Ihre Etiketten tauchten schon in der Datenbank des US-amerikanischen Alcohol and Tobacco Tax and Trade Bureaus auf (unsere beiden Berichte dazu finden Sie hier und hier), seit gestern werden die neuen Abfüllungen aus dem Hause Compass Box auch auf der eigenen Website präsentiert.

Mit ihrem neuen Blended Malt No Name bietet Compass Box einen Whisky an, der noch rauchiger als das hauseigene Peat Monster sein soll. Dem dazugehörigen Fact Sheet können wir entnehmen, dass der Hauptanteil aus einer Destillerie kommt, welche an der Pier Road auf Islay liegt. Ergänzend hinzu kommt Whisky einer Brennerei aus Port Askaig und, um dieses Ratespiel zu vervollständigen, Malt aus einer Destillerie, welche in den nördlichen Highlands in der Nähe des Dorfes Brora liegt. Abgefüllt mit 48,9 Vol. % und natürlich ungefärbt und ungefiltert, sind 15.000 Flaschen verfügbar, der Verkaufspreis soll um die 120 € liegen (diese Infos fanden wir bei Ruben’s Whiskynotes).

Geheimnisvoller ist die Zusammensetzung des Phenomenology. Hier sind im dazu gehörigen Fact Sheet nur die Anteile der fünf Komponenten dieses Blended Malts angegeben. Ebenfalls fehlt eine Beschreibung des Geschmacks-Profils. Compass Box möchte mit dieser Abfüllung „Subjektivität der Whisky-Verkostung zelebrieren“. Phenomenology ist auf 7908 Flaschen limitiert, mit 46 Vol. %, ungefärbt und ungefiltert, abgefüllt und soll ca. 165 € kosten (auch hier halfen uns Ruben’s Whiskynotes).

Oberhausen 2018 728×90