Whisky im Bild: Bladnoch Samsara und Bladnoch Adela – neue Abfüllungen für Australien und UK

Mangels detaillierterer Informationen als „Whisky im Bild“: Bladnoch hat heute zwei neue Abfüllungen, allerdings derweilen nur für den australischen und britischen Markt angekündigt: Bladnoch ‚Samsara‘ und Bladnoch ‚Adela‘, beides Single Malts ohne Altersangabe und in einem auffälligen Flaschendesign. Beide wurden bereits vom neuen Master Distiller Ian Macmillan (ehemals Bunnahabhain, Deanston und Tobermory) kreiert, allerdings werden weitere Details erst in naher Zukunft bekanntgegeben. Wir berichten dann natürlich sofort.

Interessanterweise findet sich im Bild prominent auch ein noch nicht angekündigter Bladnoch Talia (oder Talta). Was es damit auf sich hat, bleibt abzuwarten.

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Whyte & Mackay wieder mit Gewinn

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Nach einigen nicht so rosigen Meldungen über Whyte & Mackay (Verluste im Vorjahr, Entrüstung über kreative Steuergestaltung), im Besitz der philippinischen Emperador Inc., gibt es nun auch wieder gute Nachrichten aus dem Hause. Laut dem Daily Record hat man in der letzten Berichtsperiode wieder 4.79 Millionen Gewinn vor Steuern gemacht, nachdem man zuvor 2.84 Millionen Pfund verloren hat.

Ausschlaggebend für die positive Entwicklung waren laut dem Unternehmen die starken Zahlen aus der Single Malt-Sparte, also Jura und Dalmore.

Auch weitere Zahlen, wie zum Beispiel der operative Gewinn, sind positiv: Er stieg um 300%, auf 19.9 Millionen (2014: 4.89 Millionen).

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PR: Whiskey meets Food – Exklusive Whisk(e)ys der Beam Suntory Rare Collection treffen auf erlesene Speisen

Von Beam Suntory Deutschland haben wir eine Information über das Zusammentreffen der Rare Collection Whisk(e)ys mit der Kochkunst von Deutschlands jüngstem Sternekoch Philipp Stein erhalten, eine Kombination, die in einem Event in Berlin gefeiert wurde. Der Output der Zusammenarbeit wurde uns wiederum in Form von drei Rezepten für ein Genießer-Menü zur Verfügung gestellt. Die Rezepte können Sie bei uns natürlich downloaden und nachkochen – den Link finden Sie am Ende des Artikels. Hier zunächst einmal die Presseinfo:

Whiskey meets Food: Exklusive Whisk(e)ys der Beam Suntory Rare Collection treffen auf erlesene Speisen

Frankfurt am Main, 13. Oktober 2016 Unter dem Motto „Whiskey meets Food“ treffen erlesene Spirituosen aus der Rare Collection, dem Premium-Portfolio von Beam Suntory, auf höchste Kochkunst. Zusammen mit Deutschlands jüngstem Sternekoch Philipp Stein hat der Spirituosenhersteller ein außergewöhnliches 3-Gänge-Menü kreiert. Dabei ist jeder Gang auf die Aromen ausgewählter Premium-Whisk(e)ys der Rare Collection abgestimmt: Von ausbalanciertem Bourbon (Jim Beam Double Oak und Maker’s Mark 46) über rauchige Single Malts (Laphroaig 10yo und Bowmore 12yo) bis hin zum japanischen Premium-Whisky Hibiki. Die Spirituosen ermöglichen neue, außergewöhnliche Geschmackskombinationen – pur und begleitend zu ausgewählten Speisen oder während der Zubereitung der Gerichte selbst. Die erstmalige Verkostung des Menüs erfolgte diese Woche im Berliner „Karlsson Penthouse“ im Rahmen eines exklusiven Dinner-Events.

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Eine Geschmacksreise in die Welt der Premium-Spirituosen

„Die hochwertigen Whisk(e)ys der Beam Suntory Rare Collection eignen sich mit ihren komplexen Aromen ideal für die Kreation besonderer Geschmackserlebnisse“, sagt Philipp Stein, Chef de Cuisine im Mainzer Restaurant „Favorite“ und jüngster Sternekoch Deutschlands. So passt Jim Beam Double Oak beispielsweise zu zartem Black Angus Beef, denn seine ausbalancierten Aromen runden den intensiven Rindfleischgeschmack perfekt ab. Noch dazu verleiht der Premium-Bourbon dem Gericht eine unverwechselbare Note von Karamell und Toffee. Davon konnten sich Feinschmecker aus ganz Deutschland diese Woche bei einer kulinarischen Weltreise im Rahmen eines exklusiven Dinner-Events selbst überzeugen. Sternekoch Philipp Stein servierte zusammen mit Rob Samuels, 8. Generation der Gründerfamilie des bekannten Bourbon Maker’s Mark, und International Brand Ambassador John Cashman drei exquisite internationale Gänge sowie begleitende Whisk(e)ys.

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Erlesene Whisk(e)ys treffen auf Haute Cuisine

Auftakt des Menüs bildet der handgemachte Bourbon Maker’s Mark 46, denn „durch seinen vollmundigen Geschmack eignet er sich ausgezeichnet als Aperitif“, so Stein. In der Vorspeise setzt der Sternekoch den Torf von Bowmore 12yo zum Räuchern des Glen Lachses gekonnt in Szene: „Die intensiven, rauchigen Torfnoten harmonieren großartig mit den salzigen Meeresaromen“. Beim Hauptgang trifft geschmorte Backe vom Black Angus Beef auf Gelbe Beete-Gewürzkompott und BBQ-Bourbon-Jus mit Jim Beam Double Oak. Der dreifach destillierte Malt Auchentoshan 12yo verleiht mit seinem besonders milden Aroma dem Dessert, einer Kokosnuss-Creme mit Whiskygel, den letzten Schliff. Als Digestif rundet anschließend der japanische Premium Blended Whisky Hibiki das einzigartige Geschmackserlebnis des Menüs ab. „Auch wenn ich als Sternekoch beinahe täglich mit erlesenen Zutaten hantiere, ist ein solches Menü etwas ganz Besonderes für mich“, so Profikoch Philipp Stein. „Es ist faszinierend, wie vielfältig Whisk(e)y ist und welche geschmacklichen Überraschungen er parat hält – ob pur und als Begleiter zu den Gängen oder beim Verfeinern einzelner Gerichte.“

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Beam Suntory Rare Collection: Exquisite Spirituosen für Genussmomente

Die Whisk(e)ys des Abends sind Teil der Rare Collection, dem Premium-Portfolio von Beam Suntory. Das Sortiment vereint erstklassige Premium-Spirituosen aus allen Teilen der Welt. Somit haben Genießer eine einmalige Auswahl immer neuer Geschmackserlebnisse auf höchstem Niveau. Neben den Bourbons der Marke Jim Beam und Maker´s Mark zählen auch der preisgekrönte Single Malt Laphroaig sowie die japanischen Raritäten Hibiki, Yamazaki und Hakushu zum Portfolio. Mit seinem Foodpairing-Konzept „Whiskey meets Food“ hat Beam Suntory einen neuen Anlass zum Genuss von Whisk(e)y geschaffen und inspiriert alle Liebhaber dazu, hochwertige Spirituosen auch mal anders zu genießen. Individuelle Dinner-Veranstaltungen in Kooperation mit Beam Suntory´s Rare Collection werden zukünftig in ausgewählten Outlets stattfinden.

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Das 3-Gänge-Menü von Sternekoch Philipp Stein

Die Vorspeise

Schottischer Glen Lachs mit Bowmore Torf geräuchert, dazu Kartoffel-Sauerrahmschaum, Lachskaviar und Spinatöl

whiskey-meets-food-vorspeiseProdukt der Beam Suntory Rare Collection: Bowmore 12yo

Die Hauptspeise

Geschmorte Backe vom Black Angus Beef auf gelbe Beete-Gewürzkompott und BBQ-Bourbon-Jus

whiskey-meets-food-hauptspeiseProdukt der Beam Suntory Rare Collection: Jim Beam Double Oak

Das Dessert

Creme von gerösteter Kokosnuss mit Whiskygel und gegrillter Ananas

whiskey-meets-food-dessertProdukt der Beam Suntory Rare Collection: Auchentoshan 12yo

Hier finden Sie alle drei Rezepte inklusive detaillierter Anleitung zum Download

Exklusiv: Das Diageo Special Release Tasting in Berlin (Teil 1)

Am Mittwoch lud Diageo in das Union Jack – The Whisky Pub in Berlin zu einer ganz besonderen Verkostung: Unter der Leitung von Thomas Plaue, Master of Whisky  bei Diageo, konnten die Gäste alle zehn Abfüllungen der Special Release 2016 probieren. Whiskyexperts war dabei – und wir möchten Sie dazu einladen, die Verkostung mit uns aus erster Hand zu erleben.

Das Union Jack in Berlin
Das Union Jack in Berlin

In drei Teilen (der zweite erscheint am kommenden Montag) und insgesamt 10 Full HD-Videos wird Ihnen Diageos Master of Malt, Thomas Plaue die Whiskys im Detail vorstellen, über die offiziellen Tasting Notes sprechen – und wir werden unsere eigenen Eindrücke dazu schildern.

Heute beginnen wir, ganz in der Reihenfolge der Verkostung, mit den ersten drei Whiskys.

Glenkinchie 24yo:

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Im ersten Video erfahren wir einiges über die Special Release, bevor der Glenkinchie 24yo vorgestellt wird:

Unser zusätzlicher Eindruck: Sehr kräftig und aromatisch, allerdings kein typischer Repräsentant für Glenkinchie oder einen Lowlander. Verträgt kein Wasser, wird dadurch schärfer. Für uns eher im hinteren Feld der diesjährigen Releases.

Auchroisk 25yo:

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Hier die Erklärungen und die offiziellen Tasting Notes zum Auchroisk 25yo von Thomas Plaue:

Unser zusätzlicher Eindruck: Zählte zu den Lieblingen. Tolle Nase, am Gaumen dicht, komplex und sehr ausgewogen, kann mit dem Auchroisk 30yo von vor ein paar Jahren absolut mithalten. Am Ende der Veranstaltung hatte er in der Nase die Oberhand über alle anderen.

Caol Ila 15yo unpeated


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Thomas Plaue erzählt, welchen Spitznamen der Caol Ila Unpeated erhielt und warum. Dazu die offiziellen Tasting Notes:

Unser zusätzlicher Eindruck: Für uns ist dies die schwächste Abfüllung der Special Release 2016 – der Alkohol ist sehr dominant und deckt viel zu. Es benötigt jede Menge Wasser (fast 1:1), um ihn zu öffnen, dann ist da viel Süße und ein extrem leiser Anflug von Rauch.

(den zweiten Teil mit vier weiteren Abfüllungen finden Sie hier)

PR: 5 Länder, 2 Monate, 1 einzigartiges Abenteuer – Der beste Job der Welt!

Lust auf jede Menge Abwechslung? Dann hätte Diageo einen entsprechenden Job für Sie – den wir Ihnen anhand der soeben erhaltenen Presseaussendung und mit einem Video vorstellen möchten. Werden Sie die Person, die quer durch verschiedene Länder die Liste der ultimativen Drinks erstellt (und – sollten Sie es werden, diese mit entsprechend viel Whisky füllt -ok? ;-)). Hier also der Text:

5 Länder, 2 Monate, 1 einzigartiges Abenteuer: Der beste Job der Welt!

World Class sucht nach dem passenden Abenteurer, der um die Welt reist und eine ultimative Drink-Liste erstellt

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14. Oktober 2016 – Typische Traumjobs sind Astronaut, Anwalt oder Feuerwehrmann. Wie sieht es jedoch mit Weltenbummler aus – jemand der spannende Abenteuer erlebt, weltweit die leckersten Speisen und Drink-Kreationen ausprobiert? Ein Traumjob, den World Class jetzt tatsächlich an eine ausgewählten Person vergibt.

World Class, Ausrichter des weltweit größten Bartender-Wettbewerbs, hat die Mission eine ultimative Drink-Liste zu erstellen und macht daraus ein globales Abenteuerformat: The List. 

Bei The List darf der/die Abenteurer/in innerhalb von zwei Monaten fünf Länder bereisen, um vor Ort die einzigartige Kultur, die kulinarischen Besonderheiten und lokale Drink-Spezialitäten, die stellvertretend für die Impressionen des Landes stehen, zu entdecken und somit die ultimative Reiseroute für die besten Drinks der Welt zu erstellen. Allein ist der Teilnehmer bei dieser Mission nicht – in jeder Stadt werden die lokalen World Class Bartender ihre Insidertipps verraten und zusammen mit dem Reisenden die besten Drinks finden, kreieren und mit der Welt teilen.

Und genau dafür sucht World Class die richtige Person, die sich als Abenteurer auf die Suche machen soll. Diese Person darf keine Scheu vor der Kamera haben, muss auf Leute zugehen können und absolute Abenteuerlust in sich tragen.

Um sich als Reisender zu bewerben, muss man einfach in einem Video (max. 15 Sekunden) erklären, warum man für The List genau die richtige Person ist. Dieses Video soll dann auf Instagram hochgeladen und mit @worldclass sowie #MakeTheList vertaggt werden. Um die Teilnahme abzuschließen, reicht es @worldclass auf Instagram zu folgen.

Eine World Class Filmcrew wird bei diesem einzigartigen Abenteuer zusätzlich dabei sein, um jeden besonderen Moment auf der Mission, die ultimative Drink-Liste zu erstellen, einzufangen.

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World Class Global Director Johanna Dalley findet The List ist der nächste Schritt, Konsumenten näher an das Thema Fine Drinking heranzuführen und qualitativ hochwertige Drinks sowie die Erlebnisse, die damit verbunden werden vorzustellen. Ziel soll sein, eine abenteuerlustige Person zu finden, die die Welt bereist und dabei die weltweit besten Bartender und Drinks vorstellt. The List soll andere Konsumenten dazu inspirieren hinaus in die Welt zu gehen, sie zu bereisen und die spannende Barszene zu entdecken oder die Drinks einfach zu Hause selbst nachzumachen.

Die Bewerbungsphase geht vom 03.10.2016 bis zum 21.10.2016, wobei die Bewerber zwischen 25 und 35 Jahren alt sein müssen. 

Serge verkostet Diageos Special Releases: Mannochmore

In der Reihe der Verkostungen der Special Releases 2016 von Diageo ist bei Serge Valentin nun der Mannochmore 25yo an der Reihe. Die Destillerie ist nicht so berühmt wie manch andere, die sich in den diesjährigen Special Releases finden, aber es ist eine gute Sache, dass damit auch einmal Brennereien ins Rampenlicht gestellt werden, denen man sonst nicht so häufig begegnet.

Vor dem Mannochmore 25yo verkostet Serge noch einige „Aufwärmer“ aus der genannten Destillerie. Und die Punktewertungen weisen eine ziemliche Bandbreite auf, mit dem neuen Bottling als klaren Sieger:

  • Mannochmore 12 yo 2000/2012 (46%, Douglas of Drumlanrig, refill hogshead, cask #9231, 162 bottles): 78 Punkte
  • Mannochmore 1998/2014 (46%, Spirit of Scotland): 65 Punkte
  • Mannochmore 25 yo 1990/2016 (53.4%, OB, Special Release, 2,954 bottles): 85 Punkte
Mannochmore. Bild: Potstill Vienna
Mannochmore. Bild: Potstill Vienna

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Erfolg gegen die SWA: „Glen Sandhill“ ist keine Herkunftstäuschung

Kurz vor Weihnachten 2013 berichteten wir über einen skurril anmutenden Namensstreit zwischen der Old Sandhill Destillerie aus Bad Elzig und der Scotch Whisky Association, die ihm die Nutzung des Namens Glen Sandhill untersagen wollte. Begründung: Der Konsument könnte dadurch über die Herkunft des Whiskys getäuscht werden, da man vom Namensbestandteil „Glen“ vermuten würde, der Whisky würde in Schottland hergestellt.

Die Mühlen der Justiz mahlen langsam, aber sie mahlen. Jetzt hat laut einem Bericht der Märkischen Allgemeinen das Deutsche Marken- und Patentamt entschieden, dass keine Täuschung vorliegt. Die Besitzer der Destillerie, die Familie Eggenstein, waren aber dennoch bislang vorsichtig und haben ihren Whisky unter „Old Sandhill“ abgefüllt, da davon auszugehen war, dass bei einer erfolgreichen Klage Schadensersatzansprüche seitens der SWA geltend gemacht worden wären.

Ganz ausgestanden ist die Sache für die Destillerie in Bad Elzig noch nicht, denn die Hamburger Anwälte der SWA haben schon im Vorfeld angekündigt, in Berufung zu gehen, sollte das Urteil nicht im Sinne des Klägers ausfallen. Wir werden die Angelegenheit natürlich weiter verfolgen.

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Quiet Man Distillery wird 43 Arbeitsplätze schaffen

Ein kurzer, aber sehr informativer Bericht über die im Bau befindliche Quiet Man Distillery in Derry (Nordirland) ist in Derry Now erschienen – zusammen mit einem Bild, das den Renovierungsfortschritt des für die Destillerie vorgesehenen Gebäudes zeigt (und auf das wir aus Copyright-Gründen nur verweisen, es aber nicht selbst bringen können).

43 Arbeitsplätze soll die Destillerie nahe der geschichtsträchtigen Peace Bridge in Derry schaffen (acht in der Destillerie, 35 für Guides, im Café etc.), und man hofft, nach 20 Monaten Bauzeit im Sommer 2018 mit der Produktion beginnen zu können. Dann rechnet man mit 32.000 Besuchern jährlich, für die es natürlich auch ein eigenes Besucherzentrum geben wird.

Insgesamt 12 Millionen Pfund wird das Projekt kosten, für das momentan noch um die finale Baugenehmigung, zusätzlich zu den Renovierungsarbeiten, angesucht wird.

Front view from Builing 10 July 12

PR: Spirituosenhersteller Diageo führt Angaben zu Alkoholgehalt und Nährwerten auf Flaschenetiketten und Verpackungen ein

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Informationen zu Alkoholgehalt und Nährwerten pro üblicher Portion, dies wird demnächst auf den Flaschenetiketten von Johnnie Walker Red Label zu lesen sein, und später auch bei jeder Marke, jeder neuen Sorte und jeder neuen Verpackung. Dies teilte uns das Unternehmen Diageo heute in ihrer Pressemitteilung mit, welche wir hier mit Ihnen teilen:

Hamburg, 12.10.2016 – Das Unternehmen Diageo wird seine Flaschenetiketten und Verpackungen zukünftig mit Informationen zu Alkoholgehalt und Nährwerten pro üblicher Portion ergänzen. Johnnie Walker ist die erste der globalen Diageo-Marken, die mit der neuen Kennzeichnung versehen wird. Im Frühherbst beginnt die Produktion der neuen Flaschenetiketten für Johnnie Walker Red Label, dem weltweit meistgekauften Scotch Whisky, sowie dessen weltweiter Versand in verschiedene Märkte, darunter auch Deutschland und Österreich. Bis Ende des Jahres sollen bis zu 30 Millionen neu etikettierte Flaschen Johnnie Walker Red Label in den Regalen stehen. Auf jeder Flasche und jeder Verpackung finden die Kunden nun neben den Responsible-Drinking-Symbolen klare Angaben zum Alkoholgehalt und zum Nährwert pro Getränk. Insgesamt werden jährlich circa 115 Millionen Flaschen Johnnie Walker Red Label produziert und weltweit ausgeliefert.

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Die überarbeitete Kennzeichnung der Etiketten entspricht den neuen Standards für Verbraucherinformationen von Diageo, den „Diageo Consumer Information Standards (DCIS)“. Diageo geht damit einen weiteren Schritt im Rahmen seiner Bemühungen um einen verantwortungsvollen Alkoholkonsum und unterstreicht seine Ansicht, dass ein moderater und verantwortungsvoller Alkoholgenuss Teil eines ausgeglichenen Lebensstils sein kann. Mit Hilfe der neuen Verbraucherhinweise auf den Produkten möchte Diageo seinen Konsumenten die notwendigen Informationen zur Verfügung stellen, um selbst zu entscheiden, ob und in welcher Menge sie ein alkoholisches Getränk konsumieren möchten. Ivan Menezes, Vorstandschef von Diageo, sagt hierzu: „Wir glauben, dass jeder die bestmöglichen Informationen zur Verfügung haben sollte, um eine bewusste Entscheidung darüber treffen zu können, was er oder sie trinkt: Dies schließt auch Portionsangaben zu Alkoholgehalt und Nährwerten ein. Johnnie Walker ist eine unserer größten globalen Marken, was bedeutet, dass diese neue Kennzeichnung Millionen von Menschen mit eindeutigen Informationen zum Inhalt ihrer Gläser versorgen wird – auf eine Art und Weise, die sie sofort verstehen.“

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Die Entwicklung der neuen Standards für Verbraucherinformationen (DCIS) basiert auf einer umfassenden Studie mit mehr als 1.500 Konsumenten weltweit. Die Teilnehmer der Studie gaben an, dass zu viele Informationen, speziell in kleiner Schrift, verwirrend wirken und so schnell in Nichtbeachtung enden können. Jedoch wurde über alle Märkte hinweg der Wunsch nach einer prägnanten und sichtbaren Kennzeichnung deutlich. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass die Konsumenten Informationen zum Alkoholgehalt, der Kalorienanzahl pro Getränk, dem Zuckergehalt, Allergenen und den Angaben zur Qualität und Herstellung des Produktes präferieren.

Eine Zusammenfassung der DCIS finden Sie hier (auf Englisch): http://www.diageo.com/en-row/newsmedia/pages/resource.aspx?resourceid=2929

Basierend auf diesen Ergebnissen verpflichtet sich das Unternehmen Diageo in Zukunft jede Marke, jede neue Sorte und jede neue Verpackung mit einer einheitlichen Kennzeichnung zu versehen: Responsible-Drinking-Symbole, Hinweise zur Onlineplattform DRINKiQ.com, Angaben zum Alkoholgehalt und dem Nährwert pro Drink sowie zu Allergenen. Somit sind die Informationen, die durch verständliche und aussagekräftige Symbole dargestellt sind, für die Konsumenten leicht zugänglich. Carolyn Panzer, Leiterin der Abteilung Nachhaltigkeit und Verantwortung bei Diageo, betont: „Die neue Strategie ist einfach und klar – vor allem aber basiert sie auf dem Willen der Kunden. Es gibt kein Getränk, das den Alkoholgenuss nach Maß sicherstellt – letzteres ist eine Einstellung und eine Gewohnheit. Aus diesem Grund sehen wir uns dazu verpflichtet, Informationen zum Alkoholgehalt anzubieten, die es jedem einzelnen erlauben, die Alkoholmengen in unterschiedlichen Getränken – egal ob Gin oder Whisky – auf einen Blick zu vergleichen. Existierende Kennzeichnungen auf den meisten Produkten spiegeln nicht den tatsächlichen Alkoholkonsum von Menschen wider und erschweren es den Verbrauchern daher zu verstehen, wie viel Alkohol in ihrem Lieblingsgetränk oder ihrem Glas ist.“

Mit dieser Maßnahme ist Diageo ein Vorreiter innerhalb der Industrie und unterstreicht sein Engagement für die Aufklärung über Alkoholgehalt und portionsbedingte Nährwerte. Hierzu hat das Unternehmen auch eine Onlineplattform, die sich ganz dem Thema „Verantwortungsvoller Alkoholgenuss“ widmet: www.DRINKiQ.com

PR: Highlight beim Bar Convent Berlin 2016: Auftritt von Jeff Arnett, 7. Master Distiller von Jack Daniel’s Tennessee Whiskey

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Von Brown-Forman Deutschland erhielten wir heute eine Pressemitteilung zum Auftritt von Jeff Arnett, 7. Master Distiller von Jack Daniel’s, beim Bar Convent Berlin 2016. Wir veröffentlichen diese in voller Länge:

Jeff Arnett, Master Distiller der Markenikone JACK DANIEL’S, bereicherte im Rahmen der weltweiten Feiern zum 150. Jubiläum der Jack Daniel Distillery den BCB-Auftritt von Brown-Forman Deutschland. Mit Einblicken in die Welt von American Whiskey faszinierte er das Fachpublikum und führte gemeinsam mit internationalen Bar Teams seine Vielfalt vor. Bartender konnten sich beim BCB die letzten Plätze des erstmalig von Brown-Forman Deutschland aufgelegten Programms „Master of American Whiskey“ sichern.

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American Whiskey – Tradition & Revival amerikanischer Cocktailkultur

Der Boom hält an: Mit über 44 Prozent Marktanteil in Deutschland (Quelle: unabhängige Marktforschung, MAT August vs. Vorjahr, Wert) hat American Whiskey Scotch weit hinter sich gelassen. Jeff Arnett brachte bei seinem Vortrag auf dem BCB auf den Punkt, was Bartender und Konsumenten begeistert: American Whiskey steht für ehrliche Handwerkskraft, Authentizität und höchste Qualitätsansprüche. Die Vorgaben sind streng: Nur Whiskey, der in den USA hergestellt ist und in neuen Fässern aus ausgeflammter amerikanischer Weißeiche reift, darf sich American Whiskey nennen. Besonders bei Bartendern beliebt ist seine Vielseitigkeit: Im Gegensatz zu Scotch eignet sich American Whiskey mit seinem milderen Geschmack hervorragend für Cocktails. Super Premium Qualitäten wie JACK DANIEL’S Single Barrel oder Woodford Reserve geben Cocktails eine extra exklusive Note. Internationale Bar Teams, u.a. aus der Savoy Bar, London, Lux Bar und Herzog, München oder Titty Twister, Paris erzählten ihre persönliche JACK Story und zelebrierten vor großer Publikumsmenge ihren American Whiskey Cocktail Favoriten mit JACK DANIEL’S oder Woodford Reserve.

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„Master of American Whiskey“ – Start mit 150 Teilnehmern

Das Interesse der Bartender ihr Wissen über das Erbe und die Herkunft, die Herstellung, Unterschiede und die Cocktailkultur von American Whiskey auszubauen und Experten der Kategorie zu werden, ist enorm. Nick Theurer, Premium Account Manager Brown-Forman Deutschland und Gabriel Daun, Bar Manager Gekkos Bar in Frankfurt, gaben Einblicke in das neue Programm „Master of American Whiskey“ von Brown-Forman Deutschland: Bartender erhalten die Chance sich in drei Modulen bis zum „Master of American Whiskey“ zu qualifizieren. Die letzten Plätze für die Teilnahme wurden beim BCB vergeben. Ein Wiedersehen mit Jeff Arnett gibt es im April 2017. Er sowie Chris Morris, Master Distiller von Woodford Reserve, empfangen die Teilnehmer im letzten Modul des Programms dort, wo American Whiskey seinen Anfang nahm. Vor 150 Jahren gründete Jack Daniel in Lynchburg, Tennessee, die Jack Daniel Distillery. Der zweite Destillerie Besuch: die Woodford Reserve Distillery in Kentucky, wo unter Chris Morris in bester Handwerkskunst der erstklassige Bourbon Woodford Reserve Distiller’s Select hergestellt wird. Heute ergänzt man das Gute von damals mit Konsumentenwünschen, die der Zeitgeist mit sich bringt: Als Antwort auf die steigende Nachfrage der Konsumenten nach Rye Whiskey komplettiert seit September 2016 Woodford Reserve Kentucky Straight Rye das American Whiskey Portfolio von Brown-Forman Deutschland. Die JACK DANIEL’S Markenfamilie rund um den Klassiker JACK DANIEL’S Old No. 7 ist um JACK FIRE gewachsen. Alles immer getreu der Maxime von Jack Daniel, der sich Brown-Forman als Treiber der Kategorie American Whiskey bis heute verpflichtet: „Every day we make it, we’ll make it the best we can.“

American Whiskey Cocktail mit Woodford Reserve
Orange County – Herzog, München

40 ml Woodford Reserve
20 ml Lime juice
20 ml Honey
20 ml Zirbenschnaps
10 ml Calamansi Vinegar
1 pinch Cubeb pepper

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Whisky-Club FS: Josef Kraus im Portrait

Erneut finden wir auf der Website des Whisky-Clubs Fränkische Schweiz einen interessanten Beitrag. Dieses Mal porträtiert Patrick Grasser den fränkischen Bäckermeister Josef Kraus, der schon seit einigen Jahren seine Leidenschaft für schottischen Whisky mit seinem Back-Handwerk verknüpft. In traditioneller Handarbeit stellt er seinen eigenen Whisky-Lebkuchen her, welchen er auch bei seinen Schottland-Reisen mit im Gepäck hatte und die Schotten mit diesem begeistert. Der Fan von Highland Park und Ardbeg variiert bei den Whiskys, die er für seinen Lebkuchen verwendet. In diesem Jahr fiel die Wahl auf den Laphroaig 10 yo. Die Kombination dieses kräftigen, rauchigen Islay-Whiskys mit einem eher süßen Lebkuchen mag sich ein wenig befremdlich anhören. So findet Patrick Grasser „die rauchigen Whiskynoten beim ersten Bissen ungewohnt“. Doch das Zusammenspiel der süßen, fruchtig-herben Geschmacksnoten und dem kräftigen Aroma des Laphroaig führt zu einem begeisternden Geschmackserlebnis.

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Scotch Whisky Association: Durch neue Handelsabkommen Brexit kompensieren

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Zuversicht sieht anders aus. Der Fachverband der schottischen Whisky-Industrie bittet recht eindringlich in seinem heutigen Statement, die britische Regierung möge mit verschiedenen außereuropäischen Märkten Freihandelsabkommen abschließen, um so den Scotch Whisky als wichtigste Exportindustrie zu unterstützen.

Als wichtigste Märkte mit langfristigem Potenzial werden natürlich und vor allem Indien genannt, aber auch China und Mercosur, der „Gemeinsame Markt Südamerikas“, werden aufgezählt. Auch Angola, Kenia, Nigeria, Birma und Vietnam als „schnell wachsende Schwellenmärkte mit Potenzial“ werden konkret benannt sowie auch Australien und Thailand, welche bereits etablierte Märkte sind, auf denen jedoch noch Wachstum möglich sei.

Im Moment profitiert die schottische Whisky-Industrie noch von den bestehenden EU-Handelsabkommen. Ob dies auch noch nach dem noch zu klärenden Brexit sein wird, ist ungewiss und für einen Industriezweig, der so von seinen Exporten abhängig ist, existentiell.

Video: Scotch! The Story of Whisky

Am Dienstag Abend startete die BBC ihre Serie „Scotch! The Story of Whisky“. In ihr untersucht David Hayman den Zustand der schottischen Whisky-Industrie, und wie es um deren vorherrschende Rolle steht. Und ohne große technische Trickserei, zu der wir Sie auch nicht verleiten möchten, war und ist sie für uns Festland-Europäer nicht zu sehen. Wir sind darauf angewiesen, dass die Episoden auf den Video-Portalen im Internet zur Verfügung gestellt werden.

Der erste Teil ist nun auf Youtube verfügbar, allerdings nicht auf dem offiziellen Kanal der BBC. Wir hoffen, dass die BBC uns Nicht-Briten die Möglichkeit erlaubt, an dieser Serie teilzuhaben. Sollte die BBC in ihrem Kanal diese Serie anbieten, werden wir natürlich den Link entsprechend ändern.

Nachtrag am 24.10.: Das von uns verlinkte Video ist auf Youtube nicht mehr verfügabr, allerdings hat die BBC nun dieses in ihrem Kanal zur Verfügung gestellt. Unsere Links sind deshalb aktualisiert.

https://www.youtube.com/watch?v=Gk9zCO2mvaY

Serge verkostet Diageos Special Releases: Caol Ila

Für seine Verkostungs-Serie der Special Releases auf Whiskyfun verweilt Serge Valentin heute noch ein wenig auf Islay, begibt sich allerdings Richtung Norden zur Brennerei Caol Ila. Auch in diesem Jahr ist die Sonderabfüllung unpeated. So richtig warm er wird mit diesem Whisky nicht, magere 75 Punkte gibt er ihm. Dass Whiskys von Caol Ila, sei es als Destillerie-Abfüllung oder von unabhängigen Abfüllern, durchaus eine sehr hohe Qualität zu bieten haben, beweisen die parallel von ihm verkosteten Bottlings.

Die heutige Caol Ila-Session in der Zusammenfassung:

  • Caol Ila 12 yo (43%, OB, +/- 2016) 85 Punkte
  • Caol Ila 18 yo (43%, OB, +/-2016) 87 Punkte
  • Caol Ila 15 yo 2000/2016 (61.5%, OB, Special Release) 75 Punkte
  • Caol Ila 19 yo 1996 (55.3%, Kingsbury, sherry hogshead, cask #800, 242 bottles, +/-2016) 91 Punkte
  • Caol Ila 2007/2015 (51.2%, Beacon Spirits, 168 bottles) 87 Punkte
  • Caol Ila 36 yo 1980/2016 (52.3%, Cadenhead, Authentic Collection, bourbon hogshead, 210 bottles) 85 Punkte
  • Caol Ila 34 yo 1982/2016 (60.1%, Cadenhead, Small Batch, 2016) 93 Punkte