Neben dem Auktionsmarkt für Whiskyflaschen hat sich in der letzten Zeit auch einer für Fässer entwickelt – und auf diesem sehen wir einen neuen Rekord für das teuerste jemals versteigerte Whiskyfass. Er wurde im – wie sollte es anders sein – asiatischen Raum erzielt, genauer gesagt in Hong Kong.
Beim Auktionshaus Spink kam ein Fass Macallan aus dem Jahr 1987 unter den Hammer – ein Sherry Hogshead, das am 13. April 1987 befüllt wurde und laut Angabe des Auktionators kaum einmal 300 Flaschen hergibt, selbst wenn man es bis auf den letzten Tropfen leert.
Das Fass wechselte schließlich laut The Spirits Business um HK$2,928,000 (US$474,877) – das sind umgerechnet momentan ca. 403.500 Euro, den Besitzer. Rechnet man das auf 290 Flaschen um, sind das rein vom Auktionserlös (hier kommen wohl noch Gebühren hinzu) knapp 1.400 Euro pro Flasche.
Übrigens: Damit der Käufer den Macallan offiziell als Scotch in Flaschen füllen lassen kann, muss er das Fass in Schottland belassen und dort leeren, die Flaschen füllen und etikettieren lassen. Aber vielleicht stellt er sich seinen Kauf einfach in den Keller und besucht das Fass wöchentlich mit einer Karaffe…
Ergänzung 14:30 – wir haben nun Pressebilder des Fasses und die Tasting Notes dazu bekommen und bringen sie hier für Sie als Addendum:
Macallan – die alten Lagerhäuser. Aus einem davon stammt wohl das jetzt versteigerte Fass. Bildrechte bei Marcel Freudenstein
Auch Glengoyne, die Highland-Destillerie an der südlichen Grenze dieser Whiskyregion, bringt neue Abfüllungen in den Travel Retail – und gleich vier davon, unter dem Namen „The Spirit of Oak Collection“:
Glengoyne Cuartillo wurde in First Fill American oak Oloroso Sherry Casks gereift. Er ist mit 40% abgefüllt und soll nach Toffee, Aprikosen und etwas Zimt schmecken.
Glengoyne Balbaína stammt aus First Fill Oloroso Fässern aus europäischer Eiche und ist mit 43% abgefüllt. Er schmeckt laut Destillerie nach Karamell, getrockneten Äpfeln und Gewürznelken.
Glengoyne PX kommt aus europäischer und amerikanischer Eiche und wurde in Pedro Ximenez-Fässern gefinisht. Er zeigt mit seinen 46% Noten von frischer Eiche, Gewürzen und karamellisiertem Zucker.
Der letzte der vier Neuen ist der Glengoyne 28yo. Er wurde in einer Kombination aus first-fill American und European oak Oloroso Sherry casks gereift. Man hat ihn mit 46.8% abgefüllt und er soll, dem Alter entsprechend, komplex und vielschichtig sein, mit dichtem Fruchtaroma und eleganten Gewürzen.
Curatillo und Balbaína kommen in den für den Travel Retail üblichen Literflaschen, die beiden anderen Abfüllungen sind in 0.7l-Flaschen erhältlich. Alle vier neuen Abfüllungen wird es ab Januar 2018 im Travel Retail weltweit geben, Preise dafür sind noch nicht endgültig festgelegt.
Ein neuer Glenmorangie ist für den Global Travel Retail veröffentlicht worden, diesmal mit Altersangabe: Der Glenmorangie 19yo Finest Reserve.
Laut den Angaben der offiziellen Webseite von Glenmorangie ist der neunzehnjährige Whisky ausschließlich in ex-bourbon casks aus amerikanischer Weißeiche gereift und kommt mit 43% in die Flasche. Er soll zestige Noten bieten, dabei aber die typische Sanftheit, die man Glenmorangie zuschreibt.
Ein Preis ist auf der Webseite nicht angegeben, allerdings finden sich hier die originalen Tasting Notes:
Nase:Frische, reine und spritzige Minze- und Eukalyptusaromen sowie Nuancen von Rohrzucker vermischen sich mit Noten von Süßigkeiten, Pfirsichen und Vanille.
Gaumen: Eine weiche und cremige Textur geht einher mit der feinen Süße von Äpfeln, Aprikosen und intensiv schmeckenden Orangen sowie Toffee, buttrigen Naschereien und Menthol.
Finish:Minz-Toffee vermischt sich mit Tanninen von der Eiche und dem anhaltenden Hauch bittersüßer Zitrusfrüchte.
Sowohl zwei Originalabfüllungen (eine davon für den Travel Retail) und einige unabhängige Bottlings aus der Destillerie Glengoyne sind heute im Fokus der Aufmerksamkeit bei Serge Valentin. Glengoyne ist vor allem bekannt dafür, dass die Destillerie selbst in den südlichen Highlands steht, die Lagerhäuser auf der anderen Straßenseite aber bereits den Lowlands zugerechnet werden. Interessanter allerdings ist, und wohl auch mehr ein Merkmal der Whiskys, dass Glengoyne Wert darauf legt, sich im gesamten Destillationsprozess etwas mehr Zeit zu lassen als andere Brennereien. Das Resultat soll ein weicherer, ausgewogenerer Whisky sein.
In den Punktewertungen der heutigen Verkostung wirkt sich das allerdings nicht offensichtlich positiv aus – auch wenn die Bewertungen durchwegs gut sind, kommen sie nicht weit über 80 Punkte hinaus. Warum das so ist, können Sie bei Serge natürlich detaillierter nachlesen. Wir bringen hier die blanken Zahlen:
Glengoyne 15 yo ‘Distiller’s Gold’ (40%, OB, +/-2017): 80 Punkte
Glengoyne 8 yo 2007/2016 (43%, Douglas Laing, Single Minded, hogshead): 83 Punkte
Glengoyne 19 yo 1996/2016 (48%, Distiller’s Art, refill hogshead): 82 Punkte
Glengoyne 14 yo 2001/2015 (46%, Cadenhead, Small Batch, sherry butt, 840 bottles): 83 Punkte
Glengoyne ‚Cask Strength Batch 004‘ (58.8%, OB, 2015): 83 Punkte
Zum Launch der Octomore 8 – Serie in Österreich haben wir von Top Spirit Österreich eine Presseinfo über die neuen Abfüllungen erhalten, die wir hier gerne veröffentlichen – zudem sie auch die Erscheinungsdaten für die Octomore-Abfüllungen in der Alpenrepublik enthält. Für Deutschland gab es bereits vor knapp einem Monat einen eigenen Pressetext, den Sie hier nachlesen können. Nachfolgend der Text aus Österreich:
Bruichladdich: Neue Serie Octomore 8 zum Jubiläum der „großen Acht“
Wien, 03. Oktober 2017
Bruichladdich, der innovative Scotch Whisky, der nach traditionellen Methoden zur Gänze auf der schottischen Insel Islay hergestellt wird, feiert Jubiläum: Zehn Jahre nach dem Launch von Octomore, dem am stärksten getorften Whisky der Welt, schickt Head Distiller Adam Hannett Whisky-Liebhaber mit Octomore 8 auf eine sinnliche Entdeckungsreise durch eine Serie außergewöhnlicher, streng limitierter Whiskys. Ausgangspunkt für die Kreation der Octomore-Whiskys ist damals wie heute die Frage: What if?
Die Bruichladdich Destillerie auf der schottischen Insel Islay verweist auf eine außergewöhnliche Geschichte, die im Jahr 1881 mit der Gründung durch die Brüder Harvey begann – sie war die modernste Destillerie ihrer Art zum Zeitpunkt der Erbauung. Die Innovationskraft und der Pioniergeist der Gründer sind bis heute fester Bestandteil der Philosophie von Bruichladdich und prägen auch die neue Serie von Octomore.
„Die große Acht“. Alles fing mit einer „What if?“-Idee an. Was wäre, wenn man den am stärksten getorften Whisky der jemals auf den Markt gebracht wurde, destilliert? Ist das überhaupt möglich? Die Antwort auf diese Fragen gab Bruichladdich durch die Herstellung der Ocotomore-Whisky-Serie. Seit dem Launch der ersten Edition sind mittlerweile zehn Jahre vergangen und man ist bei der bereits achten Octomore Edition angelangt. Und da „Octomore“ wörtlich übersetzt „die große Acht“ bedeutet, könnte es keinen besseren Zeitpunkt geben, um innezuhalten, auf die bisherige Entwicklung des Whiskys zurückzublicken und über seinen weiteren Weg nachzudenken.
Bruichladdich Head Distiller Adam Hannett zeichnet verantwortlich für die streng limitierte Serie Octomore 8
Streng limitiert. Das Ergebnis sind vier einzigartige Versionen von Octomore 8, die Head Distiller Adam Hannett entwarf. Seit September ist bei Wein & Co die erste Edition Octomore 8.1 erhältlich. Dieser reifte acht Jahre lang zur Gänze in amerikanischen Bourbon- und Whiskey-Fässern. Die Geschmacksnoten der amerikanischen Eichenfässer treten jedoch zugunsten der lebendigen Aromen in den Hintergrund, die der besonderen Struktur dieses Whiskys zur Geltung verhelfen. Es gibt insgesamt 42.000 Flaschen von Octomore 8.1. und auch die nachfolgenden Octomore-Editionen werden streng limitiert sein.
Die lange Reifezeit von acht Jahren in amerikanischen Bourbon- und Whiskey-Fässern verleiht Octomore 8.1 seine einzigartigen Geschmacksnoten
Im November 2017 und im Februar 2018 folgen in Österreich Octomore 8.3. und 8.4 – auch sie weltweit limitiert auf jeweils 18.000 bzw. 12.000 Flaschen. In Summe werden nur 12.000 Whisky-Liebhaber die Chance bekommen alle vier Versionen dieser Edition zu besitzen. Die Gerste für den Octomore 8.3 wurde 2010 geerntet – sie stammt von einer Farm und von einem einzigen Feld. Mit 309ppm ist er der bisher am stärksten getorfte Whisky. Er reifte fünf Jahre in amerikanischen und europäischen Eichenfässern – vergleichsweise kurz, um die Gerste und die volle Intensität des Torfs zur Geltung zu bringen.
Bei Octomore 8.4 bestand die Herausforderung darin, in neuen Eichenholz-Fässern gelagerten Whisky so auszubalancieren, dass die intensiven Geschmacksnoten der Fässer nicht das Destillat dominieren. Mit einer ausgeklügelten Abfolge von unterschiedlichen Lagerzeiten in amerikanischen und europäischen Eichenfässern konnte Adam Hannett eine eigene Charakteristik des Whiskys entwickeln.
Auf alle Whisky-Liebhaber wartet somit eine sinnliche Entdeckungsreise durch die „großen Acht“, an deren Ende die ganz persönliche Antwort auf die Frage „Was wäre, wenn…?“ wartet.
Die irische Walsh Whiskey Distillery hat uns darüber informiert, dass man die neu geschaffene Position des Kaufmännischen Direktors mit John Kelly besetzt. Kelly kommt von Diageo, wo er in den Business Units für Irland, den Travel Retail und den Mittleren Osten entscheidende Positionen innehatte.
Er wird gemeinsam mit Gründer Bernard Walsh an der Geschäftsstrategie, dem Markenaufbau und neuen Produkten arbeiten. Auch soll er in seiner Tätigkeit neue Märkte erschließen.
John Kelly wohnt in Belfast, ist verheiratet und hat eine Tochter und drei Söhne.
Manche Deals gehen sehr rasch über die Bühne, andere dauern sehr lange. Jener zwischen Chivas/Pernod Ricard und Billy Walker, der erst vor einiger Zeit drei Destillerien verkauft hatte (Glendronach, BenRiach und Glenglassaugh), liegt eher bei den schnellen Geschäften: Mitte Juli berichteten wir über den Deal zum Kauf von Glenallachie zum ersten Mal, heute ist er, laut einer Aussendung der Destillerie, jetzt in neuem Besitz, und einem Bericht von The Spirits Business endgültig abgeschlossen.
Billy Walker
Die relevanten Details der Pläne, die Billy Walker mit Glenallachie hat, und die aus den beiden Quellen ersichtlich werden, sind punktuell zusammengefasst folgende:
Billy Walker, Graham Stevenson (früher Inver House Distillers) und Trisha Savage (früher Burn Stewart) wollen mit Glenallachie Premium-Whiskys in einer leistbaren Preisrange für internationale Märkte produzieren
Die Core Range wird Whiskys im Alter von 10 bis 25 Jahren umfassen
Später wird es Einzelfassabfüllungen und Special Releases geben
Die Blends MacNair’s und White Heather waren Bestandteil des Deals, sie sollen aktualisiert und mit verschiedenen Altersauszeichnungen verkauft werden
Im Fokus stehen für Glenallachie Märkte wie Frankreich, Deutschland und die USA
In den Lagerhäusern sollen laut Billy Walker Fässer in großer Menge zu finden sein, ihr Inhalt reicht zurück bis in die 70er-Jahre des vorigen Jahrhunderts.
Wir sind gespannt, wann die ersten neuen Abfüllungen von Glenallachie bei uns auftauchen werden…
Destillerie Glenallachie. Bildrechte bei Lars Pechmann.
Dalmore kennt man aus den Medien eigentlich hauptsächlich aus zwei Gründen: Der unglaublich teuren Luxusabfüllungen wegen – und wegen des Master Blenders Richard Paterson, der für viele DER Mr. Whisky ist.
Von Dalmore gibt es aber natürlich auch ganz „normale“ Standardabfüllungen, und dann den Bereich der gehobenen Standards, was man durchaus auch preislich verstehen kann und den fast jede andere Destillerie ebenfalls bedient. Bei Dalmore reden wir dabei aber von gehoben gehoben – einen 25jährigen um fast 800 Euro findet man auch nicht überall.
Wie schmecken nun aber diese Abfüllungen, die wir uns wohl nicht als daily dram einschenken? Serge Valentin hat vier davon verkostet, beginnend beim King Alexander III und endend beim Dalmore 40yo. Sein Urteil ist durchwegs positiv:
Dalmore ‘King Alexander III’ (40%, OB, +/-2017): 84 Punkte
Dalmore 25 yo (42%, OB, +/-2017): 90 Punkte
Dalmore 40 yo (42%, OB, 2017): 87 Punkte
Dalmore 20 yo 1996/2017 (45%, OB, Port pipe finish): 87 Punkte
Mit dem Loch Lomond 50yo stellt die Highland-Destillerie heute ihre bislang älteste und rarste Abfüllung vor. Gerade einmal 60 Decanter des 1967 destillierten Whiskys werden aufgelegt – und kommen in einer aufwendig gestalteten Box auf den Markt.
Die Einzelfassabfüllung kommt mit 46.2% in den Decanter. Der Whisky reifte zunächst in einem Hogshead aus amerikanischer Eiche, danach in europäischer Eiche (ebenfalls ein Hogshead).
Die Potstills mit dem geraden Hals wurden 1966 installiert, also ein Jahr, bevor der Spirit der jetzigen Abfüllung erzeugt wurde. Sie bringen einen ausgesprochen fruchtigen Charakter in den Whisky, etwas, das man auch am Loch Lomond 50yo bemerkt.
Der Loch Lomond 50yo kommt in einem handgefertigten Decanter, der in einer Box von Method Studios enthalten ist. Callum Robinson und Marisa Giannasi schufen die Box mit dem Titel „The Tempest Chest„, die die raue Gegend um Loch Lomond selbst darstellen soll.
Die Box ist aus Eiche gefertigt und mit Leder ausgeschlagen. Der Decanter ruht in ihr auf stilisierten Wellen aus eben diesem Holz.
Zusätzlich gibt es in der Box eine Bronzekartusche mit einem Sample des Whiskys, ebenfalls aufwendig gestaltet:
Hier noch ein genauerer Blick auf den Decanter, der den Loch Lomond 50yo enthält:
Der Loch Lomond 50yo wird ab Dezember zunächst in UK verkauft, zum Beispiel bei The Whisky Shop, The Whisky Exchange, Royal Mile Whiskies und Master of Malt. Danach kommt er weltweit zum Verkauf, hauptsächlich im asiatischen Raum und im Travel Retail. Kostenpunkt: 12.000 Britische Pfund, also ca. 13.600 Euro.
Wer das nötige Kleingeld besitzt und den Loch Lomond 50yo vorbestellen will, kann das unter fifty(at)lochlomondgroup.com tun.
Ein interessanter Eintrag ist in der US-amerikanischen TTB-Datenbank publik geworden: Offensichtlich bereitet Springbank das Erscheinen eines Springbank Local Barley 10yo vor – die dritte und bislang jüngste Ausgabe des mit lokaler Gerste erzeugten Whiskys.
Dass es sich bei dem mit 57.3% abgefüllten Whisky um einen weltweiten Launch handelt, deutet die auf dem Rückseitenetikett angegebene Zahl von 9000 Flaschen an. Wann der Whisky tatsächlich erscheinen wird, ist noch nicht bekannt, auch einen Preis können wir noch nicht nennen.
Aus Copyrightgründen verzichten wir auf eine Darstellung der Labels (diese sind zwar auf der Datenbank frei zugänglich, aber nicht frei von Rechten) – Sie können sie aber natürlich selbst einsehen: Einfach hier klicken.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Im Rahmen des Chivas Bartenders‘ Chapter konnten wir am Mittwoch letzter Woche mit International Brand Ambassador Max Warner eine Tour durch Wiener Bars unternehmen und dort die Kreationen der teilnehmenden Bartender verkosten (die Cocktails dazu stellen wir in loser Abfolge hier auf Whiskyexperts vor).
Zudem war es uns möglich, ein exklusives Audiointerview mit Max Warner zu führen und mit ihm über seine Rolle als Brand Ambassador, Chivas und die Kunst des Blendens zu sprechen. Das knapp 10 Minuten lange Audiointerview können Sie hier hören:
Ein Video seiner Präsentation des Strathisla 12yo sowie der beiden Blends Chivas 12 und Chivas 18 können Sie hier sehen, die Pressemitteilung zum Event haben wir hier veröffentlicht.
Von Brown-Forman Deutschland haben wir eine Presseinformation zu ihrem Angebot beim Bar Convent Berlin erhalten, der vom 10. bis 11. Oktober stattfindet. Dort kann man neben dem ersten Rye von Jack Daniel’s auch Chris Flechter, Assistant Master Distiller JACK DANIEL Distillery und Tom Vernon, Global Brand Ambassador Woodford Reserve, live erleben. Hier der Pressetext für Sie:
Brown-Forman Deutschland präsentiert beim BCB 2017:
Innovation bei JACK DANIEL’S – der erste Rye in der Familie
Faszination American Whiskey – inszeniert von 13 Bar Teams aus 9 Ländern
Whiskeykompetenz aus erster Hand – Besuch von Chris Flechter, Assistant Master Distiller JACK DANIEL Distillery und Tom Vernon, Global Brand Ambassador Woodford Reserve
Hamburg, 2. Oktober 2017 – Brown -Forman Deutschland, Treiber der Kategorie American Whiskey im deutschen Markt, zelebriert am 10. und 11. Oktober 2017 beim Bar Convent Berlin mit zwei Rye Whiskeys im Portfolio, einem noch größeren Aufgebot an internationalen Bar-Teams und zwei renommierten Vertretern des weltbekannten Tennessee Whiskeys und des feinen Bourbons Woodford Reserve die gesamte Vielfalt von American Whiskey.
Launch des ersten Rye Whiskeys bei JACK DANIEL’S
JACK DANIEL’S Single Barrel Rye ist eine kleine Revolution im eigenen Hause. Denn die Rezeptur mit 70 Prozent Roggenanteil, die dem Whiskey einen deutlich würzigeren Geschmack verleiht, stellt die erste neue Getreidemischung der JACK DANIEL Distillery seit über 150 Jahren dar. Wie jeder Tennessee Whiskey wird auch JACK DANIEL’S Single Barrel Rye Tropfen für Tropfen in der JACK DANIEL Distillery, der ältesten registrierten Destillerie der USA in dem kleinen Ort Lynchburg, Tennessee, im traditionellen Charcoal Mellowing Verfahren hergestellt.
Celebrating Cocktails – 13 top Bar Teams aus 9 Ländern
Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Italien, Niederlande, Polen, Spanien, Ungarn und Deutschland – das Aufgebot renommierter Bar Teams aus ganz Europa am Stand von Brown-Forman zeigt die große Beliebtheit und Bedeutung von American Whiskey in der Welt des Cocktail Making. Die Besucher des BCB können sich dieses Mal nicht nur inspirieren lassen, sondern bei einer Tasting Hour alle Highend Cocktail Kreationen auch verkosten. Und für alle Bartender, die ihre American Whiskey Kompetenz noch weiter perfektionieren wollen, gibt Brown-Forman Deutschland einen Einblick in das Programm Master of American Whiskey #MOAW, das dieses Jahr in die zweite Runde geht. Die Vorstellung erfolgt aus erster Hand am Mittwoch, 11.10.2017: Florian Drucks-Jacobsen, Master von 2017, berichtet in einem Demo Bar Slot von seinen Erfahrungen und Eindrücken. Weiterhin werden vier der fünf Finalisten des ersten Master of American Whiskey Durchgangs ihre Barrel Aged Rye Cocktails am Tasting Table des Brown-Forman Stands präsentieren. Besonderes Highlight: die persönlich ausgewählte Master Selection aus dem Finale des Programms #MOAW. Ein JACK DANIEL’S Single Barrel, getestet und ausgesucht von Florian Drucks-Jacobsen sowie ein Woodford Reserve, von den fünf Finalisten gemeinsam mit Master Distiller Chris Morris ausgewählt. Beide Produkte sind Unikate mit extra designtem Master Selection Label.
Die Großen der Whiskeybranche ganz nah: Chris Fletcher und Tom Vernon präsentieren Rye Spezialitäten
Mit Chris Fletcher tritt ein sehr besonderer Nachfolger in die Fußstapfen von JACK DANIEL’S Master Distiller Jeff Arnett, dem die Verbundenheit mit der Marke bereits in die Wiege gelegt wurde. Sein Geburtsort: Lynchburg, wo seit über 150 Tropfen für Tropfen des legendären JACK DANIEL Tennessee Whiskeys hergestellt wird. Dazu ist der studierte Chemiker noch der Enkel des von 1966 bis 1989 wirkenden JACK DANIEL’S Master Distillers Frank Bobo und begleitete seinen Großvater bereits als Kind in die Destillerie. Heute wacht er als Assistent und designierter Nachfolger von Jeff Arnett mit über die Marke. Tom Vernon ist globaler Botschafter des feinen, handgefertigten Whiskeys Woodford Reserve, der besonders von Connaisseuren sehr geschätzt wird. Chris Fletcher und Tom Vernon geben den Besuchern unter anderem Einblicke in die noch weniger bekannte Rye Welt von JACK DANIEL’S und Woodford Reserve.
Chris Flechter, Assistant Master Distiller JACK DANIEL DistilleryTom Vernon, Global Brand Ambassador Woodford Reserve
Die Arran Distillery, bislang die einzig legale Brennerei, die jemals auf der gleichnamigen Insel existierte, ist immer einen Ausflug wert – und jetzt, da sie sich selbst im Süden der Insel Konkurrenz macht (dort wird gerade die Lagg Distillery gebaut, die den torfigen Spirit bei Arran produzieren soll), gleich doppelt.
Grund genug für Petra Milde vom Blog meinwhisky, die schon vor acht Jahren Arran zum ersten Mal besuchte, dort wieder vorbeizuschauen und einen ausführlichen Bericht samt jeder Menge Bilder auf ihrem Blog zu posten. Dabei geht es um die Veränderungen, die sich bei Arran ergeben haben, und natürlich auch um die neue Lagg Destillerie, über die sie Visitor Center Manager Faye Waterlow mit neuen Infos versorgte.
Begleitet wird das Ganze mit Bildern von Petra Milde und solchen, die die Brennerei zur Verfügung gestellt hat – ein schöner virtueller Ausflug also für Interessierte. Wer noch mehr Bilder der Brennerei (vor allem aus dem Inneren) sehen will, den möchten wir zusätzlich auf unsere eigene Fotostrecke mit Bildern von Alexandra Kreutz hinweisen.
Whisky ist nicht nur pur eine Gaumenfreude, auch in einem Cocktail kann er für jede Menge Genuss sorgen. Warum also nicht einmal dem Puristen in sich eine kleine Auszeit geben und den Entdecker nach vorne holen?
In diesem Sinne stellen wir Ihnen auf Whiskyexperts immer wieder mal Cocktailrezepte mit Whisky vor – zum Nachmixen und Ausprobieren. Wir tun das in Zusammenarbeit mit Herstellern und Bars im ganzen deutschsprachigen Raum, die uns die Bilder und Rezepte zur Verfügung stellen.
Unser heutiger Cocktail kommt aus der angesagten Embury Bar in der Kirchnerstr. 6-8 in Frankfurt am Main, wo man nicht nur eine gute Auswahl verschiedener Whiskys (weit über Standards hinaus) findet, sondern auch Whiskycocktails – wie den Moriarty, den wir Ihnen hier und heute präsentieren. Wir wünschen viel Vergnügen damit!
Moriarty
Highball Glas on Clear Ice Bar
40 ML Talisker Port Ruige
20 ml Earl Grey Shrub
10 ml Ruby Port
80 ml Ginger Ale to Fill
Orangetwist
Earl Grey Shrub Embury
250 Gr Earl Grey Tea (15 gr. Earl Grey Loose Tea brewed 5 Minutes)