Seit vielen Jahren ist Mahesh Patel in der Whisky-Welt bekannt, zum Beispiel als Kenner und Sammler hochwertiger Abfüllungen (so finden wir bei Bloomberg ein Kurzinterview, in dem er Tipps für eine Whisky-Sammlung auch bei einem kleineren Budget gibt). Des weiteren bedient er mit seiner Universal Whisky Experience den Wunsch nach exquisiten High End Deluxe Tastings (hier finden Sie auf Whiskyexperts ein Beispiel). Für Taste the dram ergab sich die Gelegenheit, in einem Interview mit Mahesh Patel ihn nach der Idee hinter Universal Whisky Experience zu befragen:
About 8 years ago I saw a need for a luxury whisky experience company, simply, because no one was providing this service for me and my like minded whisky connoisseurs. So yes I saw a gap in the market, but also to fulfill my personal passion.
Unter anderem können wir auch erfahren, dass sein erster Dram, der ihm die Faszination Whisky näher brachte, ein Glenfiddich 12 war – wie sicherlich bei vielen von uns.
Wie erwartet finden wir heute auf Whiskyfun den zweiten Teil, in dem sich Serge der Speyside-Brennerei Glenlivet widmet. Seine Verkostung führt ihn durch die unterschiedlichsten Jahrzehnte der Whisky-Geschichte. Beginnend mit unabhängigen Abfüllern, geht diese Reise bis zu einer Orginalabfüllung der Destillerie anlässlich des 80sten Geburtstags von Elizabeth Bowes-Lyon, besser bekannt als Queen Mum. Wir bewegen uns auch bei dieser Verkostung weiterhin auf hohem Niveau, einzig diese spezielle Geburtstagsabfüllung fällt bei der Punktebewertung etwas ab.
Mit dieser heutigen Session gedenkt Serge Valentin den Ereignissen in Manchester, und auch wir halten kurz inne.
Der zweite Teil der Glenlivet-Verkostung:
Glenlivet 1974/2011 (43%, Gordon & MacPhail, licensed label, Rare Vintage) 89 Punkte
Glenlivet 21 yo 1973/1994 (50%, Cadenhead, Authentic Collection) 89 Punkte
Glenlivet 20 yo 1968/1989 (50.6%, Signatory Vintage, casks #5868-5877, 600 bottles) 91 Punkte
Glenlivet 1948/2010 (43%, Gordon & MacPhail, licensed label) 88 Punkte
Glenlivet 1938/1980 (40%, OB for HM Elizabeth the Queen Mother’s 80th birthday, Edinburgh crystal decanter) 78 Punkte
Auch in Irland konnte nach der Bekanntgabe der Gewinner der diesjährigen International Spirits Challenge gejubelt werden. Darüber informiert uns das Bremer Spirituosen Contor, ihre Pressemitteilung finden Sie hier in ihrer Gänze:
Die Walsh Whiskey Distillery freut sich über ihre neueste Auszeichnung: Writers’ Tears – Copper Pot gewinnt bei der renommierten International Spirits Challenge 2017 eine Goldmedaille. Der ISC Award wird bereits seit 22 Jahren ausgetragen und gilt als der wichtigste und einflussreichste Wettbewerb innerhalb der internationalen Spirituosenbranche.
Writers’ Tears Copper Pot, der einzigartige Premium Blend aus gereiftem Single Malt und Single Pot Still Whiskey, bringt vom ISC Award 2017 die Goldmedaille in der Kategorie ‘Premium Irish Blends’ in die grüne Heimat. Mehr als 1.300 Produkte aus 70 Ländern rangen um die Top Platzierungen und die Gunst der strengen Juroren. Branchengrößen und Spirituosenexperten wie u.a. Richard Paterson, Shinji Fukuyo, Billy Leighton und Bill Lumsden bewerteten die eingereichten Artikel. Die Verkostung wurde blind durchgeführt und zum Schluss wurde der stolze Gewinner, Writers’ Tears Copper Pot, mit einer Goldmedaille ausgezeichnet.
Writers’ Tears – Copper Pot ist das Premium Flaggschiff innerhalb der Writers’ Tears Range. Sein Charakter und das Aromenprofil sind einzigartig. Er erinnert an den eleganten Whiskey-Stil um 1800, dem goldenen Zeitalter der irischen Whiskyindustrie. Damals wurde Irish Whiskey als Single Malt oder Single Pot Still ausschließlich aus 100% Gerste hergestellt und in kupfernen Pot Stills gebrannt. Die Vermählung dieser zwei typisch irischen Stilrichtungen wurde auch als „der Champagner der Irish Whiskeys’ “ bezeichnet und war besonders bei den großen Schriftstellern des 19. Jahrhunderts beliebt. Heute ist die Walsh Whiskey Distillery die einzige Brennerei der Welt, die diesen einzigartigen Stil in der historischen Rezeptur und ohne die Zugabe von Grain herstellt.
Zu der großartigen Auszeichnung meint Bernard Walsh, Managing Director der Walsh Whiskey Distillery: “Irish Whiskey war im 19. Jahrhundert die unangefochtene Nr. 1 Premiumspirituose. Wir, die Walsh Whiskey Distillery, möchten mit dem Writers’ Tears Copper Pot diesen Geist und die Leidenschaft für herausragenden Irish Whiskey wieder aufleben lassen. Writers’ Tears Copper Pot ist eine Hommage an den ‘Champagner der Irish Whiskeys’ früherer Zeit. Für ihn kommen nur die allerbesten Rohstoffe in Frage. Wir sind auf die Auszeichnung anlässlich der International Spirits Challenge sehr stolz.”
Writers’ Tears Copper Pot erinnert in seiner Aromenvielfalt an reife Äpfel, süße Vanille und Honig. Die anfangs eher fruchtig-süßen Noten gehen mit der Zeit über in würzige Nuancen von Ingwer und Butterscotch. Der Nachklang ist lang, elegant und gespickt mit subtilen Noten von cremiger Milchschokolade und Mandeln. Writers’ Tears Copper Pot wurde bereits als ‘Irish Whiskey of the Year’ (Irish Whiskey Awards 2015) sowie mit 93 Punkten (Jim Murray’s Whisky Bible) ausgezeichnet.
Große Erfolge für Beam Suntory bei der diesjährigen International Spirits Challenge; darüber informiert uns heute Beam Suntory Deutschland. Ihre Pressemitteilung veröffentlichen wir hier ungekürzt:
Bei der diesjährigen International Spirits Challenge (ISC) wurde das Portfolio von Beam Suntory mehrfach ausgezeichnet. Das Jury-Urteil wurde am 08. Mai 2017 bekannt gegeben: 15 Whiskys aus dem Hause Beam Suntory erhielten in unterschiedlichen Kategorien „Gold“. Mit mehr als 1.300 Einreichungen aus fast 70 Ländern gehört der ISC zu den wichtigsten Veranstaltungen im Bereich der Spirits-Wettbewerbe.
Die ISC symbolisiert für weltweit führende Spirituosenhersteller den internationalen Standard für Qualität und Exzellenz. Die 22. Ausgabe des Wettbewerbs fand auch in diesem Jahr in Großbritannien statt. Um die Gewinner zu ermitteln, testete eine zehnköpfige Jury die über 500 internationalen Whiskys per Blindverkostung. Die Experten-Jury setzte sich aus Master Blendern, Distillery Managern sowie weiteren hochqualifizierten Fachleuten zusammen. Auch Manfred Jus, Managing Director Western Europe bei Beam Suntory, äußerte sich zu dem erfolgreichen Ergebnis der ISC: „Wir sind stolz auf unser Portfolio und es freut uns, dass eine so renommierte Jury gleich 15 unserer Whiskys mit Gold auszeichnet. Diese Wertschätzung bestätigt nicht nur unsere Führung im Whisky-Segment, sondern auch die Premiumqualität unserer Produkte.“
Die 15 Goldmedaillengewinner:
• Suntory Whisky Hibiki 21 Years Old
• Suntory Whisky Hibiki Japanese Harmony Master’s Select
• Yamazaki Single Malt Whisky Mizunara 2014
• Yamazaki Single Malt Whisky Limited Edition 2016
The Teeling Whiskey Company aus Dublin nutzte den World Whiskey Day am vergangenen Wochenende, um das Handwerk der Whiskey-Reifung und die Menschen dahinter in einem kurzen Video darzustellen. Die Kamera nimmt uns mit in die Lagerhäuser, führt uns vorbei an unzähligen, aufrecht stehenden Fässern und erklärt uns die Geheimnisse hinter Small Batch, Single Grain und Single Malt von Teeling Whiskey. Und auch das Warehouse-Team, welches für die Reifung und das folgende Blenden verantwortlich ist, wird ausführlich vorgestellt.
So langsam scheint die Lindores Abbey Distillery komplett ausgerüstet zu sein. Wie bei The Courier heute zu lesen (und auch auf den dort veröffentlichten Bildern zu sehen), wurden am letzten Mittwoch ‚Pops‘ ‚Dodo‘ and ‚Gee‘ (wenigstens ihre großen, bauchigen Teile) angeliefert. Diese drei kupfernen Stills wurden in Rothes von der bekannten Firma Forsyth gefertigt. Ebenfalls angeliefert wurden zwei Wash Backs, und auch ein Brunnen wurde gebohrt, um dort das zur Whiskyherstellung benötigte Wasser beziehen zu können. Nach dem Richtfest Mitte Februar diesen Jahres (wir berichteten) ist nun die Anlieferung der Brennerei-Ausstattung der nächste Schritt auf dem Weg zur Eröffnung am 1. August 2017.
Das Gebiet im nördlichen Fife, in dem die Lindores Abbey Distillery liegt, gilt quasi als Geburtsort des Whiskys. Im Jahr 1494 wurde hier das erste Mal Whisky erwähnt. Der Mönch Friar John Cor destillierte dort aus acht Ballen Malz „aqua vitae“, das Lebenswasser – in gälisch uisge beatha, aus dem dann das Wort Whisky entstand.
Anlässlich des kommenden Vatertags veröffentlicht die Jura Distillery die beiden bekannten Abfüllungen Jura Origin und Superstition in einer Sonderedition. Auf den Flaschen sind die Verkostungsnotizen grafisch aufwändig dargestellt. Jeder Flasche dieser Sonderedition ist auch ein Code beigefügt. Dieser ermöglicht einmalig die Teilnahme an einem Gewinnspiel, fünf Glückliche können dabei eine VIP-Reise für zwei Personen nach Jura inklusive Destillerie-Besuch gewinnen. The Drinks Report gibt in seinem Artikel die UVP mit £ 35 an, ob auch unabhängige Geschäfte und Einzelhändler auf dem europäischen Festland diese Abfüllung anbieten können, entzieht sich leider unserer Kenntnis.
Bowmore ist in diesem Jahr erstmalig offizieller Partner der BMW International Open, dem Profi-Golfturnier, welches vom 21. bis 25. Juni 2017 im Golfclub München Eichenried stattfindet. Darüber und über die besonderen Aktionen während dieser fünf Tage wie Verkostungen und Virtual-Reality-Touren durch die Bowmore Destillerie informierte uns Beam Suntory Deutschland, diese Pressemitteilung finden Sie hier ungekürzt:
Zwei Geschichten, eine Heimat: Der Golfsport wurde in Schottland erfunden und edler Whisky hat hier seine Wurzeln. Was gibt es also schöneres, als diese Tradition bei einem exklusiven Sommer-Event zu teilen? Bowmore ist in diesem Jahr erstmalig offizieller Partner der BMW International Open 2017 in München. Bei dem Profi Golf-Turnier wird der Premium Single Malt Whisky von Beam Suntory mit einer VIP Bar im Fairway Club sowie einem 360 Grad Erlebnisstand vertreten sein. Diese werden den Journalisten, Spielern, Organisatoren und Besuchern während der fünf Turniertage besondere Aktionen wie Verkostungen und Virtual-Reality-Touren durch die erste Destillerie auf Islay bieten. Mit etwa 65.000 Besuchern ist die BMW International Open das traditionsreichste Profi-Golfturnier in Deutschland und international bekannt. Das Turnier findet vom 21. bis 25. Juni 2017 im Golfclub München Eichenried statt.
Mit zwei Event Bereichen präsentiert sich Bowmore bei der BMW International Open 2017. Es ist damit das erste Mal für die Single Malt Whiskymarke aus Schottland, dass sie als Sponsor bei den BMW International Open auftritt. Neben Whisky-Tastings in der VIP-Lounge, durchgeführt von Beam Suntory Markenbotschaftern, können Besucher, Spieler, Organisatoren und Journalisten einen exklusiven Drink im Fairway Club genießen. In der Public Area erwartet die Besucher am Bowmore Experience Stand ein ganz besonderes Erlebnis: Eine virtuelle 360 Grad Tour durch die Bowmore Destillerie und ihre legendären No.1 Vault – dem ältesten Lagerhaus Schottlands. Das Golf-Sponsoring wird in der Welt von Bowmore eine langfristig wichtige Rolle spielen – durch Aktivitäten im Handel, in der Gastronomie und im E-Commerce.
Zwei der ältesten Traditionen Schottlands vereint
Einen erlebnisreichen Golf-Tag mit einem edlen Whisky am 19. Loch zu beenden: Whisky-Liebhaber und Golfer haben, was das Thema Genuss angeht, viel gemeinsam. Denn sie legen nicht nur großen Wert auf Qualität, sondern genießen auch sportliche Aktivitäten in der Natur. Damit passen Whisky und Golf perfekt zusammen. Eine weitere Gemeinsamkeit ist ihre Heimat Schottland. Denn sowohl Bowmore als auch der Golfsport hat hier seine Wurzeln. Das Land bietet über 550 Golfplätze und wird damit gerne als die „Heimat des Golfspiels“ bezeichnet. Whisky-Liebhaber kommen aus aller Welt angereist, um die berühmte Bowmore Brennerei zu besichtigen, die im Herzen der Whisky-Insel Islay liegt. Hier werden seit 1779 die weltberühmten Bowmore Single Malts hergestellt, was sie zur ersten der acht Destillieren auf Islay und einer der ältesten in ganz Schottland macht. Das milde Klima Islays sowie die Lage an der Küste sorgen für den einzigartigen ausgewogenen Geschmack mit der typischen Torfnote. Die Gerste für Bowmore wird auch heute noch von Hand gemälzt und über Torffeuer getrocknet. Die Fässer reifen schließlich in denselben legendären „No.1 Vaults“ wie vor über 200 Jahren.
Es ist mal wieder Zeit für Glenlivet. Auf Whiskyfun präsentiert heute Serge Valentin eine Verkostung mit Whiskys der Speyside-Brennerei Glenlivet. Die Auswahl der Abfüllungen erfolgte nach Gutdünken, neben aktuelleren Destillerie-Abfüllungen finden wir wir auch Bottlings aus den Siebzigern. Und ein wenig unüberraschend stechen diese bei den Benotungen deutlich hervor. Die beiden 12- und 15-jährigen für den italienischen Markt dokumentieren diese Zeit, als in den Whiskys von Glenlivet noch rauchig-torfige Noten zu finden waren und erzielen jeweils 90 Punkte. Und auch die Abfüllung aus dem Hause Gordon & MacPhail überzeugt. Demnächst folgt eine Session mit weiteren, älteren Glenlivets.
Das heutige Tasting in der Kurzübersicht:
Glenlivet 12 yo ‘First Fill’ (40%, OB, +/-2017) 80 Punkte
Glenlivet 12 yo (45.7%, OB, Baretto, Italy, +/-1972) 90 Punkte
Glenlivet 15 yo (45.7%, OB, Baretto, Italy, +/-1972) 90 Punkte
Glenlivet 15 yo (80°proof, Gordon & MacPhail, +/-1970) 88 Punkte
Glenlivet 14 yo ‘Glassachoil’ (59.3%, OB, Single Cask Edition, cask #634, 2016) 81 Punkte
Die Highland-Brennerei Glenmorangie unterstützt ein Projekt der Heriot-Watt-Universität, in dem Küstengewässer um die Brennerei die ursprüngliche Austernart wieder anzusiedeln. Wie auf der Website der Universität zu lesen, plant Glenmorangie ebenfalls die Investition von 6 Millionen Pfund in eine neue Vergärungsanlage. Diese wird bis zu 95% der Brennerei-Abwässer reinigen, die restlichen 5% des organischen Abfalls soll Aufgabe der Austern im Dornoch Firth sein.
Zur Zeit wurden 300 Austern von den Forschern der Universität dort ausgesetzt. Bei einer ersten Kontrolle konnten die Wissenschaftler eine Überlebensrate von 90 % dokumentieren, ein, wie sie finden, sehr ermutigendes Zwischenergebnis. Ein Artikel der BBC Scotland enthält auch ein Video, welches den Tauchgang der Zwischenuntersuchung zeigt.
Im 19.Jahrhundert führte Überfischung dazu, dass wildlebende Austern im Dornoch Firth nicht mehr vorkamen. Ziel ist es, langfristig hier wieder natürliche Austernriffe zu erschaffen. Durch ihre Fähigkeit, das Wasser zu reinigen, haben sie für das Ökosystem eine sehr wichtige Funktion.
Sonntag ist wie immer Vloggertag bei Whiskyexperts. Wir haben Videos und Audiobeiträge, die uns von den Vloggern und Podcastern zur Veröffentlichung zugesendet wurden, gesammelt – damit Sie heute Augen- und Ohrenfutter in Sachen Whisky haben.
Wie jede Woche ergeht hier auch unser Aufruf an alle Vlogger und Podcaster: Wenn Sie selbst Videos zum Thema Whisky machen, dann schicken Sie uns doch eine kurze Mail mit einem Link auf das wochenaktuelle Video und einer Inhaltsangabe dazu an press @ whiskyexperts.net. Vorgaben unsererseits gibt es natürlich keine, hilfreich ist aber, wenn Ihr Videokanal in aller Regel etabliert, regelmäßig publizierend und mit einer gewissen Anzahl Abonnenten ausgestattet ist, sowie mit hohem Qualitätsanspruch gemacht wird.
Die Redaktion behält sich vor, eingereichte Videos ohne Angabe von Gründen nicht zu veröffentlichen, hält aber gleichzeitig fest, dass ein Nichterscheinen nicht automatisch ein (sowieso immer subjektives) Statement über mangelnde Qualität ist, sondern viele verschiedene Gründe haben kann. Wir freuen uns auf Ihre Videos für unsere Leser!
Heute möchten wir Ihnen ein Video präsentieren, das zwei Gattungen auf recht interessante Art vereint: Den klassischen Urlaubsfilm mit den Genre der Drohnenaufnahmen. Gemacht hat ihn der Youtube-User FlyingScotsman – er dokumentiert mit ihm über 16 Minuten lang einen Familienurlaub auf Islay. Das beginnt schon damit, dass das Anlanden der Fähre mit der Flugdrohne aufgenommen wurden, und es setzt sich mit sehr gekonnten Luftaufnahmen verschiedener Destillerien fort. Wenn man einmal über die anfängliche Musikauswahl hinwegsieht, ein wirklich schöner Film für eine hoffentlich ebenso schönen Sonntag!
Während der World Whisky Day heute an Deutschland relativ spurlos vorübergeht, was Aktivitäten betrifft, gibt es im englischsprachigen Raum einige Veranstaltungen und Berichte in den Medien dazu. Das Meiste davon sind lokale Events oder zum Thema geschriebene Artikel, die hier als Neuigkeit für den deutschsprachigen Raum zu berichten wenig sinnvoll wäre – aber eine Ausnahme möchten wir dennoch für die Destillerie Tomatin machen, die den World Whisky Day mit einer netten Idee zelebriert.
In einer Presseaussendung berichtet Tomatin darüber, dass man gemeinsam mit Biogenetikern versucht hat, die „Zutaten der Schotten“, also die genetische Zusammensetzung der schottischen Bevölkerung, zu bestimmen. Und weil Transparenz in der schottischen Whiskyindustrie gerade ein großes Thema ist, hat man aus den Resultaten ein Label für eine Whiskyflasche gebastelt, um die Resultate zu präsentieren:
Wie setzt sich der Schotte nun also zusammen? Man hat das Y-Chromosom eines Samples aus 853 Schotten analysiert und kam zu folgendem Ergebnis:
Zum ersten Mal in ihrer 68 jährigen Geschichte hat die Destillerie Tullibardine einen offiziellen Master Blender. Wie die Brennerei gestern bekannt gab, hat Keith Geddes diese Position eingenommen.
Keith fungierte seit 2008 als Assistant Blender bei John Dewar & Sons. Er hat Physik, Chemie und Biologie studiert und danach für Carlsberg, Tetley und Chivas Brothers gearbeitet.
Tullibardine will nach eigenen Angaben damit auch ein Zeichen dafür setzen, dass man auch langfristig excellenten Highland Single Malt produzieren und den Schwerpunkt darauf legen will.
Keith Geddes freut sich darauf, so seine eigenen Worte, für Tullibardine einige neue Produkte zu entwickeln und die konstant hohe Qualität der Whiskys aus der Highland-Destillerie zu sichern.