Meinung: Wer braucht schon Port Ellen und Brora neu?

Diageo hat gestern die Whiskywelt mit der Ankündigung der Wiederbelebung von Port Ellen und Brora elektrisiert und damit eine Vielzahl an Diskussionen entfacht. Auch wir kommen nicht umhin, uns über das Vorhaben von Diageo unsere eigenen Gedanken zu machen. Hier ein persönlicher Meinungsbeitrag unseres Chefredakteurs Bernhard Rems:

Wer braucht schon Port Ellen und Brora?

Jetzt ist also die Katze aus dem Sack: Was viele bei Brora irgendwann vermuteten und sich kaum jemand bei Port Ellen gedacht hat, wird Wirklichkeit. Diageo, der weltgrößte Getränkekonzern, nimmt 35 Millionen Pfund in die Hand um die beiden Destillerien und damit zwei der größten Brennereilegenden wieder auferstehen zu lassen. Viel Geld, um 800.000 Liter Spirit pro Jahr zu produzieren, wenig, wenn man den Marktwert der beiden Marken bedenkt.

Diageo hat sich dazu bekannt, bei beiden Destillerien zu versuchen, den ehemaligen Stil der beiden Brennereien so originalgetreu wie möglich zu reproduzieren. Laut Informationen, die Ingvar Ronde, Autor des Malt Whisky Yearbooks, von Nick Morgan, Head of Whisky Outreach bei Diageo und vor allem profunder Kenner der alten Brennereien, erhalten und auf Facebook publiziert hat, werden beide mit getorfter Gerste mit ca. 20ppm arbeiten, manchmal aber auch stärker getorfte Experimente fahren. Brora wird mit den originalen Brennblasen arbeiten (die sind in der Destillerie ja noch vorhanden), neue Washbacks aus Holz und einen neuen Mash Tun sowie neue Worm Tubs erhalten. Hier rein technisch in die Nähe des alten Stils zu gelangen sollte in der Theorie nicht unmöglich sein, auch wenn man das Malz nicht selbst macht sondern höchstwahrscheinlich von Glen Ord Maltings beziehen wird. Ob das praktisch auch möglich sein wird, wird die Zeit weisen.

Brora Destillerie, Foto von Andrew Wood, CC-Lizenz

Bei Port Ellen sieht die Sache schon anders aus. Hier muss die gesamte Technik völlig neu aufgesetzt werden – dort stehen gerade einmal die Gebäude. Eigenes Floor Malting wird man, so direkt neben der Großmälzerei, dort ebenso nicht betreiben. Wie nahe man an den alten Stil kommen wird, wird sich zeigen, und – wenn dieser persönliche Einwurf gestattet ist – es stellt sich auch die Frage, wie erstrebenswert das ist. Port Ellen produzierte neben ausgezeichneten Abfüllungen auch manches schlicht Vergessenswerte, das ziemlich schwachbrüstig und dünn daherkam. Dieses sollte man dann eher nicht mehr tun, um den vielleicht etwas verklärten Ruf von Port Ellen nicht zu gefährden.

Port Ellen im Jahr 2015 © Whiskyexperts

Vergleiche wird man ohnehin erst im Jahr 2032 ziehen können, denn Diageo will, von einigen wenigen Special Releases abgesehen, erst mit zwölfjährigen Abfüllungen auf den Markt kommen. Und dann wird die Menge an alten Broras und Port Ellens überschaubar sein, mit denen man die neuen vergleichen könnte.

Für mich stellt sich daher die Frage, ob es wirklich der heilige Gral wäre, beide Whiskys so originalgetreu wie möglich zu produzieren. Einfach „gut und stilistisch ähnlich“ wäre meiner Meinung nach eine brauchbare Variante, die eventuell weniger potentielle Enttäuschung produzieren könnte. Aber wie gesagt: Es sind noch knapp 15 Jahre (!), bis diese Unterscheidung getroffen werden kann.

Verschiedentlich wurde in den Diskussionen unter Whiskyfreunden auch die Befürchtung laut, die neuen Destillerien könnten die alten Abfüllungen unter Sammlern „entwerten“ (teilweise wurde das auch aus Hoffnung zum Ausdruck gebracht). Das ist, so denke ich, eher unwahrscheinlich. Die neuen Ardbeg-Abfüllungen haben die alten ja auch nicht erschwinglicher gemacht, im Gegenteil: alte Ardbegs sind eine Klasse für sich. Man mag einwenden, dass der neue Stil nicht dem alten entspricht – aber das würde voraussetzen, dass sich Preise am Sammlermarkt vor allem am Geschmack orientieren, und das tun sie ja eher nicht.

Bleibt die Frage, wer Port Ellen und Brora neu braucht. Und da bin ich der festen Überzeugung, dass es hier nur Gewinner gibt. Die schottische Wirtschaft allgemein freut sich über eine erkleckliche Summe an Investitionen und neu geschaffenen Arbeitsplätzen. Der schottische Tourismus bekommt zwei neue Pilgerstätten. Diageo schafft für sich eine erzählenswerte Geschichte, die wunderbar in Marketing und Verkäufe umsetzbar ist und Geldwert schafft. Der Sammler bedankt sich dafür, dass die beiden Namen auch über die nächsten Dekaden im Gedächtnis gehalten werden. Der Whiskygenießer darf sich über zwei alte neue Whiskydestillerien freuen, über die man wunderbar fachsimpeln und diskutieren kann und die vielleicht in 15 Jahren tollen Whisky liefern werden. Und wenn sie es nicht tun, was ja auch passieren könnte, dann waren sie in der Zeit bis dahin für alle schon die Investitionen wert.

Und wenn ich abschließend noch einen ganz persönlichen Wunsch äußern dürfte: Vielleicht ist Diageo ja etwas weitergreifend auf den Geschmack gekommen und könnte sich mit British Waterways über den Rückkauf eines Gebäudes in den Lowlands einigen, um aus dem Duett ein Trio der Wiederauferstehung zu machen… 

(Nachtrag 13:30) – manchmal gehen Wünsche schneller in Erfüllung als man glaubt

Neu: The Gauldrons von Douglas Laing

Die Remarkable Regional Malts Serie von Douglas Laing ist um ein Mitglied reicher geworden: Das Unternehmen hat heute The Gauldrons vorgestellt – ein vatted Malt aus der Region Campbeltown. Damit umfasst die Remarkable Regional Malts Serie nun sechs Whiskyregionen.

Zum The Gauldrons: Der Name bedeutet „Bucht der Stürme“ und ist von den Sandstränden im Westen der Halbinsel inspiriert. Der Whisky ist natürlich ohne Farbstoff und Kältefiltration abgefüllt – Douglas Laing legt Wert darauf festzustellen, dass man auch hier in sehr kleinen Chargen abfüllt und die Batches durchnummeriert, um die Jahrgänge so besser vergleichen zu können.

The Gauldrons wird mit 46.2% abgefüllt und sollte noch in diesem Monat international verfügbar sein. In UK kostet die Flasche 50 Pfund.

Hier noch die originalen Tasting Notes:

On the nose detect a dry saltiness with sweet cereal and a late hint of gentle peat smoke. The palate is initially dry (beachy and maritime) warming to crunched sugar, barley and oak. The warmingly spiced finish brings puffs of smoke and rock pools with a dark sugar sweetness.

Neu: Tullamore Dew XO Caribbean Rum Finish

Freunde irischen Whiskeys dürfen sich auf eine Neuheit aus dem Hause Tullamore Dew freuen: William Grant & Sons hat eine neue Abfüllung in der Range vogestellt, den Tullamore Dew XO Caribbean Rum Finish.

Tullamore Dew XO Caribbean Rum Finish wurde, wie der Name schon sagt, in first fill XO Rum casks gefinisht, die zuvor Demerara-Rum enthielten. In der Nase soll der Whiskey Noten von Vanille, Eiche und Zitrus, sowie reifer Banane und zarten Gewürzen bieten. Am Gaumen verspricht man ein cremiges Mundgefühl mit viel Karamell, Banane, Datteln und Rosinen.

Mit 43% abgefüllt, ist der Tullamore Dew XO Caribbean Rum Finish weltweit verfügbar und soll ca. 30 Euro kosten. 

Serge verkostet: 2x Glenlivet, 60 Jahre Abstand

Ist unsere Leidenschaft nicht eine wunderbare, mit so unterschiedlichen Genüssen gesegnet, so viel Geschichte und so viel Geschichten, die an den Destillerien und ihren Abfüllungen hängen? Zwei Whiskys aus einer Destillerie, die nahezu 60 Jahre auseinander liegen, was ihr Destillierdatum betrifft, ist dabei schon eine Geschichte für sich, und selbst wenn man sie nicht am Gaumen erleben kann, regt sie die Fantasie an.

Am Gaumen erleben durfte sie Serge Valentin, in Form einer Verkostung von zwei Abfüllungen von Glenlivet, eine aus dem Jahr 2002, eine aus 1943 – und letztere 60 Jahre alt. Die Wertungen, sind nur die, in schnödem business English ausgedrückt, corporate summary der Geschichte – die Beschreibungen dazu sagen natürlich viel mehr…

  • Glenlivet 2002/2017 (43%, Gordon & MacPhail, distillery label): 84 Punkte
  • Glenlivet 1943/2013 (49.1%, Gordon & MacPhail, Private Collection, first fill sherry hogshead, cask #121, 40 decanters, issued 2017): 94 Punkte
Glenlivet. Picture von Y. Kono. Published under GNU License

Whisky im Bild: Ein Besuch bei Balblair

In unserer Rubrik Whisky im Bild nehmen wir Sie mit in die nördlicheren Highlands und besuchen die Brennerei Balblair – Dank der Fotos unseres Lesers Fabian Roth (vielen Dank dafür). Diese Brennerei wurde schon 1790 gegründet. Balblair blickt auf eine Geschichte mit unterschiedlichen Eigentümern und auch Zeiten zurück, in der sie stillgelegt wurde. Seit 1996 ist sie im Besitz der Inver House Distillers, ein Jahr später wurde die Produktion dort auch wieder gestartet.

Viel Vergnügen bei diesem kurzen Rundgang mit unserer Bilderreihe:

Balblair © Fabian Roth
Balblair © Fabian Roth
Balblair © Fabian Roth
Balblair © Fabian Roth
Balblair © Fabian Roth
Balblair © Fabian Roth
Balblair © Fabian Roth

     

Diageo: Neues Leben für Brora und Port Ellen

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Es scheint, als würde der Traum vieler Whisky-Freunde wahr werden. In ihrer heutigen Pressemitteilung kündigt Diageo die Wiedereröffnung von Brora und Port Ellen an. Diese seit 34 Jahren geschlossenen Brennereien sollen mittels einer Investition von £ 35 Millionen wieder zum Leben erweckt werden.

Wir verweisen erst einmal auf die Pressemitteilung im Original, müssen diese noch durcharbeiten und bleiben hier natürlich am Ball.

Brexit: Schottland wartet mit neuem Unabhängigkeitsreferendum

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Die Verhandlungen der Europäischen Union und Großbritanniens darüber, wann und wie sich die Wege der beiden trennen werden, dauern noch weiterhin an. Das schottische Regionalparlament hatte eigentlich ein neues Referendum über die Zugehörigkeit Schottlands zum Vereinigten Königreich für den Zeitraum zwischen dem Herbst 2018 und dem Frühjahr 2019 vorgesehen. Wie wir im Spiegel lesen, ist dieses Vorhaben erst einmal auf Eis gelegt. Solange keine Klarheit darüber herrscht, wie sich die Beziehungen zwischen der EU und Großbritannien gestaltet werden, wird es keinen neuen Zeitplan für eine neue Abstimmung geben. Im Referendum im Jahr 2014 hatten sich 55 % für einen Verbleib Schottlands im Vereinigten Königreich entschieden. Allerdings hatten im letzten Jahr auch ca. 60% der Schotten für einen Verbleib in der EU gestimmt.

Thüringer Allgemeine: Neuer Veranstaltungsort für die Tarona Whiskymesse in Erfurt

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Vier Jahre lang fand die Erfurter Whiskymesse Tarona im Palmenhaus statt. Was 2014 mit fünf Ausstellern und 700 Besuchern begann, entwickelte sich weiter zu einer kleinen aber feinen Whiskymesse, in diesem Jahr mit fast 2300 Besuchern. Der Veranstaltungsort, das Palmenhaus, kam an die Grenzen der Kapazität, so dass die Veranstalter für die Messe im nächsten Jahr über eine Limitierung der Besucherzahl nachdachten.

Weitere Überlegungen in diese Richtung, lesen wir in einem Artikel der Thüringer Allgemeine, brauchten sie aber nicht anstellen. Das zuständige Bauamt der Stadt Erfurt erteilte für die Messe im nächsten Jahr plötzlich keine Genehmigung. Davon sehr überrascht, fanden die Veranstalter jedoch schnell eine neue Location. Die Tarona Whiskymesse wird 2018 im Kaisersaal stattfinden. Es ändert sich auch der Messe-Termin, sie wird statt im März nun vom 16. bis 18. Februar 2018 stattfinden. Der neue Veranstaltungsort bietet mehr Platz, so wird das bisherige Whisky-Angebot durch Rum und Gin ergänzt. Tickets für die Tarona Whiskymesse sind schon online erhältlich.

Whisky im Bild: Regenbogen über Bowmore

Unser Leser Fabian Roth hat uns aus seinem Islay-Urlaub zwei Bilder gesendet (herzlichen Dank dafür), die wir gerne mit Ihnen teilen wollen. Sie zeigen einen Regenbogen vor dem blauen Himmel über der Destillerie Bowmore. Mehr Worte bedarf es in diesem Fall nicht, genießen Sie einfach die wunderschöne Stimmung.

Regenbogen über Bowmore (c) Fabian Roth
Regenbogen über Bowmore (c) Fabian Roth

Whisky Investment Fund: Zwischenfazit nach drei Jahren

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Über Whisky, speziell Single Malt Whisky, als Investitions-Alternative in Zeiten niedriger Zinsen berichten wir regelmäßig. So begleiteten wir vor drei Jahren auch die Gründung des Platinum Whisky Investment Fund (das Platinum scheint mittlerweile weggefallen zu sein) mit einem kurzen Artikel. Rickesh Kishnani und David Robertson gründeten diesen geschlossenen Fonds mit einer Zielgröße von 10 Millionen Dollar. Ende Juni wurde dieser geschlossen, und beim Business Insider Singapore finden wir einen Artikel, in dem Rickesh Kishnani ein Zwischenfazit zieht.

Die Zielgröße konnte um 2 Millionen Dollar übertroffen werden. Mit einem Einsatz von 9 Millionen Dollar wurde in 14.000 Flaschen investiert, damit sei man die größte Investitionssammlung von Single Malt Whisky weltweit. Speziell in Hongkong wurde dieses Investitionsangebot sehr gut angenommen, 50 % der Anleger kommen von dort.

Zu den besonderen Abfüllungen, die Teil dieser Sammlung sind, gehört der Macallan Adami. Nur 12 Flaschen dieses 60-jährigen Macallans sind überhaupt abgefüllt worden, zum Fond gehört die Flasche Nummer 8 (in Asien eine Glückszahl). Daneben befindet sich in der Sammlung noch ein 64-jähriger Glenfiddich, 1937 destilliert und 2001 mit einer Auflage von 64 Flaschen abgefüllt. Die ältesten Whiskys sind ein Laphroaig und ein Highland Park, beide 1902 destilliert und zur Jahrhundertwende von Berry Bros & Rudd abgefüllt.

Auch auf anderen Whisky-Gebieten neben diesem Fond betätigt sich David Robertson. Der frühere Rare Whisky Director bei The Dalmore und vorherige Master Distiller bei The Macallan arbeitet zur Zeit an der ersten Whisky-Brennerei in Edinburgh seit den Zwanzigern des vorigen Jahrhunderts. Die Holyrood Park Distillery soll 2018 mit der Produktion beginnen.

Neue Deutsche Whiskyvideos und Podcasts der Woche (44)

Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen hier Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben und mit denen wir Sie einladen wollen, ein wenig auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen. Auch in der Folge 44 unserer Serie haben wir wieder jede Menge interessante Beiträge für Sie:

Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.

Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.

Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!

Video: Edinburgh in Zeitraffer (2 Teile)

Unsere Sonntagsvideos kommen wieder einmal zurück in die schottische Hauptstadt und – um genau zu sein – in deren Umgebung. Heute haben wir für Sie zwei Zeitraffervideos ausgesucht, die in eindrucksvollen Bildern die Schönheit der Stadt Edinburgh und der Landschaft, in der sie eingebettet ist, die Lothians, zeigen.

Die Filme, die im Jahr 2014 entstanden und mit Nikon-Kameras aufgenommen wurden, stammen von Adam Robertson. Wir wünschen einen wunderbaren Sonntag und viel Vergnügen mit den Aufnahmen, die sie obenstehend und unten sehen. Die Links auf Youtube: Teil 1 und Teil 2.

Ardnamurchan: „Dancey Dispatches“ – September-Newsletter zum Herunterladen

Der September-Newsletter der Destillerie Ardnamurchan ist soeben erschienen, und wie schon bei den vorigen Ausgaben haben wir auch diesmal wieder die Erlaubnis von Alex Bruce, Managing Director der Adelphi Distillery Ltd., Ihnen das PDF zum freien Download zur Verfügung zu stellen, das diesmal ganze fünf Seiten umfasst.

Klicken Sie einfach hier auf Dancey_Dispatches_September_2017, um die neueste Ausgabe herunterzuladen. Diesmal geht es auch um die Aquavitae in Mülheim, auf der Adelphi ja mit Alex Bruce himself und der Whiskylegende Charles MacLean vertreten sein wird. Auch über andere Messen und einen Besuch von Prince Charles können Sie lesen – sowie über den Einsatz der Blockchain-Technologie zur genauen Identifizierung aller Komponenten des Adelphi-Whiskys, über die wir bereits hier berichteten. Alles in allem also eine perfekte Wochenendlektüre.

Whisky-Cocktail: Martha Kaiser

Im Rahmen der Chivas Bartenders‘ Chapter haben ausgewählte Bartender aus Österreich eigene Whisky-Cocktails mit Chivas kreiert, die wir vor einigen Tagen im Rahmen einer Bartour verkosten durften (den PR-Beitrag dazu finden Sie hier). Diese Cocktails möchten wir Ihnen in loser Abfolge zum Nachmachen und Genießen vorstellen. 

Heute haben wir einen Cocktail von Barkeeperin Andrea Hörzer aus der Josef Cocktailbar, Sterngasse 1, 1010 Wien für Sie ausgesucht, eine fruchtige, ungemein spannende Kreation, die modern und antiquiert zugleich wirkt:

Andrea Hörzer (c) Philipp Lipiarski

Martha Kaiser

Zutaten:

  • 5cl Chivas Regal 12yo
  • 3 Dash Sexy Bitters
  • 1 Barlöffel Zuckersirup
  • On-Top:Apfel-Calvados-Espuma

Rezept Apfel Calvados Espuma:

  • 10cl frischer Zitronensaft
  • 3 Äpfel entsaften
  • 10cl Calvados
  • 1/2 Vanilleschote
  • 2 Esslöffel Zucker
  • 20cl Joghurt

Zubereitung: Alle Zutaten in einem Rührglas kaltrühren und in einer Coupette servieren. Hausgemachter Butterkeks als Garnitur.

(c) Philipp Lipiarski