Soeben veröffentlicht: Die Highland Destillerie Tomatin hat ein Video online gestellt, das ganz der Five Virtues Series gewidmet ist. Zur Erinnerung: „Five Virtues“ ist eine Zusammenarbeit mit der schottischen Künstlerin Eva Ullrich, die für die Serie die Überkartons gestaltet hat. Die „fünf Tugenden“ beziehen sich auf fünf Elemente aus der Natur: Holz, Feuer, Erde, Metall und Wasser. Man will mit ihnen die Einflüsse verschiedener Fassreifungen demonstrieren – aber die ganze Serie auch in ein generelleres Konzept einbinden, eben die Naturelemente. Die fünf Flaschen, die sukzessive erscheinen werden, werden jeweils in einer Auflage von 6000 Stück produziert. Wood und Fire sind bereits erschienen, die restlichen drei werden im Laufe des Jahres nachgereicht.
Das obenstehende Youtube-Video zeigt nun die Zusammenarbeit mit Eva Ullrich, die Idee hinter der Serie – und jede Menge schöne Aufnahmen aus der Destillerie.
Templeton Rye baut eine eigene Destillerie, und zwar dort, wo der Whiskey während und nach der Prohibition hergestellt wurde – in Templeton, Iowa.
Bislang wurde der Rye Whiskey, wie so viele Ryes, zum Großteil in Lawrenceburg, Indiana hergestellt – bei MPG of Indiana. In Templeton hatte man nur eine kleinere Anlage. Mit der vollen Rückkehr an den Ursprungsort will man nicht nur zu den Wurzeln der Marke zurückkehren, sondern sich auch einen Kommunikationsvorteil verschaffen.
Die bisherige, kleine Templeton Rye Distillery in Iowa. Bild: Templeton Rye
Wie der Omaha World-Herald berichtet, war der Spatenstich zum 26 Millionen Dollar Projekt gestern, vor 300 geladenen Gästen. Man baut eine Destillerie mit 500.000 Gallonen Kapazität (will aber zu Beginn nur die Hälfte davon pro Jahr produzieren) und Lagerhäuser, die 40.000 Fässer beheimaten können. Man wird 27 neue Arbeitsplätze schaffen und auch Impulse für den lokalen Tourismus setzen.
2018 soll die Destillerie den Betrieb aufnehmen, im Jahr 2022 dann der erste Templeton Rye, der tatsächlich aus Templeton stammt, auf den Markt kommen.
Die neue, im Bau befindliche Destillerie hinter dem bisherigen Gebäude Bild: Templeton Rye
Einen kurzen Film über eine sensationelle Entdeckung während der Renovierung der alten Jameson Distillery (wir berichteten darüber) wollen und können wir Ihnen nicht vorenthalten. Es geht um ein Fass Whiskey, das während der Arbeiten gefunden wurde und das sagenhafte 230 Jahre alt ist. Aber leider passierte dann ein furchtbares Unglück… – sehen Sie selbst.
Der obenstehende Film erfordert wegen der Altersbeschränkung eventuell eine Anmeldung auf Youtube.
Und wem das Ganze seltsam vorkommt: Ein Blick auf das Einstellungsdatum des Clips, den 1. April, löst die ganze Sache dann auf. Wir finden: Sehr gelungen :-).
Springbank – der Name lässt die Herzen vieler Whiskyfans höher schlagen. Kein Wunder, wird bei der Campbeltown-Destillerie doch nach wie vor alles in der Destillerie selbst gemacht – unter Verzicht auf Computer und allzu moderner Hilfsmittel.
Der klassische Malt – im besten Sinne – ist heute Objekt der Begierde bei Serge Valentin, und zwar in fünf Ausprägungen, drei davon Originalabfüllungen. Auch der erst kürzlich veröffentlichte Springbank Local Barley 11yo ist dabei – und auch wenn er sehr gut bewertet wird, kann er dem 16yo nicht ganz das Wasser reichen. Überraschend auf den ersten Blick sind die doch recht niedrigen Noten für die älteren Originalabfüllungen in der heutigen Verkostung, es macht aber Sinn, die Begründungen zu lesen:
Springbank 11 yo ‘Local Barley’ (53.1%, OB, 2017): 88 Punkte
Springbank 21 yo 1993/2015 ‘Open Day’ (46%, OB, refill claret, 264 bottles): 78 Punkte
Springbank 21 yo (46%, OB, +/-2016): 80 Punkte
Springbank 18 yo 1998/2016 (46%, The Cooper’s Choice, refill sherry, cask #116, 300 bottles): 90 Punkte
Springbank 20 yo 1996/2016 (57.5%, First Editions, Author’s Series, sherry hogshead): 91 Punkte
Springbank ist ein arbeitendes Museum. Hier wird Whisky wie im 19. Jhd. gemacht, vom Mälzen bis hin zur Abfüllung, natürlich und unverfälscht. Ein einzigartiges Kleinod in der schottischen Whiskyindustrie. Copyright Ernst J. Scheiner
Von Glenfiddich haben wir eine Pressemitteilung zum Glenfiddich Sortiment erhalten – eine Kollektion von Accessoires, die man bei Glenfiddich für den distinguierten Whiskyfreund zusammengestellt hat – als kleine Anregung für ein Ostergeschenk vielleicht? Was es damit auf sich hat und was es im Sortiment gibt, können Sie dem nachstehenden Text entnehmen:
Ein Präsent für außergewöhnliche Persönlichkeiten
Sie verändern die Welt, bereiten mit ihren Ideen neue Wege und stellen den Status Quo infrage – man nennt sie Mavericks. Jeder ist anders und hat seinen ganz eigenen Charakter, aber jeder dieser einzigartigen Menschen verdient ein besonderes Geschenk, das ihre Persönlichkeit unterstreicht. Was passt da besser, als ein Produkt, das selbst von einem Maverick entwickelt wurde: Glenfiddich. Der meist ausgezeichnete Single Malt Whisky steht für kompromisslose Qualität und Leidenschaft – und das schon seit Glenfiddichs Gründervater William Grant 1887 seinen ambitionierten Traum erfüllte, seine eigene Destillerie zu erbauen. Glenfiddich wird hierzulande vertrieben durch Campari Deutschland.
Im Glenfiddich Sortiment findet man für jeden Maverick-Charakter den perfekten Single Malt als Geschenk. Überzeugen Sie sich mit dem untenstehenden Gift Guide für den modernen Maverick mit Stil am besten gleich selbst davon.
Für den querdenkenden Entrepreneur
GLENFIDDICH SOLERA VAT 15 YEAR OLD
Reifung bis zur Perfektion in drei verschiedenen Fasstypen, Vermählung im stets bis zur Hälfte gefüllten Solera-Fass – der innovative Herstellungsprozess verleiht diesem aufregend komplexen Single Malt seine aromatische Vielfalt. Inspiriert von der Fertigung spanischen Sherrys hat Malt Master Brian Kinsman dieses Verfahren für Glenfiddich weiterentwickelt und somit einen einzigartigen Single Malt erschaffen. Der Einfluss von ehemaligen Sherry- und Bourbonfässern sowie neuen Eichenfässern macht diesen Whisky seidig- sanft und dabei vollmundig intensiv. Aromen von Sherry, Eichenholz, Marzipan, Zimt und Ingwer münden in eine anhaltende Süße. Für diejenigen, die eine bunte Fliege zu einer lässigen Lederjacke tragen.
Für Entdecker, Querdenker und Pioniere mit Wissensdrang, die ihren Whisky genießen, wie sie es mögen – frei von Konventionen.
Glenfiddich Solera Vat 15 Year Old UVP 40,99 € (0,7 l)
Fliege „Boy G’s“ von Gentleman’s Agreement im Set mit Einstecktuch und Socken, UVP 99 €
Für den mutigen Individualisten
GLENFIDDICH SMALL BATCH RESERVE 18 YEAR OLD
Dieser Whisky ist etwas ganz Besonderes – nicht nur wegen seiner 18-jährigen Reifedauer in Fässern aus amerikanischer Eiche, in denen zuvor feinster Olosoro-Sherry lagerte. Das Geschmacksprofil des Glenfiddich Small Batch Reserve 18 Year Old ist vollmundig, nach edlen getrockneten Früchten, kandierten Zitrusschalen und Datteln. Dazu gesellt sich eine elegante Eichennote, im Nachklang warm und erlesen. Dieser Single Malt ist ausgesprochen komplex und ausgewogen und wirkt dadurch erhaben. Der Genuss lässt die Aromen für sich sprechen und die Zeit einen Moment lang still stehen.
Perfekt für mutige Individualisten, die ihren Instinkten folgen – nicht nur bei ihrem Single Malt,
sondern auch bei ihren Fashion Statements. So passt die Uhr CARRERA Calibre 01 von Tag Heuer perfekt zu jedem Maverick.
Glenfiddich Small Batch Reserve 18 Year Old UVP 75 € (0,7 l)
Uhr CARRERA Calibre 01 von Tag Heuer, UVP 5.550 €.
Für den Vorreiter, der gerne neue Wege geht
GLENFIDDICH SIGNATURE MALT 12 YEAR OLD
Nicht umsonst der beliebteste Single Malt Scotch Whisky der Welt: Charakterstark, harmonisch und ein lang anhaltender Geschmack. 12 Jahre reift er in ausgewählten amerikanischen Bourbon- und spanischen Sherryfässern und erhält dadurch eine wunderbare Balance aus intensiven Aromen und vielschichtigen Geschmacksnuancen: Fruchtige Birne trifft auf malzige, leicht rauchige Eichennote. Dieser Whisky, der die Single Malt Kategorie begründete, hat sich bewährt. Für all jene, die ihre Erfolge genüsslich feiern, ist das elegante Glas von Normann Copenhagen die optimale Ergänzung.
Für Vorreiter-Typen, die sich nicht vor steinigen Wegen scheuen, wenn sie so ihrem Ziel näherkommen. Die ihre Stärken kennen und sich auf sie verlassen können.
Glenfiddich Signature Malt 12 Year Old UVP 28,99 € (0,7 l)
Whisky Glas von Normann Copenhagen UVP 40 €/2 Gläser
Die Diversa Spezialitäten GmbH und Team Spirit kündigen mit einer Presseaussendung einen neuen Bruichladdich Islay Barley 2010 an, der ab sofort auf dem deutschen Markt erhältlich ist. 8 Farmen auf Islay haben zu diesem Vintage-Whisky, der zu 100% aus Islay-Gerste gewonnen wurde, beigetragen. Hier der offizielle Text:
RELEASE BRUICHLADDICH ISLAY BARLEY 2010
Der Islay Barley 2010 ist zu 100% ein authentisches Produkt der wilden Hebriden – geprägt von Herkunft und Terroir. Unsere Islay Serie verkörpert den Einfluss von Erde, Wind und Wetter wie auch unsere Leidenschaft für jene wilde Natur, die wir so sehr lieben.
Der Islay Barley 2010 ist das stolze Ergebnis nur eines einzigen Erntejahres. Die Flasche trägt die Namen aller Vertragsfarmer, deren Gerste für diesen Vintage Single Malt verarbeitet wurde.
Die im Jahr 2009 geerntete Gerste stammt von regionalen Farmern wie Hunter Jackson aus Cruach, Alastair Torrance aus Mulindry und anderen Gerste-Spezialisten aus Coull, Dunlossit, Islay, Rockside, Starchmill und Sunderland. Die bewusste Kombination aus Kornfeldern im Landesinneren wie auch an der rauen, salzigen Küste liefert ein intensives Ergebnis und eine großartige Aromenvielfalt
AUF EINEN BLICK
Fünfte Edition der Islay Barley Serie
limitierte Auflage
Ungetorfter Islay Single Malt Scotch Whisky
Ausgewählte Gerste: Publican und Oxbridge
Destilliert aus 100% Islay-Gerste von Farmen im Landesinneren und an der Küste
50% vol. für mehr Aromenvielfalt
Reifung im Fass aus amerikanischer Eiche
Herstellung und Reifung zu 100% auf Islay
Destillation und Abfüllung mit purem Islay-Quellwasser
Jahrgangswhisky, Ernte in 2009, Destillation in 2010
Andy Bell ist unseren Lesern kein Unbekannter. Erst im November des letzten Jahres haben wir mit ihm ein exklusives Video-Interview über die Destillerie geführt, das Sie im Anschluss an den Artikel nochmals sehen können.
Vor drei Tagen hat die offizielle Website der Destillerie einen Artikel von ihm veröffentlicht, mit dem Titel „Change is in the air„. In ihm spricht Andy Bell über den Wandel, den die Destillerie zur Zeit durchmacht (nicht nur, dass man beginnt, im Süden der Insel eine zweite Brennerei aufzubauen, hat man auch in der bestehenden Lochranza-Destillerie einiges um- und ausgebaut).
Aber ebenso wichtig ist ihm das, was sich nicht ändert. Andy schreibt, dass in einer modernen Destillerie eigentlich nur mehr zwei Arbeit finden: Ein Mann und ein Hund. Und dass nur der Hund wirklich Arbeit hat: nämlich dem Mann in die Hand zu beißen, wenn er den Computer berührt. So wolle und werde man bei Arran nicht arbeiten, sagt Andy, auch wenn die Zeit nicht spurlos an der Destillerie vorbeigeht.
Hier nochmals das Interview mit Andy Bell, das wir bereits im November mit ihm geführt haben, ergänzend zu seinem sehr lesenswerten Beitrag auf der offiziellen Webseite:
Entweder mit Ihrem Browser (mit der Maus umsehen) oder einer entsprechenden Virtual Reality-Brille (zum Beispiel Samsung Gear) können Sie jetzt einen Rundum-Besuch der japanischen Yamazaki-Destillerie machen. Sie finden sich zum Beispiel im Sample-Room, im Stillhouse, vor der Destillerie und auch im Fasslager. Das Video der Associated Press wird auf circa.com gefeatured (einfach auf die Überschrift dort klicken oder gleich hier bei true360vr.com ansehen).
Jedenfalls sollten Sie nach dem Video wieder zu circa.com zurückkehren, dort finden Sie noch ein weiteres Video, das den General Manager von Yamazaki, Mike Myamoto zeigt, der eine Frage über die Stärken und Besonderheiten des japanischen Whiskys beantwortet.
Die Website weist darauf hin, dass das Video unter Umständen auf Geräten, die mit dem Betriebssystem iOS laufen, nicht funktionieren. Einfach mal ausprobieren…
Yamazaki-Distillery. This file is licensed under the Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported license.
Wer unsere Webseite nicht erst seit gestern verfolgt, der weiß, dass wir nicht nur über Whisky in all seinen Spielarten (so lange sie auch technisch als solcher bezeichnet werden können) berichten, sondern gerne auch über Land und Leute und den genüßlichen Lebensstil, der unserer Meinung nach zum Wasser des Lebens gehört. Accessoires gehören da ebenso dazu wie Literatur, Reisen und die Natur der Whiskyregionen.
Und hin und wieder auch einmal ein Film – vor allem wenn er so ikonisch ist wie „Whisky Galore„. Hier ist der offizielle Youtube-Trailer zum Remake, das am 5. Mai in UK, und am 19. Mai in Irland und den USA in die Kinos kommen wird. In den Hauptrollen unter der Regie von Gilles Mackinnon: Eddie Izzard, James Cosmo, Gregor Fisher, Kevin Guthrie, Ellie Kendrick, Naomi Battrick und Sean Biggerstaff.
Ein deutschsprachiger Erscheinungstermin steht noch nicht fest – aber diesen Film will man ohnehin nach Möglichkeit mit Originalton sehen, oder?
Viel Vergnügen bei unterhaltsamen zwei Minuten wünschen wir!
Von Glenmorangie gibt es ja der Firmenpolitik entsprechend keine unabhängigen Abfüllungen, sieht man einmal von den gut 70 Bottlings ab, die innerhalb der Scotch Malt Whisky Society enstanden sind. Alles andere ist offiziell ein teaspooned Blended Malt unter dem Namen „Westport“.
Serge Valentin hat heute drei offizielle Glenmorangie auf der Liste seiner Verkostung, und darunter befindet sich auch die neueste Private Edition „Bacalta“. Weiters ist da der 18jährige Glenmorangie und schlussendlich gibt es eine Abfüllung, die für Prinz Albert II. von Monaco gemacht wurde. Die Wertungen sind durchwegs positiv:
Glenmorangie ‘Bacalta’ (46%, OB, Private Edition, 2017): 82 Punkte
Glenmorangie 18yo ‚Extremely Rare‘ (43%, OB, +/- 2017): 84 Punkte
Glenmorangie 12 yo 2003/2015 ‘Rare Single Cask’ (56.5%, OB, The Grimaldi Collection, bourbon, cask #633, 180 bottles): 88 Punkte
An diesem Freitag soll es sich entscheiden, ob die geplante Princetown Distillery in Devon auch gebaut werden darf. Das Bauvorhaben ist aber durchaus kontrovers betrachtet worden – Devonlive.com hat nun den Status quo vor der entscheidenden Sitzung zusammengefasst.
Eine Studie für die National Park Authority sagt, dass die Destillerie Arbeitsplätze schaffen und gut für die lokale Wirtschaft sein würde. Allerdings würde die Destillerie den Charakter und das Aussehen des Ortes verändern. In allen anderen Planungsbereichen würde sie aber positive Auswirkungen haben, daher würde man den Bau empfehlen.
Laut dem Artikel hat der Dartmoor Forest Parish Council ebenfalls bedingt Unterstützung zugesagt, allerdings seien von der Bevölkerung insgesamt 37 negative Eingaben gekommen, die sich unter anderem mit dem gefürchteten „Whiskypilz“ und der Veränderung des Ortsbildes befassen. Zudem bemängle man, dass für die Destillerie auch zwei historische Gebäude abgerissen werden müssten.
Ob die Einwände das Projekt aufhalten können, ist nicht abzusehen. Klarheit wird es erst am Freitag geben – dann werden auch wir wissen, ob die nach der Realisierung größte und höchstgelegene Destillerie Englands auch wirklich gebaut werden kann.
Die neue Princetown Distillery soll insgesamt 22 Personen Arbeit bieten. Man will dort Whisky im Stil von Scotch erzeugen. Betreiber ist die Princetown Distillers Ltd.
Johnnie Walker Blue Label hat immer wieder einmal Limited Editions zu verschiedenen ikonischen Städten der Welt auf den Markt gebracht (als Beispiel wären Edinburgh und London aus dem Jahr 2015 zu nennen). Nun ist Wien an der Reihe. Das spezielle Design der limitierten Edition wird in folgender Pressemitteilung angekündigt:
Johnnie Walker Blue Label Limited Edition für Wien
Der Luxus-Blend im exklusiven Vienna-Design
Hamburg, 4. April – Wien, die Stadt an der Donau ist international bekannt für sein künstlerisches, intellektuelles Vermächtnis und für ihre einzigartige Architektur. So vielfältig und einzigartig wie die Geschmacksnote des sogenannten Blaublüter Johnnie Walker Blue Label ist auch die Stadt. Sie besitzt ein reiches Erbe, eine unglaubliche Komplexität wie keine andere und zählt zu Europas schönsten Städten. Johnnie Walker Blue Label spiegelt das Flair des historischen Wiens wider und widmet der Stadt eine eigene limitierte Edition, die Johnnie Walker Blue Label Vienna Limited Edition.
Die Johnnie Walker Blue Label Vienna Limited Edition stellt mit einer in Deutschland und Österreich streng limitierten Produktion von 2.000 Flaschen genau die Eigenschaften Wiens dar. Sie ist eine Hommage an die Stadt. Neben Mailand, London, Paris und München bekommt nun auch Wien ein hochexklusives Sammlerstück, eine begehrenswerte Rarität, die in ihrem exklusiven Design pure Leidenschaft und reiche Geschichte ausstrahlt. Die Wiener Hofburg, der Stephansdom, das weltbekannte Riesenrad des Wiener Prater, der Pallas-Athene-Brunnen oder die modernen DC Towers in der Donaucity sind allesamt Wahrzeichen, die sich auf den unverkennbaren Blue Label Flaschen wiederfinden. Die Edition ist die perfekte Balance zwischen Vergangenheit, Gegenwart und der Inbegriff unserer Erfahrung in der Kunst des Blendens.
Nur ein handverlesenes Fass aus 10.000 wird von Jim Beveridge, einem der weltbesten Master Blender, für Johnnie Walker Blue Label ausgewählt. Dieses muss über genügend Charakter verfügen, um den bemerkenswert milden und unverkennbaren Geschmack bieten zu können. Das „Kronjuwel“ des Hauses John Walker wird hier in einem einzigartigen Blend-System aus 15 der seltensten, teuersten Malt- und Grain-Whisky-Beständen der Welt komponiert.
Die Vienna Limited Edition von Johnnie Walker Blue Label ist ab Ende Mai 2017 zu einem UVP von 199.- Euro, verpackt in einer luxuriösen Geschenkbox, im deutschen und österreichischen ausgewählten Fachhandel erhältlich.
Ein Klassiker ist heute bei Ralfy auf dem Tisch, besser gesagt: auf dem Fass. Der Aberlour 12yo zählt zu den bekanntesten Standards der schottischen Whiskys – und seinen Ruf als schönen Einsteigermalt trägt er schon lange. Aber tut er das nach wie vor mit Berechtigung?
Ralfy gibt ihm in seinem Verkostungsvideo von Sonntag 83 von 100 Punkten. Guter Preis und sein Charakter sprechen für ihn, sagt Ralfy, aber ein wenig ungeschliffen komme er daher – dadurch reicht es nicht für mehr Punkte. Wie man dennoch noch mehr aus dem Aberlour 12yo herauskitzeln kann, verrät Ralfy nach der Punktevergabe in dem 20minütigen Video auf Youtube und wie immer auch bei uns.
Ein Crescendo nennt Serge Valentin seine Laphroaig-Verkostung von heute – im Musikalischen bezeichnet dies das Lauterwerden einer Phrase. Und tatsächlich werden die Abfüllungen, die Serge diesmal im Glas hat, von Flasche zu Flasche akzentuierter. Es beginnt mit dem Laphroaig Lore, der noch etwas leise daherkommt, aber schon mit dem Quarter Cask wird es lauter, kräftiger.
Hier die Wertungen in der Verkostung, aber wie immer gilt, dass die Essenz im Geschriebenen liegt. Die Punkte sind allenfalls ein nüchterner Versuch der Objektivierung:
Laphroaig ‘Lore’ (48%, OB, +/-2016): 79 Punkte
Laphroaig ‘Quarter Cask’ (48%, OB, +/-2016): 84 Punkte
Laphroaig 10 yo ‘Original Cask Strength Batch 6’ (58%, OB, 2014): 87 Punkte
Laphroaig 15 yo 1998/2014 (46%, Van Wees, The Ultimate, refill sherry butt, Cask #700355, 728 bottles): 90 Punkte
Laphroaig 18 yo 1998/2017 (50%, Douglas Laing, Old Particular, Consortium of Cards, refill butt, 665 bottles): 87 Punkte
Laphroaig 28 yo 1967 (46%, First Cask, cask #2202, +/-1995): 90 Punkte