Whisky und Frauen: Interview mit Jennifer Nickerson

Auf whisky und frauen. auch für männer., dem Blog von margaretemarie, finden Sie ein Interview mit Jennifer Nickerson. Sie ist in zweiter Linie die Tochter von Stuart Nickerson (ex-Glenglassaugh und jetzt mit seiner eigenen Destillerie auf den Shetlands beschäftigt), in erster Linie Unternehmerin und bald Destilleriebesitzerin in Irland, so sich ihre Pläne und die ihres Mannes erfüllen. Wir kennen Jennifer über ihre Whiskeys, die sie gemeinsam mit ihrem Vater ausgewählt hat und nun unter ihrer eigenen Marke verkauft: Tipperary. Das Interview hat margaretemarie mit ihr auf der Interwhisky in Frankfurft geführt. Hier ein kleiner Ausschnitt, in dem es um die geplante eigene Destillerie und die ersten dort gebrannten Whiskeys geht:

MM: Wann werden wir euren ersten eigenen Whiskey probieren können?

Jennifer: Wir werden wahrscheinlich zu Beginn des nächsten Jahres mit der Brennerei beginnen, und wir hoffen, dass wir Mitte 2018 mit unserer Produktion beginnen können. Wir werden die diesjährige Gerstenernte noch mit gemieteten Gerätschaften verarbeiten. Wir werden also 2020 schon den ersten eigenen Whiskey aus eigener Ernte von Ballindoney haben, aber erst ab  2021 wird der Whiskey auch mit unserer eigenen Ausrüstung  produziert worden sein.

Jennifer Nickerson. Bild: margaretemarie
Jennifer Nickerson. Bild: margaretemarie

Video: Lagavulin von oben – und durch die Augen von Iain McArthur

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Das Jubiläumsjahr bei Lagavulin neigt sich dem Ende zu, und wir möchten der ikonischen Islay-Destillerie noch drei Sonntagsvideos widmen. Eines zeigt die Destillerie aus der Luft – in wirklich beeindruckenden Aufnahmen, das zweite, untenstehende Video, ist einer der Legenden von Lagavulin gewidmet: Warehouseman Iain McArthur. In diesem Video aus dem Jahr 2011 erzählt er, was Lagavulin für ihn ist und wie er seine 40 Jahre in der Destillerie erlebt hat. Und: Ein Video, das wir in diesem Frühjahr mit ihm und Charlie MacLean auf den Torffeldern von Lagavulin aufgenommen haben, finden Sie zusätzlich hier.

Whisky im Bild: Glencoe (Wallpaper)

Und wieder einmal befinden wir uns für unser Wallpaper bei Glencoe am Loch Leven. LoboStudio Hamburg hat dieses rechtefreie Bild aufgenommen, der 8MB große Download zeigt eine wunderschöne stimmungsvolle Aufnahme in hoher Auflösung (5616 × 3159 Pixel). Zum Ansehen haben wir das Bild unten auf 1920×1080 Pixel verkleinert:

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PR: Kavalan feiert das erste Jahrzehnt von Taiwans Single Malt Whisky

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Die taiwanesische Destillerie Kavalan feiert das erste Jahrzehnt ihres Bestehens. Dazu gab es nicht nur einen Festakt in der Destillerie selbst, sondern auch eine Presseaussendung, die wir hier gerne für Sie wiedergeben:

Kavalan feiert das erste Jahrzehnt von Taiwans Single Malt Whisky

Taipeh, Taiwan (ots/PRNewswire) – Kavalan, der zweifache Gewinner der World Whiskies Awards (WWA), feierte gestern die ersten 10 Jahre des in Taiwan hergestellten Whiskys mit der Eröffnung der zweiten Brennerei und der Markteinführung eines in Rumfässern gealterten Whiskys für Weihnachten.

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Anlässlich der Eröffnung der zweiten Brennerei von Kavalan sagte dessen CEO, Hr. Y.T. Lee, dass der damals erste „neu gebrannte“ Kavalan am 11. März 2006 aus dem Auslaufrohr des Destillierofens floss und den Traum von taiwanesischem Whisky zur Realität machte.

„Vor 2006 war das alles nichts anderes als ein Wunschtraum. Und nur 10 Jahre später gibt es ausreichend Nachfrage nach Kavalan, dass wir mit unserer zweiten Brennerei die Verdoppelung unserer Kapazität auf 10 Millionen Flaschen feiern können“, sagte Hr. Lee.

Diese Kapazitätssteigerung könnte Kavalan zu einem der 10 größten Whiskybrenner der Welt machen.

Anlässlich der Veranstaltung erklärten führende Whiskygrößen, wie der scheidende Direktor der International Wine and Spirit Competition (IWSC), Hr. Edward Lacey, dass die 10-jährige Tätigkeit von Kavalan „die Welt des Whiskys sowohl durch die Ausweitung der Grenzen als auch mit einer neuen Philosophie auf eine breitere Basis gestellt hat.“

Er fügte hinzu, dass die „Vertiefung und die Bereicherung um neue und einzigartige Arten von Whisky zweifellos zum Vorteil der Whiskyliebhaber in der ganzen Welt erfolgte.“

Zu den weiteren Ehrengästen zählt der Chefberater von Kavalan, Dr. Jim Swan, der Gründer des Whisky Magazine, Damian Riley-Smith, und Hr. Richard Forsyth vom weltbekannten Hersteller von Destillieranlagen Forsyths sowie sein Sohn, Richard Forsyth.

Der neue Reserve Rum Cask Single Cask Strength von Kavalan ist reich an Noten von Melone und Papaya, Gewürznelke sowie Ingwerwurzel, und wurde vom Whisky Master Ingvar Ronde, dem Herausgeber und Gründer des Malt Whisky Yearbook, mit „Delikater Rum, süße Noten von Guave, Ananas und schokoladeüberzogenen Mandeln“ beschrieben.

Der Spirituosenfachmann Bernhard Schäfer meinte: „Ein komplexes Bouquet von tropischen Früchten mit einem süßen, zuckerartigen Abgang.“

Hr. Riley-Smith, dessen Whisky Magazine die prestigeträchtigen WWA und Icons of Whisky Awards Programme organisiert, sagte: „Kavalan kam 2006 auf die Whisky-Szene der Welt und hat seither in jedem Jahr bei den World Whiskies Awards und Icons of Whisky triumphiert.“

Kavalan wurde 2015 von der WWA für seien Kavalan Solist Vinho Barrique zum „Besten Single Malt Whisky der Welt und 2016 für seinen Solist Amontillado Sherry Single Cask Strength ebenfalls von der WWA zum „Besten Single Cask Single Malt Whisky der Welt“ gekürt und zusätzlich von der IWSC als „Weltweiter Whiskyhersteller des Jahres“ bezeichnet.

Über Kavalan

Taiwans erste Whiskybrennerei widmet sich seit dem Jahr 2006 der Kunst des Brennens von Single Malt Whisky. Kavalan wird bei hoher Luftfeuchtigkeit und Hitze gealtert und profitiert ebenfalls von den Berg- und Meeresbrisen sowie vom Quellwasser des Snow Mountain, die in ihrer Kombination alle zum cremigen Charakter, dem Markenzeichen von Kavalan beitragen. Der Name der Brennerei geht auf den alten Namen des Yilan County zurück, in dem sie ansässig ist, und das Unternehmen kann sich dank der Muttergesellschaft King Car Group auf 30 Jahre Erfahrung im Bereich der Getränkeherstellung stützen. Der Whisky hat mehr als 211 Gold Awards erhalten und ist in 40 Ländern erhältlich. Besuchen Sie www.kavalanwhisky.com/en/

Dunrobin Distillery: Baugenehmigung erteilt

Jetzt ist es soweit: Die Dunrobin Distillery hat die Baugenehmigung erteilt bekommen, die sie im Juli des Jahres eingereicht hat (siehe unseren Bericht hier). Für die Destillerie am Gelände des Dunrobin Castle in Sutherland sind nicht nur das Destilleriegebäude selbst, sondern auch ein Besucherzentrum, ein Tasting Room, Lagerhäuser und ein Shop beantragt worden.

Anfänglich strebt man eine Kapazität von 95.000 Litern Alkohol pro Jahr an (man will einen Single Malt und zwei Sorten Gin produzieren), später soll die Kapazität auf 300.000 Liter ausgebaut werden. Die Eröffnung ist für den Juni 2018 geplant.

Von Dunrobin_Castle_-Sutherland_-Scotland-26May2008.jpg: jack_spellingbaconderivative work: Snowmanradio (talk) - originally posted to Flickr as Dunrobin castle and uploaded to commons at Dunrobin_Castle_-Sutherland_-Scotland-26May2008.jpg, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8639843
Von Dunrobin_Castle_-Sutherland_-Scotland-26May2008.jpg: jack_spellingbacon derivative work: Snowmanradio (talk) – originally posted to Flickr as Dunrobin castle and uploaded to commons at Dunrobin_Castle_-Sutherland_-Scotland-26May2008.jpg, CC BY 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=8639843

Neu: Glengoyne The Teapot Dram #5

Heute Morgen wurden die Mitglieder der Glengoyne Family darüber informiert, dass ab sofort das neue Batch des Glengoyne Teapot Dram online bestellt werden kann. Mit The Teapot Dram, aktuell in der fünften Auflage, erinnert Glengoyne an das bis in die Siebziger Jahre dauernde Ritual, den Arbeitern der Destillerie täglich eine großzügige Portion jungen Whisky aus einem Sherry Cask auszuschenken.

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Der Whisky des Batch #5 lagerte in fünf First Fill Oloroso Sherry Butts und wurde in Fassstärke abgefüllt. Erfreulich ist, dass sich der Preis im Vergleich zur vorigen Ausgabe nicht verändert hat, The Teapot Dram #5 kostet ebenfalls 90 Pfund (Nummer 3 war um 75 Pfund zu haben, Nummer 2 um 60 Pfund). Dazu kommen natürlich noch, bei Versand, die nicht gerade günstigen Versandgebühren aus Schottland.

Für alle, die der Glengoyne Family beigetreten sind, ist der Teapot Dram #5 ab sofort hier zu bestellen. Wer eine Flasche noch unter dem Weihnachtsbaum platzieren möchte, muss seine Bestellung bis zum 15. Dezember abgeschlossen haben.

Gefälschter Whisky im Wert von 850.000 Pfund bei Auktionen aufgetaucht

Rare Whisky 101, ein Unternehmen, das sich auf Investment in Whisky spezialisiert hat, hat bei Probekäufen bei zwei Auktionen drei Flaschen gefälschten Whisky entdeckt, berichtet unter anderem The Drinks Business. Nach einer aufwändigen Untersuchung durch ein chemisches Institut und Beiziehung verschiedener Spezialisten konnte mit großer Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden, dass eine Flasche Laphroaig 1903 und zwei Flaschen Macallan Fine & Rare, die schon seit Jahren auf Auktionen zirkulierten, höchstwahrscheinlich Blend enthalten, der zwischen 2007 und 2009 erzeugt wurde. Die drei Flaschen hatten einen Gesamtwert von gut 850.000 Pfund repräsentiert.

Dabei handelte es sich keineswegs um plumpe, leicht erkennbare Fälschungen: Auktionshäuser und Kunden hatten sich offensichtlich jahrelang von den Flaschen täuschen lassen und die Fälschungen waren erst nach dieser intensiven Untersuchung aufgeflogen.

Das Ergebnis der Untersuchung sollte laut Rare Whisky eine Warnung an potentielle Käufer bei Auktionen sein, seltenen Whisky nur dann zu kaufen, wenn man sich der Quelle zu 100% sicher ist. Wie im Artikel auf The Drinks Business weiter geschrieben wird, ist das Problem der gefälschten Whiskys nicht nur auf Scotch beschränkt – es sind auch schon nachgemachte japanische Whiskys (Hanyu) entdeckt worden.

von Kotivalo (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons
Von Kotivalo (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0], via Wikimedia Commons

Beam Suntory hebt Preis für Booker’s Bourbon in den USA stark an

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Der Flagship-Bourbon von Beam Suntory in den USA, Booker’s Bourbon, wird sich laut Angaben von verschiedenen Quellen, darunter Whiskycast, ab dem Beginn des kommenden Jahres empfindlich verteuern. Statt wie bisher 59 Dollar wird er ab dann 99.95 Dollar kosten. Zudem sollen statt der jährlich sechs Batches nun nur mehr vier produziert werden.

Grund für die Maßnahmen ist laut Beam Suntory die Knappheit an verfügbaren Fässern für den beliebten Bourbon. Zusätzlich soll man Booker’s Bourbon bei Beam Suntory als „unterbewertet“ betrachten – man erinnere sich nur an Booker’s Rye, der schon vor der Ernennung zum weltbesten Whiskey durch Jim Murray trotz eines Preises von 300 Dollar fast auf der Stelle ausverkauft war.

Es steht mit Sicherheit anzunehmen, dass sich auch die Preise in Europa entsprechend verändern werden.

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Wir verkosten: Linkwood 24yo, 51,4% Hart Brothers

Linkwood 24y 
Hart Brothers Finest Collection

51,4% vol.
First Fill Sherry Butt
Distilled 05/1991, bottled 07/2015

Sample: Hart Brothers
Verkoster: Reinhard Pohorec

Südlich von Elgin, am Burn of Linkwood gelegen, zeichnet die Linkwood Distillery ein malerisches Bild. Eine bis ins Jahre 1825 zurückreichende Geschichte hat der Brennerei diverse Auf und Abs beschert – seit 1971 entspringt ihr Malt einem modernen Neubau, während von der Original Linkwood (bisweilen als Linkwood A tituliert) nur mehr Restmauern zu sehen sind.

Ein Zeitfenster und verstohlener Blick in die Geschichte ist auch die 24 jährige, unabhängige Abfüllung der Hart Brothers, mit knackigen 51,4% Umdrehungen.

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Nase: voll, üppig reife Frucht, knallroter Apfel, saftig, auch exotische Anklänge von Guave und etwas Passionsfrucht, Atemoya – diese cremig süßliche, wenn sehr reif sogar würzig animalische Tropenfrucht, herb, Zimtrinde, etwas verbrannte Streichhölzer, geräucherte Banane, Sandelholz und Bitterorangenmarmelade, ein interessantes Spiel aus üppig einladender Struktur und pfeffrig-grünlich, bisweilen mostigen Akzenten. Dem zu Grunde liegt eine sehr komplexe Würze der langen Reife, Moschus, Ambergris und etwas grünlich teeblättriges, eine vielfältige Nase, die Lust auf mehr macht. Einige Minuten des Verkostens bringen vermehrt Sherry Charakter zu Tage. Typisch nussig-oxidative Düfte, gepaart mit Orangenzeste.

Gaumen: auch auf der Zunge macht sich erst ein leichter Film von Süße bemerkbar, Frühstückscerealien, dick in Heumilch gebadet, Fruit Loops, Muscovadozucker, Papaya, dazu zitronige Frische, lemon sherbet, mitsamt dem obligaten, perfekt abgestimmten Mürbteig Boden, im zweiten Schluck entwickeln sich vermehrt Rauchmandel und Süßholz, Lavendel und Karamell, jedoch eher die verbrannte, herbe Variante, dunkel, fleischig, die Reife setzt sich schwer auf den Gaumen, da ist etwas Tropenholz, da ist eine Idee von fermentiertem Tabak, gemeinsam mit Malzbonbon und dieser immer wiederkehrenden Getreide Grundstimmung. Ein stimmiges, spannendes Bild, das der Linkwood zeichnet.

Finish: auch wenn die Nase und der Gaumen ein interessantes Aromen- und Geschmacksspiel offerieren, ist der Abgang weniger aufregend und von mittlerer Länge. Eingelegte Nüsse, Enoki Pilz, Ras-el-Hanout und Zimtzucker. Eher brav klingt er dann aus, zeigt im letzten Aufflackern noch einmal Frische, Gerbsäure, holzige Highlights und entschwindet relativ flott.

Alles in allem: ein braver Malt mit klar umrissener Speyside Signatur von Getreide, reifer Frucht und guter Struktur, was dem Linkwood dabei seine Eigenständigkeit verleiht ist die Reife, welche als frisch-säuerlich und holzig-würzige Charakterstärke zum Vorschein tritt. Ein Sherry Fass macht halt auch nicht immer einen ganzen Sommer alleine.

Mit den besten Spirits,
Reinhard Pohorec

Seit 2016 verzichten wir in unseren Tasting Notes auf numerische Bewertungen und geben unseren Eindruck nur mehr über die Beschreibung wieder. Wir tragen damit unserem Gefühl Rechnung, dass man mit einem starren Punkteschema Vergleiche forciert, die den Whiskys nicht gerecht werden. PS: Wir haben Geschmack. Unseren. Nicht Ihren. Unsere Verkostungsnotizen sind also kein richterliches Urteil, sondern unser persönlicher Eindruck.

PR: Die Highlights der 22. Auktion bei Kirschner & Sons

Die letzte Auktion vor Weihnachten (Auktion Nr. 22)  im Auktionshaus Kirschner & Sons ist soeben um 12 Uhr live gegangen, und bietet als Highlights Abfüllungen von Bowmore, Macallan, Springbank und Yamazaki. Ab sofort können Sie um die Flaschen mitbieten – das Auktionsende ist am Sonntag, den 18. Dezember. Hier die vier Highlight-Abfüllungen, die so wie alle anderen Flaschen mit einem Ausrufpreis von einem Euro starten, in einer Kurzvorstellung:

Highlightflaschen der Auktion Nr. 22 (09.12.–18.12.2016)

Macallan 1940/1981

macallanEin absolutes Top-Highlight unserer 22. Auktion ist der Macallan aus dem Jahr 1940, abgefüllt 1981. Der Whisky wurde während des 2. Weltkrieges destilliert und zeigt dadurch mit welcher Rarität wir es hier zu tun haben. Nicht nur Sammler wissen die alten Macallan zu schätzen, auch für Genießer sind diese besonderen Abfüllungen eine echte Besonderheit.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

Yamazaki 25 Years Old

yamazakiEine Auktion ohne eine japanische Rarität ist bei uns kaum noch denkbar. Auch dieses Mal haben wir neben diesem 25-jährigen Yamazaki noch viele weitere exklusive japanische Abfüllungen für Sie.

Der Yamazaki 25 Jahre reifte die gesamte Zeit in Sherry Fässern. Darüber hinaus erhielt er zahlreiche Auszeichnungen und Preise.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

Bowmore Sea Dragon 30 Years Old

bowmoreEin weiteres Sammlerstück unserer aktuellen Auktion ist der 30-jährige Bowmore, von welchem lediglich 518 Flaschen abgefüllt wurden. Der „Meeresdrache“ wurde mit einem Alkoholgehalt von 48,9 % abgefüllt. Wir haben die Flasche mit der Nummer 289.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

Springbank Lost Bottling Series 30 Years Old 1965/1995 (Master of Malt)

springbankDieser Springbank aus dem Jahr 1965 wurde 1995 abgefüllt und von Master of Malt in seiner „Lost Bottling“ Serie aufgenommen. Die Serie besteht ausschließlich aus alten und besonderen Whiskys. In der Whisky Bibel von Jim Murray wurden (einer der bekanntesten Whiskykritiker weltweit) dem 30-jährigen Springbank insgesamt 95 (von 100) Punkte verliehen.

Hier geht’s zum Artikel. Startpreis: 1 €

 

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Nur noch bis Sonntag: Drei Welcome Sets der SMWS zu gewinnen

Übermorgen ist der letzte Tag für unser vorweihnachtliches Gewinnspiel, das Sie sich nicht entgehen lassen sollten: In Zusammenarbeit mit der Scotch Malt Whisky Society verlosen wir bis 11. Dezember unter unseren Lesern drei Willkommenspakete der SMWS. Darin sind nicht nur drei hochwertige Whiskyproben (jeweils 10cl) aus den Beständen der Scotch Malt Whisky Society enthalten (die Flaschen in den Gewinnpaketen können von denen auf unseren Bildern abweichen), sondern auch ein SMWS-Journal und eine SMWS Anstecknadel.

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Die Scotch Malt Whisky Society ist ein Treffpunkt für Whiskygenießer aus der ganzen Welt. Sie bietet ihren Mitgliedern unter anderem einzigartige Abfüllungen, die im normalen Handel nicht erhältlich sind. Ein Panel renommierter Whiskyexperten sucht die Fässer in den Destillerien aus und macht sie für die Society zugänglich.

Das Willkommenspaket, das wir hier verlosen, erhält übrigens jedes Neu-Mitglied der Society, wenn es eine „Pionier“ Mitgliedschaft um 122 Pfund abschließt. Die Pionier Mitgliedschaft enthält ein Abo für das Mitgliedermagazin „Unfiltered“, ein Vorkaufsrecht auf die neuesten monatlichen Outturns (also die für die Society exklusiv ausgesuchten Einzelfassabfüllungen), Mitgliederrabatte auf frühere Flaschen der SMWS und in den weltweiten Partnerbars (deutsche Partnerbars sind gerade im Entstehen) und natürlich das Willkommenspaket mit einer SMWS Anstecknadel, einem SMWS Journal und 3 Limited Release 10cl Abfüllungen SMWS Whisky, welche die reichhaltige Palette an Geschmacksnoten der Society Whiskys zeigt.

Die Mitgliedschaft bei der SMWS ist vielleicht eine interessante Idee für alle, die noch nach einem passenden Weihnachtsgeschenk für einen Whiskyfreund (oder sich selbst) suchen. Mehr über die verschiedenen Mitgliedschaften können Sie hier auf der offiziellen Website der SWMS finden.

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Und so gewinnen Sie eines der drei SMWS-Willkommenspakete:

1. Beantworten Sie bitte folgende Gewinnfrage (die richtige Antwort finden Sie im Artikel): Wie nennt sich das Mitgliedermagazin der SMWS?

a) Uncolored
b) Unfiltered

2. Die richtige Antwort schicken Sie gemeinsam mit Ihrem vollen Namen und Ihrer Postanschrift ab sofort an folgende email: contest@whiskyexperts.net – und zwar mit dem Betreff „SMWS“!

Unter allen richtigen Antworten, die uns bis 11. Dezember 2016, 23:59 Uhr mitteleuropäischer Zeit erreichen, ziehen wir die Gewinnerinnen oder die Gewinner der Preise.

Pro Person ist nur eine Teilnahmemail möglich!

Teilnahmebedingungen:

Beim Wettbewerb kann jeder mitmachen, der in Deutschland, Österreich oder der Schweiz wohnt, die Gewinnfrage richtig beantwortet, seine Lösung mit dem Betreff „SMWS“ einsendet und das 18. Lebensjahr vollendet hat. Der Wettbewerb läuft ab sofort bis 11. Dezember 2016, 23:59. Die Gewinner/innen werden am 12. Dezember auf unserer Webseite bekanntgegeben und per Mail benachrichtigt. Der Wettbewerb findet unter Ausschluss des Rechtsweges statt – es kann dazu kein Schriftverkehr geführt werden. Mitarbeiter der SMWS und Whiskyexperts sind von der Teilnahme ausgeschlossen. Der Versand der Willkommenspakete erfolgt durch die SMWS.

Mit der Teilnahme erklären Sie sich mit diesen Teilnahmebedingungen einverstanden. 

Wir wünschen Ihnen viel Glück und drücken Ihnen die Daumen!

Herzlichst,

Ihr Whiskyexperts-Team

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Irish Times: Verluste bei Tullamore steigen

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Nicht die besten Nachrichten für William Grant & Sons aus Irland: Die Verluste bei der zum Unternehmen gehörenden Destillerie Tullamore sind 2015 im Vergleich zum Vorjahr von 1.2 Millionen auf 5.6 Millionen Euro angewachsen, berichtet die Irish Times.

Umsatz und Beschäftigungsstand stiegen dabei – der Verlust ist auf Investitionen in die neue Tullamore-Destillerie und die Beendigung eines Deals mit Campari zurückzuführen, schreibt das irische Blatt.

Die Abfüllanlage bei Clonmel soll nun 2017 geschlossen werden, sie wird de facto in die Tullamore Destillerie verlegt. Von dort wird es allerdings erst 2018 den ersten Whisky geben.

Der einzigartig geformte Spirit Safe der Tullamore Destillerie
Der einzigartig geformte Spirit Safe der Tullamore Destillerie

Pernod Ricard kauft Mehrheit von Smooth Ambler Spirits

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Wie Fortune berichtet, hat der Getränkekonzern Pernod Ricard die Mehrheitsanteile von Smooth Ambler Spirits in West Virginia gekauft. Der Mitbegründer von Smooth Ambler, John Little, wird als CEO weiter in der Firma bleiben.

Nachdem Pernod im Jahr 2009 Wild Turkey an Campari verkauft hat, war sie ohne Destillerie in den USA – ein Umstand, der angesichts des Booms amerikanischer Whiskeys für das Unternehmen nicht vorteilhaft war.

Nach dem Kauf von Westland durch Remy Cointreau (wir berichteten hier) ist dies der zweite Kauf einer amerikanischen Craft Distillery durch einen Getränkekonzern innerhalb kürzester Zeit. Eine Summe für den Deal, der Anfang 2017 abgeschlossen sein soll, wurde nicht genannt.

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Video: Black Bowmore 1964 – Making of the box

„Mit aufwendiger Verpackung“ – oft kann man diesen Satz in Presseaussendungen für Neuerscheinungen von besonderen Abfüllungen lesen – selten aber kann man so schön wie in unserem Webseitentipp sehen, was sich hinter dieser, vom Marketing manchmal recht phrasenhaft hingeworfenen, Formulierung verbirgt. 

Die Rede ist von der Verpackung für den Black Bowmore 1964 (wir berichteten hier), und vom Designstudio D8. Die haben mit der Box tatsächlich ein Stück Handwerkskunst und Design geschaffen, das näher zu betrachten sich lohnt (so wie die handgefertigte Flasche). In dem obenstehenden Video und auf der Website hinter unserem Link wird die Entstehung der Verpackung mit Bildern und weiteren Videos gezeigt und erklärt. Wir empfehlen ausdrücklich einen Besuch.

Es stimmt: Eine „aufwendige Verpackung“ macht einen Whisky weder besser noch schlechter, aber sie kann, wenn sie gut gemacht ist, so wie der Whisky die Sinne erfreuen. 

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