Ardbeg Kelpie Committee Whisky of the Year bei der International Whisky Competition (IWC)

Bis zum Ardbeg Day am 3. Juni ist es ja nicht mehr weit hin, und im Vorfeld kommt aus den USA die Kunde, dass der Ardbeg Kelpie Committee Release bei der International Whisky Competition (IWC) in Las Vegas mit satten 97.3 Punkten zum Whisky des Jahres gewählt wurde.

Durch diesen Sieg des Ardbeg Kelpie erringt Dr. Bill Lumsden, Director of Distilling & Whisky Creation bei Glenmorangie und Ardbeg, dort auch den Titel Master Distiller des Jahres und wird mit dem Goldenen Fass ausgezeichnet. Dies ist sein zweiter Titel in Folge – im letzten Jahr konnte er ihn mit dem Glenmorangie Signet erringen.

Auch in Las Vegas waren Blindverkostungen ausschlaggebend für die Bewertung der eingereichten Whiskys.

Bleibt uns nur noch, Dr. Lumsden zu seiner Auszeichnung zu gratulieren. Well done, Bill!

Einzigartige Brora-Flasche um € 16.900,- versteigert

Am 11. Mai haben wir über eine bevorstehende Versteigerung einer einzigartigen Flasche aus der Destillerie Brora berichtet, die in Hong Kong stattfinden sollte. Es handelte sich dabei um die einzige Flasche aus einem Fass aus der Periode, als Brora noch Clynelish genannt wurde (bevor Clynelish II, heute als Clynelish bekannt, fertiggebaut war und die alte Clynelish-Destillerie in Brora umbenannt wurde).

Das Ergebnis der Versteigerung wurde uns in einer Presseinfo mitgeteilt: Etwas mehr als 16.900 Euro legte der anonyme Bieter für die Flasche, die 44 Jahre in einem ex-Sherry Butt reifen konnte, auf den Tisch. Der Schätzpreis lag zwischen 7000 und 9000 Euro.

Hier noch einige Bilder der Flasche – zum Träumen…

Whiskyfun: Angus verkostet Port Charlotte

Port Charlotte ist der Markenname für rauchige Whiskys aus dem Hause Bruichladdich. Eine Destillerie unter diesem Namen war in Planung, ist aber bislang nicht verwirklicht worden.

Serges Gastautor Angus MacRaild widmet sich heute drei Abfüllungen aus der Serie, zwei davon sind Bottlings der Destillerie, eine wurde für Ralfy.com gemacht – also für Ralfy Mitchell, den Schöpfer der beliebten Videotastings, über die wir immer wieder einmal berichten. 

Alle drei Abfüllungen bekommen dabei sehr gute Bewertungen in der Verkostung:

  • Port Charlotte 10 yo ‘Second Edition’ (50%, OB, 2016): 90 Punkte
  • Port Charlotte 2007/2016 ‘CC:01’ (57.8%, OB, Travel Retail Exclusive, ex-Cognac casks): 87 Punkte
  • Port Charlotte 12 yo (56.2%, Ralfy.com, sherry hogshead, cask #941, 233 bottles): 91 Punkte

Mangels eines Destilleriebildes zeigen wir Ihnen heute einen Blick auf das Lochindaal House bei Port Charlotte und den Leuchtturm…

Photo credit: Nigel_Brown via Visual Hunt / CC BY

Whisky im Bild: Besuch bei Wolfburn

Im höchsten Norden des schottischen Festlands liegt Thurso – die Heimat der Destillerie Wolfburn. Sie hat, als im Frühjahr 2016 der erste Whisky veröffentlicht wurde, Old Pulteney in Wick als nördlichste Festlanddestillerie abgelöst, oder besser gesagt: wurde es wieder, denn es gab schon einmal eine Destillerie namens Wolfburn dort. Von der gibt es allerdings nur mehr ein paar Steinhaufen.

Die neue Destillerie Wolfburn ist ein reiner Zweckbau – allerdings mit hervorragendem Equipment (unter anderem von Forsyths), einer excellenten Crew und mit einem für sein Alter bereits beeindruckenden Whisky. Gerhard Kreutz von Genuss am Gaumen in Vorarlberg hat Wolfburn auf einer seiner Schottlandreisen besucht und uns 14 Aufnahmen von dort zur Verfügung gestellt. Kommen Sie also mit zur Destillerie Wolfburn und sehen Sie sich um!

Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen
Wolfburn. Bild © Gerhard Kreutz, Genuss am Gaumen

Highland Park: Neue Website ist live

Nach der Umstellung des Flaschendesigns und der Lancierung der neuen Brand Story, hat man nun bei Highland Park die Webseiten überarbeitet und neu aufgelegt. Im ersten Ansehen ist alles sehr übersichtlich und leicht navigierbar geworden.

Die Website unterteilt sich in drei Hauptbereiche: Die Geschichte, die Whiskys und „Inner Circle“, das Membership-Programm der Destillerie. Auch Destilleriebesuche kann man auf der Website planen, man findet eine Art Eventkalender und kann im Destillerieshop einkaufen.

Wer neugierig geworden ist: Hier geht es zur offiziellen Website von Highland Park.

Handgefertigter Macallan-Trolley für Londoner Restaurant Oblix

Eine Kollaboration von The Macallan und Oblix, einem Londoner Spitzenrestaurant, das im 32. Stockwerk des Hochhauses „The Shard“ beheimatet ist, wurde heute der Öffentlichkeit in einer Pressemitteilung vorgestellt.

Es handelt sich dabei um einen handgefertigten Servierwagen, der dazu benutzt wird, die Whiskys von The Macallan im Restaurant in Szene zu setzen. Er wurde in Glasgow aus einem Sherryfass handgefertigt, in dem zuvor Whisky von The Macallan gelagert wurde. Auch Käse kann vom Wagen gereicht werden, um den Gästen damit ein perfektes Food Pairing-Erlebnis bieten zu können.

Die untenstehenden Fotos zeigen den Servierwagen für all jene, die selten bis gar nicht im Oblix dinieren 🙂 – und für jene, die sich vom Design für eigene Bastelarbeiten inspirieren lassen wollen:

Serge verkostet: Glen Spey x3

Nicht nur die großen, bekannten Destillerienamen kommen bei Serge Valentin zu Ehren, immer wieder versucht er auch Abfüllungen aus Destillerien, die eher unter dem Radar laufen.

Glen Spey ist so eine Destillerie – von der es auch nur ganz wenige offizielle Abfüllungen gibt. Eine davon ist die in der Flora & Fauna Serie, und die hat Serge, neben zwei anderen, Unabhängigen, auch verkostet. Die Wertungen sind diesmal recht bescheiden:

  • Glen Spey 12 yo (43%, OB, Flora & Fauna, +/-2015): 75 Punkte
  • Glen Spey 13 yo 2000/2014 (46%, Berry Bros & Rudd, cask #263): 78 Punkte
  • Glen Spey 1991/2015 (56.1%, Pearls of Scotland, cask #800276, 318 bottles): 72 Punkte
Destillerie Glen Spey. Bildrechte bei Lars Pechmann.

Video: Nick Offerman will Destillerie auf Skye bauen

0

Seltsames tut sich auf der Insel Skye. Nick Offerman, seines Zeichens amerikanischer Komiker und Star von „My Tales of Whisky“, der nicht ganz ernst gemeinten Videoreihe von Diageo, hat sich dazu entschlossen, eine eigene Destillerie auf der Insel Skye zu eröffnen und damit Talisker Konkurrenz zu machen. Schon bald aber muss er feststellen, dass das gar nicht so einfach ist. Dann kommt er auf eine zweite, nicht weniger problematische Idee…

Ein recht witziges Video, das gestern auf Youtube online gestellt wurde und das Sie obenstehend abrufen können – und mit dem wir Ihnen einen schönen Freitag wünschen!

Video auf RTÉ: Whiskeyproduktion in der Powers Distillery in Dublin 1977

0

Ein Stück irischer Whiskeygeschichte präsentiert das Archiv der irischen Rundfunkanstalt RTÉ auf seiner Website: Einen achtminütigen Film über die Whiskeyproduktion in der Powers Distillery in John’s Lane, Dublin 1977 – noch bevor das Unternehmen also nach Midleton im County York übersiedelte. 

Aber nicht nur der Film ist interessant – die Seite, auf der er abrufbar ist, bietet auch sehr detaillierte Informationen zu dieser historischen Brennerei, die bereits im Jahr 1791 gegründet wurde. Viele der Gebäude der Powers Distillery sind leider bereits abgerissen, die, die den Abbruch überlebt haben, gehören heute zu den Gebäuden des National College of Art and Design.

Sehen Sie das etwas über sieben Minuten dauernde Video hier.

Photo credit: http://klarititemplateshop.com/ via Visualhunt.com / CC BY

Cocktail: Priest‘s Tipple – ein Redbreast Whiskey Cocktail

Unser Cocktailrezept von heute wendet sich der grünen Insel Irland zu – und lädt Sie ein, mit einem klassischen Irish Single Potstill Whiskey und einem selbstgemachten Sirup ein besonderes Rezept zu mischen. Keine Angst, es ist nicht kompliziert, und das Ergebnis macht richtig Freude. Vielen Dank an Pernod Ricard (Redbreast ist Teil ihrer Prestige Selection) für das Rezept und das Bild!

Billd © Pernod Ricard Deutschland

Priest‘s Tipple – ein Redbreast Whiskey Cocktail

Ein perfektes und einfaches Mixrezept für Zuhause

Zutaten zum Mixen:

  • 50ml Redbreast Whiskey
  • 30ml Bishop Syrup*

Zutaten Bishop Syrup:

  • 3 Orangen
  • 250 ml Tawny Portwein
  • 150g Kristallzucker
  • 16 Nelken

Zubereitung:

So können Sie den *Bishop Syrup im Vorfeld zubereiten:

Drei Orangen halbieren und in eine ofenfeste Schale geben. Im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad für etwa zwei Stunden garen lassen. Anschließend 250 ml Portwein, 150 g Kristallzucker hinzufügen und 16 Nelken in die Schale geben. Für weitere 20 Minuten in den Ofen geben; abkühlen lassen. Dann die Flüssigkeit mit einem Sieb abseihen – und schon ist der Sirup fertig.

Für den Cocktail:

Beide Zutaten, den Redbreast und den Bishop Syrup, zusammen mit Eiswürfeln, in einen Shaker geben und kräftig shaken. In einen breiten Whiskytumbler auf Eis abseihen und mit einer Orangenscheibe garnieren. Und genießen!

 

Bourgeois Booze: Wissenswertes über sechs Whisky-Destillerien in England

Die englische Destillerieszene fristet neben der schottischen, zumindest in punkto Whisky, ein Schattendasein. Allerdings herrscht auch bei den südlichen Nachbarn der Schotten Aufbruchstimmung – und neue Projekte machen auf sich aufmerksam.

Neben den bei uns bekannteren Destillerien wie Cotswolds oder die schon lange produzierende St. George’s Distillery (The English Whisky Company) gibt es bereits viele andere Destillerien, die näher zu betrachten lohnenswert ist – vor allem dann, wenn sie so praktisch in einem zweiteiligen Artikel zusammengefasst sind, wie das auf Bourgeois Booze der Fall ist.

Im ersten Teil bespricht das Online-Magazin diese drei englischen Destillerien:

  • Adnams
  • Bimber Distillery
  • Cooper King Distillery

während im zweiten Teil des Artikels drei weitere Destillerien vorgestellt werden:

  • Copper Rivet Distillery
  • Dartmoor Distillery
  • East London Liquor Company

Bis auf die Bimber Distillery haben übrigens auch wir schon über alle hier aufgelisteten Brennereien berichtet – und über einige englische mehr. Wenn Sie also noch tiefer in die Materie eintauchen wollen, dann besuchen Sie doch unsere Seite für News aus England – mit Dutzenden Beiträgen über die Whiskyszene dort…

John Distilleries (Paul John Whisky) wird Produktion verdoppeln

0

Von 60.000 auf 120.000 Liter pro Monat will John Distilleries (bei uns durch den Single Malt Paul John bekannt) in Bengaluru (Bangalore) die Kapazität der Brennerei erhöhen.

Das fünftgrößte Spirituosenunternehmen in Indien will zusätzlich neue Abfüllungen von John Paul Single Malt in diesem Jahr auf den Markt bringen, und zwar mit höherem Alkoholgehalt, sowohl getorft als auch ungetorft.

Der Gründer, Paul P. John, erklärte in einem Interview, dass er zudem den Anteil an Premium-Spirituosen in den nächsten fünf Jahren auf 20-25% erhöhen will (darunter fällt auch Single Malt).

Interessant ist der Umstand, dass viele indische Bundesstaaten den Verkauf von Spirituosen mit mehr als 46% verboten haben. Goa allerdings hat dies dem Unternehmen erlaubt – daher auch die Absicht, mit stärkeren Varianten auf den Markt zu kommen, berichtet livemint.com im Artikel.

Paul John Whisky wurde im Jahr 2012 in Großbritannien gelauncht, erst danach in ausgewählten indischen Bundesstaaten. Paul John Single Malt macht bislang aber erst 1% des Markenportfolios des Unternehmens aus. Wertmäßig sind es 12%, das soll sich in den nächsten fünf Jahren verdoppeln.

Paul P. John

Live Webcams aus der Waterford Distillery

Ab sofort können Sie die Waterford Distillery in Irland vom Computer aus live besichtigen – denn man hat dort drei Webcams installiert, die rund um die Uhr Aufnahmen bieten sollen (im Moment, da wir das schreiben, braucht eine der drei, die vom Fluss, etwas länger und bietet dann „nur“ ein statisches, aber aktuelles Bild).

Es gibt einen Blick in den Stillroom (der zwischendurch immer wieder mal auf den Spirit Safe zoomt, wo man das Wasser des Lebens fließen sehen kann, und auch ein Schwenk auf die Karte mit den Herkunftsorten der Gerste ist dabei, und eine Kamera, die auf die Baustelle der Lagerhäuser gerichtet ist.

Alle Webcams der von Mark Reynier gegründeten Brennerei können Sie über diese Seite erreichen.

Serge verkostet: Mehr Whiskeys aus Amerika

Schon gestern hat sich Serge Valentin mit amerikanischen Whiskeys beschäftigt – heute setzt er diese kleine Serie mit dem zweiten Teil fort. Diesmal geschieht es mit deutscher (Abfüllungen) und österreichischer (Koval = Gründer aus dem oberösterreichischen Salzkammergut) Beteiligung – und auch eine bei uns leicht erhältliche (und recht passabel bewertete) Originalabfüllung, der Jim Beam Double Oak, ist dabei. 

Hier die Wertungen der Verkostung – und wieder einmal unser Hinweis, dass die wirklichen Bewertungen viel mehr in der verbalen Beschreibung der Eindrücke liegen:

  • Koval ‘Millet’ (40%, OB, American whiskey, +/-2016): 80 Punkte
  • Garrison Brothers 4 yo 2012/2016 (47%, OB, for Peter Siegenthaler, Texas bourbon, barrel #3440): 86 Punkte
  • Jim Beam ‘Double Oak’ (43%, OB, Kentucky Straight Bourbon, +/-2017): 79 Punkte
  • Tennessee Bourbon 2003/2017 (52.6%, The Whisky Agency): 84 Punkte
  • Fine Tennessee Whiskey 5 yo 2011/2016 (51.4%, Whisky-Fässle, barrel): 83 Punkte
© Photo by Captivo Picture