Was wir bislang unter der George Dickel Distillery kennen (vor allem wegen des gleichnamigen Tennessee Whiskeys), wird in Zukunft Cascade Hollow Distilling Co heißen. Diese Umbenennung, die den Whiskey selbst NICHT betrifft, wurde heute von Diageo, dem Besitzer, im Zuge einer Umstrukturierung und Umorientierung der Destillerie bekanntgegeben.
Als General Manager fungiert dort nun Nicole Austin. Sie kommt von der irischen Tullamore Dew Distillery, die im Besitz von William Grant & Sons steht, wo sie als Project Commissioning Engineer arbeitete. Zuvor war sie bei der Kings County Distillery als Master Blender tätig.
Laut Diageo soll sie bei Cascade Hollow Distilling Co kommerzielle und innovative Strategien für die Leitmarke George Dickel sowie zukünftige Produkte aus der Brennerei entwickeln, so der Artikel in The Spirits Business.
Das Bremer Spirituosen Contor, deutscher Importeur für Abfüllungen von Douglas Laing, hat uns einen Ostergruß in Form eines Pressetexts gesendet, die die Scallywag „Easter Edition No.2“ ankündigt. Diese schon im Vorjahr beliebte Sonderedition erlebt in diesem Jahr eine zweite Auflage, und das natürlich rechtzeitig vor Ostern, sodass der Scallywag noch Platz im Osternest finden kann.
Hier alle Infos dazu, die wir mit der Pressemitteilung erhalten haben:
Dicke Osterüberraschung reloaded:
Douglas Laing‘s Scallywag „Easter Edition No.2“ macht dem Osterhasen Konkurrenz
Bremen, 06. März 2017. Im vergangen Jahr ließ Douglas Laing & Co. die Ostereiersuche zur Nebensache werden und veröffentlichte mit der Scallywag „Easter Edition“ die erste ihrer Art, exklusiv für den Deutschen Markt. In diesem Jahr möchte das schottische Familienunternehmen an den Erfolg anknüpfen und veröffentlicht in Zusammenarbeit mit dem Bremer Spirituosen Contor, mit der Scallywag „Easter Edition No. 2“, die Fortsetzung der beliebten Abfüllung. Streng limitiert auf 444 Flaschen versüßt uns die „Easter Edition“ auch in diesem Jahr das Osterfest mit einem hohen Anteil an Sherryfass gelagerten Whiskys. Zu den süß-fruchtigen Noten von roten Beeren und Orangen reihen sich frühlingshafte Zitrus- und Ingwernoten zusammen mit einem wohltuenden Nachklang von Schokolade. Der Small Batch Blended Malt wird mit 48% vol. abgefüllt und ist nicht kältegefiltert und ungefärbt.
Ab sofort ist die Scallywag Easter Edition in kleiner Menge im gut sortierten Whisky- und Spirituosenfachhandel verfügbar.
Wie man es von Douglas Laing mittlerweile gewöhnt ist, ist auch diese Sonderabfüllung liebevoll und mit viel Witz gestaltet worden. Auf der Flasche verwandelt sich der kleine Strolch „Scallywag“ vom Hund in einen Osterhasen. Verschmitzt und allerliebst – mit Hasenohren und österlichen Elementen – zeigt sich der Foxterrier auf der limitierten Edition. Auf der Hinterseite der Geschenkpackung findet sich noch ein verstecktes Highlight: ein kleiner Hasenpuschel rundet die Osteredition ab. Ein echtes Sammlerstück, das Lust auf den Frühling macht.
Jenny Rogerson, Marketingmanager bei Douglas Laing dazu:
„Wir freuen uns sehr, dass wir die zweite Auflage der Ei – ndrucksvollen Scallywag Easter Edition exklusiv für den Deutschen Markt bekannt geben können. Ein Körbchen voll mit Orangen, saftigen Rosinen und würzigem Ingwer machen diese Abfüllung zu einem außergewöhnlichem Dram, das sich perfekt mit einem Schokoladenosterei an einem Frühlingstag kombinieren lässt.“
Douglas Laing’s Scallywag, für den die Foxterrier-Hunde der Familie Laing die Inspiration lieferten, kam erstmals im November 2013 auf den Markt und war direkt ein durchschlagender Erfolg. Gereift in Sherry- und Bourbonfässern enthält der Blended Malt unter anderem Whiskys aus den Destillerien Mortlach, Macallan und Glenrothes. Das Small Batch Bottling aus der Reihe der Remarkable Regional Malts reflektiert damit feinste Aromen der Speyside Region Schottlands.
SCALLYWAG EASTER EDITION NO. 2 in der 0,7-Liter-Flasche; 48,0 % Vol.; UVP: 52,99 Euro
Diesmal entführt uns Serge mit seinem Tasting in die Destillerie Longmorn in der Speyside. Drei Hauptquellen dafür gibt es, um den Whisky zu probieren: Unabhängige Abfüller (dort ist er zwar nicht allzu häufig, aber auch nicht gerade selten), die Distillery Label-Serie von Gordon & MacPhail (beständig erhältlich) und Originalabfüllungen (hier hat sich in den letzten Jahren einiges verändert, auch preislich).
Wert, sie zu verkosten, sind Whiskys aus Longmorn allemal, der runde, fast schmeichelnde Eindruck, den sie hinterlassen, ist mögenswert. Und sie altern sehr schön, ohne jetzt eine lange Reifung unbedingt zu benötigen.
Sieben Abfüllungen aus Longmorn hat Serge für heute verkostet, und hier sind die einzelnen Bottlings mit ihren Punktewertungen:
Longmorn 16 yo 1999/2015 (59.6%, OB, The Distillery Reserve Collection, butt, cask #10449, 816 bottles): 85 Punkte
Longmorn 2003/2017 (43%, Gordon & MacPhail, licensed bottling): 87 Punkte
Longmorn 28 yo 1989/2017 (45.4%, Valinch & Mallet, bourbon hogshead, cask #17-128, 201 bottles): 89 Punkte
Longmorn 22 yo 1988/2011 (54.4%, Silver Seal, 138 bottles): 87 Punkte
Longmorn-Glenlivet 26 yo 1990/2016 (55.3%, Cadenhead, bourbon barrel, 162 bottles): 80 Punkte
Longmorn 1972/1985 (62%, Scotch Malt Whisky Society, #7.2): 94 Punkte
Longmorn 43 yo 1968/2011 (55.4%, Gordon & MacPhail Reserve for Van Wees, first fill sherry butt, cask #909, 523 bottles): 91 Punkte
Etwas gedulden müssen sich Fans von Bunnahabhain noch, aber zumindest steht nun fest, dass der Toiteach A Dhà, über den wir schon im Januar berichteten (damals gab es einen Eintrag in der TTB-Datenbank), tatsächlich erscheinen wird. Auf der offiziellen Webseite der Destillerie ist nun eine eigene Seite für ihn erstellt worden, und von dort kann man auch ersehen, dass er von Senior Blenderin Kirstie McCallum aus ex Bourbon und Sherry casks zusammengestellt wurde und eine rauchige Note mit sich bringt. Im Vergleich zum ersten Toiteach ist der Whisky mit mehr Sherryfassanteil gevatted.
Auch die offiziellen Tasting Notes des wie üblich mit 46.3% abgefüllten Whiskys kann man nun der Seite entnehmen:
COLOUR: Light Amber Gold
NOSE: Intriguing peatiness with hints of sherry and rich oak.
PALATE: Immediate warming peatiness drift to a sweet Oloroso sherry influence with rich oak, balanced with delicate pepper.
FINISH: Robust length for the discerning palate.
Ab Mai soll der neue Toiteach A Dhà (was soviel bedeutet wie „Rauchig Nr. 2“) auch in Deutschland erhältlich sein. Preis können wir dafür noch keinen angeben.
Die Destillerie Jura wird ab April fünf neue Abfüllungen in den internationalen Märkten lancieren und sämtliche alten Abfüllungen einstellen. Das Ganze geschieht im Rahmen der neuen Signature Series – und sie sollen gemeinsam eine neue Rezeptur, spricht wohl Fasszusammensetzung, enthalten, die einen „unterscheidbaren, einladenden Geschmack“ bieten sollen.
Auch das Design der Flaschen für die fünf neuen Abfüllungen ist neu und will eine hochwertigere Anmutung vermitteln. Trotzdem betrachtet man aber das neue Geschmacksprofil von Jura als die bedeutendste Neuerung, mit der man mehr für die Einzigartigkeit der Destilleriemarke tun wird und es dementsprechend als wichtigen Schritt zu einem konsistenteren Erlebnis der Marke Jura versteht.
Die neuen Whisky der Destillerie Jura sind:
The Journey, eine NAS-Expression aus American white oak ex-Bourbon barrels (40%)
Jura 10 aus American white oak ex-Bourbon barrels (40%) mit Oloroso Sherry casks Finish
Jura 12, genau wie Jura 10 aus American white oak ex-Bourbon barrels (40%) mit Oloroso Sherry casks Finish
Jura Seven Wood, ebenfalls NAS, gereift in sieben verschiedenen French oak and first-fill American white oak ex-Bourbon barrels (42%)
Jura 18, aus American white oak ex-Bourbon barrels (44%) und mit Finish in Rotweinfässern
Die Preise bewegen sich zwischen 33 Pfund für den Journey und 75 Pfund für den Achtzehnjährigen, schreibt foodbev.com.
Auch wenn Österreich und Deutschland im Sachen Whiskyvorlieben doch sehr viel gemeinsam haben, so werden sie zumeist als getrennte Märkte betrachtet, die entweder von eigenen Importeuren bedient oder mit unterschiedlichen Marketingkampagnen bedacht werden. Für Österreich hat sich Diageo zum Beispiel ein Bündel Aktionen zum Start der Fußballsaison einfallen lassen – mit dabei auch Johnnie Walker Red Label. Die whiskyrelevanten Teile der uns dazu übermittelten Pressemitteilung bringen wir wie immer gerne für Sie:
DIAGEO ist bereit zum Anpfiff!
Johnnie Walker kommt mit einem gratis Tumbler-Glas
Wien, 05. März 2018. Der Fußballsommer 2018 steht an. Damit kommen in den Sommermonaten Juni und Juli Freunde und Kollegen zusammen und fiebern gemeinsam für ihre Mannschaft. Mit speziellen Promotionen bietet der Spirituosenhersteller DIAGEO in Österreich ein attraktives Gesamtpaket, um diesen Saisonhöhepunkt am POS ganz besonders zu inszenieren. Mit dabei: Johnnie Walker mit einem gratis Tumbler-Glas.
Johnnie Walker Red Label mit Tumbler gratis
Das gesamte Whisk(e)y-Segment betrachtet (Absatz +7,0 %; Umsatz +8,8 %), positioniert sich Johnnie Walker mit einem Absatzplus von 4,2 % mit an der Spitze der gesamten Kategorie. DIAGEO ruht sich auf diesem positiven Trend jedoch nicht aus und nutzt diesen Sommer, um den Umsatz mit einer speziellen Aktion weiter anzutreiben.
Von April bis Juni 2018 gibt es für alle Käufer den bewährten Johnnie Walker Tumbler gratis dazu. Mit dieser Promotion macht sich Diageo bereit zum Anpfiff und setzt auf sportliche Momente mit Johnnie Walker Red Label.
Ein Einleger mit einem Rezeptvorschlag bietet zusätzlich den perfekten Drink zu jedem Spiel.
Wie funktioniert’s? Zu jedem Johnnie Walker Red Label 0,7 l gibt es ein Tumbler Glas gratis. Der Aktionspreis im LEH beträgt € 11,99 (UVP)
Bald ist es soweit: Am 17. März feiert man wie jedes Jahr in Irland und dem Rest der Welt den St. Patrick’s Day – in Gedenken an den Todestag des irischen Bischofs Patrick, der im 5. Jahrhundert lebte. Zu seinen Ehren hält man in ganz Irland, aber auch in anderen Städten der Welt, Paraden ab und veranstaltet Volksfeste.
Auch heuer wollen wir Sie dazu einladen, mit Irland, unserem Partner Beam Suntory Deutschland (der die Preise zur Verfügung stellt) und uns den St. Patrick’s Day zu begehen, und das natürlich mit irischem Whiskey. Aber nicht mit irgendeinem, sondern mit 3×2 ausgesuchten typisch irischen Abfüllungen.
Machen Sie jetzt mit, das Gewinnspiel läuft nur mehr diese Woche!
Hier sind die Flaschen, die Sie bei uns gewinnen können, in der Beschreibung durch Beam Suntory:
Connemara 12 Years Old
Die atemberaubende Region Connemara mit ihrer zerklüfteten Küste, ihren majestätischen Bergen, den klaren Flüssen und den torfhaltigen Moorlandschaften sorgt für alle natürlichen Ressourcen die benötigt werden, um einen reichhaltigen, geschmackvollen Whiskey herzustellen, der den höchsten Ansprüchen genügt. Es liegt daher nahe auf den hand-gestochenen Torf vor der Haustür zurückzugreifen und die Gerste am Ende des Mälzens über Feuer zu trocknen.
Connemara ist heute der einzige rauchige Single Malt Whiskey aus Irland und wird nach irischer Tradition zweifach destilliert. Nach der Lagerung in Ex-Bourbon Fässern entsteht ein ganz besonders ausgeglichener Whiskey mit milder Süße und komplexen Torfaromen.
In Connemara Peated Single Malt 12 Years wurden einige der ältesten Connemara Destillate vermählt für einen Whiskey von großartig aromatischer Vielschichtigkeit und Raffinesse.
Tasting Notes
Aroma: Ausdrucksvolles Aroma mit lebhaften Malznoten und torfiger Rauchigkeit. Geschmack: Milder, harmonischer Geschmack, in dem fruchtige und torfige Nuancen eine exzellente Verbindung eingehen. Abgang: Kräftige Würznoten dominieren, ohne die delikate, cremige Torfigkeit zu überdecken.
Kilbeggan Single Grain
Bereits seit 1757 wird Kilbeggan Irish Whiskey in der ältesten lizenzierten Whiskey-Destillerie der Welt traditionell hergestellt und gilt jeher als bestgehütetes Whiskey-Geheimnis Irlands. Die heute weltbekannte Old Kilbeggan Distillery wurde 1757 im gleichnamigen Städtchen Kilbeggan aus den Überresten eines ehemaligen Klosters errichtet.
Noch heute wird Kilbeggan in den jahrhundertealten Gemäuern der Destillerie nach irischer Tradition hergestellt. Zweifach destilliert, erhält er die für irische Whiskeys typische Milde und gleichzeitig seinen charaktervollen und harmonischen Geschmack, dessen Geheimnis es zu entdecken gilt.
Der Kilbeggan Single Grain Whiskey ist die Weiterentwicklung des bekannten Kilbeggan 8 Jahre. Kilbeggan Single Grain ist ein deutlich hochwertigerer Premium Blend aus verschiedenen Altersstufen von bis zu 15 Jahren. Durch die Lagerungen in verschiedenen Fässern, unter anderem PX Sherry, Madeira und Bordeauxwein, erhält der Kilbeggan Single Grain einen besonders komplexen Geschmack. Dieser Premium Irish Whiskey hat 43 % Vol.
Tasting Notes
Aroma: Reife Früchte mit Nektar, Pflaume und Zedernholz Geschmack: Markant und würzig und dabei gleichzeitig mild Abgang: Vollmundig und langanhaltend mit Anklängen von Kaffee
Und so gewinnen Sie eines der drei Whiskey-Sets von Beam Suntory zum St. Patrick’s Day:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: In welchem Jahrhundert lebte der irische Bischof Patrick, von dem der St. Patrick’s Day seinen Namen hat?
a) 5. Jahrhundert
b) 15. Jahrhundert
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „St. Patrick“!
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 11. März 2018, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 12. März bekannt. Der Versand der Flaschen erfolgt dann durch Beam Suntory Deutschland.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „St. Patrick“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 11. März 2018, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 12. März auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Beam Suntory Deutschland und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Beam Suntory Deutschland.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Die erste offizielle Verkostung des Monats bei Serge Valentin bringt jeweils auch die Lieblinge des Vormonats (beste neue Abfüllung, beste alte Abfüllung, beste preiswerte Abfüllung und bester Nichtwhisky). So auch heute, mit recht interessantem Ergebnissen. So ist zum Beispiel der Kilchoman Loch Gorm 2017 als bester preiswerter Whisky ausgezeichnet worden – eine Prämierung, die für uns durchaus nachvollziehbar ist.
In der Hauptsache geht es heute aber um Abfüllungen der Brennerei Balblair, und dabei um vier neuere und ein „historisches“ Bottling. Balblair füllt im Original ausschließlich Jahrgänge ab und ist damit, kurz überlegt, die einzige Destillerie, die das so hält. Wenn man die Punktewertungen betrachtet, die heute zwischen 78 und 92 Punkten pendeln, dann könnte man daraus schließen, dass Balblair mit dem Alter ständig gewinnt – zumindest, wenn es die Zusammenstellung der heutigen Verkostung betrifft:
Balblair 2004/2014 (46%, OB, travel retail, 1st release): 78 Punkte
Balblair 1999/2017 (46%, OB, 3rd release): 85 Punkte
Balblair 1990/2017 (46%, OB): 89 Punkte
Balblair 10 yo (100°proof, Gordon & MacPhail, licensed bottling, 75cl, +/-1970): 92 Punkte
Balblair 1986/2017 (49.5%, Gordon & MacPhail, Cask Strength, for Whisky Show Old & Rare 2017, refill sherry hogshead, cask #12649): 88 Punkte
Nein, das ist jetzt kein Scherz, sondern eine Meldung, die über die Website Ultimate Classic Rock verbreitet wurde und sich dabei auf Aussagen des ehemaligen Master Distillers von Maker’s Mark, Dave Pickerell, stützt, der auch Geschäftspartner der Musiker für das Unterfangen ist: Metallica wollen ins Whiskeygeschäft einsteigen. Und das gleich richtig.
Seinen Worten nach wollen die Bandmitglieder nicht nur eine eigene Whiskeymarke erschaffen, sondern dazu auch eine eigene Destillerie. Drei Standorte stehen im Gespräch: San Francisco, Louisville und Nashville. Pickerell würde dabei San Francisco und die Bay Area bevorzugen, so seine Aussage im Artikel. Entschieden ist aber noch nichts.
Auch außerhalb der an dem Vorhaben beteiligten Kreise sieht man die Idee positiv. Danny Wimmer, der das jährliche Festival „Bourbon and Beyond“ organisiert, meint, dass so ein Whiskey für die Musikszene und die Whiskeyszene gleichermaßen interessant sei, weil man eventuell damit neue Leute für Whiskey begeistern könne – die Band hätte auch die Möglichkeit, diesen Whiskey massiv zu promoten.
Metallica wäre dann die erste Band, die nicht nur einen Whiskey, sondern auch die dazugehörige Produktionsanlage besäße. Ein Bier, gemeinsam mit Budweiser, macht man ja bereits.
Wir halten Sie auf dem Laufenden!
Metallica bei einem Konzert in London 2017. By Kreepin Deth – Own work, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=63725726
Auch in der 65. Woche präsentieren wir Ihnen Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben. Wir treffen dabei keine Auswahl außer jener, dass die von uns gezeigten Blogger/Vlogs schon länger aktiv sein sollten, eine gewisse Anzahl Follower/Hörer/Leser haben und keine kommerziellen Links oder Hinweise geben; wir möchten hier die Arbeit der Vlogger/Podcaster vorstellen, nicht Verkaufsförderung betreiben.
Was gibt es in dieser Woche Neues? Hier sind die Videos, die wir Ihnen heute am Sonntag vorstellen möchten, in der Folge 65 unserer Serie:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie bei uns auch als Playlist komplett ansehen, entweder hier auf der Seite oder auch auf Youtube – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird. Bitte halten Sie die eingereichten Videos auch werbefrei, sprich keine Links und Kaufaufforderungen im Video.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Heute, am Sonntag, wollen wir Sie wie üblich mit einem Video nach Schottland entführen. Diesmal geht es auf eine Insel, die (noch) keine Whiskydestillerie beheimatet, gerade mal Gin wird momentan dort gebrannt.
Die Rede ist von den Shetlands, ganz oben im Norden Schottlands. Die Inselgruppe ist wild und anmutig zugleich, wie die knapp über 13 Minuten dauernde Youtube-Reportage von Alex und Marco aka The Vagabrothers, zeigt. In sehr schönen und professionell gefilmten Bildern bringen sie uns die Shetlands näher und zeigen uns ihre Sich auf die Inselgruppe.
Der Gin, der dort in der Saxa Vord Distillery unter der Leitung von Stuart Nickerson, ehemals Distillery Manager von Glenglassaugh, gebrannt wird, nennt sich Shetland Reel Gin – und in Sachen Whisky scheint nach verlässlichen Familienquellen auch etwas Bewegung in die (seit Jahren ruhende) Sache zu kommen.
Jetzt aber viel Freude mit unserem Sonntagsvideo – wir melden uns dann später wieder.
Nicht nur in Mitteleuropa ist der Winter in der letzten Woche zurückgekehrt, auch in Schottland hat Schnee das Land im Griff – und mehr noch als bei uns. Wir haben auf Youtube ein Video der schottischen Vloggerin Erin gefunden, die über den Wintereinbruch in Schottland berichtet und sich selbst dann mit ihren Eltern hinaus in den Schnee wagt. Und was wir jetzt schon vorab verraten können: Via Video dabei sein ist wahrscheinlich das größere Vergnügen als selbst durch die Eiszeit zu waten, die The Beast from the East in Schottland hinterlassen hat.
Viele Destillerien hatten übrigens die letzten paar Tage geschlossen, und auch das öffentliche Leben ist etwas zum Stillstand gekommen. Viel Vergnügen beim Blick auf die weiße Pracht in Schottland und einen schönen Samstag noch!
Ein schier unerschöpflicher Quell von unabhängigen Abfüllungen ist der Whisky von Caol Ila. Auch wenn es einige Jahre zurück einmal eine Zeit gab, als Fässer von dort schwer zu bekommen waren, so ist es doch meistens so, dass man dort als unabhängiger Abfüller fündig wird.
Und das Gute dabei: Es ist tatsächlich relativ schwer, von Caol Ila etwas zu bekommen, was NICHT zumindest gut ist. Auch, wenn es um die destillerieeigenen Abfüllungen geht. Diese Erfahrung macht auch Angus MacRaild, der am Samstag immer Serge Valentin vertritt. Zunächst verkostet er fünf unterschiedliche Abfüllungen des 25jährigen aus der Destillerie, um danach noch einige Unabhängige nachzureichen. Die Ergebnisse können sich immer sehen lassen:
Caol Ila 25 yo (43%, OB, +/-2010): 87 Punkte
Caol Ila 25 yo (43%, OB, +/-2012): 88 Punkte
Caol Ila 25 yo (43%, OB, +/-2013): 85 Punkte
Caol Ila 25 yo (43%, OB, +/-2016): 86 Punkte
Caol Ila 25 yo (43%, OB, +/-2017): 88 Punkte
Caol Ila 31yo 1983/2015 (49.4%, Signatory Vintage, hogshead, cask #5291, 144 bottles): 91 Punkte
Caol Ila 1977/1996 (60%, Blackadder, Limited Editions, cask #4, 360 bottles): 91 Punkte
Caol Ila 1977/1993 (65%, Scotch Malt Whisky Society, #53.6): 93 Punkte
Whiskyfreunde, die die Whiskymesse in Nürnberg aus Zeitgründen oder der Wetterkapriolen wegen nicht besuchen können, finden heute auf nordbayern.de einen Vorbericht zur Messe und zu dem, was man als Nichtbesucher versäumt.
Versäumen oder zumindest verspätet eintreffen werden die THE VILLAGE, die im Rahmen der Freizeitmesse heute und morgen stattfindet, leider auch einige Gäste aus Schottland oder Irland, da die Bedingungen auf den Flughäfen zum Teil keinen regelmäßigen Flugbetrieb zulassen, wie man auch aus dem nachfolgenden Auszug aus dem Artikel entnehmen kann:
Nach wie vor liegt der Schwerpunkt unter den 80 Ausstellern – etwa jeder zehnte ist erstmals dabei – auf Schottland mit 60 Anbietern. Einige aus dem Norden des Vereinigten Königreichs und aus Irland werden allerdings zu spät in Nürnberg eintreffen, weil die Wetterkapriolen den Flugverkehr in Nordwesteuropa teilweise lahmgelegt haben. Daneben sind bei Einzelfirmen wie Gruppenimporteuren originelle wie auch exquisite Erzeugnisse aus fast allen Ländern zu finden, in denen Whisky produziert wird – von Deutschland, Österreich und der Schweiz über Schweden, Irland und USA bis Taiwan.
Auch wenn wir nicht selbst auf der Messe vertreten sein können, haben wir doch einige „Spione“ dort und werden wahrscheinlich zumindest eine Fotoreportage nachreichen können.
Reminiszenz: Ein Blick auf die Whiskymesse in Nürnberg 2015