The Spirits Business empfiehlt in dieser Woche englischsprachige Bücher für den kommenden Herbst, welche sich mit Spirituosen beschäftigen. Darunter befinden sich auch vier Exemplare, die Whisky zum Hauptthema haben. Schon alleine die Namen der Autoren versprechen ein Whisky-Lesevergnügen auf hohem Niveau:
Greg Dillon schreibt in seinem Blog über Whiskey, Gin, Bier und auch Whisky, in seinem Buch „The Great Drams of Scotland“ nimmt er die Leserinnen und Leser mit auf eine Reise durch Schottland mit 28 Destillerien und 23 Marken. „The Great Drams of Scotland“ ist seit heute erhältlich.
Ian Buxton ist Autor unzähliger Bücher über Whisky. Sein neues Buch „Whiskies Galore: A Tour of Scotland’s Island Distilleries“ ist nicht einfach ein Katalog der Brennereien, sondern eine Geschichte der Entdeckung und des Abenteuers auf 256 Seiten – lesen wir in der Beschreibung bei einem großen Onlinehandel.
Müssen wir Dave Broom noch näher vorstellen? Der Mit-Herausgeber von Scotchwhisky.com nimmt sich in „The Way of Whisky: A Journey Around Japanese Whisky“ Japan und dem Besonderen des dortigen Whiskys an. Sein 256-seitiges Buch ist Anfang des Monats erschienen.
In einer aktualisierten Neuauflage erscheint „1001 Whiskies You Must Try Before You Die“ von Dominic Roskrow. Eine umfassende globale Tour mit alten Favoriten und Bekannten aus Irland, Schottland und den USA, sowie den New Kids aus Japan und Indien. Nicht ganz 1.000 Seiten umfasst dieses Mammut-Werk!
Nach dem Bar Convent Berlin hat uns Brown-Forman Deutschland eine Info zu deren Auftritt dort übermittelt, gemeinsam mit 12 Cocktailkreationen, die wir Ihnen nach der ursprünglichen Presseinfo in Wort und Bild und zum Downloaden vorstellen wollen. Hier aber zunächst einmal der Pressetext:
BROWN-FORMAN LÄDT EIN: DISCOVER AMERICAN WHISKEY
Die Cocktailkreationen der nationalen und internationalen Barteams zum BCB 2017
Hamburg, den 12. Oktober 2017 – Mit dem Aufruf „DISCOVER AMERICAN WHISKEY“ lud BROWN-FORMAN Deutschland, Treiber der Kategorie American Whiskey im deutschen Markt, am 10. und 11. Oktober 2017 auf seinen Stand des diesjährigen Bar Convents Berlin ein. Die Messebesucher hatten die Möglichkeit die Faszination American Whiskey – inszeniert durch 13 Bar Teams aus 9 Ländern vor Ort zu erleben. Hierbei präsentierten ausgewählte nationale und internationale Premium Bars ihre individuellen Kreationen zu American Whiskey in der Welt des Cocktail Making.
Auf dem Brown-Forman Deutschland Stand stellten Barteams aus Frankreich, Großbritannien, Griechenland, Italien, Niederlande, Polen, Spanien, Ungarn und Deutschland kreative Neuinterpretationen von American Whiskey Cocktails vor. Jedes Barteam entwickelte einen speziell für den BCB 2017 kreierten Cocktail, dessen Basis entweder Produkte der Marke JACK DANIEL‘S oder WOODFORD RESERVE waren. Hierbei galt es die Besonderheiten einer der sieben Qualitäten hervorzuheben.
Erstmals gab es zwei Bar-Stages auf dem Stand – eine JACK DANIEL’S sowie eine WOODFORD RESERVE Bar. Die Teams stellten hier ihre Cocktails auf Grundlage der jeweils gewählten Qualität vor und überzeugten mit individuellen Rezepten, Präsentationen und unterschiedlichsten BarTechniken. Ein abwechslungsreiches und vielfältiges Programm, dass das Interesse der Zuschauer weckte und durchweg positive Reaktionen hervorrief: BROWN-FORMAN Deutschland freut sich bereits auf das nächste Jahr.
Jedes Jahr blicken viele Whiskyfreunde gespannt auf die Veröffentlichung des „weltbesten Whiskys“ aus der neuen Ausgabe der Whisky Bible von Autor Jim Murray. Und heute war es wieder einmal soweit: Der anerkannte, aber durchaus auch kontroversiell gesehene Whiskyexperte hat in diesem Jahr den amerikanischen Colonel EH Taylor 4 Grain 12yo mit 97.5 Punkten zum weltbesten Whisky gekürt – gefolgt vom Redbreast 21yo auf Platz 2 (97/100) und dem Glen Grant 18yo Rare Edition auf Platz 3, ebenfalls mit 97 Punkten.
Damit ist der nordamerikanische Kontinent nun zum dritten Mal auf Platz eins der Reihung bei Jim Murray. Weitere Details folgen wohl in den nächsten Tagen, und auch die offizielle Ankündigung des Buchs wird nicht mehr lange auf sich warten lassen…
Anfang des nächsten Jahres und wie gewohnt exklusiv für den Travel Retail gibt es den dritten und gleichzeitig letzten Teil der Bushmills Steamship Collection. Nach Sherry Cask Reserve und Port Cask Reserve reifte der Bourbon #3 Char Cask Reserve in besonders aufbereiteten früheren Bourbon-Fässern. Der dreifach destillierte Irish Single Malt Whiskey soll, wie wir bei Whiskyintelligence lesen, feine Noten von gerösteter Eiche, Gewürzen und Crème Brûlée mit einem langen, satten und glatten Finish haben.
Der Bushmills Steamship Collection Bourbon #3 Char Cask Reserve wird mit 40% in einer 1-Liter-Flasche abgefüllt. Sein Preis wird bei 50 Pfund liegen. Erhältlich wird er weltweit bei ausgewählten Outlets im Travel Retail Bereich sein.
Etwas aus der üblichen Reihe seiner Verkostungen ist das neue Video von Ralfy. Bei einer Online-Auktion erstand er einen Blend aus den 80er Jahren. Morrison Bowmore füllte diesen achtjährigen Whisky damals ab, und auf dem Backlabel ist ein 50%iger Malt-Anteil vermerkt. Morrison Bowmore gehörte damals die Brennerei Bowmore. Deshalb, schlussfolgert Ralfy, handelt es sich bei dem darin enthaltenen Malt mit hoher Wahrscheinlichkeit um Bowmore Whisky. Nicht alle älteren Abfüllungen konnten ihre Qualität in der Flasche bewahren. Auch für diesen Blend ist ein wenig Mehr zu wünschen.
Ralfy hilft dem alten Blend etwas auf die Beine und greift zu Bowmores, welche er erst vor kurzem verkostete. Der 16-jährige Bowmore aus dem Hause Signatory (Review #689) und der zehnjährige Bowmore Tempest (Review #663) ergänzen tröpfchenweise den Blend aus früheren Zeiten und sorgen für eine deutliche Verbesserung.
Für viele Whiskyfreunde bedeutet dieses Experiment sicherlich die Verletzung der eisernen Regel, dass der Zustand eines Whisky, wie er in der Flasche vorgefunden wird, nicht verändert werden darf. Doch wir schätzen Ralfys Experimente. Wir können uns vorstellen, dass mancher, eher verschmähten, offenen Flasche Whisky in der eigenen Bar so ein wenig mehr Attraktivität verliehen werden kann.
Ralfys Video finden Sie auf Youtube, oder hier in unserem Beitrag.
Aberlour ist einer der führenden Single Malts in Frankreich. Das liegt einerseits an der Qualität dieser Whiskys, andererseits am Besitzer Pernod Ricard, der in seinem Heimatland gute Marketingarbeit leistet. So leitet Serge Valentin seine heutige Verkostung ein. Und zeigt uns hier dann auch die hohe Qualität dieser Speyside-Brennerei auf. Drei der heutigen Kandidaten erhalten eine Bewertung um die 90 Punkte. Und um die 80 Punkte des Aberlour ‘Triple Cask’ richtig einzuordnen, empfehlen wir einen kurzen Blick in Serges Kommentar zu dieser Abfüllung: „No one will find this wee baby unpleasant.“
Die vier heutigen Aberlour und ihre Bewertungen in der Übersicht:
Aberlour ‘Triple Cask’ (40%, OB, France, 2017) 80 Punkte
Aberlour 13 yo (58%, OB, for La Maison du Whisky, 1st fill sherry butt, cask #34595, 678 bottles) 90 Punkte
Aberlour ‚A’bunadh‘ batch #58 (61.1%, OB, 2017) 89 Punkte
Aberlour 25 yo 1989/2015 (48.7%, OB, Distillery Reserve Collection, hogshead, cask #14387, 264 bottles) 91 Punkte
Diese Werbe-Kampagne läuft mittlerweile seit mehr als 4 Jahren. Und sie gleicht einem immer wieder neu erzählten, jedoch immer gleichen Witz: Unterschiedliche Personen werden dabei gefilmt, wie sie erstmals einen Laphroaig 10 yo trinken. Und unter „Laphroaig Opinions Welcome“ können sie hier dann ihrer Meinung und ihren Eindrücken freien Lauf lassen. Im aktuellsten Video „A First for Friends“ wird fünf Freundes-Paaren jeweils der Laphroaig serviert. Und diesem Verhältnis zweier sich sehr gut kennenden Menschen entspringen dann auch ganz besondere Einschätzungen dieses Islay-Whiskys. Sie können dies auf Youtube sehen oder hier auf unserer Seite. Und wir finden es noch immer sehr amüsant.
Die GlenWyvis Distillery steht kurz vor ihrer Fertigstellung. Geplant ist, die Brennerei im nächsten Monat zu eröffnen. Jetzt wurde auch der vakante Posten des Distillery Managers besetzt. Hierfür konnte Duncan Tait gewonnen werden. Gegenüber The Spirits Business gibt er einen Einblick in seine Motivation, diese neue Aufgabe anzunehmen:
Ich habe eine starke Zugehörigkeit zum Gebiet von Easter Ross, nachdem ich meine Karriere bei der Teaninich Distillery in Alness begonnen habe, und ich freue mich, dass ich zurückkomme.
Die GlenWyvis Distillery wird – dies ist einmalig in Schottland – ausschließlich durch das sogenannte Crowdfunding finanziert. In der ersten Kampagne begeisterten sich mehr als 1450 Investoren für dieses neue Brennerei-Projekt, es kamen mehr als 1,5 Millionen Pfund zusammen (wir berichteten). Zur Zeit läuft eine zweite Kampagne. Die Zielsumme beträgt hier 750.000 Pfund. Dieses Geld soll die Kosten für Kredite senken. Weiterhin hat man vor, mehr Geld in die Markenentwicklung zu investieren. Zudem möchte man auch die Produktion von Gin finanzieren und das geplante Besucherzentrum der an der Route 500 gelegenen Brennerei ausbauen.
Limitiert und nur am Edinburgh Airport im World Duty Free zu kaufen, ist eine neue Abfüllung der Campbeltown-Brennerei Glen Scotia. Im April 1991 wurde das Fass mit Nummer 857 gefüllt, der Whisky reifte darin ganze 26 Jahre lang. Im August diesen Jahres konnten 204 Flaschen mit einem Alkoholgehalt von 56,6 Vol.% abgefüllt werden. Dem Artikel im Moodie Davitt Report können wir entnehmen, dass dieser Glen Scotia Aromen von Honig und braunem Zucker mit Ananas und würziger Orangenschale bietet, mit einer warmen Ingwer-Würze im Finish. Was wir hier allerdings nicht finden können, ist ein Verkaufspreis. Wir vermuten daher, dass dieser Glen Scotia kein günstiger Kauf sein wird.
Ergänzung 17:30:Wir haben jetzt den Preis gefunden: £210.
Am Tag vor der großen Dreijahresfeier der Cotswolds Distillery (siehe unseren Bericht hier) hatten wir die Gelegenheit, die Destillerie in einer privaten Führung mit Marketing Associate Zoe Rutherford zu besichtigen. Auf dem Gelände herrschte hektische Betriebsamkeit, weil die Vorbereitungen für das Fest mit 1500 Besuchern in vollem Gange waren – trotzdem nahm sich Zoe viel Zeit, um uns die Anlagen zu zeigen und über Hintergründe zu informieren (thank you so much for that, Zoe!). Diesen Besuch und die gewonnenen Informationen wollen wir gerne in den nachfolgenden Bildern und den begleitenden Texten auf drei Seiten mit Ihnen teilen:
Von Beam Suntory Österreich haben wir eine Pressemitteilung zu Neuheiten in der irischen Kilbeggan-Range erhalten, die wir gerne an unsere Leser übermitteln. Es geht um ein neues Flaschendesign – und ein neues Bottling in der Range:
Kilbeggan Irish Whiskey präsentiert sich im neuen Design und mit neuer Premium-Edition
Wien, 11. Oktober 2017
Für noch mehr Aufmerksamkeit am Regal: Ab Oktober 2017 zeigt sich der irische Whiskey Kilbeggan im neuen, hochwertigen Design. Das neue Etikett hebt das Produkt im Regal hervor und unterstützt die Positionierung im Irish Whiskey Segment – einer stark wachsenden Kategorie. Zudem wird auch die Produktrange aktualisiert: Kilbeggan 8 Jahre wird ab sofort durch Kilbeggan Single Grain ersetzt – einem deutlich hochwertigeren Premium Blend, mit bis zu 15 Jahre altem Whiskey und verschiedenen Fassveredelungen.
Neuer Look für weiteres Wachstum Inspiration für das neue Flaschenetikett war die Destillerie von Kilbeggan – diese ist die älteste lizensierte Whiskey Destillerie Irlands. Das neue Flaschenlabel wurde mit Kupferfolie sowie einer besonderen Prägung veredelt. Das zentrale grüne Logo und die Flaschenform bleiben erhalten und garantieren die Wiedererkennung beim Konsumenten: „Das neue Design ist deutlich hochwertiger und positioniert Kilbeggan klar als Irish Whiskey – einer stark nachgefragten Kategorie“, so Sabrina Ratschnig, Marketing Manager bei Beam Suntory Austria. „Unser Ziel ist es, mit dem neuen Design die Qualität und Geschichte von Kilbeggan hervorzuheben und das kontinuierliche Markenwachstum weiter zu unterstützen.
Starke Aktivitäten für eine starke Präsenz Neben dem Design-Relaunch investiert Beam Suntory auch verstärkt in die Marke: Eine limitierte Geschenkverpackung mit Tumbler in der Weihnachtszeit sorgt für besonderen Kaufanreiz. Ein zusätzlicher Neckhanger macht auf das neue Design aufmerksam und steigert die Aufmerksamkeit am POS.
Premium Produktportfolio durch neuen Kilbeggan Single Grain Neben der neuen Optik wird auch die Produktrange aktualisiert: Kilbeggan Single Grain Whiskey ersetzt ab sofort Kilbeggan 8 Jahre. Single Grain ist ein deutlich hochwertigerer Premium Blend aus verschiedenen Altersstufen von bis zu 15 Jahren. Durch die Lagerungen in verschiedenen Fässern, unter anderem PX Sherry, Madeira und Bordeauxwein, erhält Single Grain einen besonders komplexen Geschmack. Dieser Premium Irish Whiskey hat 43 % Vol. und ist für 28,99 – 32,99 Euro im Fachgroßhandel erhältlich.
Im Rahmen der Chivas Bartenders‘ Chapter haben ausgewählte Bartender aus Österreich eigene Whisky-Cocktails mit Chivas kreiert, die wir vor einigen Tagen im Rahmen einer Bartour verkosten durften (den PR-Beitrag dazu finden Sie hier). Diese Cocktails möchten wir Ihnen in loser Abfolge zum Nachmachen und Genießen vorstellen.
Heute präsentieren wir Ihnen einen „schrägen“ Cocktail, der aus dem Gedanken geboren wurde, dass Haggis, den man mit Scotch beträufelt, noch eine Spur besser schmeckt. Wie wäre es also mit einem Whisky, den man mit Haggisgeschmack verfeinert? Barkeeper Marius Willenbücher aus Dino’s American Bar, Salzgries 19, 1010 Wien, hat es ausprobiert:
Marius Willenbücher (c) Philipp Lipiarski
Linn House Old Fashioned
Zutaten:
5cl Chivas Regal 12yo
1,5cl Haggis Essence (homemade)
1 Barlöffel dunkler Zuckersirup
0,5cl Barlöffel Kardamom Bitters (Fee Brothers)
Dash Soda
Rezept “Haggis” Essence:
Herz, Leber und Niere anbraten, den entstandenen Bratensaft zwei Tage mit Chivas Regal 12yo vermischen und kühlen, danach Fett abnehmen und mehrfach filtrieren.
Zubereitung: Alle Zutaten im Rührglas kaltrühren und auf einem Eisblock servieren.
Das hätten wir nicht gedacht: Es ist in der Whiskyfun-Sammlung keine weitere Abfüllung der „Lost Distillery“ Convalmore zu finden. Deshalb hat die aktuelle Abfüllung des Diageo Special Release heute einen Soloauftritt. Als Ausgleich treten auf der Verkoster-Seite Serge und Angus heute auf Whiskyfun als Duo auf. Beide bewerten diesen Whisky mit mehr als 90 Punkten sehr hoch. Serge ist sehr beeindruckt, dass Diageo bei einer Auflage von knapp 4.000 Flaschen so einen großartigen Whisky kreieren kann. Und Angus, der große Erwartungen an diesen Whisky hegt (die beiden vorherigen Abfüllungen waren seiner Meinung nach totale Schönheiten), wird nicht enttäuscht.
Die Speyside-Brennerei Convalmore wurde 1985 stillgelegt und die Produktionsanlagen demontiert. Die leeren Gebäude sind jetzt im Besitz von William Grant & Sons, hier lagert nun Whisky von Glenfiddich.
Aus gegebenem Anlass heute eine etwas andere Kurzübersicht:
Convalmore 32 yo 1984/2017 (48.2%, OB, Special Release, refill American oak hogsheads, 3,972 bottles):
Am letzten Samstag feierte die Cotswolds Distillery den Moment, in dem der Spirit in den ersten Fässern zu Whisky wurde, mit einem großen Erntedankfest, zu dem man die ersten 500 Vorbesteller der Inaugural Release und weitere 1000 Gäste und Freunde der Destillerie geladen hatte.
Auf der Wiese neben der Destillerie gab es ein reichhaltiges Programm mit Musik, kulinarischen Highlights, lokalem Bier, eigenem Gin und anderen selbstproduzierten Spirituosen – und natürlich den ersten Kostproben des Whiskys selbst. Der Wettergott hatte ein Einsehen und brachte erst nach dem offiziellen Ende der – sehr gelungenen – Veranstaltung Regen ins Spiel, sodass die zahlreichen Gäste ungestört das Dargebotene genießen konnten.
Wie schmeckt nun der erste Whisky aus der Cotswolds Distillery? Wer die Möglichkeit hatte, den jüngeren Spirit schon vorher einmal zu probieren, der weiß, dass man sich einen sehr sauberen, sehr fruchtigen und ausdrucksstarken Whisky erwarten durfte – und in dieser Hinsicht hat die Inaugural Release nicht enttäuscht. Mit drei Jahren ist sie schon sehr trinkbar, dicht und angenehm, die Jugend schiebt sich nicht zu sehr in den Vordergrund. Nachdem die Erstausgabe zu 70% aus Weinfässern stammt, bestimmen diese seinen fruchtigen, süßen, aber auch durchaus holzigen Charakter und lassen seine Jugend wohl etwas mehr vergessen, als es eine reine Bourbon-Abfüllung gekonnt hätte. Trotzdem freuen wir uns besonders auf eine solche, denn wenn der Whisky das richtige Alter erreicht hat, wird er unserem Gefühl nach auch ohne die vielleicht jetzt noch notwendige Aufhübschung bestens bestehen können. Als Erstausgabe ist er jedenfalls gut komponiert, beachtlich und schön zu trinken.
Obenstehend präsentieren wir Ihnen ein Video mit der Ansprache zum Inaugural Whisky von Gründer Daniel Szor, und ca. ab Minute 12 dann die recht launige Laudatio des Ehrengastes Jim Murray, Autor der Whisky Bible, der extra zum Fest angereist war.
Untenstehend finden Sie noch ein paar Eindrücke vom Fest und dem Umfeld der Destillerie, die wir fotografisch festgehalten haben. Einen Rundgang durch die Brennerei, den wir am Vortag der Feier machen durften, bringen wir an einem der nächsten Tage.