Es ist eher ungewöhnlich, dass wir hier über eine Abfüllanlage regelmäßig berichten. Doch bei den beiden Chivas Brothers Werken in Paisley und in Kilmalid ist in dem letzten Jahr sehr viel passiert. Vor knapp einem Jahr wurde bekannt, dass der Standort in Paisley geschlossen werden soll. Dafür soll die bestehende Anlage in Kilmalid modernisiert werden, die 460 Angestellten aus Paisley würden dorthin übersiedeln.
Im Sommer standen in beiden Werken Lohnverhandlungen an. Die dort Beschäftigten waren mit dem Angebot der Konzernleitung nicht zufrieden. Ihrer Meinung nach würden die angebotenen 1,5% mehr Gehalt sie nicht am Erfolg des Unternehmens teilhaben lassen. Die Zeichen standen auf Streik, in Kilmalid wurde diese Kampfmaßnahme auch angewendet. In neuen Verhandlungen wurde sich geeinigt.
In dieser Woche erhielt Chivas Brothers die Baugenehmigung für die geplanten Umbaumaßnahmen in Kilmalid. Insgesamt werden rund £ 40 Millionen investiert, auf die dortige neue hochmoderne Anlage fällt nur ein Teil, wie wir bei The Drinks Business lesen können. Die Baumaßnahmen sollen 2019 beendet, das Werk in Paisley geschlossen werden und deren Aufgaben vom neuen Werk in Kilmalid übernommen werden.
Vielleicht DER Inbegriff für die klassische schottische Whiskybrennerei ist Strathisla mit ihren Steinmauern und Pagodendächern. Die zu Chivas gehörige Destillerie ist aber auch innen schmuck und interessant. Das beweisen die Aufnahmen von Alexandra Kreutz von Genuss am Gaumen, die Ende August die Destillerie in Rahmen einer Schottlandreise besucht und für uns fotografiert hat.
Begleiten Sie uns also – vorläufig zum letzten Mal – mit Alexandra in die Speyside und zu Strathisla, und besichtigen Sie mit uns auf vier Seiten das Gebäude, die Brennblasen, das Fasslager und den Tastingraum. Viel Vergnügen wünschen wir!
Von der Whiskydestillerie Haider erhielten wir eine recht umfassende Presseaussendung, in der die 1. Whiskydestillerie Österreichs viele Neuerungen präsentiert. So wird es diesen Herbst einen Roggenwhisky geben, der zusätzlich in gebrauchten Likörweinfässern reifen durfte. Und auch im Produkt-Design gibt es kleine Änderungen. Die Mitteilung des Waldviertler Whisky J.H. finden Sie hier ungekürzt:
Whisky aus dem Waldviertel
In der 1. Whiskydestill1erie Österreichs brennt Familie Haider seit 1995 edle Tropfen auf weltweit höchstem Niveau – und ist mit ihrem Roggenwhisky Vorreiter internationaler Whisky-Trends. Und auch bei der Produktentwicklung beweist die Destillerie Know How, wie etwa mit ihrem Roggenwhisky der in einem gebrauchten Likörweinfass (Portweinmethode) gefinisht wurde oder dem 1. Whiskykaffee Österreichs.
Was in den 1990er Jahren mit einem Learning by Doing Prozess im Schnapsbrennen begann, hat sich zu einer Pilgerstätte für Kornbrand in seiner edelsten Form entwickelt: dem Whisky. Das Familienunternehmen Whiskydestillerie J. Haider begann 1995 zu destillieren, präsentierte gut drei Jahre später seinen ersten Whisky – und das mit Erfolg. Das Medienecho und die steigenden Besucherzahlen bestätigten die Mission der Familie Haider: Man muss nicht aus Schottland kommen, um exzellenten Whisky zu produzieren.
Als Novum stellt die Destillerie im Herbst 2017 erstmals einen Roggenwhisky vor, der nicht nur – wie in der Destillerie üblich – in heimischer Eiche gelagert wurde (ca. 5 Jahre), sondern zusätzlich noch in gebrauchten Likörweinfässern (Portweinmethode) vom Weingut Christoph Bauer (ca. 6 Monate). 100% Roggenmalzwhiskys werden sonst nirgends auf der Welt als sogenanntes Fassfinish ausgebaut. Damit beweist die Familie Weitblick und setzt Akzente:
„Kenner und Liebhaber dürfen gespannt sein!“, prognostiziert Jasmin Haider-Stadler.
„Die neue Abfüllung überrascht mit einer angenehmen fruchtigen Süße in der Nase, die sich optimal mit den intensiven Getreidenoten ergänzt. Am Gaumen folgt dann eine kleine Aromaexplosion und ein langer Nachklang – sie werden überrascht sein!“, freut sich die
Destillateurin und Geschäftsführerin der Whisky-Erlebniswelt.
Auch beim Produktdesign gibt es Neuerungen. Die charakteristische Whiskyflasche der Destillerie präsentiert sich nun in einer modernen Verpackung und mit neuem Label. Der traditionellen Linie der Destillerie bleibt man dabei treu, bleibt aber in puncto Design stets am
Puls der Zeit. Auch die Webseite whiskyerlebniswelt.at wurde erweitert. Künftig finden dort Interessierte nicht nur viele spannende News und interessante Details rund um den Whisky sowie das Ausflugsziel Whisky-Erlebniswelt, sondern auch Rezeptideen und Tipps für den perfekten Genuss.
Beeindruckend ist der Erfolg des niederösterreichischen Top-Ausflugsziels Whisky-Erlebniswelt: Mehrere Zehntausend Besucher zählt die Destillerie jährlich. Ende November 2015 erhielt sie zudem den renommierten Tourismuspreis des Landes Niederösterreich.
Waldviertler Spezialitäten
Mit ihrem Roggenwhisky-Sortiment beweist die heimatverbundene Destillerie Weitblick und liegt ganz am Puls der Zeit. Im weltweiten Vergleich liegt Österreich bei der Produktion von Roggen weit vorne – noch vor den USA und auch die Kompetenz des Roggenwhisky-Destillierens konzentriert sich im feinen Familienbetrieb der Familie Haider im Waldviertel. Ihrer Zeit voraus, hat die 1. Whiskydestillerie sich dem Ortsnamen Roggenreith entsprechend, auf das heimische Getreide pezialisiert und mit viel Leidenschaft ganz besondere Destillate entwickelt. Der hohe Stellenwert von Regionalität spiegelt sich schon in der Whisky-Erlebniswelt der Familie Haider wider, aber ganz besonders auch in den Produkten, die international Anerkennung finden.Neben Roggen- und Roggenmalzwhiskys sind aber natürlich auch Gerstenmalzwhiskys bzw. Single Malt Whiskys im Sortiment des Unternehmens.
Trend Roggen-Whisky
Junior-Chefin Jasmin Haider sieht die Vorteile der Whiskyproduktion mit Roggen ganz klar darin, dass das Ergebnis eine geschätzte Rarität unter den Whiskytrinkern ist. Ebenso bietet das Waldviertel beste Voraussetzungen, da mehr als die Hälfte des heimischen Roggens dort angebaut und geerntet wird. Aufgrund der stetig steigenden Nachfrage machen Roggen- und Roggenmalzwhiskys im niederösterreichischen Familienbetrieb bereits 70% der Produktion aus. „Besonders Whiskys aus 100% Roggenmalz sind stark gefragt,“ erklärt Jasmin Haider. Wie sie ihren Roggenwhisky am besten beschreiben würde? „Ein Nischenprodukt auf dem Vormarsch, das traumhafte Aromen entwickelt, von Honig bis Nuss und Nougat, aber auch fruchtige oder würzige Komponenten wie Birne, Kümmel oder Pfeffer. Für uns ist klar, dass dies auch unser zukünftiger Schwerpunkt bleiben wird.“
Die Whisky-Erlebniswelt
Seit Familie Haider begann ihren eigenen Weg in der Kunst der Whisky-Herstellung zu beschreiten, wurde der Betrieb von der einstigen Landwirtschaft stufenweise zur heutigen Destillerie erweitert: Eine Hochleistungsbrennerei wurde angeschafft, ein Verkaufsraum und Österreichs 1. Whiskykeller öffneten ihre Pforten. Mit dem Ausbau zur Whisky-Erlebniswelt 2005 kam Familie Haider ihren Kunden entgegen, die vermehrt für Verkostungen anreisten und seither in professioneller Umgebung die edlen Tropfen mit allen Sinnen erfahren dürfen. (Seit 2011 zählt die Whisky-Erlebniswelt zu den „Top-Ausflugszielen“ des Landes NÖ.)
Doch damit nicht genug: Die tiefe traditionelle Verbundenheit mit den Elementen, aus denen Whisky „geboren“ wird, inspirierte das Unternehmen zu einem Feuer-Wasser-Garten mit 7.000 m2. Er umfasst eine Feuerarena, Wasserelemente, einen keltischen Lebensbaumkreis, einen „Kinder-Garten“ sowie ein Druidenspielplatz für die kleinen Besucher.
Die 2009 fertiggestellten Getreidesilos und das Lager III bieten Platz für eine halbe Million Liter Whisky und beherbergen somit die Produktion der nächsten Jahre. 2012 wurde der Betrieb um eine Whisky-Lounge, die für Spezialverkostungen und Tastings genutzt wird, sowie um einen Helikopterlandeplatz erweitert.
Eine eigene Wasserversorgungsanlage wurde 2012 fertiggestellt. Die Waldquelle versorgt die Destillerie mit sehr weichem und gesundem Wasser, das nicht nur für die Trinkwasserversorgung des Betriebes verwendet wird, sondern auch für die Produktion des Whiskys.
Lagerung Waldviertler Whisky J.H.
Damit der Whisky zu seiner Vollendung heranreift, liegt er bis zu zwölf Jahre in Fässern. Regionalität wird in dem Familienbetrieb großgeschrieben, daher werden für die Lagerung Fässer gewählt, die aus heimischer Manhartsberger Sommereiche oder Traubeneiche gefertigt werden und dem Whisky einen milden Vanilleton verleihen. Eine Erstbefüllung in neuen Fässern lagert 3-4 Jahre, eine Zweitbefüllung in den gleichen Fässern ca. 6 Jahre. Um die Fässer ein drittes Mal mit Whisky befüllen zu können, müssen sie vorher zerlegt, ausgehobelt und neu ausgebrannt werden, um dann für 8 bis 12 Jahre die edelsten Whiskys zu beherbergen. Bei der österreichischen Eiche handelt es sich um ein ganz spezielles Holz, es hat – wie vieles was Österreich ausmacht – einen außergewöhnlichen Charakter: erstbefüllte Fässer dürfen nicht zu lange verwendet werden, da der Whisky sonst bitter wird. Daher auch das Credo von Jasmin Haider: „Whisky muss nicht alt sein, er braucht das richtige Alter!“ Bevor der Whisky in die Flasche kommt, wird er auf Trinkstärke von 41 %Vol. bzw. 46%Vol. verdünnt. Danach reift er in einem Zwischenlager nach, damit sich Wasser und Whisky „verbeißen“ oder „verheiraten“ können. Anschließend wird er filtriert und in Flaschen gefüllt. Für Whiskykenner und -liebhaber werden auch Fassstärken (50 bis 60 % Vol.) angeboten. Die beiden getorften Whiskys im Sortiment werden in gebrauchten Süßweinfässern, ebenfalls aus heimischer Eiche, gelagert. Es bestehen aktuell Kooperationen mit namhaften Weingütern wie zB. Schloss Gobelsburg, Jurtschitsch, Bründlmayer, Thomas Leithner oder Bio-Winzer Fred Loimer.
Waldviertler Whisky J.H.
Waldviertler Whisky J.H. ist der 1. Whisky Österreichs – eine individuelle Kreation und eine eigene Marke. Im Familienbetrieb wird besonderer Wert auf die hochwertigen Ingredienzien und den langjährig optimierten Herstellungsprozess gelegt. Hier dienten die Schotten zwar als Vorbild, nicht aber als Vorlage – weshalb die Kreationen ihren eigenen Charakter haben, der sie zu etwas weltweit Einzigartigem macht. Das Basis-Sortiment besteht aus 5 Sorten Waldviertler Whisky J.H., das durch viele Sonder-Editionen, zwei getorfte Whiskys und Rare Selections erweitert wird, die sich durch die Reifung in verschiedenen vorbelegten Fässern auszeichnen. Regionalität ist ein wichtiger Aspekt, daher werden alle Whiskys des Basis-Sortiments in heimischer Eiche gelagert.
Für eine Woche im Jahr produziert die Speyside Destillerie Balvenie einen rauchigen Whisky. Der Torf, der zur Herstellung des Malzes in den eigenen Malting Floors verwendet wird, kommt aus den Highlands. Diesem Whisky, dem Balvenie 14yo Peat Week, nimmt sich Ralfy in seiner aktuellen Verkostung an. Und wie gewohnt, und von uns auch geschätzt, gibt er neben seinen Verkostungsnotizen auch viele weitere Infos und Ansichten preis.
89 Punkte vergibt Ralfy für diesen interessanten, ja sogar seiner Meinung nach bezaubernden Whisky. Und auch die Informationen über die Balvnies Peat Week, welche sich auf der Umverpackung befinden, werden in seiner Bewertung berücksichtigt.
Wir wünschen viel Vergnügen mit Ralfy und seinem Youtube-Video. Nach diesen fast 18 Minuten werden Sie möglicherweise auch mehr über Reis-Cracker wissen. Und Sie wissen dann, dass in seiner nächsten Verkostung ein unabhängiger Bowmore die Hauptrolle spielen wird.
In einer Woche, vom 14. bis 15. Oktober 2017, findet die Aquavitae in Mülheim an der Ruhr statt. Auch in diesem Jahr wird es wieder zwei Abfüllungen zur Messe geben, darüber informierte uns heute der Veranstalter, die Rolf Kaspar GmbH, in seiner Presseaussendung:
Die AQUAVITAE 2017, www.whiskymesse.eu, rückt immer näher. Neben den neuen Adelphi´s gibt es zwei echte, nagelneue Black-Corbie-Highlights in Top-Qualität!
Es gibt zur Zeit viele Diskussionen über die angebotene Qualität von Einzelfässern aus Schottland in Fassstärke! Wir können Euch beruhigen: Es gibt sie noch, die außergewöhnlichen Einzelfässer. Und sie werden von uns auf der AQUAVITAE 2017 angeboten! Hier finden Sie schon einmal vorab die Label der beiden Neuen. Nach der Messe werden diese Abfüllungen natürlich auch online erhältlich sein!!
Und wer noch keine Karten für die Aquavitae hat, der kann sich diese bequem im Vorverkauf besorgen – einfach diesem Link folgen.
Ihre Etiketten tauchten schon in der Datenbank des US-amerikanischen Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureaus auf (unsere beiden Berichte dazu finden Sie hier und hier), seit gestern werden die neuen Abfüllungen aus dem Hause Compass Box auch auf der eigenen Website präsentiert.
Mit ihrem neuen Blended Malt No Name bietet Compass Box einen Whisky an, der noch rauchiger als das hauseigene Peat Monster sein soll. Dem dazugehörigen Fact Sheet können wir entnehmen, dass der Hauptanteil aus einer Destillerie kommt, welche an der Pier Road auf Islay liegt. Ergänzend hinzu kommt Whisky einer Brennerei aus Port Askaig und, um dieses Ratespiel zu vervollständigen, Malt aus einer Destillerie, welche in den nördlichen Highlands in der Nähe des Dorfes Brora liegt. Abgefüllt mit 48,9 Vol. % und natürlich ungefärbt und ungefiltert, sind 15.000 Flaschen verfügbar, der Verkaufspreis soll um die 120 € liegen (diese Infos fanden wir bei Ruben’s Whiskynotes).
Geheimnisvoller ist die Zusammensetzung des Phenomenology. Hier sind im dazu gehörigen Fact Sheet nur die Anteile der fünf Komponenten dieses Blended Malts angegeben. Ebenfalls fehlt eine Beschreibung des Geschmacks-Profils. Compass Box möchte mit dieser Abfüllung „Subjektivität der Whisky-Verkostung zelebrieren“. Phenomenology ist auf 7908 Flaschen limitiert, mit 46 Vol. %, ungefärbt und ungefiltert, abgefüllt und soll ca. 165 € kosten (auch hier halfen uns Ruben’s Whiskynotes).
Ein ganzer Sommer ohne Verkostung von Clynelish auf Whiskyfun? Serge Valentin findet dies unmöglich und ändert es umgehend. Deshalb gibt es dort heute ein umfangreiches Clynelish Tasting. Die heutige Verkostung umfasst Whiskys unterschiedlichen Alters und Produktionsjahren. Diese Destillerie, die in den nördlichen Highlands in der Nähe des Dorfes Brora liegt, ist bei vielen unabhängigen Abfüllern beliebt. So finden wir beim Tasting fast ausschließlich Single Cask Abfüllungen, und durchgehend Whiskys von hoher bis sehr hoher Qualität. Und, es wird in der nächsten Zeit wohl mehr Clynelish geben.
Das heutige Clynelish Mammut Programm in der Übersicht:
Clynelish 7 yo 2008/2015 (46%, Douglas Laing, Provenance, cask #10771) 81 Punkte
Gestern präsentierten in Wien das Wiener Rösthaus und die Whiskydestillerie Haider den 1. Whiskykaffee Österreichs. Darüber informiert uns heute eine Presseaussendung, die wir mit Ihnen hier ungekürzt teilen:
Für den 1. Whiskykaffee Österreichs wurden die Rohkaffee-Bohnen aus Indien in einem Holzfass, das mit einer RARE Selection-Abfüllung des Dark Single Malt J.H. der Destillerie Haider veredelt wurde, gelagert und nach Wiener Tradition geröstet.
Früher wurde Rohkaffee oft auch in alten Rum-, Whisky- oder Weinfässern transportiert. Während der langen Reisen per Segelschiff, von den Ursprungsländern nach Europa, reifte der Rohkaffee und nahm die Aromen der alten Barriquefässer an. Diese natürliche Aromen-Infusion wurde nun vom Wiener Rösthaus zusammen mit der preisgekrönten
1. österreichischen Whiskydestillierie Haider wiederbelebt und neu interpretiert.
Die Bohnen des Monsooned Malabar-Kaffee reifen in einem Fass, das mit RARE Selection Dark Single Malt J.H. getränkt wurde. Durch diese schonende Behandlung entfalten sich die Geschmackskomponenten der beiden Spitzenprodukte und ergänzen sich in perfekter Harmonie. Nach ausreichender Reifezeit im Fass wird der trockene Rohkaffee im Wiener Rösthaus schonend bei maximal 220° C geröstet.
„Dieser weiche und würzige Spezialitäten-Kaffee besticht durch ausgeprägt nussig-schokoladige Noten. Er nimmt die Aromen des Whiskys besonders gut auf und harmoniert wunderbar mit dem herben Karamell des intensiven Whiskys“, sind sich Silvia Maino und Helmut Brem vom Wiener Rösthaus einig. „Der Röstkaffee eignet sich hervorragend als Espresso. Das Zusammenspiel von Kaffee, Whisky und Holz garantiert eine Aromenvielfalt, die Kenner begeistern wird.“
„Dass Whisky nicht nur pur oder in Cocktails ein Genuss ist, wissen wir schon lange. Aber verarbeitet zum Whiskykaffee ist er auch für uns ein Novum und hat uns neue Geschmackerlebnisse beschert“, so Jasmin Haider-Stadler von der Whiskydestillerie Haider. „Unsere RARE Selection Dark Single Malt ist in gebrauchten Süßweinfässern gelagert, wodurch sie eine fruchtige Süße bekommt, die sich optimal mit den kräftigen Aromen des Kaffees ergänzt“.
1. Whiskykaffee Österreichs
Edler Spezialitätenkaffee aus Indien, getränkt mit einer RARE Selection-Abfüllung des Dark Single Malt J.H. der Destillerie Haider, gereift im Holzfass und geröstet nach Wiener Tradition.
Ein aufregender Tag! Wie wir einem Artikel auf www.stv.tv entnehmen können (und auch auf Facebook lesen dürfen), wurde die Lindores Abbey Distillery heute offiziell eröffnet (mit dem Schriftsteller Ian Rankin als Gast). Bei kaum einer anderen Brennerei durften wir über ihre Entstehung so häufig berichten. Schon im September 2013 konnten Sie hier einen Artikel lesen, dass an dem Ort, an dem 1494 zum ersten Mal die Whiskyproduktion urkundlich erwähnt wurde, eine Brennerei errichtet werden soll. Anfang Juni schien es, als würde sich die ursprünglich geplante Eröffnung am 1. August um wenige Wochen verschieben (unser Leser Kurt Rottenfusser hatte dies bei seinem Besuch so erfahren). Es wurde nun doch ein klein wenig später – und nichts desto trotz gratulieren wir ganz herzlich und wünschen viele gute Whiskys für die Zukunft.
In einem Zeitraffer-Video können Sie sich die Entstehung der Brennerei anschauen, entweder direkt hier auf der Seite oder bei Vimeo.
Wir hatten das neue Mitglied der Glenfiddich Experimental Series schon angekündigt, jetzt können wir auch die offizielle Pressemitteilung zum Glenfiddich Winter Storm präsentieren – inklusive Preis und Verkaufsstart in Deutschland:
INTENSIVE AROMEN DURCH EIS UND EINFALLSREICHTUM
Glenfiddich erweitert die bahnbrechende Experimental Series um den neuen Glenfiddich Winter Storm – ein außergewöhnlicher Single Malt Whisky mit erfrischendem Eiswein-Finishing
Glenfiddich, der meistausgezeichnete Single Malt Scotch Whisky der Welt, geht seit Beginn an mit Mut und echtem Maverick-Spirit ganz neue und gewagte Wege. Durch Innovationsgeist und Experimentierfreude entstehen Whisky-Kreationen mit außergewöhnlichen Finishing-Verfahren, die die Grenzen der Whisky-Produktion überschreiten. Eines dieser besonderen Experimente ist der brandneue Glenfiddich Winter Storm – eine streng limitierte in kanadischen Eiswein-Fässern gereifte Whisky Edition. Der Premium-Whisky ist von einer einzigartigen Süße und Komplexität geprägt und wird in Deutschland von der Campari Deutschland GmbH vertrieben.
Der Glenfiddich Winter Storm ist der neueste Zuwachs zur bahnbrechenden Glenfiddich Experimental Series, die bereits 2016 mit dem Glenfiddich IPA Experiment und dem Glenfiddich Project XX die Regeln der Whiskyherstellung völlig neu definierte.
Eiswein und Whisky – ein einzigartiges Geschmackserlebnis Glenfiddich’s Malt Master, Brian Kinsman, ist ständig auf der Suche nach außergewöhnlichen Innovationen im Bereich des Scotch Whiskys. Seine aktuelle Kreation ist das Ergebnis eines Kanada-Trips im Januar 2016, bei dem er Peller Estate besuchte – ein renommiertes Weingut in Niagara. Bei Dauerfrost besichtigte Brian die wundervollen Weinberge, wo er mehr über die Weinlese bei Mondschein und eisigen Temperaturen von – 10˚C lernte, wenn die Trauben hart wie Kieselsteine sind.
Inspiriert von seinen Erfahrungen kehrte Brian zur Glenfiddich Destillerie in Dufftown zurück und begann mit verschiedenen Eiswein-Fässern aus französischer Eiche des kanadischen Weinguts zu experimentieren. Dafür befüllte er sie mit unterschiedlichen Glenfiddich Single Malts und ließ sie bis zu sechs Monate darin reifen. Kinsman erklärt: „Nur die selteneren Whiskys, welche 21 Jahre gereift sind, harmonierten mit der kräftigen Eisweinnote. Durch die jahrelange Reifung in Eichenfässern besitzen diese Whiskys mehr Tannine. Dadurch wurden sie nicht von der Süße überlagert, sondern es entwickelte sich eine einzigartige frische Litschi-Note.“ Das Ergebnis: ein perfekter Glenfiddich 21 Year Old. Der Geschmack des Glenfiddich Winter Storm zeichnet sich durch eine verstärkte karamellige Süße und den Glenfiddich-typischen Hauch von Eiche aus, der durch köstliche Noten tropischer Früchte und Weinnoten ergänzt wird.
Craig McDonald, Vizepräsident des Peller Estates Weinguts, fügt hinzu: „Es war ein Privileg, mit Brian an diesem Experiment mitwirken zu dürfen. Wir arbeiten lang und ausdauernd, um unsere intensiv-süßen Eisweine zu produzieren und sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, die Grenzen des Geschmacks weiter auszureizen. Es war also sehr faszinierend zu sehen, wie unser Eiswein verwendet wird, um einen neuen, überraschenden Whisky zu kreieren. Der entstandene Single Malt ist eine einzigartige Kombination aus der wärmenden Seele des Whiskys und der erfrischenden Kälte des Eisweins.“
Eine Whisky-Serie voller Mut und Leidenschaft
Um ungewöhnliche und unerwartete Varianten zu erschaffen, hinterfragt Glenfiddich mit der Experimental Series gängige Konventionen und wagt es dabei mit gewagten Experimenten, die Grenzen des schottischen Whiskys weiter zu verschieben. Die Glenfiddich Experimental Series entstand aus Partnerschaften und Kooperationen mit gleichgesinnten Mavericks, die aus den unterschiedlichsten Branchen stammen. Mavericks sind Persönlichkeiten, die den Mut haben, ausgetretene Wege zu verlassen, um ihre Träume zu verwirklichen. Durch Mut, Experimentierfreude und Pioniergeist erschafft Glenfiddich neue, ungeahnte Möglichkeiten in der Whisky-Herstellung. Der streng limitierte Glenfiddich Winter Storm ist ab November 2017 für einen UVP von 179 Euro in einer markanten, weißen Keramik-Flasche in einer aufwendig geprägten Geschenkbox erhältlich.
Tasting Notes GlenFIddich Winter Storm:
Duft: Ein Bouquet aus tropischen Früchten und kandiertem Zucker in perfekter Balance mit tiefen Weinnoten.
Geschmacksprofil: Sanfte süße Noten, welche an kandierte Früchte und türkischen Honig erinnern, entwickeln sich zu köstlichen Litschi-Aromen. Die süßen Aromen werden durch den kräftigen, trockenen Geschmack des Eisweins ergänzt.
Regelmäßig können wir über Whisky-Auktionen berichten, bei denen Höchstpreise erzielt wurden. Erst gestern wurde ein Fass mit Macallan von 1987 in Hongkong versteigert und erzielte mehr als 400.000 Euro. Bei weniger als 300 Abfüllungen, die dieses Fass laut Auktionator noch hergeben kann, trauen wir uns nicht, den möglichen Preis für eine Flasche zu errechnen.
Doch auch die Preise einzelner Flaschen können Schwindel erregende Höhen erreichen. Ebenfalls gestern fand bei Bonhams der Whisky Sale in Edinburgh statt, wie wir durch eine Pressemitteilung erfahren konnten. Zur Versteigerung kam unter anderem eine Abfüllung des Port Ellen Fasses #1297 von 1981. Für diesen 36-jährigen Single Malt (das Fass befindet sich im Privatbesitz) wurde vor Auktionsbeginn ein Preis von £ 4.500 bis £ 5.000 erwartet. Doch der Hammer fiel erst, nachdem ein unbekannter Käufer sein Gebot auf £ 9.375 erhöhte.
In der Pressemitteilung kommentiert James Mackay, Leiter der Rare & Collectable Spirits bei Diageo, diese Auktion:
„Die Port Ellen Bestände nehmen rapide ab, sie führen diese Whiskys in eine andere Kategorie im Vergleich zu den meisten anderen gealterten Single Malts auf dem Markt. Darüber hinaus sind diese mittlerweile legendären Single Malts nicht nur selten, alt und sehr gefragt; sie sind von hervorragender Qualität.“
In den letzten Jahren konnten wir sogenannte Blended Malts immer häufiger vorfinden. Serge Valentin widmet sich in seinem heutigen Tasting speziell dieser Kategorie, in der in erster Linie die Blender ihr Spielfeld finden. Und fast natürlich stellt Compass Box den Großteil der Verkostung auf Whiskyfun. Alleine vier Abfüllungen dieser „Artisan Scotch Whiskymaker“ finden wir dort, und wie gewohnt wissen sie mehr als zu gefallen. Ihnen an die Seite gestellt wurde eine recht neue Abfüllung der Lost Distillery Company. Sie beleben die Whiskys längst geschlossener Brennereien durch ihre neuen Kompositionen wieder. Das Finale steht Diageo’s Special Release zu. Dieser Blended Malt enthält Whiskys aller 28 aktiven Diageo-Destillerien, und mit 89 Punkten erhält diese Abfüllung eine mehr als respektable Bewertung.
Die heutige Session in der gewohnten Kurzübersicht:
Dalaruan (46%, Lost Distillery Company, Archivist’s Selection, blended malt, batch 1/1) 87 Punkte
Whisky de Table (40%, Compass Box, batch #2, blended malt, 2017) 81 Punkte
Phenomenology (46%, Compass Box, blended malt, 2017) 85 Punkte
No Name (48.9%, Compass Box, blended malt, 15000 bottles, 2017) 89 Punkte
Artist #7 (55%, Compass Box, Velier and La Maison du Whisky, blended malt, 1,920 bottles, 2017) 88 Punkte
Collectivum XXVIII (57.3%, OB, Special Release, 2017) 89 Punkte
Von Diageo Österreich haben wir eine Presseinfo über die für das diesjährige Weihnachtsgeschäft geplanten Aktionen erhalten – mit den für die Alpenrepublik gültigen Preisen, die aber im Ungefähren auch für Deutschland gültig sind. Wir bringen hier die whiskybezogenen Packs (und jene, in denen Whiskyangebote enthalten sind), damit Sie schon mal vorausplanen können ;-). Hier der von uns leicht gekürzte Pressetext:
Mit DIAGEO durch die Festsaison
Attraktive Geschenkverpackungen und Promotions für eine umsatzstarke Winterzeit
Wien, 04. Oktober 2017 – Sei es Halloween, Weihnachts- und Familienfeiern oder Silvester – alle Jahre wieder garantieren DIAGEOs Premium-Spirituosen in der Festsaison zu jedem Anlass das richtige Geschenk. Von Oktober bis Dezember sorgen in diesem Jahr Dimple Golden Selection, Johnnie Walker, Talisker, und World Class mit exklusiven Gift-Packs und Promotions im Handel für starke Kaufimpulse und entsprechend festliche Umsätze.
Exklusivität im „Grübchen“-Design: Dimple Golden Selection
Die Dimple Golden Selection wird es von Oktober bis Dezember 2017 mit einem hochwertigen Longdrinkglas geben, denn das Meisterwerk des Master Blenders setzt auf Exklusivität.
Dimple Golden Selection ist ein elegantes Meisterwerk aus der ältesten Destillateurfamilie der Welt. Gerade die stilvolle Präsentation in der einzigartigen Flasche mit den „Grübchen“ (engl. dimples) hinterlässt einen bleibenden Eindruck beim Käufer. Die hochwertige Geschenkverpackung mit einem attraktiven Longdrinkglas als Zugabe sorgt für zusätzliche Kaufimpulse in der umsatzstarken Weihnachtszeit. Ein passender Rezeptvorschlag, der Spring & Dimple, rundet das ganze Geschenkpaket stilvoll ab und garantiert zusätzliche Kaufanreize sowie eine Absatzsteigerung. Für den Drink werden ein Teil Dimple Golden Selection und zwei Teile Apfelsaft gemixt und mit Soda aufgefüllt. Die Zutaten machen sich hervorragend im neuen Longdrinkglas und können mit Salbei garniert werden. Geselligen Runden in der Weihnachtszeit steht somit nichts mehr im Weg.
UVP: 24,99 Euro
Johnnie Walker Black Label: Limitierte Geschenkverpackung mit zwei Tumblern
Die Nummer 1 der Scotch Whiskys und Goldmedaillengewinner der San Francisco World Spirits Competition, Johnnie Walker Black Label, bietet mit zwei Tumblern das perfekte Geschenk seit 1820. Whisky ist ein beliebtes Weihnachtsgeschenk. Die hochwertige Geschenkverpackung mit zwei Tumblern setzt im Einzelhandel starke Kaufimpulse. Mit attraktiven Visibility-Tools und POS-Materialien wird die Vielfältigkeit des meistverkauften Scotchs Whiskys bewiesen und bei Whisky-Neulingen die Lust auf dieses besondere Genusserlebnis geweckt.
UVP: 25,99 Euro
Das Beste zum Feste: Talisker 10 Years Old und Talisker Skye
Von Oktober bis Dezember 2017 erscheinen zwei der beliebtesten Islay-Malts Talisker 10 Years Old und Talisker Skye in hochwertigen Geschenkpackungen mit jeweils zwei Rocking-Gläsern.
Talisker 10 yo ist der klassische Vertreter der Talisker-Familie. Ein sehr kräftiger, komplexer Whisky mit intensiven Torf- und Malzaromen, der seit jeher allseits beliebt ist. Ein unkomplizierter, angenehmer und weicher Malt mit dem klassischen rauen Charakter der Destillerie, ist der Talisker Skye.
Bereits fertig verpackt sind beide Sorten das perfekte Weihnachtsgeschenk für alle Whisky-Liebhaber. Attraktive, vorkonfektionierte Displays setzen zusätzliche Kaufimpulse.
Gerade torfige Whiskys liegen zurzeit sehr im Trend und Talisker zeigt eine starke Performance am österreichischen Markt. In diesem Segment ist Talisker einer der starken Marken in Europa und damit ein perfektes Weihnachtsgeschenk für alle Whisky-Liebhaber!
UVP Talisker 10 yo: 46,99 Euro / UVP Talisker Skye: 37,99 Euro
World Class Gifting Collection: Klassische Spirituosen als zeitlose Geschenke
Johnnie Walker Gold Label Reserve, The Singleton Spey Cascade, Tanqueray No. TEN und Ron Zacapa Centenario 23 sind ein perfektes Team und machen sich hervorragend als Geschenk unter dem Weihnachtsbaum. Premium Spirituosen stehen seit Jahren für Qualität und Genuss und sind dabei Merkmale eines steigenden Lebensstandards.
Mit vier margenreichen World Class-Spirituosen, die auf einem Display sehr schön in Szene gesetzt werden, wird das Impulsgeschäft um die Weihnachtszeit enorm gesteigert. Unterstützt wird dies auch durch diverse PR- und Marketingstrategien.
Ob mehrfach ausgezeichneter und samtweicher Premium-Whisky mit milden Honig-Geschmack; Rum, der 2.300 Meter über dem Meeresspiegel reift und zu No. 1 Trending Rum sowie No. 3 Best-Selling Rum bei „The World’s 50 Best Bars Report 2016“ gekürt wurde; hochwertiger Scotch aus der schottischen Speyside-Region oder mehrfach gekrönter und beliebtester Gin der Barkeeper: Mit dieser Geschenkauswahl sind besinnliche Weihnachten vorprogrammiert.
UVP Johnnie Walker Gold Label Reserve Euro: 38,99 Euro / UVP The Singleton Spey Cascade: 25,99 Euro / UVP Tanqueray No. TEN: 29,99 Euro / UVP Ron Zacapa Centenario 23: 49,99 Euro
Bei Tamdhu tut sich was: Zwei neue Lagerhäuser werden gerade errichtet, und für neun weitere gibt es bereits eine Baugenehmigung – macht dann 24 Lagerhäuser, die rund um die Destillerie deren Fässer reifen lassen werden.
Aber es gibt noch mehr zu erzählen – und das tut Distillery Manager Sandy McIntyre in einem höchst interessanten Artikel unter dem Titel: „Tamdhu Distillery: A tale of total transformation“ auf Master of Malt selbst: Man arbeitet gerade an der Einreichung einer Baugenehmigung für eine eigene Cooperage, die sich um die Fässer bei Tamdhu kümmern soll. Auskohlen und neue Fässer bauen wird dort laut McIntyre nicht stattfinden, aber man wird bei Reparaturen und beim Verstärken unabhängig sein.
Weiters plant man, die momentan für Besucher nicht zugängliche Destillerie ca. 10x jährlich für kleine VIP-Touren mit Sandy selbst zu öffnen. Nicht mehr als 120 Besucher können so pro Jahr Einblick in die Destillerie, die so wie Glengoyne dem unabhängigen Abfüller Ian Macleod Distillers gehört, erhalten.
Der Rest des empfehlenswerten Artikels gibt Einblick in die Arbeiten, die im Zuge der bisherigen Renovierungsarbeiten geschehen sind und Zukunftspläne der Brennerei.
Einen fotografischen Rundgang rund um Tamdhu können Sie hier bei uns finden.