Neu: Glenfarclas Premium Edition 2006

Die Hanseatische Weinhandelsgesellschaft, Generalimporteur von Glenfarclas, hat uns über eine neue Abfüllung der Destillerie informiert, die jetzt auf den Markt kommen wird.

Die Glenfarclas Prmium Edition 2006 ist auf 4.602 Flaschen limitiert und wird mit 46% Alkohol abgefüllt. Sie reifte in Oloroso Sherry Casks. Sie sollte schon bald bei den Händlern verfügbar sein. Geliefert wird sie in einer attraktiven Metallbox.

Der Endverbraucherpreis wird bei ca € 55,- liegen.

Whiskydiaries: Ein Eindruck von der Octomore Masterclass Tour 2018

Und wieder möchten wir auf einen Beitrag hinweisen, der gerade auf whiskydiaries.de erschienen ist: Björn Bachirt schildert darin seine Eindrücke von der Octomore Masterclass Tour 2018, die den Brand Ambassador Ewald J. Stromer durch die Stützpunkte der Laddie Crew in Deutschland führte und auf denen er neben den aktuellen Abfüllungen aus der Octomore-Serie auch einige andere Kostproben vorstellte.

Der Bericht, den Sie hier finden können, stammt von der Veranstaltung in Wülfrath bei Düsseldorf, in Schlüter’s Genießertreff, und bietet nicht nur eine ausführliche Beschreibung der verkosteten Whiskys, sondern auch Infos zu Bruichladdich und der Geschichte der Destillerie.

Hier ein Ausschnitt über den Beginn der Verkostung:

Ein wirkliches Erlebnis war die Gelegenheit, einen Octomore New Make zu verkosten. Octomore wird einmal im Jahr “in einem Schwung” destilliert. Im Anschluss daran erfolgt eine ausgiebige Grundreinigung, denn es würde nicht ohne weiteres funktionieren, direkt im Anschluss daran wieder einen ungetorften Laddie zu brennen. Verwendet wird immer die Ernte aus dem Vorjahr, d.h. in der aktuellen Serie wurde Gerste aus dem Jahr 2016 verwendet.

Die Teilnehmer dürfen die Gerste auch direkt probieren. In einem kleinen Behältnis befindet sich auf jedem Platz auf einer Seite ungetorfte Gerste die insgesamt sechs Tage mit heißer Luft getrocknet wurde und rechts daneben getofte Gerste mit einem Phenolgehalt von 106 ppm. Die ungetorfte Gerste ist leicht süß und malzig, die getorfte dagegen noch einmal deutlich süßer mit ein wenig BBQ und Speck. Sehr interessant. Keine Spur von medizinischen Noten nach Mullbinden oder verbrannten Autoreifen.

Wie der New Make geschmeckt hat und warum er für den Autor völlig überraschend war, lesen Sie im Artikel. Hier nochmals die restlichen Tourdaten für März und das Video, mit dem die Tour angekündigt wurde:

  • Mar 1 Wein Riegger in Villingen-Schwenningen
  • Mar 7 Whisky for Life in Frankfurt
  • Mar 9 Flickenschild Whisky & Cigars in Itzehoe
  • Mar 13 Tara Whisky Shop in Muenchen
  • Mar 15 Whiskyhort in Oberhausen
  • Mar 17 Gradls Whiskyfaessla in Nuernberg

Glen Buchenbach vs. SWA: EU-Gutachter findet Bezeichnung ev. irreführend

Eine wichtige Vorentscheidung im Rechtsstreit zwischen der Scotch Whisky Association und der deutschen Waldhornbrennerei Klotz ist heute gefallen: Ein EU-Gutachter hat heute festgehalten, dass die Bezeichnung „Glen Buchenbach“ für den Whisky der deutschen Brennerei eine Irreführung der Verbraucher darstellen könne. Für die endgültige Entscheidung des Europäischen Gerichtshofes ist diese Gutachtermeinung nicht bindend, allerdings würde der Gerichtshof der Gutachtermeinung in der Mehrzahl der Fälle folgen.

Glen Buchenbach von der Waldhornbrennerei Klotz aus Berglen-Oppelsbohm. Fotorechte ebendort.

Das Langericht Hamburg müsse nun prüfen, ob ein durchschnittlicher europäischer Verbraucher beim Wort „Glen“ automatisch an schottischen Whisky denke. Es sei dabei unerheblich, ob das Etikett weiterführende Infos gäbe. In Deutschland habe man zudem argumentiert, dass auch Whiskys aus Kanada, Irland und Deutschland den Namenszusatz Glen tragen. Ein endgültiges Urteil würde dann in einigen Monaten erfolgen.

Die gesamte Begründung des Generalstaatsanwalts können Sie hier lesen:

Generalanwalt Saugmandsgaard Øe äußert sich im Rahmen eines Rechtsstreits über einen deutschen Whisky mit der Bezeichnung „Glen Buchenbach“ zur Auslegung der Unionsrechtsvorschriften über geografische Angaben für Spirituosen

Ein deutsches Gericht hat den Gerichtshof gefragt, ob die Verwendung einer solchen Bezeichnung eine indirekte Verwendung der eingetragenen geografischen Angabe „Scotch Whisky“ darstellen kann oder eine Anspielung auf sie oder eine falsche oder irreführende Angabe, die geeignet ist, einen falschen Eindruck über den Ursprung des betreffenden Erzeugnisses zu erwecken

Herr Michael Klotz vertreibt einen Whisky mit der Bezeichnung „Glen Buchenbach“, der von einer Brennerei in Berglen im Buchenbachtal in Schwaben (Deutschland) hergestellt wird. Das auf den Flaschen angebrachte Etikett enthält u. a. folgende Angaben: „Waldhornbrennerei, Glen Buchenbach, Swabian Single Malt Whisky [Schwäbischer Single Malt Whisky], Deutsches Erzeugnis, Hergestellt in den Berglen“.

The Scotch Whisky Association, eine Interessenvertretung der schottischen Whiskybranche, ist der Ansicht, dass die Verwendung des Ausdrucks „Glen“ für den fraglichen deutschen Whisky die eingetragene geografische Angabe „Scotch Whisky“ beeinträchtige. Ungeachtet der übrigen Angaben auf dem Etikett könne der Ausdruck „Glen“ bei den Verbrauchern nämlich die unzutreffende Vorstellung eines Zusammenhangs mit dieser eingetragenen geografischen Angabe hervorrufen und sie somit über die Herkunft des fraglichen Whiskys in die Irre führen. The Scotch Whisky Association erhob deshalb gegen Herrn Klotz beim Landgericht Hamburg eine Klage auf Unterlassung der Verwendung der Bezeichnung „Glen Buchenbach“ für diesen Whisky.

Das Landgericht ersucht den Gerichtshof um die Auslegung der für Spirituosen geltenden Unionsregelung über den Schutz eingetragener geografischer Angaben1. Es gibt an, dass der Begriff „Glen“ ein Wort gälischen Ursprungs sei, das „schmales Tal“ bedeute, und dass 31 von 116 Brennereien, die „Scotch Whisky“ (d. h. Whisky schottischen Ursprungs) herstellten, den Namen des Glens trügen, in dem sie lägen. Es gebe jedoch auch außerhalb Schottlands hergestellte Whiskys, deren Bezeichnung den Bestandteil „Glen“ enthalte, etwa die Whiskys „Glen Breton“ aus Kanada, „Glendalough“ aus Irland und „Glen Els“ aus Deutschland.

In seinen heutigen Schlussanträgen stellt Generalanwalt Saugmandsgaard Øe zunächst fest, dass der Gerichtshof erstmals um die Klärung der Frage gebeten werde, inwiefern eine Bezeichnung, die keine klangliche oder visuelle Ähnlichkeit mit einer geschützten geografischen Angabe habe, diese Angabe gleichwohl beeinträchtigen könne.

Der Generalanwalt ist erstens der Ansicht, dass eine verbotene „indirekte Verwendung“ einer eingetragenen geografischen Angabe voraussetze, dass die streitige Bezeichnung mit der betreffenden Angabe identisch oder ihr klanglich und/oder visuell ähnlich sei. Es genüge also nicht, wenn die Bezeichnung geeignet sei, in der Vorstellung des angesprochenen Verbrauchers eine irgendwie geartete gedankliche Verbindung mit der Angabe oder mit dem zugehörigen geografischen Gebiet hervorzurufen.

Zweitens ist der Generalanwalt der Ansicht, dass eine verbotene „Anspielung“ auf eine eingetragene geografische Angabe nicht notwendigerweise voraussetze, dass die streitige Bezeichnung zwingend eine klangliche und visuelle Ähnlichkeit mit der betreffenden Angabe aufweise. Es genüge aber auch nicht, dass die Bezeichnung geeignet sei, in der Vorstellung des angesprochenen Verbrauchers eine wie auch immer geartete Gedankenverbindung mit der geschützten Angabe oder mit dem zugehörigen geografischen Gebiet hervorzurufen. Sei keine klangliche und visuelle Ähnlichkeit vorhanden, sei die gegebenenfalls bestehende inhaltliche Nähe zwischen der betreffenden Angabe und der streitigen Bezeichnung zu berücksichtigen, sofern diese Nähe den Verbraucher veranlassen könne, gedanklich einen Bezug zu der Ware herzustellen, die die Angabe trage. Somit sei es allein Sache des Landgerichts Hamburg, zu prüfen, ob im vorliegenden Fall ein europäischer Durchschnittsverbraucher sofort an „Scotch Whisky“ denke, wenn er mit einem vergleichbaren, die Bezeichnung „Glen“ tragenden Erzeugnis konfrontiert werde.

Der Generalanwalt fügt hinzu, dass es zur Feststellung des Vorliegens einer verbotenen „Anspielung“ keiner Berücksichtigung der zusätzlichen Informationen bedürfe, die sich in der Bezeichnung, der Aufmachung oder der Etikettierung des betreffenden Erzeugnisses neben dem streitigen Zeichen befänden, insbesondere soweit sie den wahren Ursprung des Erzeugnisses beträfen. Insoweit sei es unerheblich, dass die streitige Bezeichnung dem Namen des Unternehmens und/oder dem Herstellungsort des Erzeugnisses entspreche. Herr Klotz mache nämlich geltend, bei der Bezeichnung „Glen Buchenbach“ handele es sich um ein Wortspiel, das aus dem Namen des Ursprungsorts des in Rede stehenden Getränks (Berglen) und dem Namen eines örtlichen Flusses (Buchenbach) gebildet worden sei.

Drittens schließlich ist der Generalanwalt der Ansicht, dass auch zur Feststellung des Vorliegens einer „falschen oder irreführenden Angabe“, die geeignet sei, einen falschen Eindruck über den Ursprung des betreffenden Erzeugnisses zu erwecken, die in der Bezeichnung, Aufmachung oder Etikettierung des betreffenden Erzeugnisses neben dem streitigen Zeichen zu findenden zusätzlichen Informationen, insbesondere Angaben zum wahren Ursprung des Erzeugnisses, nicht zu berücksichtigen seien.

HINWEIS: Die Schlussanträge des Generalanwalts sind für den Gerichtshof nicht bindend. Aufgabe des Generalanwalts ist es, dem Gerichtshof in völliger Unabhängigkeit einen Entscheidungsvorschlag für die betreffende Rechtssache zu unterbreiten. Die Richter des Gerichtshofs treten nunmehr in die Beratung ein. Das Urteil wird zu einem späteren Zeitpunkt verkündet.

HINWEIS: Im Wege eines Vorabentscheidungsersuchens können die Gerichte der Mitgliedstaaten in einem bei ihnen anhängigen Rechtsstreit dem Gerichtshof Fragen nach der Auslegung des Unionsrechts oder nach der Gültigkeit einer Handlung der Union vorlegen. Der Gerichtshof entscheidet nicht über den nationalen Rechtsstreit. Es ist Sache des nationalen Gerichts, über die Rechtssache im Einklang mit der Entscheidung des Gerichtshofs zu entscheiden. Diese Entscheidung des Gerichtshofs bindet in gleicher Weise andere nationale Gerichte, die mit einem ähnlichen Problem befasst werden.

PR: Markus Heinze wird Markenboschafter für The Balvenie

Markus Heinze ist vielen Whiskyfreunden als stets umtriebiger Markenbotschafter von Glenfiddich bekannt (zum Beispiel können Sie hier ein Interview von uns mit ihm zum Glenfiddich Winter Storm finden).

Nun hat der ehemalige Barkeeper und Barmanager eine weitere Aufgabe übertragen bekommen: Ab sofort fungiert Markus Heinze auch als Brand Ambassador für The Balvenie. Wir gratulieren Markus ganz herzlich und bringen hier alle Details dazu mit nachfolgender Pressemitteilung und einem kleinen, dazugehörigen Interview:

Whisky als Lebensgefühl

Ab sofort entführt Markus Heinze als Markenbotschafter auch in die faszinierende Welt von The Balvenie

Oberhaching, Februar 2018. Seine Leidenschaft zum Beruf machen – für viele ein Traum, für Markus Heinze Realität. Als Markenbotschafter für Glenfiddich begeistert er seit Jahren Whisky-Enthusiasten. Nun ist er seit Januar auch als Markenbotschafter für The Balvenie unterwegs: dem einzigen Single Malt, der noch in fünf traditionellen Handwerksschritten hergestellt wird – „from barley to bottle“. The Balvenie wird hierzulande von Campari Deutschland vertrieben.

Aus Leidenschaft Markenbotschafter

„Whisky ist für mich mehr als nur ein Produkt, es ist ein Lebensgefühl“, schwärmt Markus Heinze. Als Markenbotschafter für Glenfiddich kann er bereits seit 2014 genau dieses Lebensgefühl mit den Whisky-Liebhabern und -Neulingen teilen. Seit Januar 2018 ist Markus nun auch das Gesicht für einen weiteren Whisky aus dem Hause William Grant & Sons: The Balvenie. „Ich bin überglücklich, nun auch The Balvenie präsentieren zu dürfen. Die Marke hat schon immer eine besondere Faszination für mich, denn bei The Balvenie ist einfach jedes einzelne, kleine Detail etwas Besonderes. Außergewöhnlich ist auch die Leidenschaft der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen, die für den Erfolg der Marke stehen und seit Generationen ihr Wissen zum traditionellen Whisky-Handwerk an den Nachwuchs weitergeben“, erklärt Markus. Deshalb ist The Balvenie bis heute der einzige Single Malt, bei dem noch alle fünf Handwerksschritte traditionell durchgeführt werden – vom Anbau des eigenen Getreides, über die firmeneigene Mälzerei und Küferei, bis hin zur Kupferschmiede. Außerdem ist der mit über 50 Arbeitsjahren dienstälteste Malt Master der Branche, David Stewart, der vor einiger Zeit den MBE Orden von Queen Elizabeth II. für seine Verdienste im Bereich des Schottischen Whiskys verliehen bekam, ein Garant für den Erfolg der Destillerie.

Gemeinsam Aromen erforschen

„Schon seit 15 Jahren widme ich mich dem Whisky“, berichtet der 35-jährige, der auf eine lange Laufbahn als Barkeeper und -manager, unter anderem im Ritz Carlton in Wolfsburg, zurückblicken kann. „Besonders viel Freude bereitet es mir, genau diese Whisky-Leidenschaft, die sich durch das ganze Familienunternehmen von William Grant zieht, an andere weiterzugeben und mein Wissen zu teilen.“ Bei Tastings, auf Veranstaltungen, in Interviews oder auf Reisen können Interessierte gemeinsam mit Markus Whisky hautnah  erleben und einen einzigartigen Einblick hinter die Kulissen der Whisky-Herstellung erlangen. Mit seinen Geschichten und seinem Wissen, das Markus durch seine regelmäßigen Besuche in der Destillerie gesammelt hat, bringt er jedem Single Malt Liebhaber ein bisschen Schottland nach Deutschland. Inspiration für seine Tätigkeit als Markenbotschafter zieht Markus Heinze außerdem aus den alltäglichen Geschichten und den außergewöhnlichen Momenten mit anderen Whisky-Liebhabern. „Eins von vielen Highlights ist für mich, mit anderen Whisky-Enthusiasten zusammen unterwegs zu sein und mich mit ihnen über die Welt der Aromen auszutauschen.“ Trotz langer Erfahrung in der Whisky-Welt ruht sich der neue The Balvenie Markenbotschafter nicht auf seinen Lorbeeren aus: „Ich will immer mein Bestes geben, um den Leuten die Faszination von Whisky näher zu bringen. Daher sehe ich meinen Job als Handwerk, das stetig perfektioniert wird.“ Ganz im Sinne des Handwerks und der Leidenschaft von The Balvenie.

Warum ist Whisky so besonders für dich? Was reizt dich am meisten daran?

Ich finde es bemerkenswert, den Facettenreichtum an Aromen immer wieder neu entdecken zu können. Die Aromen sind meiner Ansicht nach die wahren Stars der Whiskywelt. Außerdem ist Whisky für mich mehr als nur ein Produkt, es ist ein Lebensgefühl.

Welcher ist dein Lieblings-The Balvenie Whisky? Wie und wo genießt du ihn?

Es fällt mir ehrlich gesagt schwer, meinen Lieblings-The Balvenie Whisky zu definieren. Bei jedem Whisky ist der Moment bzw. der Anlass entscheidend. Ich möchte mich gar nicht festlegen. Dafür ist die Bandbreite an guten und einzigartigen Abfüllungen einfach zu groß. Bei meinen Verkostungen ist Zeit das Wichtigste für mich. Whisky sollte immer in Ruhe genossen werden. Einfach nach dem Motto – Kopf abschalten und den perfekten Genussmoment erleben!

Über Markus Heinze:

  • 2004-2012 Barkeeper & Bar- manager der SonderBar in Dresden sowie Chef de Bar in weiteren Bars & Hotels in Dresden
  • Ausbildung zum Certified Advisor of Spirits an der Barschule in Rostock
  • 2012-2014 Barmanager in der Newman‘s Bar im Ritz Carlton, Wolfsburg
  • Seit 2014 Brand Ambassador Glenfiddich
  • Seit 2018 Zusätzlich Brand Ambassador The Balvenie

PR: Neue Claxton’s Bottlings im Anflug

Der unabhängige Abfüller Claxton’s wird in Deutschland von Pinkernells Whisky Market importiert – und von dort haben wir eine Presseinformation über den jetzt erscheinenden Batch an neuen Abfüllungen erhalten, den wir Ihnen gemeinsam mit den Infos dazu präsentieren dürfen. 

Hier die Presseaussendung, die wir erhalten haben:

Neue Claxton’s Bottlings im Anflug

Das neue Bottling des unabhängigen Abfüllers „Claxton’s – The Single Cask“ aus York, wird zum Ende der Woche bei uns in Berlin erwartet.
Es handelt sich um sechs Einzelfassabfüllungen, welche natürlich weder gefärbt noch kühlgefiltert sind. Ebenfalls wurde wie gewohnt die natürliche Fassstärke beibehalten.

Ab der KW 9 sind alle Abfüllungen in unserer Berliner Niederlassung erhältlich. Zeitgleich beginnt der Versand in den Einzelhandel.

Für Neugierige sind wir vom 03.-04.März auch auf der „The Village“ in Nürnberg anzutreffen. Selbstverständlich werden wir dort alle neuen Abfüllungen offen haben.

Auf folgende Abfüllungen darf man sich freuen:

English Single Malt 2011, 6 Years Old, 60,5%
Region: England
Distilled: 06.04.2011
Cask Type: Rum Cask
Cask No.: 1838-457
No. of bottles: 258
UVP: 68,-€, 0,7l

Glen Moray 2007, 10 Years Old, 54,5%
Region: Speyside
Distilled: 23.11.2007
Cask-Type: First Fill Bourbon Barrel
Cask No.: 1832-5800
No. of bottles: 261
UVP: 59,-€, 0,7l
Orkney Single Malt 2007, 10 Years Old, 63%
Region: Islands
Distilled: 29.03.2007
Cask-Type: Hogshead
Cask No.: 1836-008
No. of bottles: 330
UVP: 62,-€, 0,7l
Macduff 2003, 14 Years Old, 55,9%
Region: Highlands
Distilled: 18.03.2003
Cask-Type: Sherry Butt
Cask No.: 1834-900022
No. of bottles: 652
UVP: 110,-€, 0,7l
Glen Keith 1994, 23 Years Old, 51%
Region: Speyside
Distilled: 16.12.1994
Cask-Type: Bourbon Barrel
Cask No.: 1837-157671
No. of bottles: 146
UVP: 158,-€, 0,7lAuchentoshan 1991, 25 Years Old, 54,1%
Region: Lowlands
Distilled: 28.10.1991
Cask-Type: Sherry Hogshead
Cask No.: 1835-2918
No. of bottles: 217
UVP: 280,-€, 0,7l

Serge verkostet: Bowmore, ein Quintett

Heute sind es fünf Abfüllungen aus der Islay-Destillerie Bowmore, die Serge Valentin beschäftigen. Die traditionsreiche Brennerei im gleichnamigen Ort auf der Insel zählt mit ihren fruchtigen und meist nur mäßig rauchigen Whiskys zu den Klassikern von Islay, und man findet sie nicht nur als Originalabfüllungen, sondern auch bei zahlreichen unabhängigen Abfüllern.

Und die fünf Bottlings, die Serge heute verkostet, stammen alle aus den Händen der Independents. Einer davon trägt keine Altersangabe, die anderen sind entweder 15 oder 25 Jahre alt. Und von den Punkten her bewegen wir uns zwischen 84 und 92.

Her die Liste der heutigen Verkostung, und wie immer die Aufforderung, die Details hinter unserem Link nachzulesen:

  • Bowmore 15 yo 2002/2018 (48.4%, Douglas Laing, Old Particular): 90 Punkte
  • Bowmore 15 yo 2001/2017 (56.7%, La Maison du Whisky, Artist #7, hogshead, cask #20115, 286 bottles): 90 Punkte
  • Bowmore 15 yo 2002/2018 (54.3%, Cadenhead, Authentic Collection, 288 bottles) : 92 Punkte
  • Bowmore 25 yo 1991/2017 (48.7%, Antique Lions of Spirits, bourbon, 218 bottles): 89 Punkte
  • Bw7 (53.2%, Speciality Drinks Ltd, Elements of Islay, 2017): 84 Punkte

Und gerne haben wir wieder ein gutes halbes Dutzend Bilder zur Brennerei aus unserem Archiv herausgesucht…

Bowmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Bowmore (c) Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Bowmore. Bild (c) Bernd Scheer

Spiegel: Warum britische Scotch-Brenner einen EU-Deal ablehnen

Ein kurzer Artikel auf Spiegel Online beleuchtet die Ambivalenz, mit der schottische Whiskybrenner (und die Konzerne dahinter) den Brexit und vor allem die Zeit danach sehen. Zwar ist kaum eine andere Branche so vehement gegen den Brexit eingestellt, doch sieht man vor allem die Zeit danach mit Besorgnis.

Warum? Weil man einen Zustand fürchtet, in dem man den Binnenmarkt zwar verlassen habe, aber dennoch einen Deal mit der EU hätte, in dem man sich unter den Regeln des Binnenmarkts weiter auf diesem bewege. Denn dann, so die Whiskyproduzenten, stünde man vor der Situation, diese Regeln zwar befolgen zu müssen, aber keinen Einfluss mehr darauf habe, wie sie gestaltet oder umgestaltet würden.

Brennblasen bei Glenmorangie. Photo credit: Jack Shainsky via Visual Hunt / CC BY

Man wäre dann besser dran, so die Sprecherin der SWA (Scotch Whisky Association) im Spiegel-Artikel, wenn man den Handel unter den Regularien der World Trade Organisation (WTO) ablaufen ließe.

Auch ein Hintergrund für diese Haltung: Unter den Regeln der WTO gäbe es für Spirituosen keine Einfuhrzölle in die EU, was der Branche einen gewichtigen Vorteil gegenüber anderen Bereichen der Lebensmittelindustrie verschaffen würde.

The Macallan 40yo Release 2017 geht auch in Verkaufsverlosung

Für den Macallan 40yo in der Release 2017 hat sich die Speyside-Destillerie (wohl auch aus Marketinggründen) eine doppelte Verkaufsstrategie einfallen lassen. Die 465 Flaschen des Whiskys (mit 44% Alkohol abgefüllt) werden zwar wohl weiterhin auch im „normalen“ Handel verkauft werden, aber man veranstaltet für eine gewisse Anzahl von Flaschen zusätzlich eine Verkaufslotterie im Webshop von Macallan.

Wie kann man sich das vorstellen? Wer Geld (knapp 8000 Euro) und Lust genug hat, sich mit anderen Macallan-Fans um diese Flaschen zu rittern (und man darf annehmen, dass es weltweit wohl mehr Leute geben wird, auf die diese Kurzbeschreibung zutrifft), kann sein Interesse auf dieser Seite des Macallan Shops mittels Registrierung kundtun. Bis zum 27. Februar um 23:59 ist das möglich, danach wird das Kontingent verlost. Kaufverpflichtung gibt es durch die Registrierung keine, aber wer 72 Stunden nach der Info, dass er in der Auslosung erfolgreich war, nicht kauft, der hat seine Chance vergeben.

Es wird interessant zu sehen sein, ob diese zweigleisige Vermarktungsstrategie Schule machen wird. Danke an Jedi für die Info.

 

fizzz.de: Zu Besuch auf Islay

Einen sehr schönen Artikel über eine Insel, die fast jeder Whiskyfreund gerne einmal besuchen möchte (und dann immer wieder), ist vor einiger Zeit im Branchenmagazin fizzz.de erschienen – so schön, dass wir ihn Ihnen vorstellen wollen, auch wenn er nicht mehr ganz brandaktuell ist: Es geht um Islay.

Autor Alexander Thürer stellt in dem Beitrag „Reif für die Insel – Zu Besuch auf Islay“ die Hebrideninsel vor, mit ein wenig Geschichte, viel Wissen und vor allem viel Herz. Hier ein kleiner Ausschnitt:

Vielleicht ist es gerade diese charaktervolle Vielfalt auf kleinstem Raum, die Whiskyfans in aller Welt begeistert und etliche davon die manchmal etwas abenteuerliche Reise auf die Insel antreten lässt. Abenteuerlich deshalb, weil bei zu tief hängenden Wolken, etwas Nebel oder zu starkem Wind der Flughafen (wenn man diese Piste so nennen möchte) schnell mal dicht gemacht wird und auch die Fähren bei entsprechendem Wetter lieber im Hafen bleiben. Dennoch ist der Whisky-Tourismus eine der wichtigsten Einnahmequellen der Insel. Das war nicht immer so. In den 1980er Jahren, als der Single Malt am Boden lag, stand es auch auf Islay schlecht um das Touristenziel Nr. 1, die Brennereien. Einige überlebten, etwa durch die Produktion von Whiskys für große Blended Scotch-Marken, z.B. Bunnahabhain oder Caol Ila, andere, darunter auch Größen wie Arbeg, Port Ellen oder Bruichladdich raffte die Rezession dahin.

Den gesamten Artikel können Sie hier finden – wir wünschen Ihnen dabei viel Vergnügen! Hier noch ein paar Bilder von Islay – ein paar Destillerien, ein paar Landschaften, jede Menge Sehnsucht…

Paps of Jura von Islay aus. Bild (c) Lydia Frontczak
An der Südküste von Islay. Im Hintergrund Laphroaig. Photo credit: travelmag.com on VisualHunt / CC BY
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Rund um Port Ellen. Bild © Jochen Wied
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Caol Ila. Bild © Diageo
Die Destillerie Kilchoman auf Islay. Im Hintergrund sieht man Loch Gorm. Bild: Kilchoman Destillerie 2014.
Bruichladdich. Bild © Christian Spatt
Willkommen bei Bruichladdich. Bild: Marcel Freudenstein
Bowmore. Bild (c) Bernd Scheer
© Etienne Kientzler
Lagavulin. Bild © Diageo
Laphroaig Water to Whisky Tour. Bild © Jochen Wied
Ardbeg. Bild © Christian Spatt

Whiskydiaries: Interview mit Andrea Caminneci bei Schlumberger

Björn Bachirt von Whiskydiaries.de hat den Importeur Schlumberger (er vertreibt unter anderem Marken wie Kavalan und Benromach) besucht und dort mit Andrea Caminneci gesprochen, der dort nicht nur als Verkaufsleiter arbeitet (und damit nach längerer Absenz wieder zu Schlumberger zurückgekehrt ist), sondern Whiskyfreunden auch als unabhängiger Abfüller (C&S Dram) bekannt ist.

Im Gespräch geht es um die Marken bei Schlumberger, aber auch um die persönliche Geschichte von Andrea und um neue Abfüllungen im Rahmen von C&S Dram.

Andrea Caminneci

Hier ein kleiner Ausschnitt aus dem Artikel – mit einem Statement von Andrea Caminneci zu Kavalan:

Es ist schon erstaunlich, wie man dort mit Willen, Hartnäckigkeit und scheinbar unbegrenzten Geldmitteln in kürzester Zeit das aufgebaut hat, wofür die schottische Whiskyindustrie 500 Jahre brauchte. Das Klima und die schnelle Reifezeit spielen KAVALAN natürlich in die Karten. Und wenn du dir über Investitionen keine Gedanken machen musst, weil hinter dir mit der King Car Group ein Mischkonzern steht, der dich mit frischem Kapital ausstatten kann, ist das sicherlich nicht von Nachteil. Man darf es aber nicht darauf reduzieren. KAVALAN bietet ein exzellentes Produktportfolio, was nicht zuletzt auf ein hervorragendes Fassmanagement zurückzuführen ist.

Den ganzen Artikel können Sie hier nachlesen.

Das Team von Schlumberger mit zwei Gästen (Juliette Buchan, Benromach, und Paul Dempsey, Spey – rechts) am Stand bei der Finest Spirits München 2018. Bild: Schlumberger

Lagg-Distillery auf Arran mit Fassverkaufsprogramm

Die Destillerie Arran ist momentan die einzige Brennerei auf der gleichnamigen Insel, macht sich aber selbst mit der Lagg Distillery im Süden Konkurrenz. Die zweite Brennerei, die ausschießlich getorften Whisky herstellen wird, befindet sich im Bau und wird wahrscheinlich noch heuer in Betrieb gehen.

Hier entsteht gerade die Lagg Distillery

Arran Distillers hat nun ein Fasskaufprogramm für die ersten Fässer der Lagg-Distillery aufgelegt – 700 Stück davon werden an Interessenten abgegeben – im Rahmen einer Mitgliedschaft in der Lagg Society. Kostenpunkt: 6000 Pfund. Das Fass wird 10 Jahre lang in der Lagg Distillery gelagert werden. Und auch eine Flasche Whisky aus dem Fass Nr. 1 ist beim Preis dabei, sowie andere Vergünstigungen:

Membership of the Lagg Cask Society includes ownership of one of the first casks to be filled at the Distillery as well as the guarantee of a bottle from Lagg Cask No.1 which will be strictly reserved for the Society. We pledge no further casks will be sold to the public during the first ten years of production to ensure you are part of a very exclusive group of like-minded individuals.

Membership of the Lagg Cask Society entitles each member to ownership of one of the first casks to be produced at the new Lagg Distillery in the 4th quarter of 2018. Using malted barley peated to a level of 50PPM (parts per million) this new spirit promises to be something very special indeed. Master Distiller James MacTaggart will source the finest quality American Oak ex-Bourbon Barrels to nurture this spirit over a minimum of 10 years maturation. Members’ names will be stencilled on their cask which will be stored on site at the Lagg Distillery.

Das erste Fass wird übrigens ein first-fill ex-Sherry Butt sein und nach 10 Jahren mit 46% abgefüllt.

Alle Details zu den Fässern und der Mitgliedschaft können Sie einem eigenen PDF entnehmen, das auf der Website der Lagg Distillery herunterladbar ist.

Serge verkostet: Drei ungewöhnliche unabhängige Springbank-Bottlings

Nicht, das irgendwer behaupten will, Abfüllungen aus der Brennerei Springbank seien per se gewöhnliche Whiskys – das normale Ungewöhliche an ihnen ist ja, dass es recht schwer ist, einen schlechten Springbank zu finden. Aber Serge Valentin betont die Ungewöhnlichkeit der Abfüllungen, die er heute verkostet, extra in der Schlagzeile, und so wollen wir es auch tun.

Vor allem aber betont Serge Valentin, dass Springbank aktuell wieder an die großen Tage der Vergangenheit anschließt und durchaus als „Grand Cru“ Schottlands bezeichnet werden kann. Das spiegelt sich auch in den Wertungen der drei unabhängigen Bottlings wieder, die Serge in der Verkostung hatte:

  • Springbank 17 yo 2000/2017 (41.6%, Wiskybroker for Port of Holmsund, Demerara refill cask, cask #630, 196 bottles): 89 Punkte
  • Springbank 24 yo 1992/2017 (47.1%, The Maltman for The Whisky Foundation, sherry cask, cask #212214, 244 bottles): 89 Punkte
  • Springbank 18 yo 1996/2014 (56.3%, The Whisky Barrel, Burns Malt, sherry hogshead, cask #491): 90 Punkte

Nachstehend ein paar Bilder aus der Destillerie von Alexandra Kreutz – alle 22 Bilder ihres Besuches können Sie hier sehen.

Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen
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Springbank. Bild © Alexandra Kreutz, Genuss am Gaumen

Neu: „The Winter Queen“ – Blend aus Scotch und holländischem Whisky

Elisabeth Stuart, die älteste Tochter von King James VI und Queen Anne von Dänemark, ist die Person, der Fusion Whisky und Adelphi ihre neueste Zusammenarbeit gewidmet haben. Man verfolgt ja mit Fusion Whisky das Konzept, historische Personen aus Schottland zu würdigen, die fern der Heimat Berühmtheit erlangten, und hat das bereits mit Blends aus schottischem sowie japanischem oder indischem Whisky getan. Diesmal hat man sich für Holland entschieden.

Portrait of Elizabeth Stuart, the Winter Queen, as the Biblical Queen Esther, by Gerard van Honthorst. Courtesy of Hoogsteder & Hoogsteder

Die 1596 in Fife geborene Elisabeth Stuart ist das Bindeglied zwischen den Stuarts und dem Haus Hannover und lebte in Den Haag. Die hostorische Bedeutung von Elisabeth Stuart beschreibt der englische Text der Aussendung so:

As eldest daughter to King James VI and I and Queen Anne of Denmark, Elizabeth was always destined for a place in the history books. While still a child, she was caught up in the web of intrigue during the infamous Gunpowder Plot.  At 16 she was married to Elector Palatine Frederick V and the couple moved to Bohemia, where they reigned. But after a year the couple were besieged and forced to flee Prague, earning the couple the moniker, the Winter King and Queen.

Elizabeth spent the next 40 years living in The Hague, campaigning for her lost lands and establishing a royal court that became an artistic and diplomatic hub whose influence extended across Europe. She also became a figurehead for the thousands of Scottish mercenaries based in the Netherlands.

Dr Nadine Akkerman of Leiden University is the leading authority on Elizabeth Stuart. She said: “More politically cunning than her grandmother, Mary, Queen of Scots, and more belligerent than her godmother, Elizabeth I, she never relinquished the title Queen of Bohemia, even though she spent upwards of forty years in exile in The Hague after but a year in Prague.”

Dr Akkerman said that the thousands of letters Elizabeth wrote to statesmen and stateswomen, generals, lieutenants, ambassadors and other diplomats, showed the complex, witty and influential character of Elizabeth, whom history has largely overlooked.

She added: “During her years in exile, she changed court culture in the Netherlands and was matriarch to a family that included artists, warriors, natural philosophers and one queen mother: George I was her grandson.

Man hat nun ihr zu Ehren einen Blend aus Single Malts von Schottland und aus Holland geschaffen  und ihn The Winter Queen genannt.

The Winter Queen besteht aus Single Malts der Destillerien Longmorn und Glenrothes und der holländischen Destillerie Zuidam. Komponiert wurde der neunjährige Whisky von Adelphi’s Master Blender Alex Bruce. 866 Flaschen wurden mit 52.7% Alkohol abgefüllt und werden je ca 125 Pfund kosten (ein Preis in Deutschland steht noch nicht fest – Erscheinungstermin demnächst).

Hier noch die Tasting Notes in der Originalsprache:

9 year old malt whisky

A blend of Scotch malt whisky from Longmorn and Glenrothes distilleries and malt whisky from Zuidam Distillery in the Netherlands. By Adelphi and Fusion Whisky.

Nose drying; polished floor boards; chocolate and desiccated coconut; Scotch pancakes topped with bacon and coated in maple syrup; manilla envelopes; crème caramel; maraschino cherry; rhubarb crumble, dark toffee and molasses; soft and creamy mouthfeel; Sunday lunch, with quince jelly and jus.

PR: Brown-Forman Deutschland launcht JACK DANIEL’S Tennessee Rye

Neues gibts aus dem Haus Jack Daniel’s zu vermelden: Der in den USA recht erfolgreiche Jack Daniel’s Tennessee Rye kommt nun auch nach Deutschland und ist ab sofort im Fachhandel erhältlich – im April wird er dann auch in C&C Märkten eingeführt. Wir haben alle wichtigen Infos dazu für Sie in Form einer Pressemitteilung erhalten:

Neu zu entdecken für Whiskeyliebhaber: Brown-Forman Deutschland launcht JACK DANIEL’S Tennessee Rye

Hamburg, 20. Februar 2018 – Zuwachs im Portfolio von Brown-Forman Deutschland: Mit JACK DANIEL’S Tennessee Rye bekommt der traditionsreiche und weltweit erfolgreiche JACK DANIEL’S Old No. 7 eine aufregende Version auf Roggenbasis an die Seite.

„In der über 150-jährigen Geschichte von JACK DANIEL’S war es an der Zeit, unsere Expertise in der Whiskeyherstellung in einen neuen Whiskey einfließen zu lassen. Die Einführung unseres Tennessee Rye Whiskeys bedeutet einen Meilenstein in der Geschichte der JACK DANIEL DISTILLERY; denn erstmals seit über 150 Jahren gibt es neben dem klassischen JACK DANIEL’S eine neue Getreidemischung. Mit 70 Prozent Roggenanteil betont sie den würzigen Geschmack von Roggen und lässt gleichzeitig Raum für die Komplexität gemälzter Gerste und die Süße von Mais. Die perfekt ausgewogene Getreidezusammensetzung ist die gelungene Antwort von JACK DANIEL’S auf die steigende Nachfrage von Whiskeyliebhabern, die die Kategorie Rye wieder für sich entdecken“,

freut sich Tanja Steffen, Head of JACK DANIEL’S bei BrownForman Deutschland, über den Portfolioeinzug der Perfektion von JACK DANIEL’S auf Roggenbasis.

Die für JACK DANIEL’S charakteristische Sanftheit erhält auch der neue JACK RYE durch die traditionelle Filterung durch Holzkohle aus Zuckerahorn, das sogenannte „Charcoal Mellowing“. Das Herstellungsverfahren, das den beliebten Whiskey aus Lynchburg seit jeher so einzigartig macht, lässt einen Whiskey erst zu einem Tennessee Whiskey werden. Tropfen für Tropfen wird er in der JACK DANIEL DISTILLERY, der ältesten registrierten Destillerie der USA, in bester Handwerkskunst hergestellt. Hier lagert er anschließend in neuen, handgefertigten Fässern aus Weißeiche, bis der Master Distiller entscheidet, dass er reif ist.

Die Idee, einen Roggenwhiskey herzustellen, ist für den American Whiskey Experten Brown-Forman nicht neu.

„Mit der Herstellung von Rye kehren wir zu den Ursprüngen von American Whiskey zurück und wollen die Kategorie beleben, die während und nach der Prohibition in Vergessenheit geraten war. Er entspricht dem ursprünglichen amerikanischen Whiskey wie die ersten Einwanderer ihn herstellten, bevor sie Mais als Getreidebasis entdeckten“,

führt Tanja Steffen aus.

Seit sieben Jahren klettert sowohl in den USA als auch in Europa die Nachfragekurve nach Roggenwhiskey – ausgehend von einer vergleichsweise kleinen Basis – kontinuierlich steil nach oben. Die Kategorie wird von Whiskeyliebhabern sehr geschätzt. Sie steht für hohe Premiumansprüche, Authentizität und Handwerkskunst, wird dabei als unprätentiös wahrgenommen und gerne von Bartendern als „Neuentdeckung“ empfohlen. Dabei ist auch Roggenwhiskey in der jahrhundertealten American Whiskey Tradition fest verankert.

JACK DANIEL’S Tennessee Rye präsentiert sich in satter Bernsteinfarbe. Das Aroma: Ein Mix aus süßen, reifen Früchten, leicht geröstetem Eichenaroma und Roggenwürze. Der Geschmack offenbart ein Zusammenspiel aus süßem Karamell und trockenen Gewürz-Noten, der Abgang ist würzig mit Spuren von Pfeffer.

Am besten genießt man den neuen Roggenwhiskey pur und in klassischen American Whiskey Cocktails wie dem Old Fashioned.

JACK DANIEL’S Tennessee Rye (Alkoholvolumen 45 Prozent) ist ab sofort in der 0,7-l-Flasche (23,49 Euro, unverbindliche Preisempfehlung) im ausgewählten Fachhandel erhältlich; ab April 2018 wird er in C&C Märkten eingeführt. Er ist auch im JACK DANIEL’S Online Store verfügbar. Weitere Informationen: www.jackdaniels.de.

American Whiskey bietet eine wunderbare Vielfalt und Aromentiefe. Die Bandbreite reicht von weich und mild bis würzig und kraftvoll und bedient unterschiedlichste Vorlieben für den perfekten Genuss. Zum American Whiskey Portfolio von Kategorietreiber Brown-Forman Deutschland zählt der Tennessee Whiskey Klassiker JACK DANIEL’S Old No. 7, der neue JACK DANIEL’S Tennessee Rye, JACK DANIEL’S Gentleman Jack, JACK DANIEL’S Single Barrel, JACK DANIEL’S Single Barrel Rye, die Flavours JACK DANIEL’S Tennessee Honey und JACK DANIEL’S Tennessee Fire; außerdem der feine Bourbon Woodford Reserve Distiller’s Select, Woodford Reserve Rye und Woodford Reserve Double Oaked.