In Serge Valentins heutigem Tasting steht neben drei aktuellen unabhängigen Abfüllungen der Brennerei Glen Elgin auch deren aktuelle Special Release auf dem Verkostungsprogramm. Hier springt Angus hilfreich zur Seite, so gibt es für diesen 18-jährigen zwei Bewertungen. Mit 85 bzw. 86 Punkten liegen die beiden allerdings nicht weit auseinander. Und auch die Punkte der drei Indies, alle ein klein wenig älter, siedeln sich in diesem Bereich an.
Die Glen Elgin Session auf Whiskyfun in der Übersicht:
Glen Elgin 18 yo 1998/2017 (54.8%, OB, Special Release, 5352 bottles)
Serge: 86 Punkte
Angus: 85 Punkte
Glen Elgin 21 yo 1995/2017 (51.5%, Douglas Laing, Old Particular, refill hogshead, cask #DL 11596, 266 bottles) 86 Punkte
Glen Elgin-Glenlivet 21 yo 1995/2017 (54.7%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 240 bottles) 86 Punkte
Glen Elgin 22 yo 1995/2017 (53.5%, Maltbarn, bourbon, 148 bottles) 87 Punkte
Absolute Raritäten, jeweils auf 240 und 180 Flaschen limitiert, können Sie in unserer exklusiven Verlosung gewinnen, die wir gemeinsam mit unserem Partner Brown-Forman Deutschland veranstalten: Die #MOAW Master of American Whiskey Master Selections von Woodford Reserve und Jack Daniel’s. Diese zwei Single Barrel-Abfüllungen, die von den Finalisten des Bartender-Schulungsprogramms gemeinsam mit den Destillerien handverlesen wurden, zeigen eindrucksvoll, welche Qualität in amerikanischen Whiskeys steckt. Lesen Sie hier mehr darüber:
Brown-Forman Deutschland präsentiert die Master Selections aus dem #MOAW Master of American Whiskey Programm
Die schönste Aufgabe eines Master Distillers wahrzunehmen – in diesen Genuss kamen die fünf Finalisten des ersten #MOAW Master of American Whiskey Programms. Start des umfangreichen, von Brown-Forman Deutschland ins Leben gerufenen Schulungsprogramms für Bartender war im Oktober 2016. Die letzte der insgesamt drei mehrtägigen Staffeln fand als großes Finale in den USA mit persönlichem Empfang durch Jeff Arnett, Master Distiller der JACK DANIEL Distillery in Tennessee, und Chris Morris, Master Distiller der WOODFORD RESERVE Distillery in Kentucky, statt.
Und hier durften die #MOAW Finalisten mitentscheiden, was sonst alleine den Master Distillern vorbehalten ist: Sie testeten den perfekten Reifegrad und waren auf zwei Arten an der Auswahl für die Master Selections JACK DANIEL’S Single Barrel und WOODFORD RESERVE Distiller’s Select beteiligt.
#MOAW Master Select 2017 JACK DANIEL’S Single Barrel
Der mit einem eigenen Master Select 2017 etikettierte JACK DANIEL’S Single Barrel wurde im April 2017 in der JACK DANIEL Distillery in Tennessee von dem Gewinner des #MOAW Programms Florian DrucksJacobsen zusammen mit einem erfahrenen JACK DANIEL Distillery Arbeiter verkostet und ausgesucht.
Die Fässer aus getoastetem Weißeichenholz, die für einen Single Barrel ausgewählt werden, liegen in den obersten Etagen der Lagerhäuser. Durch die saisonalen Temperaturschwankungen reift hier der Whiskey besonders intensiv. Doch weniger als jedes hundertste Fass wählt der Master Distiller anhand seines unverwechselbaren Charakters für einen Single Barrel aus. Pro Fass ergeben sich nur circa 240 Flaschen – die genaue Fass- und Lagerhausnummer sowie das Abfülldatum findet man am Halsetikett jeder Flasche.
Für die #MOAW Selection 2017 entschieden im April 2017 die fünf Finalisten des Master of American Whiskey Programms mit Unterstützung von Master Distiller Chris Morris und Elizabeth McCall, dass der Bourbon seine volle Reife erreicht hat. Die limitierte Edition, von der insgesamt nur circa 180 Flaschen existieren, präsentiert sich mit einem eigenen Label.
Der feine weiche Kentucky Straight Bourbon Whiskey der Super Premium Klasse aus der kleinsten und ältesten sich noch in Betrieb befindlichen Destillerie im malerischen Woodford County gilt als Geheimtipp unter Whiskey Connaisseuren. Als einziger amerikanischer Whiskey wird er nicht nur zweifach, sondern in traditionellen, kupfernen „Pot-Stills“ gleich dreifach destilliert. Anschließend reift er in kleinen steinernen Lagerhäusern in Fässern aus amerikanischer Weißeiche.
Und so gewinnen Sie eines der drei Zweiersets der Master Selections aus dem #MOAW Master of American Whiskey Programm:
1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage: Aus welchen beiden US-Bundesstaaten stammen die beiden Whiskeys, die Sie hier gewinnen können?
a) South Carolina + Oregon
b) Utah + New Mexico
c) Kentucky + Tennessee
2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „#MOAW“!
3. Wenn Sie dieses Gewinnspiel auf Ihren sozialen Netzwerken teilen, würden wir uns sehr darüber freuen. Danke. Es ist aber natürlich keine Bedingung für die Teilnahme.
Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 29. Oktober 2017, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die drei Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise und geben sie am 30. Oktober bekannt.
Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!
Teilnahmebedingungen:
Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „#MOAW“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 29. Oktober 2017, 23:59. Die drei Gewinner werden am 30. Oktober auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter von Whiskyexperts und Brown-Forman Deutschland sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Flaschen erfolgt durch Brown-Forman Deutschland.
Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden.
Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!
Am 14. Oktober am späteren Nachmittag fand im Rahmen der Aquavitae in Mülheim die Auszeichnung der Gewinner des C2C Spirits Cup statt. Julia Nourney, die Initiatorin des Cups und international anerkannte Spirituosenfachfrau, stellte die Preisträger, die in Blindverkostungen ausschließlich durch Konsumenten ermittelt wurden, vor. Wir waren dabei und können Ihnen die Preisträger in unserem Exklusiv-Video in Bild und Ton vorstellen.
Viel Vergnügen mit den kommenden 24 Minuten, die durchaus voller Überraschungen stecken…
Jeden Sonntag präsentieren wir Ihnen hier Videos und Podcasts, die wir von den Erstellern der Beiträge selbst zur Veröffentlichung erhalten haben und mit denen wir Sie einladen wollen, ein wenig auf geschmackliche Entdeckungsreise zu gehen. Hier sind die Beiträge der Folge 45 unserer Serie:
Alle Videos aus dieser Liste können Sie ab sofort auch als Playlist komplett ansehen – frühere Folgen, bis zurück zu Episode 25, gibt es zudem jeweils als Playlist auf unserer Youtube-Seite.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Der erste Tag der Aquavitae 2017 in der Stadthalle Mülheim ist vorbei, und trotz besten Wetters haben wieder jede Menge Whiskybegeisterte den Weg zur Messe gefunden. Auf zwei Etagen gab es Whisky, Gin und andere Spirituosen zu entdecken, von alten, raren Abfüllungen bis hin zu Neuheiten für jeden Geschmack und Geldbeutel.
Wir haben uns mit der Kamera ein wenig an den Ständen umgesehen und bringen Ihnen unsere Eindrücke vom ersten Messetag. Natürlich sind wir auch heute wieder vor Ort und sammeln News und Hintergrundinfos für Sie. Hier aber einmal unsere Bilder:
Der Eingang zur Aquavitae in der Stadthalle Mülheim. Bild (c) WhiskyexpertsAm Stand von Alba Import gab es neue Abfüllungen von A.D.Rattray – in neuem Design. Bild (c) WhiskyexpertsAuch Valinch & Mallet ist mit einer Vielzahl interessanter Whiskys vertreten. Bild (c) WhiskyexpertsKunst und Whisky – geht das? Es geht sehr gut, wie diese Künstlerin mit ihren (leistbaren) Bildern beweist. Bild (c) WhiskyexpertsMarco Bonn vom Brühler Whiskyhaus von dem umgeben, was ihm am Herzen liegt: Whisky und Menschen. Bild (c) WhiskyexpertsAm Stand der Whiskybotschaft, die seit kurzem zur Laddie-Crew gehört, offerieren Micha und Tim Tünnermann ein breites Sortiment an Whiskys. Bild (c) WhiskyexpertsRaritäten, wohin das Auge blickt… Bild (c) WhiskyexpertsRares aus Neuseeland. Bild (c) WhiskyexpertsDaniel Kamm von McWhisky.com mit Neuem von Blackadder. Bild (c) Whiskyexperts
An diesem Sonntag wollen wir Sie mit unserem Sonntagsvideo wieder in die Luft entführen – diesmal über die schottischen Berge, die in dem Video in ihrer ganzen Pracht in Drohnenaufnahmen gezeigt werden.
Hier sind einige der Landschaften, die in dem knapp 6 Minuten dauernden Youtube-Video in HD gezeigt werden:
Torridon
Glencoe
The Black Cuillin
Skye
Glen Etive
Mamores
Central Highlands
Assynt
Viel Vergnügen und einen schönen Sonntag wünschen wir Ihnen!
Es ist Wochenende – und damit wieder einmal Zeit für ein Wallpaper mit einem schottischen Motiv. Diesmal möchten wir Ihnen eine Aufnahme von Tim Martin präsentieren, der Steinhäuser in Edinburgh aufgenommen hat. Wir finden, die Aufnahme hat etwas zutiefst Schottisches – der Lichtstimmung wegen oder durch die Häuser.
Das Bild in der höchsten Auflösung (knapp 3MB, 5472×3648 Pixel) können Sie hier herunterladen, untenstehend finden Sie wie immer ein kleineres und komprimiertes Vorschaubild.
Knapp neben dem Epizentrum der größten Aufregung der Whiskyszene in der letzten Zeit (wir sprechen von Brora) steht Clynelish – eine Brennerei, die gebaut wurde, um Brora zu ergänzen und zu ersetzen. Nach Meinung vieler Whiskyfreunde tut sie das ganz gut, und wer den wachsigen Geschmack der Whiskys von dort mag, ist mit den Abfüllungen, die man auch und vor allem bei Unabhängigen findet, gut bedient.
Angus MacRaild hat auf Whiskyfun zwei Abfüllungen der Destillerie verkostet – und gut bis hervorragend bewertet. Beide sind nicht mehr aktuell im Handel, aber mit etwas Herumsuchen wären Sie wahrscheinlich noch zu finden:
Clynelish 1996/2013 (46%, Gordon & MacPhail, Connoisseur’s Choice): 84 Punkte
Clynelish 21 yo 1983/2004 (56.9%, Dun Bheagan, hogsheads, casks #2552-2553, 516 bottles): 91 Punkte
Gemeinsam mit Thomas Plaue und ca. 30 whiskybegeisterten Gästen konnten wir am Mittwoch, den 11. Oktober im Union Jack Whisky Pub in Berlin sämtliche 10 Abfüllungen der Diageo Special Releases 2017 verkosten – alle an einem einzigen Abend, alle fachkundig vorgestellt vom Master of Whisky bei Diageo himself. Wieder durften wir, wie schon im vorigen Jahr, dieses Tasting auf Video aufzeichnen und möchten diese Aufnahmen nun in der nächsten Zeit mit Ihnen hier teilen.
Teil 01 – Einleitung und Caol Ila 18yo unpeated
Thomas Plaue stellt die gesamte Range einmal kurz im Überblick vor und verkostet dann mit den Gästen den Caol Ila, zu dem er einige interessante Hintergrundinformationen gibt…
Destilliert: 59,8%
Region: Islay
Fass: Wiederbefüllte Hogshead-Fässer aus Amerikanischer Eiche
Begrenzte Anzahl weltweit verfügbar
UVP: 115 €
Die ausführlichen offiziellen Tasting Notes:
Dieser frische und säuerliche Whisky ist ein hervorragendes Beispiel für Caol Ila. Er eignet sich bestens als anregender Aperitif. Wunderbar reichhaltig, mit einer Fruchtigkeit, die normalerweise in einem Caol Ila nur angedeutet wird. Ein feiner Dram der mit einem Tropfen Wasser noch besser wird.
Farbe: Blasses Gelbgold. Mäßige Perlung.
Nase: Überraschend schwer, mit einem fleischigen Rückgrat, das sich nicht auf die normale rauchige Tiefe der Destillerie bezieht. Anfangs scharf und prickelnd. Der erste Eindruck erinnert an Zitronenschale und geht dann über zu Zitronenkuchen und Zitronenbrausebonbons, oder sogar zu Heckenkirsche, Vanillecreme und Eierpudding, neben Toffee, grünblätterigen Kräutern, Weingummi und weicher Würze. Später bildet sich eine trockene Mineralität im Glas, die dem Aroma etwas Kalk und die Strenge von Kiesel verleiht. Wasser macht das Aroma leichter und bringt flüchtige Düfte von Kiefernharz hervor, wie das Atelier eines Malers am Meer.
Körper: Gewichtig mit schnell laufenden „Beinen“.
Gaumen: Der Geschmack ist eine perfekte Symbiose aus süß (Bonbons), säuerlich (Bitter Lemon) und salzig. Ab und an tendiert der Geschmack zu sauren und süßen kandierten Früchten oder zu intensiv gesalzenem Karamell und Toffee. Am Rand tummeln sich zarte Anklänge von Gischt kombiniert mit einer gewissen Rauchigkeit der Fässer, scharfem schwarzen Pfeffer sowie frischen, sauberen Noten. Letztendlich vereinen sich Frucht und Holzkohle triumphierend zu frisch gebackenem Apfelkuchen. Wasser verstärkt Frucht und Würze, mit Lakritz und Orangenschale wird die Würze mit einem Hauch Chili noch verstärkt. Wasser lässt diese vorrangigen Geschmacksnoten etwas weicher werden. Doch sie bleiben weiterhin ausgeprägt, werden dabei aber abgerundet und zugänglich.
Abgang: Wärmend, weich und lang anhaltend, mit Noten von Vanille und gewürztem Gebäck. Anis, polierte Eiche, bittersüßer Lakritze und ein Hauch roter Beeren dominieren und verblassen dann zu einem Aroma aus weicher Würze, Süße und Eiche.
Unser Eindruck: Sehr kräftig und druckvoll, die typische Zitronigkeit von Caol Ila wird hier von mehr Süße umrahmt. Verträgt durchaus einiges an Wasser, wird dann grasiger und fruchtiger. Solide, und durch die Seltenheit der ungetorften Produktion, die nur kurzzeitig im Jahr für Blends gefahren wird, interessant.
Den nächsten Teil bringen wir voraussichtlich am kommenden Dienstag.
Oft dient die Mitte Schottlands nur der Durchfahrt in nördlichere Gebiete. Doch rund um Perth und Stirling ist es gerade für Whisky-Enthusiasten äußerst interessant. Als Schnittstelle zwischen den Highlands und den beiden großen schottischen Städten lag hier ein wichtiger Handelsplatz für Whisky. Und in Perth siedelten sich ab dem 19. Jahrhundert einige berühmte Blending-Firmen an.
In der österreichischen Online-Ausgabe des Wein- und Gourmetjournals Falstaff nimmt Mario Prinz die interessierten Leserinnen und Leser mit auf eine Reise in die schottischen Midlands. Beginnend in Alexandria können Sie kurz die Brennerei Loch Lomond besuchen, bevor es über Glengoyne und Strathearn weiter bis in die Grampian Mountains geht. Am Schluss des kurzweiligen Artikels finden Sie noch ausgewählte Whisky-Empfehlungen des Autors aus dieser Region.
Zwei neue Abfüllungen der Speyside-Destillerie BenRiach sind in den letzten Tagen in der TTB-Datenbank aufgetaucht – eine davon, der BenRiach Authenticus 30yo, ist auch bereits im Handel gesichtet worden, um satte 560,- Euro – deshalb bringen wir in diesem Fall auch die Labels dazu:
46%, nicht gefärbt und nicht kältefiltriert, das sind die Eckdaten dazu.
Der BenRiach Cask Strength Batch #2 ist hingegen noch nicht in der freien Wildbahn gesichtet worden, sodass wir aus Copyrightgründen die Labels nicht publizieren, sondern nur darauf verweisen: Hier können Sie sie sich ansehen.
Der neue Cask Strength kommt mit satten 60.6% daher, und ist ebenfalls nicht gefärbt und nicht kältefiltriert.
Wie üblich der Hinweis zu den TTB-Einträgen: Dass ein Label in der TTB-Datenbank eingetragen wurde, bedeutet nicht automatisch, dass die Abfüllung dann auch erscheinen wird. Es ist allerdings ein sehr starker Hinweis darauf.
Um 2,6% sind im Vereinigten Königreich die Whiskyverkäufe in den ersten sechs Monaten des aktuellen Jahres im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zurückgegangen – in konkreten Zahlen: Statt 37,7 Millionen Flaschen sind es nur 36,7 Millionen Flaschen gewesen.
Grund dafür, so der Artikel in The Spirits Business, dürfte die Steuererhöhung von 3,9% auf „harte“ Alkoholika gewesen sein. Der Steueranteil beim Verkaufspreis einer Flasche Whisky macht im Heimatland des Wassers des Lebens damit schon 80% aus.
Die SWA fordert daher, die Steuer auf Alkohol im November wieder zu senken, um „eine Erfolgsgeschichte zu unterstützen“. Ob die Regierung diese Anregung aufgreifen wird, die sie ja auch als Steuerungsmaßnahme sieht, ist eher zu bezweifeln. Dementsprechende Signale kamen jedenfalls nicht.
Viele neue Destillerien bedeutet auch viele neue und junge Whiskys. Wolfburn hat sozusagen den Reigen eröffnet, der neueste jüngste Spross der Whiskyszene ist die Cotswolds Distillery.
Serge Valentin hat nun vier solche junge Whiskys verkostet (einer davon ist eigentlich keiner, denn der „Raasay While you Wait“ stammt aus einer anderen Destillerie), die restlichen drei stammen 2x aus Wolfburn und einmal aus der Cotswolds Distillery (unsere eigenen Eindrücke von diesem Whisky können Sie hier nachlesen).
Ohne viel Aufhebens zu den Wertungen der Verkostung: