The Single Malts of Scotland, Director’s Special, Elixir Distillers, +/-2017): 92 Punkte
  • Bowmore 20 yo 1965/1985 (48.5%, Intertrade): 93 Punkte
  • Glenugie 30 yo 1966/1996 (62.4%, The Bottlers, cask #856): 94 Punkte

Und weil wir uns nicht für ein Destilleriebild für unseren Beitrag entscheiden konnten, haben wir uns für ein stimmungsvolles Bild aus dem Hafen in Glasgow entschieden…

Photo credit: J McSporran via Visualhunt.com / CC BY

Beam Suntory mit positiven Zahlen für 2017

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Schöne Zahlen hat der Getränkeriese Beam Suntory zu vermelden, und zwar in der gesamten Geschäftstätigkeit, die natürlich über Whisky hinausreicht: 2017 wuchs man um 4.8%, was die Einkünfte aus der gesamten alkoholischen Sparte betrifft. Damit nahm man summa summarum an die 6.8 Milliarden Dollar ein.

Herausragend dabei das Wachstum der Marken im Bourbon-Segment (Jim Beam, Maker’s Mark, Knob Creek und Basil Hayden’s), dort war die Zunahme zweistellig. Regional betrachtet kam ein zweistelliges Wachstum aus dem asiatischen Raum, ein hohes einstelliges aus Europa und etwas weniger aus den USA.

Für 2018 hat man sich vorgenommen, mit den Leitmarken über dem Marktwachstum zu performen – und Bourbon auf dem japanischen Markt präsenter zu machen, berichtet The Spirits Business.

Beam Suntory