Auch am Wochenende setzen wir unsere Serie exklusiver Videointerviews fort, die wir im Rahmen des Bar & Spirits Festivals von Falstaff in der Wiener Hofburg führen konnten.
Heute bringen wir Ihnen ein interessantes Gespräch mit „Blackadder jr.“, Michael Tucek, dem Sohn des Firmengründers Robin Tucek. Michael erklärt uns Details zu drei Abfüllungsserien, die unter dem Dach von Blackadder verkauft werden: Black Snake, Red Snake und Chimera. Diese alterslosen Whiskys werden ganz speziell gereift und haben rund um den Globus viele Fans. Wie genau sie gemacht werden, erzählt Michael in unserem Interview. Viel Vergnügen dabei!
Wie üblich vertritt Angus MacRaild am Samstag Serge Valentin auf dessen Seite – und diesmal hat er sich zwei Abfüllungen aus der Destillerie Glen Scotia vorgenommen. Beide sind unabhängige Bottlings, das erste aus der Scotch Malt Whisky Society, Nummer zwei kommt von Cadenhead und enthält einen Glen Scotia, der im Sherryfass reifte. Die Abfüllung von Cadenhead wurde noch vor der Jahrtausendwende destilliert – nicht gerade die beste Zeit der Destillerie, daher gibt es für sie auch eine nicht gerade astonomische Wertung.
Beginnen wir das Whisky-Wochenende einmal mit einer Meldung aus Irland – und hier mit Neuigkeiten aus der kleinen Dingle-Distillery an der Westküste der grünen Insel. Wie fft.ie berichtet, sind dort vier neue Small Batch Releases veröffentlicht worden:
Dingle Single Malt Whiskey Batch No. 2, 70cl, 46.5%, 6000 Flaschen, €65. Das Bottling stammt aus Pedro Ximenez und Oloroso-Fässern sowie aus Bourbonfässern, mit Noten von Zitrone und Vanille.
Dingle Cask Strength Whiskey Batch No. 2, 70cl, 60.2%, 500 Flaschen, €125. Das ist der Single Malt, bevor er auf Trinkstärke gebracht wurde.
Dingle Pot Still Whiskey, 70cl, 46.5%, aus drei Fässern, €90, 800 Flaschen. Er stammt ausschließlich aus Pedro Ximenez-Fässern, zeigt Noten getrockneter Feigen und kandierter Zitronenschalen. Dazu Plum Pudding und weihnachtliche Gewürze.
Dingle Single Malt, 70cl, 46.5%, aus 2 Fässern. €78, ca. 700 Flaschen. Port- und Bourbonfass als Ursprung, mit Noten von Mandarine und Ingwer mit einem langen, vanilligen und cremigen Finish.
Die Verfügbarkeit in Deutschland für den Moment ist uns nicht bekannt, wir werden den Artikel aber gerne mit Infos dazu ergänzen, wenn wir mehr erfahren.
Vor knapp zwei Wochen hatten wir schon über den Ardbeg Twenty Something berichtet, heute erreichte uns die dazugehörige offizielle Presseaussendung. Sie finden diese hier ungekürzt:
(Islay / München, Oktober 2017) Ab dem 2. November 2017 treffen Whisky-Liebhaber auf einen Single Malt, der rar und einzigartig ist: Ardbeg Twenty Something ist ein äußerst limitierter 23jähriger Islay Malt Whisky, der zu Ehren des Ardbeg Committees abgefüllt wurde. Destilliert in der Brennblase, die heute Besucher im Hof der Ardbeg Destillerie begrüßt, in einer Zeit, als Ardbeg für immer verloren schien. Eine Phase mit fast komplett versiegter Produktion und ungewisser Zukunft. Trotz kalter Brennblasen und großer Stille in der Destillerie reifte der Single Malt im Warehouse und überdauerte diese dunkle Zeit. Der Beharrlichkeit einer kleinen Gruppe einheimischer Whisky-Enthusiasten damals ist es zu verdanken, dass Ardbeg gerettet wurde und bis heute besteht. Unter ihnen war auch ein junger Mann namens Mickey Heads, heute Ardbegs Destillerie-Manager.
Auch dem Ardbeg Committee ist zu verdanken, dass sich die Türen der Destillerie nie wieder schließen mögen. Seit seiner Gründung im Jahr 2000 fördert die Gemeinschaft mit großer Loyalität den Fortbestand der Destillerie. Ihnen zu Ehren wird der Ardbeg Twenty Something nun aufgelegt und ist ab dem 2. November in einer begrenzten Anzahl von Flaschen online erhältlich.
Mickey Heads, Destillerie-Manager und Vorsitzender des Ardbeg Committees sagt: „Der Ardbeg Twenty Something ist ein Blick zurück auf Ardbegs turbulente Vergangenheit und bestätigt eindrucksvoll, dass diese Destillerie niemals verschwinden darf.“ Ehemalige amerikanische Bourbon-Fässer und spanische Oloroso-Sherryfässer, ausgewählt von Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling, Whisky Creation & Whisky Stocks bei Ardbeg, liefern reiche und tiefe Geschmacksnoten mit einem unglaublich rauchig-seidigen Aroma.
Ardbeg Twenty Something (46,3 Volumenprozent Alkohol, 70cl) ist ab dem 2. November 2017 exklusiv und äußerst limitiert für Ardbeg Committee Mitglieder über Ardbeg.com für 480,00 € erhältlich.
Verkostungsnotiz Die Farbe: Altbronze. Der Geruch – süßer Holzrauch vermischt sich mit Vanillecreme, Sherrynoten, Aromen von brennenden Tannenzapfen und Schokolade. Am Gaumen setzt sich die reichhaltige Schokolade mit Vanilleschoten, getrocknete Früchte und etwas Fenchel fort. Der Nachhall ist lang und endet mit einem Hauch von Schärfe.
Ardbeg
Nicht ohne einen gewissen Stolz nennt sich Ardbeg der ultimative Islay Single Malt Scotch Whisky. Ardbeg wurde vor über 200 Jahren, 1815 offiziell gegründet und ist von Kennern in aller Welt als komplexester, rauchigster und am meisten getorfter Islay Single Malt Whisky geschätzt. Gleichzeitig wartet er mit einer unerwarteten Süße auf – ein Phänomen, das auch „das torfige Paradox“ genannt wird. In den 1980er und 1990er Jahren blickte Ardbeg in eine ungewisse Zukunft bis zum Jahr 1997, als die Glenmorangie Company die Brennerei kaufte und vor dem endgültigen Auslöschen bewahrte. Seitdem ist die Destillerie wie ein Phönix aus der Asche auferstanden und heute eine kleine Kultmarke mit einer sehr leidenschaftlichen Anhängerschaft.
Auszeichnungen
Ardbeg ist der meist ausgezeichnete rauchige Single Malt Whisky der Welt. Seit 2008 gewannen Ardbeg Abfüllungen in den wichtigsten Whiskywettbewerben über 50 Gold und Doppelgold-Medaillen. Ardbeg war zweimal in Folge in Jim Murray’s Whisky-Bibel „Scotch Whisky of the Year“ (2008, 2009) und zweimal “World’s Best Single Malt” bei den World Whisky Awards (2010, 2013). Im Jahr 2014 gewann Michael Heads den Titel “Distillery Manager of the Year“ bei den Global Icon of Whisky Awards. Im darauffolgenden Jahr kürte das Whisky Advocate Magazin drei Ardbeg Abfüllungen zu den besten Whiskys unter 100 US$. Die San Francisco World Spirits Competition 2016 zeichnete Ardbeg Corryvreckan und Ardbeg Uigeadail mit Goldmedaillen aus.
Ardbeg Committee
Im Jahr 2000 wurde das Ardbeg Committee gegründet, damit sich die Türen der Destillerie niemals wieder schließen und das Vermächtnis des Whiskys gesichert ist. Heute sind mehr als 120.000 Mitglieder in 130 Ländern im Ardbeg Committee. In regelmäßigen Abständen werden exklusive Committee-Abfüllungen veröffentlicht und gemeinsame Tastings veranstaltet. Die Registrierung ist kostenfrei unter ardbeg.com möglich.
Verantwortungsvolles Trinken
Ardbeg rät zu einem maßvollen Genuss von Whisky und schlägt vor, dass Liebhaber die Abfüllungen nur entsprechend der Empfehlungen für einen moderaten Alkoholkonsum genießen.
Im Sommer haben wir über die Ncn’ean Distillery auf der Halbinsel Morvern und deren Eröffnung berichtet. Diese nach organisch-biologischen Prinzipien arbeitende Destillerie arbeitet seit März, und zwar ohne viel Öffentlichkeitsarbeit und PR-Tamtam. So ist es nicht ganz einfach, an News über die Brennerei zu kommen, aber hin und wieder taucht in Medien eine Meldung über sie auf.
So jetzt zum Beispiel in Energy Voice. In dem dort erschienenen Artikel geht es um die etwas unkonventionelle 850kW-Anlage, mit der man den Dampf für die Brennerei gewinnt: Sie wird mit Hackschnitzel betrieben. Damit will die Brennerei den ökologischen Fußabdruck der Whiskyproduktion möglichst klein halten – im Vergleich zu einer Ölbefeuerung spart man sich dort 230 Tonnen C02 pro Jahr. Mit der Anlage werden übrigens auch das Büro, die Toiletten und das Besucherzentrum beheizt.
Die Destillerie ist nicht die einzige, die auf diese Technologie setzt; mittlerweile sind es rund ein Dutzend Brennereien, die Holzhackschnitzel verwenden, die größte davon ist Macallan. Dort handelt es sich um ein regelrechtes Kraftwerk, Sie können hier darüber nachlesen (danke an Frank Waschkowski für den Hinweis).
Wer sich ein wenig in der Destillerie umsehen will, dem sei unser Bildartikel aus dem Juni ans Herz gelegt.
Der unabhängige Abfüller Gordon & MacPhail ist auch Destilleriebesitzer: In der Speyside betreibt das Familienunternehmen aus Elgin auch die Destillerie Benromach. In den letzten Jahren hat sich die Brennerei unter Whiskyfreunden einen hervorragenden Ruf erarbeitet – mit interessanten Abfüllungen und einem ebenso interessanten, an die Gepflogenheiten der Sechzigerjahre erinnernden Hausstil: Die Whiskys der Destillerie werden (mit zwei Ausnahmen) leicht (12ppm) getorft.
Wir haben im Rahmen des Bar & Spirits Festivals von Falstaff in der Wiener Hofburg mit Juliette Buchan gesprochen, ihres Zeichens Sales Representative und Brand Ambassador für die Brennerei. Besonders interessiert hat uns dabei die neue dreifach destillierte Abfüllung und Pläne für weitere Weinfinishes der Destillerie (die ja auch bereits etwas wie ihr Markenzeichen geworden sind). Das exklusive Videointerview finden Sie obenstehend.
Ein kleines Duett steht heute auf dem Plan bei Serge Valentin – aber was für eines: Zwei unabhängige Abfüllungen von Springbank, die den Altmeister der Verkostungsnotizen ob ihrer Qualität zu Begeisterungsstürmen hinreißen.
Der erste stammt von The Nectar of the Daily Drams, ist dreiundzwanzig Jahre alt und laut Serge eine absolute Wucht. Aber auch der zweite, von The Whisky Exchange, überspringt locker die Hürde von 90 Punkten. Hier die beiden Whiskys, die in der Verkostung waren:
Springbank 23 yo 1994/2017 (50.6%, The Nectar of the Daily Drams): 94 Punkte
Springbank 24 yo (51.7%, The Whisky Exchange, Art of Whisky, 2017): 91 Punkte
Nach der Veröffentlichung der Antique Collection (wir berichteten hier), läutet die Buffalo Trace Distillery die nächste Runde der Bourbonmania ein, in der europäische Bourbon-Fans mit feuchten Augen in die USA sehen und sich fragen, ob es ihnen diesmal wieder oder endlich einmal gelingen wird, die Bottlings aus der Van Winkle Collection der Buffalo Trace Distillery zu erhalten. Offiziell nach Europa kommen sie ja nicht, aber es gibt verschlungene Pfade und Wege, auf denen Hardcore-Fans zu den excellenten Abfüllungen kommen (Freunde in den USA zum Beispiel).
Buffalo Trace hat uns soeben über die neuen Bottlings informiert. Hier das, was in diesem Jahr an die Händler ausgeliefert wird – und zwar mit jenen Preisen, die den Händlern vorgeschlagen werden (an die sich aber kaum jemand hält, die Bottlings sind von Beginn an teurer):
$59.99 – Old Rip Van Winkle Handmade Bourbon 10 Year Old 107 proof
$69.99 – Van Winkle Special Reserve Bourbon 12 Year Old
$99.99 – Pappy Van Winkle’s Family Reserve Bourbon 15 Year Old
$169.99 – Pappy Van Winkle’s Family Reserve Bourbon 20 Year Old
$269.99 – Pappy Van Winkle’s Family Reserve Bourbon 23 Year Old
Man warnt seitens Buffalo Trace auch eindringlich vor Käufen am Sekundärmarkt – diese Abfüllungen sind begehrte Objekte für Fälscher. Sollte die Brennerei solcherlei Verkäufe ohne Lizenz (die es in den USA ja braucht) entdecken, wird man ohne Zögern gerichtlich dagegen vorgehen.
Von den Bourbons in der Altersklasse 10-15 Jahre gibt es übrigens heuer etwas mehr als im Vorjahr, dafür diesmal leider keinen 13jährigen Rye, den wird man erst nächstes Jahr wieder in die Sammlung aufnehmen.
Pernod Ricard informiert uns über eine Aktivität für die Marke Jameson – ein Live-Game, das in Köln stattfinden wird. Worum es dabei geht, können Sie der nachfolgenden Pressemitteilung entnehmen:
Finde das verborgene Geheimnis des John Jameson
Jameson und Indizio starten neues Live Escape Game in Köln
26. Oktober 2017, Köln. Eine urbane Szenebar, eine tickende Uhr und ein Team, das sich gemeinsam spannenden Rätseln stellt – ab dem 3. November bietet das erste Jameson Escape Game im Indizio Köln für ein Jahr lang allen Fans von Nervenkitzel und Spielfreude genau die richtige Herausforderung. Doch nur gemeinsam kann man die Challenge meistern: Getreu Jamesons Motto “Just Add Friends”, wird auch hier das Spielerlebnis erst mit den besten Freunden möglich.
Das Jameson Escape Game mit dem Namen “John`s Secret – since 1780” entführt die Spieler in die Welt des irischen Whiskey-Herstellers. Ziel ist es, durch das gemeinsame Lösen von Rätseln die erste Abfüllung von John Jameson zu finden. Diese versteckte er im Jahr 1780 in seiner alten Destillerie. Viele Jahrhunderte sind seit jeher vergangen und das Geheimnis um die erste Abfüllung geriet hinter einer neuen und modernen Szenebar, die an Stelle der Destillerie errichtet wurde, in Vergessenheit. Doch John Jameson hinterließ ein paar Hinweise, die hoffen lassen, dass sein geheimes Versteck noch existiert.
Auf dem Weg zur Lösung muss das Team einen kühlen Kopf und Teamgeist bewahren, aber vor allem geht es um gemeinsamen Spaß – eben das, was die Kultur von Jameson ausmacht. Das Team, das die Aufgabe erfolgreich löst, erwartet ein besonderes Goodie: ein Jameson & Ginger Ale Set – perfekt, um auf den gemeinsamen Erfolg anzustoßen!
Live Escape Games werden weltweit weiterhin immer beliebter und das ursprünglich digitale Game-Genre findet als reales Gruppenspiel immer mehr Anhänger. Eine Hintergrundstory, reale Abenteuer, aber auch das gemeinsame Lösen von ganz unterschiedlichen Rätseln unter Zeitdruck sorgen für einen Anstieg des Adrenalinpegels und nach erfolgreichem Bestehen für eine ordentliche Portion Glückshormone. Der erste Jameson Escape Room bietet neue Dimensionen und eine innovative Erlebniswelt der Unterhaltung – einmalig, neu und definitiv einen Besuch wert!
Über Jameson Irish Whiskey
Jameson Irish Whiskey, die weltweite Nummer 1 unter den irischen Whiskeys, blickt auf eine lange Historie und Erfolgsgeschichte zurück. Seit über 230 Jahren wird Jameson in Irland hergestellt. John Jameson kreierte 1780 den Jameson Irish Whiskey und schuf damit eine Kultur für Whiskey-Liebhaber, die jeden Moment leben und wertschätzen. Der in der Midleton Destillerie hergestellte Irish Whiskey steht international längst als Synonym für die ganze Kategorie. Dieser ausgezeichnete Ruf beruht zum einen auf einer langen Tradition mit gleichbleibend hohen Qualitätsstandards, zum anderen auf der starken Glaubwürdigkeit der Marke Jameson. Ein weiteres Markenzeichen ist die besondere Milde im Geschmack, welche durch die dreifache Destillation und die Verwendung von gemälzter und ungemälzter Gerste hervorgerufen wird. Stets bodenständig und authentisch, verkörpert Jameson heute das moderne Irland.
Das Indizio besitzt mit einer Fläche von 400qm das größte Real Life Escape Adventure in Köln. Auf dem Areal, im Herzen Kölns am Heumarkt, lädt der Escape Game Betreiber zu einem Rennen gegen die Zeit ein. Innerhalb von 60 Minuten müssen Teams, bestehend aus 2 bis 6 Spielern, gemeinsam mysteriöse Rätsel entschlüsseln und den Weg aus den verschlossenen Räumen finden. Dabei bietet das Indizio mit insgesamt fünf individuell kreierten Räumen und Hintergrund Stories eine Vielfalt an spannenden Aufgaben. Vom besonderen Spielerlebnis mit den besten Freunden bis hin zum Firmenevent mit Kollegen ist für jeden was dabei. Neben dem Standort Köln ist das Indizio zudem mit vier verschiedenen Escape Rooms auch in Aachen vertreten.
Es gibt ein Jubiläum zu feiern – SCOMA, einer der bekanntesten Whiskyshops in Deutschland, feiert heute sein 40jähriges Jubiläum. Dazu haben wir eine Pressemitteilung erhalten, die wir gerne mit unseren Lesern teilen. Wir freuen uns mit der Familie Setter und senden unsere herzlichsten Glückwünsche in den Norden nach Jever!
SCOMA – die Liebe zum Whisky wird 40 Jahre
Am 26. Oktober 1977 entschieden vier ehemalige Kommilitonen ihre Leidenschaft zum Whisky zur Berufung zu machen und gründeten die Scotch Malt Whisky GmbH in Bergisch Gladbach. Da dem zuständigen Verwaltungsbeamten der ausgeschriebene Firmenname als zu lang erschien, folgte man seiner Empfehlung und benannte sich mit dem Kürzel SCOMA. Des Weiteren begünstigte die berufsbedingte Zerstreuung der Gründungsmitglieder die Entscheidung zur Schaffung eines neuen und damals einzigartigen Geschäftsmodells, des Whiskyversandhandels. Was zunächst aus einer winzigen sowie bewohnten Etagenwohnung mit Garage in Köln-Porz betrieben wurde, reifte über die Jahre zu einem mittelständigen Familienunternehmen mit Ladenverkauf im friesischen Jever heran.
Dass SCOMA dabei stets die Kunde und Leidenschaft über das Lebenswasser verbreitet hat, wird insbesondere dadurch deutlich, da eines der Gründungsmitglieder und gleichermaßen der spätere Firmeninhaber, Dr. Jürgen Setter, im Oktober 2003 in die Gemeinschaft der Keepers of the Quaich aufgenommen und damit seine Dienste und Bemühungen für Scotch Whisky ausgezeichnet wurden. Gleichermaßen vererbte Herr Dr. Setter seine Liebe zum Whisky an seine jüngste Tochter Cornelia, welche im Februar 2016 mit voller Hingabe die Geschäftsführung von SCOMA übernahm und das diesjährige Firmenjubiläum begleiten darf.
SCOMA hat sich im Verlauf seiner Unternehmensentwicklung durch seine eigenen Abfüllungen und sein facettenreiches und internationales Whisk(e)y- wie auch seit jüngerer Zeit R(h)umsortiments zu einem breit sortierten Versandhandel entwickelt. Die Produktvielfalt lässt kaum einen Wunsch offen und findet aufgrund des guten Preis-Leistungsverhältnisses Anklang weit über nationale Grenzen.
Weitere Informationen über bzw. besondere Jubiläumsangebote von SCOMA finden Sie auf folgender Internetseite: www.scoma.de .
Wer schon einmal das Vergnügen hatte, Wolfburn im Norden Schottlands, ganz oben bei Thurso, zu besichtigen, der kennt wahrscheinlich auch Charlie Ross, den Tourguide der Destillerie, der sich für seine Gäste immer viel Zeit nimmt und viele Geschichten zu erzählen weiß. Charlie Ross ist aber nicht nur vor Ort anzutreffen, sondern repräsentiert Wolfburn auch bei Messen in Schottland und hin und wieder auch auswärtig.
Auf diese Weise haben wir Charlie auch in Wien beim Vienna Bar- & Spirits Festival in der Hofburg getroffen, und uns mit ihm über die neuen Abfüllungen von Wolfburn unterhalten. Das exklusive Video davon finden Sie obenstehend.
Unter all den Nachrichten, Verkostungsnotizen, Interviews und Videos wird es wieder einmal Zeit für einfach schöne Bilder, finden wir. Und diesmal haben wir drei rechtefreie Aufnahmen von Anna Jahn ausgesucht, die wir mit Ihnen teilen möchten. Sie stammen von der Insel Skye, mittlerweile Heimat zweier Destillerien, Talisker und Torabhaig – und natürlich geht es danach wieder mit Nachrichten, Verkostungsnotizen, Interviews und Videos weiter ;-).
Die Bilder sind in einer größeren Auflösung gehalten als wir sie hier zeigen, wenn Sie diese also als Wallpaper oder für Ausdrucke benutzen möchten, haben wir sie als ZIP-Datei für Sie zur Verfügung gestellt. Zum Ansehen finden Sie diese unten.
Hier zunächst ein Bild, das den Blick von Portnalong auf den Bruach Na Frìthe zeigt:
Die zweite Aufnahme ist am Quiraing entstanden:
Und natürlich darf The Old Man Of Storr nicht fehlen:
Heute wird es sehr torfig bei Serge – denn diesmal hat er zwei der neuen offiziellen Octomore-Abfüllungen von Bruichladdich im Glas, und den Oc4 von Speciality Drinks, eine der wenigen unabhängigen Bottlings der Islay-Rauchbomben.
Die beiden offiziellen Varianten in der Verkostung sind der Octomore 8.1 und der Octomore 8.3 (der 8.2 ist ja dem Travel Retail vorbehalten), und geht es nach Serge, so sind die beiden durchaus empfehlenswert, wobei der 8.3 die Nase leicht vorne hat. Für ihn ist aber der Oc4 der deutliche Sieger in der Verkostung, mit satten sechs Punkten Vorsprung auf den „Zweitplatzierten“. Wie immer sind es aber nicht die Punkte, sondern die Beschreibungen, die die Essenz der Verkostung bilden:
Octomore 8 yo 2008/2017 ‚Masterclass_08.1’ (59.3%, OB, first fill bourbon barrels, 42000 bottles): 85 Punkte
Octomore 5 yo 2011/2017 ‘Masterclass_08.3’ (61.2%, OB, Islay barley, 18000 bottles): 86 Punkte
Oc4 2010/2017 (59.1%, Specialty Drinks, Elements of Islay, 2017): 91 Punkte
Kanadischer Whisky fristet bei uns ein Mauerblümchendasein. Das liegt an der mangelnden Verfügbarkeit (einige wenige Abfüllungen schaffen es zu uns), aber wahrscheinlich auch daran, dass die Regularien für kanadischen Whisky so viele Dinge erlauben, die amerikanischem, irischem und schottischem Whisk(e)y versagt bleiben (gottlob, möchte man da manchmal sagen). So dürfen kanadische Whiskys zur Aromatisierung bis zu 2% Obstwein, Fruchtsaft oder Sherry enthalten – und irgendwie passt das nicht zu dem Gedankenbild, das wir uns hier von Whisky machen.
Dass es dennoch wirklich gute kanadische Whiskys gibt, weiß man nicht erst seit dem Jahr, als Jim Murray einen davon zum weltbesten Whisky kürte (über das „weltbeste“ konnte man trefflich streiten, aber dass er gut war, wollte keiner in Abrede stellen). Einen anderen guten Kanadier stellt Ralfy in seiner heutigen Videofolge vor, und zwar den Alberta Premium 30yo Canadian Rye, der von ihm 89 Punkte erhält.
Das knapp 20 Minuten dauernde Youtube-Video widmet sich aber auch dem kanadischen Whisky im Allgemeinen – sehenswert wie immer.